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Mordfall Tristan

21.242 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Frankfurt, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

27.10.2020 um 23:04
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das würde auch zu meiner Erinnerung passen, weil es doch noch ungewöhnlich war, dass Kinder nach der Schule irgendwo anders betreut wurden als in der Familie. Man musste sich vermutlich viel mehr darum bemühen und an vielen Schulen gab es solche Betreuungsangebote gar nicht mal....Da wäre die Caritas o. Ä. eine Adresse, wo ich mich hinwenden würde und die vielleicht auch vorrangig auf Notfälle ausgelegt war, wo Eltern aufgrund von Erkrankung o. Ä. die Kinder nicht betreuen konnten.
Ja das stimmt. Kein Vergelich zu heute, wo das völlig normal ist und überwiegend genutzt wird. GTS war damals schon noch exotisch und wenig besucht bei uns.
Das man versucht war Tristan gut einzubetten hinsichtlich Nachmittagsprogramm und Betreuung, ist hier gut zu erkennen, schon möglich das verschiedene Instanzen (wie evtl Jugendamt) da mitgeholfen und vermittelt haben.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich würde, nach meiner Erfahrung, sagen: Eher nein. In meiner Schulzeit war es sogar so, dass die Schule nicht einmal nachgefragt hat, wenn ein Kind unangekündigt nicht zum Unterricht kam. War halt nicht da, also wohl krank. Fertig
Das würde auch eher passen. Denn wenn Tristan, vorausgesetzt der Arzt war vorgeschoben, befürchten hätte müssen das sein Vater informiert worden wäre von der Schule, dann hätte er viel zu erklären gehabt, wenn er am Ende nicht beim Arzt war.
Oder der Vater hätte den früheren Abgang vielleicht gar nicht erst erlaubt.


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Mordfall Tristan

27.10.2020 um 23:15
Zitat von Marla333Marla333 schrieb:Denn wenn Tristan, vorausgesetzt der Arzt war vorgeschoben, befürchten hätte müssen das sein Vater informiert worden wäre von der Schule, dann hätte er viel zu erklären gehabt
Genau! So sehe ich das auch, und bei uns wäre auch nicht angerufen worden, wenn ein Schüler gesagt hätte, dass er zum Arzt will. Und man hätte ihn auch gehen lassen, ohne Begleitung oder ohne weitere Rückfrage beim Arzt o. Ä.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 07:02
@brigittsche
@Marla333
Wenn ich das mal zusammenfassen darf...hätte Tristan alle für ihn geplanten Aktivitäten wahrgenommen, wäre unterm Strich nicht „Street Live“ raus gekommen. Die Autoritätsprobleme die Bernd Brübach angesprochen hat wären hierbei durchaus nachvollziehbar und auch phasenweise normal für das Alter.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 10:38
Bei uns war es auch so, wenn Schulstunden ausgefallen sind, wurden wir nach Hause geschickt. (auch als kleine Grundschüler) Wenn kein Elternteil zu Hause war, ging man evtl. zur Oma oder Nachbarin oder auch mit einem Klassenkameraden mit. Ab der 5. Klasse hatten dann viele Kinder auch einen Haustürschlüssel.
Mittagsbetreuung, Mittagessen in der Schule , das gab es noch gar nicht.
Das gibt es hier erst seit ein paar Jahren und ist ganz schön teuer.

Das die Nachhilfelehrerin vor einem Gebäude steht, mit dem Schild Caritas , war mir auch aufgefallen, ich denke, dass aber einfach nur die Caritas dort auch in dem Gebäude ein Büro hatte.

Tristan wird auch nicht jeden Tag Nachhilfeunterricht bekommen haben. - einfach meine Vermutung -


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 10:57
@brigittsche
Das war bei uns auch so. Da hat niemand von der Schule daheim nachgefragt, weil man erzählt hat, es sei einem schlecht. Dann hieß es, dann geh nach Hause und fertig. Heute wär das vermutlich unvorstellbar. Kein Handy und die Schule sagt, geh heim, wenn Dir schlecht ist.
Und Nachmittagsbetreuung wurde überhaupt nicht angeboten.


