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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 00:21
Zfaktor schrieb:Bei einem normalen Scherz hätte Maria spätestens wenige Minuten später auch
gelacht
Nochmal die Frage wie genau sind die Angaben bezueglich dieses Scherzes, was genau ist gesagt worden? Genaue Angabe bitte!!
blackfairy2013 schrieb:Freunde ihrer Tochter hatten ,so Ingrid Engelbrecht ,Kontakt zu dunklen ,spiritistischen Kreisen.
Zu diesem Argument genaue Angaben bitte, um was genau geht es, dunkle Kreise okay, aber in Bziehung zu Sonja, was hat Sonja bezueglich dunkle Kreis zu tun?
Das sind zwei Faktoren da muss man schon mehr dazu wissen ist alles ein bisschen wenig, bitte genaue Angaben wie und was, sonst kann man sich da kein richtiges Bild machen.
Lesja schrieb:Okay, alles seinen Eltern zu erzählen ist nämlich ganz und gar nicht alltäglich.
Das wissen wir wohl alle das man den Eltern wohl nicht alles erzählt, aber wenn man so einfach verschwindet dann stimmt wohl gewaltig etwas nicht. Was der Auslöser des Verschwindens war weiss bis jetzt keiner, aber mir scheint es so das es mit Ihren Eltern nichts zu tun hat, weil meiner Meinung nach so was ich mitbekommen habe war das Verhältnis gut, hier geht es um etwas anderes, und es geht hier um den Tag des Verschwindens, wo man anscheinend noch nicht mal weiss, wo besagte Leute sich an dem Abend augehalten haben. Das herauszufinden ist Aufgabe der Polizei, also man kann Zeugen befragen wo man gewisse Leute am besagten Tag zu sehen gehaben konnte, wenn sie nicht gesehen worden sind, waren sie auch nicht da., irgendjemand, Bedienung muss sich ja erinnern.


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Zfaktor
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 01:11
@senseless999
Nun ist der Anruf aus der Schellingwohnung ja eine inofiziele Info (die Info tauchte bis
heute in keiner Zeitung auf) .
Nun dauerte es viele Seiten bis der Anruf überhaupt von den Usern angenommen wurde
und nochmal soviele bis ein mutmaßlicher Inhaltsfetzen heraus kamm.
Nähmlich das es ein Scherzanruf gewesen sein sollte.
Genauer Wortlaut? .... das würd ich brennend gerne auch wissen ,denn ich kann mir
nicht vorstellen das eine gesunde junge Frau sich durch einen Scherzanruf derart nicht
mehr einkriegt das sie Zuflucht bei der Nachbarin um 02:00.Uhr in der Nacht suchen
muß,allso (Spekulativ**) mit Scherz war das wohl nichts.

SZ .Juli .2000

Die Mutter mutmaßt,Satanisten könnten ihre Hände im Spiel haben .
Freunde ihrer Tochter hatten ,so Ingrid Engelbrecht ,Kontakt zu dunklen ,spiritistischen
Kreisen.
Beweisbar ist das nicht,aber in diesem komplizierten Fall kann sowieso niemand etwas mit absoluter Sicherheit behaupten.
Nicht die Polizei,nicht die Staatsanwaltschaft.


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18.02.2014 um 01:15
Zfaktor schrieb:Genauer Wortlaut?
Ja genau, man sollte den genauen Wortlaut kennen um das geht es mir.
Und wie gesagt Satanisten okay, wie ist Sonja in Kontakt mit diesen geraten und warum? Und was hat dann M mit der Sache zu tun oder vielleicht auch nicht oder vielleicht ein andrer aus der Runde an besagtem Abend.


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Zfaktor
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18.02.2014 um 01:27
@senseless999
Habe in den letzten Tagen mal ordentlich gegoogelt über Satanisten,dachte ich find
was für diesen Fall.
Man findet doch eine ganze Menge Infos aber ich fand nichts was ich hier direkt
anbringen könnte.
Theoretisch bewegen -entwickeln sich dunkle spiritistische Strömungen auch aus
der Gothic Bewegung ist aber alles sehr schwammig.
Allso nochmal, Theoretisch kann das Gothic sein dazu führen das man mit dunklen
Leuten in Berührung kommt und da hineinrutscht.
Wenn so etwas passiert ist das immer sehr Individuel und im Detail sehr schwer
nachzuvolziehen.


