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Mord an Frauke Liebs

82.806 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, 2006 + 9 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 03:07
Ich bin neu hier, aber schon lange stiller Mitleser und habe mir viele Gedanken zu wichtigen Angaben in diesem Mordfall gemacht

1) Der wahrscheinlichste Tatablauf / Verschwinden
Es gibt natürlich einige Theorien über das Verschwinden in der Tatnacht, aber viele Erklärungen sind recht weit hergeholt und meist ist es einfacher zu erklären, als gedacht.
Vorab: Ich gehe davon aus, dass Frauke ihren Peiniger kannte

Frauke schrieb neben Niels noch mit einer anderen Person während des Fußballspiels bzw. auch die Tage davor. Nachdem Niels ihr für den Abend abgesagt hat, plante sie ein spätes kurzes Treffen mit "Person X" im Anschluss an das Fußballspiel nach 23 Uhr. Möglich ist auch, dass Frauke schrieb, sie wäre im Pub Fußball gucken mit Freunden und ihr die „Person X“ anbot, kurz vorbeizukommen zum Quatschen oder sie das Stück nach Hause mitzunehmen (z.B. weil die Person schrieb, dass sie in der Nähe unterwegs war und ihr das nichts weiter ausmacht, Frauke mitzunehmen).
Dementsprechend gehe ich davon aus, dass der Täter sie sehr nahe am Pub mit einem Auto abgefangen hat und sie freiwillig zugestiegen ist. Möglich, dass der Täter sie auch überrascht hat und Frauke sein Angebot davor abgelehnt hat, sie aber nicht Nein sagen konnte, um die „Person X“ nicht zu verärgern.
Das ist auch damit zu untermauern, dass niemanden etwas aufgefallen ist oder was gesehen hat. Nach dem Fußballspiel waren wahrscheinlich auch innerhalb der Woche mehr Menschen unterwegs zudem zu diesem Zeitpunkt Public Viewing gerade im Trend lag. Dementsprechend hätte irgendjemanden doch etwas aufffallen müssen, wäre sie einige hundert Meter schon alleine gelaufen.

Das die Person sich im Pub aufgehalten hat, kann man so gut wie ausschließen. Eine Kontaktaufnahme während des Spiels bzw. danach wäre ihrer Freundin oder anderen Personen aufgefallen bzw. wenn jemand zeitgleich die Lokalität verlassen hätte. Außerdem hätte der Täter sie ansprechen und überzeugen müssen, mit ins Auto zu steigen.
Das wird die Polizei auch so überprüft haben, denn nach Pubbesuchern als Zeugen wurde nicht gesucht.

Ebenso kann man eine fremde Person so gut wie ausschließen. Frauke wäre laut der Beschreibung ihrer Familie & Freunde niemals irgendwo freiwillig eingestiegen. Daran glaube ich auch, zusätzlich kommt das leere Akku und die Uhrzeit mit dem nachfolgendem Arbeitstag dazu. Es gibt wahrscheinlich auch 1000 andere und vor allem einfachere Möglichkeiten ein Zufallsopfer zu finden.
Auch eine Entführung durch eine fremde Person kann man im Grunde ausschließen, denn ein unbekanntes Entführungsopfer lässt man aus Tätersicht keine Sms schreiben bzw. später mehrfach anrufen, da der Täter sein Opfer nicht einschätzen kann (wie reagiert es bei Kontakt mit Angehörigen und was sagt es).
Auch wenn er damit Macht ausüben kann, dieses Risiko wird er nicht eingehen. Die Macht kann auch anders auf das Opfer ausgeübt werden.


2) Der Täter / Täterprofil
Hier muss man sich einige bekannte Fakten ansehen, wie Anruftage und -zeiten, das Vorgehen in der Woche nach dem Verschwinden und die Möglichkeiten des Täters.

Anhand der Anrufzeiten lässt sich meines Erachtens ein Familienvater ausschließen, der mit seiner Familie zusammen lebt, sprich Frau und womöglich Kinder.
Der Familie wäre das sehr seltsam vorgekommen, wenn der Mann für mehrere Stunden spät abends mit dem Auto unterwegs ist, dies aber nur für eine Woche. Vorausgesetzt, es handelt sich nicht um ein Täterpaar, davon gehe ich auch nicht aus (dazu später mehr).
Warum mehrere Stunden unterwegs? Der Mann muss zum Versteck von Frauke fahren, da wo die Familie es nicht mitbekommt. Er muss Frauke sicher in ein Auto verfrachten, zu den Telefonorten fahren und danach wieder zurück fahren und sie abladen, bevor er wieder nach Hause fährt. Ich rechne daher mit circa +- einer Stunde, die der Täter vor und nach jedem Telefonat von Frauke unterwegs war.
Dementsprechend schlussfolgere ich, dass es sich um einen alleinstehenden Täter handelt.

