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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

197 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Rentnerin, Troisdorf, Heinen

Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

03.02.2013 um 10:27
nilhörnchen schrieb: Und ja, auch, wie die "Biertrinker" so allgemein gewirkt haben -
Ich habemir die Darstellung im XY-Beitrag nochmal angeschaut. Sie wurden als Männer mittleren Alters dargestellt. also keine Jugendlichen und auch keine jungen Erwachsenen. Ich persönlich dachte gerade, als ich die Darstellung nochmal sah, die Männer sollen vermutlich eine bestimmte Gruppierung Männer darstellen, keine richtigen Obdachlosen sondern diese, die sich halt gerne an bekannten Plätzen einer Stadt/Ort häufig zum Biertrinken treffen, die sich auch morgens schon irgendwo zum trinken treffen.
nilhörnchen schrieb:Ich bin halt der Meinung, dass man sich der Lösung dieses Falls am ehesten noch über das Motiv nähern kann

Da stimme ich dir zu, allerdings ist das wohl in diesem Fall äußerst schwierig. Ich finde, im Fall Heinen kann man so gut wie nichts ausschließen. Von einem nicht geplanten Mord über Raubmord über Zufallsopfer bis hin zu Beziehungstat könnte alles in Frage kommen. Ich glaube die Polizei kommt hier nur mit Zeugen weiter.....
nilhörnchen schrieb: Andererseits kann man einen gezielten "Auftragsmord" aus dem - familiären*? - Umfeld des Opfers auch nicht ganz ausschließen (ich betone hier und jederzeit wieder, dass ich hier hochspekulativ unterwegs bin und niemandem etwas unterstellen möchte!):
Da schließe ich mich an, ohne explizit jemanden verdächtigen zu wollen, auch bei mir reine Spekulation. Ich finde allgemein bei den XY-Filmfällen wird so ganz geschickt öfter das Augenmerk durch bestimmte Situationen, die akribisch gezeigt werden, oder durch mehrmalige Nennung einer bestimmten Situation/Person, eines bestimmten Ortes,auf etwas bestimmtes gelenkt/hingewiesen und in diesem Filmfall wurde für mich eine Person mindestens einmal zu viel erwähnt. Wie gesagt, ich möchte niemandem etwas unterstellen, reine Spekulation.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

03.02.2013 um 11:45
Hallo @all,

wir hatten ja auf den ersten Seiten dieses Threads schonmal darüber nachgedacht, ob es sich im Fall eventuell auch um einen "Serientäter handeln könnte, der Senioren überfällt....
Ich hatte nochmal so kreuz und quer gesucht und LEIDER jede Menge Mordfälle oder Überfälle mit Todesfolge an Seniorinnen gefunden. Sie ziehen sich praktisch durchs gesamte Bundesgebiet. In den meisten Fällen war das Motiv Habgier,Raub/Einbruch mit Todesfolge und gelegentlich Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebes,Lustmord!
Viele Fälle konnten geklärt werden, einige sind nach wie vor ungelöst.
Mir hat eben ein sehr freundlicher User dieses Forums einen Link zukommen lassen, von einem Fall,ein Mord an einer Seniorin, im benachbartem Ausland....könnte es sich doch möglicherweise um eine Serie handeln....?

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/polizei-bestaetigt-mord-id2187412.html


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Giselle-Sophie
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

03.02.2013 um 15:25
Vielen Dank, @Quinzy, für den Link. Vom Typ her war die Stefanie so ähnlich, wie Frau Heinen.
Allerdings weiß man noch zu wenig, was die Parallelen - außer dem Alter 80 plus - sonst noch waren. Motiv auch noch fraglich bis jetzt. Interessant wäre, ob diese Stefanie auch per Inserate auf Kontaktsuche war.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

03.02.2013 um 18:00
http://ergebnisdienst.fussball.de/sf-troisdorf-fc-hennef-05/begegnungen/kreispokal-b-junioren/kreis-sieg/b-kreispokal-we...

@Quinzy
@Giselle-Sophie

Die beiden Biertrinker müssen nicht unbedingt etwas mit der Tat zu tun haben. An dem Tag fand auf dem Sportplatz ganz in der Nähe ein Fußballspiel statt (19:06 - 20:39), Schneewittchenweg.

