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Feminin, Maskulin und Androgyn

Feminin, Maskulin und Androgyn

11.03.2014 um 02:53
@Shionoro
Shionoro schrieb:Ob man nahe am Wasser gebaut ist oder nicht, so muss man trotzdem in unserer gesellscahft auch ein gewisses Durchsetzungsvermögen an den Tag legen können, und das geht nicht, wenn man nie zu etwas gedrängt wird.
Deshalb schrieb ich doch diesbezüglich das:
Optimist schrieb:Warum kann man ein Kind nicht dazu erziehen, dass es genügend Selbstbewusstsein,Selbstwertgefühl entwickelt, damit es - auch wenn es nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht, sich behaupten kann und trotzdem respektiert wird?

Dass dann z.B. ein Junge - welcher nahe am Wasser gebaut hat - eben dazu stehen kann, wenn er nicht der harte Macker in der Gesellschaft ist? (nur mal als kleines Beispiel).
Wenn man einem Jungen das Weinen aberzieht, dann kann er später mal ein unsensibler Partner für seine Frau werden.
Sh. auch den guten Cartoon von @Zeo
Shionoro schrieb:Aber einem jungen nicht beizubringen wie man sich 'männlich' verhält kann dazu führen, dass er mit sehr großen Problemen zu kämpfen hat die andere Kinder nicht haben
Sehe ich nicht so. Ich kenne genügend junge Männer, die sehr sensibel sind, aber trotzdem Durchsetzungsvermögen haben. Weil sie das nötige Selbstwertgefühl haben und sich auf diese Weise Respekt verschaffen.
Ein Mann muss kein Rambo sein, um respektiert zu werden.
Ich finde es sehr schade, dass immer noch so viele Mütter ihre Söhne in diesen Klischees erziehen. Unsere Welt könnte viel friedlicher sein, wenn das nicht so wäre. Natürlich weiß ich auch, dass Männer von Haus aus ein größeres Aggressionspotential haben.
Aber gerade deshalb stehe ich auf dem Standpunkt dass das nicht noch gesellschaftlich gefördert werden sollte. Wer hatte denn in der Geschichte immer die Kriege angezettelt? Waren dass hauptsächlich die Frauen oder Männer?
Shionoro schrieb:, und das kann dazu führen, dass dieser junge depressiv wird weil er nicht dazu gehört oder auch den Eltern vorwürfe macht.
Nein, weil ihm nicht genug Selbstwertgefühl beigebracht worden war, damit er anderen vermitteln kann, ihn so zu nehmen wie er ist.
Shionoro schrieb:Es tut dem Kind aber sehr wohl weh, wenn es plötzlich in der Gesellschaft mit Geschlechterrollen konfrontiert ist, die es vorher eventuell nichtmal kannte
DAS kann nicht passieren, weil es in seiner Umwelt laufen Geschlechterrollen vorgelebt bekommt.
Und oft auch sehr nachteilige. Wie z.B. Macho-Gehabe und dass Frauen als Menschen 2. Klasse angesehen werden. Findest Du das schön?


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Zeo
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Feminin, Maskulin und Androgyn

11.03.2014 um 02:57
raitoningu schrieb:Würden diese aber, nach der Idealvorstellung einiger, komplett abgeschafft, wären sie nicht mehr überall zu sehen. Außerdem ist die Familie für ein Kleinkind erstmal der erste und wichtigste Sozialisationsrahmen.
Wie schon gesagt, ich glaube, dass jeder seinen Weg findet. Rollenklischees sind nicht lebensnotwendig. In einer harmonischen, gleichgeschlechtlichen Beziehung übernimmt zum Beispiel jeder Part die Aufgaben, die er am besten kann. Oder es ist wie in einer klassischen Heterobeziehung - einer ist der Dumme und schmeißt den Haushalt, während der Andere faul auf der Couch hockt. In keinem der Fälle ist aber ein bestimmtes Rollenbild nötig, damit es so ist.


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11.03.2014 um 03:00
@Zeo
In einer harmonischen, gleichgeschlechtlichen Beziehung übernimmt zum Beispiel jeder Part die Aufgaben, die er am besten kann. Oder es ist wie in einer Heterobeziehung - einer ist der Dumme und schmeißt den Haushalt, während der Andere faul auf der Couch hockt.
Denkst du nicht, dass es auch harmonische Heterobeziehungen gibt, wo beide gemeinsam den Haushalt erledigen? ;)


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11.03.2014 um 03:01
Genau. Und es geht auch als Alleinerziehender dass die Kinder ihren Weg finden! Es gibt keinen goldenen Weg!


