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Der Preppers Thread

4.844 Beiträge, Schlüsselwörter: Weltuntergang, Apokalypse, Bunker, Survival, Preppers, Vorrat, Bug Out Bag
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

21.03.2019 um 19:47
PrivateEye schrieb:Man denke eben an die von dir erwähnten Ölquellen, große Chemiekomplexe etc.
Wie häufig findest du denn sowas? Hast du sowas in der Nachbarschaft?

Ist selten in der nähe von Agrarflächen.
PrivateEye schrieb:Sowas wurde wohl, wenn ich mich recht entsinne, nie wirklich angesprochen. Wichtiger war, die Schildkröte unter der Schulbank zu machen... :D Eigentlich auch total wirkungslos, aber solange es beruhigt hat...
Wie erwähnt es nicht Wirkungslos. Oder ist es Wirkungslos bei Orkan, Tornados etc möglichs nicht im Weg von Umherfliegenden Gegenständen zu sein.

Schau mal nach was die Hauptzerstörungskraft ist. Bei Bomben über 50KT wird es die Druckwelle sein.

Also macht alles Sinn was auch bei Hurricanes, Erdbeben, und co sinn macht. Klar gegen die Gammastrahlen nützt das nix. Aber schon bei der Hitzetrahlung macht das einen Unterschied, kennst du auch vom Sommer selbst, bzgl Haut und Kleidung. Klar je nach größe der Bombe ist man am Ground Zero tot, wenn man nicht zufällig unter Beton ist

he closest known survivor was only 170 meters from ground zero. Eizo Nomura is the closest to ground zero known survivor to the atomic bombs. He was working in the basement of the Hiroshima Prefectural Fuel Rationing Union, just 170 meters from the place where the bomb exploded.



Es ist teilweise eben eine Bewusste Strategie gewesen den Atomschlag, /Atomkrieg als Unüberlebbar zu beschreiben oder die Welt danach als Wüste zu schildern. etc. Wie erwähnt Schweizer sind da Realistischer gewesen.


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21.03.2019 um 20:15
Fedaykin schrieb:Wie häufig findest du denn sowas? Hast du sowas in der Nachbarschaft?
In der Tat, ja. Allerdings wurden mittlerweile viele Betriebsteile stillgelegt. Bei größeren Hichwassern aber, konnte das durchaus problematisch werden.
Fedaykin schrieb:Wie erwähnt es nicht Wirkungslos. Oder ist es Wirkungslos bei Orkan, Tornados etc möglichs nicht im Weg von Umherfliegenden Gegenständen zu sein.
In dem von dir erwähnten Rahmen macht es ja durchaus Sinn, keine Frage. Das habe ich ja auch nicht angezweifelt.
Aber manche betrachteten das irgendwie als Allheilmittel. Druckwelle und Strahlung sind eben zwei paar Schuhe.
Fedaykin schrieb:Es ist teilweise eben eine Bewusste Strategie gewesen den Atomschlag, /Atomkrieg als Unüberlebbar zu beschreiben oder die Welt danach als Wüste zu schildern. etc. Wie erwähnt Schweizer sind da Realistischer gewesen.
Abschreckungspotential und Säbelrasseln. ;)

Sollten heutzutage nicht eher Biologische Waffen diese Stellung übernommen haben? Das Potential ist von Viren ist doch gewiss viel tödlicher, alleine schon durch Ansteckung und Weitergabe/Verbreitung. Und die Ressourcen als auch Infrastruktur werden geschont, bleiben erhalten! :Y:


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21.03.2019 um 20:57
PrivateEye schrieb:In dem von dir erwähnten Rahmen macht es ja durchaus Sinn, keine Frage. Das habe ich ja auch nicht angezweifelt.
Aber manche betrachteten das irgendwie als Allheilmittel. Druckwelle und Strahlung sind eben zwei paar Schuhe.
Ja, eben, dann schau mal nach wie sich das mit der Strahlung verhält. Der Wirkbereich der Direkt Strahlung ist wesentlich geringer.