Vielleicht handelt es sich um ganz normale Zuschauer, die sich vor dem Spiel ein Bier getrunken haben. Und die sich später nicht als Zeugen gemeldet haben, weil sie entweder nichts von dem Mord erfahren haben oder nicht in die Sache reingezogen werden wollten.

Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass man sich vor einem geplanten Einbruch/Überfall bzw. nach einer solchen Tat biertrinkend in der Nähe des Tatortes aufhält. Auch nicht, um evtl. die Lage auszubaldowern.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

03.02.2013 um 20:41
@chianti
Danke für diese Info. Das könnte natürlich wirklich sein, das die "Biertrinker" sich vorm Spiel ein Bierchen getrunken haben. Wie man sehen kann, ist der Sportplatz von der Hans-Böckler-Straße nicht weit entfernt.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 10:16
@chianti
@Quinzy
das Fußballspiel könnte eine sehr gute Erklärung sein - auch dafür, warum diese Biertrinker nicht ständig dort herumsitzen, sondern eben nur an diesem Tag.

@Quinzy
Danke, dass du nochmal die Serientäter-Hypothese aufgreifst, das könnte natürlich auch sein, auch wenn aus meiner Sicht ein bisschen dagegen spricht, dass nichts geraubt wurde. Aber hier könnte der Grund ja sein, dass der Mord eben nicht wie geplant abgelaufen ist und man sich nur rasch aus dem Staub machen wollte, bevor jemand aus dem Haus darauf aufmerksam wird. Dass niemand zuhause ist, wusste der Täter ja vielleicht nicht.

Ganz verstehen bzw. mir plausibel erklären kann ich allerdings immer noch nicht, warum die Eingangstüre offen war. Vielleicht war es ja nur ein Versehen, d.h. der Täter hat die Tür nur leicht (= leise) zugezogen, sie war aber nicht ganz zu und ist dann - vielleicht sogar etwas später erst, z.B. durch Zugluft/Windstoß - wieder aufgesprungen. Anscheinend ist sie ja - als die Nachbarin im Treppenhaus war - auch durch Zugluft oder was auch immer - wieder ins Schloss gefallen. Warum das allerdings genau in diesem Moment war, und nicht schon viel früher, immerhin stand sie ja mehrere Stunden bzw. die ganze Nacht über offen, ist auch so eine Sache.

Ich kann mir nicht helfen, irgendwie finde ich diese ganze "Türgeschichte" etwas sehr eigenartig. Sogar eigenartiger als die stehengelassenen Pantoffeln.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 10:20
@Quinzy
Ich kann mir momentan leider die xy-Folge nicht nochmal ansehen, könntest du mir per PN vielleicht einen Tipp geben, welche Person du da meinst? Würde mich sehr interessieren, ob wir beide denselben Eindruck haben ...


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 14:43
nilhörnchen schrieb: Danke, dass du nochmal die Serientäter-Hypothese aufgreifst, das könnte natürlich auch sein...
Ich finde, da im Fall Heinen, nichts über das Motiv bekannt ist, sollte man alles in Erwägung ziehen.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 14:51
@Quinzy
ja, das denke ich auch. Und ältere Menschen sind ja schon öfter Opfer von Betrügern und eben auch Mördern geworden, weil sie - vermeintlich - leichte Opfer darstellen und teilweise ja auch viel Geld bei sich zuhause "gebunkert" haben. Daher kann man auch im gegenständlichen Fall nicht ausschließen, dass es sich um eine Serientat handelt.

Ich befürchte nur, wir werden hier kaum wirklich weiter kommen, weil uns einfach viele Informationen fehlen - und es wäre interessant, zu wissen, in welche Richtungen die Polizei ermittelt hat. Und was sie gegebenfalls schon ausschließen konnte.

