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Mord in Wolfsburg

Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 00:40
XY-Beitrag:
"Eine Rolle in den Ermittlungen spielen mehrere Taxifahrten, die SB in Wolfsburg unternommen hat. Immer vom Taxistand am "Casino" aus. Von diesen Fahrten hat niemand aus ihrem Umfeld etwas mitbekommen..."

"Mittwoch 28. Nov 2012, der Abend vor dem Mord. Wieder steigt SB in der Naehe der Spielbank in ein Taxi..."

"Drei dieser Taxifahrten sind der Polizei bekannt. Es duerfen nicht die einzigen sein..."


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 00:46
@Aggie
Die ursprüngliche Quelle habe ich noch nicht ausfindig machen können, jedoch auch aus dem Post des Users @Squidward geht die Anzahl u. der Zeitraum der Fahrten hervor.
Demnach stammten die Angaben von der Taxifahrerin, welche sich erst spät gemeldet hatte...glaube, erst ein halbes Jahr danach...
Die Polizei wendet sich aber direkt und offensiv an die Wolfsburger Taxifahrer und nun meldet sich die Taxifahrerin mit Rain Man Qualitäten! Sie hat angeblich bis dato noch nichts von dem Mord gehört (als Taxifahrerin - bitte!), erinnert sich aber genau, daß sie das Opfer innerhalb von 4 Jahren drei mal gefahren hat, zufällig auch am Abend vor der Tat, immer vom Nordkopf nach Reislingen.
Außer diesen drei Fahrten ist keine weitere belegt.
Und auch wenn da etwas von übereinstimmenden Zeugenaussagen steht, offiziell bestätigt wurden bisher nur drei Fahrten mit ein und derselben Taxifahrerin.


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 02:07
Es gibt einen neuen Bericht...
Sabine Bittner: Es war Auftragsmord!


Am 25. November ist es zwei Jahre her, dass Sabine Bittner in Reislingen-Südwest ermordet wurde. Bis heute ist der Mörder auf freiem Fuß.
Heute zog die Polizei eine Bilanz zum Ermittlungsstand. An der wichtigsten Erkenntnis ließen Polizeichef Hans-Ulrich Podehl, Soko-Leiter Hans-Jürgen Blötz, Kripo-Chefin Imke Krysta und Polizeisprecher Sven-Marco Claus keinen Zweifel: Die Ermittler sind felsenfest davon überzeugt, dass die 47-Jährige Opfer eines Auftragskillers wurde. „Schon die Kaltblütigkeit der Tatausführung spricht für eine hohe Wahrscheinlichkeit“, sagt Blötz. Was die Ermittler bisher nie offen aussprechen wollten: Ganz offenbar wurde das Opfer durch zwei gezielte Genickschüsse regelrecht hingerichtet, der Täter benutzte höchstwahrscheinlich einen Schalldämpfer - niemand in der Nachbarschaft hörte die Schüsse.

Weitere handfeste Indizien nennt Claus: „Es gibt keinen Hinweis auf einen Einbruch, es war kein Raub.“ Eine beachtliche Summe Bargeld, mit der Sabine Bittner eine an diesem Tag erwartete Möbellieferung bezahlen wollte, blieb unangetastet zurück. Die vereinbarte Möbellieferung spielt eine weitere wichtige Rolle. Sabine Bittner hatte sich aus diesem Grund am Tattag extra frei genommen, normalerweise wäre sie gar nicht zu Hause gewesen. Sven-Marco Claus: „Die Tat geschah nicht zufällig. Der Täter muss das Wissen erlangt haben, dass sie genau an diesem Tag zu Hause war. Mit der Tötung des Opfers hatte er sein Ziel erreicht und verließ das Haus.“

99 Prozent aller Morde, so Polizeichef Podehl, liege eine Beziehungstat zugrunde. Doch das komplette Umfeld vom Ehemann über die Familie, Verwandte, Freunde bis zum Au-Pair-Mädchen wurde abgeklopft, alle hatten Alibis - auch darum geht die Polizei weiter vom Auftragskiller aus.
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Sabine-Bittner-Es-war-Auftragsmord


