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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 08:00
@DieKrähe
Sehr schön nochmal zusammengefasst. Auch die Erklärung mit der Telefonkarte ist logisch. An das hab ich noch gar nicht gedacht. Klar, wenn Markbert ;-) das alles erfunden hätte, hätte er das mit der Telefonkarte doch nicht noch extra erwähnt... Zumindest wäre es absolut nicht nötig gewesen.

Also ich bin immer noch Fan der Taxi-Theorie.

Fakt ist doch, dass Sonja nicht lange am Stieglmeierplatz gewesen sein konnte, sonst hätte sie ja irgendjemand gesehen. Ich denke, das gleiche gilt für den Weg zum Hauptbahnhof. Irgendjemandem wäre Sonja doch aufgefallen. Das spricht meiner Meinung nach dafür, dass sie sehr schnell vom Stieglmeierplatz verschwunden ist.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass innerhalb ein paar Minuten plötzlich ein wildfremder da gewesen wäre, der ihr eine Mitfahrgelegenheit angeboten hätte und sie auch noch angenommen hätte. Ich war auch schön öfter in der Gegend nachts unterwegs. Selten dass man wirklich direkt angesprochen wird ob man mitfahren will. Kommt schon mal vor, aber das müsste ja alles sehr schnell gegangen sein.

Wenn es aber ein Taxifahrer war - freiberuflich - der so eine Tat schon länger vorhatte und nur auf den richtigen Augenblick wartet, dann kann es sehrwohl sehr schnell gehen. Er wartet am Taxistand, ob ein Mädchen "passen" würde. Das kann er ja schon Tage, Wochen, Monate immer wieder gemacht haben - ohne aufzufallen. Ist ja gleich ein Taxistand in der Nähe. Und klar, kann er dann sagen, dass er sie die paar km umsonst mitnimmt. Hätte ich früher vielleicht auch ohne zu zögern angenommen. Wer vermutet da schon das Schlimmste?

Und das wiederum finde ich, könnte ein Zusammenhang zu Kristin Harder und Bettina Trabhardt sein. Der selbe Täter, die selbe Masche und keinem fällt was auf, weil alles ganz normal ist.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 09:20
@DieKrähe
@Chicamausi
Es ist durchaus denkbar, dass Sonja Engelbrecht telefonieren wollte, aber vermutlich
im gleichen Augenblick erblickte, dass eine einsame "Droschke" den Stiglmaierplatz ansteuerte.
Möglicherweise brach sie augenblicklich dieses Vorhaben gedanklich ab und ging kurzerhand zu diesem Fahrzeug, damit ihr kein anderer Fahrgast zuvorkommen konnte.

Das Wetter war sehr kühl und regnerisch. Keine optimalen Voraussetzungen, sich
noch lange die Nacht um die Ohren zu schlagen..(einsetzende Müdigkeit, starker Toilettendrang).

Sehr auffällig ist der Sachverhalt, dass alle drei Frauen(Engelbecht, Harder und Trabhardt)
zeitlich nur an Werktagen verschwanden und nicht an den belebten Wochenenden von München.


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25.02.2013 um 09:45
gut möglich das hier ein SerienTäter gesucht wird.
leider aber auch möglich das dieser mitsamt seiner Geheimnisse bereits unter der Erde liegt


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25.02.2013 um 13:15
Allerdings gibt es auch Täter, die weder eine bestimmte Methode anwenden, noch sich darum bemühen, eine solche zu entwickeln. Dieser Typ Serienmörder gerät vielmehr in Situationen, die ihn spontan zu einer Tat animieren.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 22:42
Sonja will gerade telefonieren als ein Taxi angefahren kommt, gut möglich. (oder ein Bekannter)

Glaube nicht das es allzu schwer gewesen wäre sämtliche Taxifahrer ob freiberuflich oder nicht ausfindig zu machen und herrauszufinden wer in dieser Nacht oder generell Nachtschicht gehabt hat. Die Fahrer kennen sich doch auch untereinander.
Das gleiche mache ich im Fall Trabhardt und Harder.

Nehme auch an das man das auch gemacht hat und die Namen bekannt sind ?