Jedenfalls ist es traurig, dass dieser Fall noch ungelöst ist - und es wohl zunehmend schwieriger werden dürfte, ihn noch zu lösen. Am ehesten sehe ich da noch die Chance, wenn es wirklich ein Serientäter ist, dass er in einem anderen Zusammenhang gefasst wird und dann ev. diese Tat gesteht.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 15:40
nilhörnchen schrieb: Ich kann mir nicht helfen, irgendwie finde ich diese ganze "Türgeschichte" etwas sehr eigenartig.
Tja...die offene Türe.....?! Da würde es mehrere Möglichkeiten geben, zuerst wie du@nilhörnchen schon geschrieben hast ein Versehen. Dann möglicherweise aus Hast/Eile des Täters einfach offen gelassen. Vielleicht sollte Frau Heinen auch verletzt gefunden werden, weil ein Mord garnicht geplant war. Vielleicht war die Tür auch zu und Frau hat sie schwerverletzt noch geöffnet, bevor sie möglicherweise im Flur zusammenbrach...oder...oder

Was mich nochmal interessieren würde wäre, ob Frau Heinen exakt so aufgefunden wurde,wie es im Filmfall gezeigt wurde. Sie lag auf dem Bauch mit dem Gesicht nach unten und der Kopf lag Richtung Wohnungstüre.

Wurde sie wohl von der Haustüre aus angegriffen? Hat sie die Haustüre geöffnet und hat möglicherweise sofort einen Schlag ect. auf den Kopf/aufs Gesicht bekommen. Im Film konnte man ja sichtbare Hämatome im Stirn-Augenbereich entdecken. War eventuell schon jemand im Flur als sie ohne Pantoffeln in den Flur kam.....?


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 16:49
ja, es gibt tatsächlich viele mögliche Erklärungen, warum die Tür offen stehen könnte.

Gut gefällt mir auch die These, dass sie offen gelassen wurde, weil man wollte, dass das Opfer noch rechtzeitig gefunden wird - weil eben kein Mord geplant war.

Dass sie die Tür selbst noch geöffnet hat, kann ich mir schwerer vorstellen, weil sie dann vermutlich sehr nahe bei der Tür gelegen haben müsste - wohl so nahe, dass die Nachbarn sie beim Vorgehen eigentlich hätten sehen müssen. Wobei das natürlich darauf ankommt, wie die Wohnung "geschnitten" ist ...

Ich denke auch, dass sie ungefähr dort, wo man sie gefunden hat, auch angegriffen wurde. Die Frage wäre jetzt, ob von hinten (meine "alte" der Täter kam über den Balkon-Theorie und sie lief vor ihm weg) oder von vorne, d.h. der Täter kam durch die Wohnungstür: entweder, weil sie ihm geöffnet hat oder er einen Schlüssel hatte und sich selbst rein ließ. Dagegen, dass sie die Tür selbst geöffnet hat, sprechen meiner Meinung nach die Pantoffeln, denn hätte es geläutet, hätte sie sich vermutlich noch die Zeit genommen, die Pantoffeln anzuziehen.

Und wenn der Täter keinen Schlüssel hatte, konnte er ja wohl auch schon zur Haustür nicht rein - und da war es ja anscheinend ihre Gewohnheit, erst mal über den Balkon nachzuschauen, wer da unten steht, bevor sie jemanden ins Haus lässt. Also ich glaube irgendwie nicht so recht daran, dass sie jemand an der Wohnungstür "einfach so" überraschen konnte. Anscheinend war sie ja eher vorsichtig, was auch im Beitrag anklingt, wo die Nachbar ja "wegen ihr" die Haustür zusperren.

Ich frage mich in dem Zusammenhang immer noch, warum der Besuch des Arbeitersamariterbundes so ausführlich dargestellt wurde, wenn doch gleichzeitig gesagt wird, dass diese definitiv nichts mit dem Mord zu tun haben. 1. Warum weiß man das so genau bzw. kann diese so kategorisch ausschließen und 2. Was soll der Zuseher daraus ableiten können, d.h. warum ist es für den Beitrag wichtig?

Natürlich kann es sein, dass man andere "Werber" sucht, die in dieser Zeit ggf. auch unterwegs gewesen sind - ich denke aber, dass das eher unwahrscheinlich ist: wenn eh schon zwei Gruppen in dieser Zeit in dieser Straße unterwegs waren, wäre es ja ein bisschen kontraproduktiv für andere "Werber" zur selben Zeit diesselben Anwohner zu "nerven", da ich davon ausgehe, dass die Anwohner dann weniger bereit sind, sich für etwas "werben" zu lassen, je öfter sie "angelabert" werden ... oder?