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18.02.2014 um 01:29
Ich finde diese Theorie nicht schlecht von @Neo1975 !
Liegt zwar schon länger zurück, hat aber gute Ansätze und ist in den Überlegungen mMn. gut durchdacht. Vielleicht ist es eine Version, die der Wahrheit sehr nahe kommt!??? Vielleicht?

Und er scheint sich in München gut auszukennen.

Beitrag von Neo1975, Seite 12
Ich bin der festen Überzeugung, dass die beiden Typen aus dem Vollmond nix mit der Sache zu tun hatten. Das waren Zufallsbekanntschaften - mehr nicht.

Ich weiss aber nicht warum jemand denkt, dass ein 17jähriger nicht zu einem geplanten Verbrechen an Sonja fähig wäre. Ich denke, dass er ggf. gar nicht geplant hatte sie umzubringen sondern dass es aus dem Ruder gelaufen ist. Mitte der 90er war z.B. die Wirkung von k.o. Tropfen gross in den Zeitungen, da sie zu dem Zeitpunkt Neu waren...
An eine Mittäter-Theorie glaube ich zwar auch aber ich vermute keinen Mittäter unter den zwei Zufallsbekanntschaften im Vollmond. Für mich stimmen weder die "Gebüsch" noch die "Telefonzellen" Story, die der Schulfreund erzählt hat - insofern ist irgendwas im Anschluss an den Besuch der Wohnung passiert.

Wenn es ein Schulfreund war und Sonja wirklich sehr gut aussah, dann kann es ja dazu gekommen sien, dass er sich über die Jahre mehr ausgemalt hat. Da er wusste, dass er nicht bei ihr landen konnte, hat er es dann auf andere Weise versucht. An dem Abend war es seine einmalige Gelegenheit, da Sonja ohne Clique unterwegs war. Nur er und Sonja. Die Schleissheimer Str. ist gerade vor der Einmündung zur Gabelsberger Str gegen 2h nachts relativ menschenleer, da sie in dem kurzen Teil (ca 300m) zwischen Gabelsbergerstr und Theresienstr. als Einbahnstr. verläuft. Genau in diesem kurzen Teil befindet sich das Gebüsch.

