Jan_ schrieb:Wenn tatsächlich eines der Kinder mitten in der Nacht draußen angetroffen worden wäre - das wäre doch wirklich auffällig und ungewöhnlich. Und das soll später von keinem Angehörigen und in keinem der 3 Prozesse bei der Rekonstruktion der Geschehnisse der Nacht Erwähnung gefunden haben?
Echt jetzt?
Darum ist es mir doch so wichtig, das Datum der Erstveröffentlichung und die aussagende Person zu ermitteln.
Das ist eine Aussage, welche den Weg in die Zeitung gefunden hatte, nicht in die Ermittlungsakten und von daher ist es schon äußerst interessant, zu wissen ob es "nur" irgendein Nachbar aus einem anliegenden Haus gewesen ist oder eben ein Nachbar nur ein Stockwerk höher.
Es würde ja schon folgende gedachte Situation ausreichen, dass wenn Elliott diese Aussage gemacht hatte, zu erklären warum in der Zeitung nicht drin stand, er sei der Schwager...
Journalist lungert vorm Haus Weimar. Elliott kommt aus oder geht ins Haus " Moin ich bin von der Zeitung.Sind sie ein Nachbar der Weimars oder nur zur Besuch?"
Und schon steht nur was von einem Nachbarn in der Zeitung. (Welche die Ermittler und Staatsanwälte sicher nicht als Quelle für ihre Ermittlungen genutzt haben)
Sollte sich aber herausstellen, dass diese Aussage über Karola nachts vorm Haus vom Nachbarn Elliott kam, dann wäre damit doch zweifelsfrei festgestellt, dass Elliott mindestens einmal die Presse oder die Ermittler belogen haben muss. Widersprüchliche Aussagen in einem Doppelmord sozusagen.
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Und um dein "Echt jetzt" mal auf die Ermittlungen zu projezieren....
Die Ermittlungsbehörden wundern sich von Anfang an darüber, dass keine Urinspuren bei zwei erstickten/erdrosselten Mädchen zu finden sind.... aber die zwei Personen mit der eingenässten Unterhose-Aussage, die werden nicht zwei dreimal die Woche zur Vernehmung geholt, um denen ordentlich auf den Zahn zu fühlen?
Echt jetzt?