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Der Preppers Thread

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

14.05.2020 um 18:39
grätchen schrieb:Dem möchte ich doch ganz vehement widersprechen 😉 die Seele eines Hauses ist ganz eindeutig die Küche!
Kommt darauf an, wo sich die Küche befindet... :D

Keller hat schon was, besser als blanke Bodenplatte. :Y: Aber letztendlich natürlich kein Muss. Große Wohnküche ist was feines! ;)
grätchen schrieb:Apropos Küche: habe letztens im Keller noch getrocknete weiße Bohnen gefunden, die das MHD 2012 hatten.
Hab da heute ein leckeres Albanisches Süppchen draus gekocht, die sind tadellos weich geworden, musste nicht mal Natron dran.
Hammer! :Y:

hab auch noch diverse Erbsen, Bohnen und Linsen da, die mal weg müssen. Allerdings nicht gaaanz so Jahrgangsmäßig wie bei dir! :D

Aber solange es trocken lagert, hält es sich scheinbar ewig!

Ich glaube mal gelesen zu haben, das bei Ausgrabungen Grabbeigaben in Form von Getreide gefunden wurden, die wohl noch verzehrt werden konnten oder gar neu angepflanzt oder so.


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18.05.2020 um 16:01
@CICADA3301
@grätchen
@StUffz
@Vomü62
@FerneZukunft
@Rosechero
@Snayder
@Skogsdotter
@Kybela
@Warden


Sodele... Hab mal was interessantes gefunden. Und ich finde, es passt durchaus zum Thread.

Es geht um die sogenannten Earthships, Häuser, die sich selbst versorgen udn die Bewohner damit (nahezu) autark machen!

https://www.businessinsider.de/leben/wohnen/so-sieht-das-leben-in-earthships-aus/

In dem Artikel wird explizit darauf eingegangen, dass die derzeitige Coronapandemie als Krise die Bewohner nicht extra fordert. Diese können ihren gewohnten Lebenstil weiter fortsetzen, unabhängig von diversen Einschränkungen und/oder Engpässen.

Was meint ihr dazu? SciFi-Utopie par excellence gelebt, weil man es sich leisten kann oder möglicherweise eine alternative und nachhaltige Zukunftsversion/Vision?


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18.05.2020 um 16:21
@PrivateEye
Ich mag das Konzept mit diesem vorgelagerten gewächshaus bzw. Wintergarten. Ansonsten hängt da natürlich mehr dran.
Fast 280 Quadratmeter Wohnfläche. Die musst du hier erstmal stellen können.
Spannend auch das verwerten von Müll. Flaschen finde ich ja noch in Ordnung, auch wenn man da gucken muss, in welchem breitengrad man das baut. Könnte sonst zu warm/zu kalt werden. Bei autoreifen bin ich komplett raus. Einmal in Brand geraten bekommst du die nicht mehr aus. Sag ich mal als ehemaliger Feuerwehrmann.
Nur das Haus reicht nicht. Du brauchst nen Garten. Und da musst du mehr als 1000 Quadratmeter haben. Wir haben knapp 1000 Quadratmeter. Und da schaffen wir sehr wahrscheinlich keine Selbstversorgung.
Ca 250 Quadratmeter gehen fürs Gehege drauf. Da stehen zwar zwei Obstbäume, aber ich bin skeptisch, was deren überleben angeht.
Dann 150 quadratmeter für Gebäude, Nebengebäude, feuerholzschuppen etc. Etwas mehr als 100 Quadratmeter sind Rasenfläche, dann 300quadratmeter reines gemüsebeet. So ca. 90 Quadratmeter sind Auffahrt und fahrzeugstellflächen und der ganze Rest Obststreifen.
Ist ja nicht so, dass man aus der Tür in die kartoffelfurche fällt.
Aber die grundsätzliche Idee ist ja schonmal gut, lässt sich allerdings auch mit konventionellen Häusern verwirklichen.
Solar aufs Dach, eigener Brunnen, Akku und großer wasserspeicher im Keller. Rigoros den Garten als Nutzgarten anlegen.
Die Idee ist ja nicht neu :D


