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Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

04.09.2019 um 17:26
Musikengel schrieb:das ist ein sehr sehr guter Ansatz...richtig, wozu..??? ihn zu töten hätte zur Abschreckung ausgereicht.
Gerade wenn es sich um Teenies gehandelt hat.
Wie gesagt: das Buch stellt die These auf, daß die Ermittlungen direkt in Richtung "Psychopath" und damit in eine entgegengesetzte Richtung geleitet werden sollten. Was, wenn der Author Recht haben könnte, gelungen ist.
Banshee202 schrieb:Und wenn es nur eine Inszenierung zur Abschreckung gewesen sein sollte, hätte das extrem brutale Vorgehen ja auch zum gegenteiligen Effekt führen können, nämlich daß die Person, die dadurch eingeschüchtert werden sollte, erst durch diese enorme Bestialität dann gerade dazu hätte bewegt werden können, zur Polizei zu gehen, auch wenn sie sich eventuell dabei irgendwie selbst belastet hätte.
Dann hätte Aussage gegen Aussage gestanden: hier der (ich nenne es mal despektierlich) "jugendliche Stricher" gegen den "renommierten und bekannten Juristen"! Ich glaube, der Junge hätte sich wahrscheinlich keine großen Chancen ausgerechnet, als der glaubwürdigere angesehen zu werden.
Banshee202 schrieb:Zur Vertuschung, oder Abschreckung wäre es doch auch überhaupt nicht nötig gewesen, die ganzen Körperteile mitzunehmen.
Ich erinnere mich noch an die Aussage eines Ermittlers aus einer Film-Doku: " wir haben nach Entdeckung des Leichnams direkt mit einem Psychologen gesprochen,der sagte: Sie haben ein Problem! Ihr Täter steht so unter Strom, der wird in den nächsten Stunden wieder morden!" ---> es ist aber gar nichts weiter passiert . Man hat laut Doku über Datenbanken weltweit nach einem ähnlichen Vorgehen gesucht, aber nichts gefunden! Wenn es wirklich so gewesen ist, wie das Buch suggerieren möchte: die Ablenkungsmanöver hätten perfekt geklappt!

Aber bitte nochmal: ich gebe hier nur die m.E. interessanten Gedanken wieder, die ich in diesem Roman gelesen habe und kann in keinster Weise beurteilen, ob das der Wahrheit in irgendwie nahe kommt.

Ich finde, wenn in mittlerweile so alten Fällen wirklich alle Spuren ins Leere führten, sind andere Denkansätze durchaus legitim.


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Mordfall Tristan

04.09.2019 um 17:41
@Maira
wow. interessant...
@JestersTear
alles gut , ich habe es auch so verstanden.


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Mordfall Tristan

04.09.2019 um 17:49
An Aussage gegen Aussage glaubt auch ein Richter nur so lange, bis die Staatsanwaltschaft genaue Informationen über sehr intime Korperstellen präsentieren kann, Leberflecke, Narben etc. und schon wäre die Glaubwürdigkeit erhöht.. auch wenn das noch kein Beweis wäre.

Eines der beiden Szenarien wird es gewesen sein.
Entweder ein ziellos umherwandelnder Triebtäter, der die Gelegenheit genutzt hat, dass jemand in seinem Beuteschema greifbar war oder es gab eine wie auch immer geartete Beziehung zwischen dem Opfer.. Dann sind natürlich mehrere Szenarien denkbar. Entweder musste er als potenzieller Zeuge aus dem Weg geräumt werden oder ein Täter hat sich ihm über einen längeren Zeitraum angenähert und ihn dorthin gelockt.

Ich hoffe sehr auf eine Aufklärung.. Eines Tages..


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Mordfall Tristan

06.09.2019 um 15:55
JestersTear schrieb:Wie gesagt: das Buch stellt die These auf, daß die Ermittlungen direkt in Richtung "Psychopath" und damit in eine entgegengesetzte Richtung geleitet werden sollten. Was, wenn der Author Recht haben könnte, gelungen ist.
Das halte ich aus mehreren Gründen für sehr abwegig.

