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Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

23.01.2020 um 20:49
LillyLego schrieb:Ihr glaubt doch nicht tatsächlich, dass der Zopfmann vom Phantombild eine Mitgliedschaft im Tennisclub hatte und regelmäßig nach dem Match noch lecker italienisch essen war 😂 Also echt...
Das hat auch niemand behauptet, der Zopfmann auf dem Phantombild wurde in diesem Zusammenhang überhaupt nicht erwähnt.
@musikengel hat ja bereits ausgeführt, worum es eigentlich ging:
musikengel schrieb:dann war er evtl. mit dem Auto unterwegs und mobil. Und dann könnte er dieses Gebäude , wegen dem Parkplatz genutzt haben.
Und wenn man den Zopfmann vom Phantombild mal außen vor lässt - denn ob er tatsächlich Tristans Mörder ist, ist doch wohl immer noch fraglich - was ist daran so abwegig, anzunehmen, dass auch Mörder Hobbies wie Tennis spielen haben bzw auch mal im Restaurant essen gehen?
Nicht selten spielen gewisse Tätertypen ihre Rolle des 'Durchschnittsbürgers' nahezu perfekt, z B Ted Bundy oder Manfred Seel - bei letzterem kam erst nach seinem Tod sein 'Doppelleben als Serienmörder' zum Vorschein.
LillyLego schrieb:Da gab es interessanterweise auch mal eine gefundene SIM-Karte mit Telefonnummer aus einem verlassenen Haus, das wohl dort in der Nähe des Fundortes war.
Denke, die SIM - Karte kann man wohl, nach den Ausführungen diesbzgl von @MuCChrissy und @Summet 'abhaken'.
Kenne das/die Video(s) dieser Gruppe nicht, werde sie mir auch nicht anschauen, nachdem ich Eure Beschreibungen dazu gelesen habe, ist für mich no-go sich derartig respektlos gegenüber einem verstorbenen (in diesem Falle immerhin ein brutal ermordeter Teenager) zu verhalten.

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23.01.2020 um 21:09
LillyLego schrieb:weil es ihm zu langweilig wurde, dass die Ermittler nicht seinen Gedankenzügen hinterherkommen, das wird er einfach für sein Ego gebraucht haben, um seine Überlegenheit zu demonstrieren. Nichts anderes war das meiner Meinung nach auch mit dem Fingerabdruck, mit der Karte, dem Öffnen des Grabes und schließlich halt noch mit dem Rucksack. Er spielt ein Spiel mit der Polizei und er war immer ein paar Schritte vorraus.
Grundsätzlich denkbar.

Dass der Täter jedoch 'versteckte Botschaften' für die EB hinterlässt/verteilt, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, warum ist er dann nicht deutlicher geworden, nachdem ihm irgendwann auch klar geworden sein dürfte, dass seine 'versteckten Hinweise/Botschaften' nicht - oder zumindest nicht richtig - angekommen sind?

Dass der Täter bis zum heutigen Tage (noch) nicht überführt werden konnte, muss m E nicht unbedingt daran liegen, dass er ein 'kriminelles Genie' ist, dass den EB stets um Längen vorraus ist, sondern kann auch einfach auf eine Verkettung unglücklicher Umstände/Zufälle zurückzuführen sein.
Könnte mir vorstellen, dass es ähnlich abgelaufen sein könnte wie im Fall Wichmann:
Die EB waren schon zu Lebzeiten KWWs recht 'nah dran' an Wichmann, konnten ihm aber bzgl der Göhrde-Morde nichts nachweisen bzw schlossen ihn (zu) vorschnell als Tatverdächtigen aus.
Auch im Fall Birgit M. tauchte Wichmanns Name schon in den damaligen Ermittlungen auf, bis BMs Leiche einbetoniert in der Garage des KWW gefunden wurde, vergingen jedoch noch viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte.
Will damit sagen: manchmal ist die Polizei viel näher 'dran' am richtigen Täter als sie es sich selbst vorstellen können.


