Was denkt ihr über Transgender?
27.03.2026 um 11:43Welche?Tussinelda schrieb:
eine medizinische IndikationJan_ schrieb:Was ist denn nötig, damit die KK die Kosten für Psychotherapie und GA-Massnahmen übernimmt?
Etwas konkreter, wenn es geht.
Welche?Tussinelda schrieb:
eine medizinische IndikationJan_ schrieb:Was ist denn nötig, damit die KK die Kosten für Psychotherapie und GA-Massnahmen übernimmt?
Also würdest du der Transtion stattgeben, wenn die Person sich unsicher ist?Tussinelda schrieb:nein, natürlich nicht. Was ein kurz gedachter Schluss, den Du da ziehst.
Das war ja meine aussage, das ich es seltsam finde. Es ist ja keine Störung, wie soll?!Tussinelda schrieb:muss es eine medizinische Indikation geben.
Eine medizinische Indikation (Heilanzeige) ist die fachliche Begründung eines Arztes, dass eine spezifische diagnostische oder therapeutische Maßnahme zur Behandlung einer Krankheit notwendig und sinnvoll istQuelle: DocCheck + Weitere
Neigung ist nicht Identität! Neigung ist was man mag, Identität was man ist bzw wie man sich selbst erkennt.Tussinelda schrieb:auch Homosexualität ist Teil der Identität.
Hab ich doch! ->Tussinelda schrieb:was genau meinst Du, könntest Du mal bitte aus dem DSM zitieren?
Oder willst du du es in Englisch damit du dich darauf abfetzen kannst?gagitsch schrieb:Da halte ich ich es wie das DSM die Transmenschen eine Dysphorie ohne Krankheitsbild zuweisen.
Das eigentliche Geschlecht ist das durch die biologische Entwicklung im Mutterleib ausgebildete und bei der Geburt zu erkennende. Das es auch zweigeschlechtliche Menschen gibt und auch nicht deutlich genug erkennbare männliche oder weibliche, ist in meiner Bertachtung geschenkt, denn jeder Mensch kann ja die von mir erwähnte Dysphorie haben/ausbilden. Mit eigentlich ist somit nicht allgemein richtig oder falsch in Gänze sondern für den Einzelnen Betroffenen gemeint. Und das Geschlecht ist dann nicht falsch, so wie du es darstellst mit deiner Frage, sondern die Wahrnehmung dafür...Tussinelda schrieb:was ist denn das "eigentliche" Geschlecht? Und warum ist das nicht falsch, wenn es mit der Geschlechtsidentität nicht übereinstimmt?
Willst du mir Worte verbieten? Ich habe bewusst "Art" hinzugenommen, da die inhaltliche Schnittmenge eminent hoch ist.Tussinelda schrieb:äh nein, bitte nicht den Rassismusbegriff strapazieren, wo es passende Begriffe gibt. Trans*feindlichkeit oder Trans*phobie
Ich kann nur teilweise was dazu beisteuern. Es ging (bei mir) um Stereotype: Wie hat Mann / Frau zu sein, wie definiert die Gesellschaft diese, was bekommt man so mit, wenn darüber geredet wird, wie Männer oder Frauen ticken.gagitsch schrieb:Ich persönlich kenne ja die Zweifel an meiner Identität nicht, weil ich diese nicht habe, von daher sind Meinung und Erfahrung Dritter da sehr befruchtend.
Homosexualität ist Teil meiner Identität, aber nicht Teil meiner Geschlechtsidentität. Wobei meine sexuelle Orientierung anders benannt werden würde, wenn ich nun meine Geschlechtsidentität ändern würde. Kompliziert :Dgagitsch schrieb:Neigung ist nicht Identität!
Ja, das denke ich auch, dennoch kann ich das DSM nachvollziehbarer verstehen als das WHO lt ICD-11philae schrieb:Ich glaube aber nach wie vor, dass es da einen Unterschied gibt zu tatsächlicher Körper- oder Geschlechtsdysphorie.