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 17:03
nilhörnchen schrieb: Ich frage mich in dem Zusammenhang immer noch, warum der Besuch des Arbeitersamariterbundes so ausführlich dargestellt wurde, wenn doch gleichzeitig gesagt wird, dass diese definitiv nichts mit dem Mord zu tun haben
Vielleicht wurde das so ausführlich dargestellt, weil man den Zuschauern zeigen wollte....Frau Heinen war sehr vorsichtig, sie öffnete nicht bei jedem klingeln gleich die Tür, sie vergewisserte sich durch Sicht(z.B. Balkon) wer geklingelt hat. Sie ließ sich nicht "bequatschen bzw.etwas aufschwatzen" sprich Mitgliedschaft oder Abo...?


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 17:09
nilhörnchen schrieb: Ich denke auch, dass sie ungefähr dort, wo man sie gefunden hat, auch angegriffen wurde. Die Frage wäre jetzt, ob von hinten (meine "alte" der Täter kam über den Balkon-Theorie und sie lief vor ihm weg) oder von vorne, d.h. der Täter kam durch die Wohnungstür: entweder, weil sie ihm geöffnet hat oder er einen Schlüssel hatte und sich selbst rein ließ. Dagegen, dass sie die Tür selbst geöffnet hat, sprechen meiner Meinung nach die Pantoffeln, denn hätte es geläutet, hätte sie sich vermutlich noch die Zeit genommen, die Pantoffeln anzuziehen.
...Die Frage wäre jetzt, ob von hinten (meine "alte" der Täter kam über den Balkon-Theorie und sie lief vor ihm weg)...das würde dann ja passen, wenn sie bäuchlings mit dem Gesicht zur Tür gelegen hat, von hinten angegriffen und zu Fall gebracht....


....von vorne, d.h. der Täter kam durch die Wohnungstür: entweder, weil sie ihm geöffnet hat oder er einen Schlüssel hatte und sich selbst rein ließ.....dazu würde das Verletzungsbild im Film passen, dort sah man Verletzungen/Hämatome im Gesicht, allerdings könnte ich mir vorstellen, das sie dann anders herum gelegen hat, mit den Füßen zur Tür und gegebenenfalls auf dem Rücken....


...aber alles nur spekulativ, sie kann ja auch nach dem Angriff noch anders positioniert worden sein....


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 17:19
Quinzy schrieb:Vielleicht wurde das so ausführlich dargestellt, weil man den Zuschauern zeigen wollte....Frau Heinen war sehr vorsichtig, sie öffnete nicht bei jedem klingeln gleich die Tür, sie vergewisserte sich durch Sicht(z.B. Balkon) wer geklingelt hat. Sie ließ sich nicht "bequatschen bzw.etwas aufschwatzen" sprich Mitgliedschaft oder Abo...?
ja, das ist auch eine gute Erklärung - und ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Vor allem, weil der "Werber" ja recht hartnäckig ist und sie ebenso hartnäckig, aber höflich, alles abwiegelt.
Vielleicht ging es ja wirklich nur darum, den Zusehern zu zeigen, dass man es da nicht mit einer leichtgläubigen Frau zu tun hatte ...

Ich glaube, dass man die Positionierung ohnehin nicht wirklich aus dem xy-Beitrag ableiten kann. Es war ja auch eine andere Wohnung. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass es insofern authentisch war, als sie vielleicht wirklich am Bauch liegend aufgefunden wurde.

Aber, wie du @Quinzy schon sagst, letztlich ist es nicht wirklich aussagekräftig, wie sie gefunden wurde, weil egal wie sie angegriffen wurde, sich aus dem "Gerangel" alle möglichen Positionswechsel ergeben haben können UND sie darüber hinaus noch nachträglich umpositioniert hätte werden können, zB, weil man nachsehen wollte, ob sie noch lebt etc. (dann wäre sie allerdings vermutlich am Rücken gelegen).

Mir gefällt mittlerweile die Theorie, dass der Täter einen Schlüssel hatte immer besser - auch, weil er dann auch vielleicht wissen konnte, dass er zum Tatzeitpunkt allein mit Fr. H. in diesem hellhörigen Haus ist. Denn ganz leise wird der Kampf ja sicher nicht abgegangen sein ...


