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Mord an Frauke Liebs

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

13.02.2019 um 03:42
@redsherlock
redsherlock schrieb:Wenn ich zum Kreis von Frauke gehört hätte, dann hätte ich spätestens nach Leichenfund wahrscheinlich erst einmal JEDEN in Verdacht gehabt
Zunächst schien es doch sehr wahrscheinlich (und das war ja auch der Ermittlungsansatz der Kripo), dass FL freiwillig in die Nieheimer Gegend gefahren sei - und das setzte eine Person voraus, zu der FL ein vertrauteres Verhältnis hatte.

Aber selbst wenn die Polizei damals von einer Entführung in PB ausgegangen wäre: Wie hätte Chris (oder eine andere Person aus FLs Freundeskreis) auf die Idee kommen sollen, die eigenen entfernten Bekannten zu verdächtigen - z. B. Kommilitonen, andere Mitglieder seines Sportvereins und die Besucher seine Lieblingskneipe? Nach meiner Ansicht wäre das erstmal ziemlich absurd gewesen.

Dagegen vermute ich, dass sich innerhalb von FLs Freundes- und Bekanntenkreis durchaus nicht wenige mit der Überlegung beschäftigten, ob der Täter nicht einer von ihnen sein könnte. Ich nehme an, dass es dort schon eine Art gegenseitiger "Überprüfung" gab und irgendwelche Merkwürdigkeiten genau wahrgenommen wurden.


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13.02.2019 um 08:09
birkensee schrieb:birkensee schrieb am 08.01.2019:
In dem Artikel v. 23. 1. 2007 heißt es: "Über 300 Spurenakten haben die Ermittler bislang angelegt. Etwa die Hälfte der Spuren sind mittlerweile abgearbeitet. Parallel zu den Ermittlungen untersuchten Experten des Landeskriminalamtes, Gerichtsmediziner und spezielle Laboranten die am Tatort gesicherten Spuren. Ralf Östermann ist sich sicher, den Täter aufgrund dieser Spurenanalyse überführen zu können."
Ich halte es deshalb für sehr wahrscheinlich, dass der Täter nicht zu denjenigen gehört, die bisher überprüft wurden.
@birkensee

Danke. Das ist sehr interessant.

Es gibt also spezifische Spuren.

Überprüft ist das Wort.

Es ist also durchaus möglich, dass der Name des Täters in den Akten steht, er aber bisher nicht überprüft worden ist.


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frozen_84
ehemaliges Mitglied

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Mord an Frauke Liebs

13.02.2019 um 09:22
Was mir beim Lesen nicht aus dem Kopf geht... warum gingen die SMS und Anrufe allesamt an Chris? Der Täter schien doch Zugriff auf FLs Hnady gehabt zu haben. Sie wird doch auch die Rufnummern ihrer Mutter und Schwester etc. pp abgespeichert haben. Er wusste scheinbar ganz genau, wer Chris ist und hat ihn ausgewählt. Denn ich denke, er hat die Anrufe definitiv gesteuert und FL befohlen, Chris anzurufen. Er musste informiert sein oder FL musste ihm erzählen, wer Chris ist...


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13.02.2019 um 09:26
@frozen_84
Ich glaube die Anrufe gingen an Chris weil er ihr Mitbewohner war und Frauke dem Täter gesagt haben könnte, dass er auf sie wartet und die erste SMS an ihn ging.


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13.02.2019 um 09:51
redsherlock schrieb:dann hätte ich spätestens nach Leichenfund wahrscheinlich erst einmal JEDEN in Verdacht gehabt und genau beobachtet bzw. darüber nachgedacht.
@redsherlock
Woran erkennt man als Privatperson denn einen möglichen Entführer? Wie soll man sowas (unauffällig) rausfinden?


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13.02.2019 um 10:41
F.Einstoff schrieb:redsherlock schrieb:
dann hätte ich spätestens nach Leichenfund wahrscheinlich erst einmal JEDEN in Verdacht gehabt und genau beobachtet bzw. darüber nachgedacht.
@redsherlock
Woran erkennt man als Privatperson denn einen möglichen Entführer? Wie soll man sowas (unauffällig) rausfinden?
@F.Einstoff
@redsherlock
(Ihr meint Familie und Freunde?)

Wobei das ein Schritt in den Wahnsinn ist.
Führt dazu, dass man die Falschen verdächtigt und den Falschen vertraut.
Ich glaube ohne psychologischen Beistand übersteht man das nicht.


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13.02.2019 um 12:53
frauzimt schrieb:Es ist also durchaus möglich, dass der Name des Täters in den Akten steht, er aber bisher nicht überprüft worden ist.
Mir erschließt sich die Logik nicht so Ganz .. Wieso soll Jemand Namentlich in der Akte stehen ohne bisher überprüft worden zu sein?
Bin mir sicher dass der Täter Namentlich zum Zeitpunkt der oben zitierte Aussage, der Polizei nicht bekannt war.