Nur 5% der Energie werden direkt in Strahlung freigesetzt. Der Radius im Verhältnis zum Gesamwirkbereich der Bombe gering



http://www.atomicarchive.com/Effects/effects14.shtml

Deswegen hat man auch mal die Neutronenwaffen erforscht als Taktische Waffe.

kann man sich gut einlesen. Jedenfalls wird die Wirkung bei größeren Waffen wenig Berücksichtigt, weil in der Zone wo die Sofortstrahlung Tödlich bis Tödlich verletzten wirkt die Druckwelle, Überdruck Hitzewelle wahrscheinlicher zum Tod führen.

Wie erwähnt Ground Zero bei hohen Exlplosionen ist eben eine Todeszone, bis auf wirklich Sondergebäube/genugend Schutzdazwischen.
PrivateEye schrieb:Abschreckungspotential und Säbelrasseln. ;)
Nee, es ging eher darum das man sich sonst einen Kopf um den Zivilschutz machen müsste, das kostet Geld, und man hielt den Nuclear Austausch für unwahrscheinlich, wobei man aber realistisch betrachtet einen Begrenzten Atomkrieg einkalkulieren müsste, es ist nicht immer sofort der All Out War mit gezieltem Einsatz gegen "Weichziele"
PrivateEye schrieb:Sollten heutzutage nicht eher Biologische Waffen diese Stellung übernommen haben?
Warum das denn? Biowaffen sind Älter als Nuclearwaffen und als Strategische Waffen recht bescheiden, zumindest im Kriegsfall. Der Witz bei denen wäre der Einsatz vor Kampfhandlungen.
PrivateEye schrieb:Das Potential ist von Viren ist doch gewiss viel tödlicher, alleine schon durch Ansteckung und Weitergabe/Verbreitung.
Eigentlich nicht, welche Viren willst du denn so eben unters Volk bringen auf Strategischen Masstab. Als Attentatswaffe OK, als Ersatz für Nuklearwaffen oder auf dem Gefechstfeld eher bescheiden, zumindest wenn wir die großen Blöcke dabei betrachteten
PrivateEye schrieb:Und die Ressourcen als auch Infrastruktur werden geschont, bleiben erhalten! :Y:
Wenn wir Fantasieviren ansetzen mag das sein.


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23.03.2019 um 13:53
Keine Ahnung, wie realistisch das ist, hier mal zum rumprobieren: https://nuclearsecrecy.com/nukemap/


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23.03.2019 um 16:51
@alibert

Naja das ganze ist Modellhaft schon ganz gut, bzgl der Wirkradieen.

Man sieht auch ganz gut wie unabhängig von der Größer die "Sofortstrahlugn" recht begrenzt bleibt.

Bzlg der Todeszahlen hat man aber eben einfach mal die Bevölkerungsdichte genommen und und % abgerechnet.


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26.03.2019 um 09:56
@PrivateEye

Die "Ausbildung" hatte viel Ähnlichkeit mit der von Luftschutzwarten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Dachboden entrümpeln, Kellerdecken verstärken, Platten zum Vernageln von Fensteröffnungen bereit stellen, Fluchtwege frei halten, Schutzräume ausschildern, Mitarbeiter im Umgang mit Sandeimer, Feuerpatsche und Feuerlöscher trainieren, Verbandsmaterial, Chemieklo und Notvorrat im Keller bereit stellen - und schon kann uns der böse Iwan mit seinen Atomsprengköpfen mal.

Derart lächerlichen Kram habe ich mir auch nur gegönnt, weil jeder Betrieb in den Zeiten der Hochrüstung der frühen 1980er einen Mitarbeiter dazu abkommandieren musste.

Da ich damals direkt in der Hamburger City gearbeitet hatte, wäre ich ohnehin verdunstet gewesen, bevor auch nur eine Fensteröffnung von mir vernagelt worden wäre bzw. ich auch nur "Atomschlag, wo ist meine Feuerpatsche?" hätte rufen können.