Erstens macht es doch schon grundsätzlich keinen Sinn. Die Ermittlungen konzentrieren sich notwendigerweise auf Personen, die in irgendeiner Weise mit Tristan oder dem erweiterten Tatort zu tun hatten. Das muss auf einen Triebtäter theoretisch noch nicht mal zutreffen, auf einen gezielt aus einem anderen Grund tötenden Mörder aber auf jeden Fall. Wie soll denn da so eine Ablenkung konkret funktionieren? Haben Leute, die in kriminelle Netzwerke verstrickt sind, Bescheinigungen, die sie als „Nicht-Psychopathen“ ausweisen? Gibt es ein „Psychopathen-Milieu“, in dem man gezielt ermitteln kann, während alle anderen dann unbehelligt bleiben?

Es gibt natürlich schon Fälle, in denen Täter einen Sexualmord fingieren, um von sich abzulenken. Und man mag mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber in der Regel handelt es sich dabei um die Partner der getöteten Frauen, welche quasi signalisieren wollen: „Ich hatte und habe ja sowieso 'Zugriff' auf diese Frau, also würde ich sie nie mit Gewalt nehmen wollen oder müssen, somit fällt der Verdacht nicht auf mich.“ Dies ist natürlich in doppelter Hinsicht eine irrige Annahme, aber trotzdem gibt es Täter, die so denken. Nur im Falle eines 13-jährigen Jungen als Opfer scheint es doch sehr absurd, dass jemand auf den Gedanken käme, damit von sich ablenken zu können.

Zweitens, wie ponco und Banshee202 schon schrieben, scheint die Tat doch sehr auf eine spezifische Obsession ausgerichtet zu sein. Der Täter hat Handlungen begangen, mit denen er sich schon in der Fantasie beschäftigt haben muss. Solche Ideen und die Bereitschaft sie umzusetzen kommen nicht einfach von ungefähr. Es hätte soviel simplere und vor allem für den Laien eindeutigere Methoden gegeben, um sich als Triebtäter darzustellen. Und dann nimmt er noch Körperteile mit und bringt sich damit in Gefahr, als ob sein Plan ansonsten nicht verwirklicht wäre. Das passt doch hinten und vorne nicht.

Drittens ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand anscheinend so oberflächliche Kontakte zu einem kriminellen Netzwerk hat, dass sie auch nach gründlichen Ermittlungen nicht zu Tage treten, und gleichzeitig hat er in deren Augen so etwas Schlimmes getan, dass er dafür ermordet werden muss. Dazu ist es noch ein dreizehnjähriger Junge. Solche Bandenabrechnungen sind in Deutschland selbst unter Rockern nicht Alltag, und auch da sind die Verflechtungen offensichtlich und allgemein bekannt.

Davon abgesehen kann es schon sein, dass die oberflächliche Motivation für den Mord an Tristan ein ad hoc auftretender Streit aus einem konkreten Grund war. Das bedeutet aber nicht, dass sich der Täter in Folge nicht von tieferliegenden und schon länger schwelenden Obsessionen leiten lassen hätte.
JestersTear schrieb:Den Roman "Menschenfischer" habe ich im Sommer gelesen,aber nicht alleine wegen des Interesses am konkreten Fall, sondern weil ich alle Krimis dieses Schriftstellers für sehr anspruchsvoll und lesenswert halte
Das tut jetzt zwar nichts zur Sache, aber ich habe aus Interesse an diesem Fall auch etwas ins Buch reingelesen, und fand es extrem plump geschrieben und die Konstrukte hanebüchen unglaubwürdig. Eine Mischung aus Aktenzeichen-XY-Filmen und Verschwörungstheorien. Nun gut, das ist Geschmacksache, darum solls nicht gehen. Aber es hat mir wieder mal ins Bewusstsein gerufen, wie fragwürdig das eigentlich ist, wenn jemand einen realen Mordfall quasi 1:1 übernimmt und dann eine Geschichte drumrum spinnt.


