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Der Yogtze-Fall

16.535 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 20:10
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Die Theorie, die hier vor drei Jahren diskutiert wurde, hat sich in großen Teilen ja als wahr erwiesen. Die Theorie ging davon aus, dass G. Stoll alleine im Fahrzeug sass und den Unfall baute. Das ist heute Stand der Ermittlungen. Die Theorie ging davon aus, dass die Person, die die Fernfahrer sahen, G. Stoll war. Auch das ist heute Stand der Ermittlungen.
Ich hatte das eh angenommen, weil mir die Vorstellungskraft fehlte, das Stoll absichtlich überrollt wurde in den späten Nachtstunden . Aber wenn , wie sich jetzt herausstellte, gar keine anderen Person im Fahrzeug war, und Stoll auch nicht überrollt wurde, gibt das ein stimmigeres Szenario als irgend welche Yogtze Buben, die Stoll erst überrollt haben, dann aber weggebracht haben.
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:ie Unfallthese hat damals schon keinen Sinn ergeben, wenigstens hatte man aber damals noch eine Erklärung für die damals ganz eindeutig einem Überrollen zugeordneten Verletzungen.
Wieso hat das keinen Sinn ergeben.
Der Analogieschluss des Rechtsmediziners war falsch., wie sich jetzt erwiesen hat.

Auch wenn Stoll keine Verletzungen hatte, die typischerweise, (nach damaligen Stand der Erkenntnisse) nicht von dem Aufprall komme konnten, wie der Obduzent schlußfolgerte und dann daraus geschlossen wurde, dann muß er wohl überfahren worden sein. Nein, geht ja nicht, weil keine Lacksplitter. Also nackt am Boden liegend überrollt worden sein .
Da gab es aber gar keine Spuren für ?
Na dann halt an einem anderen Ort.
Welch falscher Analogieschluss, wie sich jetzt erwiesen hat

Dann noch die unsägliche xy Ausstrahlung die hauptsächlich auf Yogtze abstellte und schon war alles mysteriös.
Den Fall auch noch so zu nennen, obwohl komplett unklar ist, was genau in welchem Zusammenhang nun notiert wurde, hat die Sache zusätzlich mysteriös gemacht.

Das die Verletzungen Stolls sehr wohl von dem Unfall stammen können,. z.B. durch einen eindringenden Ast, wurde erst Jahrzehnte später festgestellt.

Schlechte Kommunikation im Ermittlungsteam.
Schon seinerzeit muss durch Crashtest usw. klar gewesen sein, das niemand unangeschnallt ,nach einem Crash mit 70km/h , ohne die geringsten Spuren zu hinterlassen abmarschieren kann.
Auch müsste jedem halbwegs Sachkundigen klar gewesen sein, das ein unangeschnallt auf den Beifahrersitz befindlicher Mann dort nicht liegen geblieben wäre, bei den einwirkenden Kräften.
Wieso hat kein Unfallforscher eingewandt, das niemand auf dem Beifahrersitz gesessen haben kann, mangels Aufprallspuren ?
Dann hätte man das Gerichtsmedizinische Gutachten sicherlich nochmals kritisch hinterfragt.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:as ist mMn überhaupt nicht sicher. So wie ich es verstanden habe konnte man nicht forensisch zu 100% beweisen, dass niemand sonst im Auto war. M
Man hat halt keine Spuren gefunden, die nach heutigen Kenntnisstand hätten gefunden werden müssen, wenn jemand bei den wirkenden Kreäften unangeschnallt gegen den Baum gefahren wurde . N
Das man ferner auch keine DNA gefunden hat, ist nur nochmal eine Bestätigung.
Das Stoll nicht auf den Beifahrersitz geblieben wäre , hätte man ihn dort vorher hingesetzt oder hingelegt ist ein weiterer Punkt.
Daneben ist es so gut wie ausgeschlossen, das jemand nach einem solchen Crash unverletzt abmarschiert.

Das jemand mit Absicht da hoch gefahren sein soll, wie hier Einige immer wieder vermuteten ist denke ich vom Tisch, nachdem die Aufprallgeschwindigkeit bekannt ist..
Keiner fährt absichtlich im Dunkeln mit 70 km/h unangeschnallt gegen einen Baum, Es sei denn er will sich umbringen.


