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Was denkt ihr über Transgender?

6.035 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Frauen, Frau, Mann ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was denkt ihr über Transgender?

27.03.2026 um 17:59
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Naja. Ein hobby wie fussball ist ja meine wahl und das kann sich sehr oft ändern, das hobby mache ich. Aber mein Geschlecht ist was ich bin.
Es geht ja nicht um hobnys an sich. Es geht darum wie man sich selber sieht. Das kann davon abweichen wie andere einen sehen bzw wahrnemen.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Geschlechtsidentität funktioniert anders
Ja. Weil du das falsche gegenüber stellst. Der vergleich ist ja die leistung des fussballers versus das biologische geschlecht.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Deshalb sind das für mich keine vergleichbaren „Identitäten“.
Ja. Weil du der einen identität nicht die andere identität gegenüberstellst.


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Was denkt ihr über Transgender?

27.03.2026 um 18:03
@interrodings

Ich glaube, wir kommen hier nicht wirklich zusammen, weil wir von unterschiedlichen Grundannahmen ausgehen.

Wenn man Geschlecht ausschließlich auf Biologie reduziert, dann wirkt der Vergleich mit „Top-Fußballer“ logisch. Wenn man aber anerkennt, dass Geschlecht auch eine soziale und rechtliche Dimension hat, dann passt der Vergleich eben nicht mehr.

Und genau da liegt der Unterschied in der Sichtweise – weniger im Beispiel selbst.


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27.03.2026 um 18:06
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Es geht ja nicht um hobnys an sich. Es geht darum wie man sich selber sieht. Das kann davon abweichen wie andere einen sehen bzw wahrnemen.
Ich verstehe was du sagen willst. Es ist von dir auch sehr gut dargelegt. Nur kann man das mE nicht auf die Waagschale legen. Das eine ist Wahl das andere Wesen. Dann ist das eine nicht beständig und das andere ist relevant weil ich es ausleben will, der sein will als der ich mich fühle. Weisst das was ich mache ist nicht was ich bin, auch nicht wie andere mich sehen. Ich sag jetzt einfach wie ich das aufnehmen würde.
Wenn mir jemand sagt ich bin mega mies im fussball, trifft mich das nicht so hart wie wenn mir jemand sagt welchem Geschlecht ich für ihn immer angehöre oder dieser mich sehen wird. 🤷🏻


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27.03.2026 um 23:17
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:Ich verstehe was du sagen willst. Es ist von dir auch sehr gut dargelegt. Nur kann man das mE nicht auf die Waagschale legen. Das eine ist Wahl das andere Wesen. Dann ist das eine nicht beständig und das andere ist relevant weil ich es ausleben will, der sein will als der ich mich fühle. Weisst das was ich mache ist nicht was ich bin, auch nicht wie andere mich sehen. Ich sag jetzt einfach wie ich das aufnehmen würde.
Wenn mir jemand sagt ich bin mega mies im fussball, trifft mich das nicht so hart wie wenn mir jemand sagt welchem Geschlecht ich für ihn immer angehöre oder dieser mich sehen wird. 🤷🏻
Vor ein paar Seiten hatte sich die Diskussion genau an dieser Stelle in eine Sackgasse manövriert. Das eine sind Befindlichkeiten und ein Stückweit auch Respekt. Ich teile - das passiert wahrlich nicht oft - hier die Meinung von @interrodings dass Geschlecht auch für mich etwas ist, was ich persönlich über biologische Parameter definiere. Für mich wird eine Frau immer eine Frau bleiben. Aber einem Transmenschen gegenüber würde ich das wohlmöglich so nicht aussprechen, ihn für seine Haltung auch respektieren und auch, ihn entsprechend ansprechen, behandeln und in seinem Beisein eben auch wahrnehmen.

Das wird aber wohl an meiner inneren Haltung nichts ändern.

Schwierig und problematisch wird es dann an der Stelle wenn Menschen eben dafür bestraft oder gerügt werden, wenn sie diese Haltung eben auch offen kommunizieren. Problematisch nicht für mich, aber eben juristisch.