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24.01.2020 um 09:39
Ein kriminelles Genie war das nicht, der oder die Täter hatten einfach die perfekte Kombination aus Zeit und Ort... und dazu jede Menge Glück. Das war kein prahlender Narzisst.


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29.01.2020 um 17:44
Hier ist ein Bericht über die Erstellung/Veröffentlichung des Phantombildes. Dieses zeigt auf, dass das Gesicht, so in der Form, erst 2008/2009, wirklich öffentlich zugänglich gemacht wurde.

https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Polizei-sucht-Tristans-Moerder-mit-Phantombild-2410.html


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30.01.2020 um 10:11
@drallfall

dieser Artikel ist sehr interessant. Offenbar dauerten die Ermittlungen so lange und deswegen dauerte es so lange, bis das Phantombild gemacht werden konnte.
Der Beschriebene könnte sich zur Tatzeit in den Stadtteilen Unterliederbach, Zeilsheim und Höchst, insbesondere am Bahnhof Höchst und dem erweiterten Umfeld, einschließlich der angrenzenden Main-Taunus-Gemeinden und sogar im Bereich Niedernhausen (damals Rucksackfund) regelmäßig aufgehalten haben, ohne dass er dort gewohnt haben muss.
Quelle:
https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Polizei-sucht-Tristans-Moerder-mit-Phantombild-2410.html

Niedernhausen ist ein ganz normales Ort gewesen, hat sich explosionsartig entwickelt, durch die Nähe zur Autobahn A3 / Frankfurt / Köln..und dem Bahnanschluss. S-Bahn nach Frankfurt. So sind viele Leute, die in Frankfurt gearbeitet haben nach Niedernhausen gezogen. Da noch etwas ländlich. Die Mieten sind in die Höhe geschnellt. Man nannte das Ort auch Schlafstadt, da viele Leute nur zum Schlafen praktisch dort gewohnt haben. So kamen also viele "Fremde" nach Niedernhausen, die sich nicht groß für das Ort oder Vereinsleben interessierten, sondern einfach nur dort wohnen wollten. (Pendler) Das haben die Einheimischen immer beklagt. Trotzdem ist der Ort ländlich geblieben und in den meisten Fällen kennen auch die Leute ihre Nachbarn. Also kein anonymes Ort.
Arbeitsplätze eher in der Dienstleistung. Große Betriebe waren hier nicht angesiedelt. Mehr Gewerbe dann im 5 km entfernten Idstein , auch mit der S-Bahn zu erreichen.
wäre jetzt die Frage, warum und wo sollte sich der Beschriebene regelmäßig aufgehalten haben ?
die Kleinbetriebe, hatten jahrelang ihre festen Mitarbeiter....
da wäre er bekannt gewesen...

also nehmen wir mal an, wohnte nicht dort, arbeitete nicht dort., was sollte er dann dort gemacht haben ?
selbst wenn jemand regelmäßig jemand anderen besucht hätte, wäre so ein "Typ" einfach aufgefallen. Klingt seltsam ist aber so. Hier sind die Leute auch oft "Spießbürger", die sehen einfach alles.
und zu diesem Restaurant (mit Parkplatz), dieses ital. Restaurant ist etwas "gehobener", hier hätte sich dieser Inhaber an so einen Zopftypen mit Sicherheit, erinnert.

wenn jemand Niedernhausen nicht kennt, kommt mit der S-Bahn an.und will einfach rumlaufen, um den Rucksack loszuwerden..
gibt es mehr Möglichkeiten in dem Ortsteil Königshofen (nicht weit vom Bahnhof entfernt). Hier auch Wald...
diese Ablagestelle, wo der Rucksack gefunden wurde, ist für jemand, der mal so spontan was sucht.ungewöhnlich.

