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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

14.351 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Feuer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

22.09.2022 um 22:47
Das funktioniert aber nur, wenn X und das Familienmitglied sich nicht kennen und nie über den Weg laufen oder wenn X und der Täter zusammenarbeiten.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

22.09.2022 um 23:00
Zitat von orakel09orakel09 schrieb:oder wenn X und der Täter zusammenarbeiten.
X wäre in dem Fall der Täter. Das würde ich jetzt mal voraussetzen bei der These. Und in dem Fall könnte Täter X auch die gesamte Familie von Fahrer/ Helfer Z kennen, und diese ihn.
Ggf. arbeitet man sogar zusammen. Fahrer Z setzt Täter X dort ab wo er ohnehin wieder hingemusst hätte, aber nicht Nürnberg !
Fahrer Z hätte man also nur hinzugezogen. Zeit genug war ja da. Insofern wäre unser Taxigast nicht der Täter, sondern der Helfer.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

23.09.2022 um 09:06
Ich glaube, dass der Täter die Effektivität von Polizeiarbeit grundsätzlich unterschätzt hat. Dass man beispielsweise die Taxifahrer ermitteln würde.
Zitat von ChiemgauerChiemgauer schrieb am 12.01.2017:Aber der Fall
Was passierte damals?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

23.09.2022 um 12:20
Finde ich sehr interessant, und erwähnenswert. Von "Übergriffen bzw. Überfällen" auf Camper ist öfter mal was zu hören.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

23.09.2022 um 13:43
Zitat von leoninleonin schrieb:Ich glaube, dass der Täter die Effektivität von Polizeiarbeit grundsätzlich unterschätzt hat. Dass man beispielsweise die Taxifahrer ermitteln würde
Die haben sich selbst gemeldet.
Der Taxigast hat eher gut abwägen können worauf es ankommt. Seit 25 Jahren immer noch ungelöst.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

23.09.2022 um 17:34
Zitat von leoninleonin schrieb:Ich glaube, dass der Täter die Effektivität von Polizeiarbeit grundsätzlich unterschätzt hat
Ich glaub das war die großartige Arbeit von Eduard Zimmermann und aus den Aufnahme Studios Konrad Toenz (Zürich) und Peter Nidetzky (ORF) ORF und den Kollegen von Aktenzeichen xy. Wobei ich das Kuratorium noch erwähnen sollte.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 10:25
Bin gerade bei der Stoffsammlung. "Warum benötigte der Täter 2 Stunden Zeit für den nächsten Schritt am Tatort?".


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 10:47
-Warten auf Helfer
-Tatort verlassen um Helfer zu holen
-Tatort endgültig verlassen Helfer kommt später und fährt Camper weg
-Täter ist verwirrt und muß erstmal klarkommen
-Täter muß irgendeine Sache bei der ihn die Ls im Hölzl gestört haben zu Ende bringen
-Täter verlässt Tatort um weiteres Vorgehen vorzubereiten/melden kommt dann nach 2 Stunden zurück
-Täter bringt seinen Wagen, den er am Hölzl geparkt hatte erstmal weg und kommt dann zurück

.........


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 11:00
Zitat von S.MüllerS.Müller schrieb:Bin gerade bei der Stoffsammlung. "Warum benötigte der Täter 2 Stunden Zeit für den nächsten Schritt am Tatort?".
Wie wäre es damit: Der Täter muss den Tatort gleich wieder verlassen haben, um sein Alibi für diesen Samstagabend zu bestätigen, damit sein (längeres) Fehlen an irgendeinem Ort/irgendeiner Veranstaltung etc. nicht wirklich aufgefallen wäre. Kann aber nur in einem Umkreis bis maximal 50 Kilometer geschehen sein.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 11:19
Zitat von johanneskayserjohanneskayser schrieb:Wie wäre es damit: Der Täter muss den Tatort gleich wieder verlassen haben, um sein Alibi für diesen Samstagabend zu bestätigen, damit sein (längeres) Fehlen an irgendeinem Ort/irgendeiner Veranstaltung etc. nicht wirklich aufgefallen wäre. Kann aber nur in einem Umkreis bis maximal 50 Kilometer geschehen sein.
Klingt gut. Tut so, als sei er in Schlägerei geraten oder habe Wildunfall gehabt, macht sich frisch und geht am Samstagabend "auf Party".