Und ich gehe nicht von einem Täterpaar aus, da wie oben beschrieben der Täter sehr wahrscheinlich aus dem Bekanntenkreis stammen wird. Da wurden die bekannten Kontakte von Frauke alle auf links gedreht und überprüft. Die unbekannten Kontakte sind an einer Hand abzuzählen und wie eingangs beschrieben ist die Tat wahrscheinlicher einfacher zu erklären als von vielen angenommen. Männliche Chatpartner sind davon abgesehen auch eher Single gewesen.

Der Täter ist meines Erachtens eine schlaue/gebildete Person. Darauf schließe ich, da der Täter Frauke telefonieren ließ und er sie während der Telefonate immer unter Kontrolle hatte.
Dafür muss man eine gewisse Intelligenz besitzen, das Opfer einschätzen können. Ein einfach gestrickter Täter hätte sie vielleicht unter seine Gewalt gebracht, missbraucht und mehrere Tage frstgehalten, aber nicht telefonieren lassen.
Oder die andere Möglichkeit: Er nutzte die Telefonate um Zeit herauszuholen, um nachzudenken, wie er weiter vorgehen wird.
Der Bildungsgrad spricht für einen Täter aus dem medizinischen Umfeld, dass sie ja nachweislich besaß.

Der Täter ist meiner Schlussfolgerung nach kein Student bzw. relativ jung sondern wahrscheinlich eher mittleres Alter, sprich zwischen 30 und 50 Jahren.
Der Täter hat Frauke irgendwo unterbringen müssen bzw auch ein Fahrzeug besitzen müssen, mit dem man unauffällig unterwegs ist.
Dafür muss der Täter ein gewisses Grundkapital besitzen, um sich neben Auto auch eine Art Wohnmobil oder Lieferwagen und ein Festhalteort wie einen Keller/Datsche/Garage o.ä. leisten zu können.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauke in dem Auto, mit dem sie umhergefahren wurde, eingesperrt war. Aus einem Auto zu entkommen ist ungleich leichter als in einem Keller oder einem abgelegenen Grundstück. Zudem man im Auto auch durch Ruckeln oder Klopfen leichter auf sich aufmerksam machen kann und der Täter nicht 24/7 aufpassen kann. Da es sich bei dem Täter um eine schlaue Person handelt, ist davon auszugehen, dass sie das auch bedacht hat.

Ob es sich um einen Schichtarbeiter, einem Arbeitslosen oder einem normalen Berufstätigen handelt, kann man schwer einschätzen. Ebenso ob es sich um eine Frau oder einem Mann handelt (dabei Anruf von Frauke im Hinterkopf: „Ich bleibe doch nicht wegen einem Typen so lange weg“).
Man muss jedoch bedenken, dass eine Woche eine sehr lange Zeit ist und der Täter immer in Sorge sein muss, dass Frauke ausbricht und ihn verrät, während er 8 Stunden auf Arbeit ist. Dementsprechend kann es sein das der Täter Urlaub hatte oder zu der Zeit arbeitslos war, um die Lage unter Kontrolle zu haben.
Die Anrufszeiten sprechen am ehesten für den normalen Arbeiter bzw. jemand mit Frühschicht. Für jemanden mit Spätschicht wären die Anrufzeiten zu knapp nach Arbeitsende (siehe die obere Erklärung zu den Fahrtzeiten) und die geregelten Anrufzeiten (bis auf das Wochenende) sprechen für eine Person mit klar geregelten Tagesablauf.

Außerdem gab es einen Tag, an dem Frauke sich nicht gemeldet hat, ansonsten jedoch alle anderen Tage. Daher muss man auch hinterfragen, welche Person an diesem Tag z. B. ein Familientreffen oder andere Verpflichtungen hatte.


3) Die Anrufe von Frauke / Ihre Hinweise
Die große Frage ist, was der Täter mit den Anrufen bewirkt hat. Das ist wichtig zu verstehen, um die Tat weiter eingrenzen zu können.
Ich folge der Theorie, dass die Tat nicht geplant war und der Täter sich Zeit verschaffen wollte.
Da kein Lösegeld gefordert, handelt es sich nicht um eine klassische Entführung und spricht auch gegen einen unbekannten Täter.
Auch das man mit den Anrufen Chris schaden wollte, erschließt sich mir nicht. Da hätte der Täter auch Chris direkt schaden können oder seiner neuen Freundin/Familie, um ihm Schaden zuzufügen. Warum sollte man deswegen die Exfreundin entführen, auch wenn sie zusammen wohnen?