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 02:16
@Aggie
Hier die Info wegen der Taxifahrten..
Nach Angaben einer Taxifahrerin hat sich Sabine Bittner seit 2009 mindestens dreimal mit einem Taxi von Wolfsburg aus nach Hause bringen lassen - zuletzt gegen 18 Uhr am Tag vor dem Mord.
http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=6&fkcid=6&id=70388


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26.11.2014 um 09:22
http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Hunderte-Hinweise-ohne-heisse-Spur

Ein weiterer Artikel zum Thema, leider nur mit Abo abrufbar, ich bin mal so frei:
Hunderte Hinweise ohne heiße Spur

Der Mordfall Sabine Bittner - hier eine Chronologie des Verbrechens und der Ermittlungsschritte durch die Polizei.



25. November 2012: Die 47-jährige Sabine Bittner wird in ihrem Wohnhaus im Fanny-Lewald-Ring in Reislingen-Südwest ermordet.

November/ Dezember 2012: Die Polizei bildet eine 25-köpfige Sonderkommission, weitere 50 Beamte befragen über 1000 Anwohner.

13. Februar 2013: Für Hinweise auf den Täter werden 5000 Euro Belohnung ausgesetzt.

3. Mai 2013: Nach Hinweisen auf ein Fahrzeug mit SAW-Kennzeichen veröffentlicht die Polizei ein Phantombild des Fahrers. Ein Beitrag in „Kripo live“ des MDR bringt viele Hinweise, aber kein Ergebnis.

Sommer 2013: Nach Hinweisen auf häufige Taxifahrten durch Sabine Bittner werden sämtliche Wolfsburger Taxifahrer befragt, ohne Ergebnis.

Oktober 2013: Die Polizei geht nun von einem Auftragsmord aus, erhöht die Belohnung auf 20.000 Euro.

5. Februar 2014: Über den Fall wird in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ berichtet.

5. Februar 2014: Ebenfalls in dieser Sendung wird ein „BKMS-Server“ frei geschaltet, über den anonym Hinweise gegeben werden können und Informanten anonym mit der Polizei kommunizieren können. Deutschlandweit kommt das System erst zum zweiten Mal zum Einsatz. 43 Hinweise gehen ein - die heiße Spur ist weiterhin nicht darunter.

Insgesamt geht die Polizei hunderten Hinweisen nach - unter anderem der bis gestern nicht veröffentlichten Zeugenaussage einer Frau, die Sabine Bittner im Sommer 2012 mit einem fremden Mann gesehen haben will. Die Polizei fertigt ein Phantombild des Mannes an - und macht den Gesuchten ausfindig. Ergebnis: Er hatte sich mit einer anderen Frau getroffen, die die Zeugin mit Sabine Bittner verwechselt hatte.


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26.11.2014 um 14:49
In den Wolfsburger Nachrichten steht ein großes Interview mit den Ermittlern - hat irgendjemand einen Zugang?


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Kältezeit
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26.11.2014 um 20:18
Ylenia schrieb:Doch das komplette Umfeld vom Ehemann über die Familie, Verwandte, Freunde bis zum Au-Pair-Mädchen wurde abgeklopft, alle hatten Alibis - auch darum geht die Polizei weiter vom Auftragskiller aus.
Na also...

Lag ich mit meiner Vermutung doch richtig, wieso so felsenfest von einem Auftragskiller ausgegangen wird...


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26.11.2014 um 20:45
Interessant, dass 1996 ein Autohändler in Wolfsburg erschossen wurde und diese Tat ebenso bis heute ungeklärt ist. Autohandel und VW-Leasing-Bank; war da nicht was?

http://sonntagsblaetter.de/2013/10/20-000-euro-fur-hinweise-im-reislinger-mordfall/


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26.11.2014 um 20:46
@schwanensee
Das Interview ist von 2013 und nicht mehr aufrufbar.


