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Der Mordfall Weimar

2.267 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

25.12.2014 um 17:43
Jetzt wollte ich wiwan grade mal loben für seinen Beitrag vom 15.12.2014 um 10:54. Der war mal

- gut lesbar
- nachvollziehbar
- ohne persönliche Angriffe
- ohne kryptische Andeutungen mit der Maßgabe man müsse ihm glauben.

Leider war das nur ein Strohfeuer. Wiwan, gib Dir doch einfach mal Mühe vernünftig und nachvollziehbar zu diskutieren. Offenbar ist das ja durchaus möglich. Es kann Dir doch auch keinen Spaß machen für Deine langjährigen Recherchen immer nur Hohn und Spott zu ernten.

Vielleicht kommt ja dann bei der Diskussion mal was Vernünftiges raus. Wär doch zur Abwechslung mal was Schönes, wenn dieser Thread mal wieder halbwegs in vernünftige Fahrwasser käme.


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Der Mordfall Weimar

28.12.2014 um 19:14
Hat eigentlich irgend jemand den US-Soldat Kevin Pratt auf der Rechnung?
Der hätte ein handfestes Motiv, da MW nicht mit ihm in die USA auswandern wollte, um nicht die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung herauszureißen und den Stress der Neuorientierung zu ersparen.
Keine Kinder, keine Ausreden für MW. Hat der Herr ein Alibi für die Tag-Version?
Oder hat MW ihn Nachts im betrunkenen Kopf mit nach Hause genommen?
Herr Pratt scheint in den Vernehmungen nur als Zeuge eine Rolle zu spielen.
Die Kinder kannten und vertrauten ihm. Sie wären sicher auch ins Auto gestiegen, wenn er am Steuer gesessen hätte.
Für diesen kräftigen Soldat wäre es auch kein Problem gewesen, ein 25 kg schweres, totes Mädchen 3 Meter weit in den Wald zu werfen.
Vielleicht hat er MW auch "nur" bei der "Entsorgung" der Leichen geholfen?


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

30.12.2014 um 01:15
@Gretchen_MM

Du solltest Dich einfach mal mit dem Fall beschäftigen. KP kommt als Täter nicht in Frage!


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Der Mordfall Weimar

05.01.2015 um 13:13
Hat sich eigentlich schon jemand mit der Möglichkeit beschäftigt, dass die Aussagen von Schwester/Schwager hinsichtlich des Weinens, Höschenwechseln usw. falsch und mit MW abgesprochen waren?

Angenommen, die Nachtversion wäre richtig, folgende Spekulation: MW bespricht sich am frühen Morgen mit ihren beiden Verwandten. Sie kommen (vielleicht wegen RWs Unterhalt) zu dem Schluß, dass man lieber die Theorie vom großen Unbekannten aufbauen sollte. Ein normaler Alltag mit Einkäufen usw. wird vorgespielt, das Suchen der Kinder usw.


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wiwan
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

