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Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

07.11.2019 um 15:45
Musikengel schrieb:oder er hat sein Aussehen massiv verändert.
Haare kann man abschneiden das ist korrekt. Aber das im Gesicht bleibt.


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Mordfall Tristan

07.11.2019 um 17:00
Supernova__ schrieb:Haare kann man abschneiden das ist korrekt. Aber das im Gesicht bleibt.
Wobei man auch beim Gesicht ein wenig nachhelfen kann. Lass ihn einfach einen Bart und eine Brille tragen und schon fällt es einem nicht leicht eine Ähnlichkeit zu sehen. Außerdem ist immer die Frage wie genau bzw. gut ein Phantombild ist und dies hängt von den Personen ab die den Zopfmann gesehen haben. Es gibt Menschen die fast perfekte Personenbeschreibungen aus der Erinnerung liefern und andere können wenn überhaupt sich nur grob etwas einprägen.

Mich wundert, dass man sich bei der Fingerabdruckaktion so örtlich eingeschränkt hatte. Der Rucksack wurde ja bei Niedernhausen gefunden, ob er dort vom Täter hinterlassen wurde oder nicht ist ja nicht bekannt, daher finde ich es nicht nachvollziehbar dass man dort und in den angrenzenden Orten keine derartige Aktion startete.


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Mordfall Tristan

07.11.2019 um 17:06
@Musikengel
Warum hätte die Nachhilfelehrerin Tristan fragen sollen, mit wem Tristan unterwegs war? Sie beschrieb ihn als einen, nicht ungepflegten, jungen Mann und sie schienen sich zu kennen. . Ich frag doch nicht jeden Schüler, wer die Begleitpersonen sind. Ausserdem weiss auch niemand, ob der Name echt gewesen wäre. Interessant zu wissen wäre hingegen, wie er sich den anderen Kindern vorstellte.


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07.11.2019 um 17:34
Supernova__ schrieb:Haare kann man abschneiden das ist korrekt. Aber das im Gesicht bleibt.
Auch ein Gesicht kann ein Mann verändern. Ein Bart z. B. verändert das Aussehen und kaschiert die Narbe. Dreitagebärte sind modern, niemand wird misstrauisch wenn jemand so einen Bart hat.


Gruss, Maira


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Mordfall Tristan

07.11.2019 um 17:45
@suprnova: in dem Tonbandmitschnitt, in dem sich ein anonymer Anrufer als Mörder Tristans zu erkennen gibt (schon klar, das könnte auch ein Wichtigmacher gewesen sein), sagt er, er habe schwarze Haare. Kann sein, dass der Zopftyp gleich nach dem Mord sein Aussehen verändert hat. Überhaupt - Bart, Brille, anderer Haarschnitt. das macht schon viel aus. Trotzdem wundert es mich, dass ihn niemand erkannt hat, hängt aber auch eventuell damit zusammen, dass erst 2008 (wenn ich mich jetzt nicht irre) ein Phantombild veröffentlicht wurde. Das kann schon ein grober Ermittlungsfehler gewesen sein (Zeugen eventuell schon verstorben, könne sich nicht mehr so genau erinnern, verzogen...), bei einer zeitnahen Veröffentlichung wäre da sicher die Aufklärungschance höher gewesen


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07.11.2019 um 20:56
Man darf auch nicht vergessen, wie unterschiedlich Menschen jemanden beschreiben.Aufdem Phantombild sieht er eher fertig aus. Die Nachhilfelehrerin beschrieb den Zopftyp aber als nicht heruntergekommen, lt. Frankfurter Rundschau vom 02.04 1998 wurde er als breitschultrig und sportlich, etwa 18 - 25 Jahre alt, beschrieben. Und dass er sich in Richtung Bahnhof bewegte. Interessant ist auch, dass lt. diesem Artikel die Entdeckung der Leiche durch die Kinder gegen 15.45 h erfolgte, die Zeugin den Zopfmann gegen 15.50 h den Trampelpfad hochkommen sah. Jetzt braucht man aber keine 5 Minuten vom Tunnel bis zum Trampelpfad. Das hiesse entweder, dass die Zeiten nicht alle so 100% genau sind, oder dass der Täter riesiges Glück hatte, nicht von den Kindern genau gesehen zu werden.


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07.11.2019 um 21:34
Sagte ich ja schon, dass die Zeiten nicht passen können. Zudem kann man sich auch vertun mit dem Tag. So doof das klingt... Passieren tut das aber ganz oft...


