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Der Mordfall Weimar

2.274 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

19.11.2014 um 16:16
wiwan schrieb:Gestatte nun meine Gedanken zur Nachtversion,
Dummerweise habe ich diese Version vor dem Gericht so gehalten, daß ich mit absoluter Gewissheit diese Version abgelehnt habe, Heute, ein paar Jahre später, kann ich dies so nicht mehr aufrecht erhalten.
wiwan schrieb:Ich aber, rein persönlich, halte die Nachtversion für wenig wahrscheinlich.
Ähm...was denn nun?


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Der Mordfall Weimar

19.11.2014 um 16:19
@cassandra71
Auf wiwan und seinen Meinungen gebe ich persönlich nichts mehr. Das geht doch ständig so hin und her. Wer weiß, ob da nicht MW bzw. MB dahinter steckt! ;)


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19.11.2014 um 16:44
Ich wollte ja nur auf den Widerspruch aufmerksam machen... ;)


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22.11.2014 um 17:21
@soisser
Die von dir angeführte Dame (aus dem Link) stammt lt. Berichten aus Hamburg.


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Der Mordfall Weimar

22.11.2014 um 17:23
Anevay schrieb:Die von dir angeführte Dame (aus dem Link) stammt lt. Berichten aus Hamburg.
ja und, nichts ist unmöglich...


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Der Mordfall Weimar

22.11.2014 um 17:29
@soisser
Bist du immer so freundlich?

Ich wies nur darauf hin dass die von dir angeführte Dame aus Hamburg stammt (Journalistin).

@wiwan gibt an im Ausland zu leben und 2025 nach Berlin zurückzukehren. Nicht mehr und nicht weniger!


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Der Mordfall Weimar

22.11.2014 um 17:46
Anevay schrieb:Bist du immer so freundlich?

Ich wies nur darauf hin dass die von dir angeführte Dame aus Hamburg stammt (Journalistin).

@wiwan gibt an im Ausland zu leben und 2025 nach Berlin zurückzukehren. Nicht mehr und nicht weniger!
was soll ich sonst noch dazu schreiben das ist nicht unhöflich.....vill. isse ja jetzt in Thai....du siehst es gibt noch genug von der Sorte die anecken.


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Der Mordfall Weimar

22.11.2014 um 17:48
BTW: 2015 wollte er/sie kommen.


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22.11.2014 um 17:56
@soisser
Sorry - natürlich 2015!


@wiwan setzt sich mit diesem Fall auseinander. Was ist daran verwerflich, wenn er/sie nach Jahren der Recherchen nun zu einem anderen Ergebnis der Nachtversion kommt und die Meinung revidiert?


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22.11.2014 um 18:00
Anevay schrieb:setzt sich mit diesem Fall auseinander. Was ist daran verwerflich, wenn er/sie nach Jahren der Recherchen nun zu einem anderen Ergebnis der Nachtversion kommt und die Meinung revidiert?
das ist ja auch nicht verwerflich, nur lies mal alle seine Post's mit welcher Polemik er über andere User schreibt, die anderer Meinung sind, umsonst sind hier nicht einige Beiträge gelöscht worden.
schönen Sonntag


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Der Mordfall Weimar

22.11.2014 um 18:04
Das habe ich gelesen und finde ich auch nicht okay! Warum auch immer, ist er/sie an dem Fall sehr interessiert und scheint diesbezüglich ruhelos zu sein, dabei wäre ein netterer "Ton" sicher von Vorteil. Aber wie auch immer, jeder so wie er/sie kann.

Dir auch einen schönen Sonntag.