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06.09.2019 um 17:02
es ist auch erstaunlich, wenn jemand etwas gewusst hätte, dass keiner "geplappert" hat. Es sind ja sehr sehr hohe Belohnungen ausgesetzt worden. Der Zopftyp war ja bekannt, die Nachhilfelehrerin meinte ja auch ihn mehrfach gesehen zu haben.
Er dürfte also ziemlich frei und offen durch Höchst gelaufen sein.
und niemand "verpfeift" ihn ? wenn er der Täter war bei so hohen Belohnungen ?

entweder er war es nicht, sprach evtl. aus anderen Gründen die Jungs immer an...oder jemand hat verdammt viel Angst davor ihn zu "verpfeifen".
Belohnungen
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main hat für Hinweise, die zur Ermittlung von Tristans Mörder führen, eine Belohnung von 15.000 Euro ausgesetzt. Diese Belohnung wurde von einer Privatperson um 5.000 Euro aufgestockt. Eine zweite Privatperson setzte befristet bis zum Mai 2016 eine Belohnung von 80.000 Euro aus, sodass vorübergehend 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt waren.[2] Gegenwärtig beträgt die Summe der ausgesetzten Belohnungen 20.000 Euro.[7
Quelle:
Wikipedia: Mordfall_Tristan

Tristan hatte also seinen Schulrucksack mit Büchern und allem dabei. Er ging nicht erst nach Hause um den los zu werden. Was ist wenn er gar nicht auf jemanden gewartet hat, sondern einfach ein bißchen rumtrödeln wollte, abschalten , träumen wollte ?

was aber brachte ihn dazu in Richtung Tunnel überhaupt zu gehen ?

bei 2 südländisch aussehenden Männern, die ihm evtl. was versprochen hätten, hätten bei ihm sicher die Alarmglocken geklingelt...mit 2 Männern zum Tunnel gehen ?

obwohl schon komisch ist, dass sie sich überhaupt zu Tristan auf die Bank setzten, einer rechts einer links...das kann auch Tristan Angst eingejagt haben..Höchst hat nun mal leider nie einen guten Ruf gehabt..


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Mordfall Tristan

06.09.2019 um 18:12
Eins noch vorweg: ich habe mit dem Author nix am Hut und weder ein persönliches, noch ein gewerbliche Interesse, dieses Buch in irgendeiner Weise zu "pushen" ...:-)
Waldeck schrieb:Das tut jetzt zwar nichts zur Sache, aber ich habe aus Interesse an diesem Fall auch etwas ins Buch reingelesen, und fand es extrem plump geschrieben und die Konstrukte hanebüchen unglaubwürdig. Eine Mischung aus Aktenzeichen-XY-Filmen und Verschwörungstheorien. Nun gut, das ist Geschmacksache, darum solls nicht gehen. Aber es hat mir wieder mal ins Bewusstsein gerufen, wie fragwürdig das eigentlich ist, wenn jemand einen realen Mordfall quasi 1:1 übernimmt und dann eine Geschichte drumrum spinnt.
Das ist schade und vielleicht wäre etwas mehr als "reinlesen" hilfreicher gewesen, denn Matthias Altenburg aka Jan Seghers gehört schon zu den renommierteren deutschen Krimi-Autoren, für mich persönlich sogar der Beste neben Ulrich Hefner,aber so sind die Geschmäcker verschieden. Wenn du mir bessere empfehlen kannst,nehme ich gerne Tips entgegen und das ist nicht böse oder ironisch gemeint :-)

Ich kenne zwei Leute,die das Buch unabhängig voneinander gelesen haben und den realen "Fall Tristan" gar nicht kannten,erst im Nachwort davon erfuhren. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden sie "den neuen Seghers..." wie immer einfach nur "spannend und gut konstruiert" - was wiederum bedeuten würde,daß man doch 1:1 übertragen kann.

