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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

1.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Selbstjustiz, Osteuropäer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 14:55
@kleinundgrün
Im Grunde machen einfache Einbrecher das immer nach dem gleichen Schema: schnell und leise, weil das dazu führt, dass man unerkannt bleibt. Scheibe einschlagen macht Krach. Alles was Krach macht, erregt Aufmerksamkeit. Das will der Einbrecher nicht.
Alles, was zu lange braucht, um es auf zu bekommen, lässt er liegen.
Wohl gemerkt, ich meine damit nicht den spezialisierten Panzerknacker, sondern den durchschnittlichen Wohnungseinbrecher.
Was nicht schnell und leise geht, lässt er meist sein.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 14:58
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Alles, was zu lange braucht, um es auf zu bekommen, lässt er liegen.
Zeit spielt eine Rolle, das stimmt. Lärm aber nicht unbedingt. Wie gesagt, einfach einen Stein durch die Scheibe und keiner bekommt das überhaupt als Einbruch mit.
aber @Aldaris hat schon recht, das ist OT.

Wobei ein wenig OT dem aktuellen Verlauf gut täte.....


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 14:59
Man mache einfach mal den Selbstversuch: Kauft euch eine Scheibe und schlagt sie im Garten ein, schmeisst den Handywecke als Alarm an für 1 Minute und schaut wie viele Leute gucken kommen oder die Polizei rufen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:04
Der Hausbesitzer hat alles andere als richtig oder legitim gehandelt. Ich kann hier keine Notwehr erkennen.

Er hätte auf jeden Fall die Polizei rufen müssen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:08
in deutschland ist es Todschlag, der geht wohl für einige zeit in den Knast.
da sein leben nicht bedroht war und er auch nicht in Notwehr gehandelt hat, Muss man davon ausgehen das der schuß mit absicht abgefeuert wurden ist, in die richtung der Drei einbrecher. der mann Hätte auch in die Luft feuern Können.
1. Polizei Anrufen.
2. warten.
3. die gestohlen sachen werden ermittel und aufgenammen (ersetzt)

----

Todschlag.
1 man schieß auf die Täter, mit absicht. egal mit welcher waffe.
2 es war keine Notwehr.
3 festnahme des waffen besitzer.
4 Urteil wahrscheilich einige jahr Knast.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:13
@Tulmor
Erstaunlich, was Du alles weißt, ohne den Fall genau zu kennen. Gerade die Frage, ob es Notwehr oder ein Notwehrexzess war, kann man doch nur beurteilen, wenn man den genauen Tatablauf und die Motivation des Schützen kennt.
Und vielleicht wollte er gar nicht töten? Dann reden wir von einer fahrlässigen Tötung oder einer Körperverletzung mit Todesfolge.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:14
Ich kann den Hausbesitzer voll verstehen und hoffe es geht gut für ihn aus.
Hier muss man sich ausrauben lassen und soll noch dabei zusehen.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:15
@kleinundgrün
es Geht um das gesetzt. Mord ist mord und verjährt nicht.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:15
Zitat von TulmorTulmor schrieb: Mord ist mord und verjährt nicht.
Gerade war es noch Totschlag ...


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:17
@kleinundgrün
ups Stimmt, sry hatte in der Zwischenzeit, was über Mord gelesen, das habe ich wohl vermicht, in deisen fall, sry war mein fehler.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:22
Zitat von Vidar300Vidar300 schrieb:Hier muss man sich ausrauben lassen und soll noch dabei zusehen.
Also Selbstjustiz?

Dann müßte das Argument ja auch in Ordnung gehen, wenn ich sehe, wie einer den Aussenspiegel meines Autos abbricht?
Soll ich dabei zusehen? Also mal schnell die Knarre rausgeholt und auf einen Menschen schiessen?


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:27
Zitat von Vidar300Vidar300 schrieb:Hier muss man sich ausrauben lassen und soll noch dabei zusehen.
Nein, das muss man nicht.

Aber man darf eben auch nicht zu beliebigen Verteidigungsmitteln greifen, die übermäßige Schäden verursachen.
Es gibt einfach eine Abwehrhierachie. Du muss das mildeste Mittel wählen.

Ob nun der Anruf bei der Polizei ein geeignetes Mittel ist, sei mal dahin gestellt. Aber ein Warnschuss sollte schon drin sein. Oder ein "Verschwindet, ich habe eine Knarre" auch untermalt mit einem Warnschusschuss oder dem Zeigen der Waffe.

Also: Zusehen muss Du nicht. Aber beliebig reagieren darfst Du eben auch nicht.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:34
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Aber man darf eben auch nicht zu beliebigen Verteidigungsmitteln greifen, die übermäßige Schäden verursachen.
Es gibt einfach eine Abwehrhierachie. Du muss das mildeste Mittel wählen.
Was ist das mildeste Mittel bei mehreren Einbrechern? Ich besitze zwar keine Schusswaffe, aber ich habe ein Sportgerät, welches für die Ausübung eines US-Sports benötigt wird, griffbereit und würde danach greifen um mein Eigentum und meinen Besitz zu schützen. Dabei könnte natürlich ebenfals jemand zu Tode kommen. Ist das nun ein "angemessenes Mittel"? Und: Ist diese "Angemessenheit" nicht auch sehr abhängig von verschiedenen Faktoren? ZB ob man das Mittel als Mann oder Frau einsetzt, ob man ehr kräftig oder schwächlich ist, ein Kind oder ein Erwachsener usw. :D


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:37
@kleinundgrün

Das ist alles ja richtig wenn man es rational sieht. In der Situation selbst denke ich aber nicht nach ob die Küchenpfanne vllt. doch harmloser ist als der Toaster. Da nehme ich die sicherste Waffe denn wenn 3 mann auf mich drauf gehen war es zu spät. Was wenn jemand von ihnen auf eine Knarre hat und dann das feuer eröffnet?

