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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

26.11.2013 um 16:34
Mich wundert aber schon etwas, dass die Ohrenzeugin, wenn sie gehört hat, dass Hochdeutsch gesprochen worden ist, nicht auch zumindest teilweise verstanden hat, was sich die Streitenden an den Kopf geworfen haben.


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Roy_Makaay
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

26.11.2013 um 20:17
@AngRa Yep, da hast du Recht. Was wir halt nicht wissen - vielleicht war die Ohrenzeugin nicht gar so sicher, sonst hätte man doch in den Medien weiter davon gesprochen, später spielt aber dieses "akzentfreie Deutsch" überhaupt keine Rolle mehr. Gerade in einem Fall, in dem auch die Polizei nicht weitergekommen zu sein scheint, ist es echt hart, auch noch darüber zu spekulieren, was denn genau die Polizei über die Tat und Zeugen weiß. Ich glaube, es wäre spannend, Einblick in die Akten zu haben.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.11.2013 um 20:47
@Roy_Makaay
Roy_Makaay schrieb:vielleicht war die Ohrenzeugin nicht gar so sicher, sonst hätte man doch in den Medien weiter davon gesprochen, später spielt aber dieses "akzentfreie Deutsch" überhaupt keine Rolle mehr.
Bezüglich des Dialekts würde ich gerne wissen ob die Salzburger einen
eigenen Dialekt sprechen der sich vom Innsbrucker hörbar unterscheidet.
Deine Überlegung im Hinblick auf einen möglichen Migrationshintergrund
wäre dann ein Grund dafür warum es zum Dialekt keine genauen Angaben gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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Roy_Makaay
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.11.2013 um 21:44
@Lohengrin

Sagen wir so - der Innsbruck-Stadt-Dialekt und der Salzburg-Stadt-Dialekt ist schon leicht zu unterscheiden. Auf dem Land ist es schon wieder anders, jemand aus Hallein würde ich sicher auch mal aus Versehen als tirolerisch einordnen. Ich kannte einige Studenten aus Salzburg-Stadt, die haben Hochdeutsch gesprochen, das war bei den Innsbruckern eher nicht der Fall.


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Roy_Makaay
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

27.11.2013 um 22:00
Ich weiß jetzt nicht, ob das schon mal erwähnt wurde - aber besteht aufgrund der Tatsache, dass die Mordwaffe nicht gefunden wurde, die Möglichkeit, dass ein direkter Anrainer an den Park die Tat begangen hat (oder in der Umgebung)? Sonst würde doch sofort jeder versuchen, das Messer loszuwerden. Mal angenommen, die Polizei hat wirklich gewissenhaft alles abgesucht (und das Messer landete nicht in der Sill), dann hat entweder jemand das Risiko in Kauf genommen, mit dem Ding erwischt (und somit sofort überführt) zu werden oder aber er wohnte dort (ist jetzt meine Theorie). Man muss sich auch bewusst sein - das Opfer lag am Gehsteig, nicht irgendwo versteckt. Ein vorbeifahrendes Auto hätte es ja sofort entdecken können, die Polizei wäre sofort eingeschaltet worden usw. Da eine weite Strecke mit dem Tatmesser rumzurennen ...


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.11.2013 um 08:23
@Roy_Makaay

Ich gehe davon aus, dass der Täter sich von dem Messer nicht getrennt hat, weil er es immer bei sich gehabt hat, möglicherweise vor allem auch zur eigenen Verteidigung. Er hat das Messer nach der Tat wieder dahin verschwinden lassen, wo er es immer am Körper getragen hat und hat gehofft, dass er niemandem auffällt.