Das denke ich auch! Von daher sind wir wieder Bei der Dysphorie(ohne Krankheitsbild) gemäß DSMphilae schrieb:Das Gefühl "im falschen Körper" zu sein gibt es auch unabhängig vom Geschlecht.
Ok, dann will ich keine Wortklauberei betreiben. man verliert sich sonst schnell in Definitionen....Dasdeeeeniz schrieb:Homosexualität ist Teil meiner Identität, aber nicht Teil meiner Geschlechtsidentität.
Es hat nichts mit Existenz zutun. Die Personen gibt es, kein Zweifel. Bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass man auch alles akzeptieren muss, was andere Menschen im inneren "fühlen".Pusemuckel schrieb:Hab ich das richtig verstanden; Du findest es völlig in Ordnung, die Existenz bestimmter Menschengruppen abzulehnen?
Man muss natürlich nicht jede Position teilen. Aber wenn man anfängt, das Ganze als „bloßes Gefühl“ darzustellen, wird es schwierig.Aniara schrieb:Es hat nichts mit Existenz zutun. Die Personen gibt es, kein Zweifel. Bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass man auch alles akzeptieren muss, was andere Menschen im inneren "fühlen".
kannst Du auch mal was selber googlen, wenn Du es so genau wissen willst?Jan_ schrieb:Welche?
Etwas konkreter, wenn es geht.
schrieb ich irgendwas, was Dich zu dieser Frage verleiten könnte? Nein!gagitsch schrieb:Also würdest du der Transtion stattgeben, wenn die Person sich unsicher ist?
das hat unterschiedliche Gründe unter anderem, weil immer noch ICD 10, F64.0 herangezogen wird als Leitliniegagitsch schrieb:Das war ja meine aussage, das ich es seltsam finde. Es ist ja keine Störung, wie soll?!
es gehört zur Identität der Person, selbstverständlich, kannst Dir das Fettgedruckte sparengagitsch schrieb:Neigung ist nicht Identität! Neigung ist was man mag, Identität was man ist bzw wie man sich selbst erkennt.
Sexuelle Identität bezeichnet den auf sexueller Orientierung basierenden Teil der Identität einer Person.[1] Der Begriff der Identität ist auf das Individuum bezogen und beschreibt, wie sich die Person selbst definiert. Die sexuelle Orientierung hingegen ist auf eine andere Person gerichtet und definiert das nachhaltige Interesse einer Person bezüglich des Geschlechts eines potenziellen Partners auf der Basis von Emotion, romantischer Liebe, Sexualität und Zuneigung. Sexuelle Identität ist mit sexueller Orientierung keinesfalls gleichzusetzen, sie geht darüber hinaus.Quelle: Wikipedia: Sexuelle Identität
wäre schön, wenn ich es könnte aber nein, will ich nicht. Rassismus ist eben einfach falsch, auch als "Art"gagitsch schrieb:Willst du mir Worte verbieten?
Billiger Trick mal wieder.Aniara schrieb:Es hat nichts mit Existenz zutun. Die Personen gibt es, kein Zweifel. Bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass man auch alles akzeptieren muss, was andere Menschen im inneren "fühlen".
Na muss man ja auch nicht. Oder akzeptierst du von jedem seine gefühle?Pusemuckel schrieb:Du verschiebst die Diskussion auf „Gefühle muss man nicht akzeptieren“
Warum sollte man das nicht tun können? Identität ist wie man sich selber sieht, dem müssen andere personen ja nicht zustimmen. Wie man sich selber sieht ist eben was anderes als wie andere einem sehen.Pusemuckel schrieb:und stellst Identität als „bloßes Gefühl“ dar und macht daraus etwas, das man beliebig ablehnen kann.