Daher denke ich, dass es bei der Autofahrt am Tattag zum Streit kam bzw. es unterschiedliche Auffassungen gab, weil der Täter noch woanders hin fuhr z. B. wollte er zu einem romantischen Platz weswegen Frauke dann auch ihre Sms an Chris schrieb, dass es später wird. Der Täter wollte mehr, Frauke nach Hause.
Er brachte sie daher in seine Gewalt, sexuelle Handlungen sind ja nicht auszuschließen. Ihre Sachen wurden nicht zerrissen gefunden laut Polizei, aber niemand kann widerlegen, dass sie sich dem Entführer nicht entkleiden musste während ihrer Gefangenschaft.
Nachdem er mitbekommt, dass die Polizei nach ihr sucht, nutzt er die Telefonate um sich Zeit zu verschaffen, was er mit ihr anstellen soll und was ihm für eins Strafe droht. Ich denke nicht, dass er sie anfangs töten wollte, sonst hätte er das schon eher getan und sich nicht diesem Risiko ausgesetzt.
Nachdem sie sich am Telefon versprochen hatte, dass sie festgehalten wird, musste er sie aus seiner Sicht zwangsläufig umbringen und konnte sie nicht mehr telefonieren lassen = sie wird für ihn ab diesem Zeitpunkt nutzlos.

Chris und ihre Schwester sprachen davon, dass sie sich benebelt bzw. benommen angehört hat.
Der mögliche medizinische Hintergrund des Täters kann dafür sprechen das sie Mittel einnehmen musste z.B. zur Beruhigung, da der Täter leicht an bestimmte Medikamente oder Rezepte kommt.
Höchstwahrscheinlich war sie aber einfach übermüdet. Denn wann schläft man schon in Gefangenschaft und in ständiger Angst und hohem Adrenalin? Wahrscheinlich nur wenn man total übermüdet ist und dann für wenige Stunden.
Da sie eine klare Vorstellung hatte über die Tage („Ich bin schon eine Woche weg“) spricht auch dafür, dass der Täter einen geregelten Tagesablauf hat (regelmäßiges Nachsehen oder regelmäßige Mahlzeiten) bzw. Frauke ein Fenster gehabt haben muss um zu wissen, wie lange sie ungefähr weg ist.

Auch die Pausen die sie nach den Fragen von Chris machte, halte ich nicht für ungewöhnlich.
Ich gehe davon aus, dass der Täter ihr ein Handzeichen oder ein Nicken gab, ob sie auf diese Frage antworten durfte und Frauke und Täter daher erstmal kurz Blicke ausgetauscht haben.

Das Frauke bis auf den letzten Anruf nichts offensichtlich verraten hat und trotzdem recht unaufgeregt bzw. nicht geweint hat, spricht dafür, dass sie vom Täter die Hoffnung bekommen hat, doch noch frei zu kommen. Dafür spricht, dass sie immer sagt, sie kommt nach Hause und den Mut nicht aufgibt bzw. nichts über den Täter verrät, um es nicht Scheitern zu lassen. Sie hätte auch sagen können: Mann, mittleres Alter, braune Haare, Arzt, blauer Lieferwagen oder ähnliches und der Täter wäre wahrscheinlich ermittelt worden. Aber sie wusste, das sie dann sterben muss.
Auffällig auch, dass sie immer zuerst erwähnte, dass sie nach Hause kommt und nicht wie es ihr geht. Entweder weil sie die Hoffnung hatte oder weil sie es sagen musste, um für den Täter Zeit rauszuholen, falls schlagartig das Telefon aufgelegt werden musste.
Nur beim letzten Anruf sagt sie das nicht sondern sogar das Gegenteil (Chris: „Komm doch nach Hause!“ ... Frauke: „Nein, das geht nicht“), was auch auf die Aussage von Chris passt, dass es sich nach einem Abschied anhörte.

Die Ortsangaben, die Frauke machte (Paderborn) halte ich für unwahr und diese dienten eher zur Ablenkung.
Einerseits hatte der Täter die Kontrolle über sie und ihr ist nie etwas stichhaltiges rausgerutscht bis zum letzten Lebenszeichen, was auch dafür spricht, dass dieses „Ja.. nein, nein“ auf die Frage zum Festhalten ihr Ende bedeutete. Warum sollte sie daher über ihren Ort Auskunft geben dürfen?
Weiterhin ist es auffällig, dass sie die Ortsangabe mehrfach wiederholt, was es eher unglaubwürdig macht.

Ich kann mir sicher vorstellen, dass sie versucht hat, versteckte Botschaften im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu übermitteln, diese aber leider nicht erkannt wurden. Beispielsweise „Mama“ als Antwort auf die Frage nach ihrem Aufenthaltsort. Da steckt für mich ein tieferer Sinn dahinter.
Wir wissen leider auch ihre Tonlage nicht, die bei einigen Antworten eine wichtige Rolle gespielt hätten z. B. beim letzten Anruf „Du weißt doch, dass ich nicht wegen einem Typen eine Woche wegbleibe.“
Betonung kann auf EINEM Typen liegen also z.B doch die Botschaft auf ein Täterpaar oder der Hinweis oder einen bestimmten Typen den auch Chris kennt und keine. x-beliebigen.
Oder die Betonung lag auf TYPEN, was für die Theorie einer Frau als Täter entspräche.