Alternativ:
- ging heim, heulte sich aus oder wurde zur Rede gestellt und bekam den Rat, Wohnmobil und Leichen bloß verschwinden zu lassen

- Täter kalkulierte die Fahrzeit bis zu seinem Nürnberger Ziel, wollte dieses aber nicht im Hellen erreichen, sondern ungesehen im Dunkeln. Wäre er sofort losgefahren, hätte er Nürnberg zwischen 21:00 und 21:30 Uhr ca. erreicht, im Sommer noch zu hell.
Das Wohnmobil stand gut, er konnte sich jederzeit in den Wald flüchten. An anderen Stellen abzuwarten, z.b. Raststätte, hätte nachteiliger sein können

- Täter macht sich mit dem Wohnmobil vertraut und wägt ab, ob er die Fahrt mit dem unbekannten, großen Fahrzeug angehen soll und welche Route die beste ist


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 12:42
Mindmap6Original anzeigen (0,2 MB)

Danke für die Beiträge. Anbei die Mindmap zum Thema: Warum benötigte der Täter 2 Stunden Zeit für den nächsten Schritt am Tatort.
Hoffentlich hab ich nichts vergessen?


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 12:46
Täter wartete bis zum Beginn des Fußballspiels, weil dadurch ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung für die Dauer der Fahrt von der Straße weg war.

Täter wartete, weil seine Bezugsperson am vereinbarten Treffpunkt erst gegen 23 Uhr eintreffen würde.

Täter wartete auf einen Beifahrer oder Fahrer Richtung Nürnberg.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 15:00
Zitat von S.MüllerS.Müller schrieb:Bin gerade bei der Stoffsammlung. "Warum benötigte der Täter 2 Stunden Zeit für den nächsten Schritt am Tatort?".
Der/ Die Täter müssen nach den Schüssen erst mal abwarten ob daraufhin jemand die Polizei ruft. Eine sorfortige Beseitigung wäre u.U. fatal gewesen, will man nicht entdeckt und entlarvt werden.

In den 2 Stunden werden alle weitere Entscheidungen getroffen wie man vorgehen wird, je nachdem.
Es muss ggf. 2 Varianten gegeben haben die aus der Situation entstanden sind.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 15:26
In einem anderen Forum wird die Idee laut, da der Weg über Nürnberg die typische Anreisestrecke für Niederländer darstellt, könnte der Plan sogar gewesen sein, den Wagen bis nach Holland zurück zu bringen, vielleicht um die Leichen dort irgendwo zu platzieren und einen ganz anderen Tathergang zu inszenieren.

Das ist ebenfalls sehr interessant. Sicherlich ein kühner Gedanke, aber mit den naheliegenden ist der Fall nicht gelöst worden. Dann war der Benzinmangel vielleicht nur Zufall, sondern der Rückkehrwille der Auslöser, nicht zu tanken, sondern das Fahrzeug dort in Brand zu setzen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 15:34
Zitat von Papaya64Papaya64 schrieb:Dann war der Benzinmangel vielleicht nur Zufall, sondern der Rückkehrwille der Auslöser, nicht zu tanken, sondern das Fahrzeug dort in Brand zu setzen.
Kommt darauf an was den Rückkehrwillen ausgelöst hat. Solange der Camper mit den Leichen noch nicht entdeckt war, war das Hölzl auch kein Tatort an dem es etwas zu verschleiern gab.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 16:11
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Solange der Camper mit den Leichen noch nicht entdeckt war, war das Hölzl auch kein Tatort an dem es etwas zu verschleiern gab.
Absolut Richtig !
Das entdecken des Tatortes 'Hölzl' dürfte allgemein nicht erwünscht gewesen sein, stellte jedoch im Falle eines Falles wohl trotzdem kein ganz so großes Problem da (man bedenke das man auch die Polizei hätte rufen können), aber ein gewisses höheres Risiko bestimmt, da man von anderer Seite hätte womöglich Rückschlüsse ziehen können.
Das ist wohl aber nicht geschehen.
Zitat von Papaya64Papaya64 schrieb:sondern das Fahrzeug dort in Brand zu setzen.
Vielleicht hat man das anvisierte Ziel nicht wie gewünscht erreicht, weit dürfte es aber nicht mehr gewesen sein. In der Ecke da oben ist viel Forst. Weitere Kilometer waren aber zu Risikoreich.
Zitat von Papaya64Papaya64 schrieb:Rückkehrwille
Man musste zurück, weil womöglich die ganze Existenz dran hing. Die ganze Aktion dürfte der eigenen Existenz geschuldet sein.
Für mich ist der Taxigast inzwischen auch nicht mehr der Täter.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 16:22
Ich sehe dabei (Ziel Niederlande) ein massives Zeitproblem. Bereits gegen Morgen spielt die Zeit für ihn eine Rolle, und ihm fehlt ein Alibi von rund 12 Stunden.