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Mordfall Tristan

07.11.2019 um 21:53
Bonnie007 schrieb am 02.11.2019:Ich glaube zwar eher nicht, dass da jemand zig Mal auf Tristan eingedroschen hat, wodurch die Blutergüsse zu erklären wären... Ich glaube mehr, dass er ein paar mal mit dem Gesicht gegen die Tunnelwand gewemst wurde. Sorry, mir fällt gerade kein anderes Wort dafür ein. Aber wenn jemand was erfahren wollte, könnte es doch durchaus sein, dass er mehrfach fest ins Gesicht geschlagen wurde.
Ich denke Bonnie007, Dich stört an der Trophäenjägertheorie dasselbe wie mich, auch wenn wir unterschiedliche Schlüsse ziehen. Es konnte noch niemand schlüssig erklären, weshalb der Täter, der - angenommen zielgerichtet und mit einem ausgeklügelten Plan ausgestattet - an Genitalien und Fleisch seines Opfers gelangen will, sich einen Nahkampf mit Faustschlägen mit dem Opfer aussetzt, das dann laut Polizeiberichten auch kurzfristig entkommt, dann das Opfer (vermutlich mit hohem Kraftaufwand) bis zur Bewusstlosigkeit würgt, und erst nach alldem sein Messer zieht und den Kehlschnitt bzw. Messerstiche setzt.

Wieso setzt ein angeblich planvoller "Trophäenjäger" nicht sofort das Messer ein und tötet das Opfer "rasch und effizient" mit geringerem Eigenverletzungs- und Entdeckungsrisiko ?

Du, liebe Bonnie007, erklärst es Dir damit, dass der Täter Informationen "im Auftrag vom Opfer erpressen" wollte, ich habe dazu eine etwas andere Arbeitshypothese, aber letztendlich "stolpern" wir beide über dasselbe Unerklärliche, nämlich den vorgängigen Nahkampf mit Fäusten, der eben nicht zum planvollen "Trophäenjäger" mit scharfem Messer passt.


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07.11.2019 um 23:19
Seneca22 schrieb:Wieso setzt ein angeblich planvoller "Trophäenjäger" nicht sofort das Messer ein und tötet das Opfer "rasch und effizient" mit geringerem Eigenverletzungs- und Entdeckungsrisiko ?
Das ist natürlich eine nahe liegende Frage.

Fakt ist, dass die Körperteilentnahme sehr gezielt und "professionell" erfolgte. Auch das Nachtatverhalten weist keine Spuren von Rage auf (Säubern des Opfers, Abstellen der Schuhe neben dem Opfer / oder auf dem Opfer, es gibt verschiedene Angaben).

Vielleicht lief der Plan anfänglich durch unerwarteten Widerstand und den Fluchtversuch aus dem Ruder. Der Täter tickte aus und setzte alles daran, dass Opfer widerstandsunfähig zu machen (ohne es schon zu töten!). Das Ausbluten lassen war ja offenbar auch eine vorsätzliche Angelegenheit. Warum auch immer.

Das Eigenverletzungsrisiko ist hoch bei Messerattacken gegen wehrfähige Menschen und wenn der Täter in Rage ist. Da verletzt sich fast jeder Täter - und hinterlässt entsprechend Spuren.

Bei einem wehrunfähigen Opfer lassen sich alle beobachteten Messerspuren auch ohne allzu großes Selbstverletzungsrisiko setzen.

Der Kontrast zwischen den verschiedenen Verletzungsmustern beim Opfer fällt allerdings auf.


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08.11.2019 um 06:16
@Seneca22
Hier seh ich keinen Widerspruch. In der Theorie mag ein gezielter Schnitt etc. einfach sein. Bei einem wehrhaften Teenie mit Strassenerfahrung im Bahnhofsmillieu und mit Messer (!), könnte die Sache schon anders aussehen.


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08.11.2019 um 07:21
abberline schrieb:Hier seh ich keinen Widerspruch. In der Theorie mag ein gezielter Schnitt etc. einfach sein. Bei einem wehrhaften Teenie mit Strassenerfahrung im Bahnhofsmillieu und mit Messer (!), könnte die Sache schon anders aussehen.
Sehe ich grundsätzlich genauso, nur denke ich dass Tristan überrascht wurde. Hätte er die Gefahr bemerkt, wäre er nicht mitgekommen. Ein gezielter Schlag ins Gesicht reicht oft aus um wehrunfähig zu sein. Ich habe einige Jahre geboxt und erinnere mich, nach so manchem Treffer komplett raus gewesen zu sein.