Ob der Name jetzt nach so vielen Jahren jetzt irgendwo vermerkt ist halte ich für durchaus Möglich.


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13.02.2019 um 13:11
frauzimt schrieb:Es ist also durchaus möglich, dass der Name des Täters in den Akten steht, er aber bisher nicht überprüft worden ist.
@frauzimt
Es ist aber auch durchaus möglich, das der 'Täter' überprüft wurde und damals nichts verdächtiges festgestellt wurde.


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13.02.2019 um 18:36
birkensee schrieb:Ich gehe davon aus, dass FL nicht freiwillig in die Nieheimer Gegend fuhr, sondern bereits in PB entführt wurde - allerdings erst, nachdem sie freiwillig in das Auto stieg, weil sie glaubte, nach Hause gefahren zu werden.
Ich bin auch der Ansicht, dass sie nicht freiwillig Paderborn verlassen hat, und halte auch ein von Anfang an unfreiwilliges Abgreifen für wahrscheinlicher, als eine freiwillige Fahrt Richtung Nieheim.
birkensee schrieb:Für die Vorstellung von Chris als Person, zu der der Täter einen oberflächlichen Kontakt hatte, spricht nach meiner Ansicht der Vorteil, den der Täter davon gehabt hätte: Er hätte aus erster Hand dessen Einschätzung erfahren können und ebenso die Reaktion der Angehörigen und der Polizei.
Einerseits oberflächlicher Kontakt zu Chris, aber vertrauenswürdig genug, um zuzusteigen? Obendrein bleibt diese Person komplett unterm Radar der Polizei? Das widerspricht sich für mich etwas, bzw. ist das eine nicht stimmige Kombination in meinen Augen, die für den Täter auf großem Glück basiert. Sie hätte ja nur sagen brauchen: "Der vom Einkaufen letztes Mal", und er wäre geliefert gewesen. Ob er dieses Risiko eingegangen wäre?
Da finde ich es plausibler, wenn er aus der Nachbarschaft stammte, oder zumindest so tat als ob, und wenn er sagt, er wohnt direkt gegenüber, nennt dabei einschlägige Details bzgl. FLs Wohnung, und könne sie mit nach Hause nehmen.


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13.02.2019 um 20:07
F.Einstoff schrieb:frauzimt schrieb:
Es ist also durchaus möglich, dass der Name des Täters in den Akten steht, er aber bisher nicht überprüft worden ist.
@frauzimt
Es ist aber auch durchaus möglich, das der 'Täter' überprüft wurde und damals nichts verdächtiges festgestellt wurde.
@F.Einstoff
Das habe ich mitgemeint

nicht genau genug überprüft, weil er unverdächtig schien.
Oder die gefundenen Spuren passten nicht zu dem Haus, das er bewohnt.
Vielleicht hatte er aber Zugriff auf ein Gebäude, von dem die Ermittler nichts wussten.


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Mord an Frauke Liebs

14.02.2019 um 01:24
F.Einstoff schrieb:Woran erkennt man als Privatperson denn einen möglichen Entführer? Wie soll man sowas (unauffällig) rausfinden?
Man kann sich wenigstens seine Gedanken machen. Wenn z. B. eine eher entfernt bekannte Person bei mir "als Bekannten" sich während der Tat öfters nach "dem Stand der Dinge" erkundigt hätte, dann könnte mir das wenigstens im Nachhinein nochmal zu Bewusstsein gekommen sein, und ich würde mich fragen, ob es sein kann, dass..... zumindestens, ob es irgendeine Plausibilität geben könnte oder nicht.

Und es ist auch schwer vorstellbar, dass sich der Täter im Alltag, während der Tat, völlig normal verhalten hätte.


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14.02.2019 um 08:19
Es waren sicher einige Menschen die zum damaligen Zeitpunkt des Öfteren Informationen über den neusten Stand einholten.
Frauke hatte einen großen Freundeskreis, man war besorgt. Freunde und Arbeitskollegen haben sich an der Flugblätter Aktion beteiligt. Isabella wartete mit Freunden vor dem Haus im Auto falls Frauke zurückkommen würde.
Man hat da kein Staatsgeheimnis daraus gemacht wie ich denke.

Halte den Täter nicht für so Unintelligent falls er aus dem Umfeld stammt, intensive Recherche bei Familie und Freunden zu betreiben.
Denke nicht dass der Täter Frauke´s Familie oder Jemanden aus dem Umfeld persönlich kannte. Aber ist nur meine Einschätzung dbzgl.


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14.02.2019 um 08:55
redsherlock schrieb:Man kann sich wenigstens seine Gedanken machen. Wenn z. B. eine eher entfernt bekannte Person bei mir "als Bekannten" sich während der Tat öfters nach "dem Stand der Dinge" erkundigt hätte, dann könnte mir das wenigstens im Nachhinein nochmal zu Bewusstsein gekommen sein, und ich würde mich fragen, ob es sein kann, dass..... zumindestens, ob es irgendeine Plausibilität geben könnte oder nicht.