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26.11.2014 um 22:36
http://t.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Sabine-Bittner-Es-war-Auftragsmord
Ylenia schrieb:99 Prozent aller Morde, so Polizeichef Podehl, liege eine Beziehungstat zugrunde. Doch das komplette Umfeld vom Ehemann über die Familie, Verwandte, Freunde bis zum Au-Pair-Mädchen wurde abgeklopft, alle hatten Alibis - auch darum geht die Polizei weiter vom Auftragskiller aus.

@Kältezeit schrieb am 26.11.2014, 20:18:
(Passage aus dem obigen Artikel): "Doch das komplette Umfeld vom Ehemann über die Familie, Verwandte, Freunde bis zum Au-Pair-Mädchen wurde abgeklopft, alle hatten Alibis - auch darum geht die Polizei weiter vom Auftragskiller aus."]

Na also...

Lag ich mit meiner Vermutung doch richtig, wieso so felsenfest von einem Auftragskiller ausgegangen wird...
Aus @Kältezeits Post vom 05.11.2014, 15:07:
Fakt ist: hier wollte sich scheinbar jemand nicht selbst die Finger dreckig machen. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber die Vermutung der Kripo, dass es sich hierbei um einen Auftrag handelte, kann nicht von ungefähr kommen. Die haben eine Vermutung, wissen aber, dass derjenige selbst ein Alibi für diesen Zeitraum hat. Anders kann ich mir dies nicht erklären.


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 23:14
Da gibt es doch diesen Hitchcock-Klassiker mit Grace Kelly, wo es auch um Auftragsmord ging ... mit 'perfektem' Alibi für den Auftraggeber, Zweitschlüssel, Anruf ....


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 23:14
Sagt mal, wie weit ist Babenhausen von Wolfsburg entfernt?

Mir kamen gerade vage Ähnlichkeiten in den Sinn. Bloß, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte? Wer weiß?

Das Ehepaar in Babenhausen wurde auch mit auch mit Schalldämpfer erschossen. Es sah mir auch wie ein Mord ohne großes Gewese aus.
Schuss und tot und fertig. Ab und weg. Auf und davon.
Für meine Begriffe muss A.D. nicht der Mörder sein.

War da nicht mal von einem Zusammenhang mit einer Bedrohung durch eine organisierte Gruppe die Rede?

Ich spekuliere nur.
Ich glaube ehrlich auch an einfach wirklich irre Menschen. Solche, die im Auftrag von satan oder Gott oder Außerirdischen handeln.

Dann könnte S.B. auch ein willkürlich ausgesuchtes Opfer sein. Zur falschen Zeit am falschen Ort.

Wie gesagt, ich spekuliere nur. Irgendwas in mir glaubt nicht daran, dass der Ehemann oder die AS darin verwickelt sind.


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Mord in Wolfsburg

26.11.2014 um 23:49
@Katina25
TIch glaube ehrlich auch an einfach wirklich irre Menschen. Solche, die im Auftrag von satan oder Gott oder Außerirdischen handeln.
@Katina25

Nur das es bei Kriminalfällen Mit bloßem "glauben" an etwas leider nicht getan ist.
Hypothesen sind deshalb immer daraufhin zu prüfen, inwieweit si sie sich mit (bekannten) Fakten vereinbaren lassen.
Für die Hypothese eines Täters, der im Auftrag von obengenannten 'Mächten' handelte, gibt es weder im Babenhausener noch im Wolfsburger Fall auch nur den Hauch eines Belegs.


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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 00:12
@Aggie
Die Ermittler haben beim Ehemann nichts gefunden. Keine Spuren, wie er einen Killer angeheuert haben soll, keine Google- Einträge oder verdächtige Telefonate etc.. Mittlerweile halte ich die Ermittlungen für etwas eindimensional.


