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Feminin, Maskulin und Androgyn

Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 18:26
@cRAwler23
Kann die Frage so allgemein nicht wirklich beantworten. Außerhalb von Situationen mit sexuellem Hintergrund fühle ich mich selten bewusst meinem Geschlecht zugehörig. Meistens fühle ich mich als Mensch - und das dann relativ neutral. Ich meine, wie muss ich mir das vorstellen: Sitzt du zuhause auf dem Sofa und fühlst dich gerade männlich? Oder läufst du über die Straße und fühlst dich in dem Moment besonders weiblich? Wie viele Stunden am Tag reflektiert man denn normalerweise seine geschlechtliche Identität?
cRAwler23 schrieb:Jedoch hab ich Momente in denen meine maskuline Seite (Animus) das Sagen hat und mein Denken prägt, dann gibt es Momente in deinen meine feminine Seite (Anima) mein Denken und Empfinden prägt, beides ist in mir vorhanden und steht in Wechselwirkung.
Sorry, falls ich es überlesen habe. Aber wie definierst du denn für dich Animus und Anima. Also woran glaubst du, zu erkennen, wer gerade das Sagen hat? Abgesehen von Äußerlichkeiten wie Kleidung z.B..
Weil das...
cRAwler23 schrieb:Eine feminine Frau wird meist mehr Empathie und Fürsorglichkeit besitzen als ein maskuliner Mann, dafür wird dieser mehr Entschlossenheit und Zielstrebigkeit besitzen.
finde ich schon wieder ziemlich klischeehaft. Entschlossenheit und Zielstrebigkeit sind aus meiner Sicht z.B. völlig geschlechtsneutrale Eigenschaften. Das Konkurrenz- und Dominanzverhalten unterscheidet sich vielleicht, da Männer und Frauen in Bezug auf die Arterhaltung unterschiedliche Rollen innehaben.
cRAwler23 schrieb:Und ja ich finde generell Menschen die sich mit ihrer Sexualität zu sehr festlegen und andere anhand oberflächlicher Indizien einschätzen engstirnig und eindimensional.
Definiere bitte mal "mit ihrer Sexualität zu sehr festlegen". Beziehst du das auf die sexuelle Identität oder auf die sexuelle Orientierung? Denn die sucht man sich ja schließlich nicht aus.
cRAwler23 schrieb:du bist teil der konformen Norm und brauchst keine Selbsterklärung, denn das betrifft nur welche die von eben dieser gesellschaftlichen "Norm" abweichen und sich anderen anvertrauen müssen.
Ich denke, das Bedürfnis nach Selbsterklärung hat weniger mit der "Norm" zu tun. Wer mit sich, seiner Sexualität und seiner geschlechtlichen Identität wirklich im Reinen ist, muss sich nicht dauernd erklären - unabhängig davon, wie er diese auslebt und ob sie der Norm entspricht. (Außer vielleicht, wenn es aufgrund von Äußerlichkeiten zu Mißverständnissen kommt. Aber die treten ja dann vorrangig im RL auf, weshalb es dann wenig Sinn macht, sich in einem anonymen Forum zu erklären.)

Und ich kann das, was @Bonnie schrieb, schon nachvollziehen. Was mich nervt ist allerdings eher der Eindruck, dass manche scheinbar jede Gelegenheit nutzen, um mit ihrer vermeintlichen Nonkonformität zu kokettieren. Was aus meiner Sicht gerne auch mal den Beigeschmack bekommt, wenn vielleicht auch unabsichtlich, die spießigen, langweiligen, engstirnigen "Normalos" abzuwerten.
cRAwler23 schrieb:interessant finde ich auch den Aspekt das die meisten Menschen sich ihrer Sexualität mehr bewusst sind als ihre eigentlichen Geschlechtsidentität, bei dem einen ist man sich sicher "da regt" sich was, das ist erregend und anziehend. Doch fragt man einen Menschen nach seiner Geschlechtsidentität kann er schon mal ins Grübeln kommen :)
Wobei ich mich dann frage: Wieviel Geschlechtsidentität benötige ich als erwachsener Mensch denn außerhalb meiner Sexualität überhaupt? Ich definiere mich im Alltag eigentlich nie über mein Geschlecht und habe auch, wenn ich gerade nicht auf der Suche nach einem potenziellen Sexualpartner bin, kein Bedürfnis, durch Kleidung meine Geschlechtsmerkmale zu betonen oder mich besonders "weiblich" zu verhalten. Aber deshalb verhalte ich mich dann genausowenig "männlich". 