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28.10.2020 um 11:31
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das würde auch zu meiner Erinnerung passen, weil es doch noch ungewöhnlich war, dass Kinder nach der Schule irgendwo anders betreut wurden als in der Familie.
Ich kenne das zb gar nicht anders, ich war im Kindergarten und danach im Kinderhort, das ging etwa bis zur 6 Klasse, und das war noch mal 10 Jahre früher.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 13:38
Man merkt deutlich, dass sich um Tristan gekümmert wurde, selbst wenn der Vater tatsächlich Unterstützung von einer Familienhilfe gehabt hätte.
Dafür müsste man sich nicht schämen.
Ganztagsschule, Essen, Jugendzentrum, Nachhilfe, Telefonate Vater..., da steckt ja auch ein finanzieller Aufwand dahinter und sicher die besten Absichten.
Was brachte Tristan dazu, die Angebote nicht vollständig anzunehmen?
War es nur eine Trotzphase?
Der Jugendbetreuer berichtete, dass Tristan nicht mehr vorbeikam.
Bernd Brübach berichtete von Autoritätsproblemen und dass er auch nicht mehr Mist baute als Altersgenossen (kommt drauf an, was die Andren so angestellt haben). „Tristan war in der Pubertät“.
Er sagte dies schon sehr glaubwürdig. Er hätte auch nichts sagen können.
Er sagte auch, dass Tristan ein lieber Junge war...diese Worte von einem gebrochenen Mann der nichts mehr zu verlieren hatte, machen allerdings sprachlos.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 14:37
Zitat von 1cast1cast schrieb:Ich kenne das zb gar nicht anders, ich war im Kindergarten und danach im Kinderhort, das ging etwa bis zur 6 Klasse
War das in der (ehemaligen) DDR oder im Westen? Weil das System der Kinderbetreuung im Osten ja zu DDR-Zeiten und als Folge davon auch bis heute noch, besser ausgebaut war.
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Was brachte Tristan dazu, die Angebote nicht vollständig anzunehmen?
War es nur eine Trotzphase?
Das habe ich mich auch gefragt, denn selbst wenn es nicht streng kontrolliert wurde, so hatte er ja die Möglichkeit, diese Dinge wahrzunehmen.

Aber vielleicht war es die Gesellschaft dort, die ihm nicht passte? Also die anderen Kinder/ Jugendlichen, die vielleicht nicht "cool genug" waren - oder das Gegenteil: Zu unangenehm und ruppig.... Dazu müsste man mehr darüber wissen, wer diese Angebote noch so wahrnahm.

Aber selbst wenn man es weiß, dann sagt das natürlich noch nichts über die Tristans Gründe aus, dort Abstand zu halten.
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb:Bernd Brübach berichtete von Autoritätsproblemen und dass er auch nicht mehr Mist baute als Altersgenossen (kommt drauf an, was die Andren so angestellt haben). „Tristan war in der Pubertät“.
Er sagte dies schon sehr glaubwürdig. Er hätte auch nichts sagen können.
Da stimme ich zu, das ist sehr eindrucksvoll und glaubwürdig. Aber natürlich sollte man trotzdem zumindest damit rechnen, dass Leute, die Tristan nahestanden, ihn im Nachhinein doch etwas idealisieren.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 14:46
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:War das in der (ehemaligen) DDR oder im Westen? Weil das System der Kinderbetreuung im Osten ja zu DDR-Zeiten und als Folge davon auch bis heute noch, besser ausgebaut war.
Im Westen.


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 20:18
Verbrechen mit einem derart markanten und komplizierten Handlungsmuster wie der Mord an Tristan werden fast immer von Tätern begangen, die unter psychischem Zwang weitere Taten begehen. Doch diese aus der Erfahrung gewonnene Regel hat sich - zum Glück - in diesem düstersten aller Frankfurter Kriminalfälle nicht bestätigt.
Quelle: FAZ 2006
https://m.faz.net/aktuell/rhein-main/ungeklaerte-mordfaelle-bluttat-ohne-beispiel-1351389.html

Habe den Abschnitt zufällig in einem älteren Artikel gefunden. Diese besagte Regel irritiert mich etwas. Mörder Duo‘s sind doch fast auszuschließen, weil extrem selten. Warum nicht bestätigt?


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Mordfall Tristan

28.10.2020 um 23:41
@Niederbayern23: Danke für den Artikel. Interessant ist immer wieder die Erwähnung der Kaltblütigkeit, mit der der Täter vorgegangen ist. MMn ist das eine „Bewertung“, die einen in Richtung eines bestimmten Tätertypus lenkt, von der ich nicht sicher bin, ob sie sinnvoll ist. Kaltblütig erscheint uns die Tat als Menschen mit einer „üblichen“ Emotionsbandbreite. Was, aber wenn der Täter an Gefühlsblindheit oder einer sonstigen psychischen Erkrankung litt, die ihn keine „Angst“ wahrnehmen lässt ? Dann passt zumindest für mich das Bild des kaltblütigen zielgerichteten Trophäenjägers nicht mehr so ganz. Mich würde interessieren, ob ein erfahrener Experte aus der forensischen Psychiatrie vllt aus dem Tatbild ein wenig anderes herausliest, als ein „Profiler“.


