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Was denkt ihr über Transgender?

1.381 Beiträge, Schlüsselwörter: Frauen, Frau, Mann, Männer, Sexualität, Geschlecht, Weiblich, Transgender, Männlich

Was denkt ihr über Transgender?

27.06.2016 um 10:24
@Flatterwesen
ich spreche nicht von Konsens....ich unterscheide da sehr wohl, denn einen Konsens darüber gibt es nicht, da jede Situation, jedes Leben, jeder Mensch individuell betrachtet werden muss, das versuche ich ja gerade zu erklären.....offensichtlich nicht gut genug. Ich rede nur davon, wozu ein Oberbegriff in der Debatte nötig ist. Ich sage nicht, dass dieser dann für jedes Individuum gilt.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 10:24
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Aber die Identifikation mit einem Geschlecht, das Innenleben, das eigene Empfinden, wie soll das von außen beeinflusst werden?
Frag mal 3 milliarden Inder und Chinesen ob es sich nicht in ihrem Land auf ihr inneres Gefühlsleben auswirkt als Mann oder als Frau geboren worden zu sein.
Kältezeit schrieb:
Versuche, Homosexuelle zu "therapieren" schlugen fehl, genauso wie es fehlschlägt, wenn man jemandem eine Geschlechterrolle/-Identität zuteilt, die derjenige selbst nicht für sich annehmen kann. DESWEGEN leiden ja so viele Transsexuelle, weil sie lange verbergen (müssen), wer sie eigentlich sind.
Genau und vor wem verbergen sie sich? Vor sich selbst? Oder doch eher vor einer Gesellschaft die ein hetrogenes, bipolares Weltbild pflegt?


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Kältezeit
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27.06.2016 um 10:39
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:Genau und vor wem verbergen sie sich? Vor sich selbst? Oder doch eher vor einer Gesellschaft die ein hetrogenes, bipolares Weltbild pflegt?
Nein, weil sie genauso bipolar denken, weil es bei Geschlechtern nur diese beiden Bipolaritäten gibt. Mann und Frau.

Ich nehme als Beispiel wieder das Kind (Video oben), das schon mit 4 Jahren depressiv wurde und Essstörungen entwickelte, obwohl man in diesem Alter ja noch garnicht wirklich fassen kann, wie teils gravierend die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind oder dargestellt / gemacht werden. Und dennoch war da das Empfinden bereits so ausgeprägt. Aber nicht, weil man Angst davor hatte, ausgegrenzt zu werden, sondern weil man sich in seinem Körper nicht wohl fühlte, da Körper und Geist / Empfinden disharmonierten. Was wiederum dafür spricht, dass auch die Geschlechtsidentität (was bei der gender-Forschung gerne als "soziales Geschlecht" bezeichnet wird) angeboren ist.

Das Mädchen war psychisch absolut ein Junge - es hätte auch weiterhin kurze Haare tragen und Jungskleidung anziehen können. Machen Lesben ja teilweise auch. Aber da war etwas ganz Anderes, viel Gravierenderes, was störte. Nämlich das Innenleben war gänzlich widersprüchlich zum biologischen Geschlecht.

Ich habe selbst eine 3Jährige Tochter und kann mit Gewissheit sagen, dass die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen / Mann und Frau noch garnicht so erfassbar sind, in diesem Alter. Sehr wohl aber der eigne Charakter, das eigne Empfinden - ob man sich wohl fühlt, oder nicht. Ob man ahnt, dass bei einem selbst "irgendetwas anders" ist. Das ist erfassbar. Und das wird nicht von außen gesteuert, nicht in so jungen Jahren. Sondern erfolgt von INNEN heraus.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 10:41
@Kältezeit
Wenn jemand einen Unterschied nicht erfassen kann dann erfasst er ihn nicht Kältezeit. Er erfasst aber einen und das ist nur möglich in dem er einen Vergleich hat. Und der Vergleich kann jur im Aussen stattfinden.