Deswegen war ja mal die Idee dass jemand mit dem Auto nach Niedernhausen kam, durch das Ort fuhr, fast Ortsende, dass Restaurant / Tennishalle - Schild gesehen hat, abgebogen ist, geparkt und dann einfach in den Wald gegangen....
den Ablageort also zufällig gewählt hat, weil man da unauffällig parken kann.

der Ablageort ist schon sehr seltsam..

im Ort selbst fallen ungewöhnliche Personen auch auf..(also so ungepflegt, hager, usw.) das wäre aufgefallen.

so der Stand aus Erzählungen von der Person, die dort gewohnt hat.
Das nur einmal um einen Eindruck - groben Eindruck - von Niedernhausen zu bekommen. Also nicht so anonym wie Unterliederbach, oder Hofheim usw.


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Mordfall Tristan

30.01.2020 um 15:39
für mich klingt das so, als wäre der Täter bekannt....mehr oder weniger...nur ein Gesicht muss ihm noch gegeben werden...

?

tja, hat der Ermittler wohl doch recht...er sass dem Täter schon einmal gegenüber.


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31.01.2020 um 08:51
@Ventil
Gibt es eine Info, wo ein Ermittler angab, dem Täter bereits gegenüber gesessen zu haben? Ich weiß nur davon, dass es etliche Hinweise gab und einige Leute wohl überprüft wurden. Scheinbar kam da nichts bei raus, was aber bei der dürftigen Spurenlage nichts heisst. Ich halte es auch für denkbar, dass die Polizei zumindest was ahnt, aber das hilft ja nicht.


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31.01.2020 um 15:49
@abberline
Es gab (wohl) mal in einem Interview mit dem (damaligen) Chef-Ermittler, dass er wohl einem Verdächtigen vor sich hatte, auf den das Phantombild zu traf, dieser hatte aber wohl ein Alibi für den Tatzeitpunkt. Ich vermute, dass @Ventil sich darauf bezieht.
Dieses Interview (Höchster Kreisblatt bzw. FNP) müsste hier irgendwo im Thread als Link oder Zitat zu finden sein.


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10.02.2020 um 23:41
@de-Ox
Werden von den Vedächtigen keine Bilder gemacht oder des gleichen für Zeugen Befragungen. Wie heißt das noch mal in der USA z.b werden viele Vertächtigen vor einen Zeugen vorgeführt der oder die sagt der ist es oder nicht.


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11.02.2020 um 02:27
Magic90 schrieb:Werden von den Vedächtigen keine Bilder gemacht oder des gleichen für Zeugen Befragungen. Wie heißt das noch mal in der USA z.b werden viele Vertächtigen vor einen Zeugen vorgeführt der oder die sagt der ist es oder nicht.
Gegenüberstellung?


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11.02.2020 um 02:52
ThoFra schrieb am 23.01.2020:Wo genau dieser Waldarbeiter dort den Rucksack fand, ist nicht bekannt?
Evtl hing der Rucksack an etwas erhöhter Stelle an einem Gebüsch/Baum, sodass Tiere es vll schwer hatten, heranzukommen?
Meines Wissens konnte der Waldarbeiter sehr gestrigen wo er den Rucksack gefunden hatte und wo er ihm dann abgestellt hatte. Es würde m.W. eine Ortsbegehung gemacht.
musikengel schrieb am 23.01.2020:.) ein anderer, völlig Unbeteiligter findet den Rucksack, kann den gebrauchen nimmt den mit.
warum sollte er ihn überhaupt wegwerfen ? ..
es gab doch sehr viele von diesen Rucksäcken, die waren sehr beliebt. Woher hätte so jemand wissen sollen, dass das der Rucksack von Tristan war ? ....er wurde ja anhand einer Naht identifiziert, ..das wurde doch so nie veröffentlicht sondern immer nur das Bild eines Fishborne-Rucksackes.
Ich persönlich glaube nicht, dass der Rucksack vom Täter dort abgelegt wurde.
Viel eher halte ich es für möglich, dass der Rucksack jemand anderem "gegeben" wurde oder andersweitig in die Hand von jemand anderem gelangte. Vielleicht tatsächlich im Milieu, einem Freier oder unter Freunden....vielleicht auch über die Diakonische Kleiderkammer, vielleicht hat ihn auch jemand irgendwo abgestellt und jemand anderes nahm in an der Straßenecke oder im Zug mit, da er vielleicht sogar dachte es sind Wertgegenstände enthalten. Das würde auch ein Grund sein, warum man sich nicht meldet, da es immernoch eine Fundunterschlagung wäre. Unter dem Hintergrund bekommt man vielleicht sogar selbst Angst, mit der Tat in Verbindung gebracht zu werden. Es gibt etliche Möglichkeiten wie der Rucksack an jemanden anderen gelangte.....und dann eben auch in den Wald.
Viele Obdachlose Bunkern auch ihre Hanseligkeiten.