Sonja steigt ein, freut sich doch so schnell nachhause zu kommen. Wann wird er wohl beschlossen haben sie zu vergewaltigen... anfangs wird die Fahrt noch normal verlaufen sein.
Er muss sich erst sicher sein und Sonja darf keinen Verdacht schöpfen, nicht das sie sonst noch aus dem Auto springt oder jemand was mitbekommt. Man fährt also Richtung Laim. Vielleicht musste sie unterwegs noch mal austreten ...
Kann mir auch vorstellen das es direkt in Laim an einer ruhigen Stelle passiert ist. Oder er fährt einfach weiter mit ihr...und sie darf keine Gelegenheit mehr haben aus dem fahrenden Auto zu springen

Wenn man aber die Taxifahrer überprüft hat, warum hat man keine Auffälligkeiten bei denen gefunden ?

Weil es keine gegeben hat ? Gibt es bei Taxifahrern eigentlich auch einen Ruhetag, zumindest bei den Freiberuflern ? Am Wochenende ist am meisten los ? Dann werde ich wohl unter der Woche mal einen Ruhetag einlegen ?

Vielleicht war es gar kein richtiger Taxifahrer sondern einer der gelegentlich Zugriff auf ein Taxi hatte ? Nicht möglich ? Wird ein Taxi nicht auch manchmal privat genutzt ?

Es muss also nicht nur der Taxifahrer selbst sondern auch das Umfeld und jeder überprüft werden der Zugriff auf das Taxi hat. Ehemann, Bruder, Schwager, Schwiegervater, Freund etc.

Ich erinnere mich da an den Fall als der Mann der Putzfrau eine junge Frau in deren Wohnung umgebracht hat mit der er offensichtlich ein Verhältnis hatte. Es wurde jeder überprüft der Zugang zur Wohnung hatte. Das der Mann der Putzfrau aber auch gelegentlich dort beim putzen war, wurde völlig übersehen.
.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 22:50
wurde eigentlich in diesem Fall nie eine Belohnung für Hinweise ausgelobt??wundert mich doch ein wenig, musste man anfangs doch damit rechnen das weitere Taten folgen/ Mädchen verschwinden ,bzw. der gleiche Täter wie bei Harder und Trabhardt am Werk ist


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 23:37
Für's Taxifahren brauchten meine Freunde und ich (zumindest in Paderborn und Umgebung) vor knapp 10 Jahren) nie Geld bar in der Tasche, es hat vollkommen gereicht, wenn wir bei einer Bank vorbei gefahren sind oder Geld aus dem Haus geholt haben. Zwar gab es die ein oder anderen riskanten Stories von welchen, die dann um ihr Leben rannten da sie nie vorhatten den Taxifahrer zu bezahlen, aber das war sicher nicht oft so.
Das wird doch in München nicht anders sein...

"Kein Geld" heißt also nicht, dass sie sich das Taxi hat sparen wollen.


Jetzt müsste man nur mal wissen, ob sie sich auf solche "Deals" eingelassen hat oder eben nicht. Und ich würde soo soo gern wissen, mit was für Menschen sie per Anhalter gefahren ist... Junge Männer, nur Frauen, "Papi-Typen", nur Mercedes/BMW... haben sich dazu die Freunde nie geäussert?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

25.02.2013 um 23:52
Und was ich auch immer wieder fragen wollte, aber vergessen hatte...

Sie hatte die öffenlichen Verkehrsmittel doch gar nicht gemocht - wäre das also nicht für sie die allerletzte Wahl gewesen?
Sprich:

Markbert: Ey, da kommt die Bahn (Tram, U-Bahn, Zug, ist doch auch alles irgendwie das Gleiche, oder nicht?? In meiner München-Party-Erfahrung hatte in der Tram einer gebrochen und in der Bahn einer beim Schlafen plötzlich nen dunklen Fleck das Bein runtergelaufen gehabt... fand ich auch nicht sooo attraktiv).
Sonja: Urgh, ich fahr lieber mit meiner Schwester.
(Telefonkartenaustausch)
Markbert also schnell reingehüpft, sie zur Telefonzelle.
WAS wäre eine noch attraktivere Heimkehrvariante gewesen???

UND:
Was, wenn sie doch mit einer Tram später/zu Fuß, am HBF oder wie auch immer ein Öffi nach Laim genommen hat, und auf dem Weg Haltestelle/Haus verschwunden ist?
Denn, ich kann es nicht oft genug betonen - Sonja war hübsch, klar... aber doch "nur" eine Blondine. Was war das besondere Kennzeichen... Nasenring (hatten viele) und blonde Haare. Dann noch einen langen, schwarzen Mantel. Aber das hatten auch noch andere. Wenn man also mit einem schlafenden Auge frühmorgens am/im Zug Sonja für einen Sekundenbruchteil gesehen hat - weiß man das auch 2 oder 3 Tage spägter noch ganz sicher, wenn man die Suchanzeige liest?