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26.03.2019 um 10:16
Doors schrieb:Die "Ausbildung" hatte viel Ähnlichkeit mit der von Luftschutzwarten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Dachboden entrümpeln, Kellerdecken verstärken, Platten zum Vernageln von Fensteröffnungen bereit stellen, Fluchtwege frei halten, Schutzräume ausschildern, Mitarbeiter im Umgang mit Sandeimer, Feuerpatsche und Feuerlöscher trainieren, Verbandsmaterial, Chemieklo und Notvorrat im Keller bereit stellen - und schon kann uns der böse Iwan mit seinen Atomsprengköpfen mal.
Nix für Ungut, aber diese Maßnahmen sind alle Sinnvoll gewesen. Vor allem wenn man die Test bzgl Hitzerstrahlung kennt, weiß man das vor allem leicht Enflammbares und Trockenes Material dann eventuell den Zündbrand legt (Mythos ist das alles Schmilzt und sofort alles Flammen steht.

Man kann die ganze Geschichte ja NAchrechen bzgl Energiefreisetzung in Hitzestrahl und welche Material ab welcher Energiezufuhr brennt.
Doors schrieb:Derart lächerlichen Kram habe ich mir auch nur gegönnt, weil jeder Betrieb in den Zeiten der Hochrüstung der frühen 1980er einen Mitarbeiter dazu abkommandieren musste.
Ach ist ja weite weniger Lächerlich als man denkt. Zumal es ja auch Konventionelle Angriffe geben kann.

Wir wir festgestellt haben schon ab geringen Sprengrößen 20 Kt übersteigt die Druckwelle etc den Wirkradius der Strahlung recht schnell.

Und dann gehte es um die Wirkung von Bomben im klassischem Sinn.
Doors schrieb:Da ich damals direkt in der Hamburger City gearbeitet hatte, wäre ich ohnehin verdunstet gewesen, bevor auch nur eine Fensteröffnung von mir vernagelt worden wäre bzw. ich auch nur "Atomschlag, wo ist meine Feuerpatsche?" hätte rufen können.
Ich denke da man gegen Weichziele wie Städte eher die Druckwelle nutzen will, wärst du vermutlich nicht verdunstet.

Aber es ist das klassiche Bild vor allem in der BRD von "Atombombe= Alles Weg und Feuer.


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27.03.2019 um 00:33
@Fedaykin
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Eigentlich nicht, welche Viren willst du denn so eben unters Volk bringen auf Strategischen Masstab. Als Attentatswaffe OK, als Ersatz für Nuklearwaffen oder auf dem Gefechstfeld eher bescheiden, zumindest wenn wir die großen Blöcke dabei betrachteten
Der Milzbranderreger war lange Zeit in der Erforschung.
Rizin als Aerosol versprüht, als Bspl. für ein Pflanzengift, kam in Kriegsgeschehen zum Glück nicht zum Einsatz.

In Ostdeutschland war vor 1989 das Verhalten bei einem Atomschlag Teil der Schulausbildung, ab der 8.Klasse wurde das Fach Zivilverteidigung unterrichtet, welches auch pro Schuljahr eine Woche praktischen Unterricht beinhaltete. Z.B. ABC-Ausrüstung anlegen, beherschen, etc. pp.
Doors schrieb:Die "Ausbildung" hatte viel Ähnlichkeit mit der von Luftschutzwarten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Dachboden entrümpeln, Kellerdecken verstärken, Platten zum Vernageln von Fensteröffnungen bereit stellen, Fluchtwege frei halten, Schutzräume ausschildern, Mitarbeiter im Umgang mit Sandeimer, Feuerpatsche und Feuerlöscher trainieren, Verbandsmaterial, Chemieklo und Notvorrat im Keller bereit stellen - und schon kann uns der böse Iwan mit seinen Atomsprengköpfen mal.
Diese Art der Spaß-Veranstaltungen sind mir auch noch in Erinnerung, gerade weil ich einige Jahre meiner Jungend beruflich in einer Chemie-Bude verbracht habe. Allerdings wurde bei uns immer vor dem Ami gewarnt :troll:


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27.03.2019 um 09:36
Snayder schrieb:Der Milzbranderreger war lange Zeit in der Erforschung.
Rizin als Aerosol versprüht, als Bspl. für ein Pflanzengift, kam in Kriegsgeschehen zum Glück nicht zum Einsatz.
Ja, aber wenn du Rizin als Aerosol versprühen willst, musst du schon mal direkt zum Einsatzort. Das ganze mit Ballistischen Raketen zu Betreiben ist so eine Sache.

Du bewegst dich da eher im Bereich C Waffen.