Ich habe schon so oft Rucksäcke in Büschen und Wäldern gefunden, dass ich es kaum noch zählen kann.
Zuletzt im Gebüsch, einen Ort vor Flörsheim Wicker. Auf der Suche nach weiteren Igel Jungtieren, die Hilfe benötigen. Der Rucksack stand wohl länger dort und der Inhalt war nass und teilweise verschimmelt......so ungewöhnlich ist es nicht.....


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11.02.2020 um 07:50
Medico schrieb:Es würde m.W. eine Ortsbegehung gemacht.
Hast Du zufällig evtl noch einen Link dazu, wo über diese Ortsbegehung berichtet wurde bzw weißt Du noch, wann (in etwa) diese Ortsbegehung mit dem Waldarbeiter stattfand?
Medico schrieb:Das würde auch ein Grund sein, warum man sich nicht meldet, da es immernoch eine Fundunterschlagung wäre. Unter dem Hintergrund bekommt man vielleicht sogar selbst Angst, mit der Tat in Verbindung gebracht zu werden.
Ersteres wäre (mittlerweile) hhöchstwahrscheinlich verjährt bzw würde wahrscheinlich eingestellt werden, wenn die Hinweise/die Aussage des 'Fundunterschlagers' die Ermittlungen im Mordfall Tristan (entscheidend) voranbringen würden oder gar zur Ergreifung des Täters/Mörders führen würden.
Letzteres kann man m E nachvollziehen, jedoch würde ich soweit in unser Rechtssystem vertrauen, dass ich mich in einem solchen Fall - vorrausgesetzt natürlich, der 'Verbringer' weiß/wusste davon, dass es sich um den Rucksack eines ermordeten Teenagers handelte - bei der Polizei melden würde, aber wer weiß, welche Erfahrungen diejenige Person mit der Polizei gemacht hat.


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11.02.2020 um 09:21
@ThoFra
Auf Bild 11 hier im Thread kannst Du Dir die Stelle anschauen. Wenn ich es richtig in Erinnerung hab, fand die Ortbegehung ca 1 Jahr nach der Tat statt.
Gefunden wurde der Rucksack von dem Waldarbeiter aber bereits einige Monate vorher. Er hat sich, wenn ich es richtig in Erinnerung hab, gemeldet, nachdem über den fehlenden Rucksack irgendwo berichtet wurde


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Mordfall Tristan

11.02.2020 um 09:55
@ThoFra
@abberline
na ja , nach dem der Fund gemeldet wurde, kam ja dann die Kripo (zu sehen in allen Videos über den Fall), und die haben sich dann natürlich den Ort und die Umgebung mit Sicherheit genau angesehen.
das dürfte mit Ortsbegehung gemeint gewesen sein.

ich weiß nicht, ob die Bewohner von Niedernhausen und Umgebung überhaupt darüber informiert wurden, dass genau dort der Rucksack gefunden wurde.
dass kann auch Zufall sein, Beispiel, es wird in Frankfurter Zeitungen veröffentlicht, die lesen die Einheimischen nicht..die lesen dann eher Wiesbadener Tagblatt, Wiesbadener Kurier (näheres Einzugsgebiet)..und diese Reportagen wie Spiegel TV, laufen auch oft spät, dass sehen dann bestimmt viele auch nicht mehr.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das viele bis heute nicht wissen. Öffentlich bekannt gegeben wurde das in den örtlichen Medien - meines Wissens - überhaupt nicht.
- vielleicht ein Fehler der Ermittler - hätte man evtl. Hinweise bekommen können ??