Irgendeine Billig-TV-Show (Galileo oder sowas) hat mal ein Suchposter in einem Bahnhof (oder Flughafen) aufgehängt und die Person auf dem Poster durch die Menge laufen lassen - sogar für Minuten direkt am Poster stehen lassen - ich denke, ihr wisst was passiert ist.
Nichts.

Hat sie die Haare vieleicht noch zum Zopf gemacht, ist sie noch weniger auffällig als ohnehin schon.

Überlegt mal alle ganz angestrengt, wie viele "auffällige" Menschen ihr heute gesehen habt und versucht, das Gesicht genau vorm geistigen Auge zu rekonstruieren.
Wenn sie nicht von einer größeren Gruppe bemerkt worden ist, die sich gegenseitig über die Beobachtungen austauschen und ergänzen können, ist die Chance wirklich gering.

Puuh, ich muss jetzt ins Bett, ich entschuldige mich für eventuelle Tippfehler!!


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 07:45
@crabbitrabbit
da hast Du sicher auch wieder Recht. Klar wenn man jemanden nur flüchtig irgendwo laufen sieht, merkt man sich das nicht zwangsläufig. Vielleicht ist sie also doch etwas länger am Stieglmeierplatz oder auch am Hauptbahnhof gewesen.

Was mich aber jetzt doch immer wieder nachdenklich stimmt: Die Polizei hat ziemlich oft nach Freiern oder Prostituierten als Zeugen gesucht. Sehr, sehr seltsam, dass nie das Wort Taxi erwähnt wurde. Nochdazu wenn neben der Telefonzelle auch noch ein Taxistand ist. Unabhängig davon, sind Taxifahrer ja die ganze Nacht unterwegs. Wieso also wurden sie nie im Zusammenhang mit möglichen Zeugen erwähnt?????

Wieso wurde bei der Folge 007 Ungeklärte Morde ganz deutlich von einem Serientäter gesprochen, der wohlmöglich immer noch in München lebt?????? Die Folge kann man nicht mehr online sehen. Macht doch fast so den Eindruck als soll der mögliche Zusammenhang zwischen Trabhardt, Engelbrecht und Harder nicht an die Öffentlichkeit. Das Verschwinden von Bettina Trabhardt wird als Selbstmord abgetan!!!! Wenn die Berichte in den Zeitungen stimmen, dann ist das mehr als lächerlich. Nur weil es keine Spur gibt wird einfach ein Selbstmord draus gemacht.

Wenn die Polizei aber auch von einem einzigen Täter ausgeht aber überhaupt keine Spur hat, dann wird sie sich hüten, dass öffentlich zu machen. Stellt Euch mal vor, es würde offiziell bekannt werden, dass in München innerhalb von knapp 10 Jahren 3 Frauen dem selben Täter zum Opfer gefallen sind, aber die Polizei keine Ahnung hat. Das wäre doch Wahnsinn, oder?


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armleuchter
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 07:58
@crabbitrabbit
crabbitrabbit schrieb:Denn, ich kann es nicht oft genug betonen - Sonja war hübsch, klar... aber doch "nur" eine Blondine. Was war das besondere Kennzeichen... Nasenring (hatten viele) und blonde Haare. Dann noch einen langen, schwarzen Mantel. Aber das hatten auch noch andere. Wenn man also mit einem schlafenden Auge frühmorgens am/im Zug Sonja für einen Sekundenbruchteil gesehen hat - weiß man das auch 2 oder 3 Tage spägter noch ganz sicher, wenn man die Suchanzeige liest?
also ich will ja nich brüderlen, aber sonja hat KEINEN langen mantel an sondern eine schwarze lederjacke. Somit wäre mir als mann eine junge frau mit diesen beinen in einer engen lederhose DEFINITIV aufgefallen und ich hätte mich daran erinnert sie gesehen zu haben.

Hoffe das wir mir jetzt nicht nachteilig ausgelegt ;-).


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 08:13
Also mit dem Erinnern an eine Person, welche man nur zufällig kurz mal nachts in der Stadt sieht, ist das so eine Sache. Da würde ich auch nicht sicher sein, dass eine Blondine im Minirock jedem erinnerlich bleibt.