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18.05.2020 um 16:36
StUffz schrieb:Aber die grundsätzliche Idee ist ja schonmal gut, lässt sich allerdings auch mit konventionellen Häusern verwirklichen.
Solar aufs Dach, eigener Brunnen, Akku und großer wasserspeicher im Keller. Rigoros den Garten als Nutzgarten anlegen.
Die Idee ist ja nicht neu :D
Sicherlich nicht, nur wird bei den neuen wohl eben mehr Wert auf Nachhaltigkeit und eben autarkes gelegt. Und wie du schon sagst, eine gewisse Grundfläche wird definitiv pro Nase benötigt, wenn denn auch Nahrungsmittel in entsprechender Menge produziert werden sollen.

Generell finde ich das Thema auch nicht schlecht, meine aber, das es sich eher in einer Art "Mehrgenerationenhäusern" lohnt. Ergo so wie damals, Eltern, Kinder und die Großeltern unter einem Dach. Da gibts auch immer genug helfende Hände! ;)

Und ja, ich weiß, das ist heute eher ein"romantisiertes Träumen". Viele Familien leben mittlerweile seit mehreren Generationen getrennt und verstreut statt zusammen. Ländliche Ausnahmen mal außen vor gelassen. :D


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18.05.2020 um 17:41
@PrivateEye
PrivateEye schrieb:Was meint ihr dazu?
Meinen Lebensstil hat es nicht sehr verändert, bin allerdings pensioniert. Sehe aber in der Verwandtschaft, dass keiner seinen Job verloren hat, es wird nur vermehrt im HO gearbeitet.


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18.05.2020 um 18:07
PrivateEye schrieb:Was meint ihr dazu? SciFi-Utopie par excellence gelebt, weil man es sich leisten kann oder möglicherweise eine alternative und nachhaltige Zukunftsversion/Vision?
Mir gefällt das gut!
Ich kann mir das aber finanziell nicht leisten.
Ebenso müsste ich von dort täglich in die Arbeit fahren,....

Wenn ich genug Eigenkapital hätte und ausschließlich "Home Office" arbeiten könnte, wäre es für uns ideal und ich hätte dort ein hohes Sicherheitsgefühl, weil ich systemunabhängig bin.
PrivateEye schrieb:meine aber, das es sich eher in einer Art "Mehrgenerationenhäusern" lohnt
Dafür hätten wir die besten Voraussetzungen.
Unsere Kinder (auch die älteste Tochter und der Schwiegersohn) und die Eltern des Schwiegersohns "jammern" schon lange, dass es ihnen am Liebsten wäre, wenn wir alle WG mäßig in einem riesen Haus wohnen würden.
Allerdings käme das für mich nur in Frage, wenn jeder getrennte Wohneinheiten in diesem Objekt hätte. Ich brauche nämlich meinen eigenen Bereich, wo ich mich zeitweise zurückziehen kann.


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18.05.2020 um 18:31
off-peak schrieb:Meinen Lebensstil hat es nicht sehr verändert, bin allerdings pensioniert. Sehe aber in der Verwandtschaft, dass keiner seinen Job verloren hat, es wird nur vermehrt im HO gearbeitet.
Dann erst einmal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Altersabsicherung! ;)