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Zeo
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11.03.2014 um 03:02
raitoningu schrieb:Denkst du nicht, dass es auch harmonische Heterobeziehungen gibt, wo beide gemeinsam den Haushalt erledigen? ;)
Denke ich schon. Deswegen hab ich, um Missverständnisse zu vermeiden, noch "klassisch" dazugeschrieben. Diese Art von Arbeitsteilung ist ja noch relativ modern.


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11.03.2014 um 03:02
@raitoningu
raitoningu schrieb:Denkst du nicht, dass es auch harmonische Heterobeziehungen gibt, wo beide gemeinsam den Haushalt erledigen? ;)
Das ist das Idealbild, was sich jede Frau wünscht.
Dass dies aber oftmals nicht an dem ist, liegt an der Erziehung der Jungs zu kleinen Machos. ;)


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Zeo
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11.03.2014 um 03:04
Syrah schrieb:Genau. Und es geht auch als Alleinerziehender dass die Kinder ihren Weg finden!
So ist es. Ich hatte nie einen Vater. Bin nicht mal bei meiner Mutter aufgewachsen. Aber ich kenne alle dummen Männerklischees genausogut, wie Jungs aus intakten Familien. Und wie man sich rasiert, weiß ich auch. ^^


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11.03.2014 um 03:12
@Zeo
Zeo schrieb:Denke ich schon. Deswegen hab ich, um Missverständnisse zu vermeiden, noch "klassisch" dazugeschrieben. Diese Art von Arbeitsteilung ist ja noch relativ modern.
Aber auch in einer "klassischen" sitzt nicht grundsätzlich einer faul auf dem Sofa. Da sind nur die Aufgaben etwas anders verteilt.

@Optimist
Optimist schrieb:Das ist das Idealbild, was sich jede Frau wünscht.
Dass dies aber oftmals nicht an dem ist, liegt an der Erziehung der Jungs zu kleinen Machos. ;)
Ich hatte bisher noch keine Beziehung, wo mein Partner mehr faul auf dem Sofa saß oder weniger im Haushalt gemacht hat, als ich. Derjenige hätte dann auch zusehen können, dass er Land gewinnt.
Hat vielleicht auch was damit zu tun, wie durchsetzungsfähig die Frau erzogen wurde.


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11.03.2014 um 03:22
@raitoningu
raitoningu schrieb:Hat vielleicht auch was damit zu tun, wie durchsetzungsfähig die Frau erzogen wurde.
Da stimme ich Dir zu.
Es liegt eben mit daran, dass Mädchen noch viel zu oft zum Kuschen erzogen werden. Hat man oft bei Familien mit Migrationshintergrund. Finde ich sehr schade.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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11.03.2014 um 03:45
Ich wurde vorhin gefragt, wie es sich für einen Jungen anfühlt, ohne Vater aufzuwachsen. Die Antwort darauf kopiere ich in diesen Thread, damit sich auch Andere was darunter vorstellen können.

...

Wie es sich anfühlt... hm. Ich weiß nicht. Ich kenne es ja nicht anders, also fehlt mir die Möglichkeit einer Gegenüberstellung. Ich hab mich eigentlich die meiste Zeit meines Lebens nur an mir selbst gemessen. Vorbilder gab es schon, aber eher fiktiver Natur. Symbolisch. Ich habe jene Ideale und Wertvorstellungen verinnerlicht, mit denen ich mich auch identifizieren konnte. Lernen durch Beobachten, statt Anweisungen zu befolgen, funktioniert auch.

...

Nach konservativen Maßstäben heißt es: "Ein Kind braucht seinen Vater/seine Mutter." Dazu kann ich nur sagen, es ist gut, wenn es so ist - aber es ist kein Muss. Vor allem schlechte Eltern tun ihren Kindern eher einen Gefallen, wenn sie fern bleiben. Man findet seine Identität auch ohne sie.


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Helenus
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11.03.2014 um 07:09
@cRAwler23
Ich bin mal so frei eine Rückfrage an Dich als TE zu stellen: auf den letzten Seiten ging es sehr abstrakt zu. Ich las viel Versuchsmodelle in Schweden, über Puppen und Ritter, über glechtsneutrale Erziehung und dergleichen. Aber keine unmittelbaren Selbsteinschätzungen der User.

Ich dachte dieser Thread sei ausschließlich für persönliche Zeugnisse gedacht?