@Helenus
@Shionoro
Nur, um hier mal ein paar wertfreie "Fakten" reinzubringen:
Ich kann wenn ich lust hab auch Heterosexualität als psychische Störung definieren, aber sinnvoll ist das nicht.
Nein, kannst du nicht.
Wie gesagt, genausogut, oder sogar besser begründet könnte ich in religiösität eine psychische krankheit bzw persönlichkeitsstörung sehen.
Und nein, kannst du auch nicht. Wärst du ein hochrangiges Mitglied der APA, hättest du vielleicht Chancen damit durchzukommen. Aber Psychologie und Psychiatrie sind nicht Philosophie oder Religion, wo sich jeder sein eigenes Süppchen kochen darf, wie er gerade Lust hat...

Der ICD-10 führt Transsexualität nach wie vor unter F64.0 als eine der "Störungen der Geschlechtsidentität". Die Aussage, Transsexualität sei eine psychische Störung, ist also nach heutigen Maßstäben per offiziell gültiger Definition zunächst mal völlig legitim und korrekt; unabhängig davon, ob ihr, ich oder die Franzosen mit dieser Einschätzung konform gehen. 

Selbstverständlich ist es diskussionswürdig, ob diese Pathologisierung Sinn macht. Ich finde sie auch nicht in Ordnung. Aber man kann nicht einfach behaupten, sie existiere nicht mehr.


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Zeo
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 18:27
Jesussah schrieb:Es gefallen auch einigen, Menschen zu töten.
Ein toller Vergleich, wirklich...

Deine Fragen sind realitätsfremd, ignorant und eigennützig ideologisch gefärbt. Du würdest keine Antwort gelten lassen, sondern sie direkt durch den nächsten Dreck ziehen. Und deswegen gibts auch keine mehr von mir.


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10.03.2014 um 18:27
@cRAwler23
in Erscheinung treten, mit Bartwuchs aber eben feminine Kleidung
Gruselig, diese Bilder! no Menschen sind, man möge es kaum glauben, sexuelle Wesen. Das bedeutet, durch ihr Auftreten/Aussehen machen sie sich auf potentielle Geschlechtspartner aufmerksam. Da frage ich mich doch, wenn jemand so herumläuft, als Mann, mit Bart, Hackenschuhen, Rock und Bluse, welche Art von Geschlechtspartner damit angezogen werden sollen.

Da es sich bei der abgebildeten Person weder um Mann noch um Frau handelt, jedenfalls auf den ersten Blick und ohne in die Unterhose zu schauen, können also weder Frau noch Mann auf so etwas aufmerksam werden. Das lässt für mich nur einen Schluss zu: entweder ist eine derart aufgedonnerte Person generell nicht oder nicht mehr an Sexualkontakten interessiert oder sogar asexuell, oder sie bedient eine bestimmte Art von Fetisch bei seinem Gegenüber ("Tranny").
ein androgynes Neutrum mit leichter Tendenz zur femininen Erscheinung
Ich frage nochmal: für wen ist so eine Person sexuell attraktiv? :ask:
Gender fluid und Gender Queer sind im Prinzip Spielarten der Androgynität und Geschlechtsneutralität.
Für mich sind das frei erfundene Kunstworte. Wenn ich so eine Person in reality sehen würde, würde ich mich entweder fremdschämen, oder mich abwenden und grinsen, oder sogar Beides. In einer Gruppe würde ich vermutlich laut lachen.


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10.03.2014 um 18:32
KillingTime schrieb:Für mich sind das frei erfundene Kunstworte. Wenn ich so eine Person in reality sehen würde, würde ich mich entweder fremdschämen, oder mich abwenden und grinsen, oder sogar Beides. In einer Gruppe würde ich vermutlich laut lachen.
Genauso wie Mann und Frau auch nur Kunstworte sind. Der Mensch hat dass was nen Schniepel dran hat idR als Mann und dass was keinen Schniepel hat idR als Frau definiert und ihm Rollen zugewiesen die sich im Laufe der Jahrtausende aus dieser definition und Stereotypie heraus gebildet haben.