Und es ist natürlich schön, das alle noch ihre Jobs haben. Wobei man ja auch noch nicht wirklich weiß, wo es da momentan hingeht bzw. in welchen Zeitrahmen. Aber hoffen wir das beste.
FerneZukunft schrieb:Ich kann mir das aber finanziell nicht leisten.
Ich vermute beinahe, das ein solches Häusl einem normalen Häusl gegenüber teurer sein könnte.
FerneZukunft schrieb:Ebenso müsste ich von dort täglich in die Arbeit fahren,....
Nun das tue ich jetzt auch schon, 30 km hin und 30 km zurück, jeden Tag. Also im Moment ja nicht, aber sicher irgendwann wieder, wenn das Homeoffice beendet werden wird. Von daher wäre es mir egal, von wo aus ich fahre.
FerneZukunft schrieb:Wenn ich genug Eigenkapital hätte und ausschließlich "Home Office" arbeiten könnte, wäre es für uns ideal und ich hätte dort ein hohes Sicherheitsgefühl, weil ich systemunabhängig bin.
Hat natürlich seinen Reiz. :Y: Zur Zeit bin ich ja auch im Homeoffice und größtenteils geht das auch. Bis auf einige wenige Anwendungen im VNW kann ich alles von daheim machen. Aber bei einigen Sachen müsste ich bisweilen schon vor Ort sein dann.
FerneZukunft schrieb:Dafür hätten wir die besten Voraussetzungen.
Unsere Kinder (auch die älteste Tochter und der Schwiegersohn) und die Eltern des Schwiegersohns "jammern" schon lange, dass es ihnen am Liebsten wäre, wenn wir alle WG mäßig in einem riesen Haus wohnen würden.
Allerdings käme das für mich nur in Frage, wenn jeder getrennte Wohneinheiten in diesem Objekt hätte. Ich brauche nämlich meinen eigenen Bereich, wo ich mich zeitweise zurückziehen kann.
Die Grundidee ist natürlich nicht schlecht. Und solange sich alle grün sind, dürfte es für jeden auch eine win-win-Situation sein. :Y:

Ein entsprechender privater Ruckzüg muss auch sein, keine Frage. Das ist im Normalfall auch früher so gewesen, meistens eine Familiengeneration pro Etage oder so.

Aber, wie schon erwähnt, das ist natürlich schon etwas "romantisiert". ;) Auch wenn der Gedanke an sich schön ist.


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18.05.2020 um 21:07
PrivateEye schrieb:Nun das tue ich jetzt auch schon, 30 km hin und 30 km zurück, jeden Tag
Vorbildlich!
Ich muss aber darauf achten, dass es sich ausgeht, die kleinen Kids nach der Arbeit vom Hort abzuholen.
Wenn sie einmal selbstständig sind, bin ich flexibler und dann wären lange Wegzeiten möglich.
PrivateEye schrieb:Zur Zeit bin ich ja auch im Homeoffice und größtenteils geht das auch
Da packt mich der Neid! Meine Arbeit ist zu 100% Home Office fähig, aber die "liebe" Firma lässt mich leider nur selten daheim worken.
PrivateEye schrieb:Die Grundidee ist natürlich nicht schlecht. Und solange sich alle grün sind, dürfte es für jeden auch eine win-win-Situation sein.
In dieser WG würden zwar Menschen leben, die ich wirklich gerne mag, aber im Endeffekt wären mein Partner und ich die "Kuckucks". Unserer ältesten Tochter und dem Schwiegersohn ginge es darum, dass der Haushalt (ohne ihrer Mithilfe) perfekt ist und dass sie nichts fürs Wohnen zahlen müssen.
Die Eltern vom Schwiegersohn brauchen ständig Leute um sich - das ist mir absolut unverständlich, dass ein Ehepaar nichts mit sich anzufangen weiß.

Deswegen ist es doch keine gute Idee, wenn alle gemeinsam dort wohnen.