Wenn man den Fall vorher kannte,ist man mit dem Buch entweder direkt auf Konfrontationskurs,weil man ja zumindest bisher einen ganz anderen Blick auf die Dinge hatte, oder man versucht sich einfach mal darauf einzulassen. Prinzipiell gehöre ich eigentlich immer eher zu den ersteren Hard-Linern , diese vorgetragene Version der Ereignisse habe ich aber dann doch als zumindest mal überlegenswert empfunden.
Waldeck schrieb:Erstens macht es doch schon grundsätzlich keinen Sinn. Die Ermittlungen konzentrieren sich notwendigerweise auf Personen, die in irgendeiner Weise mit Tristan oder dem erweiterten Tatort zu tun hatten.
Nee, eben nicht: man erwartete einen Täter,der so unter Strom steht,daß er in Kürze wieder zuschlagen würde und die Polizei stand deswegen unter erheblichem Zeitdruck! Der im Buch präsentierte Auftraggeber, ein in der Pädo-und Stricher-Szene verkehrender Jurist (Staatsanwalt) ,hatte ja erst mal nichts in irgendeiner Weise mit Tristan zu tun. Auf der Suche nach "obsessiven Zopfmännern" standen Herren in weißen Kragen vermutlich erst mal ganz hinten an.
Waldeck schrieb:Drittens ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand anscheinend so oberflächliche Kontakte zu einem kriminellen Netzwerk hat, dass sie auch nach gründlichen Ermittlungen nicht zu Tage treten, und gleichzeitig hat er in deren Augen so etwas Schlimmes getan, dass er dafür ermordet werden muss. Dazu ist es noch ein dreizehnjähriger Junge. Solche Bandenabrechnungen sind in Deutschland selbst unter Rockern nicht Alltag, und auch da sind die Verflechtungen offensichtlich und allgemein bekannt.
Ich hatte schon verraten: als Motiv wird ein Erpressungsversuch von Kids aus der Szene rund um den Bahnhof präsentiert.Ich spinne das jetzt mal weiter: wären die "Neigungen" und "Aktivitäten" des Auftraggebers ans Tageslicht gekommen,wäre er für alle Zeiten "erledigt" gewesen. Ich denke schon,daß Menschen,die so unter Druck stehen,zur Beauftragung einer solchen Tatfähig sein könnten.
Wenn es so gewesen sein sollte,möchte übrigens nicht ausschließen,daß die Tatausführung so nicht geplant war,sondern im Blutrausch eskaliert ist. Dementsprechend könnte es tatsächlich entsprechende Fantasien beim Killer im Vorfeld vorhanden gewesen sein.


Meine persönliche Interpretation der Ereignisse hat mit dem Buch nichts zu tun und ist folgende, ohne irgendeinen Anspruch ,damit der Wahrheit nahe zu kommen: Tristan ist zufällig am Tatort auf den "hasenschartigen Zopfmann" gestossen und in bei irgendetwas gestört,vielleicht beim Konsum von Drogen.
Der wollte ihn Vertreiben,ein Wort gab das andere. Irgendwann kam der Trigger zur Tat, vielleicht einfach nur eine abfällige Bemerkung über die Fehlbildung/Hasenscharte. In den 90ern gab es einen schlimmen Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien. Ich könnte mir einen gerade durch Drogen enthemmten,traumatisierten Flüchtling vorstellen,von denen es hier zu dieser Zeit viele gab. Als er wieder bei Sinnen ist und merkt,was er getan hat,versucht er über die grüne Grenze wieder Richtung (Süd-) Osten zu flüchten,daher die Karte in tscheschischer Sprache. Ich denke nicht,daß er sich lange im Raum Frankfurt oder Deutschland aufgehalten hat und auch in Tschechien nur auf der Durchreise war,die dortigen Fernsehfahndungen deswegen auch nichts brachten.