Insgesamt denke ich, dass man über das Täterprofil und seine Gewohnheiten am ehesten auf die Lösung des Falles kommen kann.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 06:55
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Aber sie wusste, das sie dann sterben muss.
Wenn sie den Täter gekannt hätte, wäre es da nicht vorteilhaft gewesen, wenn sie seinen Namen blitzschnell genannt hätte?

Wenn ein Entführungsopfer den Täter kennt, ist die Möglichkeit, dass es sterben muss, jederzeit gegeben, denn es kann den Täter identifizieren und damit hinter Gitter bringen.

Das heißt, Frauke hätte, wenn sie den Täter gekannt hätte, ohnehin damit rechnen müssen, dass sie getötet wird.

Hätte sie den Täter gekannt und wäre es ihr gelungen, den Namen des Täters zu nennen, wäre es nicht mehr so naheliegend gewesen, dass sie sterben muss.

Der identifizierte Täter hätte keinen Vorteil davon gehabt, sie zu töten, nicht mehr die Möglichkeit, durch einen Mord unerkannt zu bleiben. Andererseits würde er seine Situation verschlechtert haben, wenn er als bereits identifizierter Täter noch getötet hätte, da zu der Entführung noch ein Tötungsdelikt hinzu gekommen wäre.

Das gilt allerdings nur für einen rationalen Täter. Sofern es sich um einen wahnhaften, irren Täter handelte, mag es sein, dass Frauke ihn als unkalkulierbare Zeitbombe gesehen hat und ihn nicht provozieren wollte.

Für mich spricht jedoch die Durchführung der Tat und die Tatsache, dass der Täter bis heute unentdeckt geblieben ist, gegen einen wahnhaften, irren Täter. Ich halte es für naheliegender, das Frauke den Namen nicht nennen konnte, weil sie den oder die Täter gar nicht persönlich kannte.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 08:22
Zitat von KimByongsuKimByongsu schrieb:Wenn sie den Täter gekannt hätte, wäre es da nicht vorteilhaft gewesen, wenn sie seinen Namen blitzschnell genannt hätte?

Wenn ein Entführungsopfer den Täter kennt, ist die Möglichkeit, dass es sterben muss, jederzeit gegeben, denn es kann den Täter identifizieren und damit hinter Gitter bringen.

Das heißt, Frauke hätte, wenn sie den Täter gekannt hätte, ohnehin damit rechnen müssen, dass sie getötet wird.
@KimByongsu
Nein, denn ein Mensch möchte so lange wie möglich leben. Die Zeit war ja Fraukes Verbündete. Je länger sie überleben konnte, desto größer die Wahrscheinlichkeit gefunden zu werden.

Wenn eine Nennung des Täternamens Gewalt gegen sie ausgelöst hätte, hat sie lieber nichts gesagt.
Ausserdem musste sie vielleicht befürchten, dass der Täter sie umbringt und flüchtet.

Wir wissen ja auch nicht, ob der Täter zu ihr gesagt hat, dass er Chris oder ihrer Mutter/Schwester etwas antut, wenn sie etwas sagt.

Und drittens kannte sie den Namen des Täters vielleicht nicht.

Man kann sich vorstellen, dass Frauke große Angst hatte. Sie war dem Täter ausgeliefert und hat sicher vermieden, ihn "zu ärgern".-


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 09:51
@dasbrain
Ein wirklich super Kommentar. Mit vielem, was du sagst hast du Recht. So detailliert habe ich das noch nie zusammengefasst gelesen. DANKE DAFÜR!

Aber hier:
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Die Ortsangaben, die Frauke machte (Paderborn) halte ich für unwahr und diese dienten eher zur Ablenkung
Wie erklärst du dir dann die Ortungen der Anrufe?


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 09:56
@Able_Archer

Vielleicht kam der Täter ja aus der JVA Hövelhof , dort ist ein offener Vollzug 🤔


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 11:08
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Frauke schrieb neben Niels noch mit einer anderen Person während des Fußballspiels bzw. auch die Tage davor. Nachdem Niels ihr für den Abend abgesagt hat, plante sie ein spätes kurzes Treffen mit "Person X" im Anschluss an das Fußballspiel nach 23 Uhr.
@dasbrain
Ich glaube, den Ermittlern sind alle ein und ausgegangen SMSen von Fraukes Handy bekannt. Da wäre diese zweite Person sehr schnell eingehend überprüft worden. So wie es ja auch mit Nils passiert ist. Zudem fehlt mir irgendwie ein Grund für diese Verabredung. Oder meinst du, Frauke wollte unbedingt noch einen Mann Daten? Und nachdem Nils abgesagt hatte dachte sie dann an Mr. X als Ersatz für den weiteren Abend bzw die Nacht? Also Nils Plan A und die heimliche Affäre Plan B?