07.01.2015 um 04:43
Livingelvis

Eben bin ich beim Rückwärtslesen der vielen neuen Beiträge bis zu Deinem gekommen und denke ich kann mir dann die anderen ersparen. Jetzt werde ich den Ball, den Du mir zugespielt hast, versuchen aufzugreifen, und versuchen so sachlich und nett, wie möglich zu schreiben. Obwohl Du Dir denken kannst, wie schwer mir das fällt.
Elvis, würdest Du mir eventuell zustimmen, wenn ich behaupte, dieser Fall eignet sich überhaupt nicht für eine öffentliche Diskussion und man kann ihn auch nicht über das Hin-und Herschieben der Maus am Computer lösen ?
Würdest Du mir zustimmen, wenn ich sage, daß es in diesem Fall besonders wichtig ist, die Erforschung und die Beschäftigung mit der Psyche- oder deutsch, wie ticken sie ? - von MB und RW zwingend erforderlich ist.?
Würdest Du mir zustimmen, wenn ich behaupte, um in diesem Fall überhaupt noch etwas bewirken zu wollen, , müsste man folgenden beschwerlichen Weg gehen.
1. Erforschung der Charaktere von MB und RW.
2.Dabei sind besonders die Aussagen von KP, RW zu MB, Kauffmann von der Soko, ihres sonstigen Umfeldes und ihres Psychologen einzubeziehen. Daraus ergibt sich ein Bild über MB, der die Tat, so wie im Urtei vorausgesetzt, nicht möglich erscheinen läßt.
3.Rekonstruktion des Tatablaufes , wie im Urteil angenommen, direkt vor Ort , mit einem Wege-Zeitdiagramm.
4. Gespräche , mit klar definierten Fragen, mit folgenden Personen
Rolf Becker
Herrmann Kaufmann
Bruder von RW
den Schwestern Ursula und Brigitte
den Exliebhaber von MW und Arbeitskollegen von RW
der Mutter von MB
der langjährigen Freundin und Unterstützerin von MB
der Betreuerin von MB in Preungesheim
Dabei sollte auch die Frage überprüft werden, wenn nicht MB für diesen Tatablauf in Frage kommt, wer dann ? Wer hätte ein Motiv und wer war zu diesem Zeitpunkt in der Lage MB diese Art von Gehirnwäsche zu verpassen. daß sie sich schließlich an der Tat beteiligte ?
Ein weiterer Ausgangspunkt kann die Frage sein, was passierte während der Zeit , auf dem MB PKW auf dem Parkplatz FOM , ohne Kinder und MB festgestellt wurde ? Wie bilden dann die Indizien, über die wir ja schon ausführlich gesprochen haben , einen Konsens.
Ich hoffe , wenigstens Du hast es verstanden, das es mir nicht darauf ankommt, MB blind in Schutz zu nehmen . Es sind schlichtweg meine eigenen über Jahre erlangten Erkenntnisse, was sollte man denn da sonst machen, als sich über Leute zu wundern, die gar kein Wissen haben können, aber trotzdem alles besser wissen wollen ? Genauso sehe ich das mit denen, die wie Du schreibst, Hohn und Spott über mich ausgießen, das ist eben der Neid der Besitzlosen, Besitz-Wissen
Was würden diese Leute beispielsweise sagen, wenn ich sie auffordern würde, diesen vorgezeichneten praktischen schweren Arbeitsweg mit mir gemeinsam zu gehen ? Das ist ja das Problem, arbeiten will keiner oder es ist nur Feigheit.


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Der Mordfall Weimar

07.01.2015 um 22:22
@wiwan
Eine Frage - Woher sollen wir allmystery User wissen, wie RW und MW wirklich sind bzw waren? Wie sie getickt haben? Da gibt das Internet leider nicht wirklich viel her.


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wiwan
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

02.03.2015 um 05:08
ja wenn hier immer sofort alles gelöscht wird, macht es ja wenig Sinn, wenn ich überhaupt was schreibe. Nochmal mache ich mir nicht die Mühe, alles von Anfang an zu rekapitulieren.


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Der Mordfall Weimar

10.03.2015 um 01:14
Nachdem ich völlig überzeugt war, dass die Nachtversion in keinster Weise zutreffen kann, bin ich mir jetzt doch wieder unsicher, nachdem ich diese Veröffentlichung von Monika Weimars Anwalt Strate gelesen haben:

http://www.strate.net/de/publikationen/der_mordfall_weimar.html


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Der Mordfall Weimar

10.03.2015 um 23:16
Hallo,


Einige Überlegungen von mir:

