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Without consent it's RAPE

2.187 Beitr├Ąge Ôľ¬ Schl├╝sselw├Ârter: Sex, Drogen, Vergewaltigung Ôľ¬ Abonnieren: Feed E-Mail

Without consent it's RAPE

29.06.2016 um 14:06
@Alarmi
Na ich wei├č es jetzt nicht, aber ich denke das ist v├Âllig automatisch oder? Ich mein wenn der Typ mir gegen meinen Willen sein Teil rein steckt. Da hat man ja nicht nur Verletzungen in der Vagina, sondern vl. sogar blaue Flecken.

@Interested
Ja davon gehe ich mal stark aus. Bzw. hoffe ich es stark.
Weil wie schon oben erw├Ąhnt, sollte gerade in einer Beziehung klar sein, wie man ein Nein interpretieren kann/soll.
Bei fremden Personen ist das schwierig. Vor allem wenn nicht mehr aus meinem Mund kommt, als Nein. Nein f├╝r was? Es ist eben so seltsam wohin die Diskussion f├╝hrt.
Aber ich lass das jetzt lieber sein.


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Without consent it's RAPE

29.06.2016 um 14:06
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ein blo├čes "Nein!" wird - auch wenn der Passus im Gesetz verankert wird, stets auf den Kontext gepr├╝ft werden und nicht automatisch einer Vergewaltigung zugeordnet.
Genau.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Machen doch hoffentlich auch all diejenigen in einer Beziehung oder wer f├╝hrt hier so eine asoziale Beziehung, dass er auch an bewusstlosen Partnern rumspielt?!
Es spielt im Grunde keine Rolle, ob es ein Partner ist oder ein Fremder. Wenn man nicht "guten Gewissens" davon aus gehen kann, dass eine sexuelle Handlung gewollt ist, dann darf sie nicht statt finden.
Den Partner kennt man allerdings besser, als einen Fremden, so dass in der Regel eine Zustimmung oder Ablehnung "bekannt" ist und nicht verbalisiert wird.


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Without consent it's RAPE

29.06.2016 um 14:07
@Alarmi
Bei uns in ├ľsterreich scheint das anderst zu sein..
http://www.jusline.at/201_Vergewaltigung_StGB.html
Da reicht es schon wen er ihr die Freiheit entzieht. Das d├╝rfte f├╝r den Sex bei der Vergewaltigung eigentlich Voraussetzung sein...


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Without consent it's RAPE

29.06.2016 um 14:10
@Alarmi

Ja - aber da ist dann auch generell schon was nicht in Ordnung. Und nicht umsonst gibt es ja auch Vergewaltigung in der Ehe, die mittlerweile - zum Gl├╝ck, strafbar ist.
Zitat von kleinundgr├╝nkleinundgr├╝n schrieb:Wenn man nicht "guten Gewissens" davon aus gehen kann, dass eine sexuelle Handlung gewollt ist, dann darf sie nicht statt finden.
Da sind wir uns absolut einig. Dennoch ist hier auch das zwischenmenschliche Zusammenspiel nicht zu vernachl├Ąssigen - und genau das wird dann eben auch vor Gericht gepr├╝ft. Die Umst├Ąnde werden immer gepr├╝ft - und das ist auch gut so.

@liaewen
Na zum blo├čen Nein, habe ich mich ja bereits ge├Ąu├čert und so ist es vom Gesetzgeber auch nicht gedacht, wie es einige wohl leider missinterpretieren.


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29.06.2016 um 14:10
Zitat von interrobanginterrobang schrieb:Da reicht es schon wen er ihr die Freiheit entzieht.
Nicht ganz.
Er muss mittels dieses Freiheitsentzuges "n├Âtigen". Das bedeutet, der Freiheitsentzug ist ein Druckmittel (wie eine Waffe oder unmittelbarer Zwang), um den Willen des Opfers zu brechen.

Das ist im deutschen StGB nicht anders.


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29.06.2016 um 14:10
@interrobang

Die Grundproblematik bleibt bestehen bzw. dehnt sich dann auf die Entziehung der Freiheit aus.

Es ist eine Gradwanderung, man kann und sollte dabei nicht pauschalisieren, aber da waren wir uns ja sowieso einig.