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 11:42
@dasbrain
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:3) Die Anrufe von Frauke / Ihre Hinweise
Die große Frage ist, was der Täter mit den Anrufen bewirkt hat. Das ist wichtig zu verstehen, um die Tat weiter eingrenzen zu können
Absolut. Ich würde sogar sagen das die Anrufe das Entscheidenste an diesem Fall sein könnten.
Ich habe mir des öfteren dieses Telefonprotokoll durchgelesen ( ich denke das F ein paar versteckte Andeutungen machte) und möchte einige Sachen hervorheben. Vielleicht haben sie einen Gedankengang dazu.

Auf die Frage von F an F wann sie denn nach Hause komme antwortet sie bei 2 Anrufen, das sie heute nach Hause kommt aber nicht zu spät. Diesem "nicht zu/nicht so spät" könnte man dem eine Bedeutung geben ?

Auf die Frage von C ob sie verletzt sei antwortete F (3×) Ich bin in Paderborn, ich bin Paderborn, ich bin in Paderborn

Auf die Frage von C : "Wo bist du?" antwortete sie "Mama" das ganze wiederholte sich abwechselnd 3× .
•Könnte dies möglicherweise ein Hinweis sein wo sie sich aufgehalten hätte ?

Auf die Frage von C : "Hast du einen anderen Typen kennengelernt?" war F Antwort : "Du weißt doch, das ich nicht wegen einem Typen eine Woche wegbleiben. "
•Könnte dies ein Hinweis gewesen sein, das F von einer männlichen Person festgehalten wurde? (Aufgrund der Tatsache das sie schon eine Woche weg war)


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 11:58
Was ich mich die ganze Zeit frage ist auch, was sie damit sagen wollte: Geht nicht, ich lebe noch. Wollte sie sagen, dass sie nicht mehr lebend nach Hause kommt?
Karen: „Wir räumen auch die Wohnung, und keiner fragt dich, was passiert ist. Komm wieder."
Frauke: „Das geht nicht, ich lebe noch!"



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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 15:04
Ich gehe auch fest davon aus, dass in den Anrufen versteckte Botschaften enthalten waren. Diese können durch ein Gedächtnisprotokoll und somit keinen Mitschnitt natürlich verzerrt werden. Und wenn nichtmal ihr engstes Umfeld da etwas entschlüsseln konnte, wird es hier vermutlich auch keiner können.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 15:35
@Domino420
Zitat von Domino420Domino420 schrieb:Und wenn nichtmal ihr engstes Umfeld da etwas entschlüsseln konnte, wird es hier vermutlich auch keiner können.

Wahrscheinlich haben sie recht, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Und solange sich Menschen Gedanken machen, umso weniger gerät es nicht in Vergessenheit.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 17:35
@Alex761989

Du hast mich persönlich angesprochen, daher antworte ich Dir auch gerne.

Ich spreche dies an, da ich meine Antwort als meine Meinung an Dich richte, und diese nicht als allgemeinen Forenbeitrag verstanden wissen möchte.

Meiner Meinung nach verdichten sich die Spuren -leider abseits der aktuellen Nachweisbarkeit- in Richtung Höxter.

Grund: Meine Einschätzung der relativen Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens der Verhaltensmuster / Persönlichkeitsprofile / Lokationen.


Able_Archer


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 18:11
Zitat von Able_ArcherAble_Archer schrieb:Meiner Meinung nach verdichten sich die Spuren -leider abseits der aktuellen Nachweisbarkeit- in Richtung Höxter.
Falls du das Horror-Pärchen meinst, das hatte aber zum damaligen Zeitpunkt rein gar nichts mit Höxter zu tun.
Oder meinst du einen anderen Bezug in Richtung Höxter?


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 18:23
Zitat von Domino420Domino420 schrieb:Ich gehe auch fest davon aus, dass in den Anrufen versteckte Botschaften enthalten waren. Diese können durch ein Gedächtnisprotokoll und somit keinen Mitschnitt natürlich verzerrt werden. Und wenn nichtmal ihr engstes Umfeld da etwas entschlüsseln konnte, wird es hier vermutlich auch keiner können.
Das mag schon sein, nur dann waren die Hinweise so kryptisch das sie nicht verstanden worden sind.
Was wollten sie denn wissen:
1.Wo sie ist
2.Wann sie wiederkommt
3Wie es Ihr geht

So mal aus grosser Flughöhe. 2 hat sie beantwortet. Auf 3. hat sie mit 1 geantwortet

Aus den Inhalten der Telefonaten wird offensichtlich keiner schlau. Es war ein Lebenszeichen, das den Hörern Hoffnung machen sollte und das auch getan hat. Auch wird die Polizei so ein Telefonat ggf in die Richtung freiwilliges verschwinden interpretieren. Alleine aus dem Telefonat kann ich kein FESTHALTEN unter Zwang erkennen.