Um es mal vorweg zu sagen, ich halte MW für schuldig. Die Nachtversion lässt sich nicht halten. Viele Indizien sprechen stark gegen sie. Sie sind in diesem Thread so gut wie alle genannt worden.
Ihre seltsamen Reaktionen als sie in der Nacht die Kinder tot aufgefunden haben will, und die noch seltsameren danach, als sie den Mörder ihrer Kinder deckte, eine Entführung vortäuschte die Polizei detailreich belog und täuschte. Das stärkste und unerschütterlichste ist dabei wohl, das Karola und Melanie am Vormittag noch von mehreren Zeugen gesehen wurden, diese von Zeugen bereits schon kurz nach der Vermisstenmeldung auch mit Sicherheit angaben, also zu so einem frühen Zeitpunkt, so dass ihnen weder Wichtigtuerei oder Parteilichkeit unterstellt werden kann und damit höchst glaubhaft sind. Dies ist ein ganz handfestes Indiz, eine ganz einfache Logik: wenn die Mädchen am Morgen noch lebend gesehen wurden, können sie in der Nacht nicht getötet worden sein! Das ist quasi so wie ein wasserdichtes Alibi für die noch lebenden Mädchen.
Dies allein führt alle Varianten der Nachtversion adabsurdum.
Spricht für die Tagversion. Aber auch diese hat Schwachstellen. Eine hat es sogar knallhart in sich.
Nämlich die Tatsache dass MW einen 26 kg Körper 3m weit geworfen haben soll! Leute, das ist unmöglich!! Wenn man mal bedenkt was sie da für einen riesen Schwung nehmen hätte müssen und dann werfen. Und falls sie es vielleicht gekonnt hätte (was sie nicht konnte) aber falls, wieso hätte sie dies den so tun sollen? In dieser sehr heiklen Situation, ausgerechnet die wohl denkbar anstrengendste und am wenig erfolgversprechendste Kraftakrobatik vollbringen, um eine Leiche hinter einen Busch zu befördern??
Spätestens an dieser Stelle, hätten die Ermittlungen die gesamten Tatverlauf neu überdenken müssen und auch in andere Richtungen als nur auf MW als Täterin überdenken müssen.
Der Verdacht, das MW nicht allein die Tat begannen haben kann, drängt sie hier geradezu auf. Oder ist sogar völlig unumgänglich.



Ich möchte euch hier mal eine Tatversion vorstellen, die ich mir überlegt.
Es wäre sehr schön, wenn ihr mir eure Meinung und Gedanken dazu mitteilt. Oder Fehler die ihr darin entdeckt. Vielleicht bricht sie ja auch an irgendeiner Stelle zusammen, wie ein Kartenhaus.

Wer könnte ein möglicher Tatbeteiligter?

Wenn MW gemeinschaftlich die Tat mit jemanden begannen hat, dann kommen dafür wohl nur ihr Geliebter Pratt oder ihr Mann RW in Frage. Kein anderer hätte ein Motiv sich an den Mord der Kinder zu beteiligen. Wo Pratt sich an diesem Vormittag befand ist mir, bei all dem suchen und durchlesen in diesem Fall einfach nicht gelungen herauszufinden. Da er aber anscheinend für die Ermittler nie irgendwie in den Blickfeld eines Verdachtes rückte, nehme ich an (ich weiß es aber nicht wirklich) dass er zum Tatzeitpunkt ein sicheres Alibi hatte. Vielleicht war er in der Kaserne, was vielleicht dutzende andere bezeugen können. Vielleicht....
Aber ich favorisiere sowie so eher RW als Tatbeteiligten.

Welches Motiv könnte RW gehabt haben?


Dazu muss ich etwas ausholen
Die Ehe von MW und RW war zerrüttet, sie lebten nur noch nebeneinander her. Er ging seines Weges mit Kegeln und Tennis und Kneipe, sie hatte einen Lover den er duldend hinnahm.
Für die Kinder interessierten sie sich beide nicht besonders. Sie gab sie regelmäßig bei der Oma ab, er
schien eine der beiden, Melanie, überhaupt nicht zu mögen.
Die Ehe war für beide ein unbefriedigender Zustand den sie allerdings beide nicht beenden konnten in dem sie sich trennten und scheiden ließen.

