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Der Fall Nelli Graf

20.057 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2011, Fahrrad ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Nelli Graf

06.06.2026 um 21:42
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Für mich ist das mit dem kurz eine rauchen und schnell das Haus verlassen total schlüssig, hab ich aber schon zig mal geschrieben.
Wenn Sie das regelmäßig gemacht hat, trifft sie irgendwann „die gleichen Leute“.

Bin eine Zeit lang, also vier Jahre lang regelmäßig S-Bahn gefahren. Und gefühlt Wochen am Bahnhof immer die gleichen Gesichter.

Vielleicht hatte sie auf der Bank an der Hachhowe auch jeweils die „5 gleichen Gesichter“ gesehen und angetroffen.

Wäre halt schön, wenn sich da mal jemand meldet. Der sagt, er hat sie dort regelmäßig gesehen.


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Der Fall Nelli Graf

06.06.2026 um 21:55
@Heribert
Wir wissen doch garnicht was die Kripo weiß und es nur nicht sagt?. Vielleicht waren das an der Bank alles frauen , wo die Familie nicht wusste , dass sie rauchen? dann kommt das ganz bestimmt nicht an die Öffentlichkeit,
Zudem ich davon ausgehe, das es spontan passiert ist, das Nelli dorthin fuhr um noch eine vor dem kochen zu rauchen und da dann keine Verabredung war, weil es nach wie vor keinen Hinweis dafür gibt.
Und stimmt sie hatte noch vor zu kochen , die Kinder kamen von Schule, Arbeit und Vorstellungesgespräch und sie musste noch arbeiten, deshalb fuhr sie schnell zur Bank. Und sie wollte nicht erwischt werden, da ihre Familie nicht wusste dass sie raucht. Hatten wir aber gefühlt schon 100mal


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Der Fall Nelli Graf

06.06.2026 um 22:31
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Und sie wollte nicht erwischt werden, da ihre Familie nicht wusste dass sie raucht. Hatten wir aber gefühlt schon 100mal
Ja, das stimmt. Das hatten wir schon einige Male. Hoffentlich hat sie bei aller Eile nicht ihr Feuerzeug vergessen. Rauchen kann tödlich sein.

Ich frag mich halt immer wieder was macht ein Täter in diesem abgelegenen Waldstück in Nähe der Sitzbank- was hatte er dort verloren. An einem Freitag Mittag gegen 12:00 Uhr.

War er regelmäßig dort war er zufällig und einmal im Leben an diesem Tag dort.

Welchen Bezug hatte der Täter zur „Hachhowe“ irgendeinen Bezug muss er ja gehabt haben, sonst wäre er nicht dort vor Ort gewesen. Weil du wirklich gemütlich sieht dieser Ort jetzt nicht unbedingt aus.

Und vielleicht war ein Mord gar nicht geplant. Sondern hat sich entwickelt.


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Der Fall Nelli Graf

07.06.2026 um 14:27
@Heribert
Ich hatte ja schon mal geschrieben, das mir auch aufgefallen ist und ich mich frage, wenn er es geplant hat sie zu töten also von Anfang an, warum hat er sich dann die Mühe gemacht ihr die Augen zu verbinden?
Warum verbindet man jemand die Augen?
Genau damit sie einen nicht erkennt so man mit einander bekannt ist oder sie einen nicht beschreiben kann oder damit sie nicht weiß wohin sie gebracht wird oder beides.
Von daher könnte es wirklich so sein , dass es ev nicht geplant war sie zu töten.
Auch das man sie so verschnürt hat mit Kabelbindern und der Kleberolle, lässt vermuten das sie ev nicht getötet werden soll. Denn man hätte sie ja dann direkt töten können und sich all den Kram mit fesseln und wegbringen schenken können.
Deshalb ist der Fall ja so tricky, warum macht man das?und wer macht so was?


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Der Fall Nelli Graf

07.06.2026 um 15:12
Die bekannten Umstände sprechen für einen akribisch geplanten sadistischen Mord. Mit dem Augen verbinden wollten die Täter NG verhindern, dass aus einem Objekt zum Töten ein Mensch wird.


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Der Fall Nelli Graf

07.06.2026 um 15:48
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Die bekannten Umstände sprechen für einen akribisch geplanten sadistischen Mord.
sehe ich auch so. Das Zusammenfügen von zwei langen Kabelbindern zu einer Art Handschelle lässt ebenfalls auf Vorbereitung schließen. Es wurde klar ausgesagt von den Ermittlern, dass Nelli G. Augen und Mund mit Panzerband verklebt wurden, sie mit Kabelbindern gefesselt und diese dann ebenfalls noch einmal mit Klebeband fixiert waren. Eine derartige Vorgehensweise lässt sich nicht mit Zufall erklären...


