Nismo schrieb:Ist zwar jetzt an der Haaren herbeigezogen nur hätte er das Größte Motiv dafür.
Wenigstens gibst Du selbst zu, dass Deine Spekulationen an den Haaren herbeigezogen sind. Ob er das "größte" Motiv dafür gehabt haben soll, gilt nur dann, wenn man annimmt, dass TB der Täter ist. Insofern lassen wir mal solche Spekulationen besser von vornherein weg.
Nismo schrieb:Zur Assiatischen DNA Spur an der Einstichstelle.
Kann genauso ein Fremdkontakt beim Feiern gewesen sein mit einem Assiaten beim anstossen beim Vorbeigehen oder vielleicht beim Tanzen mit ihm oder sonst was und der Mörder trifft genau diese Stelle.
Das ist zwar richtig, aber Du musst den Grundsatz "In dubio pro reo" berücksichtigen. Dann ist ein "kann" deutlich zu wenig, wenn es in Wirklichkeit ebenfalls nur Spuren des TV gibt, welche durch das Zusammensein vor der Tat herrühren können. Eine solche Spur darf man gerade nicht mit solchen Argumenten wie "es kann" vom Tisch wischen. Es ist in Wirklichkeit schon eine entlastende Spur, es sei denn die Ermittler/StA können nachweisen, dass sie wirklich nur durch einen von Dir behaupteten Kontakt zustande gekommen sein kann oder es sich um einen Kontamination z.B. im Labor etc. handelt. Zumindest müsste man Nachweisen, dass das sehr wahrscheinlich ist.
Nismo schrieb:Und Spuren gab es halt durch den Abend genug von ihm an Daniela:
Letzter was sie gesehen hat
Spuren an dem Fahrrad
Spuren am Rock
Spuren an der Zigarette
Geplatztes Alibi
Also da würde ich der Cold Case Abteilung keine Schuld zuweisen da viel für ihn Spricht nur auch bei weitem leider viel was nicht erklärbar ist und auch nichts ausreichendes was ihn zu 100 Prozent Schuldig macht und somit muß es Freispruch geben da es auch nichts hilft einen Sündenbock jetzt zu findrn wenn er es nicht war.
Spätestens als es Zeugen gab, dass TB das Rad geschoben hatte hätte schon 2013 die Aufhebung des dringenden Tatverdachts von Seiten der StA beantragt werden müssen. Denn der Rest ist einzig und allein mit dem Gespräch zwischen dem Opfer und TB zu erklären. Bei dem sogenannten "geplatzten Alibi" ist normalerweise zu bedenken, dass Erinnerungen mit der Zeit verblassen. Bei einer eindringlichen Befragung wird man u.U. gar nicht mehr so sicher sein, ob man sich nicht in der Nacht geirrt haben könnte. Zeitnahe Angaben von Zeugen sind in der Regel sicherer.
Wie so Zeugen sich quasi selbst manipulieren können, hat der Fall Hanna W. gezeigt. Selbst im Schlossgartenmordfall glaubte ein Polizist, dass er dem damals Angeklagten ein fehlerhaftes Alibi gegeben hätte. Wenn jemand kein Alibi hat, darf ihm das nicht negativ ausgelgt werden, insofern hat in Deiner Liste auch das "geplatzte Alibi" nichts zu suchen.
Vernünftige Ermittler hätten bei diesem Stand niemals einen dringenden Tatverdacht gesehen, erst recht nicht, wenn es eine unbekannte DNA-Spur an der Einstichstelle gegeben hat (s.o.). Nein, da waren und sind - so wie es aktuell aussieht - Ermittler/StA am Werk mit einem hohen Confirmation Bias, die nichts aus den Fehlern von 2013 gelernt haben.