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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 11:57
Man konnte doch nichtmehr feststellen, ob ein Telefonat von der Zelle aus ging? Lediglich Sonja Schwester hatte sich so geäußert, dass sie sich nicht bei ihr gemeldet hat...

Kann daher sein, dass Sonja jemanden anders kontaktiert hat, was die ganze seltsame SMP Geschichte erklären würde....

Aber falls da jemand wirklich war... hätte sie doch zumindestens einer ihrer Freundinnen davon erzählt... es ist wie es ist... Nicht nur die SMP Geschichte ist seltsam... der ganze Verlauf des Abends ist mysteriös mit den Infos die wir haben...


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 12:03
@Neusser1988

Die Polizei kann nur das schreiben, was sie durch M. erfahren hat. Er ist doch weggefahren, deshalb hat er sie nicht aus der Telefonzelle herauskommen sehen. Darum geht es mir aber auch gar nicht.

@Aggie schreibt, dass de facto kein Anruf vom SMP erfolgt sei.
Die Schwester sagt, sie habe keinen Anruf erhalten.
Warum gehen die Beamten nicht näher darauf ein? Wäre doch möglicherweise wichtig, weil eine dritte Person Sonja am absetzen des Anrufes gehindert haben und dies von einem Zeugen gesehen worden sein könnte.
Wenn sie jemanden anderen angerufen hat, widerspricht das Aggies Beitrag, in dem sie sagt, dass de facto kein Anruf vom SMP erfolgte. Ja, was denn nun?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 13:48
@Neusser1988 schrieb:
Neusser1988 schrieb:Man konnte doch nichtmehr feststellen, ob ein Telefonat von der Zelle aus ging?
@Neusser1988

Doch, es konnte festgestellt werden, dass von der Telefonzelle am SMP nicht telefoniert wurde.

Kriminalhauptkommissar RB in der XY-Sendung vom 28.11.2012:
"Wir konnten feststellen, dass Sonja nicht mehr angerufen hat aus der Telefonzelle."


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 14:15
@Blondi23 schrieb:
Blondi23 schrieb:Wenn sie jemanden anderen angerufen hat, widerspricht das Aggies Beitrag, in dem sie sagt, dass de facto kein Anruf vom SMP erfolgte. Ja, was denn nun?
@Blondi23

Die Polizei konnte definitiv feststellen, dass von Sonja in jener Nacht aus der Telefonzelle am Stiglmaierplatz KEIN Anruf erfolgte.
Quelle: siehe mein Post von 13:48 an @Neusser1988.


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 14:19
@Aggie

Es gibt hier noch eine andere Blondi, die sich sicher nicht dauernd angesprochen fühlen möchte. ;) Deshalb möchte ich dich bitten, meinen Namen hier richtig zu schreiben. Danke.

Stellt sich die Frage, ob es wirklich die dritte Person geben könnte, die Sonja kurz bevor sie den Anruf absetzen konnte, davon abhielt. Nach der Beschreibung von M. ergibt sich hierfür nur ein relativ kurzes Zeitfenster und ich würde mal behaupten, dass er gesehen haben muss, dass dort noch eine weitere Person in der Nähe war.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 14:26
@Blondi23
Eine dritte Person müsste Markbert in dem sehr kurzen Zeitfenster gesehen haben, da gebe ich Dir recht.

Sonja könnte Markbert die Geschichte mit dem angeblichen Anruf bei ihrer Schwester aber auch erzählt haben, um ihn loszuwerden. Vielleicht war er ihr im Verlauf des Abends zu 'aufdringlich' geworden?
Ich bine davon überzeugt, dass Markbert an Sonja Interesse hatte. Sonst hätte er sie sicher nicht so hartnäckig überredet, mit ihm auszugehen.


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 14:28
@Aggie

Daraus entsteht ja keine Sicherheit. Wenn jemand zudringlich wird und ich verweise auf meinen baldigen Anruf bei meiner Schwester, ist der Anruf ja noch nicht erfolgt. Er kann sein Vorhaben weiter verwirklichen, ohne dass Dritte über die Situation informiert sind. Also, eine solche Aussage würde einen zudringlichen Menschen sicherlich nicht abhalten.


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20.12.2014 um 14:37
@Blondi23
Blondi23 schrieb:@Aggie

Daraus entsteht ja keine Sicherheit. Wenn jemand zudringlich wird und ich verweise auf meinen baldigen Anruf bei meiner Schwester, ist der Anruf ja noch nicht erfolgt. Er kann sein Vorhaben weiter verwirklichen, ohne dass Dritte über die Situation informiert sind. Also, eine solche Aussage würde einen zudringlichen Menschen sicherlich nicht abhalten.
@Blondi23

Vielleicht wurde Markbert ja auch nicht zudringlich im eigentlichen Sinne, aber Sonja wollte ihn trotzdem loswerden ...


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 14:39
@Aggie

So kommt es eher hin. Dennoch stellt sich die Frage, was danach geschah. Konnte Sonja noch rechtzeitig ihre Bahn bekommen? Warum ist nicht einfach in ihre Bahn gestiegen, wenn sie M. loswerden wollte?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 15:02
@Blondi23 schrieb:
Blondi23 schrieb:Warum ist nicht einfach in ihre Bahn gestiegen, wenn sie M. loswerden wollte?
Vom Stiglmaierplatz fährt keine Straßenbahn nach Laim, wo Sonja wohnte.

