Ich habe mich in den Fall gerade erst eingelesen, also sorry, falls ich etwas thematisiere, was schon 100x durchgekaut wurde:
Gibt es eine nachvollziehbare Erklärung für das Zerstechen des Vorderreifens an NGs Fahrrad? Ich kann mir keinen plausiblen Grund dafür vorstellen. Solange sie auf ihrem Rad radelt, kann keiner den Reifen zerstechen - es war ja nicht die Rede davon, dass sie über ein Nagelbrett o.Ä. gefahren wäre. Wenn der Täter sie aber vom Fahrrad gerissen hat oder sonstwie zum Anhalten gebracht hat oder sie rauchend auf einer Bank neben ihrem Fahrrad sitzt, dann richtet sich der Angriff des Täters doch gegen die Person, die er unter seine Kontrolle bringen will, nicht gegen das Rad. Damit ginge ja jedes Überraschungsmoment verloren. Hat er aber NG erstmal in seiner Kontrolle, gibt es keinen Grund, den Reifen zu zerstechen.
Der einzige für mich erkennbare logische Grund für das Zerstechen des Reifens besteht darin, dass der Täter NG an der weiteren Benutzung hindern wollte, weil er sie eben noch nicht in seiner Kontrolle hatte, und das Zerstechen zu einem Zeitpunkt erfolgte, zu dem sich NG von ihrem Rad ein Stück weit entfernt hatte, sonst hätte er sie ja gleich selbst angreifen können.
Also sinnvolles Szenario z.B.: Sie kauft irgendwo ein, er schleicht sich an und zersticht heimlich den Reifen und als aus dem Geschäft kommt, biete er sich ihr ganz großzügig als "Retter" an, um sie nebst Rad mit seinem Auto nach Hause zu fahren. Nur, so war es ja nun wohl nicht. Hat jemand eine Ideen?
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quaerere1 schrieb:Warum verbindet man jemand die Augen?
Um Fluchtversuche zu verhindern? Insbesondere, wenn dem Opfer nicht die Beine gefesselt werden sollen/können, weil es ein Stück weit selber laufen soll (z.B. von einem Auto in ein Haus oder umgekehrt).
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Allgoria schrieb am 04.06.2026:Die am Klebeband gefundene DNA war ja weiblich. Das gibt mir bis heute zu denken…
Es gab durchaus Mörder, die ein Doppelleben führten und verheiratet waren. Das Klebeband könnte ganz normal im Haushalt verwendet worden sein.