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 17:27
nilhörnchen schrieb: Mir gefällt mittlerweile die Theorie, dass der Täter einen Schlüssel hatte immer besser - auch, weil er dann auch vielleicht wissen konnte, dass er zum Tatzeitpunkt allein mit Fr. H. in diesem hellhörigen Haus ist. Denn ganz leise wird der Kampf ja sicher nicht abgegangen sein ...
Ja, mir auch. Das würde dann auch die nicht angezogenen Pantoffeln erklären....sie sitzt auf dem Sofa und löst Kreuzworträtsel, dann hört sie im Flur ein Geräusch, hört womöglich das ein Schlüssel ins Schloß gesteckt wird, hört jemanden die Wohnung betreten und denkt sich....das kann doch nicht sein, fährt erschrocken hoch und läuft ohne Pantoffeln in den Flur, wird dort überrascht und angegriffen. Deine Aussage @nilhörnchen das der Täter wissentlich in dem hellhörigen Haus mit Frau Heinen alleine war und der Kampf sicherlich nicht lautlos von statten ging gefällt mir gut...


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

04.02.2013 um 18:22
genau, die Pantoffeln wären dann auch erklärt ... und auch der Fundort der Leiche.

Die spannende Frage wäre dann, wer eine Möglichkeit hatte, an einen Schlüssel zu kommen? Und warum? Womit wir wieder beim Motiv wären ...


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

05.02.2013 um 14:43
nilhörnchen schrieb: Die spannende Frage wäre dann, wer eine Möglichkeit hatte, an einen Schlüssel zu kommen? Und warum? Womit wir wieder beim Motiv wären ...
Spielen wir doch mal ganz unverbindlich einige Szenarien durch, wer eine Möglichkeit gehabt hätte an einen Schlüssel zu kommen......

Da wären in erster Linie Familienangehörige, sprich Kinder von Frau Heinen. wir wissen sicher, das sie einen Sohn hat, der wird im Filmfall erwähnt, weitere Kinder wären möglich.

Dann kämen die Ehepartner/in oder Partner/in ganz allgemein von den möglichen Kindern von Frau Heinen dazu.

Als nächstes hätten wir dann Enkel/innen von Frau Heinen. Vielleicht hat Oma ihnen einen Schlüssel gegeben oder aber sie könnten an einen Schlüssel über die Eltern gelangen. Falls sie selber einen Schlüssel haben, kämen dann möglicherweise noch die Partner/innen dieser Enkel hinzu, falls man zusammen wohnt oder gegebenenfalls mit zu Besuch bei deren Eltern ist.

Wenn der Schlüssel in einer Wohnung von einem Kind von Frau Heinen "hängt" und diese Familie eventuell eine Putzfrau oder Haushälterin/Hausmeister hat, dann könnten auch diese an einen Schlüssel gelangen.

Falls Handwerker in der Wohnung waren, wo ein Ersatzschlüssel von Frau Heinen hängt, könnten diese ebenfalls an den Schlüssel gelangt sein, hängt vielleicht öffentlich am Schlüsselbrett mit Namenschild (Oma oder Mutter). Es gibt ja so "familieneigene" Handwerker die "man so kennt" und die "so rumgereicht" werden, Maler,Elektriker,Installateure, ect, die dann auch Oma und andere Familienangehörige kennen.

Hatten vielleicht Nachbarn von Frau Heinen einen Wohnungsschlüssel für etwaige Aussperrungen? Wer hätte dann in diesem Fall Zugang zum Schlüssel, ebenfalls wie oben beschriebene Personengruppen dieser Nachbarn?

Gab es außerhalb der Wohnung irgendwo ein Depot (wird ja gerne mal der Blumenkübel genommen), wo möglicherweise ein Ersatzschlüssel versteckt war? Frage hier, hat das jemand gewußt,, gesehen oder ausgekundschaftet? Dann käme in diesem Fall jeder Fremde in Frage......

Verwaltete Frau Heinen ihre Immobilien selber oder über eine Hausverwaltung ect.? Wäre das der Fall, könnte ich mir vorstellen, das die Hausverwaltung Schlüssel zu den jeweiligen Wohnungen hat.