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 12:36
Ich möchte mich hiermit nachträglich zum Thema Sand an den Sandalen der Kinder äußern:
Es handelte sich am Spielplatz der Kinder um recht groben Sand. Die Kinder lagen bekanntlich 3
Tage und 3 Nächte im Gebüsch, und lt. dem Buch 'Kindsmord in der Provinz' (Seite 89) sind aufgrund der großen Hitze in dieser Zeit mehrere Gewitter niedergegangen. Dies ist für mich ein durchaus erklärbares Argument, warum sich nach dieser Zeit kein Sand mehr an den Sandalen befand. Rechtsanwalt Strate sah darin vermutlich einen Hinweis für die Täterschaft von RW.
Sicher gibt es Leute, die der Nacht- und Nebelversion Glauben schenken. Sie klingt schaurig gruselig und bizzar, und entwickelte sich im Laufe der Jahre für nicht wenige zum Mythos des Falles. Das macht ihn auch interessant, aber die Wahrheit ist viel nüchterner. Wer sich intensiv mit dem Fall beschäftigt, kommt immer wieder zu dem Ergebnis, dass es eine Nachtversion niemals geben konnte. Ich berufe mich dabei nicht ausschließlich auf die Zeugen, die die Kinder am Vormittag gesehen haben wollen. Aber diese Zeugen liefern das Fundament, auf dem sich über zwei Dutzend recht eindeutige Indizien für eine Täterschaft von MW stützen.
Meines Erachtens wird Frau Böttcher die Tat nie gestehen. Wie der Titel ihres Buches 'Ich war Monika Weimar' schon verrät, hat sie sich mit dem neuen (alten) Namen eine neue Identität aufgebaut und ihr altes Leben verdrängt. Wie es bei ihr innerlich aussieht, weiss niemand. Aber anscheinend kommt sie damit zurecht.


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 14:17
@jürgen61
Sehr guter Beitrag, ich sehe es ganz genau so. Und ich glaube es gibt inzwischen auch niemanden hier im Forum, der die Nachtversion für möglich hält.


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 15:56
@juergen61
juergen61 schrieb:Ich möchte mich hiermit nachträglich zum Thema Sand an den Sandalen der Kinder äußern:
Es handelte sich am Spielplatz der Kinder um recht groben Sand. Die Kinder lagen bekanntlich 3
Tage und 3 Nächte im Gebüsch, und lt. dem Buch 'Kindsmord in der Provinz' (Seite 89) sind aufgrund der großen Hitze in dieser Zeit mehrere Gewitter niedergegangen. Dies ist für mich ein durchaus erklärbares Argument, warum sich nach dieser Zeit kein Sand mehr an den Sandalen befand.
ich sehe das anders...ich denke, auch nach 3 Tagen und Nächten würde man noch Körnchen finden...denn der Regen wird nicht alle Stellen der Sandalen erreichen, aber egal .......
juergen61 schrieb:Meines Erachtens wird Frau Böttcher die Tat nie gestehen. Wie der Titel ihres Buches 'Ich war Monika Weimar' schon verrät, hat sie sich mit dem neuen (alten) Namen eine neue Identität aufgebaut und ihr altes Leben verdrängt. Wie es bei ihr innerlich aussieht, weiss niemand. Aber anscheinend kommt sie damit zurecht.
dieser Meinung schließe ich mich gerne an.....


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 16:55
Was die Beschreibung der Kinder am Tag der Vermisstenmeldung angeht: im ersten Bericht in der Fuldaer Zeitung vom 05.08.86 wird die Bekleidung beider Mädchen mit exakter Genauigkeit von MW beschrieben, u. a. sogar der Hinweis, dass Carola an diesem Morgen ihr Haar zu kurzen Zöpfen gebunden hatte. Diese detaillierte Beschreibung steht im krassen Gegenzug zur später gelieferten Nacht-Story. Diese hat sie sehr geschickt 'verschleiert' beschrieben, denn sie hat nichts gesehen, was mit der Tat zu tun haben könnte. Sie hat alles nur 'vermutet', 'gehört' oder 'geahnt', dass ihr Mann.... Unabhängig davon: Wie kann eine 'unschuldige' Mutter, die ihren (eigentlich mittlerweile gehassten) Ehemann in Schutz nimmt, ihre Kinder wissentlich tage- und nächtelang im Gestrüpp liegen lassen, und lässt Polizei und Grenzschutz nach ihnen suchen? Wie wäre es weitergegangen, wenn der Busfahrer die Leiche der Melanie an jenem Donnerstag nicht gefunden hätte? Die Kinder hätten ver- mutlich noch Tag 4 und Tag 5 dagelegen. Allein dies ist ein starkes Stück, welches man dem doch eher labilen RW nicht zugetraut hat.
Was die Aussage des motorradfahrenden Zeugen am Parkplatz von Melanies Leiche angeht, gibt es widersprüchliche Qellen. Im Buch 'Kindsmord in der Provinz' ist z. B. zu lesen, dass der Motorrad-fahrer nach seinem Zahnarztbesuch einen anderen Weg nach Hause gefahren ist, und somit nicht sagen konnte, ob der Wagen von MW tatsächlich noch um 11.20 Uhr dort stand. Dies gäbe somit noch ein paar Minuten mehr Spielraum für den ganzen Tatablauf.
Gewiss: für die familiäre Situation zum damaligen Zeitpunkt sind sicher beide Eheleute schuld, da möchte ich RW nicht in Schutz nehmen; aber dies geht die Öffentlichkeit auch gar nichts an. Aber ein Mord ist eine ganz andere Sache. Dieser konnte im Fall Weimar leider nicht in allen Details geklärt werden. Aber es hat sich zumindest sehr deutlich herauskristallisert, dass einzig und allein MW die Schlüsselfigur im Tatgeschehen bildet.