Und es ist auch schwer vorstellbar, dass sich der Täter im Alltag, während der Tat, völlig normal verhalten hätte.
@redsherlock
Der Herr, der höchstwahrscheinlich in Berlin Georgine K. getötet hat, wäre den Ermittlern nie ins Netz gegangen, wenn er nicht eine weitere junge Frau im Keller belästigt hätte. (Sie spricht von einer versuchten Vergewaltigung). Und der Täter wohnte in derselben Straße, wie die Familie des Opfers (u. Georgine).

Es ist für den Täter das beste, wenn er sich ganz unauffällig verhält. Wenn er nicht die Nähe der Familie seines Opfers sucht.
Und wenn er tatsächlich ein enges Verhältnis zu Familie oder Opfer hat, Anteilnahme und Hilfsbereitschaft zeigt, aber in Maßen.

Es gibt Täter, die müssen zur Brandstelle. Die müssen beim Löschen helfen dabei sein. Darum haben sie das Feuer ja überhaupt erst angesteckt.
So jemand scheint hier nicht der Täter zu sein. Ich gehe davon aus, dass die Polizei die eifrigen Helfer genau unter die Lupe genommen hat.

Hier schrieb neulich jemand, dass er anhand der Einwählungen (Fraukes Handy) schließt, dass sich der Täter über die Polizeiarbeit informiert hat. Dass er wusste, wann die Suche nach Frauke abbrach.

Das würde ich gerne diskutieren.

Die Annahme, der Täter hätte die Nähe zu Fraukes Familie, oder engen Freunden gesucht, hat sich hier gerade selbständig gemacht.
Glaubt ihr denn, anhand der Funkzellenauswertung, dass das höchstwahrscheinlich so gewesen ist?

Falls nicht, denke ich, dass der Täter alles Auffällige vermieden hat. Dass er kein Interesse am Fall Liebs gezeigt hat und bestrebt war, seinen normalen Alltag aufrecht zu erhalten.


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Kerika
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14.02.2019 um 20:07
frauzimt schrieb:Es ist für den Täter das beste, wenn er sich ganz unauffällig verhält. Wenn er nicht die Nähe der Familie seines Opfers sucht.
Und wenn er tatsächlich ein enges Verhältnis zu Familie oder Opfer hat, Anteilnahme und Hilfsbereitschaft zeigt, aber in Maßen.

Es gibt Täter, die müssen zur Brandstelle. Die müssen beim Löschen helfen dabei sein. Darum haben sie das Feuer ja überhaupt erst angesteckt.
So jemand scheint hier nicht der Täter zu sein. Ich gehe davon aus, dass die Polizei die eifrigen Helfer genau unter die Lupe genommen hat.

Hier schrieb neulich jemand, dass er anhand der Einwählungen (Fraukes Handy) schließt, dass sich der Täter über die Polizeiarbeit informiert hat. Dass er wusste, wann die Suche nach Frauke abbrach.

Das würde ich gerne diskutieren.

Die Annahme, der Täter hätte die Nähe zu Fraukes Familie, oder engen Freunden gesucht, hat sich hier gerade selbständig gemacht.
Glaubt ihr denn, anhand der Funkzellenauswertung, dass das höchstwahrscheinlich so gewesen ist?

Falls nicht, denke ich, dass der Täter alles Auffällige vermieden hat. Dass er kein Interesse am Fall Liebs gezeigt hat und bestrebt war, seinen normalen Alltag aufrecht zu erhalten.
Ich hatte ja schon mal die Vermutung, der Täter könnte auf i-eine Art involviert gewesen sein bzgl. des Auffindeortes der sterblichen Überreste von Frauke. Die meisten hier denken ja, der Ort hatte nix mit dem Täter zu tun, war zufällig gewählt usw. . Ich denke das noch immer nicht. Und da ich auch an der 2 Täter- Theorie "festhalte", könnte es, imho, möglich sein, dass nicht der Haupttäter den Bezug hatte, sondern der Mittäter/ die Mittäterin.


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14.02.2019 um 20:17
Kerika schrieb:Ich hatte ja schon mal die Vermutung, der Täter könnte auf i-eine Art involviert gewesen sein bzgl. des Auffindeortes der sterblichen Überreste von Frauke. Die meisten hier denken ja, der Ort hatte nix mit dem Täter zu tun, war zufällig gewählt usw. . Ich denke das noch immer nicht. Und da ich auch an der 2 Täter- Theorie "festhalte", könnte es, imho, möglich sein, dass nicht der Haupttäter den Bezug hatte, sondern der Mittäter/ die Mittäterin.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass am Ende eine Vertrauensperson half, die Leiche wegzubringen.
Der Täter war dazu vielleicht emotional nicht in der Lage und der Helfer wollte verhindern, dass die Familie in Verruf gerät. (Vater /Sohn z.B.)

Aber ein Kontakt, den der Täter zu Familie/Freunden von Frauke hatte , ist doch nur denkbar- aber nicht zwingend..
oder?


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