Habe vor ein paar Woche mal einen Test gemacht, als ein neue Kollegin jedem persönlich vorgestellt wurde.
Bin 10 Minuten später rumgegangen und habe gefragt, wie sah sie jetzt aus und was hatte sie an?

Es kamen Antworten wie "so dunkles Haar" oder " eine Jeans, oder?".


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armleuchter
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 09:01
@stupormundi

wenn du als mein kollege mich das gefragt hättest, hätte ich dir sicher nicht geantwortet, dass mich die beine und die lederhose tief beeindruckt haben sondern auch eher etwas in richtung "meinst du du die junge blondine?" ^^. ich denke die testanordnung kann noch optimiert werden;-).


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 09:03
was ist mit dem Personal vom Vollmond? die sind sicher noch länger geblieben zum aufräumen und so...
wenn dann nach Feierabend einer am stiglmaier vorbeifahrt und Sonja sieht? die beiden kennen sich dann ggf schon ein wenig


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elisacol
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 13:32
Ob man sich an jemanden erinnert, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem aber davon, wie viel Zeit man hat, um sich Gedanken darüber zu machen, und ob einem etwas Besonderes auffällt. Ich denke mal, dass besonders die Uhrzeit, der Ort und die Tatsache, dass Sonja alleine war, so ziemlich jeden nachdenklich gemacht hätte, vor allem aber ehrenhafte und unehrenhafte Männer.

Und es bleibt dabei, dass ausgerechnet derjenige, der etwas krankes im Sinn gehabt hätte, bei ihrem Anblick schier durchgedreht sein musste. So viel "Glück" muss man erst einmal haben, ein wunderhübsches Mädchen ganz alleine inmitten zeugenloser Nacht anzutreffen und sie auch noch in einer Notsituation (Suche nach Fahrgelegenheit) zu erleben?

Es muss jedem klar sein, dass Sonjas Entführer ein Fahrzeug gehabt haben muss, denn eine Leiche irgendwo in einer Großstadt verschwinden zu lassen, stelle ich mir nicht gerade einfach vor. Dazu kommt, dass es genügend Beispiele für Anhalter Morde gibt, die oft nach einem Schema stattfinden, wo der Täter mit seinem Opfer einen abgelegenen Ort ansteuert, wo er ungestörter seiner Tat nachgehen kann.

Die Ungewissheit dieses Falls im Zusammenhang mit Trabhardt und Harder lässt einen mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurück. Im Fall Harder hat es ja eine anonyme Anruferin gegeben, die ernstzunehmende Hinweise über das Haus, in dem die Tat begangen worden sein soll, bei der Polizei vorgetragen hat. Und diese Anruferin wurde von der Seite der Polizei als glaubwürdig eingestuft. Leider hat sie es mit der Angst zu tun bekommen und sich nie wieder gemeldet. Es hieß, das Haus des Täters befände sich unweit des Fundorts von Harders Bein. Nun frage ich mich, ob man nicht auf die Idee gekommen ist, einfach mal die zwei großen Hinweise "Taxi" und "Fundort Leichenteile" zusammenzubringen. Vielleicht hätte man einen Taxifahrer gefunden, der unmittelbar zur Nähe des Fundorts passt?

Es bleibt dabei: Sobald sich Taten vom Schema-F (Beziehungstat, Habgier) unterscheiden, funktionieren die KriPo Arbeitspläne nicht mehr. Dass jemand im Fall Trabhardt von Suizid spricht, kann ich wirklich nur als schlechten Witz ansehen oder als Versuch, die Hilflosigkeit der Polizei in diesen drei Fällen zu kaschieren.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 16:15
Um 2.30 Uhr begleitete ihr Schulfreund Sonja zum Stiglmaierplatz. Dort verschwand die 19-Jährige mal kurz im Gebüsch, war aber schnell wieder da: „Ich fühle mich beobachtet. Ich rufe jetzt meine Schwester an“, sagte sie ängstlich.

Infolge dieses nebulösen Vorkommnisses am Stiglmaierplatz, dürfte sie im weiteren
Zeitfenster, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, nicht in ein fremdes Fahrzeug eingestiegen sein.

Vermutlich fühlte sie sich in einem öffentlichen Nahverkehrsmittel primär in einer unbedenklichen und gefahrlosen Situation, wurde umschmeichelt, überredet oder auf eine andere Art beeinflusst, damit der Entführer sie an den späteren Tatort dirigieren konnte(dort eventuell Kontrollgewinnung durch körperliche Präsenz, verbale Drohungen und das Vorzeigen einer Waffe).


