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Der Mordfall Weimar

3.002 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Mordfall Weimar

10.04.2021 um 21:43
@bellady
würde mich auch interessieren. ch wüsste gerne ob, es die Schwester ist, die damals in der Nacht , die kleine Carola trocken gelegt hat und die Höschen gewechselt hat.War doch auch die Schwester, die sie mit in die Disco nahm , wo sie ihren amerikanischen Freund kennenlernte.


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Der Mordfall Weimar

11.04.2021 um 12:21
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb am 31.03.2021:Im Endeffekt hat sie nur gesagt, daß das Verhalten von MB in der Nacht möglich wäre, psychologisch erklärbar, aber nicht, daß deshalb die Nachtversion der Wahrheit entspricht. Und diese ist nun mal nicht möglich.
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich bezog mich auf ein Zitat von Margarethe, die dem Sinne nach schrieb, das Verhalten und der Ablauf, wie er von Monika Weimar geschildert wäre, widerspräche "jeglicher Lebenserfahrung". Das klingt für mich nach "es kann nicht sein, dass eine Mutter sich so verhalten haben kann."


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Der Mordfall Weimar

11.04.2021 um 12:25
@miwu

Ich sehe da keinen Widerspruch. Die meisten Menschen würden so definitiv nicht reagieren. Dennoch ist es in Ausnahmefällen sicherlich möglich. Aber da die Nachtversion eben aus anderen Gründen nicht funktioniert, ist es eigentlich auch nicht relevant.


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Der Mordfall Weimar

11.04.2021 um 12:33
In der Podcast-Reihe "Mörderiche Heimat", in der Kriminalfälle aus der Region Fulda, Rhön und Vogelsberg besprochen werden, sind gerade zwei Folgen zum Fall Weimar erschienen. Ich habe sie nicht gehört, weil mich der Fall nicht so interessiert, aber in den anderen Folgen der Reihe sind oft interessante Informationen zu hören gewesen, die ich noch nicht kannte, weil die Podcast-Erstelle Zugriff auf Zeitungsarchive haben und damit oft auch Quellen nutzen, die heute nicht über das Internet zu finden sind.

https://moerderischeheimat.podigee.io/


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Der Mordfall Weimar

11.04.2021 um 13:08
Sehr guter Artikel, wenn auch sehr lang und natürlich auch schon älter. Dennoch bringt er es haargenau auf den Punkt und räumt mit diversen Märchen auf.
Dreht man die Sache einmal herum: Reinhard Weimar kommt nachts nach einem Schäferstündchen nach Hause, findet seine Frau verstört vor den Betten seiner zwei toten Töchter. Schuldgefühle übermannen ihn. Er kann nichts anderes tun als aus dem Zimmer gehen. Er hört, wie seine Frau die kleinen Leichen ins Auto trägt und wegfährt. Er legt sich ins Ehebett und schläft neben der später Zurückkommenden bis zum nächsten Vormittag.

Er steht auf, fährt zu Post und Sparkasse, dann zu dem Ort, an dem nach Angaben seiner Frau die Kinder liegen. Er sieht eines der Mädchen hinter Brennnesseln, besteigt das Auto und fährt heim. Dort erzählt er seiner Frau, der Mörderin, als Erstes, dass ihm ein Stein gegen die Windschutzscheibe geflogen sei, diese nun einen Sprung habe und repariert werden müsse. Dann sucht er zusammen mit seiner Frau die "verschwundenen" Kinder und präsentiert eine Entführungsstory. Er legt falsche Spuren, die von der Frau ablenken, verwirrt die Ermittler und seine Verwandten mit Lügengeschichten. Und so weiter und so fort. Erst vier Wochen später, als sich der Tatverdacht allein auf ihn konzentriert, rückt er mit der "Wahrheit" heraus: Sie war's, sie ist die Mörderin.

Hätte einem Reinhard Weimar irgendjemand eine solche Geschichte abgenommen? Hätte irgendjemand aufgeschrien, wenn er, ein Mann, nach gründlicher Hauptverhandlung und aufgrund eines logisch begründeten Schuldnachweises zu Lebenslang verurteilt worden wäre? Kein Mensch hätte an seiner Täterschaft gezweifelt. Niemand hätte sich bemüßigt gefühlt, eine Wiederaufnahme zu betreiben. Niemand hätte gesagt: Der Mann hat doch kein Motiv! Ein Vater tut so etwas nicht! Kein Generalstaatsanwalt und kein Oberlandesgericht hätte sich für eine Aufhebung des Lebenslang eingesetzt. Ein Reinhard Weimar hätte seine Strafe abgesessen wie jeder Lebenslange.