Ich denke das der Täter anfangs vorhatte sie freizulassen


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 23:03
@dasbrain
Ich würde gerne auf deine Gedanken zum Fall eingehen.
Ich bin nicht mit alles deiner Meinung, finde aber einiges interessant und nachdenkenswert.

Anfänglich spekulierst du, wie es zu einem Treffen/Begegnung mit dem Täter(in) gekommen sein kann.
Ich würde das offen lassen, weil ich mir bis heute keinen plausiblen Auflauf der Ereignisse nach dem Verlassen des Pubs vorstellen kann.
Eigentlich widerspricht die Situation ja den weiteren Ereignissen.
Frauke hatte nur einen geringen Geldbetrag bei sich, sie schien müde zu sein, Chris wartete zu Hause auf ihre Rückkehr, Isabella ist davon überzeugt, dass sie direkt nach Hause wollte, der Rückweg ist kein einsamer gewesen und es befanden sich aufgrund des Spielendes deutlich mehr Menschen auf den Straßen und Wegen und der Rückweg ist mit ca. 1500 Meter nicht lang gewesen.
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Das die Person sich im Pub aufgehalten hat, kann man so gut wie ausschließen. Eine Kontaktaufnahme während des Spiels bzw. danach wäre ihrer Freundin oder anderen Personen aufgefallen bzw. wenn jemand zeitgleich die Lokalität verlassen hätte. Außerdem hätte der Täter sie ansprechen und überzeugen müssen, mit ins Auto zu steigen.
Diesen Personenkreis schließe ich aus.
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Ebenso kann man eine fremde Person so gut wie ausschließen.
Ich hoffe nicht das wir uns bei dieser Annahme irren, aber aufgrund der späteren Abläufe bin ich auch immer der Meinung gewesen, dass sich der Täter(in) und Frauke kannten.

Aufgrund der inhaltlichen gleichen Angaben der ersten SMS bis zum vorletzten Telefonat, dass sie nach Hause kommt, gehe ich davon aus, dass dieses geplant war (Teil des Vorhabens) und das von Anfang an.
Zudem jemanden über eine Woche festzuhalten, legt für mich eine Vorbereitung zu Grunde.

Das diese Anrufe/SMS getätigt wurden, damit ihr Umfeld beruhigt ist oder die polizeilichen Maßnahmen beendet werden, glaubte ich seit Anfang an nicht, da ab den Mittwoche morgen erst einmal ungewöhnlich erschien, dass sie nicht in der Schule war und umgehend Isabella sich Sorgen machte und bei dem Lehrer fragte, ob sich Frauke abgemeldete hatte.
Chris will sich morgens auch schon Sorgen gemacht haben, aber ob er jetzt Krankenhäuser abtelefonierte und ihre Mutter informierte ist zeitlich für mich gar nicht so wichtig, sondern wichtig war, Frau Ingrid Liebs sah dieses Verhalten ihrer Tochter als absolut ungewöhnlich an und stellte umgehend eine Vermisstenanzeige.
Jetzt kann der Täter(in) durch das ab Donnerstag fast täglich melden von Frauke die polizeilichen Maßnahmen beeinflusst haben wollen, aber dafür reichte der Donnerstaganruf.
Alle weiteren Anrufe suggerieren doch, dass irgendwas nicht stimmen kann, wenn sie ankündigt nach Hause zu kommen und dieses ausbleibt.
Daher bezweckt das im Laufe der Woche, dass Gegenteilige. Da muss aufgrund ihrer Ankündigung und das nicht einhalten, vermehrt angenommen werden, dass da was nicht stimmt.
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:2) Der Täter / Täterprofil
Hier muss man sich einige bekannte Fakten ansehen, wie Anruftage und -zeiten, das Vorgehen in der Woche nach dem Verschwinden und die Möglichkeiten des Täters.
Vorweg, jemand der hier neu ist und ein Täterprofil gleich öffentlich stellt, bewirkt eigentlich bei mir, dass ich mir die Zeit des Lesens eigentlich spare, aber deines fand ich für mich wirklich interessant.
Zitat von dasbraindasbrain schrieb:Der Täter ist meiner Schlussfolgerung nach kein Student bzw. relativ jung sondern wahrscheinlich eher mittleres Alter, sprich zwischen 30 und 50 Jahren.
Der Täter hat Frauke irgendwo unterbringen müssen bzw auch ein Fahrzeug besitzen müssen, mit dem man unauffällig unterwegs ist.
Dafür muss der Täter ein gewisses Grundkapital besitzen, um sich neben Auto auch eine Art Wohnmobil oder Lieferwagen und ein Festhalteort wie einen Keller/Datsche/Garage o.ä. leisten zu können.
Da bin ich komplett bei dir.
Ich sehe keinen etwa gleichaltrigen Täter, jemand wie Chris, Niels oder Schulkollegen hätten so eine komplexe "Geschichte" nie auf die Beine gestellt.
Die Person war definitiv mit Frauke in der Woche mobil unterwegs und lies SMS schreiben und Anrufe tätigen.
Wenn jemand nicht zeitnah überführt werden will, der kann bei dem Ablauf der Geschehnisse, mehr falsch als richtig machen.
In meine Augen eigentlich auch eher ein intelligenter Täter, eventuell auch mit Hintergrundwissen was polizeiliche Arbeit, Ortungsmöglichkeiten angeht oder auch ein Insider, welcher wusste, was die "Gegenseite" gerade tat.
Die Auffindesituation von Frauke finde ich diesbezüglich anders.
Der Täter suchte in meinen Augen mit der Örtlichkeit einen Ort aus, welcher eine gewisse Distanz zu seinem persönlichen oder der Tat entsprechendem Umfeld aus.
Es wurde wenig Zeit bei dem Verbringen unter der Tanne, nahe der Bundesstraße investiert.
Das man bei einem zeitnahen Auffinden Spuren an der Bekleidung hätte finden können, war dieser Person egal oder nicht bekannt.
Sehr ungewöhnlich ist, dass Frauke völlig bekleidet aufgefunden wurde.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Alleine aus dem Telefonat kann ich kein FESTHALTEN unter Zwang erkennen.
Ich auch nicht.
Mein subjektiver Eindruck war immer, dass sie die Situation unter Kontroller hatte.