Wenn du Transgenders auslachst, dann steht es mir auch zu Cisgenders auszulachen. Das könnten ja genauso verunglückte Wesen sein, Männer die sich aufführen als seien sie biertriinkende Affen und Frauen die sich ihr Gesicht in lustigen bunten Farben anmalen.
Genau das versuch ich aber zu vermeiden und jeden Menschen so gut wie ich kann mit Respekt und würde zu begegnen


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10.03.2014 um 18:33
@Jesussah
Jesussah schrieb:Kann ein Schwuler mit seiner "großen" Liebe, seinem Partner Kinder zeugen? :)
Ist das wichtig? Muss man das können?
Es gibt genug Männer, welche für Schwule mehr als genug Kinder zeugen können und dies auch tun.
Nennt man dann "Kind auf freier Wildbahn".
Oftmals landen Kinder in der Klappe, diese können sich - wenn es nach mir ginge - auch Schwule holen, wenn sie gerne Kinder wollen.

Wo ist also das Problem für Dich?


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Helenus
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10.03.2014 um 18:35
raitoningu schrieb:Selbstverständlich ist es diskussionswürdig, ob diese Pathologisierung Sinn macht. Ich finde sie auch nicht in Ordnung. Aber man kann nicht einfach behaupten, sie existiere nicht mehr.
Was ich auch nie getan habe. Ich habe unter Berufung auf den entsprechenden Diagnoseschlüssel darauf verwiesen, dass Transsexualismus immer noch als psychische Störung gilt. Das wurde dann mit der Behauptung ad acta gelegt, dass seien die überkommenen Meinungen einer Minderheit, die keinerlei Relevanz mehr für das Thema hätten.


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Helenus
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Feminin, Maskulin und Androgyn

10.03.2014 um 18:40
Mephi schrieb:Genauso wie Mann und Frau auch nur Kunstworte sind. Der Mensch hat dass was nen Schniepel dran hat idR als Mann und dass was keinen Schniepel hat idR als Frau definiert und ihm Rollen zugewiesen die sich im Laufe der Jahrtausende aus dieser definition und Stereotypie heraus gebildet haben.
Warum sollten Mann und Frau Kunstworte sein?
Diese beiden Ausdrücke beschreiben seit sich unserer Rasse entwickelt hat, die menschliche Realität, dass es zwei Geschlechter gibt. Natürlich immer in der jeweiligen Landessprache und mit den Wertungen des Umfelds.

Wie sollte man ohne diese elementaren Begriffe auskommen?

Stell Dir vor es gäbe die Unterscheidung nach Mann und Frau nicht. Und man würde nur noch Mensch sagen. Ziemlich verwirrend.

Beispiel: 20 Leute in einem Raum. Plötzlich zieht einer eine Waffe. Geiselnahme. Die eintreffende Polizei frage Augenzeugen: "Wer hat das getan?" Zeuge sagt: "Der Mensch wars!"

:D


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Jesussah
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10.03.2014 um 18:40
@Helenus


Wie viele Seins-Zustände kennst du eigentlich? :D

Ich bin Mensch, ich bin Christ, ich bin Österreicher, ich "bin" mein Beruf, ich "bin" meine Sexualität.


@Mephi
Mephi schrieb:Wow, respekt, bei normal normal als im Sinne von "der Norm entsprechen", Du hast tatsächlich die eine essentielle Gesellschaftliche unveränderliche absolute Norm in ihrer ganzen Komplexität und Ambivanlenz verstanden, aufgefasst,und kannst diese wiedergeben? Du dürftest einer der größten Soziologen und Philosophen der Menschheitsgeschichte sein, Kant ist ein kümmerlicher Wurm dagegen, hast jede Schwammigkeit und Willkür der Norm eliminiert. Schonmal dran gedacht das niederzuschreiben und dafür einen Nobelpreis abzustauben?
Ich sehne mich nicht nach Anerkennung wie es Freud und viele andere taten oder tun. Aber ich verstehe, dein Sarkasmus in allen ehren..... :)
Mephi schrieb:Da die Natur, ausgehend davon, dass es keinen universellen Schöpfer gibt, nichts bewusst festlegt, hat die Gesellschaft mein Geschlecht als Mann bestimmt, nicht die Natur.
Wenn die Natur sich nicht bewusst wäre, würden man in der Natur Verwirrungen(und damit unnatürliches) in unterschiedlichsten Formen wiederfinden. Deine Annahme, das die Natur nichts bewusstes festlegt widerspricht sich deiner eigenen Natürlichkeit, denn du legst etwas bewusst fest. Und ich brauche dir wohl nicht zu sagen, woher du kommst. :)
Mephi schrieb:Und da diese Festlegung als Mann überhaupt nicht meinem Naturell entspricht, wehre ich mich dagegen und definiere mich anders, nämlich als Frau. Und selbst die darf und will ab und an noch androgyn und genderqueer sein.
Es entspricht nicht deinem Naturell, weil dort Verwirrung in dem liegt, was du bist. Wäre da keine Verwirrung, gebe es da überhaupt eine Gegenwehr? In der Natur kannst du das auch beobachten. Fügt der Mensch der Natur, unnatürliches zu, so wehrt es sich. Eine Pflanze verwirrt es, wenn du es statt mit Wasser, mit Gift gießt und es versucht sich dagegen zu wehren, was aber letztendlich fruchtlos bleibt, weil es dadurch stirbt. :)
Mephi schrieb:Wenn man von einem Schöpfer ausgeht (dann ist dieser ein ziemliches Arschloch, finde ich, das was er mir mit meinem männlichen Körper angetan hat) dann hat er mich so geschaffen wie ich bin, und dazu gehört eben auch, dass ich mich als Frau und dem weiblichen geschlechte zugehörig fühle.
Davon würde ich nicht ausgehen, denn ansonsten müsstest du deine Eltern fragen, warum du nun so fühlst. Aber das zu vertiefen wäre hier jetzt nicht passend. :)
Mephi schrieb:Also ist diese Diskrepanz zwischen mir und meinem Körper genauso Natürlich, genauso natürlich wie das Bedürfnis diese Diskrepanz überwinden zu wollen.
Hast du mal ein Tier gesehen, das eine Pflanze sein will? Oder eine Pflanze die ein Mensch sein will? Hast du jemals einen Menschen gesehen, der wie ein Tier sein will oder gar wie eine Pflanze?