In der Beziehung zu Pratt, hatte Pratt sogar mehrfach versucht MW zu Scheidung zu drängen, MW hat aber jedesmal gezögert sich rausgewunden Pratt hingehalten, und jedesmal versprochen die Scheidung voranzutreiben, es aber dann doch nicht getan.
Warum hat sie aber die Scheidung nicht vorangetrieben, wo sie doch Pratt wollte und er sie auch wollte? Wo sie doch dagegen einen Mann hatte den sie nicht ausstehen konnte?
Angst vor ihrem Mann wäre ein möglicher Grund dafür. Den ich aber persönlich nicht glaube. Dagegen spricht dass sie sich einen Liebhaber halten konnte, mit dem Wissen ihres Mannes, und das ganz ohne Angst.
Ich denke dass das Zögern bzgl. der Scheidung, schlicht Gründe betrifft wie sie so viele haben, die sich mit den Konsequenzen einer Scheidung auseinandersetzten müssen. Wie geht es dann weiter mit mir? Wie finanziere ich mich, wie soll ich mich und zwei Kinder durchbringen? Man darf nicht vergessen, das die Ehe zwar am Boden war, aber RW der Hauptverdiener und somit die Familie wohl hauptsächlich versorgt hat finanziell. Sie hatte zwar Pratt, aber konnte sie wirklich auf ihn so bauen, für die Zukunft
RW dürfte wohl ähnliche Gründe gehabt haben, an einer unbefriedigenden Ehe festzuhalten.
Scheidung die Kosten die das mit sich bringt Die Unteraltzahlungen für sie und für die Kinder, Auszug aus der Wohnung. Eine Scheidung hätte ihn möglicher weise nicht nur emotional sondern auch finanziell ruiniert. Der Satz „Solange sie mich versorgt und mir die Kinder nicht wegnimmt“ bekommt so vielleicht eine ganz anderen Bedeutung.

In der Nacht zum 4. August jedenfalls stellte Pratt ihr ein Ultimatum entweder sie lässt sich Scheiden oder er würde seinen Aufenthalt in Deutschland nicht verlängern.

Irgendwann einmal, vielleicht sogar in dieser Nacht vom 4.8. kamen sie beide zu der Überzeugung das sie doch ohne die Kinder besser dran wären. Ich kann mir kaum vorstellen, das RW (zitat:"solange mich meine Frau versorgt") nicht so begeistert gewesen wäre, von der Aussicht, sich ab jetzt selbst versorgen zu müssen, sondern auch noch seine beiden Kindern. Der Gedanke hätte sicher diesen phlegmatischen RW überfordert. Die Kinder könnten tatsächlich ein Streitpunkt zwischen RW und MW gewesen sein. Aber vielleicht eher in dem Sinne, dass sie keiner von beiden wollte!
Die Überlegung, dass RW und MW gemeinsam die Morde begangen haben, wurde wohl nicht wirklich in Erwägung gezogen, vor allem da die beiden sich ja nicht ausstehen konnten. Aber man muss sich nicht mögen, um gemeinsam einen Mord zu begehen, man braucht nur ein gemeinsames Interesse daran. Einen gemeinsamen Vorteil.

RW hat kein Alibi für den Vormittag am 4.8.!
Er hätte also am Vormittag genauso gemeinsam mit MW im Auto unterwegs sein können.
Das Zeitfenster für die Tat wäre dann auch nicht so eng an dem Vormittag.
Die unterschiedlichen Tötungs- und Ablageweisen der Kinder würden sich mit zwei verschieden Tätern gut erklären lassen. Ebenso die Frage, wie ein Täter zwei Kinder gleichzeitig in Schach halten kann. Und natürlich der Wurf über 3m hinter das Gebüsch.
In diesem Zusammenhang ist es natürlich sehr Schade, dass man nur drei Kleidungsstücke von RW auf Fasern untersucht hat.