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08.11.2019 um 08:47
@ponco
Stimme dir zu, ich denke auch, dass der Angriff überraschend erfolgte. Es ist ja nicht einmal klar, ob Tristan mit dem Täter zum Tunnel ging, ob er verabredet war, wo genau er auf den Täter traf. Ob vor dem Tunnel oder bereits drinnen und wieder rauslief, wo sich der Täter versteckte etc.
Und auch wenn der Zopftyp als durchtrainiert von einer Zeugin beschrieben wurde, heisst das nicht, dass er 100% der Täter ist und auch nicht, dass der Täter kein Profi im Boxen und Co ist. Vielleicht nur ein wilder Prügler.
Ausserdem bleibt die Frage, ob der durchtrainierte Zopfmann der Zeugin und der nicht ungepflegte Zopfmann der Lehrerin wirklich der gleiche wie der Typ in der Kanzlei ist.


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Mordfall Tristan

08.11.2019 um 10:53
abberline schrieb:Warum hätte die Nachhilfelehrerin Tristan fragen sollen, mit wem Tristan unterwegs war? Sie beschrieb ihn als einen, nicht ungepflegten, jungen Mann und sie schienen sich zu kennen. . Ich frag doch nicht jeden Schüler, wer die Begleitpersonen sind
na ja, es gibt wohl doch einen kleinen Unterschied - ich nenne es mal so - zwischen Stadt und Land. In einem größeren Dorf, kennen sich die meisten Leute, kennen auch die Nachbarskinder usw. Wenn hier jemand mit einem unbekannten Erwachsenen herumläuft , fällt das schon auf. Natürlich geht da keiner hin und fragt wer das ist. Hier habt ihr mich missverstanden.

Wenn ich aber dieses Kind, direkt persönlich regelmäßig sehe - Nachhilfestunden - dann würde ich es einmal so ganz nebenbei ansprechen...zumal sie ja den Vater von Tristan gekannt haben dürfte, also ihn ausschließen konnte.. Das ist aber ein gesundes Misstrauen von mir, vor allem wenn es um Kinder geht. Und Tristan war erst 13.
Ich meinte damit, sie hätte es machen können, da sie ihn persönlich kannte und er auch zur Nachhilfe bei ihr war. Müssen tut es niemand, das ist klar.

Hat Tristan lange Nachhilfe bekommen, und in welchem Fach / Fächer ? ist darüber was bekannt ?

interessant sie meinte ja auch , den Begleiter von Tristan schon irgendwie gesehen zu haben.


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Mordfall Tristan

08.11.2019 um 14:46
@Musikengel
Auch auf einem Dorf dürfte ein Teenie, der mit einem 18-25jährigen (Betonung, normal und nicht ungepflegt etc) durch eben jenes läuft und beide scheinen sich zu kennen, nicht die Aufmerksamkeit einer Lehrerin so sehr auf sich ziehen, dass sie ihn fragt, wer das ist. Verwandtschaft, Trainer, Nachbar, hat Tristan nicht auch an Jugendfreizeiten teilgenommen? .. da wär man ja ständig am fragen.
@Maira
Dem stimm ich zu, vor allem fällt nicht einmal auf, wenn jemand sich einen Dreitagebart wachsen lässt. Allerdings dürfte dennoch ein Risiko für den Täter bestehen, da auch Bekannte und Nachbarn vielleicht mal Zeitung lesen etc.
Denkst Du, der Kanzleityp ist identisch mit dem durchtrainierten und dem nicht ungepflegten Typ?


