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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

626 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, Erstochen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 19:56
Die Frage die ich mir ja stelle, ist es aus psychologischer Sicht überhaupt möglich dass jemand der psychisch schon so schwer krank ist dass er beinahe im Wahn einen anderen Menschen tötet, sich wieder soweit stabilisiert dass er nicht durch eine erneute Bluttat auffällig wird?


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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 20:26
Sorry für den Doppelpost vorweg

Was ich mit meiner vorhergehenden Frage eigentlich sagen möchte ist dass der Schlüssel zum Täter hier eindeutig in seiner psychischen Erkrankung zu suchen ist.


Wenn bei jemandem eine derart schlimme psychische Abnormalität vorherrscht die ihn quasi wahllos morden lässt, dann kommt man aus dieser Situation von selbst auch nicht mehr heraus. Für mich gibt es daher auf dem weiteren Lebensweg des Täters eigentlich auch nur drei plausible Szenarien.

Der Täter wurde erneut gewalttätig (vielleicht in geringerem Umfang) und wurde geschnappt und zumindest zeitweise in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht.

Der Täter hat sich selbst oder zumindest auf Drängen seines Umfeldes (Familie, Freunde, ev. Psychologe) in Behandlung begeben

Der Täter hat aufgrund seiner Erkrankung Suizid begangen


Aus meiner Laiensicht sollte sich die Polizei demnach anschauen welche Personen auf die die Beschreibung ungefähr passt in einem Zeitraum von 2 Jahren nach der Tat in Berlin "zwangseingewiesen" wurden. Das sollte ja auch trotz Datenschutz möglich sein.

Bei Theorie 2 wird die Sache wohl schon etwas schwieriger, dennoch könnte man einen Aufruf an Psychologen, Psychiater und psychiatrische Einrichtungen richten wo gefragt wird, ob sich jemand erinnern kann im relevanten Zeitraum jemanden betreut zu haben auf den die Beschreibung passt und der ggf. Gewaltphantasien, Schizophrenie etc. hatte.

Theorie 3 halte ich persönlich sogar am Wahrscheinlichsten. Leider ist es wohl auch jene Theorie die eine Aufklärung am Unwahrscheinlichsten machst. Da gegen Tote ohnehin nicht ermittelt wird und obendrein womöglich gar keine Indizien mehr aufgebracht werden können, wird man alleine schon aus seriösitäts- und pietätsgründen keinen Toten "beschuldigen"

Ich halte es persönlich dennoch nicht für unplausiblen, dass wenn man sich die Suizide von jungen Männern in Berlin in den Jahren 2009-2014 anschaut, jemanden finden würde dem so eine Tat zumindest zeitlich, örtlich und psychisch zuzutrauen wäre.


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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 20:39
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn ich es richtig verstanden habe kann man das nicht mit Sicherheit wissen, da die Kamera am anderen Ausgang nicht funktionierte
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Der muss auffindbar sein. Er fuhr gezielt vom Tatort weg in das Johannesstift rein. Er wusste, dass das möglich war.
Ich stelle mir bezüglich der Videoüberwachung eine ganz andere Frage. Es ist nur bekannt, dass er bei der Flucht vom Tatort entsprechend erfasst wurde. Interessant wäre hier doch wohl, ob er auch bei der Fahrt zum Tatort den selben Weg genommen hat. Wenn dem nicht so ist, erweitern sich die Möglichkeiten doch immens. Er könnte zum Beispiel mit ÖPNV angereist sein, am Bahnhof ein Fahrrad entwendet und dieses nur zur Annäherung an den Tatort und anschließenden Flucht verwendet haben. Die Ortskenntnisse bezüglich des Stifts müssten dann natürlich trotzdem vorhanden sein.
Zitat von SteamedHamsSteamedHams schrieb:Die Frage die ich mir ja stelle, ist es aus psychologischer Sicht überhaupt möglich dass jemand der psychisch schon so schwer krank ist dass er beinahe im Wahn einen anderen Menschen tötet, sich wieder soweit stabilisiert dass er nicht durch eine erneute Bluttat auffällig wird?
Ich sehe hier nicht zwingend eine psychische Erkrankung, die zur Tat führten. Eine psychische Ausnahmesituation wird es wohl eher treffen. Sei es nun die im Beitrag beschriebene Lust an einem Tötungsdelikt oder die Kanalisierung einer einmaligen Lage, wie z. B. ein heftiger Streit mit der Mutter, die stellvertretend im Opfer ihren Filter fand. Ähnlich wie bei einem Amoklauf müssen diese Faktoren im Vorfeld nicht zwingend in seinem persönlichen Umfeld auffällig gewesen sein.


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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 21:20
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das sehe ich auch so.
Ich war dort im Johannesstift letzmalig vor über 20 Jahren.
Jemand. der sich nicht ausgekannt hätte, wäre wohl nicht ins Johannesstift gefahren.
Es ist nicht von vornherein ersichtlich, das es auf der anderen Seite auch noch einen Ausgang gibt
Jemand, der das nicht weis würde es nicht in den Sinn kommen, das man durchfahrenn kann
Ganz genau. Wenn man sich dort nicht auskennt, weiß man nicht, dass man über das Gelände einfach fahren kann. Sei es mit einem Fahrrad oder sogar mit dem Auto.


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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 21:30
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Ich stelle mir bezüglich der Videoüberwachung eine ganz andere Frage. Es ist nur bekannt, dass er bei der Flucht vom Tatort entsprechend erfasst wurde. Interessant wäre hier doch wohl, ob er auch bei der Fahrt zum Tatort den selben Weg genommen hat. Wenn dem nicht so ist, erweitern sich die Möglichkeiten doch immens. Er könnte zum Beispiel mit ÖPNV angereist sein, am Bahnhof ein Fahrrad entwendet und dieses nur zur Annäherung an den Tatort und anschließenden Flucht verwendet haben. Die Ortskenntnisse bezüglich des Stifts müssten dann natürlich trotzdem vorhanden sein.
Sehr guter Denkansatz mit der Anreise. Allerdings glaube ich, dass der sich nicht die Mühe gemacht hat, mit den Öffentlichen anzureisen, ein Fahrrad zu klauen usw. In Richtung Tatort fahren nur Busse. Ganz gleich, aus welcher Richtung man kommt. In einen Bus steigt niemand mit einem Mountainbike ein, um sich von A nach B chauffieren zu lassen. Und wenn das so gewesen wäre, dann hätte sich der Busfahrer definitiv daran erinnert.

Ich denke, der Fluchtweg entsprach seinem Heimweg.


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Mord an Kirsten S. im Spandauer Forst

um 22:07
Zitat von klarmannklarmann schrieb:In einen Bus steigt niemand mit einem Mountainbike ein, um sich von A nach B chauffieren zu lassen.
Zumal es in Berlin verboten ist, in Bussen Fahrräder mitzunehmen.


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