Vorhin hat jemand gesagt, dass es völlig abwegig gewesen wäre, dass der Schulfreund bewusst auf das Gebüsch verwiesen hätte, wenn er sich dort an ihr vergangen hätte.
Warum nicht? Er erzählt der Polizei, dass Sonja zum Austreten in den Büschen gewesen ist. Nur mal angenommen, er hätte Ihr z.B. so etwas wie k.o. Tropen verabreicht. Sonja schafft es noch ein paar 100m bis die Wirkung richtig einsetzt - er vergeht sich an Ihr.
Dann kriegt er Panik, läuft zum Stiglmaierplatz und springt in die Tram.
Zu Hause bzw. unterwegs erreicht er Bruder/Besten Freund etc. und sagt Ihm, dass er "Scheisse gebaut hat".
Jemand fährt mit Ihm zurück zum Tatort und lädt Sonja ins Auto.
An den Tagen darauf ist man nicht sicher, ob man ggf. doch etwas in dem Gebüsch übersehen hat - man erfindet die story, dass Sonja dort "ausgetreten" ist. Somit beugt man dem Eventualfall vor, dass die Polizei da noch irgendeine Spur von Sonja findet. Zu weit hergeholt? Zu abstrus? Ich finde nicht.
Eigentlich muss er doch nur eine Begründung finden warum er Sonja alleine zurückgelassen hat (Telefonzellen-Story) und dem Eventualfall vorbeugen, dass im Gebüsch etwas gefunden wird was Sonja gehört. Die zusätzliche "Schwarze Mann Story" im Gebüsch, war dann zwar etwas zu viel aber nachdem Zeugen bestätigt haben,dass jemand an dem Abend in der Gegend um den Hbf unterwegs war, der Frau angesprochen hat, dann hat die Polizei dem Glauben geschenkt. Dazu noch der Drogenstrich in der Nähe vom Stiglmaierplatz und das aufregende Outfit von Sonja - und schon war für die Polizei der Fall relativ klar. Was mich wundert: Warum gab es denn nie ein Phantombild von dem geheimnisvollen Mann, der a dem Abend Frauen angesprochen hat?
Meine These: Weil es jeden Abend diverse Männer in der Nähe vom Hbf gibt, die Frauen ansprechen. So auch an diesem Abend. Somit konnte es keine eindeutige Beschreibung geben. Die Aussagen der Zeugen waren widersprüchlich.
So nach "perfektem Verbrechen" wie manche schreiben erscheint das Ganze für mich nicht. Es war eine kalte Frühlingsnacht - sehr unwahrscheinlich dass zwischen 2.30h und 5h morgens viele Leute den Tatort passiert haben. Und das Gebüsch ist von der Strasse nicht gut einzusehen. Es war trotz Osterferien ein normaler Werktag. Genug Zeit also, um zurück zu kehren und Sonja "einzuladen". Und wie ich gestern schrieb: das Gebüsch ist sehr schwer einzusehen von den umliegenden Gebäuden. Einzig die Büros des Blutspendedienst haben eine freie Sicht und der ist nicht vor morgens wieder besetzt gewesen. Sogar eignet sich der Blutspendedienst (Einfahrt von der Dachauer str) perfekt, um ein Auto hinten zu parken und jemanden einzuladen - da fällt man gar nicht gross auf. Man braucht somit nicht an der Schleissheimer Str. zu parken sondern direkt an der Dachauer Str., wo der Blutspendienst seine Einfahrt hat. Der Blutspendedienst war Mitte der 90er nur von der Löwenbräu-Brauerei sowie einem Autohaus umgeben. Da gab es keine umliegenden Wohnungen.
Gruß, Doverex


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Zfaktor
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18.02.2014 um 01:46
@Doverex
Das ist eine gute Theorie von Neo1975.

Nun haben wir ja die Inofiziele Info das zumindest einer der Schellingboys keine Zufallsbekanntschaft war da er als lebende Klette von M.wohl schon beim
Partywochenende dabei war.
Das setzt aber Neo1975.seine Theorie nicht aus.

Spekulativ**
Die Gegend Rotkreuzpärkchen ist so gelegen das sie sich für verschiedenste Verbrechensvorstellungen eignet,Übergabeort für Rauschgifte und Menschen,Geld,Vergewaltigungen,Mord,Todschlag.


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bärlapp
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18.02.2014 um 08:09
@Zfaktor
Zfaktor schrieb:Die Gegend Rotkreuzpärkchen ist so gelegen das sie sich für verschiedenste Verbrechensvorstellungen eignet,Übergabeort für Rauschgifte und Menschen,Geld,Vergewaltigungen,Mord,Todschlag.
Nichts anderes schrieb unser walterxy. Deshalb frage ich mich, ob man manche seiner Äußerungen nicht doch näher ins Auge fassen sollte.Du ziehst also auch in Betracht, dass in diesem Gebüsch etwas ganz anderes abgelaufen ist? Es muß nicht gleich Mord und Todschlag gewesen sein. Natürlichlich alles Spekulation.
Was den Anruf bei Maria anbelangt, so denke ich, dass Maria der Polizei gesagt hat, was Markbert gemacht hat. Das muss nicht gleich mit Satanismus in Verbindung gebracht werden. Ich hatte als erwachsene Frau einmal panische Angst, als ein seltsamer Anrufer am Apparat war und mein Mann nicht zu Hause. Ich kann mir also schon vorstellen, dass Maria verängstigt war, ohne dass man ihr gedroht hat.