Du skizzierst das Programm deines Threads ja an verschiedenen Stellen:
Ich finde es schon schade das man sich im Kreis dreht. Hier ging es wirklich nur um eine Selbsteinschätzung, nicht die Bewertung anderer.
Das Thema richtet sich an die die eben den Mut haben sich selbst einzuschätzen, die zur Selbstreflexion fähig sind
ich gern Erfahrungen anderer Menschen höre, so mich auch ihre Selbsteinschätzungen interessieren
Hier geht es NICHT um die Sexualität, hier geht es allein um die Geschlechtsidentität und die Selbsteinschätzung dieser.
Vielleicht kannst Du an der deiner Grundidee etwas nachjustieren.

Ansonsten könnte selbst der wohlwollendste Beobachter auf die Idee kommen, dass alle Beiträge, die Pro-Genderideologie sind und dennoch vom (eng abgesteckten) Threadthema abweichen stillschweigend geduldet oder gar begrüßt werden. Kritische Meinungen jedoch unter dem Vorwand des OT klammheimlich entfernt werden.

Ich bin für eine Klarstellung sehr dankbar, denn ich würde nur ungern Doppelmoral attestieren müssen.


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CrvenaZvezda
ehemaliges Mitglied

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11.03.2014 um 09:10
@Syrah
Syrah schrieb: Die Mädels lassen sich nichts mehr bieten.
Das sollten sich die Jungs/Männer auch ganz fest zu Herzen nehmen....sich Nichts mehr bieten lassen ;). Eine männliche Alice Schwarzer wäre da ganz gut....nur wäre diese(r) dann vermutlich sofort sexistisch.

Edit: Logisch gibt es Abweichungen...aber die grosse Mehrheit der Jungs/Mädels wird sich für das eine oder andere "geschlechtstypische" Verhalten "entscheiden", ganz von alleine. Den gewisse Verhaltensmuster sind auch genetisch bedingt und kein Konstrukt irgendwelcher Erziehungsmethoden. Liegt in der Natur könnte man auch sagen.


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11.03.2014 um 10:48
@CrvenaZvezda
Denn gewisse Verhaltensmuster sind auch genetisch bedingt und kein Konstrukt irgendwelcher Erziehungsmethoden. Liegt in der Natur könnte man auch sagen.
Ich glaube, das hatte hier niemand bestritten. Im Gegenteil es wurde sogar bestätigt. Darüberhinaus wurde eben deswegen aber auch gesagt dass Erziehung und ein Drängen in eine Richtung daran nichts ändern und somit nicht viel nützen wird. ;)
CrvenaZvezda schrieb:Das sollten sich die Jungs/Männer auch ganz fest zu Herzen nehmen....sich Nichts mehr bieten lassen
Hier stimme ich Dir zu. Auch Männer können/dürfen/müssen sich emanzipieren, wenn sie von Frauen unterdrückt werden. :)


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CrvenaZvezda
ehemaliges Mitglied

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11.03.2014 um 11:08
@Optimist

Ja, und davon schrieb ich irgendwie die ganze Zeit. Männer sind Männer und Frauen sind Frauen. Klischeebilder kommen nicht aus dem Nichts, diese treffem auf einen Grossteil der Menschen zu, mal weniger mal mehr ausgeprägt. Eine Minderheit weicht von diesen gänzlich ab.
Diese soll und darf man aber nicht zu irgendwas drängen und zwingen. Dem "Rest" kann und soll ein Weg vorgezeigt werden, Etwas, woran man sich orientieren kann.

Und was Emanzipation angeht...da habe ich eh das Gefühl, dass Männer die Prügelknaben spielen und für Alles herhalten sollen. Nur um wieder von den Frauen gesagt zu bekommen, dass eh alle gleich und alle Männer Schweine sind.


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11.03.2014 um 11:47
@CrvenaZvezda
CrvenaZvezda schrieb:Und was Emanzipation angeht...da habe ich eh das Gefühl, dass Männer die Prügelknaben spielen und für Alles herhalten sollen. Nur um wieder von den Frauen gesagt zu bekommen, dass eh alle gleich und alle Männer Schweine sind.
Das finde ich genauso wenig sinnvoll wie Du. Hierüber sind wir uns ja einig.
CrvenaZvezda schrieb:Ja, und davon schrieb ich irgendwie die ganze Zeit.
Nein. Du hattest gestern geschrieben, dass man die Rollenbilder "fördern" sollte. Und dieser Meinung bin ich eben nicht, weil es sowieso kommen wird, wie es kommen soll, aus diesem Grund was Du nun selbst bestätigt hast:
Optimist schrieb:Denn gewisse Verhaltensmuster sind auch genetisch bedingt und kein Konstrukt irgendwelcher Erziehungsmethoden. Liegt in der Natur könnte man auch sagen.
Und deshalb finde ich, dass auch das
CrvenaZvezda schrieb:Dem "Rest" kann und soll ein Weg vorgezeigt werden, Etwas, woran man sich orientieren kann.
unnötig ist, weil auch das ganz alleine passieren wird, wenn doch alle sowieso durch die Gene vorgeprägt sind.
Jedes Kind bekommt dann - wenn nicht auf die Rollen extra hingewiesen wird - die wirklich
n a t ü r l i c h e n Rollen vorgelebt. Die wirklich passenden Rollen, jedoch nicht solche nutzlosen Dinge wie : "ein Junge weint nicht" oder "ein Junge hilft nicht im Haushalt usw.."