Beide haben dann versucht die Tat als Entführung darzustellen und als eine Tötung durch einen großen Unbekannten.
Als die Polizei aber die Eltern immer mehr als Verdächtige anvisierte, hat MW die Nerven verloren, und sich überlegt wie sie ihrem Mann alleine die Tat anhängen kann.
Der von ihr verfasste Brief, war eigentlich keine schlechte Idee, hätte es nicht nur ihren Mann belastet, sondern sie vor allem als völlig unschuldig und nicht tatbeteiligt erscheinen lassen, da sie ja laut Brief die nächste wäre.
Ab diesen Zeitpunkt haben die beiden natürlich nicht mehr gemeinsame Sache gemacht.

Was meint ihr dazu?. Ich bin für Überlegungen und Korrekturen von Denkfehlern dankbar!


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

10.03.2015 um 23:52
@Monday2

Ich denke, dieser Fall ist geklärt.
Das Werfen der Kinder wird immer wieder angeführt, ist aber ein schwaches Argument. Kein Mensch konnte letztlich gesichert angeben, wie weit die Mädchen geworfen wurden, sofern sie überhaupt geworfen wurden.

RW hatte keinen einzigen Grund, die Kinder mit seiner Frau zusammen zu töten.
Eine Gemeinschaftstat kam nie in Frage. "Er oder Sie", das war die Frage.

Und man muss sie mit "Sie" beantworten, dafür sprechen nicht nur einige Indizien, dafür sprechen ALLE Indizien!!!


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 00:51
Mao1974 schrieb:Das Werfen der Kinder wird immer wieder angeführt, ist aber ein schwaches Argument. Kein Mensch konnte letztlich gesichert angeben, wie weit die Mädchen geworfen wurden, sofern sie überhaupt geworfen wurden.
Nein. Das ist keineswegs eine schwache Anführung.
Und die Tatsache das sie hier immer mal wieder aufgeworfen wird, zeigt doch ein sehr irritierendes Merkmal ist.
Mao1974 schrieb:sofern sie überhaupt geworfen wurden
nach meinem Wissen, soll es keine Fußspuren und keine abknickten Zweige am Busch geben, so dass die Ermittler von einem Wurf ausgehen. Die Haare von Melanie liegen ziemlich wüst da, so dass auch das auf einen Wurf hindeutet.
Nach einem Bericht zufolge soll dieser Busch ca 3m breit sein.
Und ich glaube ja auch, dass MW auf jeden Fall schuldig ist. Aber, dieser Punkt mit dem 3m Busch kann nicht einfach so übergangen werden. Nach dem Motto: naja, wird schon irgendwie passen....und wer weiß, und so weiter....

Sollte es tatsächlich ein Wurf von einem 26kg schweren Körper über 3m sein. Dann muss ich sagen, sorry, es ist nicht möglich für eine zierliche Frau das zu bewerkstelligen. Und nicht möglich heißt bei mir wirklich unmöglich. Nicht nur unwahrscheinlich. Man kann diesen Punkt nicht einfach ignorieren, nur weil es nicht in die ansonsten so schöne Indizienkette reinpassen will.
Es könnte natürlich sein, das die 3m Angabe eine Fehlinformation ist, und des Busch viel schmäler ist. Aber das weiß ich nicht. Aber so lange diese Frage offen ist, werden bei mir immer Zweifel bleiben an der offiziellen Tatversion.


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 00:57
Mao1974 schrieb:Eine Gemeinschaftstat kam nie in Frage. "Er oder Sie", das war die Frage.
Nein. Zwei Kinder sind tot. Wer war der Mörder? Das ist die Frage!


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 01:26
@Monday2

Ja, zwei Kinder sind tot. Wer hat sie getötet? Dieser Frage haben sich mehrere Gerichte gewidmet, mit eindeutigem Ergebnis!