Milzbrand mit ICBMS zu verteilen wird schon schwieriger. Und Gerät etc bleibt sogar noch Intakt.

B Waffen sind eigentlich nur dann Interessant wenn man sie "Heimlich" einsetzen kann ohne das der Verursacher bekannt wäre.
Snayder schrieb:In Ostdeutschland war vor 1989 das Verhalten bei einem Atomschlag Teil der Schulausbildung, ab der 8.Klasse wurde das Fach Zivilverteidigung unterrichtet, welches auch pro Schuljahr eine Woche praktischen Unterricht beinhaltete. Z.B. ABC-Ausrüstung anlegen, beherschen, etc. pp.
Tja, der Osten war da wohl auch realistischer.


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29.03.2019 um 00:00
Wenn die ganz große Katastrophe kommt, bin ich wahrscheinlich recht schnell am Ar...*
Städter, kleine Wohnung, ziemlich schlechte Voraussetzungen. -.-

Dennoch:

Muss nur mal ein paar Tage der Strom ausfallen, dann sind wohl viele schon am Verzweifeln, weil sie nix mehr da haben, gerade in den Städten.
Auch persönliche, hoffentlich vorübergehende Missstände wie:
- gewohnter Geldfluss versiegt für 'ne Weile,
- Immobilität (Bein gebrochen oder auch "nur" eine üble Durchfallerkrankung:
Da bleib ich nach dem Arztbesuch lieber in meiner Wohnung! ^^)
- Hausbrand (Verhaltensregeln, Feuerlöscher, BOB oder INCH-Bag ...

Ist es 'ne gute Idee zu lernen wie man sich abseilt, wenn man in einem höheren Stock wohnt oder besser auf die Feuerwehr setzen, dass sie einen da rauszieht, wenn's ist?

Sowas eben.
Vermutlich wird sich meine Auffassung von dem, womit ich nicht schon gedanklich überfordert bin, noch erweitern, aber Atom- oder Bürgerkrieg? Pandemie? Oje ...

Vorräte:
Trinkwasser (Entkeimung?), Brauchwasser,
länger haltbare Nahrungs- und Genussmittel (Konserven, Tütenkram, Nudeln, Reis, ...
-> rotieren,
also immer mal das mit dem nähesten MHD wegessen/-trinken und entsprechend nachkaufen;
Lichtquellen: Kerzen, Teelichte, Taschenlampen; Batterien <- rotieren bei mir sowieso;
Radio mit Kurbel/Batterie-/Solarbetrieb;
paar Kernseifen, bisschen Hausapotheke,
genug (warme) Klamotten ... kann dann ja nicht dauernd Wäsche waschen;
Müllbeutel, Papiertücher in verschiedenen Ausführungen, Notklo ...
finde ich durchaus sinnvoll. Auch ein EDC (Every-Day-Carry, das was ich unterwegs immer dabei haben will. Darf ruhig auch aus etwas mehr als derzeit: Geldbörse, Schlüssel und Lippenbalsam bestehen) will ich mir noch zusammenstellen.

Sich selber kennenzulernen halte ich für unumgänglich.
- Was finde ich stressauslösend?
- Wie gehe ich mit Stress um?
- Sozialkompetenzen?
- Was kann ich, woran sollte oder will ich noch arbeiten?
(betrifft sowohl die persönliche Entwicklung als auch praktische Fähigkeiten:
Was nützt mir die tollste Ausrüstung, wenn ich nicht mit ihr umgehen kann oder noch
schlimmer: ohne sie komplett aufgeschmissen wäre?
-> Kann ich auch improvisieren?)
- etc.

Bringt ja nix, nach 2 h ohne Strom schon wie ein kopfloses Huhn durch die Gegend zu splattern.


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29.03.2019 um 08:59
Dr.Murks schrieb:Ist es 'ne gute Idee zu lernen wie man sich abseilt, wenn man in einem höheren Stock wohnt oder besser auf die Feuerwehr setzen, dass sie einen da rauszieht, wenn's ist?
Selber Abseilen ist so eine Sache. Hängt auch vom Stockwerk ab. Unter normalen Umständen fürfte das Risiko höher sein als auf die Feuerwehr zu warten.