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11.03.2014 um 12:37
Was ich meinte: Wozu bei etwas nachhelfen (fördern), was sowieso von allein passieren wird, weil es natur-vorgegeben ist?


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11.03.2014 um 14:44
@Helenus
Auch wenn ich dir nichts mehr schreiben wollte und dich auf *ignore* habe, so werde ich dich in diesem Fall nicht ignorieren und gehe auf deinen Beitrag ein letztes mal ein.
Helenus schrieb:Ich bin mal so frei eine Rückfrage an Dich als TE zu stellen: auf den letzten Seiten ging es sehr abstrakt zu. Ich las viel Versuchsmodelle in Schweden, über Puppen und Ritter, über glechtsneutrale Erziehung und dergleichen. Aber keine unmittelbaren Selbsteinschätzungen der User.

Ich dachte dieser Thread sei ausschließlich für persönliche Zeugnisse gedacht?
Du hast mich falsch verstanden, man kann hier über alles schreiben, man kann sogar über sein religiöses Weltbild im Bezug auf dieses Thema schreiben, jede Meinung ist willkommen, selbst wenn die Intention war sich selbst einzuschätzen, über sich selbst im Bezug darauf zu reflektieren. Nichts muss aber alles kann.

Nur hast du etwas gemacht was egal in welchem Thema man auch sein mag, dieses Thema mit deinem Weltbild ad absurdum führen wolltest, deine religiös geprägte Sicht der Dinge ist dein Bier, doch in einer säkularen Gesellschaft sollte sie nicht der Maßstab sein an dem man die Menschen dieser Gesellschaft bewertet, ohne wissenschaftliche, kulturelle, soziologische und eben auch natürliche Fakten zu berücksichtigen die eben den objektiven Rahmen und Maßstab bestimmen, auf den jedoch Einzelmeinungen keinen Einfluss haben sollten, nur dann wenn berechtigte Zweifel kommen die man durch Fakten belegen kann.

Aber um deine Frage zu beantworten, nein man kann auch unabhängig von der Selbsteinschätzung über dieses Thema sprechen, auch Kritik und andere Meinungen sind erwünscht. Ich mache meine Weltsicht gewiss nicht zum Maß aller Dinge, jedoch kann ich sehr objektiv und sachlich über dieses Thema denken ohne eine Ideologie oder ein religiöses Wertesystem ins Spiel zu bringen.
Helenus schrieb:Ansonsten könnte selbst der wohlwollendste Beobachter auf die Idee kommen, dass alle Beiträge, die Pro-Genderideologie sind und dennoch vom (eng abgesteckten) Threadthema abweichen stillschweigend geduldet oder gar begrüßt werden. Kritische Meinungen jedoch unter dem Vorwand des OT klammheimlich entfernt werden.
Du hast eine religiös geprägte Ideologie und dein konservatives Weltbild ins Spiel gebracht und hattest dieses auch erklären können, hast jedoch allein mittels Unterstellungen argumentiert die faktisch einfach nicht korrekt waren. Mir selbst ist es relativ egal wie man über "Gender" denkt, solange nichts erzwungen wird (pro/contra), ist dieses Thema auch weit weniger bedeutend als die Frage die ich hier gestellt habe, wo ich sehen wollte wie sich andere selbst sehen und ob es ihnen wichtig ist feminin, maskulin oder androgyn zu sein, viele haben dies als nicht essentielle Eigenschaften betrachtet, die scheinbar nur dann und wann mal das Klischee bedienen.