Also es kämen einige Personen in Frage, die eventuell eine Möglichkeit hatten, an einen Schlüssel zu gelangen......


Wenn jetzt einer der oben aufgeführten Personen mit einem Schlüssel in die Wohnung gelangt wäre, welches Motiv hätte er haben können?

Motiv ...aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen.

Mordlust, Freude am töten eines Menschen aus Langeweile,Neugierde,Angeberei,Sadismus
Habgier,Vermögensmehrung,beeinhaltet Auftragsmord und Raubmord
Sexualmord (schließe ich in diesem Fall aus)
Niedrige Beweggründe wie Rache, Neid, Wut


Sollte Frau Heinen überhaupt getötet werden? Vielleicht sollte sie nur überfallen werden..?

Stand Raub im Vordergrund und sie war versehentlicherweise so schwer verletzt, das sie an den Folgen starb?

Oder doch eine Beziehungstat, wollte jemand Frau Heinen aus der Wohnung haben, der Überfall sollte sie einschüchtern, sodaß sie freiwillig in betreutes Wohnen/Seniorenresidenz geht?

Sollte die Immobilie eventuell verkauft werden, wollte ein Nachbar oder wer auch immer diese Wohnung haben..?

Ging Frau Heinen möglicherweise irgend jemanden zu stark und permanent auf die Nerven mit möglichen Forderungen( Zeit für Erledigungen/Besorgungen/etwaige Dienstleistungen/ Zeit, die der jenige mit ihr verbringen sollte) ihrerseits, womit dann dieser jenige viel seiner Zeit einbüßen mußte...?

Oder doch der Serientäter, der über den Balkon oder ein etwaiges Schlüsselversteck in die Wohnung gelangte?


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

05.02.2013 um 17:22
@Quinzy
Vielen Dank für diese umfassende Zusammenstellung und auch für die zahlreichen, sehr, sehr guten Fragen, die sich damit verbinden.
Ob wir wohl jemals Antworten darauf finden bzw. erhalten werden?

Mir war bis zu deiner Aufstellung gar nicht bewusst, wie vielfältig der Kreis jener ist, die theoretisch eine Möglichkeit gehabt hätten oder finden hätten können, an einen Schlüssel zu kommen. Das stimmt einen auch in Bezug auf die eigene "Schlüsselsicherheit" nachdenklich.

Insofern halte ich es zunehmend für möglicher, dass sich tatsächlich jemand mit einem Schlüssel Zutritt verschafft hat - umso mehr, als es deutlich unauffälliger wäre, als beispielsweise am helllichten Tag über den Balkon zu klettern.

Auch die Motivlage ist bei den potenziellen "Schlüsselträgern" recht breit: von ganz persönlichen Motiven über unterschiedlich gelagerte Bereicherungsabsichten bis hin zum "klassischen Raubmord" ist da vieles denkbar. Und natürlich ist immer noch genauso gut denkbar, dass der Mord an sich nicht geplant, sondern - sozusagen - ein "Unfall" war.

Selbst der Serientäter könnte immer noch in ein Szenario passen, wo er sich die Schlüssel besorgt. Man könnte vielleicht die anderen Taten daraufhin untersuchen, ob auch hier die - theoretische und praktische - Möglichkeit gegeben war, dass sich der Täter einen Schlüssel besorgt hat. Das wäre dann zugleich ein gemeinsames Merkmal dieser Serie, quasi die "Handschrift" des Täters. Ich komme auf diesen Gedanken deswegen, weil mir deine Aufstellung so richtig vor Augen geführt hat, dass es gar nicht so schwer sein muss, sich einen Schlüssel zu beschaffen - und dass dies durchaus bei der Wahl der Opfer eine Rolle spielen könnte: zum Opfer werden die, wo es gelingt, an einen Schlüssel zu kommen.

Aber natürlich darf man auch das familiäre Umfeld nicht außer Acht lassen. Ich denke zwar, dass die Polizei zuallererst in diese Richtung ermittelt hat, aber vielleicht fand man keine oder nicht ausreichende Anhaltspunkte.

