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Schulerfahrungen aller Art

218 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Eltern, Erwartungen
Marita
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Schulerfahrungen aller Art

17.12.2013 um 22:22
@FordP71
FordP71 schrieb:Die Lehrer sind der Punkt. Wegen den schlechten Lehrplänen haben die Lehrer großen Freiraum. Hätten sie einen Plan, an denen sie sich strikt halten müssen, würde man überall die selben Themen behandeln.
Die Schüler selbst stressen die Lehrer doch auch. Ist doch klar, dass die nicht mehr so motiviert sind, zu unterrichten.
Ich weiß nicht, ob das gar so schlecht ist, wenn nicht überall dieselben Themen behandelt werden. Denn so hat eine Menge Leute gemeinsam mehr Wissen, als wenn alle das Gleiche gelernt hätten. Das ist für mich eine Frage der Ökonomie. Es ist immer besser ein Volk hat gemeinsam mehr Wissen als es geht Wissen verloren.


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FordP71
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Schulerfahrungen aller Art

17.12.2013 um 22:28
@Marita
Dann bewerben sich zwei aus verschiedenen Schulen für den selben Beruf. Im Einstellungstest kommt das dran, was der eine hatte und der andere nicht. Ist das nicht dann ein wenig unfair?

Ich hatte viel Glück, dass in meinem Test keine Fragen über Geschichte vorkamen und wenige über Politik.


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

17.12.2013 um 23:16
@FordP71
FordP71 schrieb:Dann bewerben sich zwei aus verschiedenen Schulen für den selben Beruf. Im Einstellungstest kommt das dran, was der eine hatte und der andere nicht. Ist das nicht dann ein wenig unfair?

Ich hatte viel Glück, dass in meinem Test keine Fragen über Geschichte vorkamen und wenige über Politik.
Ich hatte zwei Brüder beide haben sich unabhängig voneinander beim Hofer/Aldi für dieselbe Stelle beworben. Den einen hätte man zum Vorstellungsgespräch eingeladen (er ging aber nicht hin), den anderen hat man abgesagt. Einer wusste von der Bewerbung des anderen nichts , auch die Firma hat es aufgrund der unterschiedlichen Adressen nicht wissen können, dass es Brüder sind, die sich um denselben Posten beworben haben. Erst bei einem Familientreffen kamen beide drauf, dass sie sich für dieselbe Stelle beworben hatten. Der eine hat aber die Stelle nicht angenommen.
Papa hat gemeint, dass die die Handschrift untersuchen lassen. Wer sich besser durchsetzen kann wird genommen.
Angeblich soll in Zukunft weniger das Schulzeugnis über den Erhalt einer Stelle entscheiden, sondern viel mehr die Teamfähigkeit.
Wenn sich zwei bewerben hat immer einer das Pech. Und ehrlich: Wer gibt Dir die Garantie, dass sie unbedingt den nehmen, der beim Test besser abschneidet. Wurden bei euch die Testergebnisse allen Anwesenden bekanntgegeben? Der Test ist das eine, das Auftreten das andere. Was hilft mir der beste Test, wenn ich leutescheu bin und Verkäufer werden will? Also, das mit dem Test ist so wenig relevant, dass das unterrichten mit unterschiedlichen Themengebieten nicht ins Gewicht fallen
Wichtige Dinge wie, wie unser Bundespräsident heißt, oder wann der Nationalfeiertag gefeiert wird, lernt jeder und jede in der Schule.

Auch bei einer Organtransplantation müssen immer zwei ins Krankenhaus. Einer bekommt das Organ und der andere ist nur für den Fall da, dass bei dem ersten unerwartete Komplikationen auftreten und ihm deswegen das Organ nicht transplantiert werden kann. Ist auch ungerecht, oder?


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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 08:15
Was den Schulweg angeht: Die Volksschule war etwas unter 2 KM entfernt.
war 1km vor dem krieg genauso viel we ein km heute?
Äh, es waren halt 1,8 km Entfernung oder so. :D


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 09:54
Nereide schrieb:Was den Schulweg angeht: Die Volksschule war etwas unter 2 KM entfernt.
war 1km vor dem krieg genauso viel we ein km heute?
Nereide schrieb:Äh, es waren halt 1,8 km Entfernung oder so.
Herrlich der Dialog!


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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 09:55
Meine Schulzeit war so toll, dass ich bis zur Rente in der Schule bleiben werde :-)


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 09:58
@girling
Dann haben es die Lehrer doch eh gut, oder gibt es in Deutschland keine Lehrer-Debatten?


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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:00
@Marita
Oh doch, und wie!
Vor allem aufgrund der Inklusion wird da momentan viel diskutiert.

Aber das ist einfach mein Traumberuf ;-)


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:08
@girling
girling schrieb:Oh doch, und wie!
Vor allem aufgrund der Inklusion wird da momentan viel diskutiert.