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 20:55
Ich bin hier nur stiller Mitleser und es wird langsam anstrengend dem Thread weiter zu folgen. Und wie schon die User @Nightrider64 und @Slaterator
schreiben, der Thread müsste eigentlich geschlossen werden, der Fall ist nach Jahrzehnten gelöst, was soll jetzt noch mehr darüber spekuliert werden.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke das Thema gehört geschlossen, da es sich nach Stand der Ermittlungen um keinen Kriminallfall handelt.
Zudem ist der Fall ja nunmehr endgültig gelöst.
und
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich finde auch das sich mit dem Abschluss des Falles das Thema eigentlich -wenn auch unbefriedigend- erledigt hat. Früher wurden Threads von gelösten Fällen geschlossen. Nun ja. Heute wohl nicht mehr.
Vielleicht kann die @Verwaltung über den Vorschlag mal nachdenken!
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Verschwörungstheoretiker sollten dann in der entsprechenden Sparte weiter diskutieren.
Danke!
HolzaugeSHK


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 22:04
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich bin hier nur stiller Mitleser und es wird langsam anstrengend dem Thread weiter zu folgen.
Ja, ich sehe ehrlich gesagt in der Diskussion auch keinen rechten Sinn mehr und habe mich deshalb ausgeklinkt.

Wer partout glauben will, dass es doch ein Mord war der jetzt nach 40 Jahren vertuscht werden soll soll und es dazu nötig hat, hier irgendwelche Verdächtigungen gegen die Gutachter oder die Ermittlerin los zu lassen, den kann man mit Argumenten sowieso nicht überzeugen.

Und irgendwelche Nebensächlichkeiten, zu diskutieren, die a) nicht relevant sind und die b) mit Sicherheit in den Akten stehen und nur uns nicht bekannt sind, bringt nun auch nichts.


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 22:11
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Du gehst in deinen letzten Beiträgen wiederholt von falschen Fakten aus, die längst nicht mehr Gegenstand der Diskussion sind.

Welche???
Ich denke eher umgekehrt, Du gehst von falschen Tatsachen aus, wenn Du denn immer noch ein Kapitalverbrechen annimmst
Meines Wissens ist der Fall geklärt mit dem Ergebnis : Es handelt sich um einen Alleinunfall der Stoll

Ich weis ja nicht wo Du her kommst. Hier in Berlin wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet
Ja, die Berliner, mit Herz und Schnauze.......

Zu oben Zitiertem:

Du legst mir und anderen Aussagen und Annahmen in den Mund, die wir nicht getroffen haben bzw. die ich inzwischen längst revidiert habe:

- Dass in Stolls PS-schwachem Golf 5 Personen mitgefahren sein sollen, habe ich stets massiv angezweifelt.
- Dass es ein Kapitalverbrechen mit absichtlichem Überfahren war, möchte ich heute nicht mehr zwingend behaupten, auch an einen vorgetäuschten Unfall glaube ich nicht mehr.
- "Alleinunfall" stimme ich insoweit zu, dass Stoll von der Fahrbahn abgekommen ist, etwa aufgrund Übermüdung und nicht von einem anderen Fahrzeug abgedrägt wurde.
- Dass die Böschung aufwärts ging, hat niemand behauptet. Sie ging nämlich abwärts. Nur die erhöht sitzenden LKW-Fahrer sahen ihn.
- Vom verunfallten Auto bis zur Kattenohler Strasse, wo Stoll möglicherweise angefahren wurde, sind es keine 200 Meter, sondern nur wenige Schritte.

Vor allem die letzten beiden Punkte hast Du immer wieder als Diskussionsgrundlage aufgegriffen, um meine Annahmen widerlegen zu wollen.

Deshalb habe ich mich nochmal mit der Frage befasst, an welcher Stelle genau Stolls Auto vorgefunden wurde. Man muß dazu bedenken, dass auf dem fraglichen Streckenabschnitt der A45 vor Hagen-Süd seit Jahren massiv gebaut wird und es heute dort ganz anders aussieht, als noch vor wenigen Jahren. Um 2016/2017 habe ich mir das vor Ort einmal angeschaut und bis zu diesem Zeitpunkt dürfte sich nach 1984 noch nicht viel verändert haben.

Gehen wir von der Angabe Autobahnkilometer 37,190 aus (Quellen "Cars & Crimes", andere Mystery-Foren), so liegt die Stelle ziemlich genau 800 Meter vor Beginn der Verzögerungsspur der Abfahrt Hagen-Süd, das wären ca. 100 Meter hinter Autobahnkilometer 36,500, was noch durch das kleine blaue Schild am Straßenrand ausgewiesen ist. Die kleinen KM-Schilder davor sind zwar wegen der Baumaßnahmen entfernt, doch an der Gegenfahrbahn stehen sie noch. Der Abstand der Leitpfosten beträgt normalerweise 50 Meter, so dass sich die Unfallstelle recht genau ermitteln läßt.

Zur Verdeutlichung hier die Luftaufnahmen von 2002, die noch weitgehend den alten Zustand der Umgebung zeigen, wie er schon 1984 gewesen sein dürfte:


Waterhvel 2002 b


Waterhvel 2002 aOriginal anzeigen (0,7 MB)

Wir sehen also, dass die Kattenohler Straße sich in Höhe der Unfallstelle im Verlauf nach Norden an die Autobahnböschung heranschmiegt und es für den noch nicht ganz so schwer verletzten Stoll möglich gewesen sein kann, aus eigener Kraft die Böschung abwärts zu dieser Straße zu gelangen.