Ich habe die Gedächtnisprotokolle mal vor Jahren einer Psychologin vorgelegt.
Psychologen sollte man auch nicht in den Himmel loben und sind auch nur Menschen, welche sich irren können, aber sie sagte, dass sie von den Gedächtnisprotokollen her ausschließt, dass sie vergewaltigt wurde bzw. es sich um eine sexuell motivierte Tat handelt.
Zitat von allmythoughtsallmythoughts schrieb:Auf die Frage von C ob sie verletzt sei antwortete F (3×) Ich bin in Paderborn, ich bin Paderborn, ich bin in Paderborn

Auf die Frage von C : "Wo bist du?" antwortete sie "Mama" das ganze wiederholte sich abwechselnd 3× .
•Könnte dies möglicherweise ein Hinweis sein wo sie sich aufgehalten hätte ?

Auf die Frage von C : "Hast du einen anderen Typen kennengelernt?" war F Antwort : "Du weißt doch, das ich nicht wegen einem Typen eine Woche wegbleiben. "
oder C: "Warum bist du denn Weg?" F: "Das weißt du doch Chris"

Ich denke da auch gerade darüber nach, ob das ein Hinweis sein sollte, aber warum sollte sie zu Chris sagen, dass er weiß, warum sie weg ist?

Ich finde die Gesprächsprotokolle schon so "schräg", dass ich mir sage, sowas kann sich kein Mensch ausgedacht haben, die müssen schon "echt" sein.

oder ein anderes Mal C: "Wo bist du" F: "Erkläre ich dir, wenn ich zu Hause bin"

Ich werde da nicht schlau daraus. So schreibt doch keiner, welcher sich in Gefahr befindet, gegen seinen Willen festgehalten wird.

Ich schließe auch nicht aus, dass Fraukes Gegenüber eine Frau war!

Sie konnte nicht weg oder konnte diese Person auch nicht alleine lassen oder ging es um was ganz anderes?

Ich möchte zum Schluss noch eine Sache zu den 2 SMS schreiben.
Dieses bestätigen alle, sind Frauke typisch geschrieben.
Insbesondere dieses zum Schluss "hdgdl".
Ich war gestern in einem zeitlichen und emotionalen engen Zustand. (Absolut nichts schlimmes) und schrieb jemand eine SMS und dachte mir, der denkt auch was mit mir jetzt los ist.
Kurze Zeit später dachte ich an den Fall Frauke Liebs und fragte mich, wenn sie in einem gewissen emotionalen Ausnahmezustand war, dann hatte sie doch niemals diese "Förmlichkeiten" hdgdl und so mit eingesetzt in den 2 SMS.
Oder der Text an sich wäre drastischer formuliert, aber das ist es nicht und mir kommt es so vor, als wäre auch die SMS in keiner ungewöhnlichen Situation für Frauke geschrieben worden oder der Täter(in) kontrollierte dieses, aber dann muss dieser gewusst haben, wie Frauke mit Chris per SMS kommunizierte.
Zudem gibt es auch in keiner SMS eine persönliche Anrede.
Kein "Hallo Chris..." oder so, aber vielleicht war das typisch für sie.
Man weiß es einfach nicht.
Vielleicht darf ich da auch nicht zu viel hinein interpretieren oder mir Gedanken machen.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 23:08
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:der Rückweg ist kein einsamer gewesen und es befanden sich aufgrund des Spielendes deutlich mehr Menschen auf den Straßen und Wegen und der Rückweg ist mit ca. 1500 Meter nicht lang gewesen.
Da muss ich Dir widersprechen. Hier hat sich ein User mal die Mühe gemacht, den Weg vom Pub bis zu ihrer Wohnung abends abzugehen und Fotos gemacht. Also ich wäre die Strecke never ever alleine um diese Uhrzeit gegangen, weil angefangen gleich vom Pub aus bis zum Ende sind da doch viele unheimliche, schlecht beleuchtete Ecken, wo man gut abgegriffen werden kann.