Auffällig muss seine blutverschmierte Kleidung gewesen sein und er hatte großes Glück, dass das niemandem aufgefallen ist. Das könnte natürlich dafür sprechen, dass er es nicht weit nach Hause hatte. Zwingend ist das aber nicht. Ich hatte schon mal einen Fall aus Hessen erwähnt, wo ein Betrunkener einer Frau gegen 5 Uhr morgens aufgelauert hat, sie mitten in der Stadt überfallen hat um sie zu vergewaltigen. Als sie sich gewehrt hat, hat er sie zu Tode getrampelt und ihr den Schädel eingeschlagen. Seine Kleidung war dann auch blutig und er hat sich damit zu einem Taxistand begeben und ist mit der blutigen Kleidung am Körper nach Hause gefahren. Später hat die Polizei den Taxifahrer als Zeugen ermittelt und der konnte sich dann endlich an den Mann mit der blutigen Kleidung erinnern. Gedanken hat er sich während der Fahrt nicht darüber gemacht, weil der Mann ihm erzählt hat, dass er sich beim Stürzen verletzt habe. Von sich aus hat der Zeuge sich auch nicht gemeldet. Gefunden wurde er nur, weil die Polizei auch noch längere Zeit nach dem Mord jeden Tag am Tatort aufgetaucht ist, auch an den Taxiständen der Innenstadt und an den S Bahn Abgängen und keine Ruhe gegeben hat und immer wieder gefragt hat nach irgendwelchen Beobachtungen. Es hat sich um einen sehr dramatischen Mordfall gehandelt, weil die Frau 5 Kinder hinterlassen hat und ihr Mann, ein Wachtmeister des hiesigen Amtsgerichts, sich kurz nach der Todesnachricht das Leben genommen hat, so dass durch den Mord quasi 5 Kinder zu Waisen geworden sind. Dieser Hintergrund hat die hiesige Polizei dazu gebracht alles in Bewegung zu setzen um den Täter zu ermitteln. Einen solchen Polizeieinsatz habe ich noch nicht erlebt und es war erfreulich, dass er letzten Endes erfolgreich war.


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Roy_Makaay
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.11.2013 um 09:00
@AngRa

Naja, ich ging lange davon aus, dass das Messer riesig war, in neueren Artikeln ist jetzt nur noch von einem "mittelgroßen" Messer die Rede ... das ist ja dann doch etwas anderes als ein Küchenmesser mit einer großen Klinge: http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/gmuend/aktuell/Neue-Ermittlungen-im-Mordfall-Kammerer;art2511,493167

Meine Überlegung war: Ich hatte eine Zeit lang Frühschicht in Innsbruck, da waren um diese Zeit entweder Leute auf dem Weg, die wie ich zur Arbeit mussten (sehr wenige, Zeitungsausträger oder Leute, die in der Bäckerei arbeiteten usw.) oder aber welche, die ihre Hunde kurz rausführten. Zu so später Stunde waren selten Lokalheimkehrer zu finden - jedenfalls unter der Woche. Wenn es niemand aus der Rapoldiparkszene war, käme mir so ein Spaziergänger mit Hund, der - wie du sagst - ein Messer zur Verteidigung trägt, und vielleicht aus einer Nichtigkeit heraus in Streit gerät, wahrscheinlcih vor - jemand, der halt gleich in der Straße wohnt oder so ...

Den Fall, den du schilderst ... schrecklich. Horrorfilmmäßig. Und ja, wenn solche Psychos sogar mit dem Taxi fahren ... ist ja alles möglich.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.11.2013 um 09:57
@Roy_Makaay

Ja, aufgrund des Mordfalls, der sich bei uns zugetragen hat, gehe ich davon aus, dass aus irgendeinem Grunde blutbefleckte Kleidung nicht wirklich wahrgenommen wird. Mir würde so etwas schon auffallen und ich verstehe auch nicht so ganz, wieso diese enormen Anstrengungen notwendig waren um den Taxifahrer zu finden. Vielleicht ist es einfach so, dass einer den anderen aus einer gewissen Gleichgültigkeit heraus nicht genug anschaut.