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 18:29
@juergen61
juergen61 schrieb:Was die Beschreibung der Kinder am Tag der Vermisstenmeldung angeht: im ersten Bericht in der Fuldaer Zeitung vom 05.08.86 wird die Bekleidung beider Mädchen mit exakter Genauigkeit von MW beschrieben, u. a. sogar der Hinweis, dass Carola an diesem Morgen ihr Haar zu kurzen Zöpfen gebunden hatte. Diese detaillierte Beschreibung steht im krassen Gegenzug zur später gelieferten Nacht-Story. Diese hat sie sehr geschickt 'verschleiert' beschrieben, denn sie hat nichts gesehen, was mit der Tat zu tun haben könnte. Sie hat alles nur 'vermutet', 'gehört' oder 'geahnt', dass ihr Mann.... Unabhängig davon: Wie kann eine 'unschuldige' Mutter, die ihren (eigentlich mittlerweile gehassten) Ehemann in Schutz nimmt, ihre Kinder wissentlich tage- und nächtelang im Gestrüpp liegen lassen, und lässt Polizei und Grenzschutz nach ihnen suchen? Wie wäre es weitergegangen, wenn der Busfahrer die Leiche der Melanie an jenem Donnerstag nicht gefunden hätte? Die Kinder hätten vermutlich noch Tag 4 und Tag 5 dagelegen. Allein dies ist ein starkes Stück, welches man dem doch eher labilen RW nicht zugetraut hat.
Was die Aussage des motorradfahrenden Zeugen am Parkplatz von Melanies Leiche angeht, gibt es widersprüchliche Qellen. Im Buch 'Kindsmord in der Provinz' ist z. B. zu lesen, dass der Motorrad-fahrer nach seinem Zahnarztbesuch einen anderen Weg nach Hause gefahren ist, und somit nicht sagen konnte, ob der Wagen von MW tatsächlich noch um 11.20 Uhr dort stand. Dies gäbe somit noch ein paar Minuten mehr Spielraum für den ganzen Tatablauf.
Gewiss: für die familiäre Situation zum damaligen Zeitpunkt sind sicher beide Eheleute schuld, da möchte ich RW nicht in Schutz nehmen; aber dies geht die Öffentlichkeit auch gar nichts an. Aber ein Mord ist eine ganz andere Sache. Dieser konnte im Fall Weimar leider nicht in allen Details geklärt werden. Aber es hat sich zumindest sehr deutlich herauskristallisert, dass einzig und allein MW die Schlüsselfigur im Tatgeschehen bildet.
wurden denn die Kinder auch so aufgefunden??? Kleidung, Zöpfe??? - das spräche ja gegen die Nachtversion, denke nicht, daß das Kind mit Zöpfen ins Bett ging.....aber möglich ist alles.

Wenn ich mir den ganzen Fall noch mal so angucke, spricht so vieles gegen das Verhalten von M.W.

.....sie kommt gegen Morgen heim, denn sie war mit ihrem Geliebten unterwegs. Wollte sich mit ihm ein neues Leben aufbauen, was er anscheinend nicht so wollte, sie wollte frei sein für ihn.