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29.03.2019 um 09:05
@Fedaykin: Ja, ist schon ein zusätzliches Risiko, besonders wenn man nicht dauernd üben kann.


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29.03.2019 um 11:02
Dr.Murks schrieb:besonders wenn man nicht dauernd üben kann
Kannst Du.
Gibt genug Klettergebiete mit gebohrten Abseilpunkten.
Dr.Murks schrieb:Ist es 'ne gute Idee zu lernen wie man sich abseilt, wenn man in einem höheren Stock wohnt oder besser auf die Feuerwehr setzen, dass sie einen da rauszieht, wenn's ist?
Hilft Dir aber nur, wenn Du jederzeit in höheren Stockwerken einen Gurt und Seil parat hast und einen vertrauenswürdigen Sicherungspunkt einrichten kannst...


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29.03.2019 um 11:09
H.W.Flieh schrieb:einen Gurt und Seil
Achja, und natürlich entweder
- mindestens einen HMS Karabiner und die Nerven in einer Gefahrensituation einen Halbwastwurf zu legen
- alternativ ein Abseilgerät mit Karabiner und die Nerven das korrekt zu benutzen in einer Gefahrensituation


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29.03.2019 um 18:55
H.W.Flieh schrieb:Hilft Dir aber nur, wenn Du jederzeit in höheren Stockwerken einen Gurt und Seil parat hast und einen vertrauenswürdigen Sicherungspunkt einrichten kannst...
Ja, da wird's schwierig mit dem Sicherheitspunkt. Gurt und Seil hab ich noch nicht.
War nur so ein Gedanke, das mit dem Abseilen. Ob ich in die Richtung was mache, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
H.W.Flieh schrieb:Gibt genug Klettergebiete mit gebohrten Abseilpunkten.
Ich und Reisen ...

Ich müsste das Abseilen erstmal lernen.
Die Möglichkeit Kurse zu belegen behalte ich im Hinterkopf, ob ich das Abseilen dann ausgerechnet für einen Brandfall in Betracht ziehe, steht doch eher auf einem anderen Blatt.
H.W.Flieh schrieb:Achja, und natürlich entweder ...
Ja. Die Nerven behalten. Da sagst du was. Etwas, das man nicht wirklich üben kann.
Da hilft es zu wissen, dass man bereits in vergangenen, wenn auch gänzlich anders gelagerten Gefahrensituationen nicht die Nerven verloren hat.


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29.03.2019 um 19:43
@Dr.Murks
Dr.Murks schrieb:Ich und Reisen
Vermutlich sind die Reisen näher als dass Du denkst. Neben klassischen Klettergebieten gibt es auch künstliche Kletteranlagen mit Abseilständen, Steinbrüche die zum klettern frei gegeben sind, theoretisch gibt es auch noch künstliche Strukturen, an denen das Abseilen nicht explizit verboten ist. Und von einem hohem Baum abseilen kann Dir auch keiner verbieten.
Dr.Murks schrieb:Ja, da wird's schwierig mit dem Sicherheitspunkt. Gurt und Seil hab ich noch nicht.
Nur haben reicht nicht, man muss auch damit umgehen können. Abgesehen davon sollte sowas auch regelmäßig ausgetauscht werden. Andererseits, bevor ich verbrenne, wäre ich auch mutig genug, einem alten Klettergurt mit altem Seil zu nutzen. Damit würde ich aber tatsächlich warten, bis kurz vor Schluß, und so lange auf die Feuerwehr hoffen.
Als ich noch in einer Stadtwohnung gewohnt habe, bin ich das Szenario mal für mich durch gegangen. Zertifiziertes, einsatzbereites Kletterseil, Gurt und eine Auswahl an Sicherungs-/Abseilgeräten hatte ich als Kletterer eh in der Wohnung gehabt. Einen vernünftigen Anschlagpunkt zu finden war schwieriger. Im Endeffekt habe ich am Balkon etwas gefunden, dem ich im Notfall, bevor ich verbrenne, bereit gewesen wäre, mein Leben anzuvertrauen. Ohne Not hätte ich mich dort allerdings nicht abseilen wollen. Natürlich könnte man sich auch selbst einen vertrauenswürdigen Anschlagpunkt schaffen.
Dr.Murks schrieb:Ich müsste das Abseilen erstmal lernen.
Nicht nur lernen (das ist tatsächlich einfacher als man denkt), sondern wirklich auch beherrschen. Siehe: Nerven behalten.
Dr.Murks schrieb:Ja. Die Nerven behalten. Da sagst du was. Etwas, das man nicht wirklich üben kann.
Üben kannst Du das "Nerven behalten" nicht. Du kannst aber das Abseilen, Knoten machen, etc an sich üben bis Du es sicher beherrschst.

