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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

344 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Kinder, Schule, Kind, Eltern, Sexualität, Aufklärung, Pädagogik, Pornos

Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:01
@Hop_rocker77
Ich habe Kinder und rede auch mit vielen kindern.
@Venom hat hier schon recht, die Menschen werden immer jünger.
Beim Saufen, beim Sex, beim COOL zu sein.
Gefühle werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
Denn wenn du dir im Fernsehen ansiehst, was heute zählt, dann ist es alles andere als Liebe und Nette Menschen.

Da zählt nur mehr, was hast du, wer bist du und machst du Sachen, die andere beeindrucken.
Wie ein Model aussehen, denken ist viel zu überbewertet.
Heute schicken sich schon die kleinsten Nacktfotos untereinander?
wieso wohl?
Heute ist es wichtig, wann man das erste mal einen geblasen hat oder das erste mal den finger drinnen hatte. oder wie viele man schon hatte.
Und das schon mit zwölf jahren.

Kinder die im Fernsehen verkauft werden unter dem vorwandt, sie zu fördern.
von 100 Teilnehmer gibt es dann einen Gewinner und 99 Verlierer.
Witzfiguren die sich wie trotteln im fersehen verhalten und tun sie das nicht gut, legt man ihnen ans herzen, sich vielleicht noch etwas trotteliger zu verhalten, denn man braucht ja Einschaltsquoten.
Kinder sind in der heutigen zeit eine Einnahmequelle mehr nicht.
Und diese Einnahmequelle gehört möglichst früh anzukurbeln.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:02
@Venom
Alles gut, morgen nochmal drüber lesen, vielleicht kommen wir uns ja dann näher. Ist ja auch schon spät! :D


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:05
Deswegen wird auch der Ausdruck Teenager immer beliebter bei uns.
Und wenn man mal bei Wiki nachsieht, weis man auch gleich warum:
Teenager
Der Begriff wurde ab etwa Mitte der 1930er Jahre in den USA gebraucht und setzte sich Mitte der 1940er Jahre dort endgültig durch. Das Aufkommen der neuen Definition Jugendlicher als Teenager war eng verknüpft mit der sich entwickelnden Konsumgesellschaft und dem steigenden Interesse von jungen Menschen als Zielgruppe des modernen Marketings
Wikipedia: Teenager


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:29
@Koman
Mir geht und ging es um die Aussage das Sex unter 14 direkt propagiert wird und diese Behauptung hätte ich gerne unterlegt.
Sicher ist Sex mehr und mehr zur Ware geworden (deklassiert möchte ich nicht mal sagen), das liegt aber eben auch im System begründet und betrifft damit Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen.

Ich weiss was ihr kritisieren wollt und ungefähr was ihr meint, für mich ist das aber zu generalisierend dargestellt!


Das sie jünger geworden sind kann ich so nicht bestätigen.Auch bei uns hatten die ersten ihre Erfahrungen im gleichen Alter und auch ich arbeite ab und an mit Jugendlichen zusammen oder kenne zumindest Menschen welche mit Jugendlichen zum Thema Sexualität arbeiten.
Koman schrieb:Heute schicken sich schon die kleinsten Nacktfotos untereinander?
wieso wohl?
Weil sie es können! :D


Ich hab irgendwie immer den Eindruck das gerade bei pubertierenden und ihrem Sexualverhalten vergessen wird das es eben junge Menschen in der Pubertät sind.
Koman schrieb:Denn wenn du dir im Fernsehen ansiehst, was heute zählt, dann ist es alles andere als Liebe und Nette Menschen.
Gerade bei Medienformaten welche für Jugendliche gemacht sind hab ich nicht den Eindruck das diese sich groß geändert hätten. Auch Liebe oder andere einhergehende Gefühle welche mit dem sexuellen Erwachen zusammenhängen werden dort immer noch thematisiert in all ihrer Widersprüchlichkeit. Das zwar sehr vereinfacht aber auch das hat sich nicht wirklich geändert.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:37
@Hop_rocker77
Heute schicken sich schon die kleinsten Nacktfotos untereinander?
wieso wohl?

Weil sie es können! :D
Oh ja:)
das sage ich auch immer, wenn jemand fragt, warum man das oder das macht.
Hop_rocker77 schrieb:Ich hab irgendwie immer den Eindruck das gerade bei pubertierenden und ihrem Sexualverhalten vergessen wird das es eben junge Menschen in der Pubertät sind.
Ja hier muss ich eben widersprechen.
da es heutzutage schon Kinder sind, die noch gar nicht in der Pubertät sind.
Sondern sie es aus dem Verständnis des cool sein oder in sein oder um dazu zu gehören machen.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:41
@Koman
Ich denke tatsächlich das die neuen Medien ein Fakt sind welchen man nicht unterschätzen sollte auch wenn es um die Diskussion geht warum Jugendliche dieses und jenes machen.
Koman schrieb:da es heutzutage schon Kinder sind, die noch gar nicht in der Pubertät sind.
Sondern sie es aus dem Verständnis des cool sein oder in sein oder um dazu zu gehören machen.
Und auch hier muss ich wieder sagen das ich da kein Unterschied zu "früher" sehe, wie auch immer man dieses ominöse "früher" definiert.