Doch Reinhard Weimar ist eben nicht, wie seine Ex-Frau Monika Böttcher, "eine zierliche blonde Frau mit aquamarinblauen Augen". So hieß es in einem Plädoyer der Verteidigung in Frankfurt. Er ist ein unattraktiver, schwerfälliger Mann, krank seit der Zeit, als er zur Kenntnis nehmen musste, dass seiner Frau die Tat nachgewiesen wurde. Es ist, anders als die Böttcher-Verteidiger glauben zu machen versuchen, nicht eine geleugnete Schuld, die auf ihm lastet und ihn krank macht.
[...]
Es musste dreimal gegen Monika Böttcher vor einem Schwurgericht (Fulda, Gießen und Frankfurt) verhandelt werden, bis zumindest einem Teil der Medien dämmerte, dass man einem Traum von der Ungerechtigkeit hinterhergelaufen ist. Dass man hereingefallen ist auf Propaganda, Schwindelei und Verblendung. Dass Legenden und Märchen als Wahrheit verkauft wurden. Der andere Teil der Öffentlichkeit hält an der Ikone der unschuldig Verfolgten, der reinen Mutter, die für ihren Mann büßt, unbeirrt fest.
[...]
Das Frankfurter Gericht hat einen lückenlosen Tatnachweis geführt auf der Grundlage der Einlassung der Angeklagten, der Zeugen, die die Kinder am Morgen des 4. August 1986 gesehen haben, als sie entsprechend der so genannten Nachtversion schon tot gewesen sein sollen, und aufgrund von einer ganzen Reihe eindeutiger Indizien. Es hat sich nicht beirren und nicht vom Medientheater beeinflussen lassen.
[...]
So beantragte die Verteidigung zum Beispiel, das T-Shirt, das Melanie zum Zeitpunkt ihrer Tötung trug, erneut auf Blut untersuchen zu lassen. Alte Fotos vom Auffinden der Leiche zeigen handtellergroße Wischspuren auf dem Hemd. Spuren vom Täter? In Fulda wusste man nur, dass es sich um Menschenblut handelte, mehr gaben die damaligen Untersuchungsmethoden nicht her. Strate mit großer Geste: "Ein sehr gewichtiger Antrag! Unsere Mandantin ist bereit, Blut oder Speichel zur Verfügung zu stellen - bei Reinhard Weimar möge nachgefragt werden, ob auch er bereit ist."

Was nicht vorgetragen wurde: Das T-Shirt war im Zuge des Wiederaufnahmeantrags der Verteidigung, als es um das Thema Fasern ging, im Bundeskriminalamt zweimal gewaschen worden, einmal mit Lenor, einmal ohne. Naturgemäß gibt es seitdem keine Wischspuren mehr. Die Verteidigung weiß dies seit 1994 (Behördengutachten Seite 20). Ein Antrag also, ohne jedes Risiko für die Angeklagte, allein für die Galerie bestimmt, wo er auf fruchtbaren Boden fiel.
[...]
Den notorischen Zweiflern ist entgegenzuhalten, dass der "Fall Weimar" bereits in Fulda lückenlos geklärt war (sonst hätte der BGH das Urteil nicht rechtskräftig werden lassen). Auch zum Motiv oder einem Motivbündel hatte sich schon das Fuldaer Gericht ausführlich geäußert. Gegen Reinhard Weimar wurde seinerzeit ermittelt, nicht anders als gegen seine Ehefrau. Er wurde sogar von der Kripo so hart bedrängt, dass eine Vernehmung abgebrochen werden musste. Nach wie vor steht nichts gegen ihn - außer der Behauptung seiner Ex-Frau, er sei der Mörder.
https://web.archive.org/web/20170830224129/http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317050.html


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11.04.2021 um 16:23
@cododerdritte
Vielen Dank fürs einstellen! Sehr interessant. Immer wieder faszinierend, wie der Fall heute noch die Gemüter bewegt! Auch mich selbst.

Ich sehe heute noch die Fotos der beiden Mädchen vor mir, die im Fernsehen gezeigt wurden. Und da war ich auch noch Kind...


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11.04.2021 um 16:48
Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb:Ich sehe heute noch die Fotos der beiden Mädchen vor mir, die im Fernsehen gezeigt wurden. Und da war ich auch noch Kind...
Ich hatte vor etwa einem Jahr mal in der Gegend zu tun und bin zufällig an dem Haus vorbeigefahren. Ich habe es sofort erkannt, obwohl mir vorher überhaupt nicht bewusst war, dass ich mich überhaupt in der Gegend befinde, wo sich dieser Fall abgespielt hat.

