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Der Spiegel der Toten

185 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gott, Tod, Religion, Psyche, Bewusstsein, Sterben, Jenseits, Paradies
du_selbst
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 07:43
@venefica , der ganze Thread hat einen Zweck, aufzuräumen mit dem Gedanken dass es nach dem Tod noch eine andere Welt gibt als unsere eigene. Wenn du stirbst, wirst du zu einem Spiegel, und darin erkennen sich die Toten, also wir selbst, sind die Toten, es gibt in diesem Sinne keine andere Welt, auch keine Verstorbenen, weil sie sich in uns verwandeln. Das will uns dieser Spiegel sagen.

Wer mit Verstorbenen spricht, der spricht mit der Vergangenheit, mit seiner Vorstellung und Fantasie.

Wenn jemand stirbt, lebt er nicht als Geist sondern als Spiegel weiter, das heisst, er lebt in dir weiter, in mir, in uns allen, aber nicht als Geist, sondern als unser eigenes ich.

@Marina1984

Warum wir ein Spiegel sind? Nimm einen Spiegel und betrachte dich darin, was siehst du? Die ganze Welt, soweit dein Horizont reicht. Und nun zerbrich den Spiegel, was siehst du nun? Die ganze Welt, soweit dein Horizont reicht. Was ist der Unterschied? Es gibt keinen Unterschied, du bist der Spiegel der ganzen Welt.


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Marina1984
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 07:52
@du_selbst

Nun ja. Danke für die Aufklärung. :)


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Malthael
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 15:27
@Keysibuna
von nichts kommt nichts. also kann es weder am anfang noch am ende nichts geben.
also warum sollte man davor angst haben?


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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 16:10
Es macht ja Sinn zu sagen, das Denken immer auf der Vergangenheit beruht. All die Worte und die Asoziationen welche wir erlernten, unsere Prägungen usw, all das hat seine Wurzeln in der Vergangenheit.
Ein weiterer Aspekt scheint mir eine Art kollektives Unterbewusstes zu sein, um welches es hier gehen solle.

Das nun aber Spiegel was lebendiges sein sollen und alles was lebt Tod, scheint mir dennoch etwas suspekt.

Auch die hübscheste Fata Morgana ist unerreichbar, dennoch vermag sie Sehnsüchte zu wecken.


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 17:19
Gehen wir davon aus, dass nach dem Tod, genau wie vor der Geburt, nichts ist. @Malthael Das heisst, wir alle werden zu nichts, und kommen aus dem nichts. Erwecken wir dieses nichts nun zum leben, dann verwandelt es sich zu allem was ist, es verwandelt sich in dich, in mich, in alles, schliesslich wird alles einmal vergehen und im nichts enden.

Und wenn wir diesem Nichts nun einen Namen geben, und es Spiegel nennen, ihm ein bewusstsein geben, und es zurückholen aus dem nichts, dann erkennt es sich in uns allen.

Wir sind somit über das nichts alle miteinander verbunden, nenn es von mir aus kollektives unterbewusstsein @jimmybondy

Bei dieser Betrachtung geht es eben darum, nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft zu blicken, schau dem Tod direkt in die Augen, betrachte das Nichts zu dem du wirst als einen Spiegel in dem sich jeder selbst erkennt, werde eins mit dem Nichts, und dem Tod, und dann reise zurück in die Gegenwart, alles was du jetzt hier siehst, wird einmal genau so enden wie du, nichts/tot sein, du bist somit über den Tod mit all diesen Dingen verbunden, denn auch sie werden einmal tot sein, genau so tot wie du.


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Malthael
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 17:25
@du_selbst
aber wer kann denn dieses nichts zu leben erwecken, wenn doch nichts da ist? ^^
irgend jemand muss doch da sein. irgend jemand muss doch am anfang das wort gesprochen haben.
es gehören ja immer 2 dazu. der der spricht und der ders hört. ansonsten führst du nur selbstgespräche.


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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 17:47
@du_selbst

Da die Zukunft in meinem Verständnis nicht determiniert ist, reden wir bei Deinem Vorschlag über eine Fantasiereise.
Das mag Sinn machen, wohl tun usw., nur wenn man wirklich was über sich erfahren will, dann gilt es dennoch den Blick auf das Innere im hier und jetzt zu richten und nicht auf ein Konstrukt.