Ich sehe eigentlich immer nur Erwachsene welche behaupten das es immer schlimmer wird und das seit mehr als 2000 Jahren! :D


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 04:51
@Koman
Was ich viel erschreckender finde als das vermeintliche "viel zu frühe entdecken" der Sexualität ist die Unwissenheit mit welcher männliche und weibliche Jugendliche heutzutage aufeinander losgelassen werden.

Da wir scheinbar immer noch genug junge Mädchen haben welche sich unwohl fühlen überhaupt über ihr eigenes Geschlechtsorgan zu sprechen und dazu auch genug Jungs welche sich nur unter Druck setzen ob "Er" zu klein ist usw...

Das führt dazu das wir uns ne sexuell frustrierte Kack Generation heranziehen.

Solche Entwicklung empfinde ich als viel gruseliger, um aufs Thema zurück zu kommen, empfinde ich dass als das wirklich erschreckende von daher bin ich für eine frühzeitige Sexualaufklärung!

Diese jedoch mit der Sexualisierung der Gesellschaft gleichzusetzen (welche durchaus streibar ist) halte ich für gefährlich.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 05:12
@Hop_rocker77
Hop_rocker77 schrieb:Was ich viel erschreckender finde als das vermeintliche "viel zu frühe entdecken" der Sexualität ist die Unwissenheit mit welcher männliche und weibliche Jugendliche heutzutage aufeinander losgelassen werden.
Welche Unwissenheit?
Wie es funktioniert, wissen sie doch eh schon früh genug.
Nur wissen sie nicht, warum und wann man es tut.
Genau um das geht es ja.
Man macht nicht Sex der Liebe wegen sondern des "in seins" wegen.
Hop_rocker77 schrieb:Da wir scheinbar immer noch genug junge Mädchen haben welche sich unwohl fühlen überhaupt über ihr eigenes Geschlechtsorgan zu sprechen und dazu auch genug Jungs welche sich nur unter Druck setzen ob "Er" zu klein ist usw...
Aber wenn jemand dafür noch nicht bereit ist, dann MUSS man das akzeptieren.
Da hilft es nicht die Funktion zu erklären.
Denn wie gesagt, das wichtigste dabei sind nun mal die Gefühle.
Und nicht ob ich Mut oder wissen habe, über mein Geschlechtsteil zu reden.
Sondern ihnen fehlt das richtige Verständnis über ihre Gefühle.

Heute ist das Motto, je größer desto besser.
Bei so ziemlich allen.
Hop_rocker77 schrieb:Solche Entwicklung empfinde ich als viel gruseliger, um aufs Thema zurück zu kommen, empfinde ich dass als das wirklich erschreckende von daher bin ich für eine frühzeitige Sexualaufklärung!
Siehst du.
Und wenn man schon aufklärt, dann nicht nur auf wissenschaftlicher Basis, sondern auch auf emotionaler Basis. Denn sonst sollten sie es überhaupt sein lassen. Oder eben ordentlich machen.

Aber einerseits sagen: ok, sie sollen in den schulen aufklären wie es geht.
Aber den Eltern überlassen aus was für gründen man es macht.
Ist doch genauso ein Schwachsinn.

Denn das erweckt für mich eher den Eindruck, das es eben nur darum geht,
wie sie es richtig machen. Aber nicht warum sie es machen.
so denke ich zumindest.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 05:54
@Koman
z.Bsp.: Die Unwissenheit was Verhütung angeht, welche verschiedenen Formen der Sexualität es gibt, wie man sich selbst entdeckt (was dann direkt auch mit dem sexuellen Bewusstsein einhergeht).
Überhaupt das verstehen der eigenen Sexualität ist bis auf die bloße Penetration oft einfach unerheblich wenn man sich mit Jugendlichen auseinandersetzt.

Und nur das sie wissen wie "es funktioniert" ist noch weit entfernt von sexueller Aufklärung und fördert eben eher die Unmündigkeit welche du anprangerst!

Sexuelle Aufklärung endet eben nicht beim guten "Rein und Raus Spielchen".
Koman schrieb:Nur wissen sie nicht, warum und wann man es tut.
Genau um das geht es ja.
Man macht nicht Sex der Liebe wegen sondern des "in seins" wegen.
Das ist für mich eine eher pessimistische Unterstellung weil man die Sexualität der Gesellschaft gerne mit Sexualaufklärung in der Schule vermischt.