Aber das ist einfach mein Traumberuf ;-)
Das ist toll, wenn es so etwas heute noch gibt!


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Shrimp
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:18
@Marita
Marita schrieb:Das ist toll, wenn es so etwas heute noch gibt!
Nein, so was gabs nur früher, weil da alles besser war.
Heute werden Leute nur noch Lehrer, weil sie nicht wussten, was sie sonst studieren sollen.


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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:21
@Shrimp
Stimmt doch gar nicht. Ich hab mich sehr bewusst dazu entschlossen.


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Shrimp
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:22
@girling

Dann solltest du lieber schnell lernen, rhetorische Figuren bei deinem Gegenüber zu erkennen und zu deuten.


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18.12.2013 um 10:23
@Shrimp
Na, hat da jemand schlechte Erfahrungen machen müssen und ist jetzt verbittert?


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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:25
@Shrimp
:D :D Gut, da hast du vielleicht recht.

Trotzdem, die Meinung, dass nur der Lehramt studiert, der sonst nicht wusste was er studieren könnte, ist sehr weit verbreitet.


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Shrimp
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:25
@girling

So wie die Meinung, dass früher alles besser gewesen sei.
Genau deswegen hab ich diese Spitze auch gesetzt. Ich kann es nämlich auch nicht mehr hören.


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:44
@Shrimp
Shrimp schrieb:Nein, so was gabs nur früher, weil da alles besser war.
Heute werden Leute nur noch Lehrer, weil sie nicht wussten, was sie sonst studieren sollen.
Das ist aber jetzt Planke Ironie. Ich vermute Du bist auch ein Lehrer.
Ich meinte Lehrer und Lehrerinnen haben es heute schwer, denn sie werden zerrieben zwischen Politik und eigenem LehrerInnenprofil, bzw. sie sind der Politik (dem Lehrplan) verpflichtet, den Eltern und den Kindern. Das einzige was sie sich vlt. noch aussuchen können ist die Reihung der Prioritäten der Verpflichtungen.
Trotzdem hab ich immer weniger Mitleid mit den Lehrern und Lehrerinnen, weil sie mir - wie keine andere Berufsgruppe - vielfach stark systemerhaltend zu agieren scheinen, anstatt den Wandel in der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Und da kann man sich nicht nur auf die Politik ausreden. Eigeninitiative ist gefragt. Und darüber hinausgehend sind sie heute sehr erfolgs- und leistungsorientiert: Wenn die Noten bei den Kindern nicht stimmen, dann muss das ja nicht gleich heißen, dass deswegen der Unterricht schlecht ist. (Nein, es sind eh die Eltern schuld! Aber warum wird das dann so betont, dass die Eltern schuld sind?) Ein Kind hat auch noch Rechte, nämlich selbst zu bestimmen, welches Wissen für es lebensrelevant ist.
Ich saß einen Nachmittag lang mit meinem Naturgeschichtebuch und lernte einen Stoff, der mich überhaupt nicht interessierte. Das einzige, was ich mir lebenslang gemerkt hatte war, dass der Maulwurf einen Winterschlaf unter der Erde hält. Darüber hätte ich mich sogar mit meiner Naturwissenschaft lehrenden Lehrerin unterhalten. Wie das geht, wollte ich wissen. Doch Fragen stellen, stand in meiner Klasse nicht auf der Tagesordnung.


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Marita
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 10:59
@Shrimp
Im übrigen bezog sich das: "Das ist toll, dass es das heute noch gibt" auf den Traumberuf. Wer hat denn den heute schon? Heute bestimmt doch die Wirtschaft, in welchen Bereichen sie Arbeitsplätze schafft. Siehe das neue Musikhaus (?) in Hamburg. Da wurden oder werden unzählig viele Arbeitsplätze geschaffen. Super! Und die Menschen müssen, dann das machen, was die Personen mit den Traumberufen (Architekten z.B.) für die restlichen Leute an Arbeitsplätzen geschaffen haben, weil in den Bereichen ihres Interesses nicht genügend bezahlte Arbeitsplätz am Markt zu finden sind.


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Shrimp
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Schulerfahrungen aller Art