Wäre deine Gegenwehr natürlich, gebe es da keine Gegenwehr, sondern nur Natürlichkeit. :)


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10.03.2014 um 18:43
@Zeo
Zeo schrieb:wie oft wird man als Mann gefragt: "Hast a Freundin?", "Gefällt dir die?".
Keine Ahnung. :ask: Wer fragt denn sowas? Doch höchstens alte Tanten! Freunde und Kumpels wissen i.d.R. Bescheid, und Arbeitskollegen geht sowas einen feuchten Kehricht an.


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Jesussah
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10.03.2014 um 18:44
@Optimist
Optimist schrieb:Ist das wichtig? Muss man das können?
Wenn man das nicht will, muss man das nicht. Jedoch kann man dann nicht behaupten, das man als Schwuler oder als Lesbe oder gar Bi normal, natürlich ist, denn das entspräche dann nicht mehr der Wahrheit. Ob man so leben will oder nicht, das sei jedem selbst überlassen. :)
Optimist schrieb:Es gibt genug Männer, welche für Schwule mehr als genug Kinder zeugen können und dies auch tun.
Nennt man dann "Kind auf freier Wildbahn".
Oftmals landen Kinder in der Klappe, diese können sich - wenn es nach mir ginge - auch Schwule holen, wenn sie gerne Kinder wollen.
Da stimme ich dir vollkommen zu. Das wäre sogar eine Wohltat. :)
Optimist schrieb:Wo ist also das Problem für Dich?
Für mich gibt es da keine Probleme, denn ich bin nicht der Schwule oder die Lesbe oder der Bi......haben nicht gerade solche Menschen oder die dagegen sind, Probleme mit diesem Thema? :)


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Zeo
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10.03.2014 um 18:44
KillingTime schrieb:Freunde und Kumpels wissen i.d.R. Bescheid, und Arbeitskollegen geht sowas einen feuchten Kehricht an.
So sollte es sein, ja. Aber ich wurde das in meiner Ausbildung mehrfach von Arbeitskollegen gefragt. Und in den Nebenjobs und in den Schulen davor...


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10.03.2014 um 18:46
@Helenus
Helenus schrieb:Was ich auch nie getan habe. Ich habe unter Berufung auf den entsprechenden Diagnoseschlüssel darauf verwiesen, dass Transsexualismus immer noch als psychische Störung gilt. Das wurde dann mit der Behauptung ad acta gelegt, dass seien die überkommenen Meinungen einer Minderheit, die keinerlei Relevanz mehr für das Thema hätten.
Ich glaube, du hast mich mißverstanden. ;) Ich wollte damit belegen, dass deine Aussage grundsätzlich korrekt war und nicht von einer Minderheit, sondern von der offiziell gültigen Krankheitsdefinition der WHO gestützt wird. Auch wenn es in den letzten Jahren - meiner Ansicht nach berechtigte - Forderungen gibt, diese Diagnose aus dem Verzeichnis zu entfernen.