Ich hab bisher keine Jugendlichen kennengelernt welche nicht wissen das man nicht einfach so im Klassenraum vögelt, um es mal überspitzt zu sagen.

Und auch das "warum" ist für mich kein Thema der Schule, da das "warum" doch stark von der Moral geprägt ist.
Für den einen besteht das "Warum" nur aus Fortpflanzung, für den nächsten ist es Spass,Langeweile, Kommunikation oder eben alles zusammen, usw...

Und ja sicher, nicht alle Personen auf diesem Planeten machen Sex der Liebe wegen, das kannst du gut finden oder eher schlecht, ändert aber nichts.
Koman schrieb:Aber wenn jemand dafür noch nicht bereit ist, dann MUSS man das akzeptieren.
Da hilft es nicht die Funktion zu erklären.
Denn wie gesagt, das wichtigste dabei sind nun mal die Gefühle.
Und nicht ob ich Mut oder wissen habe, über mein Geschlechtsteil zu reden.
Sondern ihnen fehlt das richtige Verständnis über ihre Gefühle.
Es wird doch nirgendwo im Sexualkunde Unterricht behauptet" Du bist noch nicht so weit? Unter 14? Fick dich! Fick jetzt!" oder hab ich was verpasst?

In meinen Augen bringst du da die sexualisierte Gesellschaft mit dem Sexualkunde Unterricht durcheinander.
Natürlich kann trotz der sexuellen Aufklärung im schulischen Rahmen anerkannt und auch bestärkt werden (was es auch wird) das wenn man sich nicht bereit fühlt man sich Zeit lassen soll.


Ich habe keine Pädagogen oder sonstige Multiplikatoren kennengelernt welche die Kinder zum Sex auffordern, eher im Gegenteil.
Das sie die Funktion darlegen mit all ihren annehmlich und Unannehmlichkeiten schon eher.

Schau mal in Richtung China, eine Gesellschaft in welcher die Sexualaufklärung Jahrzehntelang verpönt war und nu haben sie mit den Folgen zu kämpfen.
Koman schrieb:Heute ist das Motto, je größer desto besser.
Sehe ich in punkto Sex nicht.
Koman schrieb:Siehst du.
Und wenn man schon aufklärt, dann nicht nur auf wissenschaftlicher Basis, sondern auch auf emotionaler Basis. Denn sonst sollten sie es überhaupt sein lassen. Oder eben ordentlich machen.
Ich finde du erwartest da ein wenig viel.

Ich kann trotzdem immer noch nicht nachvollziehen wie man der Meinung sein kann das es besser ist keinen Sexualkunde Unterricht zu haben und das dieser eben nicht "ordentlich gemacht wird".

Mir geht es gar nicht darum zu sagen die Schule sollte dieses aber jenes nicht übernehmen.
Sondern einzig darum das es für mich keinerlei unumstößliche Wertigkeiten gibt warum man Sex hat.

Ich würde dagegen agitieren wenn mein Kind auf eine Schule geht und ihm oder ihr beigebracht wird das man Sex nur zur Aufrechterhaltung der Art vollzieht.
Das "Warum" ist doch mannigfaltig, das können wir gut oder schlecht finden... aber es ändert nichts.

Nur sehe ich immer noch nicht wo im Mainstream propagiert wird das es voll kuhl ist unbedingt Sex zu haben wenn man noch keine 14 ist.
Und das war ja das worum es mir ging! ;)


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14.08.2015 um 06:19
@Hop_rocker77
Aber wenn jemand dafür noch nicht bereit ist, dann MUSS man das akzeptieren.
Da hilft es nicht die Funktion zu erklären.
Denn wie gesagt, das wichtigste dabei sind nun mal die Gefühle.
Und nicht ob ich Mut oder wissen habe, über mein Geschlechtsteil zu reden.
Sondern ihnen fehlt das richtige Verständnis über ihre Gefühle.
--------------------------
Es wird doch nirgendwo im Sexualkunde Unterricht behauptet" Du bist noch nicht so weit? Unter 14? Fick dich! Fick jetzt!" oder hab ich was verpasst?
nene das hast du jetzt falsch verstanden.
Es geht darum, das die Kinder selbst empfinden, das sie dafür noch nicht bereit sind.
Und man ihnen das einfach vor die Füße wirft.
So nach dem Motto: So funktioniert das und was du nun damit anfängst ist nun dein Kaffee^^
Hop_rocker77 schrieb:Natürlich kann trotz der sexuellen Aufklärung im schulischen Rahmen anerkannt und auch bestärkt werden (was es auch wird) das wenn man sich nicht bereit fühlt man sich Zeit lassen soll.
Ja ganz genau das meine ich auch.
aber nicht nur, man kann...
Sondern man soll das auf jeden fall tun.
Und meine Kinder gehen ja auch in die Schule und ich frage sie ja auch, was man ihnen so erzählt.
und dein (was es auch wird) ist leider viel zu wenig, was wirklich angesprochen wird.
Heute ist das Motto, je größer desto besser.