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

29.11.2011 um 20:28
Die Schöpfung des Nichts.

Das Nichts hat sich selbst erschaffen, sich selbst zum Leben erweckt, ganz einfach indem es aufgehört hat zu existieren, hat es all das erschaffen was wir jetzt sind. Das war nicht schwer für das Nichts, denn das Nichts gab es nie, es hat niemals existiert. Und daraus, aus diesem Nichts, ist eben auch unser Spiegel entstanden, einen Spiegel den es niemals gab, der Spiegel der Toten, der Ursprung all dessen was wir jetzt sind. @Malthael

@jimmybondy

Wir können ebensogut in der Gegenwart bleiben, wenn du etwas über dich selbst erfahren willst, wirf einen Blick in den Spiegel, und du wirst dir selbst begegnen. Wenn du dich selbst erfährst, dich selbst kennenlernst, dir selbst begegnest, dann wirst du feststellen, dass es keinen Unterschied gibt, zwischen dir und allen anderen Wesen dieser Wirklichkeit.


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tic
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Der Spiegel der Toten

30.11.2011 um 01:14
@du_selbst

Wollt nur mal sagen in Bezug auf "sinn des Lebens"

Bin der Meinung es gibt keinen sinn, es ist alles durch Zufall entstanden, falls es einen sinn gibt,
dann vielleicht nur "Erhaltung der Art".


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Superhyper
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Der Spiegel der Toten

30.11.2011 um 02:36
Hello liebste allmystery-freunde und user und alles was es so hier gibt ;-) !

mir fällt auf, hier ist die Rede von SPIEGEL und so.
Da hab ich das geilste und schööööööööööönste passendste Video dazu gefunden..! achchhh

achhh, vermisse die zeiten ;-)))) - geniesst es !

Youtube: Rammstein - Kokain. (Lyrics)


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Der Spiegel der Toten

01.12.2011 um 00:17
@du_selbst

Mal davon abgesehen das ich gar nicht wüsste wie das gehen soll, glaube ich nicht, das mir das all soviel bringen würde.


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loni
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Der Spiegel der Toten

03.12.2011 um 11:31
hmmmmm probieren geht über studieren


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oneisenough
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Der Spiegel der Toten

03.12.2011 um 19:59
@du_selbst

Wir sind weder die Toten noch die Lebendigen, noch die Spiegel eines der beiden.

Frage dich:
Was sind die fundamental zugrunde liegenden, konzeptionellen Rahmenbedingungen, ohne welche die gesamte manifestierte Welt der Phänomene (=wahrnehmbare Objekte) nicht möglich wäre? Es sind zwei elementare untrennbare miteinander verbundene Konzepte.

Gäbe es kein Konzept von Raum, welches eine Form und ein Volumen hervorbringt, könnte es da jemals ein 3-dimensionales manifestiertes Objekt geben?

Und gäbe es kein Konzept der Zeit, könnte da jemals ein erscheinendes Objekt bemerkbar sein, ohne seine Dauer, während der es bemerkbar ist?

Das bedeutet: Wenn diese Rahmenbedingungen genannt Raumzeit ganz offensichtlich konzeptionell sind, könnte da ein von diesen Rahmenbedingungen abhängiges Objekt, von denen jeder Einzelne von uns ein solches ist, jemals etwas Anderes sein, als eine konzeptionelle imaginäre Illusion?

Deswegen: Verstehe es mit ganzer Entschlossenheit ein für allemal, dass keines dieser konzeptionellen Objekte, missverstanden als eine unabhängige Entität, keine noch so geartete unabhängige Existenz und persönliche Willenskraft oder ein Spiegel-Dasein haben kann.

Niemand ist geboren. Und niemand stirbt. Was geboren ist, ist dieses Konzept. Es gibt keine Entität, die befreit werden müsste durch einen Tod.

Das Nichtverstehen dieser Fakten konstituiert zwangsläufig die Gefangenschaft, die Gebundenheit als Ausdruck der Ignoranz, während die Erkenntnis dieses Faktes die Befreiung jeglicher Ignoranz ist und zu wahrer Freiheit führt, im Sinne von Befreiung von jeglichem Konzept.