Es ist ja wirklich lange her, und wenn man mich gefragt hätte, dass ich mal das Haus beschreiben soll, wo das passiert ist, hätte ich das sicher nicht gekonnt. Aber auch mir scheinen sich die Bilder von der Berichterstattung damals echt ins Hirn gebrannt zu haben.


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Der Mordfall Weimar

11.04.2021 um 17:10
Das Archiv des SPIEGEL zu diesem Fall ist sehr interessant. Die ganze Nachtversion passt nicht, also bleibt nur sie als Täterin übrig. Im Grunde gibt es bei diesem Mord kaum Interpretationsspielraum, es gab zu viele Widersprüche, Nachbesserungen usw., als dass man noch ernsthaft an eine Unschuld der Frau glauben könnte. Frau Weimar hat gelogen, dass sich die Balken biegen, und zwar immer dann, wenn sie in Bedrängnis war. Sie war nur nicht so schlau, wie sie glaubte. Blöd, wenn die Schrift der Briefe ihr zugeordnet werden kann oder ihr Zeitfenster zusammenbricht.


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11.04.2021 um 18:33
Ist es eigentlich wirklich unstrittig, dass die Kinder bereits am 04.08.2021 umgebracht wurden? Mir ist schon klar, dass es für das Gericht natürlich unstrittig st.

Immerhin gab es nach der Vermisstenanzeige eine großangelegte Suchaktion auch mit Hubschraubern und allem. Die ursprüngliche Überlegung der Polizei ging ja wohl auch in die Richtung, als es noch gar nicht um Mord sondern um eine Vermisstenanzeige ging, dass einer der Eltern die Kinder irgendwo versteckt hält. Gab es bei den Ermittlungen nach Auffund der Leichen eventuell auch die Erwägung, die Tötung der Kinder könnte zu einem späteren Zeitpunkt stattgefunden haben. Es ist eine sachliche Frage, weil zwischen der Vermisstenmeldung und dem Auffinden der Leichen drei Tage waren.

Oder konnte das ausgeschlossen werden, weil der Fundort außerhalb des Bereiches lag, in dem die Suchaktion stattfand.


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12.04.2021 um 01:43
Zitat von miwumiwu schrieb:Mir ist schon klar, dass es für das Gericht natürlich unstrittig st.
Warum dann noch die Frage ?
Zitat von miwumiwu schrieb:Gab es bei den Ermittlungen nach Auffund der Leichen eventuell auch die Erwägung, die Tötung der Kinder könnte zu einem späteren Zeitpunkt stattgefunden haben.
Zitat von miwumiwu schrieb:Oder konnte das ausgeschlossen werden, weil der Fundort außerhalb des Bereiches lag, in dem die Suchaktion stattfand.
Die Bestimmung des Todeszeitpunktes wird durch Untersuchungen geklärt. Dabei spielt die Frage - wieso haben wir eine Leiche evt. nicht schon bei einer Suche gefunden, wenn sie doch zu Zeitpunkt X schon da gelegen haben muß... eine untergeordnete bis gar keine Rolle. Der Todeszeitpunkt wurde bei der Autopsie ermittelt, um die Zeit des verschwindens am 04. rum. Welche "Erwägungen" soll es da noch gegeben haben ?


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12.04.2021 um 07:03
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Warum dann noch die Frage ?
miwu schrieb:
Ein Gericht soll sich ja auch schonmal geirrt haben können. Ich habe mir die Frage bereits gestellt, als ich mal in einer Reportage gehört, dass die Suchaktion sehr umfangreich war. Es kam mir von Anfang vor, dass das Zeitfenster für die Tagversion des Gerichts sehr eng ist. Das ergäbe einen größeren zeitlichen Spielraum, wenn nicht alles an einem Tag passiert wäre. Immerhin gab es zwei Ablageorte. Dieser Zeitraum wäre für die Nachversion definitiv eine größere.

Außerdem bin ich nicht allwissend. Es könnte ja Gründe geben, die sich meiner Kenntnis entziehen, das in Erwägung zu ziehen. Man konnte also defintiv damals den Todeszeitpunkt schon so genau einengen?


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12.04.2021 um 11:14
Zitat von miwumiwu schrieb:Das ergäbe einen größeren zeitlichen Spielraum, wenn nicht alles an einem Tag passiert wäre. Immerhin gab es zwei Ablageorte. Dieser Zeitraum wäre für die Nachversion definitiv eine größere.
Erklärt aber das Frühstück im Magen der Kinder nicht.