Sehe ich in punkto Sex nicht.
Anscheinend leben wir in verschiedenen Welten:)
Hop_rocker77 schrieb:Ich finde du erwartest da ein wenig viel.
Also wenn von uns auch ein wenig viel verlangt wird.
Dann finde ich, das wir das auch dürfen.
Hop_rocker77 schrieb:Ich kann trotzdem immer noch nicht nachvollziehen wie man der Meinung sein kann das es besser ist keinen Sexualkunde Unterricht zu haben und das dieser eben nicht "ordentlich gemacht wird".
Weil du eben andere Erfahrungen gemacht hast.
Wieso denn auch sonst.
Ich bin nicht dagegen, sondern dafür, das man es ordentlich macht.
Hop_rocker77 schrieb:Ich würde dagegen agitieren wenn mein Kind auf eine Schule geht und ihm oder ihr beigebracht wird das man Sex nur zur Aufrechterhaltung der Art vollzieht.
Das "Warum" ist doch mannigfaltig, das können wir gut oder schlecht finden... aber es ändert nichts.
Doch.
Denn dann muss man es auch Mannigfaltig erklären.
Das ist vollkommene Aufklärung.
Wir gehen ja auch sonst auf alles ganz genau ein.
Hop_rocker77 schrieb:Nur sehe ich immer noch nicht wo im Mainstream propagiert wird das es voll kuhl ist unbedingt Sex zu haben wenn man noch keine 14 ist.
Das wäre ja noch schöner, wenn sie das einfach so könnten^^
Ich würde es eher als unterschwellige Beeinflussung bezeichnen.
Deren Auswirkungen auch einfach verfolgt werden können:
http://www.uni-landau.de/kluge/Beitraege_zur_S.u.S/Immer_mehr_Kinde_kriegen_Kinder.pdf


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 06:23
@Koman
Danke für deine Antwort!
Meine Ablösung ist gerade gekommen und ich gehe jetzt nach Hause.

In anbetracht des bevorstehenden Wochenendes wird von mir wohl keine Antwort vor Sonntag kommen.

Gute Nacht oder schönen Morgen!


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14.08.2015 um 06:25
@Hop_rocker77
Danke und ich wünsche dir ein schönes Wochenende:)


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14.08.2015 um 06:27
@Sheldor007
Was genau findest du jetzt schlimm?


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14.08.2015 um 08:23
@Koman
So doch nochmal eine letzte Antwort!
Koman schrieb:Es geht darum, das die Kinder selbst empfinden, das sie dafür noch nicht bereit sind.
Und man ihnen das einfach vor die Füße wirft.
So nach dem Motto: So funktioniert das und was du nun damit anfängst ist nun dein Kaffee^^
Und genau dieses vor die Füße werfen empfinde ich als extrem subjektiv und hätte ich gerne belegt, da das eigentlich genau das Gegenteil von sexueller Aufklärung ist.

Nicht das wir uns falsch verstehen aber für mich wirkt es so als ob alleine der Sexualkundeunterricht für dich schon Beleg des "vor die Füsse werfens" ist.
Das ist in meinen Augen aber zu kurz gefasst.
Koman schrieb:Anscheinend leben wir in verschiedenen Welten:)
Ja, das glaube ich auch! :D
Koman schrieb:Heute ist das Motto, je größer desto besser.
Das hätte ich das gerne verifiziert um zu verstehen was du damit wirklich meinst.
Koman schrieb:Also wenn von uns auch ein wenig viel verlangt wird.
Dann finde ich, das wir das auch dürfen.
Ich gehe mal davon aus das du ein/e Vertreter/in der Familie bist also solltest du doch schon einsehen das gewisse Grundlagen eben nur von dieser kommen können und sollten. Der Staat kann eben nicht alles übernehmen.