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 17:25
Hmmppff.

Weiß denn wohl jemand, wie weit die Laim-sche Haltestelle weg ist und wie der Weg dort ist? Also, reines Wohngebiet, viel Gebüsch, Parks?

@RogerMortimer
Ich würde mich von Bahnhöfen und Co. fernhalten, wenn ich könnte (der böse Mann, der einen an der Haltestelle verfolgt), da ist mir ein Auto sicherer - aber nur, wenn ich den Fahrer kenne oder es eine vertrauenserweckende Person ist. Also Taxi, eventuell Boten/Kurierfahrer (das vermeintliche Gefühl, dass Fahrten überwacht sind), Busfahrer ausser Dienst (wobei ich glaube, dass die gar nicht frei herumgurken dürften), Menschen, die mir aus Geschäften, Restaurant, Schule und Arbeitsverhältnissen bekannt sind, Freundesfreunde, Bekannte der Eltern, Rotkreuz/Johanniter/Krankenwagen (noch unwahrscheinlicher, aber ich liste einfach mal alles auf); Polizei. Puuuh, sonst fällt mir nichts mehr ein...


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26.02.2013 um 17:45
http://www.gearth.de/street-view.php


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26.02.2013 um 22:28
@crabbitrabbit schrieb: der böse Mann, der einen an der Haltestelle verfolgt)
Eine solche Zeile ist eventuell für die Kritik an der Serie ZDF-"Schwarzwaldklinik" geeignet, aber sicherlich nicht in diesem unerklärlichen Vermisstenfall. Gleichzeitig drückt man dadurch grammatikalisch fehlende Empathie gegenüber den Angehörigen und den hier sehr aktiven Mitgliedern aus, denen dieser Fall emotional sehr nahe geht..


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Der Fall Sonja Engelbrecht

26.02.2013 um 22:40
Also wie jemand erwähnte, dringender Harndrang! Vielleicht musste sie einfach so dringend das sie beschloss nochmal irgendwo schnell pinkeln zu gehen, bevor sie anruft?! Vielleicht ne andere Kneipe in der Nähe oder so?
Ich stelle mir vor was ich an ihrer Stelle gemacht hätte (und auch oft gemacht habe wenn ich Nachts in München vom Feiern kam und der HBF nicht weit weg war).
Ich wäre gelaufen! Freiwillig wär ich jedenfalls niemals in ein Auto gestiegen, in ein Taxi mit Sicherheit. Aber irgendwas muss sie von dem Anruf abgehalten haben, ich glaube nicht das da so schnell ein Taxi an Ort und Stelle war. Ich denke es war eher ein Gedanke, oder die Karte war leer oder funktionierte nicht. Es muss also ein Gedanke gewesen sein der sie vom Anrufen abgehalten hat. Danach stand sie sicher dort nicht einfach so rum, sondern hat sich von Ort und Stelle bewegt je nachdem wie der Plan war.
Oooder sie hat eine ganz andere Person angerufen!


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26.02.2013 um 23:07
@crabbitrabbit
crabbitrabbit schrieb:Weiß denn wohl jemand, wie weit die Laim-sche Haltestelle weg ist und wie der Weg dort ist? Also, reines Wohngebiet, viel Gebüsch, Parks?
Vom Stiglmaierplatz die Dachauerstraße entlang zur Nachttrambahnhaltestelle Richtung Laim (Linie 19 am Hauptbahnhof) sind es ca 7-8 Minuten zu Fuß. Kein Gebüsch, keine Parks, es gibt dort aber etliche Geschäfte und Lokale.

Auf der Wegstrecke (von der Wohnung des Bekannten) Richtung Stiglmaierplatz dürften Sonja und Markus an einem größeren Park vorbeigekommen sein (Maßmannpark).
Das Gebüsch, wo Sonja sich nach Angaben des Freundes "beobachtet" fühlte, ist aber nicht Teil dieses Parks, es liegt noch ein Stück näher beim Stiglmaierplatz; es ist vergleichsweise klein, direkt and der Straße und Teil einer Wohnanlage, von hohen Häusern umgeben. Von etlichen Fenstern hat man von oben einen direkten Blick auf dieses Gebüsch. Sich dort beim Austreten unbehaglich zu fühlen, weil man evtl. 'beobachtet' werden könnte, wäre nicht wirklich verwunderlich.


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