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12.04.2021 um 11:39
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Erklärt aber das Frühstück im Magen der Kinder nicht.
Aus der Zusammensetzung des Mageninhalts schloss man,
dass es sich um das Frühstück gehandelt haben musste,
ohne die Möglichkeit in Betracht gezogen zu haben, dass Frühstücksflocken und Milch auch zu jeder anderen Tageszeit eingenommen worden sein könnten.
Kinder sind ja eher spontan und hatten vielleicht nachmittags oder abends Appetit darauf.


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Der Mordfall Weimar

12.04.2021 um 12:00
@Bundesferkel

Wie kommst du auf Frühstücksflocken ? Die Untersuchung des Mageninhalts durch das Institut für Rechtsmedizin ging von einem Gebäck mit Weizenmehl aus, entweder einem Brötchen oder evt auch einem Keks (Prinzenrolle). Und selbst wenn die Kinder das abends gegessen und die Milch (evt. Kakao) getrunken hätten, paßt es nicht zur Nachtversion, da Karola die letzte Nahrungsaufnahme nur um maximal eine Stunde überlebt hat.


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12.04.2021 um 13:19
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Kinder sind ja eher spontan und hatten vielleicht nachmittags oder abends Appetit darauf.
Naja ob Kinder da spontan sind oder nicht spielt in der Regel keine Rolle denn in dem Alter bekommen die meisten ihr Essen noch serviert. Zu Essenszeiten.
Ansonsten hat @Photographer73 schon alles gesagt.


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12.04.2021 um 13:41
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Naja ob Kinder da spontan sind oder nicht spielt in der Regel keine Rolle denn in dem Alter bekommen die meisten ihr Essen noch serviert. Zu Essenszeiten.
Ansonsten hat @Photographer73 schon alles gesagt.
Wenn Ihr Euch einig seid, dann wird das wohl so sein.
Offensichtlich kanntet Ihr die Weimars persönlich und deren Tagesablauf samt Essensgewohnheiten.
Und pünktlich zur Essenszeit wird „in der Regel“ allen Kindern das Essen serviert.

Viel Vergnügen weiterhin in Euren Elfenbeintürmen!


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Der Mordfall Weimar

12.04.2021 um 13:44
@Bundesferkel

Es gibt keinen Grund jetzt so flappsig rumzuzicken.
Du kannst doch deine Meinung behalten - ich hab dir nur gesagt woran es aus meiner Sicht hakt und was an deinen Überlegungen nicht stimmig ist, wenn man die bereits erwiesenen Punkte mit einbezieht.
Empfiehlt sich eben in einer Diskussion rund um einen Kriminalfall. Dafür muss ich niemanden persönlich gekannt haben, reicht zu lesen was es darüber zu lesen gibt.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Viel Vergnügen weiterhin in Euren Elfenbeintürmen!
Dankeschön. Dir auch einen schönen Tag. :)


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12.04.2021 um 13:49
@Bundesferkel

Ernsthaft jetzt ? :D Ich hab dir mitgeteilt, was das Institut für Rechtsmedizin festgestellt hast, das sind die Fakten, nicht irgendwas, was ich mir aus den Fingern gesogen habe, um dich persönlich zu ärgern. Ich habe dir sogar eine sachliche Frage gestellt. Schade, daß du darauf nicht eingehst und stattdessen mit diesem Kindergarten anfängst. Austausch sieht anders aus.


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12.04.2021 um 15:26
@Foxy.Vapiano

Im Mageninhalt waren Weizenprodukte und Kakaoreste. Du interpretierst Frühstück daraus. Es könnte auch gut sein, dass die Kinder abends die Kekse- und Kakaoreste verspeist haben.


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12.04.2021 um 15:36
Zitat von NanushNanush schrieb:Im Mageninhalt waren Weizenprodukte und Kakaoreste. Du interpretierst Frühstück daraus. Es könnte auch gut sein, dass die Kinder abends die Kekse- und Kakaoreste verspeist haben
Dann wäre immernoch das mit der einen Stunde:
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:paßt es nicht zur Nachtversion, da Karola die letzte Nahrungsaufnahme nur um maximal eine Stunde überlebt hat.
Und die Kinder wurden morgens noch gesehen von Zeugen (der Uroma der Kinder zB). Dem muss man keinen Glauben schenken, das Gericht tat dies aber offenbar. (und ich auch)
Allen weiteren Punkte kann man ja dann auch unter den Tisch fallen lassen uns sich eine ganz eigene Version zusammen reimen. Macht eben nur wenig Sinn, aus meiner Sicht und hat dann mit den erwiesenen Tatsachen des Falls nichts mehr zu tun.


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