Ein besonders ausgeprägtes, nicht-familiäres Umfeld dürfte Fr. H. ja nicht gehabt haben, wenn man dem xy-Beitrag in diesem Punkt Glauben schenken darf, wo sie sich ja darüber beklagt, dass sie sehr einsam ist, niemanden mehr hat und nur einmal im Monat zu einem Kaffeeklatsch kommt. Deswegen hat sie wohl auch die Anregung der Enkelin aufgegriffen und sich mit Kontaktanzeigen beschäftigt.

Das beschäftigt mich allerdings nun auch schon eine Weile: einerseits wird Fr. H. ja als recht offene, redefreudige Person dargestellt, die immer bereit ist, mit den Nachbarn oder Bekannten, die sie auf der Straße trifft ein bisschen zu plaudern. Wieso fällt es ihr dann so schwer, "echte" Bekanntschaften zu knüpfen? Denn, dass sie einsam ist, wird sie ja schon länger beschäftigt haben und auch, wenn sie natürlich in einem Alter war, wo mit der Zeit der Freundeskreis schrumpft, so hätte ich - aus dem xy-Beitrag - doch eher den Eindruck, dass es ihr nicht schwer gefallen sein dürfte, neue Kontakte zu knüpfen. Worauf ich hinaus will (und was ich nicht ganz verstehe) ist, dass das Bild, das ich von Fr. H. im Kopf habe eigentlich nicht zu einer einsamen Person passt, die sich mit 88 noch daran machen muss, per Kontaktanzeige neue FreundInnen zu finden. Vielleicht hängt dies aber auch mit der Pflege ihres 100jährigen Mannes zusammen - ich kenne einige Fälle, wo durch die jahrelange, intensive Pflege, Freundschaften gelitten haben, die dann nicht ohne weiteres, nach dem Tod des zu Pflegenden wieder aufgegriffen werden konnten. Damit waren diese Personen dann doppelt einsam: Verlust des Partners UND kein stützender Freundes- und Bekanntenkreis (mehr). Möglich, dass das bei Fr. H. auch so war.

Weiß man eigentlich, wann ihr Mann verstorben ist, d.h. wielange sie schon alleine war?


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

06.02.2013 um 12:59
Frau Heinen hatte trotz ihres hohen Alters, ihr "gesundes Misstrauen" nicht verloren.
Es dürfte deshalb nicht in ihrem Interesse gewesen sein, primär andere Senioren
("70 plus"), die auf ihre Kontaktanzeige brieflich geantwortet haben, zu sich in ihre Wohnung einzuladen oder auch am Telefon, Angaben über ihren präzisen Wohnort zu erwähnen.

Bei Augenscheinnahme ihrer Wohnräume, sind durch sie zeitlich keine entsprechenden Vorbereitungen getroffen worden, die auf einen geplanten Seniorenabend zu zweit hingedeutet hätten(besonders hergerichteter Tisch im Wohnzimmer, Kerzen, Getränke, kleine Snacks).

Spekulativ könnte folglich vermutet werden, dass eine Täterin oder ein Täter, aus ihrem persönlichen oder näheren Umfeld, diese feige kriminelle Handlung geplant oder spontan begangen hat, da sie über bessere Kenntnisse von der Beschaffenheit ihres Wohnhauses(geringer Schallschutz, Anzahl der Nachbarn/Türspione, etc.) sowie den Gepflogenheiten der alten Dame,
verfügt haben.

Kurios ist, dass keine Geldmittel oder andere Wertsachen nach dem Tatgeschehen entwendet worden sind.

Dafür wird diese Person durchaus ihre individuellen Gründe gehabt haben.


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Mord an 88jähriger Hildegard Heinen aus Troisdorf

06.02.2013 um 16:01
@RogerMortimer
Die Spekulationen zum nahen Umfeld hatte ich auch, weil die Motivfrage unbeantwortet ist.

In dieser Hinsicht konnte ich da wenig Logik erkennen, denn nach meinem Verständnis wäre den Erbberechtigen das Erbe ohnehin einmal zugekommen, es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen.
Zum anderen die Frage, was hätten nicht erbberechtigte Angehöre für ein Motiv gehabt, die alte Frau umzubringen, nichts zu entwenden?

Da sehe ich mit den jetzigen Informationen eigentlich keinen Ansatz.


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