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07.06.2026 um 18:45
Es ist echt gruselig. Ich kann mir das mit dem Rauchen auch gut vorstellen: Ich selbst wohne auf dem Dorf und fühle mich recht sicher, d.h., wenn ich zur Nachbarin gehe etc., dann schließe ich mitunter die Hintertür auch nciht ab und könnte da wieder rein. Es ist ja auch so, dass man sich in dem Alter viel bewegen soll, sie hatte ihre Lidl Schicht vor sich, und wenn sie da viel kassiert hat, waren 15 Minuten Radfahren vielleicht die einzige Bewegung, die sie an dem Tag bekommen hat.


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07.06.2026 um 21:51
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Mit dem Augen verbinden wollten die Täter NG verhindern, dass aus einem Objekt zum Töten ein Mensch wird.
Sie ist ein Mensch und der Täter wollte ihr nicht in die Augen sehen- das wollte und konnte er nicht.

Dafür die Leiche „drappiert“ am ablageort und gereinigt- vielleicht um seine Spuren zu verwischen und/oder zu zeigen (vor sich selber) das er doch kein so schlechter Mensch ist.

Aber das ist er, ein Mörder einer wehrlosen Frau. Entweder er bekommt in diesem Leben seine Strafe oder er wird in Gottes Gericht seine Strafe erhalten.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 03:26
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Ich frag mich halt immer wieder was macht ein Täter in diesem abgelegenen Waldstück in Nähe der Sitzbank- was hatte er dort verloren. An einem Freitag Mittag gegen 12:00 Uhr.
Das ist eine entscheidende Frage. Natürlich ist es ungewöhnlich, dass jemand beim Essen vorbereiten, plötzlich ne Radtour (!) macht, nur um eine zu rauchen. Oder zu einem Date, Plausch mit Freundinnen radelt etc
Hinlocken muss auch irgendwie funktionieren, dass sie losradelt. Gerade jetzt und auf der Stelle beim Essen vorbereiten. Was hätte man so kurzfristig nicht am Telefon besprechen können und da muss ja vorher auch Kontakt bestanden haben, den nie jemand mitbekam - Handy, Festnetz, Online, Leute aus dem Ort etc
Notfall von einer fremden Nummer, der erzählt, man müsse schnell dorthin? Da wird doch jeder skeptisch, derjenige müsste ja Kenntnisse über die Familie und Freundeskreis gehabt haben. Außer kann kennt die Person.
Fakt ist allerdings, dass jemand - ob zufällig oder nicht - exakt zu der Zeit Mittags dort lauerte und das mit Möglichkeiten, eine solche Tat auszuführen.
Nur - wer platziert sich Mittags in der "Walachei", um drauf zu hoffen, dass eine gewünschte Zielperson exakt dann vorbeikommt? Und nicht niemand - oder eine ganze Gruppe Nordic Walker, oder ein Förster etc
Das hätte insofern die Tour vermasselt, dass es aufgefallen wäre, wenn jemand da rumsteht und ein paar Tage später passiert genau dort etwas und es wird gefragt, wer dort ungewöhnliche Autos gesehen hat.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 11:03
Ich habe mich in den Fall gerade erst eingelesen, also sorry, falls ich etwas thematisiere, was schon 100x durchgekaut wurde:

Gibt es eine nachvollziehbare Erklärung für das Zerstechen des Vorderreifens an NGs Fahrrad? Ich kann mir keinen plausiblen Grund dafür vorstellen. Solange sie auf ihrem Rad radelt, kann keiner den Reifen zerstechen - es war ja nicht die Rede davon, dass sie über ein Nagelbrett o.Ä. gefahren wäre. Wenn der Täter sie aber vom Fahrrad gerissen hat oder sonstwie zum Anhalten gebracht hat oder sie rauchend auf einer Bank neben ihrem Fahrrad sitzt, dann richtet sich der Angriff des Täters doch gegen die Person, die er unter seine Kontrolle bringen will, nicht gegen das Rad. Damit ginge ja jedes Überraschungsmoment verloren. Hat er aber NG erstmal in seiner Kontrolle, gibt es keinen Grund, den Reifen zu zerstechen.