In dem von mir erwähnten Mordfall hat der Täter später dem Vorsitzenden Richter gegenüber erklärt, dass er sich nicht mehr beherrschen könne, wenn er wütend wird. Die Frau habe ihn beschimpft. Das Gericht meinte, dass so etwas nicht zu tolerieren sei und hat ihn dann zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Im Falle von Daniela Kammerer gehe ich auch davon aus, dass Tatauslöser der von der Ohrenzeugin bekundete Streit war.


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Roy_Makaay
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

28.11.2013 um 10:08
Ich finde, dieser Fall in München könnte Parallelen zum Innsbrucker haben: Ein Fußgänger bespuckt eine Frau, deren Freund stellt den Mann zur Rede, worauf dieser den Freund sofort niedersticht. Auch hier ist der Täter immer noch nicht gefasst.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tod-an-der-isar-fussgaenger-sticht-fahrradfahrer-nieder-1.1683545

So ähnlich könnte es gewesen sein. Eine Provokation, ein Streit, und ein Psycho, der einen Menschen dafür umbringt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.12.2013 um 01:52
Ich werde immer an diesen Fall denken. Bis sie diesen feigen Mörder haben.
I


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

07.12.2013 um 07:45
Ja, es ist wichtig, dass dieser Fall nicht in Vergessenheit gerät. Das ist er ja auch nicht, weil er derzeit neu überprüft wird. Der Täter muss also nach wie vor mit der Möglichkeit rechnen, dass die Polizei vor seiner Tür steht, wenn es klingelt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 12:01
Hy liebe User hier!
Roy_Makaay schrieb:So ähnlich könnte es gewesen sein. Eine Provokation, ein Streit, und ein Psycho, der einen Menschen dafür umbringt.
@AngRa
@nephilimfield
@Roy_Makaay
@Lohengrin
@Walkarin

Ja, dass der Täter ein Psycho ist, mit so einem abscheulichen Gewaltausbruch auf einen so öffentlichen Platz noch dazu, deutet viel darauf hin.

Wie oben von @Roy_Makaay angedacht, scheint das mit dem Italiener in München, wo eine Radfahrerin erst angespuckt wurde .. wohl völlig unmotiviert...., danach ihr Mann niedergestochen wurde, es eine Ähnlichkeit zu geben. Vielleicht jemand der bei radfahrenden Frauen auszuckt?
Ist zwar voll schräg, aber der in München kann ja auch nicht "normal" sein... und sah die Öffentlichkeit nicht als Hindernis an, so durchzudrehen. Eigentlich wie in Innsbruck.

Hoffe auch sehr, dieser Fall wird nun aufgeklärt werden.

Zum Täter: Bayern, Tirol oder Salzburg, mit Abstrichen Vorarlberg .... dieses Eck könnte er vielleicht daheim sein? Falls die Mord-Fälle von München und Innsbruck eine Verbindung haben.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 12:36
@Doverex

Ich denke an eine unheilvolle zufällige Begegnung mit einem geistig Verwirrten. Dafür spricht, dass er (oder sie) überhaupt ein so großes Messer dabei hatte.

Inwieweit es vorher oder nachher ähnliche Fälle gab, müssten Fallanalytiker klären.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 14:37
@nephilimfield

Geistig Verwirrten, der aber einen mächtigen Hang zur Gewalttätigkeit in sich trägt.
Der müsste doch schon vorher in seinem Leben wo aufgefallen sein.

Innsbruck ist ja nicht gerade eine Riesenstadt mit so vielen Einwohnern wie etwa München oder Wien. Daher glaub ich eher, der Mörder war auf Besuch in Innsbruck.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 14:46
@Doverex

mario1976 hat hier ja einen Fall erwähnt, bei dem in Innsbruck ein Mann aufgrund einer Wahnerkrankung einen anderen erstochen hat. Übrigens mit einem Messer derselben Dimension wie im Fall Kammerer. Ich gehe aber davon aus, dass der Mann hinsichtlich dieses Falles überprüft wurde.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 15:28
@Doverex
Musste schmunzeln, dass der Mörder aufgrund der wenigen Einwohner Innsbrucks von woanders her kommen muss. Witzige Schlussfolgerung :-)


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 16:29
@Allgemeines

Na ja, ich meinte das natürlich im Zusammenhang, dass er doch vorher im Leben schon aufgefallen sein muss. Das es bei weniger Einwohner nicht so viele "Irre" in Innsbruck gibt, die für diese Tat in Betracht zu ziehen wären... heißt gar so viele Personen wären das nicht, gegenüber einer Großstadt wie München oder Wien - die zu überprüfen.