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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 00:19
@Katina25
In Babenhausen gab es aber im Gegensatz zu dem Fall in Wolfsburg schwer belastende Indizien gegen den Nachbarn, z.B. kein Alibi, Internetrecherche nach PET-Bauschaumschalldämpfer, Streitigkeiten wegen Lärmbelästigung usw.. In Wolfsburg gibt es aber bisher nichts Dergleichen - nicht einmal ein vernünftiges Motiv; nur Spekulationen.


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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 10:48
Hallo. Ich verfolge diesen Fall schon seit zwei Jahren und muss zum Jahrestag wieder vermehrt daran denken. Mir ist bewusst, dass die Herstellung von Verbindungen zu VW nicht besonders gern gesehen ist, aber jetzt, wo mit Nachdruck noch mal auf einen Auftragsmord hingewiesen wird, bekomme ich diese Möglichkeit einfach nicht aus dem Kopf.

Hier wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass Frau Bittner ein viel zu kleines Licht gewesen sei, um irgendetwas Interessantes herausgefunden haben zu können. Trotzdem musste ich unweigerlich an die Balsam-Affäre der 90er denken. Damals war es auch ein Mitarbeiter der den Stein ins Rollen brachte. Größere Magazine wollten seine Geschichte zunächst nicht drucken, die Staatsanwaltschaft ermittelte nicht (angeblich gab es private Verbindungen zwischen Staatsanwalt und Balsam-Geschäftsführer) und erst eine zweite Anzeige sowie ein Polizeibeamter, der trotz gegenteiliger Weisung auf eigene Faust ermittelte, führten zur Aufdeckung des Skandals.

Und sollte es sich wirklich um einen Auftragsmord handeln, wäre es auch vollkommen nachvollziehbar, dass der Ehemann nicht alles preisgibt, was seine Frau ihm möglicherweise erzählt hat. Mal angenommen, sie erwähnte Namen (des Kollegen, der sich angeblich bedroht fühlte beispielsweise), ohne dafür schriftlich Beweise zu haben: müsste man dann nicht auch um das eigene Leben fürchten, wenn man das öffentlich machen würde?

Wäre mein Partner in unserer Küche mit zwei Genickschüssen hingerichtet worden, dann würde ich dieses Geheimnis meines Partners jedenfalls tunlichst für mich behalten. Wenn nicht, um mein Leben zu schützen, dann spätestens, weil ich um das Leben meiner Kinder fürchten würde.


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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 14:50
@Oktober
Ich denke da ähnlich wie Du. Die Tat war zu gut organisiert.
Für einen Otto-Normalbürger ist die Tat m.M.n. auch viel zu perfekt ausgeführt worden. Als einfacher "Biedermann" einen Profikiller anzuheuern, ohne irgendwelche Spuren (Internet, Telefon etc.) oder Mitwisser zu hinterlassen, halte ich schlicht für unmöglich.


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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 15:01
@Oktober
Im Prinzip seh ich das auch so bin aber der Meinung, dass er dafür zuviel Preis gegeben hat. Er hat ja gesagt bzw. angedeutet, dass seine Frau ein "Geheimnis" hat, er aber nicht wüsste was. Das wäre mir als Auftraggeber für einen Mord ehrlich gesagt zu heikel und hätte evtl. doch gleich beide umbringen lassen. In einer Ehe redet man über alles und wenn man aus dem selben Konzern kommt evtl auch da über viele Internas.


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Kältezeit
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Mord in Wolfsburg

27.11.2014 um 15:19
Schimpanski schrieb:ohne irgendwelche Spuren (Internet, Telefon etc.) oder Mitwisser zu hinterlassen, halte ich schlicht für unmöglich.
Ist es aber nicht. Zweithandy und den Killer hätte man auch anderweitig finden können (kann man Killer im Internet überhaupt finden?), Kreuzfahrt z. B. .. :)


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