@Doverex Aber es ist ja im Grunde alles Spekulation, was wir hier betreiben. Wir sollten jedoch vermeiden, dass so manche Spekulation als Fakt betrachtet wird.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 09:36
Hier mal ein Link zu einem Bericht aus einer Schweizer Zeitung. Hat nur sehr entfernt mit dem Fall Sonja Engelbrecht zu tun, handelt aber von Satanismus. http://www.20min.ch/panorama/news/story/Satanistin-gesteht-Mord-an-ueber-22-Menschen-23734179


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 09:40
@cali
Das ist ein sehr interessanter Artikel. Aber das Problem ist, wie sicher ist es denn, dass Bekannte von Sonja oder welche aus der Clique tatsächlich mit Satanismus zu tun hatten. Was spricht dafür? Was gib es hierzu für Hinweispunkte? Hat jemand in diese Richtung eine konkrete Aussage machen können?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 09:52
@bärlapp
Schon gut, ich bin auch der Meinung, dass man die Fakten als Grudlage einer Spekulation hernehmen soll.
Daher wundert es mich ja laufend hier so, dass immer wieder über den grossen Unbekannten "Mr.X" spekuliert wird, obwohl Polizei sehr intensiv nach diesem "Mr.X" gefahndet und gesucht hat. Und NULL wurde gefunden.

Auch dieses Posting von @chianti finde ich eine sehr gute Vermutung

Beitrag von chianti, Seite 12
Wenn bei einem Verbrechen/Vermisstenfall ein Straßenstrich in der Nähe ist, neigt die Polizei dazu, einen Zusammenhang zu sehen.
Das war auch bei Angelika Steudle (1986) so. Vielleicht hat man sich in diesem Fall auch hier zunächst zu sehr auf diese Version versteift, zumal Sonja sehr attraktiv war und enge schwarze Lederkleidung trug.
Ich denke die Polizei tat es deshalb im Fall S.E., weil eben in der Prostituiertenszene die meisten Morde von dem Opfer unbekannten Person getätigt werden. NUR, selbst bei Prostituierten ist nicht gleich der erste Freier ihr Mörder. Sonder ergibt sich, weil sie über Jahre ein so hohes Risiko eingehen mit wildfremden Menschen, irgendwann dann mal auf den Falschen treffen können.

Das Sonja als Prostituierte von wem verwechselt wurde (Beispiel) und dieser Freier gleich ein Mörder wäre... also ist echt sehr unwahrscheinlich. Dazu gibt es eben den Fakt "Mr.X" in dem Fall nicht, sondern ist wieder nur reine Spekulation der wenig bis gar keine Fakten als Grundlage bieten kann für diese Spekulation.

Lieben Gruß,
Doverex


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bärlapp
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18.02.2014 um 10:00
@Doverex
Aber ich möchte nach wie vor, Markbert nicht als Täter, Mitwisser oder was auch immer ansehen, weil die Polizei ja irgendeinen Grund gehabt haben muss, ihm zu glauben und dabei denke ich, dass es sich nicht nur darum gehandelt hat, dass man ihm einfach nichts nachweisen konnte. Über all die Jahre müsste sich doch Markbert evtl. im Falle einer Schuld oder Mitschuld gegenüber irgendjemand verraten haben. Ich weiß nicht.

Ich denke, dass es immer einen Mister X. geben kann und einen Zufall, der ein Opfer einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sein ließ. Dabei muß ich jetzt an den neuesten Fall des 12-jährigen Mädchens aus Neuburg a.d. Donau denken. Täter ist zwar schon gefasst, aber das Mädchen war einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und der Täter hat zugeschlagen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 10:12
@Doverex
Und was hälst Du von dieser Theorie?
Und wenn es mit diesen Fällen irgend einen Zusammenhang geben kann?

Schliesslich stimmt aus meiner Suicht der Zeitraum und die Bekleidung der Frauen. Sonja war zudem in der Nähe des Strassenstrichs, am Stiglmayerplatz. Vielleicht war der Herr per Zufall in München und traf zufälligerweise auf die auffällig gekleidete Sonja.