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27.06.2016 um 10:55
@Kältezeit
Denk es Dir doch mal so, wenn Du 10 verschiedene Frauen fragst, dann haben sie zwar ähnliche Vorstellungen davon, was sie als Frau ausmacht, sie als weiblich ansehen, aber keinesfalls die exakt gleichen. Es sind aber trotzdem Frauen. Das gleiche trifft auch auf non binary Geschlechtsidentitäten zu. Es ist eben möglich, sich weder in dem einen, noch in dem anderen Geschlecht "richtig" zu fühlen. Weil es eben viel dazwischen gibt. Es gibt nicht DIE Frau oder DEN Mann.


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Kältezeit
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27.06.2016 um 11:06
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:Wenn jemand einen Unterschied nicht erfassen kann dann erfasst er ihn nicht Kältezeit. Er erfasst aber einen und das ist nur möglich in dem er einen Vergleich hat. Und der Vergleich kann jur im Aussen stattfinden.
Das Kind erfasst ja den Unterschied, nämlich, dass es eine Vagina hat, anstatt eines Penisses, obwohl es sich als Junge empfindet.

Natürlich kollidiert da irgendetwas, nämlich das biologische und das empfundene Geschlecht, aber sicherlich nicht dadurch, dass jemand einem 3jährigen Kind begreifbar machen kann, was es bedeutet Mann oder Frau zu sein oder welche dieser beiden Geschlechter benachteiligter ist und ihm die Unterschiede ganz klar zu benennen. Die Identifikation findet von innen heraus statt, eben indem es fühlt dass es eine Frau ist.

Jetzt kann man berechtigterweise fragen, "Ja, wie ist es denn, sich als Frau zu fühlen?

Vielleicht einfach genauso, wie zu wissen, dass man eine "Seele" / Geist / whatever besitzt, zu wissen, dass man "da" ist und nicht tot, empathisch ist oder eher nicht, launisch ist oder eher nicht. Wird das von außen indoktriniert? Wohl kaum.

Vielleicht sind auch ganz einfach die Hormone mit schuld. Aber das wollen Gendertheoretiker nicht hören, denn das würde ja wieder zu einer bösen Unterscheidung der Geschlechter führen (Hormone haben nicht nur einen Einfluss auf den Körper, sondern eben auch das "Innenleben" eines Menschen) und das ist nicht gewollt.


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Kältezeit
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27.06.2016 um 11:07
Tussinelda schrieb:Es ist eben möglich, sich weder in dem einen, noch in dem anderen Geschlecht "richtig" zu fühlen. Weil es eben viel dazwischen gibt. Es gibt nicht DIE Frau oder DEN Mann.
Doch.

Es gibt Mann und Frau und eben vielerlei Schattierungen dazwischen.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 11:21
@Kältezeit
Eben es braucht eine Gesellschaft zum Vergleich.
Und selbstverständlich sind wir auch das was wir von Aussen vorgelebt bekommen.
Und selbstverständlich hat auch ein Hormoncoctail seinen Einfluss wer wir sind. Und genau all das einmal im Gesammten zu erfassen ist ein Teil der Genderforschung so wie ich sie verstehe.
Aber da einige ja schon alles dazu zu wissen scheinen sind sie auch der Meinung das man diese Forschung getrost sein lassen könnte. Sich dann aber noch als Wissenschaftlich selbst zu betrachten ist mMn hart an der Grenze von gesundem Selbstreflektionsvermögen.


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Kältezeit
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27.06.2016 um 11:29
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:Eben es braucht eine Gesellschaft zum Vergleich.
Wozu braucht es eine Gesellschaft zum Vergleich?