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29.06.2016 um 14:12
@kleinundgr├╝n
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Dennoch sollte klar sein, da├č auch eine schriftliche Absicherung in diesem Fall kein rechtsg├╝ltiges Dokument ist
Wer auf solche Arten von au├čergew├Âhnlichem Sex steht, tauscht sich in der Regel ja auch vorher dar├╝ber aus. Eine schriftliche Absicherung kann deshalb auch nicht schaden. Dennoch w├╝rde sie vor keinem Gericht, wenn es hart auf hart kommt, Bestand haben, weil sie nicht rechtsg├╝ltig ist, wie z.B. auch ein Skalvenvertrag. Ein solcher Vertrag begr├╝ndet keine einforderbaren Rechte und Pflichten, denn er verst├Â├čt gegen die guten Sitten und ist demnach nach ┬ž 138 Absatz 1 BGB nichtig. Das ist der Unterschied zu Deiner angef├╝hrten Einverst├Ąndniserkl├Ąrung bei einer OP, die Rechtsg├╝ltigkeit. Somit sind die beiden Dinge auch nicht vergleichbar.


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29.06.2016 um 14:14
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Na ich wei├č es jetzt nicht, aber ich denke das ist v├Âllig automatisch oder? Ich mein wenn der Typ mir gegen meinen Willen sein Teil rein steckt. Da hat man ja nicht nur Verletzungen in der Vagina, sondern vl. sogar blaue Flecken.
Nicht unbedingt. Es gibt ja viele Opfer, die eben so wenig Gegenwehr wie moeglich leisten, damit es so wenig unangenehm wie moeglich wird.


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29.06.2016 um 14:15
@Photographer73
Hm.. Aber hast du Sowas nicht bei Handlungen psychischer St├Ârungen (ich glaube so nanntest du es irgendwie zusammengefasst) also SM oder Sex mit einer weggetretenden, empfohlen? F├╝r was Dan machen wen es ja keinen bestand hat?


@Bruderchorge
@kleinundgr├╝n
Gut Dan so...


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29.06.2016 um 14:17
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb: Dennoch w├╝rde sie vor keinem Gericht, wenn es hart auf hart kommt, Bestand haben,
Selbstverst├Ąndlich w├╝rde sie das. Sie hat die selbe Beweiskraft, wie irgend ein beliebiges anderes Schriftst├╝ck.

Ich vermute, Du m├Âchtest ausdr├╝cken, dass ein solches Dokument kein Recht generiert, diese Handlungen durchzuf├╝hren. Das stimmt nat├╝rlich.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Das ist der Unterschied zu Deiner angef├╝hrten Einverst├Ąndniserkl├Ąrung bei einer OP
Die Einverst├Ąndniserkl├Ąrung der OP begr├╝ndet auch kein absolutes Recht, operieren zu d├╝rfen. Wenn ich noch auf dem OP-Tisch kurz vorm einschlafen einen abweichenden Willen zum Ausdruck bringe, hat der Chirurg die H├Ąnde von mir zu lassen.
Das ist in dem Punkt genau das selbe.


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29.06.2016 um 14:18
@Alarmi
Ja aber diese F├Ąlle werden immer ein problem sein wen man keine handfesten Beweise hat...

Da nutzt auch eine nein hei├čt nein Regelung nicht viel. Sie sagt sie sagte nein und er sagt ie sagte nicht nein.

Leider bleibt das beste was man machen kann um sich vor Vergewaltigungen zu sch├╝tzen auf sich achtzugeben. Gesetze werden das nie l├Âsen k├Ânnen.


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29.06.2016 um 14:19
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Nicht unbedingt. Es gibt ja viele Opfer, die eben so wenig Gegenwehr wie moeglich leisten, damit es so wenig unangenehm wie moeglich wird.
In der Tat. Und es gibt auch Mittel, den Widerstand des Opfers ohne den Einsatz unmittelbarer k├Ârperlicher Gewalt zu brechen. in solchen F├Ąllen sieht es mit Spuren am K├Ârper des Opfers schlecht aus.