Habe momentan nicht allzu viel Zeit, aber werde mir dahingehend Gedanken machen, ob da ein Zusammenhang sein kann.

http://www.welt.de/print-welt/article651787/Prozess-um-einen-Mord-ohne-Leiche.html

Berlin - Stefan S. ist zweifellos ein gutaussehender Mann: groß, schlank, mit einem durchgeistigten Gesicht und einem Blick, der Souveränität verheißt. Laut Anklage hat der promovierte Hautarzt am 2. März die 18jährige Prostituierte Zsanett S. in sein Schmargendorfer Appartement gelockt und dort umgebracht. Daneben stehen gegen den 36jährigen noch drei Mordversuche zu Buche. Es war ein grauenvolles Szenario, das Staatsanwalt Hartmut Schneider im holzgetäfelten Saal 500 des Moabiter Justizpalastes vortrug: Der 36jährige Angeklagte habe der jungen Frau eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und sie mit einem Ledergürtel erdrosselt. Im Anschluß soll er den Leichnam in eine Plastikbadewanne gesetzt und Fotos angefertigt haben. Diese Lichtbilder wurden Wochen später gefunden, nachdem der Hautarzt bei einem Mordversuch - diesmal an der Prostituierten Ramona C. - scheiterte und Beamte nach ihrer Anzeige seine Wohnung durchsuchten. Laut Anklage hatte er die 29jährige Frau am 25. März auf dem Straßenstrich in der Berliner Kurfürstenstraße angesprochen und war mit ihr auf einen abgelegenen Weg gefahren. Dort habe ein Prozedere begonnen, das so auch von zwei weiteren mutmaßlichen Opfern geschildert wurde: Sie mußten sich eine von ihm überreichte Lederhose anziehen und bäuchlings hinlegen; anschließend setzte er sich auf ihren Rücken und begann, sich selbst zu befriedigen. Bei den Prostituierten Susanne H. - dieser Fall stammt aus dem Jahre 1988 - und der 16jährigen Ramona D. soll er dann urplötzlich einen Gürtel hervorgeholt und seine Opfer damit von hinten zu würgen begonnen haben. Beide hätten sich jedoch befreien können, weil es ihnen in ihrer Todesangst gelang, ihre Hand zwischen Hals und Würgeschlinge zu schieben. Daraufhin habe er entnervt aufgegeben. Vielleicht war er darum bei der Attacke gegen Ramona C. noch brutaler vorgegangen. Auch sie lag zunächst - bekleidet mit der obligatorischen schwarzen Lederhose - unter ihm. Laut Anklage hatte er ihr urplötzlich mindestens zehnmal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen und dann mit einem Messer auf sie eingestochen. Dabei habe er sich am Finger verletzt und deshalb von seinem Mordplan abgelassen. "Du armes Geschöpf", soll er gesagt haben, "ich kann dich nicht töten." Während einer Verhandlungspause bestätigte Staatsanwalt Schneider, daß Stefan S. zu den Taten "bislang wenig" und auch dabei "nichts, was ein Geständnis sein könnte" gesagt habe. Schneider zeigte sich dennoch optimistisch, den Angeklagten überführen zu können. Zwar sei die Zeugenliste kurz: "Es waren ja stets Zwei-Personen-Stücke", so Schneider. "Aber die Frauen werden sich hier ausführlich einlassen und haben schon bei den polizeilichen Vernehmungen eindeutiges Opferwissen preisgegeben." Größere Probleme sah der Anklagevertreter, dem Hautarzt den Mord an Zsanett S. zu beweisen. Ihre Leiche wurde nicht gefunden. Nach Schneiders Erfahrungen "haben Fälle mit dieser Konstellation bislang immer mit einem Freispruch geendet". Allerdings habe es auch noch nie Fotos des Opfers gegeben, "die in der Wohnung des mutmaßlichen Täters gefunden wurden". Der Angeklagte selber kündigte gestern an, sich zunächst nicht äußern zu wollen. Er monierte, Staatsanwalt Schneider halte Akten zurück, die für seine Entlastung sorgen könnten. Schneider räumte auf Nachfrage dann auch ein, daß gegen den Hautarzt in zwei weiteren Fällen wegen Mordes ermittelt werde. Bei einem war der Ausgangspunkt ein sachkundig abgeschnittener Kopf, der am 5. November 1994 auf dem Rastplatz Barnitztal zwischen Hamburg und Lübeck in einer Mülltonne gefunden wurde. Auch diese Tote war eine Prostituierte. Ein in ihrem Mund gefundenes Haar stammt nach Untersuchungen eines belgischen Institutes eindeutig nicht von Stefan S. Nach Auskunft Schneiders gebe es jedoch andere schwerwiegende Indizien, die auf den Hautarzt als Täter schließen lassen. Schneider: "Er wäre besser beraten, diesen Fall in dem aktuellen Prozeß nicht einzuführen."