Schhon wieder alter Wein in neuen Schlläuchen. Deshalb dreht sich das hier seit Jahren im Kreis. Es werden jedes Mal dieselben "Argumente" in neuem Gewand präsentiert. Es ist ermüdend.interrodings schrieb:Warum sollte man das nicht tun können? Identität ist wie man sich selber sieht, dem müssen andere personen ja nicht zustimmen
In der Tat. Kaum einer würde es sich wohl rausnehmen (ohne bewusst Ärger provozieren zu wollen), Personen anders als sie einem vorgestellt wurden anzureden, z.B. mal eben mit einem frisch ausgedachten Spitznamen, oder den neuen Nachnamen nach Heirat ignorieren weil man den Partner nicht mag, oder einfach mal duzen obwohl die Situation ein "per Sie" annehmen lässt.Pusemuckel schrieb:Wir akzeptieren ständig Dinge, die nicht überprüfbar im Außen sind. Namen, Religion, persönliche Würde,
Selbstbezeichnungen aller möglichen Art. Hat mit Respekt vor deinen Mitmenschen zu tun. Und vor ihrer Würde.
Bei Transpersonen soll der Fall dann plötzlich anders liegen. Und das hat natürlich nix mit Transfeindlichkeit zu tun...Genau.
Wenn Identität von Menschen plötzlich zur "vagen Option" für andere wird...
Doch. So funktioniert gesellschaft. Du magst dich für einen top fussballer halten, die meinung muss aber sonst keiner annehmen wen er nicht der meinung ist. Du kannst nunmal nicht anderen menschen deine sicht auf dich aufzwingen.Pusemuckel schrieb:Du reduzierst Identität auch wieder nur auf auf: "Das ist nur eine persönliche Sicht“. Und ziehst daraus „Dann ist es optional für andere." Aber so funktioniert eine Gesellschaft nicht.
Der unterschied wird sein wen andere dazu gezwungen werden deine identität zu teilen. Sei es durch strafen für missgenern oder der zutritt für transfrauen in räume welche für frauen gedacht sind.Pusemuckel schrieb:Wir akzeptieren ständig Dinge, die nicht überprüfbar im Außen sind. Namen, Religion, persönliche Würde,
Selbstbezeichnungen aller möglichen Art. Hat mit Respekt vor deinen Mitmenschen zu tun. Und vor ihrer Würde.
Bei Transpersonen soll der Fall dann plötzlich anders liegen. Und das hat natürlich nix mit Transfeindlichkeit zu tun...Genau.
Deine identität is mir halt recht egal, wie bei jeden menschen. Warum sollte ich dich dann anderst behandeln? Ich spreche auch keinen adeligen mit "eure hoheit" an.Pusemuckel schrieb:Wenn Identität von Menschen plötzlich zur "vagen Option" für andere wird...
Spiel dein "Wenn der Topf aber nun ein Loch hat" allein weiter.interrodings schrieb:Doch. So funktioniert gesellschaft
Der Vergleich hinkt aber ziemlich, Fußballleistung ist messbar, geschlechtsidentität nicht.interrodings schrieb:Du magst dich für einen top fussballer halten, die meinung muss aber sonst keiner annehmen wen er nicht der meinung ist.
Fußballleistung ist messbar, klar. Aber Geschlecht im rechtlichen und sozialen Sinne ist eben nicht nur Biologie, sondern auch eine gesellschaftliche Kategorie – sonst gäbe es ja keine Personenstandsänderungen, Namen, Anrede usw.interrodings schrieb:Es geht um die identität. Als was man sich selber sieht. Identität ist nicht messbar. Fussballleistung oder geschlecht sehr wohl.
Genauso wie ob sich jemand als top fussballer sieht. Dir passt der vergleich nicht weil ich gleiche dinge gegenüber stelle. Identitäten.Dasdeeeeniz schrieb:Geschlechtsidentität ist keine Leistungsbehauptung, sondern eine Frage von sozialer Einordnung und persönlicher Identität.
Ich verstehe schon, was du meinst, aber der Vergleich bleibt schief.interrodings schrieb:Genauso wie ob sich jemand als top fussballer sieht. Dir passt der vergleich nicht weil ich gleiche dinge gegenüber stelle. Identitäten.
Du vergleichst 2 verschiedene dinge.
Ob jemand wirklich fussball spielen kann hat nichts damit zu tun ob er sich so identifiziert.