Rational betrachtet stimmt das, aber selbst da lässt sich drüber streiten wie ich finde, da man nicht weiss ob einer der Leute nicht selbst ne Schusswaffe zum Einbruch mitgenommen hat.

Und in der Situation selbst, denkt man nicht komplex nach. Man ist auf nem sehr niedrigen geistigen Level das dir nur sagt "überleb!". Adrenalin lässt dich nicht differenziert über die Situation nachdenken.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:37
@Hawkster

... und den Faktor "Wie viel Angst habe ich gerade?"


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:39
Zitat von IsamuIsamu schrieb:... und den Faktor "Wie viel Angst habe ich gerade?"
Ja, ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:41
Zitat von HawksterHawkster schrieb:Was ist das mildeste Mittel bei mehreren Einbrechern?
Das kann man leider nicht pauschal beantworten. Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Z.B. wie geübt der Schütze ist, wie weit die Angreifer weg sind, wie aggressiv sie auftreten etc.

Und Schusswaffen sind sehr gefährliche und leicht tödliche Waffen. Deren zielgerichteter Tötungseinsatz ist daher eine ultima ratio.
Zitat von HawksterHawkster schrieb:Und: Ist diese "Angemessenheit" nicht auch sehr abhängig von verschiedenen Faktoren?
Genau.
Zitat von IsamuIsamu schrieb:... und den Faktor "Wie viel Angst habe ich gerade?"
Auch.

Und es gibt z.B. den "Notwehrexzess" und eine "Putativnotwehr". Dies trägt einem Fehler bezüglich der Einschätzung der Situation durch den Verteidiger Rechnung.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:41
Kommt finde ich auf die Verhältnismäßigkeit an. Wenn man sich selbst in Gefahr sieht oder gar Angst um sein Leben hat und sich dann verteidigt, dann hat man dazu meiner Meinung nach auch das Recht sich zu wehren. Vorsätzlich direkt töten finde ich auch etwas unangebracht und nicht verhältnismäßig. Ein Schuss der nicht tötet hätte es sicher auch getan. Jedoch muss man hier ja auch wieder bedenken, dass man in solchen Situationen nicht immer rational und bedacht handeln kann.

Als Einbrecher muss man sich wohl auch einfach dem Risiko bewusst sein, dass man da eingeht.

Würden nachts einfach fremde Menschen in meiner Wohnung stehen, dann würde ich mich auch soweit verteidigen, wie es nur geht.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:51
Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass ein Mensch gestorben ist. Der hatte auch Eltern, vielleicht Geschwister, einen Partner.
Jemandem das Leben zu nehmen ist eine harte Sache. Man fügt damit vielen Menschen Leid zu.
Das sollte man bedenken, wenn man allzu schnell mit Tötungsabsicht sein Eigentum verteidigt.

Ich bin bestimmt niemand, der auch stets die zweite Backe hin hält. Aber jemanden zu töten ist schon eine ernste Sache. Solche Aussagen wie "er hat es ja verdient" sind daher mehr als nur daneben.

Wenn der Schütze Angst hatte und sein Leben in Gefahr sah und partout keine andere Möglichkeit hatte, dann ist das etwas anderes. Aber das als eine Art gerechte Strafe zu bezeichnen, ist ziemlich inhuman.


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Hausbesitzer erschießt Jugendlichen bei Einbruchsversuch

10.06.2015 um 15:54
Zitat von ahriahri schrieb:Würden nachts einfach fremde Menschen in meiner Wohnung stehen, dann würde ich mich auch soweit verteidigen, wie es nur geht.
Hier liegt der Unterschied zu dem was wohl in dem hier diskutierten Fall abgelaufen ist: Die Täter waren wohl nicht (oder noch nicht) in der Wohnung. Wären die Täter bereits in er Wohnung gewesen, wäre die Situation vielleicht weniger kompliziert, rechtlich.
Deren zielgerichteter Tötungseinsatz ist daher ein ein ultima ratio.
Exakt, der zielgerichtete Tötungseinsatz. Ich kann auch ohne Tötungsabsicht einen Schuss abgeben.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Und es gibt z.B. den "Notwehrexzess" und eine "Putativnotwehr". Dies trägt einem Fehler bezüglich der Einschätzung der Situation durch den Verteidiger Rechnung.
Ich habe mir die beiden Sachen mal angeschaut und denke: Toll, da ist es aber (uU) schnell Ende mit der Notwehr :) Ich mag, da eben kein Jurist, täuschen, aber gerade durch "Notwehrexzess" und "Putativnotwehr" wird die Notwehr in enge Ketten gelegt.


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