@Medico
ich bin als Kind auch auf dem "Land" aufgewachsen..auch im MTK, wir waren viel unterwegs, als Kinder mit den Fahrrädern, viele Spaziergänge mit den Eltern..sehr oft in Wald und Wiese...Rucksäcke oder ähnliches haben wir nie gefunden. NIE.
auch keine Kleidungsstücke oder ähnliches...maximal Kaugummi-Papier.
und das im gesamten MTK und auch im Untertaunus Richtung Niedernhausen / Idstein, Naurod , Bierstadt usw. und Richtung Wiesbaden.
vielleicht hat sich das mit den Jahren ja geändert. - leider -


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Mordfall Tristan

12.02.2020 um 07:39
Medico schrieb:Magic90 schrieb:
Werden von den Vedächtigen keine Bilder gemacht oder des gleichen für Zeugen Befragungen. Wie heißt das noch mal in der USA z.b werden viele Vertächtigen vor einen Zeugen vorgeführt der oder die sagt der ist es oder nicht.
Gegenüberstellung?
Gibt es auch in Deutschland. Aber dafür müsste man den verdächtigen Zopfmann erstmal ausfindig machen. Sein Phantombild wurde ja diversen Menschen gezeigt, die sich an ihn erinnerten.

Und zum Rucksack kann ich sagen : Je näher man an Großstädten wohnt, desto öfter kommt es vor, dass Menschen alles Unliebsame irgendwo hinschmeißen.
Würde mich allerdings wundern, wenn der TV den Rucksack absichtlich dort abgelegt hat. Es wäre zu leicht gewesen diese Beweisstücke restlos verschwinden zu lassen. Selbst für einen sonst Mittellosen. Das hatte Kalkül - und scheint bis heute aufzugehen.


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Mordfall Tristan

12.02.2020 um 08:46
Ein Beispiel noch mal kurz zu den Medien:
Meine Schwester wohnt in einem kleinen Dorf, etwas ländlich, aber nicht zu sehr. Zugezogene. Die "Einheimischen" bilden eine Einheit, und denen entgeht nichts , hier kennt jeder noch jeden. Die wissen , dass Du morgen geschieden wirst, bevor Du selbst es weist. - smile -
ihr wisst wovon ich rede. Dorfgetratsche, oft aber mit wahrem Hintergrund.
2 Orte weiter verschwand ein Kind, und einer der Dorfbewohner - wohnt schon lange dort - äußerte sich zu dem Fall bei der POL weil er meinte etwas zu wissen.
Jahre später wurde einer dieser "Alleswisser" aus dem Ort damit konfrontiert, durch Zufall , nebenbei erwähnt, sie wusste von gar nichts, war völlig schockiert, was hier bei uns ? ..der Hr. X ?..nein davon / darüber wusste sie nichts. Diesmal hatte auch die interne "Dorfhotline" nicht funktioniert.
Ein Fall der aber sehr durch die Medien ging.
Viele lesen auch gar keine gedruckte Zeitung mehr..die "jüngere" Generation informiert sich über das Internet.
Und solche Sendungen wie Aktenzeichen XY ungelöst sehen sich auch nicht immer alle an.
Damit wollte ich nur sagen, es ist sehr gut möglich, dass viele überhaupt nichts von dem Rucksackfund mitbekommen haben.
Wäre interessant zu wissen, wie der Waldarbeiter davon erfahren hat, dass das evtl. der gesuchte Rucksack von Tristan gewesen sein könnte ?
Frankfurter Raum Zeitung ? Sendung spät abends im Fernsehen wie Spiegel TV ?