Der einzige für mich erkennbare logische Grund für das Zerstechen des Reifens besteht darin, dass der Täter NG an der weiteren Benutzung hindern wollte, weil er sie eben noch nicht in seiner Kontrolle hatte, und das Zerstechen zu einem Zeitpunkt erfolgte, zu dem sich NG von ihrem Rad ein Stück weit entfernt hatte, sonst hätte er sie ja gleich selbst angreifen können.

Also sinnvolles Szenario z.B.: Sie kauft irgendwo ein, er schleicht sich an und zersticht heimlich den Reifen und als aus dem Geschäft kommt, biete er sich ihr ganz großzügig als "Retter" an, um sie nebst Rad mit seinem Auto nach Hause zu fahren. Nur, so war es ja nun wohl nicht. Hat jemand eine Ideen?

----
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Warum verbindet man jemand die Augen?
Um Fluchtversuche zu verhindern? Insbesondere, wenn dem Opfer nicht die Beine gefesselt werden sollen/können, weil es ein Stück weit selber laufen soll (z.B. von einem Auto in ein Haus oder umgekehrt).

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Zitat von AllgoriaAllgoria schrieb am 04.06.2026:Die am Klebeband gefundene DNA war ja weiblich. Das gibt mir bis heute zu denken…
Es gab durchaus Mörder, die ein Doppelleben führten und verheiratet waren. Das Klebeband könnte ganz normal im Haushalt verwendet worden sein.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 11:58
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Hat jemand eine Ideen?
Ja, diese: Sie sitzt auf der Bank und raucht, der Täter ist auf Aggro-Trip, fragt nach 'ner Zigarette, sie hat nur die eine, er wird noch aggressiver, sie will weg, er sticht zu. Klar, hätte er auch anders machen können, hat er aber nicht. Er hatte Lust auf Ärger, ohne sie zunächst körperlich zu attackieren. Mit der Reifenaktion war die Eskalation eröffnet, ihre Fluchtmöglichkeit war weg, er hatte sie in der Hand.
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Das Klebeband könnte ganz normal im Haushalt verwendet worden sein.
Genau das dachte ich auch die ganze Zeit. Die DNA wurde an der Abrisskante gefunden, das kann jene sein, die zuletzt im Haushalt abgerissen wurde.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 13:36
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Der einzige für mich erkennbare logische Grund für das Zerstechen des Reifens besteht darin, dass der Täter NG an der weiteren Benutzung hindern wollte, weil er sie eben noch nicht in seiner Kontrolle hatte, und das Zerstechen zu einem Zeitpunkt erfolgte, zu dem sich NG von ihrem Rad ein Stück weit entfernt hatte, sonst hätte er sie ja gleich selbst angreifen können.
Mal angenommen es waren 2 Personen- eine lenkt NG ab, die andere macht ihr beiläufig einen platten.
Dann ist man den großen hilfsbedürftige und sagt man nimmt sie mit nach hause. Wenn eine frau dabei ist erscheint die Option gar „als sichere Variante „.

Weil einfach so den Reifen vor ihren Augen zu zerstechen macht wenig Sinn. Außer er ist Psycho und Gewaltbereit


O.g. Szenario- alles läuft gesittet ab und falls sie doch jemand sieht, kann man immer noch sich rausreden kann sagen ich hab ihr Hilfe angeboten.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 15:09
@OpLibelle
Und sie ist nicht einkaufen gewesen oder so, Das steht wohl fest , denn sie hatte weder Geld noch Tasche mit und ich schätze mal das Nelli Graf mit dieser Jacke auch nie einkaufen gegangen wäre.
Ausserdem ist weit und breit dort kein Laden.


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 16:12
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Außer er ist Psycho und Gewaltbereit
Davon kann man angesichts der Tatausführung wohl ausgehen ...


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 16:27
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Sie sitzt auf der Bank und raucht, der Täter ist auf Aggro-Trip, fragt nach 'ner Zigarette, sie hat nur die eine, er wird noch aggressiver
Aber das wäre dann doch eher eine Spontantat. Und ein Raucher auf Aggro-Trip, hat der Klebeband und vorbereitete Kabelbinder dabei?
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Mal angenommen es waren 2 Personen- eine lenkt NG ab, die andere macht ihr beiläufig einen platten.
Dann ist man den großen hilfsbedürftige und sagt man nimmt sie mit nach hause.
So könnte es gewesen sein. Damit hätte man sie widerstandslos in ein Auto gelockt und könnte sie an eine Ort bringen, an dem sich unbeobachtet Morden lässt. Bleibe die Frage nach dem Motiv.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Weil einfach so den Reifen vor ihren Augen zu zerstechen macht wenig Sinn
Darauf wollte ich hinaus.
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Und sie ist nicht einkaufen gewesen oder so,
Schon klar, ich schrieb ja, dass es so nicht gewesen sein kann.
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Außer er ist Psycho und Gewaltbereit

Davon kann man angesichts der Tatausführung wohl ausgehen ...
Und eine Verwechslung? Hat sie vielleicht Ähnlichkeit mit der Ehefrau des örtlichen Sparkassenleiters oder wohnt der bei ihr in der Nachbarschaft oder könnte ihr Besuch am Morgen bei der Sparkasse zu einer solchen Verwechselung geführt haben? Eine Entführung in der Art von Maria Bögerl. Die Gewaltorgie quasi als Reaktion, als man merkt, dass man die Falsche hat?