Diese Bahn (die Tramlinie 19) fährt vom Hauptbahnhof Süd nach Laim.
Dorthin sind es vom Stiglmaierplatz aus ca 10 Minuten Fußweg über die Dachauer Straße.
Vielleicht ging Sonja ja auch, nachdem sie Markbert erfolgreich losgeworden war, die Dachauer Straße entlang Richtung Hauptbahnhof, und wurde auf dem Weg in ein Auto gezerrt?
Das München von 1995 war ja noch weit entfernt von den heutigen Partyzones und Feiermeilen, da dürfte damals um diese Uhrzeit in einer kalten Aprilnacht so gut wie nichts mehr losgewesen sein - die Lokale (von denen es in der Dachauer Straße einige gibt), hatten sicher alle schon geschlossen.
Der nächste Tag war zudem ein Arbeitstag.


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 15:06
@Aggie

Hmm.......ok. Dann könnte sie auf diesem Weg auf den Täter getroffen sein. ich weiß ja nicht, wie es damals aussah, aber laut Maps ist das schon eine ziemliche Strecke, wenn man nachts alleine unterwegs ist.


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Blondi23
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20.12.2014 um 15:08
@Aggie

Musste sie zur Haltestelle Sandstraße?


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20.12.2014 um 16:16
@Blondi23 schrieb:
Blondi23 schrieb:@Aggie
Musste sie zur Haltestelle Sandstraße?
@Blondi23

Nein, sie musste zur Haltestelle 'Hauptbanhof Süd' in die andere Richtung gehen. Von dort aus fährt die Linie 19 in ca 10 Minuten Fahrtzeit nach Laim.
Der Nachttram-Takt beträgt allerdings 40 Minuten. Wenn Sonja da gerade die Tram vor der Nase weggefahren wäre, hätte sie weitere 40 Minuten in der Kälte ausharren müssen.
Zudem fuhr Sonja generell nicht gern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Es ist alles sehr mysteriös ...


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 16:36
@Aggie

Die andere Richtung scheint nachts für eine Frau auch nicht so einladend zu sein.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 16:59
Hallo!

Was die Telefonzelle angeht: Habt ihr eigentlich die Art der Standardantwort behördlicherseits bemerkt? Es ist mit leichten Abweichungen immer die Rede davon, daß Sonja nicht mehr aus der/dieser Telefonzelle angerufen hat. Nicht "Sonja hat nicht mehr angerufen", sondern "Sonja hat nicht mehr aus der Telefonzelle angerufen". Das ist ein subtiler, aber dennoch ein Bedeutungsunterschied.
Spekulazius. eh, Spekulation: Das könnte darauf hinweisen, daß die Polizei im Laufe der Ermittlungen einiges mehr über den Ablauf des Abends herausgefunden hat als sie preisgeben kann/will und weshalb die Fragen in bestimmte Richtugen gehen, selbst wenn es von außen seltsam anmuten mag, weshalb die Polizei nach Zeugen aus bestimmten Ecken um den SMP hofft.


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Blondi23
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20.12.2014 um 18:47
@Höhenburg

Häh? :P:
Sonja hat nicht mehr aus der Telefonzelle angerufen = Sonja hat angerufen, aber nicht aus der Telefonzelle?


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armleuchter
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20.12.2014 um 19:01
@Höhenburg

du meinst sonja hat ggf. aus der wohnung ihre schwester angerufen?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 19:31
@armleuchter
@Blondi23

Ja, ich halte das für möglich, daß Sonja noch von irgendwo telefoniert hat, mit wem auch immer und das dies von der Polizei auch ermittelt wurde. Wie gesagt, anstatt dem umfassenden "Sonja hat nicht mehr telefoniert", gibt es die Einschränkung aus der "Zelle am SMP".
Wobei ich ihre Schwester durchaus für eine gute Option halte. Schaut euch doch nochmal den Aufruf von 1995 an (war ja auch in xy). Damals gingen die Engelbrechts oder zumindest die Schwester davon aus, daß Sonja die Reißleine gezogen hatte. Da ist kein Aufruf an einen Entführer, sondern ein Aufruf an Sonja selbst zurückzukommen. Diese Annahme des "Ausbüxens" kam ja nicht von irgendwoher, auch wenn das gewisse Nutzer hier nicht sehen wollen.
In Sonjas Fall gilt sehr wahrscheinlich falscher Ort zur falschen Zeit, wogegen niemand je gefeit ist oder etwas tun kann. Mich erinnert das Ganze (wie es ablief) an den Mordfall von Galen aus den späten 60er oder frühen 70ern. (war auch in xy) Das Mädel in dem Fall war von allen Seiten als extrem zuverlässig beschrieben worden, sie ging auch auf die Piste, verhielt sich für ihre Verhältnisse ungwöhnlich den ganzen Abend lang, verschwand dann in die Nacht und wurde ermordet. Es ist so oft eine Kette von Umständen, warum jemand Opfer eines Verbrechens wird.


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Blondi23
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Der Fall Sonja Engelbrecht

20.12.2014 um 19:35
@Höhenburg

Interessanter Gedanke.
Erinnert mich gerade an den Fall Tanja Mühlinghaus aus Wuppertal. Da hat die Mutter auch gesagt, sie solle doch zurückkommen, alles sei wieder gut etc., was sich für mich auch untypisch anhört. Auf der anderen Seite könnte man natürlich auch argumentierten: "Ist doch klar, dass sie ihre Tochter direkt ansprechen und bitten, zurückzukommen." Jedoch äußert man diese Bitte doch nicht, wenn man dazu keinen Grund hat. Man könnte sich ja auch an einen möglichen Täter wenden, auch wenn kein Erpresserschreiben oder sowas in der Art eingegangen ist.
Beispielsweise appelliert die Mutter von Tanja Gräff an den Täter........ .


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