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Mordfall Tristan

29.10.2020 um 20:53
@seneca22
Zitat von seneca22seneca22 schrieb:Danke für den Artikel. Interessant ist immer wieder die Erwähnung der Kaltblütigkeit, mit der der Täter vorgegangen ist. MMn ist das eine „Bewertung“, die einen in Richtung eines bestimmten Tätertypus lenkt, von der ich nicht sicher bin, ob sie sinnvoll ist. Kaltblütig erscheint uns die Tat als Menschen mit einer „üblichen“ Emotionsbandbreite. Was, aber wenn der Täter an Gefühlsblindheit oder einer sonstigen psychischen Erkrankung litt, die ihn keine „Angst“ wahrnehmen lässt ? Dann passt zumindest für mich das Bild des kaltblütigen zielgerichteten Trophäenjägers nicht mehr so ganz. Mich würde interessieren, ob ein erfahrener Experte aus der forensischen Psychiatrie vllt aus dem Tatbild ein wenig anderes herausliest, als ein „Profiler“.

Später, 2016 wurde von den zwei Münchner Fallanalytikern die Kaltblütigkeit/ rohe Gewalt gegenüber Tristan schon fast widerlegt. Im Video Tristan, neue Spuren sagte der Fallanalytiker Markus Hoga dass das Töten selber nicht von einer großen Brutalität gekennzeichnet war. Es sollte schnell gehen.
Hier noch Ausschnitte vom Spiegel, diesmal von Horn, der ebenfalls mit Hoga gemeinsam im Video „neue Spuren“ auftritt....
SPIEGEL ONLINE: Ist das Verhalten des Täters ritualisiert?

Horn: Im Fall Tristan agierte der Täter sehr funktional. Die schnelle Tötung etwa war notwendig, weil der Tatort durch die Nähe des Bahnhofs stark frequentiert war. Eine Störung von außen wäre jederzeit möglich gewesen, dennoch entschloss sich der Täter zur Tatbegehung.

SPIEGEL ONLINE: Lebt der Täter seine Fantasien während der Tat aus?

Horn: Wir wissen aus anderen Fällen: Das unmittelbare Ausleben sexueller Handlungen vor Ort ist nicht das Wichtigste. Häufig ist es so, dass sich der Täter einen Rückzugsort sucht, um dort die sexuellen Handlungen auszuleben. Die Tatbegehung baut er dann dort in seine Fantasie ein.



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Mordfall Tristan

30.10.2020 um 21:16
Die flächenartigen Blutergüsse im Gesicht des 13-jährigen Jungen lassen die Gewalt, mit der der Täter vorging, nur erahnen. Tristan wurde bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und gewürgt, bevor sein Mörder ihn mit einem bis zur Wirbelsäule reichenden Schnitt durch die Kehle tötete.
Quelle: https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fahndungen/Personen/UnbekanntePersonen/Br%C3%BCbach_Tristan/Sachverhalt_Br%C3%BCbach_Tristan.html

Also wenn das keine hohe Gewalttätigkeit oder Brutalität ist dann weiß ich auch nicht mehr. Wie hätte es denn dann aussehen müssen, damit man es so bezeichnen hätte können?


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Mordfall Tristan

31.10.2020 um 07:46
Ich wollte mit meinem Posting eigentlich ausdrücken, dass der Täter ebenso ein evident (=für jedermann zumindest am 2. Blick ersichtlich) Geisteskranker gewesen sein könnte. Die Einengung auf einen zielgerichtet und sehr rational handelnden Täter (=der per se nicht als geisteskrank wirkt), muss mMn nicht so gewesen sein.


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Mordfall Tristan

31.10.2020 um 21:32
@seneca22
Aber was würde einen geisteskranken Täter davon abhalten es noch einmal zu tun? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese Tat nicht zielgerichtet gewesen ist, es hat ja alles gepasst und war gut durchdacht, ansonsten würde man nicht im Dunkeln stöbern. Am Ende ist es bei einer einzelnen Tat geblieben, das zeigt mir, dass es anscheinend keinen weiteren Bedarf gab, ansonsten wäre das evtl. noch öfter passiert. Anfangs vermutete man ja einen traumatisierten Soldaten. Ich denke das hatte sicherlich was mit dem Tatablauf zu tun und deswegen glaube ich persönlich auch, dass man es hier mit jemanden zu tun hatte, für den das schnelle töten von Menschen keine besondere physische oder psychische Herausforderung war.