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19.05.2020 um 04:44
@PrivateEye
PrivateEye schrieb:Was meint ihr dazu? SciFi-Utopie par excellence gelebt, weil man es sich leisten kann oder möglicherweise eine alternative und nachhaltige Zukunftsversion/Vision?
Was fürs Auge sind die Häuser auf jeden Fall. Ich sehe aber nicht, wo die jetzt den ganz entscheidenden Vorteil zu Häusern haben sollen, die über ähnliche Technologien verfügen.
Bzgl Regenwasser: welcher Regen? Ich fände es schon gut, zumindest ans Wassernetz angeschlossen zu sein bzw. meinen eigenen Brunnen zu haben, denn wenn mal wieder längere Zeit nichts von oben kommt, nützt mir das ausgeklügelteste System nichts.
Und unabhängig, was Lebensmittel angeht, sind die Bewohner durch die begrenzte innerhäusige Anbaufläche bestimmt nicht.

Was den Brandschutz angeht bin ich ganz bei StUffz; ich habe vor fast 30 Jahren einen Hausbrand miter(über-)lebt, das hat einen wirklich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich werde heute noch kribbelig wenn's brenzlig oder schmorig riecht. Da habe ich echt 'ne Macke, ich würde zum Beispiel niemals in ein Haus ziehen (Etagenwohnung meine ich), wo die Treppe aus Holz besteht. Mir da Wände zu basteln, die sich im Fall der Fälle nicht löschen ließen, käme für mich nicht in Frage. Ich überleg auch schon die ganze Zeit, ob die verbauten Reifen über die Zeit nicht verrotten und evt. Schadstoffe freisetzen?

Was ich auch nicht so pralle finde ist, dass wohl die meisten dieser Häuser aus thermischen Gründen nur Fenster zur Südseite haben. Ist bei dieser Bauart zwar absolut sinnvoll, mir wäre das aber zu duster in den anderen Räumen. Und "richtig" Lüften ist damit ja auch nicht.

Ich denke schon, dass der "Erfinder" dieser Häuser in gewissem Sinne seiner Zeit voraus war. Inzwischen kann man aber - die nötigen finanziellen Mittel (und ausreichend Platz) vorausgesetzt- bei einem Neubau all das auf die eine oder andere Weise umsetzen.


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Der Preppers Thread

19.05.2020 um 07:58
Interessante Idee aber nicht überall (Breitengrade, Örtlichkeit, Umgebung, Größe im Sinne von 'nicht jeder kann mit Leichtigkeit so etwas haben oder betreiben') umsetzbar.

Was ich als grossen Fortschritt empfinden würde wäre ein insgesamt weniger 'zentralisiertes' Energienetz. Wenn wir daher von Häusern sprechen würde ich perspektivisch noch mehr Solaranlagen unter dem Gesichtspunkt weiterer lokaler Energiegenerierung begrüßen. Das wäre auch bei bestehenden Bauten oft eher umsetzbar, wo mehr nicht drin wäre weil ich nicht jedes Haus in ein "Earth ship" umbauen kann.

Eher autark vom Stromnetz agieren zu können schafft grundsätzlich auch mehr Krisenresilienz.

Davon ab habe ich persönlich überhaupt keinen grünen Daumen und würde einen Gartenbereich eher anstarren, bei einer Solaranlage aber innerlich so aufgehen wie die Sonne ☀

Kurzum wäre ich schon froh irgendwann eine eher Energieautarke Immobilie oder Anlage nutzen zu können. Wenn noch anderweitige Wasserversorgung mit drin wäre, dann Luxus.


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30.05.2020 um 05:41
@FerneZukunft
Die Bilder Deiner Uhren machen mir nochmal richtig Lust, das Thema Uhr am Handgelenk in der Praxis auszuprobieren. Ab heute trage ich erstmal zum eingewöhnen meinen TC, um mich wieder an das Gefühl am Gelenk zu gewöhnen.
...Wenn es eine Uhr für den täglichen Gebrauch werden soll, dann aber old school ohne SchnickSchnack...;)

@CICADA3301

Meine Hefekultur, angesetzt aus Apfelstücken, Zucker und Wasser, hat ein mittelmäßiges Ergebnis gezeigt. Die Hefekultur ist zwar gelungen und auch nach 21 Tagen noch aktiv und gesund, es hat sich kein Schimmelpilz gebildet, aber leider zu "schwach" um einen Gugelhupf zu backen. Für einen Pizzateig reicht es. Meine persönliche Empfehlung ist, die Hefekultur mit ungeschwefelten Rosinen und Honig anzusetzen (Rezepte dafür gibts im Netz). Allerdings wollte ich ausprobieren, wie sich die Hefekultur entwickelt, wenn ich nur auf einfachste Zutaten zurückgreifen kann.