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18.02.2014 um 10:56
bärlapp schrieb:Aber ich möchte nach wie vor, Markbert nicht als Täter, Mitwisser oder was auch immer ansehen, weil die Polizei ja irgendeinen Grund gehabt haben muss, ihm zu glauben und dabei denke ich, dass es sich nicht nur darum gehandelt hat, dass man ihm einfach nichts nachweisen konnte.
@bärlapp
Find ich richtig deine Einstellung.
Ich möchte auch NIEMANDEN je vorverurteilt wissen. Weder hier noch sonst wo!

Ich sehe auch keinerlei Chance, wenn die Leiche (leider ist die Wahrscheinlichkeit das Sonja nicht mehr lebt sehr groß gegeben) von Sonja nicht auftaucht, dass dieser Fall je zu lösen sein wird... ausser der Täter/in selbst würde mit der Tat nicht mehr fertig werden oder hat die Tat einer anderen Person erzählt und die redet mal.
Die lange Zeit mit der er/sie aber schon fertig wurde damit, spricht auch hier dagegen das sich da was ändern wird. Der Täter hat mMn. sicher starke psychopathische Züge in sich, die in ihm wohl kein schlechtes Gewissen ausüben.

Was die Polizei wirklich glaubt/denkt, wissen wir nicht.
Wie ich vor einiger Zeit gepostet habe, kann es überhaupt nicht angehen, dass die Ermittler gegenüber i-jemand nur einen Hauch von Verdächtigungen öffentlich äussert, ohne das sie Beweise hat.

Daher kann man nur auch hier immer wieder erwähnen, dass jeder ausgedrückte Verdacht gegenüber Markbert auch nur reinste Spekulationen sind und er IMMER als UNSCHULDIG angesehen werden muss.

Also die Wahrscheinlichkeit dass das Verschwinden von Sonja je aufgeklärt wird, ist total gering.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sonja lebt ist auch total gering.
Die Wahrscheinlichkeit das man den/die Täter/in durch eine andere Mordtat findet (Serienmörder) scheint mir auch gering, weil es ja auch hier keinen wirklich ernsthaften Hinweis gibt (als Fakt), dass hinter dem Verschwinden von Sonja ein Serientäter stecken könnte.

Denn Männer die hübsche sexy Frauen auf der Straße (auch blöd) ansprechen findest du überall, dass sagt überhaupt nix aus über einen möglichen Serienmörder. Und auch Leute die zu Prostituierten gehen, sind mit allergrösster Wahrscheinlichkeit meist keine Mörder. Sie scheinen nur in der Statisik, wenn ein Mord von einer völlig unbekannten Person verübt wird, darin überwiegend auf.

Fazit: Im Grunde sollte jedem klar sein, dass von den unbekannten Personen viel weniger Gefahr aufs eigene Leib und Leben ausgeht als von Personen die einem gut bekannt sind. Also das man von jemanden völlig Unbekannten umgebracht wird ist viel unwahrscheinlicher (nur ca. 20%) und hier eben trifft diese Taten eben im großen Rahmen die Prostituierten. Aber Ermordung von Bekannten/Verwandten/Feunden.... ist da schon viel wahrscheinlicher (liegt dann bei ca. 80%), und füllen meist die Medlungen in den Medien!