Alles höchst spekulativ,aber deswegen sind wir ja auch hier,nix für ungut :-)


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06.09.2019 um 19:16
JestersTear schrieb:Tristan ist zufällig am Tatort auf den "hasenschartigen Zopfmann" gestossen und in bei irgendetwas gestört,vielleicht beim Konsum von Drogen.
Der wollte ihn Vertreiben,ein Wort gab das andere. Irgendwann kam der Trigger zur Tat, vielleicht einfach nur eine abfällige Bemerkung über die Fehlbildung/Hasenscharte. In den 90ern gab es einen schlimmen Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien. Ich könnte mir einen gerade durch Drogen enthemmten,traumatisierten Flüchtling vorstellen,von denen es hier zu dieser Zeit viele gab. Als er wieder bei Sinnen ist und merkt,was er getan hat,versucht er über die grüne Grenze wieder Richtung (Süd-) Osten zu flüchten,daher die Karte in tscheschischer Sprache. Ich denke nicht,daß er sich lange im Raum Frankfurt oder Deutschland aufgehalten hat und auch in Tschechien nur auf der Durchreise war,die dortigen Fernsehfahndungen deswegen auch nichts brachten.

Alles höchst spekulativ,aber deswegen sind wir ja auch hier,nix für ungut :-)
interessant..ja deswegen sind wir hier, - smile -
was aber ist mit dem Zopftyp der oft in Höchst und Umgebung Kinder ansprach, den die Nachhilfelehrerin mit Tristan gesehen hat ?
das dürfte doch jemand sein, der sich offenbar völlig zwanglos dort aufgehalten hat und vermutlich auch dort gewohnt hat.oder oft in Höchst war.

ich wiederhole mich kurz, ich persönlich finde es nur sehr schade, dass die Nachhilfelehrerin Tristan nicht einmal auf diesen Typen angesprochen hat. Ein 13-jähriger, ! ich meine sie hätte ihn ja einmal so ganz nebenbei bei der Nachhilfestunde auf den Typ ansprechen können...- nein, ich mache der Dame keine Vorwürfe - nur das wäre noch die Gelegenheit gewesen, mehr über den Typ zu erfahren, da sie ja auch eine Art Bezugsperson von Tristan war. Nun ja, auch da ist nicht jeder gleich. Cest la vie.


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Mordfall Tristan

06.09.2019 um 19:24
Musikengel schrieb:interessant..ja deswegen sind wir hier, - smile -
was aber ist mit dem Zopftyp der oft in Höchst und Umgebung Kinder ansprach, den die Nachhilfelehrerin mit Tristan gesehen hat ?
Zöpfe waren in den den 90ies bei Männern nicht ungewöhlich, Mr.Cobain sei Dank ;-)

Es kann ein ganz anderer Mann gewesen sein.


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Mordfall Tristan

06.09.2019 um 20:17
Das Buch schildert eine Theorie des Autors. Nicht mehr, nicht weniger. Genau wie der Roman "Wolfswut" den Seel Fall behandelt und der Autor wiederum den Tristan Fall dort mit einbaut. Im Prinzip nichts anderes als hier.
Alles kann, nichts muss. Ich persönlich glaube nicht an ein Erpresserszenario etc
Ich denke weiterhin, dass der Täter genau das wollte, was er tat. Daher die Trophäen.


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 07:50
Musikengel schrieb:obwohl schon komisch ist, dass sie sich überhaupt zu Tristan auf die Bank setzten, einer rechts einer links...das kann auch Tristan Angst eingejagt haben..Höchst hat nun mal leider nie einen guten Ruf gehabt..
Saßen Die nicht auf einer Bank nebenan?


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 11:21
@ponco

Ja, die zwei Männer saßen auf einer anderen Bank.
So steht es auf der Fahndungsseite des BKA.

