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Flugzeugabsturz

59 Beiträge, Schlüsselwörter: Bewusstsein, Flugzeug, Absturz, Schuld

Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 17:59
@ramisha
ramisha schrieb:Der Sitznachbar ist ein schwer verletzter
Mitmensch, der Hilfe braucht - davon sollte man ausgehen und ehrlich (von mir aus für
sich selbst) entscheiden, ob man helfen oder weglaufen würde.
Aber das Thema ist doch viel zu breit aufgefächert....! Wenn ich genug Zeit habe, obwohgl das Flugzeug vielleicht brennt, und keine Gefahr für mich besteht, helfe ich dem Mensch; besteht für mich selbst Gefahr, helfe ich ihm nicht.

Was gibt es jetzt noch darüber zu diskutieren?


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ramisha
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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:12
@fumo
Du vergisst, dass du vielleicht unter Schock stehst oder kein Blut sehen kannst.
Oder dass du einfach zu feige bist, um zu helfen. Es gibt viele Möglichkeiten,
die einen den Nächsten vergessen lassen. Das gleich zu verteufeln, ist borniert.
Man weiß nie im Voraus, wie man sich in welcher Situation verhält.


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:13
@fumo
Ob wir es könnten oder würden, so behaupte ich jetzt mal, hängt kaum von unseren rationalen Einschätzung a priori ab.
Aber bleiben wir beim rationalem Teil und kommen zur Kalkulation. Die Frage ist dann die der Wertbemessung. Szenario Kind ist klar; nur welchen Grad der Eigengefährdung ist man bereit in Kauf zu nehmen?

Gibt es moralisch betrachtet ein Szenario, in der die unterlassene Hilfeleistung einer Tötung gleichkommt?


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:15
@vincent
vincent schrieb:Gibt es moralisch betrachtet ein Szenario, in der die unterlassene Hilfeleistung einer Tötung gleichkommt?
Die Frage ist gut, ich muss darüber rauchen; Moment!


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:16
@fumo
Denkst du dir dann auch beim Absturz während Anna verblutet, habe ich das Gefühl.. :D
Entscheide jetzt! :troll:


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:17
Wenn man in einem abgestürztem Flugzeug ist, kann man die Gefahr für sich selbst nicht abschätzen - besser verlassen und Hilfe holen.


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 18:27
@vincent
Nun gut, ich glaube, wir gehen beide darin Konform, dass wir Menschen grundsätzlich hassen, von daher wird auch unsere Antwort in Bezug auf das Menschenbild eher negativ ausfallen.

Ich glaube, dass ein Mensch, der bereits im Alltag über jede Form der Leiche geht, um seine eigenen Interessen rücksichtslos durchzusetzen, auf keinen Fall irgendwie helfen wird; auch wenn die Bedingungen zum Helfen für ihn gefahrlos wären.

Er würde wahrscheinlich eher in Selbstmitleid über die eigene verschmutzte Hose versinken, als einen Handgriff durchzuführen, der ihm nicht zum Vorteil gereicht.

Im Gegenteil, dieser Typ Mensch würde sogar die Rettungshelfer mit der eigenen, kleinen Schramme am Bein binden, sodass diese Schwerverletzten nicht helfen könnten.

Er würde auch pausenlos vom eigenen Leid durch diesen Absturz sprechen und nach Trost, Aufmerksamkeit und Anteilnahme haschen, ohne Rücksicht darauf, dass andere Menschen noch dringend Hilfe benötigen - dieser Typ Mensch sieht die gesamte Welt nur als Instrument seiner eigenen Bedürfnisbefriedigung.

Leider glaube ich auch, dass dieser Typ den mehrheitsmenschentyp bildet. :)


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Flugzeugabsturz

30.06.2014 um 19:32
Rattey schrieb:Hat Anna ihren Nachbarn bewusst getötet?
Nein finde ich nicht.

Man sagt doch auch, Helfer sollen sich in erster Hinsicht nicht selbst in Gefahr begeben. Wenn dann ein Flugzeug brennt, in ich mir nicht sicher ob ich dann noch den Helden spielen würde.

Hilfe holen, sofern das möglich ist natürlich, aber sich da noch allzu lange aufhalten, eher nicht.