Von Nürnberg bis Delden einfache Strecke 5 1/2 Stunden. Selbst wenn man mit Heerlen einen der nächstgelegenen Zipfel der Niederlande als Ziel wählt, wären es 4 1/2 Stunden.

Insgesamt wäre er dann rund 1 Tag völlig von der Bildfläche verschwunden gewesen.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 16:28
Ich denke wenn die Region Traunstein nicht als Tatort identifiziert worden wäre, hätte der Täter auch kein Alibiproblem gehabt.

Die Variante "Verbringung nach Holland" finde ich dennoch unrealistisch. Da hätte es einfachere und effektivere Ausführungen gegeben.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 16:44
Zitat von FerlinggetiFerlinggeti schrieb:Insgesamt wäre er dann rund 1 Tag völlig von der Bildfläche verschwunden gewesen.
Spielt aber nur eine Rolle, wenn es sich um einen unbescholtenen Bürger mit normalem Lebenswandel handelt.
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Kommt darauf an was den Rückkehrwillen ausgelöst hat
Zitat von SpiderWebSpiderWeb schrieb:Man musste zurück, weil womöglich die ganze Existenz dran hing. Die ganze Aktion dürfte der eigenen Existenz geschuldet sein.
Für mich ist der Taxigast inzwischen auch nicht mehr der Täter.
Stimme ich zu. Ich denke, es wurde ein nachvollziehbarer Gegenstand (Personalausweis?) verloren. Nicht abwegig, siehe Doppelmord in Kusel.

Wenn es sich um organisierte Kriminalität handelt, sind mehrere involvierte Personen wahrscheinlich. Der Schweißgeruch legt aber zumindest nahe, dass der Taxigast vom brennenden Wohnmobil zur Löwensteiner Straße gerannt ist.

Gibt es eigentlich eine Aussage des ersten Taxifahrers zum Phantombild?
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Die Variante "Verbringung nach Holland" finde ich dennoch unrealistisch. Da hätte es einfachere und effektivere Ausführungen gegeben.
Natürlich. Es hätte aber auch einfachere und effektivere Ausführungen gegeben als die Fahrt nach Nürnberg. Daher finde ich den Gedanken "wer hätte ein Interesse daran, dass es so aussieht als seien die L nach Hause gekommen und dort ermordet worden?" zumindest beachtenswert.

Auch wenn diese Verschleierung extrem aufwendig ist, hätte dann erstmal die niederländische Polizei ermittelt. Ich finde das nicht uninteressant.


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Urlaubsfahrt in den Tod - Ungeklärter Mord im Chiemgau

24.09.2022 um 16:50
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Ich denke wenn die Region Traunstein nicht als Tatort identifiziert worden wäre, hätte der Täter auch kein Alibiproblem gehabt.
Wenn der Taxigast 1 Person (den wahren Täter) irgendwo zuerst abgesetzt hat, nicht Nürnberg, und sich dort auch jemand anderem noch kurz gezeigt hätte, dann ist das Alibiproblem erheblich geschmälert.

Wenn man dann sagt das man die Rückreise unmittelbar antreten wird, dann würde auch niemand auf den gedanken kommen das man damit was zu tun hat/ haben könnte.

Das alles würde auf einer Lügengeschichte in Unmittelbarem Wirkungskreis basieren.
Somit dürfte das Alibiproblem auch nach der Entdeckung 'Tatort Hölzl' nur ein geringfügiges Problem gewesen sein.
Zitat von Papaya64Papaya64 schrieb:Stimme ich zu. Ich denke, es wurde ein nachvollziehbarer Gegenstand (Personalausweis?) verloren. Nicht abwegig, siehe Doppelmord in Kusel.
Nicht ausschließbar. Ich denke immer noch an ein verortetes Fahrzeug, in Bezug darauf das man eine Person nach Ort A fahren will/ musste. Da kann man seinen eigenen PKW ja schlecht vor der Haustür stehen lassen.
Zitat von Papaya64Papaya64 schrieb:Wenn es sich um organisierte Kriminalität handelt, sind mehrere involvierte Personen wahrscheinlich. Der Schweißgeruch legt aber zumindest nahe, dass der Taxigast vom brennenden Wohnmobil zur Löwensteiner Straße gerannt ist.
Dem stimme ich absolut zu. Zumindest schneller Laufschritt. Hatte man noch ein Hemd von Harry über seiner eigenen Oberbekleidung, dann schwitzt man natürlich noch ein bischen schneller.


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