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Mordfall Tristan

08.11.2019 um 22:30
Supernova__ schrieb:Was mich an diesem Fall am meisten wundert ist,das dieser Mann mit Pferdeschwanz und auffälligem "Detail"im Gesicht bis heute wie vom Erdboden verschluckt ist. So viele sind sich sicher in danach und davor gesehen zu haben.
Irgendwo muss er doch sein. Gibt für mich nur 2 sinnvolle Schlussverfolgerungen- Entweder er ist nicht mehr in DE oder er ist bereits verstorben..
Ja, sehe ich auch so.
Ärgerlich, dass die Einsicht in die Unterlagen der (umliegenden) Krankenhäuser betreff dieser 'Gaumenspalte' (der korrekte medizinische Begriff war ein längerer, komme da gerade nicht genau drauf) nicht genehmigt wurde, nachdem sich im Anschluss an die XY - Ausstrahlung ein HNO - Arzt gemeldet hatte und diesen Tipp gegeben hatte.
Evtl hätte man so tatsächlich den 'Zopfmann' ermitteln können.
Natürlich ist die ärztliche Schweigepflicht ein hohes Gut und solch eine Sichtung der Krankenhaus-Unterlagen ein Eingriff in den persönlichen Bereich der Patienten, aber wenn es der Klärung solch eines grausamen Verbrechens dient und je nachdem der Überführung und anschließender Bestrafung des Täters, ist das m E (moralisch) vertretbar.
trailhamster schrieb:Fakt ist, dass die Körperteilentnahme sehr gezielt und "professionell" erfolgte. Auch das Nachtatverhalten weist keine Spuren von Rage auf (Säubern des Opfers, Abstellen der Schuhe neben dem Opfer / oder auf dem Opfer, es gibt verschiedene Angaben).
Habe in verschiedenen Berichten gehört/gelesen, dass Tristans Schuhe auf den schwersten Schnittverletzungen - dort, wo das (Muskel-)Fleisch entfernt wurde, abgestellt wurden.
M E könnte dieses 'professionelle' Vorgehen in Richtung eines Arztes, Schlachters o Ä hindeuten, also jmnd, der einerseits anatomische Kenntnisse hat und anderseits im Umgang mit dem Messer geübt ist.
abberline schrieb:Ausserdem bleibt die Frage, ob der durchtrainierte Zopfmann der Zeugin und der nicht ungepflegte Zopfmann der Lehrerin wirklich der gleiche wie der Typ in der Kanzlei ist.
Wurde denn der Mann, der in der Kanzlei auftauchte, irgendwo als 'ungepflegt' o Ä beschrieben?
Habe bisher keine genauere Beschreibung des Mannes gelesen, nur, dass er dem Phantombild geähnelt haben soll und sagte, er sei gerade aus dem Knast gekommen und hätte schon wieder 'Mist gebaut'.
abberline schrieb:Verwandtschaft, Trainer, Nachbar, hat Tristan nicht auch an Jugendfreizeiten teilgenommen? .. da wär man ja ständig am fragen.
Ja, wurde in einem der Berichte erwähnt bzw wurde dort sogar eine kurze Filmsequenz (in nicht allzu guter Qualität) gezeigt, die Tristan wohl während einer solchen Jugendfreizeit zeigt.
War, wenn ich das richtig erinnere, in den Filmbericht, der hier im Theard zuletzt verlinkt wurde.


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Mordfall Tristan

09.11.2019 um 11:13
@ThoFra
Hager und mit fettigen Haaren passt zumindest nicht zu nicht ungepflegt oder zu sportlich und breitschultrig (allerdings mit Lederjacke)
Haare kann man waschen, ok. Aber wann genau tauchte der Zopftyp "kurz nach der Tat" in der Kanzlei auf? Der Artikel in der Frankfurter Rundschau, mit der Beschreibung des Zopftypen war vom 02.04.98. Danach meldeten sich wohl die Anwaltsgehilfinnen mit der Aussage, dass "kurz" nach der Tat dieser Typ bei ihnen aufkreuzte. Was als Täter wenig Sinn macht (so eiskalt und ruhig und dann Panik?) , aber evtl als Zeuge, Lockvogel etc.

Der Anrufer dürfte eher Trittbrettfahrer sein, der Anruf erfolgte doch nach den Artikeln über die Beerdigung.
Was mich immer noch stört ist die professionelle (!) Erdaushebung bei der Grabschändung.


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Mordfall Tristan

09.11.2019 um 22:05
abberline schrieb:Was mich immer noch stört ist die professionelle (!) Erdaushebung bei der Grabschändung.
Es heißt, der/die Täter seien dabei gestört worden. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der Grabschändung keine allzu auffälligen Spuren hinterlassen werden sollten.
Grab fein säuberlich ausheben, was auch immer, warum auch immer aus dem Grab holen und das Grab wieder herrichten.


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Mordfall Tristan

10.11.2019 um 00:16
@ElCattivo
Das seh ich ähnlich. Das waren keine besoffenen Jugendlichen, die voll krass oder finster sein wollten. Das wurde professionell gemacht, um evtl. keine Spuren zu hinterlassen. Es muss nichts mit der Tat zu tun haben, siehe die Murnau Grabschändung. Aber seltsam ist es schon, so einen professionellen Aufwand zu betreiben. Vor allem, wer hat gestört?