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 02:32
Mao1974 schrieb:Dieser Frage haben sich mehrere Gerichte gewidmet, mit eindeutigem Ergebnis!
Wenn für dich die Sache damit klar ist, dann sei dir das unbenommen.

Aber ich habe halt noch weitere Fragen, ohne deren Antwort für mich noch keine abschließende Gewissheit feststeht.

z.B die durchaus nicht unwichtige Frage, wie dieser 3m Wurf zustande gekommen sein soll?


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 16:57
@Monday2


Dass diese Nachtversion durchaus denkbar ist, hält aber die Psychiaterin für möglich.


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 17:06
@Katinka1971

Wenn die Nachtversion stimmen würde und MW ihren Mann decken wollte, dann frage ich mich, was diese Drohbriefe sollten, die sie geschrieben hat. Die passen dann nämlich hinten und vorn nicht in diese Geschichte.


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 19:40
Katinka1971 schrieb:Dass diese Nachtversion durchaus denkbar ist, hält aber die Psychiaterin für möglich.
ja, diese Müller- Luckmann ist wirklich auch eine renommierte Sachverständige deren Einschätzung durchaus nicht unbeachtet bleiben sollte.

Aber es gibt halt einen entscheidenden Punkt bei der Nachtversion, dass die Kinder am morgen des 4.8 noch von Zeugen gesehen wurden. Und es gibt eigentlich keinen Grund an diesen Aussagen zu zweifeln.

Diese Nachtversion fällt mir wirklich sehr schwer zu glauben.

Allerdings, gibt es doch einen seltsamen Anhaltpunkt, der vielleicht doch für die Nachtversion sprechen könnte. Und zwar dieser Beisatz in der Todesanzeige:

"Vater, wenn die Mutter fragt, wo sind die Kinder hin? Sag ihr wir sind im Himmel"

Zufall?
Oder vielleicht doch ein Hinweis (von RW oder MW) auf den Mörder?

Seltsam dieser Satz....?


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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 21:09
@Monday2

Du redest immer von einem Busch.
Was für ein Busch denn ?

Das waren Brennnesseln, die können sich auch wieder aufrichten, wenn jemand durchgelaufen ist. Die Kinder wurden erst Tage später gefunden. Eine genaue "Wurfweite" kann mit Sicherheit niemand angeben.


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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 22:58
Mao1974 schrieb:Du redest immer von einem Busch.
Was für ein Busch denn ?
ja, sorry für die ungeeignete Wortwahl, es ist von Gestrüpp die Rede, ein ca. 80cm hohes dichtes Brenneselgestrüpp.
Das waren Brennnesseln, die können sich auch wieder aufrichten, wenn jemand durchgelaufn ist.
naja, also wenn jemand mitten durch ein Brennnesselgestrüpp geht, noch dazu bepackt mit einem 26 kg Körper, dann nehme ich durchaus an, dass sich das eine oder andere Brennnessel wieder aufrichten könnte, aber es würde doch deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Außerdem sind im umliegenden Bereich von dem Gestrüpp keine Fußspuren sichtbar.

Und es ist von allen Berichten Dokus, die mir bekannt sind, immer von einem "Wurf" über das Gebüsch die Rede. Auch bei Fr. Friedrichsen. Ich nehme daher an, dass ein Wurf unstrittig ist.

In der Doku "Monika Weimar" ist von bis zu drei Metern die Rede. Irgendwo, ich weiß nicht mehr wo, habe ich mal von "einigen Metern" gelesen.

Hier ein kurzes Video, dass die Entfernung etwas zeigt.



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Mao1974
ehemaliges Mitglied

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Der Mordfall Weimar

11.03.2015 um 23:07
@Monday2

Ein Wurf ist eben nicht unstrittig. "Bis zu drei Metern" sagt ja zudem eben nicht aus, daß es tatsächlich drei Meter waren, sondern höchstens drei Meter.

Und was für Fußspuren erwartest Du im Umfeld? Es war August, der Boden knochentrocken, was soll es da für Spuren geben?


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