@all
Als nächstes setze ich einen Roggen-Sauerteig an, um Brot zu backen.


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Der Preppers Thread

30.05.2020 um 11:32
Snayder schrieb:Die Bilder Deiner Uhren machen mir nochmal richtig Lust, das Thema Uhr am Handgelenk in der Praxis auszuprobieren.
Ich könnte nie ohne Uhr außer Haus gehen. Das ist reine Gewohnheitssache.

Ich trage sie aber nicht 24 Stunden, sondern nur tagsüber. In der Früh binde ich sie nach der Morgendusche um und abends lege ich sie vor der der Abenddusche im Bad ab.

Nachts habe ich einen über 15 Jahre alten Wecker, der (leider) auch noch tickt! Ich bringe es aber nicht übers Herz, ihn wegzugeben, denn ich habe auch dazu einen besonderen Bezug.

Meine älteste Tochter war noch klein, als ich einen neuen Wecker benötigte. Sie hat zum Papa gesagt, dass sie mir unbedingt einen schenken will. Sie suchte sich in einem Elektrogeschäft einen aus. Ich sehe heute noch ihr "Strahlen" im Gesicht, als sie ihn mir gab. Sie war so glücklich, mir einen Wecker schenken zu dürfen.

Ich werde diesen Wecker ewig verwenden!


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Der Preppers Thread

30.05.2020 um 22:34
So, ich hab es mal geschafft, den Preppergarten zu knipsen und versuche mal aus dem Kopf zusammen zu bekommen, was da so wächst...
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Links im Kiesbeet stehen:
Ein Maulbeerbrotbaum
Eine gelbe Himbeere
Eine Stachelbeere als Halbstamm (alle drei nicht sichtbar)
Eine rote Johannisbeere
Eine Brombeere
Eine Heidelbeere
Noch ne Brombeere
Zwei Himbeeren

In den beiden steinkreisen im Rasen stehen vorne ein Apfelbaum, dahinter eine Kirsche.

Im Kiesbeet rechts:
Zwei Himbeeren
Eine Thaibeere
Eine Stachelbeere
Eine Brombeere
Dann kommen da zwei Himbeeren oder Brombeeren, die Dinger haben wir im Wald mitgehen lassen und wir gucken mal, was es wird
Eine Apfelbeere
Eine weiße und eine schwarze Johannisbeere
Eine honigbeere
Zwei Kiwis
Zwei Sanddornsträucher
Rhabarber
Dann ein Haufen kräuterkram, wie Waldmeister, Petersilie, Schnittlauch, Zitronenmelisse etc. Eigentlich alles was hier so wächst, inklusive Colakraut und maggipflanze.

In der Mitte dann das Gemüsebeet
Zwei lange Reihen Kartoffeln, dann noch zwei kleine Patches dazu.
Dann in den kleinen "Feldern"
Mais, Karotten, Schwarzwurzeln, Feldsalat, Dill, Sellerie, Lauch, Bohnen an Stangen und als Buschbohnen, Kürbis, Gurken, Tomaten im angefangen Tomatenhaus, wo auch Paprikas wachsen, Erdbeerspinat und Brokkkoli.
12m Erbsen stehen quer hinter dem Tomatenhaus.