....die eine Version, ihr Mann sitzt auf dem Bett, der Kinder, die beiden Mädchen liegen tot in ihren Bettchen.
.....spätestens nachdem sie ihn angesprochen hatte, und im Eltern-Schlafzimmer auf dem Bett saß, hätte ihr der Gedanken kommen können....- es ist zwar schlimm was passiert ist, mein Mann ist der Täter und geht in den Teng. Somit bin ich frei für meinen Geliebten. Sie hätte dann genügend Zeit gehabt um sich von ihren Kindern zu verabschieden. Aber es kam alles anders


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 19:40
Ich weiß nicht viel über den Fall, doch das fand ich ziemlich interessant und wollte es mit euch teilen, so nett, wie ich bin :)
Dieser Hobbydetektiv scheint das Geheimnis ja gelüftet zu haben, mit fragwürdigen Methoden. Mal ist es der Vater, mal die Mutter, mal Beide. Verstehe das wer will^^
Bin wieder hinfort.
Über den Diplomingenieur Ulrich Flach, der sich als uneigennütziger Privatdetektiv ausgibt - auch ihm gegenüber soll Reinhard Weimar ein Geständnis abgelegt haben - wird man sich Gedanken machen müssen, wenn es zur Prüfung des Wiederaufnahmeantrags kommen sollte. Wie er sich an Reinhard Weimar heranarbeitete - das ist ein bemerkenswerter Ablauf. Er machte sich an einen Menschen heran, ohne dessen Hilflosigkeit und Krankheit zu respektieren. Er versuchte, sie auszunutzen. Er hat sogar vorgegeben, Reinhard Weimar endgültig entlasten zu wollen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680813.html


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 21:06
Meines Erachtens wird Frau Böttcher die Tat nie gestehen. Wie der Titel ihres Buches 'Ich war Monika Weimar' schon verrät, hat sie sich mit dem neuen (alten) Namen eine neue Identität aufgebaut und ihr altes Leben verdrängt. Wie es bei ihr innerlich aussieht, weiß niemand. Aber anscheinend kommt sie damit zurecht.
Jürgen61


Ich denke schon, dass da jemand eine Ahnung hat. Und zwar ihre Schwester Brigitte. Sie hat mit MW am Morgen nach der Nachtversion gesprochen und gab am 12.8 zu Protokoll, dass MW nicht verändert war. Erst am Nachmittag veränderte sich MW und die beiden hockten zusammen. Brigitte hatte die Kinder noch Nachts gesehen, aber nichts weiteres gehört.

Was glaubt ihr, was ihr so alles durch den Kopf gegangen sein muss. Natürlich durfte sie nicht die eigene Schwester belasten, deshalb änderte sie dann ihre Aussage und gab an, dass die Melanie auch schon bereits tot gewesen sein könnte als sie die Karolas Hose wechselte, obwohl sie vorher noch sagte, dass sie hörte, wie Melanie mit den Zähnen knirschte. 1997 bestand der ehemalige Partner Raymond darauf, genau dieses knirschen gehört zu haben.

Mich würde echt mal interessieren wie Brigitte heute darüber denkt.


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Der Mordfall Weimar

24.11.2014 um 21:15
juergen61 schrieb:Meines Erachtens wird Frau Böttcher die Tat nie gestehen.
Sehe ich auch so. Wenn man ihr Buch liest, ist man evt. geneigt, ihr zu glauben. So ging es zumindest mir, aber nur so lange, wie ich die verschiedenen Ungereimtheiten, von denen es zahllose in diesem Fall gibt, ausklammerte. Es ist logisch, daß es sie als Opfer zeigt, schließlich ist es IHR Buch. Wenn man aber versucht den ganzen Fall im Kontext zu sehen, dann fällt es mehr als schwer ihr zu glauben, eigentlich ist es sogar unmöglich. Und dann frage ich mich wirklich, wie eiskalt und abgebrüht man sein muß, um als Mörderin der eigenen Kinder ein solches Buch zu schreiben oder zu diktieren, sich selbst nochmals als die Unschuldige zu präsentieren, während man weiß, daß man es nicht ist. Wie kann man sich dabei noch im Spiegel in die Augen schauen ? Oder hat sie sich innerlich wirklich so von der Tat distanziert, es abgespalten... daß sie sogar an das glaubt, was sie der Öffentlichkeit sagt ?
Hennes schrieb:Mich würde echt mal interessieren wie Brigitte heute darüber denkt.
Mich auch. Aber ich glaube nicht, daß man jemals etwas darüber erfahren wird, sie wird, ebenso wie alle anderen Beteiligten, ihre Gedanken und die Wahrheit mit ins Grab nehmen, mMn.


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