Zusammenfassend aber, auf Basis wie Du schreibst, ist Abseilen mMn für Dich keine Option.


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29.03.2019 um 19:48
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Ja, eben, dann schau mal nach wie sich das mit der Strahlung verhält. Der Wirkbereich der Direkt Strahlung ist wesentlich geringer.

Nur 5% der Energie werden direkt in Strahlung freigesetzt. Der Radius im Verhältnis zum Gesamwirkbereich der Bombe gering
Kommt ja immer darauf an, wo man nun hockt. Und wieviele Sprengköpfe es pro Rakete nun regnet.
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Deswegen hat man auch mal die Neutronenwaffen erforscht als Taktische Waffe.
Genau. Mächtiger, böser Badaboom! ;)
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Nee, es ging eher darum das man sich sonst einen Kopf um den Zivilschutz machen müsste, das kostet Geld, und man hielt den Nuclear Austausch für unwahrscheinlich, wobei man aber realistisch betrachtet einen Begrenzten Atomkrieg einkalkulieren müsste, es ist nicht immer sofort der All Out War mit gezieltem Einsatz gegen "Weichziele"
Also in der Schweiz wurde dabei an die Zivilbevölkerung gedacht. Alle Häuser hatten ein Bünkerchen mit Vorräten zu haben etc. Müsste auch heute noch gelten, glaube ich.

Primär wären natürlich militärische Anlagen und Regierungssitze und gewisse Infrastrukturen die Hauptziele. Aber das reicht ja auch erst einmal, oder? Und eine Rakete alleine wäre es sicher nicht gewesen.
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Warum das denn? Biowaffen sind Älter als Nuclearwaffen und als Strategische Waffen recht bescheiden, zumindest im Kriegsfall. Der Witz bei denen wäre der Einsatz vor Kampfhandlungen.
Aber auch die Kriegsführung hat sich weiter entwickelt. Flächenkämpfe gibts doch kaum noch. Meistens kommen kleine, hochspezialisierte Einheiten zum Einsatz. Und eventuelle Gegner, naja, verhalten sich auch nicht immer konform bzw habendoch teils auch kaum noch Kombattantenstatus und halten sich eh an nix... Statt Schlachtfeldern ist Häuserkampf angesagt.
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Eigentlich nicht, welche Viren willst du denn so eben unters Volk bringen auf Strategischen Masstab. Als Attentatswaffe OK, als Ersatz für Nuklearwaffen oder auf dem Gefechstfeld eher bescheiden, zumindest wenn wir die großen Blöcke dabei betrachteten
Siehe oben, andere Strategien als auch Bedrohungslagen. Grippeviren sind immer gut, auch die vom Huhn oder Schwein. Wahlweise süßsauer oder mit ohne Curry. Antrax, Milzbrand & Co gibts auch noch. Wie gesagt, verabschiede dich vom klassischen Schlachtfeld und Richtlinien ala Hager und Genfer Konvention.