Wie gesagt, in dem Buch "Cars and Crimes" von Christian Steiger werden viele Fakten genannt, Dokumente gezeigt und Gesprächsprotokolle veröffentlicht, die nicht im Internet zu finden sind und somit nochmal ein etwas anderes Licht auf den Fall werfen, auch wenn ich nicht mit allen Details völlig konform gehe.

Interessant aber vor allem das in Teilen abfotografierte Originalgutachten von 1984 mit Stempel des Sachverständigen.

Ansonsten schließe ich mich den Einschätzungen von @admiral A und @Slaterator an.


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 22:42
Wer sich so sehr an dieser Diskussion stört, muss daran nicht teilnehmen. Es steht jedem frei, nicht mehr mitzudiskutieren oder sich sogar vom Forum abzumelden.
Ob man es will oder nicht, es gibt einige Unklarheiten in diesem Fall und nicht wenige Menschen zweifeln die offizielle These an.
Das ist nichts neues und nichts ungewöhnliches. Der YOGTZE-Fall ist ja bei weitem nicht der einzige Fall, der offiziell als gelöst gilt und dennoch weiter Fragen aufwirft.
Gelgentlich hat sich auch die offizielle Erklärung im Nachhinein als falsch herausgestellt.

Auch wenn er manchen nicht passt (die übrigens seit Jahren negativ auffallen) - solange keine Regeln gebrochen werden, halte ich eine Schließung dieses Fadens für höchst unpassend.
Zum Vergleich: Herr Pilnacek ist auch "offiziell" bei einem Unfall oder Selbstmord ertrunken, trotzdem gibt es erhebliche Zweifel und es wird hier darüber diskutiert.
Die beiden armen Ertrinkungstote aus dem Mühlviertel sind offiziell auch bei einem Unfall gestorben, trotzdem gibt es das Thema darüber noch.


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 22:57
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Wer sich so sehr an dieser Diskussion stört, muss daran nicht teilnehmen. Es steht jedem frei, nicht mehr mitzudiskutieren oder sich sogar vom Forum abzumelden.
Das schrieb ich ja.
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Ob man es will oder nicht, es gibt einige Unklarheiten in diesem Fall und nicht wenige Menschen zweifeln die offizielle These an.
Das kann man ja auch tun, nur eben mit Argumenten und nicht mit haltlosen Unterstellungen. Zumal eben letztere auf das Fehlen von ersteren hindeuten.


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Der Yogtze-Fall

06.01.2026 um 23:07
Ich schreibe jetzt nur, weil ich angesprochen wurde und mir eh langweilig ist.
Wurde ja auch wohl angesprochen
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Dass in Stolls PS-schwachem Golf 5 Personen mitgefahren sein sollen, habe ich stets massiv angezweifelt.
Hab ich nie daran gedacht, weil komplett unmöglich ohne Spuren zu hinterlassen und überhaupt unwahrscheinlich
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Dass es ein Kapitalverbrechen mit absichtlichem Überfahren war, möchte ich heute nicht mehr zwingend behaupten, auch an einen vorgetäuschten Unfall glaube ich nicht mehr.
Habe ich von Anfang an ausgeschlossen, wegen fehlendem Motiv und teils unrealistischen Annahmen.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:"Alleinunfall" stimme ich insoweit zu, dass Stoll von der Fahrbahn abgekommen ist, etwa aufgrund Übermüdung und nicht von einem anderen Fahrzeug abgedrägt wurde.
Ja, da stimme ich zu, wobei ich zu bedenken gebe, das der mit ca 70Km/h ungebremst gegen den Baum ist.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:Dass die Böschung aufwärts ging, hat niemand behauptet. Sie ging nämlich abwärts. Nur die erhöht sitzenden LKW-Fahrer sahen ihn.
Ja gut, dann hab ich mich geirrt. Ist aber nicht relevant.
Zitat von histokrathistokrat schrieb:- Vom verunfallten Auto bis zur Kattenohler Strasse, wo Stoll möglicherweise angefahren wurde, sind es keine 200 Meter, sondern nur wenige Schritte.
Gut, wenn das stimmt so.
Aber warum soll der auf die Kattenholer Straße gewandert sein dort überfahren worden und wieder zurück gewandert?
Wenn die Katten... Straße der Hohlweg ist, den Du auf der letzten Seite eingestellt hast als Foto ,wie soll er denn im dunkeln die doch sehr hohe Böschung runter gekommen und vor allem, wie nach dem Überfahren wieder hochgeklettert ?
Außerdem : Er wurde ja nicht überfahren. Es wurden keine entsprechenden Spuren gefunden.
Schon seinerzeit nicht.
Lacksplitter, entsprechende Wunden, die nicht vorhanden waren.
Anstatt die Prämisse zu hinterfragen, hat man dann einfach von "nackt überrollt" umgeschwenkt-


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