gut, dann rief er wahrscheinlich die Kripo dort an, und es kamen die - ich vermute - Frankfurter Kripo.,Ermittler aus Höchst , was auch immer.
Die werden den Fundort gesichert haben, Spuren gesichert haben, den Rucksack mitgenommen haben, usw..
die hatten Wichtigeres zu tun, als den Fund zu veröffentlichen.
direkt vor Ort..wären evtl. auch Flyer eine gute Idee gewesen , "Haben Sie etwas bemerkt ?, ist Ihnen der Rucksack aufgefallen ?"....
die Leute, die ich kenne, die zu dieser Zeit dort wohnten, wissen in dieser Hinsicht von nichts.

das nur noch mal am Rande.


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Mordfall Tristan

12.02.2020 um 08:51
ponco schrieb:Würde mich allerdings wundern, wenn der TV den Rucksack absichtlich dort abgelegt hat. Es wäre zu leicht gewesen diese Beweisstücke restlos verschwinden zu lassen. Selbst für einen sonst Mittellosen. Das hatte Kalkül - und scheint bis heute aufzugehen.
Hervorhebungen von mir eingefügt.

Verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz, einerseits würde es Dich wundern, wenn der Täter/ Tristans Mörder den Rucksack dort selbst bzw absichtlich/bewusst abgelegt hatte, andererseits schreibst Du, dass das (das Ablegen des Rucksacks dort) Kalkül hatte?

An welches Szenario denkst Du da?
Dass der Täter den Rucksack an eine andere Person (Komplize) weitergab, mit Instruktionen, was damit zu tun sei, also auch betreffend des (genauen) Ablageortes?
Aus welchem Grund hätte der Täter dies tun sollen, um Verwirrung zu stiften, die EB 'auf einen falsche Fährte/Spur zu locken'?
Kann ich mir ehrlich gesagt schwerlich vorstellen, ausschließen können wir es jedoch wohl auch nicht.


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Mordfall Tristan

12.02.2020 um 08:53
Es wäre zum Vorteil gewesen, wenn man möglicherweise das Phantombild, in dieser Region, Höchst/Hofheim/Niedernhausen, als eine Art Flyer verteilt und ausgehängt hätte, z.B. an Tankstellen. Dadurch wäre es vielen Menschen aufgezeigt worden und man hätte auch ein Bewusstsein erschaffen können. Viel mehr, als ein Bericht im TV oder eine kurze Aufmachung in der Zeitung.


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Mordfall Tristan

12.02.2020 um 09:17
@drallfall

Da stimme ich Dir zu, man hätte das Phantombild definitiv vermehrt publik machen können (und m E auch sollen), eine weitere Möglichkeit (zusätzlich zu den von Dir genannten) wäre z B auch gewesen, das Phantombild bei Heimspielen der Eintracht einzublenden, wie es z B im (Mord-)Fall Anja A. - zu dem es hier im Forum auch einen Thread gibt - beim VfB Stuttgart geschehen ist.
Auch z B der Hbf in FfM/ der Frankfurter Flughafen sind Orte, die von vielen Menschen (aus aller Welt) frequentiert werden, auch dort hätte man über Plakate o Ä sicherlich einen größeren Personenkreis ansprechen/ auf den Fall aufmerksam machen können.


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12.02.2020 um 10:31
cromm schrieb am 29.01.2019:erline schrieb:
wurde kurz vorher der Rucksack explizit gezeigt oder darauf hingewiesen?
Der Rucksack wurde ein Jahr nach der Tat nochmal im Fernsehen gezeigt, daraufhin hat sich ein Waldarbeiter daran erinnert, dass er den Rucksack, schon Monate zuvor, im Wald liegen sah.
Beitrag hier im Thread.sorry, Seite und Beitrag war weg..ist aber egal, das hatte ich auch überlesen. Also hat der Waldarbeiter die Info durchs Fernsehen bekommen. Meine Frage damit beantwortet.


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