Und wenn es für dich viel verlangt ist deinem Nachwuchs einiges an emotionaler Stabilität mitzugeben, dann leben wir wirklich in unterschiedlichen Welten.
Ach sollte für dich klar sein das Emotionalität oder der Umgang mit selbiger nicht einfach mal so erlernt werden kann. Oder zumindest nicht stumpf auswendig gelernt werden kann, da sollte die Familie eben auch einiges vorleben.
Wobei ich eh immer für weniger Staat argumentieren würde und somit auch für mehr Eigenverantwortung.
Koman schrieb:Ich bin nicht dagegen, sondern dafür, das man es ordentlich macht.
Das ist mir eben zu diffus und geht für mich schon in Richtung "besorgter Eltern" welche eben einige Sachen durcheinander bringen. Und auch der Fakt das mehr Kinder gezeugt werden ist für mich kein Beleg das die Sexual Aufklärung versagt, da das ja nicht Thema der Aufklärung ist.
Koman schrieb:Doch.
Denn dann muss man es auch Mannigfaltig erklären.
Das ist vollkommene Aufklärung.
Wir gehen ja auch sonst auf alles ganz genau ein.
In meinen Augen wird es das doch, als ob irgendwo gesagt werden würde" So Kinder willkommen im Sexualkunde Unterricht, heute geht es darum wer der coolste aufgrund der meisten Penetrationserfahrungen ist!", das ist doch nicht der Fall.
Je nach Alter der Schulklassen wird doch alls erklärt, von den verschiedenen Sexualitäten, den krankheitlichen Gefahren und bedingt auch der Emotionen welche dazu gehören(bedingt eben auch nur weil man Emotionen nicht in diesem Maaße beibringen kann). Gerade die Projekte welche sich um sexuelle Aufklärung drehen und auch Geschlechter getrennt sind versuchen dieses ganz klar aufzuzeigen.
Ich hab bisher keinen Pädagogen oder sonstewelche Multiplikatoren kennengelernt welche eben genau auf diese Fragen nicht eingegangen sind und gesagt haben:"Ach jetzt hab dich mal nicht so, ob du Liebe empfindest oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Er soll dich erstmal penetrieren und dann sehen wir weiter!"

Mich würde wirklich mal interessieren was du dir unter Sexualkunde Unterricht vorstellst und was dir deine Kinder erzählen.

Inwiefern korreliert diese PDF mit der Sexualaufklärung?
Den Zusammenang hätte ich doch gerne aufgezeigt.
Als ob es Ziel des Unterrichts wäre weniger Kinder zu zeugen :D

Diese PDF hat in meinen Augen nicht mal ansatzweise was mit dem Thema zu tun und die unterschwellige Beeinflussung hätte ich dann auch gerne mal aufgezeigt!
Hast bestimmt noch Studien welche dir als Elternteil die Verantwortung absprechen und nur den staatlichen Sexualkundeunterricht für die Zunahme von Schwangerschaften unter Teenagern ( ups.... :D) verantwortlich machen.

Das wars aber wirklich, zumindest bis Sonntag! ;)

Gute Nacht!


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

14.08.2015 um 10:11
@Hop_rocker77
Hop_rocker77 schrieb:Inwiefern korreliert diese PDF mit der Sexualaufklärung?
Den Zusammenang hätte ich doch gerne aufgezeigt.
Als ob es Ziel des Unterrichts wäre weniger Kinder zu zeugen :D