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2020 um 23:17
Zitat von sundrasundra schrieb:Da muss ich Dir widersprechen. Hier hat sich ein User mal die Mühe gemacht, den Weg vom Pub bis zu ihrer Wohnung abends abzugehen und Fotos gemacht. Also ich wäre die Strecke never ever alleine um diese Uhrzeit gegangen, weil angefangen gleich vom Pub aus bis zum Ende sind da doch viele unheimliche, schlecht beleuchtete Ecken, wo man gut abgegriffen werden kann.
Naja, ich kenne die Fotos. Von dem Standpunkt aus, kann ich deine Einwände verstehen.
Ich hätte vielleicht bei dem Rückweg über die Leonstraße Bedenken, aber so grundsätzlich bleibe ich bei meiner Einschätzung, zudem zur gleichen Zeit sich viele andere Personen auf dem Rückweg befunden haben.
Ich bin mir aber sehr sicher, dass Frauke kein Zufallsopfer war.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2020 um 00:07
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:der Rückweg ist kein einsamer
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Kurze Zeit später dachte ich an den Fall Frauke Liebs und fragte mich, wenn sie in einem gewissen emotionalen Ausnahmezustand war, dann hatte sie doch niemals diese "Förmlichkeiten" hdgdl und so mit eingesetzt in den 2 SMS.
Das muss zu dem Zeitpunkt auch noch nicht eskaliert sein. Deswegen denken ja auch viele, das sie den Täter gekannt haben muss bzw derjenige vllt sogar aus dem engeren Umfeld kam.
Vielleicht fühlte sie sich zu dem Zeitpunkt noch sicher, da sie die Person kannte.
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:Zudem gibt es auch in keiner SMS eine persönliche Anrede.
Kein "Hallo Chris..." oder so, aber vielleicht war das typisch für sie.
Ja, mache ich auch nicht immer, muss nicht zwingend was bedeuten. Gerade das hdgdl ist für mich eher ein Zeichen, dass sie zu dem Zeitpunkt noch ahnungslos war und sich in Sicherheit dachte. Ich denke es war womöglich so:. Sie wollte ja nach Hause, wurde angesprochen, mitgenommen und wollte halt noch schnell Bescheid geben, im Beisein des Täters,den sie aber noch nicht als Gefahr ausmachte weil bekannt, da sie ja lt Familie nicht einfach irgendwo mitgefahren wäre. Nicht einfach so = mit keinem Fremden? Daher die harmloswirkende, normale SMS.



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Mord an Frauke Liebs

23.11.2020 um 04:37
@Sven1213
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:oder C: "Warum bist du denn Weg?" F: "Das weißt du doch Chris"

Ich denke da auch gerade darüber nach, ob das ein Hinweis sein sollte, aber warum sollte sie zu Chris sagen, dass er weiß, warum sie weg ist?
Meine Vermutung ist, und ich will wirklich nicht spekulieren, das sie vlt.auf diese Frage von C kurz vorher schon den "Hinweis" gab. Eben als sie sagte "Du weißt doch das ich nicht wegen eines Typen 1 Woche wegbleibe"
Das ergibt für mich Sinn.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2020 um 05:20
@Sven1213
Zitat von Sven1213Sven1213 schrieb:In meine Augen eigentlich auch eher ein intelligenter Täter, eventuell auch mit Hintergrundwissen was polizeiliche Arbeit, Ortungsmöglichkeiten angeht oder auch ein Insider, welcher wusste, was die "Gegenseite" gerade tat.
Ich habe mir auch über ein "Täterprofil" Gedanken gemacht, das ganz konträr zu deinem und des von @dasbrain ist. (Gerne per Nachricht, da es lediglich eine Ferndiagnose eines Laien ist 😊)

Das einzige was man mit Sicherheit sagen kann ist, das dieser Fall äußerst perfide ist.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2020 um 08:03
Zur 1. Sms
Für mich klingt diese sogar leicht euphorisch. Also als wenn die Müdigkeit wie weggeblasen ist, und sie nun richtig gut drauf ist.


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