In den drei Hochbeeten dahinter
Erbsen
Buschbohnen
Mangold
Radieschen
Karotten
Pflücksalat
Kohlrabi
Steckrüben
Porree
Erdbeeren

Hinter dem letzten Hochbeet verläuft quer ein grauer bretterzaun. Da wohnen die Hühner mit den Schweinen außerdem steht dort ein wachtelstall mit Außengehege für unsere neun Wachteln.
Im Gehege stehen außerdem:
Ein Pfirsichbaum
Ein Apfelbaum
Zwei schwarze Johannisbeeren
Ein Haselnussbaum

Das sollte es gewesen sein, wobei da täglich was dazu kommt...


Trennung

Da ich ganz günstig (also quasi für umsonst) an einen Verbandkasten gekommen bin, habe ich das ganze mal an meinen Rucksack gefrickelt.
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Hab das Ding zerpflückt und das eine oder andere aussortiert. 3 Kompressen braucht man in der Regel nicht, ebenso wie 10m wundpflaster etc.
Ich Hab es sinnvoll und zweckmäßig ergänzt mit nem Tourniquet, sowas wie betaisadona Salbe und Ibuprofen Tabletten.
So, das wars erstmal. Bei Fragen einfach fragen


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31.05.2020 um 10:52
StUffz schrieb:Preppergarten
Ich bin total beeindruckt von Deinem Domizil!
Du kannst Dich wirklich selbst versorgen!

Um das alles in Schuss zu halten, geht sicher sehr viel Zeit drauf - ich bewundere Menschen, die so etwas bewirtschaften!


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31.05.2020 um 11:21
FerneZukunft schrieb:Du kannst Dich wirklich selbst versorgen!

Um das alles in Schuss zu halten, geht sicher sehr viel Zeit drauf - ich bewundere Menschen, die so etwas bewirtschaften!
Nein, zum selbst versorgen dürfte das nicht reichen, aber das sehen wir, wenn wir dann den Ertrag haben.

Ja, da geht Zeit drauf. Zumal wir derzeit noch anlegen und nicht nur bewirtschaften.
Es folgt noch quer vor dem Gemüsebeet ein ein Meter breiter Streifen mit Säulenobst, da sind die Pflanzen schon bestellt, nur ist das Beet dafür noch nicht mal angelegt...
Die letzten Wochen haben unsere Hühner nicht gelegt, weil der Parasitenbefall zu hoch war. Hühner haben immer Vogelmilben, nur muss man den Befall auf ein Mindestmaß drücken. Das haben wir letztes Wochenende getan, nun geht es langsam mit zwei Eiern pro Tag wieder los.
Die Wachteln brauchten erst eine Art Futterautomat, damit sie fressen wann immer Sie wollen, weil sie bei einmaliger Fütterung pro Tag Amok laufen und wegen des stresses dann nicht legen. Auch das wurdemit Hilfe einer eigenkonstruktion gelöst, gestern hatten wir dann zusätzlich vier Wachteleier.
Alles so Sachen, die dann noch nebenbei dazu kommen.

Letztendlich muss man aber sagen, dass alleine gar nichts in dieser Richtung funktionieren würde, das Ganze ist ein Gemeinschaftsprojekt von @Eleonore, die mit sehr großer Motivation und Energie immer dabei ist und mir.


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31.05.2020 um 12:55
StUffz schrieb:Die letzten Wochen haben unsere Hühner nicht gelegt, weil der Parasitenbefall zu hoch war. Hühner haben immer Vogelmilben,
Habt ihr ein Staubbad eingerichtet? Meine Hühner hatten vor ca. 20 Jahren mal Milben, seitdem keine mehr. A und O ist ein richtig gefülltes Staubbad, in dem sie immer sehr feine, lehmige, staubige Erde haben. Es wird oft der Fehler gemacht, ihnen nur ein Sandbad bereit zu stellen, was aber nichts nutzt, weil Sand viel zu grob ist, um Milben abzutöten.