Lieben Gruß,
Doverex


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 11:10
@Doverex
Da muß ich Dir recht geben, dass der Täter halt häufig aus dem Bekanntenkreis oder der Familie kommt. Da es aber nicht mal eine Leiche gibt, weiß man nicht mal zu 100%, ob es überhaupt einen Täter geben muss. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Sonja voraussichtlich nicht mehr lebt. Dagegen spricht für mich aber immer noch der besagte Link im Internet, den MF mal gesehen hat und der Polizei geschickt hat. Es soll ja angeblich sogar ein Kommentar bezüglich der Finger darunter gestanden haben. Das irritiert mich immer noch. Wenn es kein Fake war, würde dies beweisen, dass Sonja an diesem Abend nicht getötet wurde.


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18.02.2014 um 11:15
cali schrieb:@Doverex
Und was hälst Du von dieser Theorie?
Und wenn es mit diesen Fällen irgend einen Zusammenhang geben kann?

Schliesslich stimmt aus meiner Suicht der Zeitraum und die Bekleidung der Frauen. Sonja war zudem in der Nähe des Strassenstrichs, am Stiglmayerplatz. Vielleicht war der Herr per Zufall in München und traf zufälligerweise auf die auffällig gekleidete Sonja.
@cali
Na ja, in dem Bericht kann was nicht stimmen.

Das steht der 36 jährige Angeklagte und dann steht da was von 1988????
Wie alt wäre dann der 36 Jährige damals gewesen? Entweder ist das Alter falsch oder das Datum 1988??? Verstehe ich nicht ganz - sorry!

Mit Sonja Engelbrecht hat der Fall oben von dir gepostet mMn. überhaupt nix zu tun, sondern bestätigt eher, dass Prostituierte wirklich auf den falschen Freier irgendwann treffen können, da sie ein sehr hohes Risiko über viele Jahre eingehen.

Lieben Gruß,
Doverex


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 11:25
@cali
Ich denke auch, dass dieser Hautarzt - kam der nicht aus Berlin - genauestens überprüft wurde, falls man ihn überhaupt mit dem Fall von Sonja in Verbindung gebracht hat. Wir wissen nicht mal, ob er sich zu dieser Zeit in München aufhielt. Nur wegen der schwarzen Lederhose sehe ich keine Verbindung zwischen einer Person aus Berlin und einem Vermisstenfall in München.


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18.02.2014 um 11:37
bärlapp schrieb:Das irritiert mich immer noch. Wenn es kein Fake war, würde dies beweisen, dass Sonja an diesem Abend nicht getötet wurde.
@bärlapp
Weiß nicht, wenn ich an den Fall Madeleine McCann denke, wieviel da Leute geglaubt haben, sie hätten Madeleine gesehen, eigentlich weltweit i-wo.... scheint mir so eine Meldung eher auch in diese Kategorie zu passen.

Man müsste wissen, WIE, WER und WAS wusste von den Fingern, woher kann man es erfahren haben? Wie lange nach dem Verschwinden von Sonja tauchte diese Meldung auf? Da wohl schon Jahre bis zu dieser Meldung vergangen sind, kann das irgendwer in München (Beispiel) über Freunde/Bekannte etc von Sonja aufgeschnappt haben und schreibt einen Kommi hinein. Glaub kaum, dass da mehr dahinter ist.

Sowas hebt die Wahrscheinlichkeit (wenn man es realistisch sieht) das Sonja noch leben würde wohl in keinster Weise i-wie an.

Ja es gibt mal solche Strohhalme wie etwa Natascha Kampusch, aber die gehen in der Wahrscheinlichkeit das bei so einem langen Verschwinden einer Person dies auch zutrifft, eigentlich völlig unter. Leider.