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Mordfall Tristan

01.11.2020 um 09:39
Zitat von heritageheritage schrieb am 26.10.2020:Der Mann im Kiosk vorn bei Tristan sieht mir aus wie ein Kiosk Mitarbeiter vielleicht,wegen seiner schnellen Bewegungen.
Bei dem anderen Mann ist nicht zu erkennen warum ein roter Kreis auf etwas an seiner Oberbekleidung hinweist,weil es nicht zu erkennen ist was das sein könnte
Kennt ihr ein anderes Video wie ich? Kann ich bitte nen Link haben?
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb am 26.10.2020:Sie sprach von der Vernunft und Vorsicht Tristans.
Ups, da fehlt ein Stück Zitat.
Natürlich nicht. Unzählige Eltern etc haben sowas schon behauptet und ihre Kinder sind doch mitgegangen. Das Lockmittel machts.
Zitat von anonymous91anonymous91 schrieb am 26.10.2020:Ich möchte mir nicht ausmalen was wäre, wenn Tristan durch die wenig vorhandenen Zeugen, bei denen es sich auch noch überwiegend um Kinder handelt, mit einem anderen Kind verwechselt wurde.
Die dürften einander doch gekannt haben! Ich glaube schon, dass er rund um den Bahnhof rumhing.
Zitat von anonymous91anonymous91 schrieb am 26.10.2020:Dessen „lässiger Gang“ und die Kopfhaltung in Richtung Tristan ist nicht zu übersehen. Und dann auf einmal die schlagartige Kehrtwende und das Umdrehen in Richtung Bahnhofausgang?
Ist hier das gleiche Video gemeint wie oben?
Zitat von abberlineabberline schrieb am 27.10.2020:Die umstrittene Sichtung von dem Mädel in der Liederbacher Str mal außen vor, aber auch da war er allein.
Das halte ich ja immer noch für möglich, fraglich nur, ob er auf einer Bank, oder etwas anderem saß. Wer weiß, vielleicht stimmt auch Boris Aussage, weil er einfach im Kreis gefahren ist und dabei sich die Seiten wechselte? (Spekulativ!)
Zitat von Niederbayern23Niederbayern23 schrieb am 27.10.2020:Viele Kinder leben doch bei alleinerziehenden Elternteilen mit Vollzeitjob’s und sind keineswegs Street- Life- Kids
Was genau ist ein Street-Life-Kid? Ein bisschen draußen rumlungern, frech sein, Autoritäten hinterfragen oder sich gar prügeln könnte man auch noch als "normal" werten


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Mordfall Tristan

01.11.2020 um 14:12
mich wundern immer noch ein paar Dinge.

1.) warum setzte der Täter noch diese Stichverletzungen, wenn es ihm doch "nur" um das Fleisch und die Hoden ging ? Tristan war ja schon tot. Die Stichverletzungen waren ja an den unterschiedlichsten Stellen.wozu ?..
2.) trotz Ausbluten lassen , usw. hat der Mörder einen Teilabdruck seines Fingers an einem Schulheft hinterlassen (mit Tristans Blut gelegt), die Schulsachen dürften doch trocken gewesen, waren ja wohl noch im Rucksack..also der Täter öffnet den Rucksack, leert alles aus, und doch findet sich nur ein Teilabdruck ? Wen er Handschuhe getragen hätte, wäre doch gar nichts gefunden worden. Die hatte er dann ja offenbar nicht an..warum dann nur dieser eine Teilabdruck ?


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Mordfall Tristan

01.11.2020 um 15:21
@musikengel
Ich kann da, wie wahrscheinlich alle hier auch nur spekulieren. Zu 1. vielleicht kam die Stichverletzung beim Gerangel zu Stande, als er Tristan aufhalten wollte, abzuhauen? Zuvor hatte er ihn verprügelt, finde ich auch seltsam den Wechsel, bin aber kein Nahkampfexperte.
Zu 2. Vielleicht war der andere Teil des Abdrucks verwischt. Teilabdruck wäre dann unglücklich ausgedrückt, nur ein Teil war analysierbar.


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Mordfall Tristan

01.11.2020 um 18:21
Zitat von StauffiStauffi schrieb:Aber was würde einen geisteskranken Täter davon abhalten es noch einmal zu tun?
Die Frage stellt sich allerdings bei einem nicht evident geisteskranken Täter auch. Bei einem Geisteskranken könnte bspw eine verbesserte medikamentöse Einstellung vllt dazu führen, dass er seine Fantasien nicht mehr auslebt.

Ebenso ist für mich die Frage, dass kein Nachbar, Arbeitskollege, Angehöriger etc. sich aufgrund des Phantombildes gemeldet hat, äusserst mysteriös. Der Zopfmann kam zwar der Nachhilfelehrerin Tristans, als sie ihn mit Tristan einmal auf der Strasse beobachtet hatte, bekannt vor (so als ob sie ihn in Höchst schon mal gesehen hätte), er blieb aber ein Phantom, der einigen begegnet ist, den erstaunlicherweise aber keiner namentlich zu kennen scheint.
Ich frage mich, ob es die Städtische Klinik für Psychiatrie in der Gotenstrasse 8 (keine 12 Min Fussweg vom BH Höchst) damals auch schon gegeben hat.


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Mordfall Tristan

01.11.2020 um 19:42
@FritzPhantom
es waren ja mehrere Stichverletzungen...

sehr seltsam.


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