Aber freut mich doch, wenn du was zum schmunzeln hattest - ehrlich.
Der Fall ist eh so von selbst schon traurig genug!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 17:12
@Doverex
Ja, das stimmt, der Fall ist sehr traurig!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

14.12.2013 um 17:22
@Doverex

Die Frage ist, ob er wirklich vorher schon aufgefallen sein muss. Irgendwann ist immer das erste Mal. Wenn ich richtig informiert bin, kennt man ja im Fall Tristan auch nichts Vergleichbares vorher.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

16.12.2013 um 19:53
@Doverex
@All

Ich habe da so meine Zweifel ob es sich bei dem Mord um die Tat
eines durchgeknallten Psychopathen handelt. Allerdings basiert meine
Annahme eher auf Intuition da die Faktenlage äußerst spärlich ist.

Ich gehe nach wie vor davon aus das Daniela nicht an den Telefonzellen
telefonieren wollte. Dagegen spricht einfach die Tatsache das sie ihr Rad
ausgerechnet vor dem Abfallkorb abgestellt hat anstatt, wie ich es machen
würde, direkt mit dem Rad vor die mittlere Tel.-Zelle zu fahren bzw. es
dort abzustellen.

Um diese Uhrzeit mußte sie sich keine Gedanken machen ob ihr Rad event.
eine Behinderung für einen anderen Tel.-Benutzer sein könnte. Desweiteren
gehe ich auch davon aus das sie, obwohl sie erst ein dreiviertel Jahr in
Innsbruck war, sich der Problematik des Rapoldiparks bewußt war.

Nach meiner Einschätzung gab es in dieser Zeit genug negative Schlag-
zeilen in Bezug zum Rapoldipark. Das alleine wäre schon Grund genug
für sie gewesen ihr Rad direkt vor der mittleren Zelle abzustellen um im
Gefahrenfall schnellstmöglich wegfahren zu können.

Für mich sieht es immer mehr danach aus das sie sich mit einer ihr
bekannten Person dort getroffen hat und diese Person zwischen der
rechten Tel.-Zelle und dem Papierkorb gestanden und ( rauchend ) kurzzeitig
auf sie gewartet hat. Das mit dem Rauchen leite ich aus der merkwürdig
hochkant aufgestellten Zigarettenpackung (Smart) auf dem Abfallkorb ab.

Entweder war es der Freund / Studienkollege, oder was auch immer,
den sie laut Zeugenaussage noch in der Defreggerstrasse ( 47°15'54.58"N -
11°24'37.21"E ) besuchen wollte oder eine zweite Person aus ihrem Bekannten-
/Studienkreis zu dem sich auch eine Bezug zu der SMS aus Bosnien herstellen
läßt.

Unter dem Vorbehalt das der Freund/Studienkollege aus der Defregger-
strasse und die zweite Person in Bezug auf die SMS nicht identisch sind
vermute ich das diese Person ebenfalls in der näheren Umgebung
(Pradl) gewohnt hat und das Streitgespräch in der Zollerstrasse
( 47°15'28.26"N - 11°23'18.20"E ) in einem losen Zusammenhang mit der
Tat zu sehen ist.

Sorry für den langen Text. Eigentlich wollte ich einen Beitrag zu dem
Unbekannten vor dem Hallenbad und dem Augenzeugen schreiben an dem
ich jetzt schon seit Wochen "herumdoktere".

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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