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29.06.2016 um 14:20
@interrobang
Zitat von interrobanginterrobang schrieb:aber diese F├Ąlle werden immer ein problem sein wen man keine handfesten Beweise hat...
Das ist richtig, aber solange das Opfer sich wehren MUSS, um den Fall rein juristisch ueberhaupt zu einer Vergewaltigung zu machen, hat ein Opfer, das sich nicht wehrt, gar keine Chance, ueberhaupt die Tat anzuzeigen, weil der Taeter gar keine Vergewaltigung in dem Sinne begangen hat.

Das finde ich aeusserst problematisch.


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29.06.2016 um 14:21
@Photographer73
Paragraph 228 StGB
Einverst├Ąndlich vorgenommene sado maso Praktiken, die zu K├Ârperverletzung en f├╝hren, verstossen nicht gegen die guten Sitten. Sittenwidrig ist die Tat jedoch, wenn bei objektiver Betrachtung der Einwilligende in konkrete Todesgefahr ger├Ąt.
BGH, 26.05.2004, 2StR 505/03


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29.06.2016 um 14:23
@Alarmi
Es ist auch problematisch. Das ist v├Âllig richtig. Nur irgendwo auch verst├Ąndlich. Man kann eben auch nur was machen, wenn es Beweise gibt. Sonst k├Ânnte man jeden falsch beschuldigen oder aber bestrafen, nur weil die Frau vl. boshaft ist. Oder wegen ihrem Ansehen so darstellen muss. etc. Es gibt sicher auch andere Gr├╝nde warum Frauen M├Ąnner anzeigen. Aber man muss eben an die andere Seite denken und nicht immer nur an die Frauen. So bl├Âd es auch klingt, leider.


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29.06.2016 um 14:24
@liaewen
Es werden auch Vergewaltigungen ohne Beweise als solche verurteilt. Es muessen nicht immer Verletzungen und DNA im Spiel sein. Man schaut sich da durchaus auch an, wie glaubwuerdig Opfer und Taeter sind.


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29.06.2016 um 14:25
@Alarmi
@liaewen
Ll
Ich glaube nicht das das so gehandhabt wird das k├Ârperliche Unversehrtheit automatisch einen Freispruch f├╝r den T├Ątern als Folge hat.

Die glaubw├╝rdigkeit der beteiligten wird auch eine Rolle spielen.


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29.06.2016 um 14:26
@interrobang
Sagte ich ja grade. Aber die Befragung ist meistens eine Tortur fuer die vergewaltigte Person.


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29.06.2016 um 14:26
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Das finde ich aeusserst problematisch.
Aber so ist es ja nicht.

Das mit dem "sich wehren m├╝ssen" ist wohl nicht so deutlich geworden. selbstverst├Ąndlich muss man sich nicht wehren, damit es eine Vergewaltigung ist.

Der Punkt ist - mal wieder - eine Frage der Tatsachenfeststellung und dem, was der T├Ąter wahrnehmen musste.
Wenn die Situation sich so dar stellt, dass z.B. aus einem "Herum machen" ein ungewolltes mehr wurde und von au├čen nicht ausreichend klar werden konnte, dass der T├Ąter die Situations├Ąnderung mitgekommen musste, dann stellt sich - je nach konkreter Situation - die Frage, ob das Opfer seinen Willen ausreichend klar zum Ausdruck gebracht hat.

Du darfst nicht den Fehler begehen, Dir ein Urteil zu schnappen und daraus zu generalisieren. Nur weil in einem ganz konkreten Fall ein "sich nicht wehren" als zu wenig an gesehen wurde, hei├čt das nicht, dass das generell so ist.


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Without consent it's RAPE

29.06.2016 um 14:27
Zitat von kleinundgr├╝nkleinundgr├╝n schrieb:Wenn die Situation sich so dar stellt, dass z.B. aus einem "Herum machen" ein ungewolltes mehr wurde und von au├čen nicht ausreichend klar werden konnte, dass der T├Ąter die Situations├Ąnderung mitgekommen musste, dann stellt sich - je nach konkreter Situation - die Frage, ob das Opfer seinen Willen ausreichend klar zum Ausdruck gebracht hat.
Genau das ist das Problem! Und genau das ist die Frage, die das Opfer sich sowieso immer und immer wieder stellt!


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