Diese PDF hat in meinen Augen nicht mal ansatzweise was mit dem Thema zu tun und die unterschwellige Beeinflussung hätte ich dann auch gerne mal aufgezeigt!
Hast bestimmt noch Studien welche dir als Elternteil die Verantwortung absprechen und nur den staatlichen Sexualkundeunterricht für die Zunahme von Schwangerschaften unter Teenagern ( ups.... :D) verantwortlich machen.
:)
Diese PDF hat nichts alleine mit dem Unterricht zu tun.
Das war nun auf das ganze Umfeld bezogen.
Das Problem ist, das ich mich hier nicht so auf den Unterricht versteift habe, sondern ins allgemeine abgedriftet bin.
Mein Fehler.
Hop_rocker77 schrieb:Mich würde wirklich mal interessieren was du dir unter Sexualkunde Unterricht vorstellst und was dir deine Kinder erzählen.
Wie soll ich es am besten formulieren.
Sie kommen für mich nicht wirklich aufgeklärt zurück, sondern verwirrt:)
Dann muss der Papa immer weit ausholen um die ganzen Fragen die im raum stehen bleiben,
zu beantworten. Für mich ist es ja kein Problem darauf einzugehen.
Nur für andere Eltern anscheinend schon, denn wenn die Freunde meiner Kinder zu mir kommen und mich fragen, wie das nun genau mit dem Sex ist, dann habe ich halt einfach meine bedenken:)
Hop_rocker77 schrieb:In meinen Augen wird es das doch, als ob irgendwo gesagt werden würde" So Kinder willkommen im Sexualkunde Unterricht, heute geht es darum wer der coolste aufgrund der meisten Penetrationserfahrungen ist!", das ist doch nicht der Fall.
Je nach Alter der Schulklassen wird doch alls erklärt, von den verschiedenen Sexualitäten, den krankheitlichen Gefahren und bedingt auch der Emotionen welche dazu gehören(bedingt eben auch nur weil man Emotionen nicht in diesem Maaße beibringen kann). Gerade die Projekte welche sich um sexuelle Aufklärung drehen und auch Geschlechter getrennt sind versuchen dieses ganz klar aufzuzeigen.
Ich hab bisher keinen Pädagogen oder sonstewelche Multiplikatoren kennengelernt welche eben genau auf diese Fragen nicht eingegangen sind und gesagt haben:"Ach jetzt hab dich mal nicht so, ob du Liebe empfindest oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Er soll dich erstmal penetrieren und dann sehen wir weiter!"
Hier auch, es ist ja nicht die die Aufklärung in der Schule alleine schuld.
Die Kombination ist es.
Stell dir vor, ein Kind hat das erste mal Sexualkunde mit zehn Jahren.
Es hört nun etwas über Sex und so.
Dann kommt es nachhause und schaut im Internet und kommt dadurch ohne irgend welche mühe, an ziemlich schlimmes pornographisches material(hardcore)
Was alles andere als dem Sex eines "ersten mal" entspricht.
Dadurch haben sie ein völlig verstörtes oder falsches bild von dem, was das erste mal ausmacht.
Eltern haben auch ziemlich wenig zeit und übersicht, wenn sie arbeiten, was ihre Kinder so den ganzen tag machen. Im fernsehen ist es auch ziemlich einfach zugänglich.Kinder sind ja nicht dumm. gerade wenn man etwas verbietet finden sie einen weg, das zu umgehen:)
Jetzt haben die schon mehr gesehen, als sie überhaupt beim erstenmal gelernt haben und bis der nächste sexualunterricht kommt vergeht wieder eine lange Zeit.
Und genau hier beginnt eben das Problem.
Sie denken dann sie kennen sich aus, aber kennen sich nicht aus.
Was sie eben in die Lage bringt, das sie denken, das es genau das ist, was Sex ausmacht.
Und das in der Zwischenzeit auch ausprobieren. obwohl sie erst im nächsten unterricht lernen, das sie genau das, nicht so machen sollten:)
Und aus diesen gesammtpaket entsteht eben das, was ich dir in der Pdf aufzeigen wollte.
Das es immer MEHR werden, die so reagieren/handeln, weil die Zeitspanne zu lange ist und man zu wenig darauf eingegangen ist. Dazu kommt, das es ja nicht nur ein par Eltern sind, die ihre Kinder nicht so aufklären können oder wollen, wenn sich 47% dafür aussprechen, das die Kinder
lieber in der Bildungseinrichtung aufgeklärt werden sollten.
Und genau da sage ich, ja wenn man das schon macht, dann muss es so gemacht werden.
das die Kinder nicht denken, das Sex etwas mit Pornographie zu tun hat, so wie sie in den medialen Netzwerken oder im fernsehen dargestellt werden.

Wenn sich ein 9 jähriger ein blasen lässt, dann ist das einfach zu früh.
Oder wenn eine 10 jährige abtreiben muss.
Den bei richtiger Aufklärung sollte genau das, nicht passieren.
Ich bin nicht dagegen, sondern dafür, das man es ordentlich macht.

Das ist mir eben zu diffus und geht für mich schon in Richtung "besorgter Eltern" welche eben einige Sachen durcheinander bringen. Und auch der Fakt das mehr Kinder gezeugt werden ist für mich kein Beleg das die Sexual Aufklärung versagt, da das ja nicht Thema der Aufklärung ist.
Aber genau das sollte das Thema sein, weil ja genau das geschieht.
Immer mehr Kinder, die Eltern werden, das ist meiner Meinung nach, keine gute Aufklärung.
Von keiner Seite.
Hop_rocker77 schrieb:Ich gehe mal davon aus das du ein/e Vertreter/in der Familie bist also solltest du doch schon einsehen das gewisse Grundlagen eben nur von dieser kommen können und sollten. Der Staat kann eben nicht alles übernehmen.

Und wenn es für dich viel verlangt ist deinem Nachwuchs einiges an emotionaler Stabilität mitzugeben, dann leben wir wirklich in unterschiedlichen Welten.
Ach sollte für dich klar sein das Emotionalität oder der Umgang mit selbiger nicht einfach mal so erlernt werden kann. Oder zumindest nicht stumpf auswendig gelernt werden kann, da sollte die Familie eben auch einiges vorleben.
Wobei ich eh immer für weniger Staat argumentieren würde und somit auch für mehr Eigenverantwortung.
Ja klar, der Staat will zwar das alle rund um die Uhr am besten arbeiten oder besser gesagt, um sich heute noch wirklich was leisten zu können, muss man das sogar.
Überhaupt bei den Alleinerziehern und du redest von noch mehr Eigenverantwortung.
Eigenveratwortung ist gut, aber wenn es nicht funktioniert, dann funtioniert es eben nicht.
Da hilft es auch nichts, wenn du oder ich es können, aber viele andere nicht.
Du kannst zwar Unfähigkeit vorwerfen, aber ändern tut sich dadurch auch nichts.

Schau, wenn Kinder keine Ahnung haben und solche Studien finden und lesen:
http://www.netdoktor.de/news/penis-studie-je-groesser-desto-besser/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/partnerwahl-je-groesser-desto-besser-a-59652.html
Dann sind sie einfach dadurch beeinflusst und entwickeln vielleicht dadurch Minderwertigkeitskomplexe. Und da geht es eben nicht darum, ob das wirklich stimmt, sondern das es da so steht.