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sixsuns
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 00:07
Ich denke man kann sowas einfach nicht sagen wenn man nicht selber in so einer situation war manche die sonst eher schüchtern sind gehen da vllt konzentriert vor wo andere die meist cool sind völlig kopflos davon strümen in ausnahmesituationen kann man das nicht sagen


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Thour1959
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 00:45
Eigensicherung geht immer vor. Passagiere sind dafür nicht ausgebildet und sollten sich da möglichst raushalten. Im Zweifelsfall wäre es ein "Gottesurteil", das man so hinnehmen muss. Bei einer Bruchlandung an einem Flughafen ist ja auch relativ schnell mit dem Eintreffen von Rettungskräften zu rechnen, da sollte man den eigenen Hintern am besten schnell aus dem Weg schaffen, wenn man selbst dazu in der Lage ist. Um den Rest kümmert sich sowieso Kabinenpersonal und Rettungskräfte. In allerletzter Konsequenz der Kapitän persönlich.


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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 01:29
Rattey schrieb:Hat Anna ihren Nachbarn bewusst getötet?
Nein, der Meinung bin ich nicht. Ich finde es verständlich, dass man sich in so einer Situation nicht selbst in Gefahr bringen möchte.

Wäre ich an Annas Stelle, würde ich auch wahrscheinlich nur noch versuchen so schnell wie möglich das Flugzeug zu verlassen. Wenn es mir dann irgendwie möglich wäre, würde ich Hilfe holen.


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Aether
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 05:49
@vincent
vincent schrieb:@fumo
Ob wir es könnten oder würden, so behaupte ich jetzt mal, hängt kaum von unseren rationalen Einschätzung a priori ab.
Aber bleiben wir beim rationalem Teil und kommen zur Kalkulation. Die Frage ist dann die der Wertbemessung. Szenario Kind ist klar; nur welchen Grad der Eigengefährdung ist man bereit in Kauf zu nehmen?

Gibt es moralisch betrachtet ein Szenario, in der die unterlassene Hilfeleistung einer Tötung gleichkommt?
Ja, nicht nur moralisch, sondern auch gesetzlich, wer hätte das eigene Kind retten können, es aber nicht tut ,macht sich wegen Totschlag durch Unterlassen zb strafbar.

Ansonsten, selbst wenn eine Gefahr besteht rette ich noch. Die Gefahrschwelle muss man auslegen. Wenn ich denjenigen nur abschnallen muss wenn es brennt, tu ich das. Wegrennen dürfte in Ausnahmefällen unter Notstand fallen etc.


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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 07:48
@Rattey
Wenn der Sitznachbar ein Unbekannter ist, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass man nicht hilft, wenn man sich selbst in Gefahr sieht. Es verlangt auch niemand, die eigene Sicherheit ausser acht zu lassen, um jemand anderem zu helfen. Und gerade wenn's brennt wuerde ich zusehen, dass ich so viel Raum wie moeglich zwischen mich und den Brandherd bringe, bevor noch irgendwas in die Luft geht.

Ich behaupte aber auch einfach mal, dass man durch so eine Situation mit Sicherheit spaeter psychische Probleme bekommen wird. Sowas steckt keiner einfach weg.


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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 09:58
fumo schrieb:Ich würde ohne jeden Zweifel mein Kind zu retten versuchen und es bedürfte für mich noch nicht einmal den Bruchteil einer Sekunde, um diese Entscheidung zu treffen, SELBST dann, wenn es unwahrscheinlich wäre, das Kind retten zu können.
Da stimme voll und ganz zu.


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Eierschmatz
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 17:51
Was für ein Miststück diese Anna


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kakaobart
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 18:30
@vincent
vincent schrieb:Gibt es moralisch betrachtet ein Szenario, in der die unterlassene Hilfeleistung einer Tötung gleichkommt?
Beim Beispiel des abgestürzten Flugzeuges kaum - bzw. ein solches Szenario wäre ausgesprochen "exotisch"...aber generell ist das durchaus möglich. Etwa, wenn eine Mutter ihren Säugling nach einem Sturz vom Wickeltisch einfach liegen und sterben lässt. Und so ein Szenario ist leider nicht so selten wie der Fall von "Anna". :o(


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Draiiipunkt0
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Flugzeugabsturz

01.07.2014 um 18:34
Sofern das eigene Leben gefährdet werden würde, ist niemand verpflichtet zu helfen.
Und ich würde mich für einen Fremden oder "Bekannten" garantiert nicht in Gefahr begeben.


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Der-Lenzen
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Flugzeugabsturz

04.09.2014 um 15:44
Das war Absicht, aber mit Hintergrund ;)


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illik
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Flugzeugabsturz

04.09.2014 um 15:54
Wäre de facto höchstens Todschlag. In einer solchen Situation wie du sie beschreibst, könnte sie aber kaum juristisch belangt werden.


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