Eine Militärbasis ausbomben ist eine Sache, gehts halt zum Ausweichsquartier. Aber eine ganze Stadt oder Städte verseuchen? Muss ja auch nicht voll letal sein. Je mehr Kranke es gibt umso mehr müssen versorgt und gepflegt werden. Ressourcenbindung der fies-humanen Art.
Fedaykin schrieb am 21.03.2019:Wenn wir Fantasieviren ansetzen mag das sein.
Gibts genug reales. Und bei den vielen Impfgegner wunderts mich eh, das wir schon so lange keine wirklich harten Grippe oder Typhusepidemien mehr hatten. Von Pandemien ganz zu schweigen.
Doors schrieb am 26.03.2019:Die "Ausbildung" hatte viel Ähnlichkeit mit der von Luftschutzwarten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Aja, @Doors der Blockwart! Wahrscheinlich hast du die Ausbildung mit @Funzl zusammen gemacht, der hat da mal sowas durchblicken lassen, am geheimen schwarzen Brett... :D So mit Trillerpfeife und Meldebuch zum Melden?! ;)
Doors schrieb am 26.03.2019:und schon kann uns der böse Iwan mit seinen Atomsprengköpfen mal.
Vorbereitung ist die halbe Miete!
Doors schrieb am 26.03.2019:Derart lächerlichen Kram habe ich mir auch nur gegönnt, weil jeder Betrieb in den Zeiten der Hochrüstung der frühen 1980er einen Mitarbeiter dazu abkommandieren musste.
Machen die heute noch. Nennt sich Brandschutzbeauftragter und so. :D
Doors schrieb am 26.03.2019:Da ich damals direkt in der Hamburger City gearbeitet hatte, wäre ich ohnehin verdunstet gewesen, bevor auch nur eine Fensteröffnung von mir vernagelt worden wäre bzw. ich auch nur "Atomschlag, wo ist meine Feuerpatsche?" hätte rufen können.
Lieber stehend sterben als kniend kriechen und Bretter nageln oder so! :D Die Vorwarnzeiten waren sicher fantastisch.
Fedaykin schrieb am 26.03.2019:Nix für Ungut, aber diese Maßnahmen sind alle Sinnvoll gewesen. Vor allem wenn man die Test bzgl Hitzerstrahlung kennt, weiß man das vor allem leicht Enflammbares und Trockenes Material dann eventuell den Zündbrand legt (Mythos ist das alles Schmilzt und sofort alles Flammen steht.
Natürlich hatten die Sinn, wir flachsen doch nur ein bisssl. ;) Aber: Es wurden halt leider auch oft falsche Erwartungen geweckt und vermittelt. Quasi eine Mischung aus Urban Legends und Hoaxes. Und das noch vor dem Internet. ;)
Fedaykin schrieb am 26.03.2019:Aber es ist das klassiche Bild vor allem in der BRD von "Atombombe= Alles Weg und Feuer.
Das Bild gabs woanders auch, wenn es tröstet.
Snayder schrieb:In Ostdeutschland war vor 1989 das Verhalten bei einem Atomschlag Teil der Schulausbildung, ab der 8.Klasse wurde das Fach Zivilverteidigung unterrichtet, welches auch pro Schuljahr eine Woche praktischen Unterricht beinhaltete. Z.B. ABC-Ausrüstung anlegen, beherschen
Nicht zu vergessen die politische Bildung dabei, die mindestens ebenso benotet wurde wie das fachgerechte Anlegen der Schnuffi!

Btw, viele behaupten auch, das dies extrem geprägt habe und unter anderem den Gasmaskenfetisch großflächig verbreitet habe! Vor allem bei den Mädels! O_O
Fedaykin schrieb:Tja, der Osten war da wohl auch realistischer.
Naja... Kein Wunder. Immerhin begann die Hymne der ehemaligen DDR auch mit "Auferstanden aus Ruinen...". Wenn das nicht mal verpflichtend ist! ;)

LG
Eye


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29.03.2019 um 19:53
@H.W.Flieh
Ja, mit den Dingen, die man hat muss man umgehen können.
H.W.Flieh schrieb:Nicht nur lernen (das ist tatsächlich einfacher als man denkt), sondern wirklich auch beherrschen. Siehe: Nerven behalten.
Ist meine Rede. Auch wenn das durch meine Schreibe vielleicht nicht so rüberkommt.
Ich stimme aber auch zu, dass das letztlich nicht wirklich eine Option für mich ist, wegen ganz unterschiedlicher Dinge.

Merci, das Abseilthema hake ich für mich dann ab.


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01.04.2019 um 20:20
Es gibt Grund zum Preppen... die Zombie-Apokalypse wird kommen!
Youtube: Zombie-Krankheit auch auf Menschen übertragbar? - Clixoom Science & Fiction

Cool, The Walking Dead in echt!


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01.04.2019 um 20:31
Und in den Bunkern und Kellern ploppen die Sektkorken. Endlich war der ganze Aufwand nicht mehr umsonst.


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