Pinkas schrieb am 26.02.2026:Viele hatten grosse Probleme mit ihrer Geschlechterrolle und den Erwartungen von aussen,
Das ist zumindest eine Moeglichkeit. Und deshalb wäre es mAn auch wichtig, zusammen mit einem Psychologen genau darauf zu schauen, wo es denn drueckt auf der Psyche.
Pinkas schrieb:Worauf bezieht sich denn sein Frausein? Probleme mit seinem männlichen Körper scheint er null zu haben.
Tja.
Ich finde es halt immer schwierig, einem anderen Menschen aufzuzwingen, wie einen dieser wahrnehmen soll.
Wenn ich einen Mann sehe, sehe ich einen Mann. Und wenn ich eine Frau sehe, eine Frau.
Wir sind so gewohnt, jemanden als weiblich oder männlich wahrzunehmen, das taucht ja noch nicht mal als bewusster Gedanke auf.
Und Körper sind nun mal Biologie.
Wenn ich nun jemanden als Transmann oder Transfrau wahrnehme, ist das einfach so.
Das heisst ja nicht, dass ich diese Trans-Person als Mensch nicht ok finden wuerde.
Wenn jemand sich traut, die Stereotype anzukratzen, dann finde ich das gut. (Tom Neuwirth als Beispiel).
Frauen tragen nun nach anfänglichen Irritation schon lange 'Maennerkleidung' und arbeiten in Berufen, die ehemalig als 'Maennerberufe' galten - warum sollten Maenner dies heutzutage nicht auch aufbrechen?
Aber gerade das passiert halt nicht, wenn - plakativ formuliert - ein Kerl sich ein Kleidchen anzieht und darauf besteht, als Frau wahrgenommen zu werden.
Und akzeptieren mag ich ganz sicher nicht, dass dieser Kerl allein aufgrund seines persönlichen Gefuehls sich in die Frauensauna hockt.
Und ich wuerde mir wünschen, dass Menschen ihre biologisch gesunden Körper mehr akzeptieren und nicht als Problem wahrnehmen, an dem man Brüste, Lippen und was weiß ich noch nicht alles erst anpassen muss, damit er 'gut genug' ist oder 'gefaellt'.