Ich sehe doch, ob ich mich von anderen Mädchen unterscheide, wenn mir ein Penis gewachsen ist, oder nicht?
wichtelprinz schrieb:Sich dann aber noch als Wissenschaftlich selbst zu betrachten ist mMn hart an der Grenze von gesundem Selbstreflektionsvermögen.
Das ist deine Meinung, die sei dir unbenommen. Ich habe diesbezgl. jetzt schon genug verlinkt und erklärt. Wenn es nicht ankommen will, dann will es eben nicht ankommen.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 11:48
@Kältezeit
Du verstehstvdas Wort Gesellschaft nicht. Es fängt bei einem einzelnen Menschen an. zB Mutter und geht über jelichen weiteren Kontakt hinaus mit anderen Menschen. Das Hirn baut sich auch gemäss widererkanntem aus. Bis jetzt hats auch kein Biologe (zum Glück!) nachgewiesen wie Menschen sich isoliert orientieren würden. Ausserdem ist bei Individuen es auch nicht möglich es 1:1 zu vergleichen was passiert - einmal so immer so, einmal isoliert aufegwachsen keine chance mehr den selben Menschen in anderem Umfeld aufwachsen zu lassen. Soviel Wissenschaftsverständnis sollte schon vorhanden sein bevor man eine Wissenschaft als unnötig darstellt.

Dazu kommt das jeder Wissenschaftler zu der Frage eine Antwort aus seinem Fachbereich gibt. So verwunderts kaum das ein Biologe eine biologische Antwort hat und ein Soziologe eine soziologische.
Auch soviel Verstand zu Wissenschaften bedürfte es.

Und nein es ist keine Meinung mehr das man sich wohl kaum als Wissenschaftlich schmücken braucht wenn man so komische Anforderungen an die Wissenschaft stellt. ZB das was Du getan hast. Zu meinen der empirische Beleg zur Ursache sein eine plausible Begründung um eine Wissenschaft anzuerkennen oder nicht. Das ist Quark aus der untersten Pseudowissensschaftsschublade.
Scheint ja nicht mal durchgedrungen zu sein das zwei Hauptfächer unserer Wissenschaft keine empirischen Wissenschaften sind.


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Kältezeit
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27.06.2016 um 12:10
@wichtelprinz
Wo stelle ich denn komische Anforderungen an eine Wissenschaft?

Ich versuche nur, aufzuklamüsern, wie es sein kann, dass sich jemand als Frau empfindet oder eben als Mann, obwohl das biologische Geschlecht genau das Gegenteil ist. Warum ein 4jähriges Mädchen schon Depressionen entwickelt, wenn es merkt, es steckt im falschen Körper.

Hast du die Reportage über dieses Kind überhaupt gesehen? Inwiefern ist für solch ein junges Geschöpf der gesellschaftliche Unterschied zwischen Männlein und Weiblein überhaupt schon greifbar? Wieso spricht man diesem Kind ab, sich selbst eben als Junge empfinden zu dürfen / können, weil es u.a. die geschlechtlichen Unterschiede bewusst wahrnimmt, sich nicht als Mädchen fühlt, sich damit einfach nicht identifiziert. Wie können Gefühle / Emotionen (ich bin anders) insofern auf das Kind (schon jetzt) von außen transportiert werden, dass man es als ungefiltert zu bezeichnen versucht?

Und das ist die Krux. DIE Erklärung, wie Transsexualität entsteht, widerspricht absolut und total der Gender-Ideologie.

Denn wenn sich bereits im Mutterleib entscheidet, welches biologische Geschlecht das Kind einmal annehmen wird, dann kann dies genauso auf das empfundene Geschlecht zutreffen. Wie gesagt, Hormone haben nicht nur einen Einfluss auf die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale, sondern eben vorallem auch auf das "Innenleben"

Die Gehirnentwicklung findet schon in den ersten Wochen nach der Befruchtung statt und während dieser Zeit wirken bereits HORMONE auf den Fötus.

Das körperliche Geschlecht wird im Kern durch die Geschlechtschromosomen festgelegt. Ob sich dann daraus körperlich ein Junge oder ein Mädchen entwickelt, hängt jedoch auch davon ab, welche Hormone das ungeborene Baby im Mutterleib beeinflussen. Wenn diese Hormondusche durcheinandergerät, kann es zu einer Disharmonie zwischen empfundenen und körperlichen / biologischen Geschlecht kommen.

ABER das hieße ja, dass das empfundene Geschlecht, im Grunde "angeboren" ist und das mögen die Gender-Theoretiker eben nicht so gerne hören.

