Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987
um 00:22Wo ist da der Widerspruch? Die Möglichkeit existiert, da man sie nicht ausschließen kann, aber sie ist aufgrund der Fülle anderer Möglichkeiten so verschwinden gering, dass sie keinen Erkenntnisgewinn bringt. Es doch tun zu wollen, um eine Ein-Täter-Hypothese zu stützen, ist nunmal Humbug. Tut mir leid.JestersTear schrieb:Sagt das gerade die Person, die Klöpse bringt wie "Das ist Humbug. Kann zwar sein, aber.." und sich damit in ein und demselben Satz selbst widerspricht?
Wer im Glashaus sitzt, sollte besser mal nicht von Denk-und Logikfehlern sprechen..
Ach ja? Wo hörten wir das denn? Dafür würde ich doch gerne den Beleg sehen. Es mag ja sein, dass sich im Umfeld des Musicland auch solche Gestalten herumgetrieben haben, und die Polizei prüft natürlich routinemäßig das gesamte bekannte Umfeld des Opfers. Aber dass sich daraus irgendein konkreter Verdacht ergeben hätte, davon haben wir bis heute nichts gehört.JestersTear schrieb:Wie wir hörten, wurden Rocker, und zwar die einer bestimmten Gang, tatsächlich überprüft.
Nun gut, wie ich beim nochmaligen Nachlesen festgestellt habe, drehte sich die betreffende Theorie gar nicht um Sibylle, sondern um Anja. Was die Sache allerdings noch abseitiger macht. Oder hat man etwa auch in diesem Fall das entsprechende Milieu überprüft?
Ja und? Für was soll das ein Argument sein? Oder ist das wieder nur eine Nebelkerze. Oh, toll, wir haben festgestellt, dass sich ein Mörder in vier Jahren weiter fortbewegen kann, als nur 900 Meter. Gut, dass wir das geklärt haben.JestersTear schrieb:Wußtest du übrigens, daß "Wichmann mobil" war?
Ach so, und du bist jetzt eingeschnappt, weil es diesmal deine Theorien sind, die hinterfragt wurden, oder warum erwähnst du das?JestersTear schrieb:Alle sind schneller eingeschnappt, wenn die sich schon vor Jahrzehnten aufgebaute Meinung mal hinterfragt und in Frage gestellt wird
Unter anderem.JestersTear schrieb:Die "krude Hypothese" waren die "Straßenbahnlinien", oder?
Nun, zunächst einmal könen wir ziemlich sicher sein, dass Sibylle an jenem Abend die Linie 14 benutzt hat, und Anja an jenen anderen Abend die Absicht hatt, die Linie 2 benutzen. Insofern sehe ich keine Relevanz in deiner Bemerkung.JestersTear schrieb:Es gibt mehrere Meinungen von Ortskundigen entgegengesetzt zu deiner, daß die Nutzung beider Linien durch die Mädchen alles andere als unrealistisch gewesen sein mag.
Auch hier wieder die Frage nach der Relevanz. Was willst du beweisen? Und wenn du irgendetwas belegen willst, dann suche dir doch die entsprechenden nützlichen Statistiken selbst heraus. Ich habe Statistiken beigebracht, die belegen dass zumindest für die letzten Jahre, deine Behauptung, ein Messerangriff sei vor allem ein Kennzeichen bei einem Sexualdelikt, nicht aber bei einem Raubüberfall, widerlegt. Was hast du dagegen vorgebracht? Nichts. Bzw. eine Wette, die allein auf der Wunschvorstellung beruhte, recht behalten zu wollen.JestersTear schrieb:Ich hatte anschließend nach Statistiken aus den frühen 1980s gefragt , die die Anzahl von Sexualmorden an minderjährigen, weiblichen Teenagern die der Anzahl der Raubmorde an minderjährigen, weiblichen Teenagern gegenüberstellen.