18.12.2013 um 11:13
@Marita

Ein Kind kann vorausblickend nicht wissen, welcher Stoff für es einmal wichtig sein wird. Eine Gesellschaft benötigt zum Funktionieren außerdem mehr als nur Individuen, die ein bisschen schreiben und rechnen können. Gewisses Grundwissen in allen möglichen wissenschaftlichen Teilgebieten ist von Vorteil. Geschichtliche Eckdaten, weshalb Rassismus nicht haltbar ist, dass es kein Perpetuum mobile gibt, warum Homoöpathie nicht helfen kann - um nur Auszüge zu nennen. Wichtig wäre auch ein Verständnis für wissenschaftliches Arbeiten und Quellenbewertung, sodass Anekdoten im Volksmund ein bisschen an Gewicht verlieren würden, vielleicht würden dann die Leute weniger Christdemokraten wählen. :troll:
Marita schrieb:Und darüber hinausgehend sind sie heute sehr erfolgs- und leistungsorientiert
Noten sind leistungsorientiert. Der Himmel ist am Tag blau. Wasser ist bei Zimmertemperatur nass.
Marita schrieb:Trotzdem hab ich immer weniger Mitleid mit den Lehrern und Lehrerinnen, weil sie mir - wie keine andere Berufsgruppe - vielfach stark systemerhaltend zu agieren scheinen, anstatt den Wandel in der Gesellschaft Rechnung zu tragen.
In der Schule wird Operationalisiertes Wissen und Systemisches Wissen vermittelt. Was der Schüler selbst daraus macht, bleibt allein ihm überlassen. Klar steht in den Lehrplänen auch ab und zu der Operator "bewerten", aber das ist nicht wirklich etwas Objektivierbares.

Was sollen die Lehrer denn machen? Den Schülern beibrigen, die Eurozone doof zu finden?

Oder den Schülern beibringen, "Teamfähigkeit" wichtiger als Noten anzusehen - so wie du es ja formuliert hattest? Wie willst du das dann quantifizieren, wie soll der Interviewer das beim Bewerbungsgespräch messen? Soll er jeden Bewerber immer Probearbeiten lassen? 30 Stück und erst am Ende, wenn alle ihre Chance hatten, vergleichen und abschließend urteilen? Dann ist die Stelle mehrere Monate unbesetzt.

Du redest von Lehrern, nicht von Magiern.


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Marita
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18.12.2013 um 11:44
@Shrimp
Shrimp schrieb:Was sollen die Lehrer denn machen? Den Schülern beibrigen, die Eurozone doof zu finden?
Nein, die Lehrer sollen ihren Lehrstoff den Schülern schon beibringen, in der Art, wie sie dies am besten finden. Sie sollen aber auch den Schüler als ein Individuum achten, das trotz weniger gut erbrachter Leistung mit dem gleichen Respekt behandeln werden sollte. Meine Musik- und Naturgeschichtslehrerin kam eines Tages, kurz vor dem Halbjahreszeugnis in die Klasse und verkündete sie werde uns jetzt die Musiknoten sagen. Dazu mussten alle aufstehen. Dann las sie der Reihe nach die vor, die eine eins bekommen haben, weiter die zwei, weiter die drei. Die durften sich alle setzen, nachdem sie vorgelesen wurden. Da ich in der ersten Reihe saß und mir schon ziemlich allein vorkam drehte ich mich um und sah, dass als einziger von hinten auch mein Freund noch stand. Wir lächelten uns zu. Es war aber eine gewisse Spannung da, denn sie hätte einen von uns beiden auch eine fünf geben können. Keiner in der Klasse hat uns ausgelacht.
Da mir schon in der Volksschule gesagt wurde, dass ich beim Singen brumm, habe ich auch keine Noten gelernt, Taktgefühl hab ich bis heute auch keines. Also warum soll ich da Noten lernen? Hat mich in meinem ganzen Leben nie jemand danach gefragt, auch nicht, ob das Eichhörnchen Futter für den Winter sammelt, oder sonst was.
Das Beispiel soll aufzeigen, dass manchmal auch seitens des Lehrpersonals der Respekt fehlt.

Ich bin selber in der Klasse gestanden. Ich weiß wovon ich rede, und dass es extrem schwer ist zu unterrichten, wenn man Kinder einem provozieren. Wobei, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß, das Kinder meist nicht wissen, dass sie mit dieser oder jener Aktion den Lehrer/die Lehrerin provozieren. Woher sollten sie es auch wissen, wenn sie noch Lebenserfahrungen, vor allem auch im Umgang mit Vorgesetzen, sammeln müssen.
Ich selbst habe eine Lehrerin, ohne meine Absicht in die Panik getrieben, nur weil ich in die, zu diesem Zweck aufgestellte, Schuhschachtel die Frage geworfen hatte: Was ein Zungenkuss sei? Ich wusste es wirklich nicht, und die ist wegen dieser Frage fast ausgeflippt, und dabei rot angelaufen. Sie las sie auch nicht vor. Ich saß noch dazu in der ersten Reihe und galt als brav erzogenes Mädchen. Es war furchtbar peinlich, und ich dachte nur, wann hört die denn endlich mit der lästigen Fragerei, wer das war auf?
Sie hatte uns zuvor dazu eingeladen jede Frage, die wir haben ohne Namensnennung stellen zu dürfen.


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18.12.2013 um 17:50
@Marita
Meine Testergebnisse habe ich nicht gesagt bekommen. So wichtig ist er nicht, aber wenn da einer total versagt, wird man sich von ihm doch auch abwenden.
Dein Beispiel mit Nationalfeiertag und Bundespräsident ist gut. Aber auch diese beiden Fragen könnte ich nicht mit Sicherheit beantworten.


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