Ansonsten: Viel Erfolg! Hoffen wir, das es endlich mal wärmer wird, hier geht es nur sehr schleppend voran, weil es jede Nacht so kalt ist, das vieles die Blätter hängen läßt morgens, und tagsüber wirds auch nur in den Tunneln und Gewächshäusern warm.


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31.05.2020 um 13:04
Ich hab jetzt zum Geburtstag ein für sein Geld anscheinend recht vernünftiges Kochgeschirr für meinen Rucksack bekommen.
(Achtung, Werbung!)
https://www.amazon.de/yidenguk-Kochgeschirr-Zusammenklappbares-Picknickreisen-Wanderungen/dp/B08351ZXS7/ref=pd_sbs_200_2...
Ausprobiert hab ich es aber noch nicht. Muß erstmal den Rucksack wieder umbauen und kann die alten, nicht zusammenpassenden und zu schweren Töpfe raus nehmen. Mal sehen, wann ich wieder paar Stunden wandern gehe...


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31.05.2020 um 13:40
Vomü62 schrieb:Habt ihr ein Staubbad eingerichtet? Meine Hühner hatten vor ca. 20 Jahren mal Milben, seitdem keine mehr. A und O ist ein richtig gefülltes Staubbad, in dem sie immer sehr feine, lehmige, staubige Erde haben. Es wird oft der Fehler gemacht, ihnen nur ein Sandbad bereit zu stellen, was aber nichts nutzt, weil Sand viel zu grob ist, um Milben abzutöten.
Kieselgur nutzt man zur Prävention, aber dazu muss man wissen, wie der Hase läuft. Milben verbringen den Tag im Stall. Wenn abends die Hühner reinkommen, wandern die Milben über die Stange auf die Hühner, saugen Blut und laufen dann morgens zurück. Die, die dem Kieselgur dann zum Opfer fallen, sind allein die Milben, die es nicht mehr vom Huhn runtergeschafft haben. Das Problem der Milben im Stall besteht weiterhin.
Wir sprühen den Stall alle paar Wochen mit 750ml Permetrin aus. Damit bekommen wir die meisten Milben weg.
Aber ein Bad mit Kieselgur wird ihnen aber trotzdem angeboten. Das hat auch nichts mit grob oder fein zu tun, die einzelnen Teilchen des Kieselgurs sind sehr scharfkantig und schneidet die Milben schlicht auf.


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31.05.2020 um 14:11
StUffz schrieb:Hühner haben immer Vogelmilben
Das wusste ich nicht.

Wie geschrieben, ich bewundere Menschen, die so etwas auf die Beine stellen und bewirtschaften!
Ich hoffe, @Eleonore und Du berichtet weiterhin über Euer Projekt, denn das ist wirklich spannend, interessant und lehrreich!


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Der Preppers Thread

31.05.2020 um 14:47
StUffz schrieb:aber dazu muss man wissen, wie der Hase läuft.
Nix für ungut, aber ich hab seit 30 Jahren Hühner ;) Und der Lebenszyklus und die Lebensweise der Milben ist mir ebenfalls vertraut.
Bei meinen Hühnern reicht die lehmige, trockene Erde, um die Milben fern zu halten oder allenfalls einen sehr geringen Befall zu haben.
Wenn der Staub fein genug ist, zerschneidet er die Milben nicht, sondern verschließt deren Atemwege. Beim Kieselgur gibt es wohl unterschiedliche Korngrößen, mag sein, das die Milben auch mechanisch gekillt werden. ich hab noch nie welches benutzt.
Ein weiteres Mittel sollen Raubmilben sein, die es zu kaufen gibt. Hab ich selber noch nicht ausprobiert, weil wie gesagt bei mir der normale Gartenboden reicht. Der damalige Befall kam davon, das es sehr lange und viel geregnet hatte und die Hühner keinen trockenen Platz fanden mit Erde zum buddeln.


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