Ich bezweifle nirgends, dass es Rollenklischees gibt, die später "antrainiert", "erlernt", "abgeguckt" werden. Aber das Empfinden "Ich bin eine Frau", "Ich bin ein Mann", nein, das wird nicht abgeguckt oder von irgendwem übernommen, das kommt aus innen heraus, ist eine ureigne Empfindung und das den Menschen absprechen zu wollen, halte ich für sehr gewagt.

Fehlt nur noch, dass man behauptet, sexuelle Präferenzen seien anerzogen, also ob man hetero, bi oder homo wird......


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 12:30
Und Du kannst ein Wissenschaftzweig noch lange als Ideologie bezeichnen, bis Dir graue Haare wachsen. Leider zeigtvdas mehr das Du keinen schimmer hast wie man Wissenschaft betreibt und selbst nur biologie Ideologisierst.

Und das es nicht schearz weiss ist sondern ein Produkt aus unterschiedlichsten Einflüssen willst eben auch nicht wahrhaben.


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Kältezeit
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27.06.2016 um 12:37
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:Und das es nicht schearz weiss ist sondern ein Produkt aus unterschiedlichsten Einflüssen willst eben auch nicht wahrhaben.
Kältezeit schrieb:Ich bezweifle nirgends, dass es Rollenklischees gibt, die später "antrainiert", "erlernt", "abgeguckt" werden. Aber das Empfinden "Ich bin eine Frau", "Ich bin ein Mann", nein, das wird nicht abgeguckt oder von irgendwem übernommen, das kommt aus innen heraus, ist eine ureigne Empfindung und das den Menschen absprechen zu wollen, halte ich für sehr gewagt.
Später eventuell mehr, ich muss weg.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 12:38
@Kältezeit

Und hier noch Deine Ausführung wo Du meinst anhand dieses nicht erfüllten Kriterium eine Ideologie zu ortrn.
Über die Ursache von Transgendern ist nichts bekannt. Zwar existieren eine Vielzahl von psychologischen Theorien und auch einige, die körperliche Ursachen annehmen, jedoch konnte keine dieser Theorien bisher empirisch belegt werden.

Pöses Wikipedia.
Also wer sowas zum besten gibt als Argument das es Ideologie sei und keine Widsenschaft hat echt nicht viel verstanden.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 12:39
@Kältezeit
Du kannst kein Empfinden zuorten ohne Vergleich - auch Du und Dein Hirn nicht.


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27.06.2016 um 13:05
@Kältezeit
Du gehst nach wie vor davon aus, dass es das binäre Geschlechtersystem männlich/weiblich nur so geben kann. Es ist aber nun einmal so, dass WIR diese Unterteilung machen, aufgrund der Reproduktion zum Beispiel. Und das wir eben nicht nur in ausschliesslich 2 unterteilen oder überhaupt in zwei, sondern dem auch noch alles mögliche zuordnen. Das Hirn ist nicht männlich oder weiblich, wie sich aus dieser Studie ergibt......
http://www.pnas.org/content/112/50/15468.abstract


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27.06.2016 um 13:20
Transgender ist nur eine Art livestyle, der halt gerade hip ist. Besonders in bestimmten online cummunities kann man damit Eindruck schinden möglichst non binary zu sein. Also eine Art um sich mit seiner peer group zu identifizieren.
Ein Trend, der auch wieder verschwinden wird.

Was haltet ihr davon? Diskutiert bitte.


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wichtelprinz
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27.06.2016 um 13:26
@Durchfall
Du wiederholst Dich in absehbarem Zyklus. Etwas vernünftiges kommt dabei wohl nicht zu stande.


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27.06.2016 um 13:31
@wichtelprinz
Ja es hat sich noch niemand dazu geäußert. Wahrscheinlich ist es einfach untergegangen.
Ich trage meine Gedanken halt gerne nach außen, damit Menschen daran teilhaben können und man durch gegenseitigen Austausch evtl. zu neuen Erkenntnissen kommt.

Was hältst du jetzt davon?


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27.06.2016 um 13:33
@Durchfall
Du pflegst aber keinen Austausch, von daher kann man es auch einfach lassen.


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