"Letztmals lebend gesehen, wurde Tristan gegen 15:20 Uhr, als er auf einer Bank in einer parkähnlichen Anlage, in der Nähe vom Höchster Busbahnhof saß. Aufgrund seiner Tierliebe kam er dabei mit einer Hundehalterin ins Gespräch, die ihren Hund ausführte. Nachdem die Hundehalterin ihren Weg fortsetzte und sich dabei noch einmal umschaute, stellte sie fest, dass auf der Bank neben Tristan zwei männliche, vermutlich ausländische, Personen saßen."

https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fahndungen/Personen/UnbekanntePersonen/Brübach_Tristan/bruebachTagesablauf.html;jse...

Die Bank neben Tristan ist eine andere Bank. Sonst hieße es "neben Tristan auf der Bank". Ein kleiner, aber feiner Unterschied.


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 12:03
ja, dass ist deutsche Sprache kann man so und so interpretieren. Es stand auch einmal in einer Doku auf einer Bank gegenüber, da gibt es keine Bänke gegenüber. Die Bänke sind aber in dieser Anlage etwas weiter von einander entfernt, nicht so dicht wie in anderen Parkanlagen. Das wäre für die Hundehalterin wohl nicht so interessant gewesen, also gehe ich davon aus, dass diese zwei Personen - wie in allen Dokus gezeigt - unmittelbar neben Tristan , also alle 3 auf einer Bank gesessen haben.

ts frankfurt hoechst bruno asch anlage


Quelle:

https://www.ich-geh-wandern.de/slideshow/10858


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 18:11
Ist das überhaupt der zur Debatte stehende Park? Ich dachte, es geht um den Spielplatz nördlich der Gleise.


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 19:59
@redsherlock
also ich habe in sämtlichen Dokus nur von dieser Bruno-Asch-Anlage gehört..in der Nähe vom Höchster Bahnhof.


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Mordfall Tristan

07.09.2019 um 20:24
@Musikengel
Lt dem leitenden Ermittler in einer der Sendungen zum 20. Todestag saßen die beiden NICHT auf der gleichen Bank wie Tristan.
Also so, wie es auf der BKA Seite steht. Sonst hiesse es, auf der gleichen Bank.
Der XY Beitrag wurde in der Nähe von München und nicht im gleichen Park gedreht.
In der letzten XY Sendung kam ein Filmfall aus der Schweiz, in dem ein Azubi recht seltsam rüberkam. Daraufhin gab es ein Interview mit den Ermittlern im Schweizer Fernsehen, wo betont wurde, dass das absichtlich überdramatisiert wurde, weil es der Produktionsfirma in Filmen auch um Emitionalisierung des Zuschauers geht. In Wirklichkeit war das wohl halb so wild und der Azubi wird nicht verdächtigt


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07.09.2019 um 20:25
@Musikengel

Aber der Tunnel, in dem der Mord passierte, liegt im Norden, nahe des Spielplatzes, oder?


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07.09.2019 um 21:11
@redsherlock

Der Tunnel ist genau unter den Gleisen und führt von der Südseite zur Nordseite, oder umgekehrt, ...wie man es eben sieht.


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07.09.2019 um 22:06
@cromm

Ah, okay. Das ist also der Tunnel, bei dem auch der Bach selbst durchgeht. Auf der Karte scheint es auch noch einen kleinen Tunnel unter dem Bach durch zu geben (oder ist es eine Brücke über dem Bach?), in Spielplatznähe.


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07.09.2019 um 23:07
Musikengel schrieb:obwohl schon komisch ist, dass sie sich überhaupt zu Tristan auf die Bank setzten, einer rechts einer links...
Aus "der Bank neben Tristan" wird - nicht zum ersten Mal hier - geschlossen, dass die beiden Männer Tristan eingekeilt haben.
Warum das?
Wenn die Hundehalterin das so beobachtet hätte, stünde es wohl auch so auf der Seite des BKA.
Und offizieller als BKA geht wohl kaum. Deshalb glaube ich dieser Version mehr als irgendwelchen Dokus.


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09.09.2019 um 15:43
@ElCattivo
kann gut sein..Gegenfrage..wenn die beiden Männer weiter weg auf einer anderen Bank gesessen hätten, wären die dann der Zeugin so sehr aufgefallen ?


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