Also nicht nur der Unterricht macht es aus, sondern die Gesammtheit von dem, was unseren kindern heute vorgesetzt wird.

Da muss man einfach umdenken.


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14.08.2015 um 11:29
Sheldor007 schrieb:Findet ihr das auch so schlimm? teilweise ja sogar schon in der grundschule. Und später wird dann nur über verhütungsmittel und den weiblichen Zyklus geredet, aber kein wort über gefühle Verloren!
Nein, finde ich nicht schlimm. Es soll Mädchen geben, die schon mit 9 oder zehn ihre erste Menstruation haben und die sollen deswegen keinen Schock kriegen.


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14.08.2015 um 11:37
Find ich auch in Ordnung. Zu meiner Schulzeit wurde das in der Schule eigentlich viel zu spät besprochen. Da wusste man vielen schon von den Eltern oder aus der Bravo.

Frag mich auch was viele sich so schlimmes unter Sexualkundeunterricht vorstellen. Die werden den Kindern in der Grundschule keine Sexfilmchen zeigen. Da kommt nur der übliche Kram dran, dass der Körper sich mit der Pubertät verändert und wie halt Kinder gemacht werden. Ist doch vollkommen in Ordnung, auch als Kind schon darüber bescheid zu wissen.

Was mich jetzt noch interessiert. Ist es denn wirklich so extrem dass schon die 12jährigen wie blöd rumvögeln? Ich kenne solche Stories ja nur aus dem Fernsehen. :D Ich denke mal das sind nur ein paar Ausnahmen, die natürlich auffallen, aber ein Großteil der Jugend wird nicht schlimmer drauf sein, als vor 20 Jahren.


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

15.08.2015 um 11:03
ich würd eher sagen das die Medien, das Internet und die generelle Freizügigkeit in der Heutigen Zeit dafür sorge tragen das die Kindliche Welt früher und "falscher" sexualisiert wird, das hat meiner Meinung nach nichts mit zb dem Sexualunterricht (Aufklärung) in Schulen zu tun, dieser wird wohl immer noch ähnlich ab laufen wie vor 10-20 Jahren...


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Zu frühe und falsche sexuelle Aufklärung an deutschen (Grund-)Schulen

15.08.2015 um 18:01
Merkwürdigerweise kommen wissenschaftliche Studien, vgl. die seit Jahrzehnten laufenden und publizierten SHELL-Jugendstudien, immer zu ganz anderen Ergebnissen hinsichtlich der Sexualität von jungen Menschen, als es aufgeregte RTL-Gucker uns hier weismachen wollen.

Einfach mal die besagten Studien im Netz angucken.


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16.11.2015 um 17:49
Also was mein Sohn und ich grad in seiner Grundschule erleben müssen ist echt harter Tobak!

Wir durchleben aktuell den Albtraum aller Eltern.
Drei kleine 4. Klässler haben über ca. 1 Jahr hinweg, Kinder aus der ersten Klasse sexuell missbraucht. Zum einen mussten die Kinder ihre Peiniger Oral befriedigen und zum anderen gab es direkte Penetration des Afters. Bis auf eine Ausnahme waren die Opfer alles Jungs. Tatort war die Toilette.

Das alles kam erst am Freitag raus.
Mein Mann brachte unseren Sohn (auch 4.Klasse) zur Schule und ich blieb daheim. Um kur vor 8 Uhr klingelte es Sturm an meiner Tür und eine befeundete Mutter (1.Klasse) erzählte mir panisch, das 7 Kinder in unserer Schule vergewaltigt worden sein. Ich konnte und wollte das erst gar nicht glauben, da die Kinder sich grad mal in einem Alter von 9-10 Jahren befinden. Mir wurde direkt ans Herz gelegt meinen Sohn sofort abzuholen.
Ich entschied mich dagegen. Er hatte an dem Tag eh nur 4 Std, ich wollte einfach abwarten und die Ruhe bewaren- wie gesagt, auch immer noch in dem Glauben, das es sich um einen perversen Scherz handeln würde. Wir leben in einer kleineren Stadt und es wäre nicht das erste Mal, das aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.

Tja, dann kam mein Sohn ganz aufgeregt/verwirrt Heim und fing gleich davon zu erzählen, das voll viele Eltern in der Schule waren und das die wütend durch die Gänge geschrien haben. Die Opferkinder wurden mit Polizei und Schulleiterin nach und nach durch die 4. Klassen geführt und mussten bei jedem Kind sagen, ob derjenige involviert war, oder nicht. Die Täter wurden recht schnell ermittelt und für den Freitag vom Unterricht suspendiert. Alle Kinder bekamen einen Elternbrief mit, in dem das Thema aufgegriffen wurde und und ein großer Infoabend am Dienstag (morgen) zur Verfügung stehen würde, so das wir alle Fragen stellen können, die uns auf dem Herzen liegen.