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Mordfall Tristan

10.11.2019 um 20:07
Auffallend bei beiden Ereignissen - den Handlungen am Opfer im Tunnel, sowie dem Ausheben des Grabes - ist, daß diese in der Dunkelheit stattgefunden haben, und dabei trotzdem mit einer gewissen Präzision vorgegangen wurde. Ohne eine entsprechende Beleuchtung, oder ein Nachtsichtgerät, ist das für mich schwer vorstellbar. Beide Handlungen waren wohl eingeübte Abläufe, was auch auf einen Zusammenhang zwischen beiden Taten hindeuten könnte.
Mir ist noch aufgefallen, daß sich nicht nur direkt oberhalb des südlichen Tunneleingangs Gartenlauben befunden haben, sondern sich auch unweit der Grabstelle, ein paar Hundert Meter weit entfernt, in nord-westlicher Richtung, nahe des Friedhofgeländes eine größere Gartenlaubensiedlung befindet, zu der ein Feldweg führt.
Die Umzäunung des Friedhofs besteht in dieser Richtung lediglich aus Maschendrahtzaun, in dem zumindest Anfang diesen Jahres noch ein großes Loch klaffte, durch welches ich problemlos hindurchsteigen konnte.
Mich würde interessieren, ob diese beiden Schrebergärten-Ansiedlungen damals überhaupt nach Spuren abgesucht worden sind?
Die Lauben am Tunnel doch wahrscheinlich schon, aber die größere Siedlung nach der Grabschändung auch? Vielleicht erschien der Aufwand anläßlich des "geringeren Schadens" aber auch zu hoch?
Vielleicht kennt jemand der Ortsansässigen User hier im Forum ja einen Laubenbesitzer von damals, und könnte sich mal erkundigen, ob es da im Jahr 1999 mal eine Durchsuchung gegeben hatte?
Das sind ja auch ideale Rückzugsorte.
(Der Täter, der zunächst der sogenannten "Kanalisationsmorde" verdächtigt worden war, als Mörder dann aber doch ausgeschlossen werden mußte, quälte seine jugendlichen Opfer z.B. auch in einer Gartenlaube).


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12.11.2019 um 07:58
Banshee202 schrieb:Der Täter, der zunächst der sogenannten "Kanalisationsmorde" verdächtigt worden war, als Mörder dann aber doch ausgeschlossen werden mußte, quälte seine jugendlichen Opfer z.B. auch in einer Gartenlaube).
Meinst Du den Fall, wo die Leichen männlicher Jugendlicher, die - zumindest teilweise - der Drogen- und Stricherscene zuzurechnen waren, in Kläranlagen und Kanälen auftauchten, worüber es hier im Forum auch einen Theard gibt?
Wurde dieser Täter überhaupt je überführt?
Wäre mir ehrlich gesagt neu und im entsprechenden Theard hier ist auch nichts darüber zu lesen.

Diese Fälle fielen mir jedoch auch ein, als ich neulich nochmal über den Fall Tristan Brübach nachgedacht habe, jedoch wiesen diese Jugendlichen kein Verletzungsmuster wie Tristan auf und es konnte auch nicht eindeutig geklärt werden, ob die Verletzungen an den Leichen vom Täter zugefügt wurden oder von der 'Schnecke' der Kläranlage(n) stammten, erinnere mich noch ganz gut daran, dies in einem Bericht zum Fall gesehen/gehört zu haben.

Deinen Ansatz betreff der Gartenlauben finde ich interessant @Banshee202, vll kann diesbzgl tatsächlich einer der User, die damals in FfM und Umkreis wohnten, Licht ins Dunkel bringen.

Diese Grabschändung finde ich ebenfalls ziemlich mysteriös, v a da in den Berichten darüber ja betont wurde, dass Tristans Sarg nicht geöffnet wurde - was also war der Sinn dieser 'Aktion'?
Und wie kommen die EB eigentlich darauf, dass der/die Täter dabei gestört wurde?
(Darauf wurde in keinem der Berichte diesen 'Vorfall' betreffend, die ich gelesen/ gesehen habe, eingegangen).
Ich kann nicht beurteilen/einschätzen, wieviel Betrieb damals nachts auf dem Höchster Friedhof war - vll kann da auch jmnd der User aus der Gegend mehr zu schreiben!?


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