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Helenus
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10.03.2014 um 18:47
Jesussah schrieb:Wie viele Seins-Zustände kennst du eigentlich? :D

Ich bin Mensch, ich bin Christ, ich bin Österreicher, ich "bin" mein Beruf, ich "bin" meine Sexualität.
Das sind die grundsätzlichen Determinanten einer menschlichen Person.

Ich muss allerdings zugeben, dass in diesem Thread noch der Seins-Zustand "Ich bin leicht genervt" hinzukommt.


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Helenus
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10.03.2014 um 18:48
raitoningu schrieb:Ich glaube, du hast mich mißverstanden. ;) Ich wollte damit belegen, dass deine Aussage grundsätzlich korrekt war und nicht von einer Minderheit, sondern von der offiziell gültigen Krankheitsdefinition der WHO gestützt wird. Auch wenn es in den letzten Jahren - meiner Ansicht nach berechtigte - Forderungen gibt, diese Diagnose aus dem Verzeichnis zu entfernen.
Ja, das hab ich verstanden. Nur shionoro hat das vehement bestritten und glauben machen wollen, dass diese Diskussion in der Fachwelt "vom Tisch" wäre. Was ja inkorrekt ist, wie Du dargelegt hast.


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Jesussah
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10.03.2014 um 18:49
@Helenus


Na wenn man sich in so weit bestimmen lässt,determinieren lässt warum dann nicht in seinem Geschlecht? :)


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10.03.2014 um 18:49
@Jesussah
Jesussah schrieb:...Jedoch kann man dann nicht behaupten, das man als Schwuler oder als Lesbe oder gar Bi normal, natürlich ist, denn das entspräche dann nicht mehr der Wahrheit....
Ist es unnatürlich, dass z.B. 50% der Affen homosexuell oder zumindest bisexuell sind?
Wo ist also das Problem für Dich?

-->
Für mich gibt es da keine Probleme, denn ich bin nicht der Schwule oder die Lesbe oder der Bi......haben nicht gerade solche Menschen oder die dagegen sind, Probleme mit diesem Thema? :)
Kann sein, nennt man dann Homophobie :)


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Helenus
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10.03.2014 um 18:51
@Jesussah
Bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe.

Ich bin überzeugt davon, dass das Geschlecht determiniert IST, allerdings nicht determiniert WERDEN KANN(vom jeweiligen Individuum).

Ein Mann ist ein Mann. Eine Frau ist eine Frau. Das ist quasi per Geburt determiniert, wenn du so willst.

Eine geschlechtsangleichende OP mag vielleicht die äußeren Charakteristika abändern, aber verändert nicht den ursprünglichen Wesensgehalt der Person.

Die Narben eines solchen Eingriffes erinnern doch ein Leben lang daran, dass man vorher etwas anderes war und das "eingegriffen" wurde.

Gottes Werk und Teufels Beitrag :D


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10.03.2014 um 18:52
@Zeo
Zeo schrieb:ich wurde das in meiner Ausbildung mehrfach von Arbeitskollegen gefragt. Und in den Nebenjobs und in den Schulen davor...
Hast du denn ein ungewöhnliches Äußeres, so dass die Beantwortung dieser Frage evident wäre und Klarheit schaffen könnte? Oder wollten die alle was von dir? :ask:


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Zeo
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10.03.2014 um 18:54
@KillingTime
Ach was. Das einzig auffällige an mir war, dass ich nicht sehr gesprächig war und lieber zuhörte, anstatt mitzureden. Die dachten wohl einfach nur, ich würde genau wie sie selbst Spaß an solchen persönlichen Unterhaltungen finden. Wenn sie über Weiber redeten, über neue Arbeitskolleginnen, zum Beispiel, dann dauerte es nie lange, bis irgendjemand mit dem Thema Ficken anfing.


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Jesussah
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10.03.2014 um 18:55
@Optimist
Optimist schrieb:Ist es unnatürlich, dass z.B. 50% der Affen homosexuell oder zumindest bisexuell sind?
Wohl kaum.......der Mensch vergleicht sich nicht umsonst mit diesen.......aber das ist nun ein anderes Thema. Es gibt auch Tiere die sich selbst Fortpflanzen können. Das entspricht ihrer Natürlichkeit. Eine Männlicher Affe kann wohl kaum mit einem anderen Männlichen Affen Kinder zeugen.Was meinst du wohl, wenn alle Affen so verwirrt wären, was wäre dann aus ihnen geworden......der scheinbare Mensch wohl nicht......oder....... :)
Optimist schrieb:Kann sein, nennt man dann Homophobie
Ja :)



@Helenus

:)


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