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Der Fall Nelli Graf

08.06.2026 um 21:14
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Aber das wäre dann doch eher eine Spontantat. Und ein Raucher auf Aggro-Trip, hat der Klebeband und vorbereitete Kabelbinder dabei?
Ich würde das nicht so schwarz-weiß sehen. Keine völlige Spontantat, sondern wie geschrieben: Der Typ war auf Ärger aus. Wer hat das nicht schon irgendwann erlebt: Dass Leute grundlos aggressiv sind, Streit suchen, Frauen belästigen, handgreiflich werden usw. Was so jemand im Sinn hat, weiß er vielleicht vorher selber noch nicht genau. Mal sehen, was sich ergibt, Messer hat man schon mal dabei, für alle Fälle. Wann Klebeband und Kabelbinder zum Einsatz kamen, wissen wir nicht. Das mit der Zigarette nicht unbedingt, weil er eine haben wollte, sondern als Anlass zum Anquatschen, oder beides.

Der Fall hat viele Unbekannte: Angefangen von der Motivation, das Haus zu verlassen, über die Entsorgung des Fahrrads, Zufallsopfer oder nicht usw. Das betrifft auch die Frage nach Tatmotiv und Planung oder Spontanentschluss.
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Und eine Verwechslung? Hat sie vielleicht Ähnlichkeit mit der Ehefrau des örtlichen Sparkassenleiters oder wohnt der bei ihr in der Nachbarschaft oder könnte ihr Besuch am Morgen bei der Sparkasse zu einer solchen Verwechselung geführt haben? Eine Entführung in der Art von Maria Bögerl. Die Gewaltorgie quasi als Reaktion, als man merkt, dass man die Falsche hat?
Und deshalb ein solcher Exzess? Weil man zu blöd war und die Falsche erwischt hat? Der Täter müsste ihr von der Sparkasse über Arztpraxis und Apotheke bis nach Hause gefolgt sein – wie hat er sie dann freiwillig aus dem Haus bekommen, wenn sie sich nicht kannten?


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Der Fall Nelli Graf

09.06.2026 um 09:22
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Und deshalb ein solcher Exzess? Weil man zu blöd war und die Falsche erwischt hat? Der Täter müsste ihr von der Sparkasse über Arztpraxis und Apotheke bis nach Hause gefolgt sein – wie hat er sie dann freiwillig aus dem Haus bekommen, wenn sie sich nicht kannten?
Es ist ein Rätsel für alle Außenstehenden.

Von Beginn an - überstürztes verlassen des Haus ohne Wertgegenstände (somit fällt für mich der klassische Raub aufgrund Wertsachen weg) bis hin zu was macht der Täter da in / an der Hachhowe und wie hat es der Täter geschafft, dass er zu dieser Zeit an diesem Ort an diesem Tag Nelli Graf antrifft?

Ist so etwas planbar? Falls ja, wie und durch wen und auf welchen Kanälen?

Am Ende ist es trivialer als man denkt. Der Täter wird kein Superhirn mit IQ 180 sein. Der einen Projektplan hatte mit 1000 Punkten , die er durchgeführt hat. Und jeden Prozesspunkt feinsäuberlich abgehakt hat.

Warum hat er den Reifen zerschnitten oder defekt gemacht. Vielleicht weiß er das selber nicht. Vielleicht hat es einfach keinen Grund.

Er hat es einfach getan.

Und er ist zu seinem Ziel gekommen.

Nelli Graf ist augenscheinlich zur Hachhowe geradelt- trotz freitags, trotz Mittagszeit, Hellichter Tag - er es geschafft, dass keiner Augenzeugen dabei waren. Sicher gehört dazu auch Glück wenn man das so nennen darf. Täterglück.

Daher gehe ich davon aus, dass sie irgendwie freiwillig mit in sein Auto gestiegen ist. Ohne Sperenzle. Und jetzt ist sie tot.


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