Am Wochenende geisterten dann wilde Gerüchte durch Facebook und keiner weiß eigentlich genau was Sache ist. Verschiedene Schriftstücke tauchten auf, in dem sich ein Vater zu Wort meldete, was sie momentan durchmachen müssen. Die Schulleitung beharrt nach weiteren Gesprächen drauf, das es sich lediglich um einen Jungenscherz handle und das man den Vorfall höchstes als Doktorspielchen einordnen könne.
Es kam auch raus, das der letzte Vorfall, der den Stein nun ins rollen gebracht hat, schon eine Woche zuvor bei der Schulleitung vorgetragen wurde. Die Eltern wurden nicht ernst genommen und vorab vertröstet. Als 3 Tage später noch immer nichts (also garnichts) in dem Fall unternommen wurde, haben die Eltern die Initative ergiffen und die anderen Eltern, sowie den Schul und Elternbeirat informiert. Dadurch ist es erst überhaupt an die Öffentlichkeit getragen worden. Unter Zwang fing die Leiterin erst an zu arbeiten.

Heute waren die Kinder, die die Tat begangen haben sollen, wieder ganz normal in der Schule. Man kann sich sicherlich vorstellen, das sich dort ein wütender Elternmob versammelte. Meinen Sohn habe ich unter großen Bedenken zur Schule gebracht (er wollte freiwillig zur Schule um nichts zu verpassen - ich habe ihm die Wahl gelassen). Allerdings nicht, weil ich Angst habe, das von den Kindern noch irgendeine Gefahr ausgehen könnte, sondern das die Eltern sich nicht beherrschen werden.
Natürlich standen den ganzen Tag aufgebrachte Eltern vor dem Gebäude, aber die Schule/die Klassenlehrer haben die Kinder ganz gut von dem Trubel abgeschirmt. Ich war natürlich unten durch, weil ich nicht mit in den Boykott gezogen bin, denn viele haben ihre Kinder aus Protest nicht zum Unterricht gehen lassen.

Es kommt auch immer mehr ans Tageslicht. Jeden Tag melden sich neue oder alte Geschädigte.
Die Schulleitung wusste wohl tatsächlich länger drüber bescheid, da sich Anfang des Jahres mit zeitlichen Abstand 2 Mütter bei ihr gemeldet haben. Den Anschuldigungen wurde nicht nachgegangen und es wurde auch als "Jungenstreich und/oder Doktorspiele" abgetan. Den beiden betroffenen Müttern wurde salopp ans Herz gelegt, das sie gerne die Schule wechseln dürfen, wenn sie sich nicht sicher aufgehoben fühlen. Dies haben sie auch fernab der Öffentlichkeit getan, da man den Tätern zu dem Zeitpunkt tatsächlich nichts handfestes unterstellen konnte. Es belief sich auch anfangs wohl wirklich "nur" auf der Basis einer sexuellen Nötigung.

Aktuell sollen es 3 Täter und 3 fest bestätigte Opfer geben. Bei 4 weiteren Kindern wird zur Zeit mit psychologischer Unterstützung ermittelt, ob sie auch Opfer geworden sind. Bei ihnen wurde schon seit einiger Zeit eine Wesensveränderung durch die Eltern wahrgenommen.

Ist das nicht schrecklich?

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Wo waren die Lehrer?

Wieso wurde das so lange unter den Tisch gekehrt?

Hätte sich bei dem aktuellsten Fall nicht eine ärztliche Beglaubigung der Verletzungen erstellen lassen, dann wäre es immer noch nicht ans Tageslicht gekommen. Selbst jetzt wird nicht wirklich was unternommen.

Muss eine Schulleiterin solchen Anschuldigungen nicht nachgehen und kann sie einfach nach einer kurzen Abschätzung unter den Tisch kehren? Ich dachte immer, das sowas Meldepflichtig ist.

Obendrein bekam ich grad via Telefonkette die Nachricht, das der Infoabend erstmal abgesagt ist. Begründung: Es liegen noch keine handfesten Beweise vor und dementsprechend wäre es unsinning dieses Gespräch zu führen.

Nicht mal die Zeitung macht sich die Mühe einen Artikel darüber zu verfassen und die haben immerhin eine reißerische Schlagzeile auf der Titelseite drucken können, als es vor kurzem im Keller meiner Eltern gebrannt hat...

Ich bin aufgrund der Vorkommnisse echt fertig mit den Nerven und kann sagen, das zu frühe und falsche Sexualisierung definitv schlecht ist.

Tut mir auch leid, das ich so einen langen Text schreibe, aber das musste irgendwie alles mal raus.


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