Übrigens bin ich nicht "Pro-Gender" ich bin sogar mehr gegen Gender! Denn Gender ist nicht "Sex" also biologisches Geschlecht, sondern soziales Geschlecht, das Geschlecht das in Form von Erziehung und Rollenverteilung geprägt wird. Da bin ich weder Pro, noch Contra. Ich würde es mir nur wünschen das man Kinder zu nichts drängt was ihrem inneren Wesen grundsätzlich widerspricht. Lieber sollten Kinder schon früh ein Verantwortungsbewusstsein erlernen, auch die Bedeutung von Teamwork, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Respekt gegenüber Menschen die anders als sie selbst sind. Eben das was in der Erziehung und Bildung essentiell sein sollte, das ist mir wichtig. Die Rollen und geschlechtertypischen Eigenschaften entwickeln sich bei jedem Menschen selbstständig, spätestens in der Pubertät wird das klar, was wer will oder nicht will. So sollte man eben auch keinen ausgrenzen bei dem ein anderer Wunsch besteht, wie eben abseits der geschlechtstypischen Eigenschaften zu leben oder gar eine Angleichung an das andere innerlich gefühlte Geschlecht anzustreben. Man sollte diesen Menschen einfach keine unnötigen Steine in den Weg legen und das Leben zusätzlich schwerer machen als es so schon ist. Nur darum geht es mir, das hat nichts mit einer Genderideologie zutun, das hat etwas mit Empathie und Menschenkenntnis zutun!

Ich hoffe du verstehst mich jetzt etwas besser. Ich lasse dir dein religiöses Weltbild. Ich bedarf schon lange keiner Religionen und Ideologien mehr, ich bin ein Freigeist. Schau mal, ich verstehe sogar die Sichtweise von @CrvenaZvezda weit besser als die deine, denn er argumentiert mit dem Hinweis auf seine persönliche Meinung, diese mag nicht mit meiner übereinstimmen, doch ich kann ihn im Gegensatz zu dir rational verstehen. Und selbst er will seinen möglichen Kindern nichts aufzwängen was ihrem inneren Wesen widerspricht und diese Einstellung find ich löblich und einfach nur menschlich. Denn ein Kind wünscht sich nichts anderes als verständnisvolle Eltern die ihnen Geborgenheit geben und sich um eine gute Erziehung kümmern.


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Feminin, Maskulin und Androgyn

12.03.2014 um 21:09
Ein sehr schönes Fotoprojekt:
"The “What I Be” Project- People are not their insecurities. They are not their stereotypes. They are not their actions, or their beliefs. They aren’t even their mistakes. Who they are, who YOU are, is based solely on who you choice to be. It is not any of those things that define you. How others see and treat you do not define you. The only one who that can do so is you. Being insecure is unfortunately part if like; everyone experiences them. So embrace them! Don’t let them hold you back, SHOUT them from the heavens, and prove to the world that insecure or not YOU ARE YOU!"
http://www.whatibeproject.com/images/

Ich finde das zeigt sehr gut was es bedeutet was wir mit unseren "Labels" verbinden und wenn wir lernen unabhängiger von diesen zu leben, wird man sich auch weniger rechtfertigen müssen, für das was man schon immer war oder wurde, welche Entscheidungen man getroffen hat und was wir durch sie erfahren haben, wie wir am Ende durch sie geprägt wurden. Hauptsache man fühlt sich mit dem was man ist wohl und wird sich nicht mehr seinen Ängsten unterwerfen. Egal ob das um die Sexualität, das Geschlecht, die geschlechtliche Identität, die Herkunft, die Kultur, die Subkultur, die Religion und das Weltbild geht. Nichts ist schöner als das man mit seinen Unterschieden immer auch Gemeinsamkeiten finden kann.

Ich sage, ich bin androgyn, doch ich selbst bin nicht meine Androgynität, sie ist nur eine meiner Eigenschaften, neben vielen anderen. So hat jeder seine Besonderheiten, seine Unterschiedlichkeiten, doch wir alle haben die gleichen Grundbedürfnisse, wir alle haben Sorgen, Hoffnungen und das Bedürfnis verstanden zu werden und sich geborgen zu fühlen, auch etwas Aufmerksamkeit wünscht sich jeder mal. Wäre es nicht schön genau das auch bei der Frage zu finden was maskulin, feminin und androgyn ist? Am Ende sind das alles nur Eigenschaften die unseren wahren Kern umhüllen, die einen interessanter machen aber im Grunde unseres Herzens sind wir alle doch gleich, obgleich unser manchmal krassen Unterschiede :)


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Feminin, Maskulin und Androgyn

13.03.2014 um 01:12
@CrvenaZvezda

Natrlich können Klischeebilder aus dem nichts kommen. Viele Vorurteile sind absolut unbegründet.


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Konstrukt
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14.03.2014 um 19:38
@cRAwler23
unter welchen sparte würden crossdresser passen?
ich kenne einen der hetero ist aber gerne dessous anzieht xD


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