Es ist zwar sehr positiv, dass es auch solche Fälle wie Natascha K. gibt und nach langer Zeit wieder auftaucht, da bin ich sehr froh drüber, aber solche Fälle bleiben trotzdem meist immer die grosse Ausnahme.

Lieben Gruß,
Doverex


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bärlapp
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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.02.2014 um 11:46
@Doverex
Richtig, Fälle wie Natascha Kampusch bilden die Ausnahme. Es gibt trotzdem keinen Fall, den man an einem anderen messen kann. Jeder Fall ist individuell. Deshalb könnte auch im Fall Sonja alles möglich sein.
Was mich heute jedoch irritiert hat. Im Fall Wolfsburg erzählte der Ehemann der Ermordeten, dass er etwas Bestimmtes erst erfahren habe, als er Akteneinsicht erhalten habe. Also ist es doch nicht ausgeschlossen, dass Angehörige Akteneinsicht erhalten. Ich hoffe deshalb, dass die Engelbrechts diese Akteneinsicht doch noch bewirken und vll zu Erkenntnissen kommen, die ihnen weiterhelfen.


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bärlapp
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18.02.2014 um 12:17
Weiß eigentlich jemand, weshalb manche Angehörige Akteneinsicht bekommen und bei den anderen wiederum nur der Anwalt. Von was hängt das ab? Ich verstehe das nicht.


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18.02.2014 um 13:04
bärlapp schrieb:Was mich heute jedoch irritiert hat. Im Fall Wolfsburg erzählte der Ehemann der Ermordeten, dass er etwas Bestimmtes erst erfahren habe, als er Akteneinsicht erhalten habe. Also ist es doch nicht ausgeschlossen, dass Angehörige Akteneinsicht erhalten. Ich hoffe deshalb, dass die Engelbrechts diese Akteneinsicht doch noch bewirken und vll zu Erkenntnissen kommen, die ihnen weiterhelfen.
@bärlapp
Man könnte auch von der Annahme vllt. ausgehen, dass was an Verdächtigungen gegenüber Markbert im Akt drinnen steht. Und aus diesem Grund die Engelbrechts nicht dafür geeignet sind, dass sie die Akte einsehen dürfen.

Denn somit würde ja ein direkter poliz. Verdacht gegen eine Person öffentlich geäussert, gegen den es aber keine wirklichen stichhaligen Beweise gibt. Das dann über den Umweg "Eltern Engelbrecht" eine Person dann im I-Netz oder anderswo auf den 'Präsentierteller' als Schuldiger in i-einer Form serviert wird, müsste der Staatsanwalt mMn. auf jeden Fall verhindern. Erst recht, wenn sich damit die Engelbrechts als Quelle auf polizeiliche Vermutungen/Verdächtigungen berufen könnten?

Das darf also mEn. nie passieren und könnte ein wirklich guter Grund sein, ihnen die Akteneinsicht zu verwehren.

Klar ist dies oben von mir nur Spekulation. Aber diese Spekulation stützt sich auf den Fakt, dass den Engelbrechts & ihren Anwalt wohl die Einsicht verwehrt bleibt. Daraus vermute ich mal, dass die Akteneinsicht keine wirkliche Entlastung/Entspannung zwischen den Engelbrechts und Markbert bringen würde, sondern eher das Gegenteil. Daher erscheit mir meine Vermutung als wahrscheinlich.

Auch die Engelbrechts (so sehr arm sie natürlich sind, dass sie ihre Tochter verloren haben) können nicht einfach jemanden ohne Beweis so belasten, davor muss diese Person unbediengt beschützt werden.

Wenn also meine Vermutung vielleicht zutrifft, ist es sehr sinnvoll, ihnen keine Akteneinsicht zu geben. Erst recht, wenn man es ihnen nicht zutraut, mit den Infos, die da möglicherweise drinnen stehen, nicht sorgsam genug umgehen zu können.

Aber vielleicht fällt hier jemand noch ein viel besserer Grund ein, warum die Engelberts keine Akteneinsicht bekommen?

Lieben Gruß,
Doverex


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