Dies ist die unerschütterliche Wahrheit der menschlichen Natur. Sie ist die totale Negation des Nichts, anstatt wie du es nennst, das Nichts, aus dem alles hervorgeht. Denn es ist genau das Gegenteil: Das Absolute Potential aller Möglichkeiten in Form von reiner Absoluter Aufmerksamkeit, ohne die es nichts gäbe, und aus der alle Konzepte hervorgehen.


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Malthael
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Der Spiegel der Toten

03.12.2011 um 20:26
@du_selbst
ich finde deine überlegungen echt interessant. vielmehr solltest du deinen thread titel ändern.
in spiegel der zeit. vergangeheit gegenwart und zukunft finden gleichzeittig statt und den tod gibt es auch nicht nur das geboren werden und sterben. und auch das ist ein prozess des erwachens.





ich erhebe kein anspruch auf gesagtes :D


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

15.12.2011 um 20:51
Einfacher gehts nicht mehr, der Umstand ist ... die Brücke.

Gehen wir davon aus, dass die Geburt der Anfang und der Tod, das Ende ist. Dass das Leben die Brücke ist, die Anfgang und Ende, Geburt und Tod miteinander verbindet. Der Tod ist dabei der Fluss den es zu überqueren gilt, über den uns die Brücke des Lebens führt.

Nur über die Brücke des Lebens, gelangen wir vom Anfang zum Ende.

Wenn wir uns nun übers Geländer beugen und den Fluss unter uns betrachten, dann sehen wir in ihm all das was uns am Ende der Brücke erwartet. Nämlich alles was wir als unsere Wirklichkeit betrachten. Eine Wirklichkeit inder wir uns nicht mehr als uns selbst, sondern als alle anderen erkennen.

Und wenn wir dann am Ende dieser Brücke angelangt sind, werden wir selbst zu allen anderen. Das ist der Spiegel der Toten.


Um das Ganze nochmal zu erklären, der Tod ist ein Spiegel, ein Spiegel der alle anderen erkennt, alle ausser sich selbst. Wir alle werden einmal sterben und zu diesem Spiegel werden, und wenn wir dann tot sind, werden wir allen anderen in diesem Spiegel begegnen, allen ausser uns selbst.


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

17.12.2011 um 09:45
Reloaded:

Gehen wir davon aus, dass die Geburt der Anfang und der Tod, das Ende ist. Dass das Leben die Brücke ist, die Anfang und Ende, Geburt und Tod miteinander verbindet. Der Tod ist dabei der Fluss den es zu überqueren gilt, über den uns die Brücke des Lebens führt.

Nur über die Brücke des Lebens, gelangen wir vom Anfang zum Ende, von der Geburt zum Tod.

Wenn wir uns nun über das Geländer beugen und den Fluss unter uns betrachten, dann erkennen wir darin all das, was uns am Ende der Brücke erwartet. Nämlich die Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit in der wir nicht nur uns selbst, sondern auch alle anderen wahrnehmen.

Und wenn wir dann am Ende dieser Brücke angelangt sind, werden wir selbst zu dieser Wirklichkeit. Das ist der Spiegel der Toten.


Um das Ganze zu verstehen, müssen wir im Tod einem Spiegel begegnen, einem Spiegel in dem wir alles und alle erkennen. Wir alle werden einmal sterben und zu diesem Spiegel werden, und wenn wir dann tot sind, werden wir uns alle in diesem Spiegel erkennen. Wir werden dann selbst zum Fluss und in diesem Fluss spiegeln sich die Gesichter aller noch lebenden.


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KrandoXY
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Der Spiegel der Toten

24.02.2012 um 04:05
@du_selbst
Ok ich habe es jetzt so verstanden hab mir aber jetzt auch nich alles durch gelesen

er will uns eig nur sagen das Jeder der gestorben ist durch uns weiterlebt und alles sieht was wir sehen


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

07.03.2012 um 15:39
gut getroffen @KrandoXY


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Der Spiegel der Toten

07.03.2012 um 17:09
@du_selbst
ich bezweifle das du sehen kannst was ich sehe und gesehen habe oder das weist was ich weis das ich noch weis was ich sehen werde.

warum den Tod verstehen wenn er ein Teil von einem ist?

Grüße

FM .:


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du_selbst
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Der Spiegel der Toten

07.03.2012 um 17:15
Suche nicht dich selbst in den anderen, suche die anderen in dir selbst. xD

Mir gehts darum die Grenze zwischen den Welten aufzuheben ... ganz einfach. @FiliusM


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