sevenheartseas schrieb:Ich finde zwischen 15 und 18 liegt ein rießen Unterschied.
Ich weiß noch genau, wie erwachsen ich mir schon mit 15 vorkam 🙈
Das war natürlich total subjektiv.
Meine Töchter hatten in dem Alter bereits feste Freunde und ich habe auch dafür gesorgt, dass sie die Pille bekamen. Die Freunde waren etwas älter, aber nur so 1,5 bis 3 Jahre.
Die heutigen Lebenspartner von ihnen sind 2,5 und 7,5 Jahre älter.
sevenheartseas schrieb:Hast halt so ein alter Spruch.
Nein, da irrst Du. Mädchen entwickeln sich normalerweise tatsächlich früher als Jungen.
Im Normalfall wird die Pubertät bei Mädchen zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr durchlaufen.
Quelle:
Pubertät – Wikipedia https://share.google/kiLQnldiiDpjD9Yt3
Das betrifft auch die Gehirnreifung.
Zwischen einem 13/14jährigen Mädchen und Jungen sind das oft "Welten".
Da habe ich selbst damals so bemerkt.
Es hat auch Forschungen hierzu gegeben.
So konnte durch Untersuchungen festgestellt werden, dass die Gehirn anders durchblutet werden:
Pubertät
Gehirn bei Jungen geringer durchblutet
Die Durchblutung des Gehirns verschlechtert sich in der Pubertät - und zwar bei Jungen stärker als bei Mädchen. Der Mangel könne das unterschiedliche Sozialverhalten erklären, glauben Forscher.
In der Pubertät entwickeln sich die Gehirne von Mädchen und Jungen gegensätzlich. Das weibliche Gehirn wird dann besser durchblutet als das männliche. Für manche Hirnregionen fanden die Forscher um Theodore Satterthwaite von der University of Pennsylvania in Philadelphia besonders deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Unterschiede zwischen den Geschlechtern fand das Forscherteam ab der mittleren Phase der Pubertät, also im Alter um etwa 16 Jahre: Bei Jungen nahm die Durchblutung weiter ab, wohingegen sie bei Mädchen leicht anstieg. In der späten Pubertät verstärkte sich dieser Trend sogar noch.
Die Unterschiede waren am deutlichsten ausgeprägt in Hirnregionen wie dem orbitofrontalen Kortex, die mit Sozialverhalten und der Regulierung von Emotionen verknüpft sind, schreiben die Forscher. "Wir vermuten, dass geschlechtsspezifische Veränderungen der Hirndurchblutung, die mit der Pubertät verbunden sind, mit der Überlegenheit von Frauen bei diesen Aufgaben zu tun haben könnten", spekulieren sie.
Quelle:
Pubertät: Gehirne von Mädchen Jungen entwickeln sich gegensätzlich - DER SPIEGEL https://share.google/K5YQ53tV5fjSs6EdB
sevenheartseas schrieb:Wenn ich mich so umsehe stehen die Mädels oft nicht viel gefestigter im Leben als die jungen Buben.
Wo siehst Du Dich da um?
Natürlich gehen die in dem Alter idealerweise noch zur Schule.
Vielleicht kann
@MissMary als Lehrerin und Mutter mehr dazu sagen?