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30.03.2026 um 09:32
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:schrieb ich irgendwas, was Dich zu dieser Frage verleiten könnte? Nein!
Du weichst wenn mal wieder aus. Warum beantwortest du keine Fragen?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das hat unterschiedliche Gründe unter anderem, weil immer noch ICD 10, F64.0 herangezogen wird als Leitlinie
Welche noch? Ich kann mir nur bisher belegbar ergründen, dass ICD-11 noch nicht vollständig im deutschen Recht und /oder den Krankenkassensystemen integriert ist.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wäre schön, wenn ich es könnte aber nein, will ich nicht.
Du bist so charmant......


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30.03.2026 um 09:49
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Du weichst wenn mal wieder aus. Warum beantwortest du keine Fragen?
weil die Fragen für mich keinen Sinn ergeben.
Du ziehst mMn zu kurz gedachte Schlüsse und das führt Dich zu der Frage, ob ich Transitionen genehmigen würde, wenn die Person unsicher ist?
Da übersiehst Du schon, dass es um die Kostenübernahme geht und nicht um eine Genehmigung. Also was genau soll oder kann ich genehmigen?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Welche noch?
Wirtschaftlichkeitsgebot
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Du bist so charmant......
ich weiß


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30.03.2026 um 10:15
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:weil die Fragen für mich keinen Sinn ergeben.
Schon gemerkt... Und dennoch kommen Ausflüchte oder Gegenfragen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Du ziehst mMn zu kurz gedachte Schlüsse
Ja das kann gut sein, genauso kann es gut sein, das User, auch du ggf, aus Ihrer Meinung heraus Dinge verkomplizieren, negieren, vereinfachen, usw.

Es ist doch wohl meinungs- oder erfahrungsabhängig welche Schlüsse man zieht. Du ziehst ja oft den Schluss, dass du scheinbar ein Thema vollkommen erfasst hast und das auch noch komplett richtig, und Andere eben nicht, die denken dann immer zu kurz...Sei es dir gegönnt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Da übersiehst Du schon, dass es um die Kostenübernahme geht und nicht um eine Genehmigung.
Wer sagt denn das? Ich kann das Differenzieren auch wenn ich dir eine Frage stelle in der meine Differenzierung nicht ausdrücklich dargestellt ist. Erneut bist du ein Stück weit "übergriffig" und wünscht dir permanent, dass man dir nichts unterstellen soll.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Also was genau soll oder kann ich genehmigen?
Es ging um die Frage was du machen würdest, so etwas nenne ich eine User in eine Diskussion einbinden, wenn du das nicht willst, dann antworte nicht, aber lass doch Gegenfragen ohne meine zu beantworten. Nach einer Antwort beantworte ich auch gern deine Gegenfragen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Wirtschaftlichkeitsgebot
Ja eben, deswegen kam ich auf die Frage warum sollte die Krankenkasse etwas bezahlen, was garnicht einem Krankheitsbild entspricht.

Aktuell handelt wegen Systemnichteinbindung und teils fehlender Übersetzung des ICD11 noch nach ICD10, kann aber jederzeit sagen ICD11 gilt bereits seit 2022 und Trans sein ist keine Krankheit. Also warum sollte die Krankenkasse Leistung übernehmen? Es kann ja keine Diagnose oder keinen Beleg geben auf Grundlage jemand bei den KK eine Zahlungs- bzw Übernahmeanweisung tätigen kann.

So entstehen meine Fragen und nicht weil ich zu kurz denke oder anderer Meinung, als du, bin.

Und noch mal konkret, zur Frage Unsicherheit, wie will man die Feststellen? Warum sollte die Transperson zum Psychologen wenn Sie doch per ICD-11 gesund ist, auch vom Psychologen keine Befund erwarten könnte, denn der muss auch nach ICD-11 entscheiden.

Ergo Sicherheit oder Unsicherheit in der Entscheidung für eine Transition nicht prüfbar/nachvollziehbar, es bleibt erstmal ein reines unmessbares Gefühl und hoffentlich dann für denjenigen dann das richtige Gefühl, denn wenn er sich operativ und hormonell umformen lässt und dann nach 5 oder 10 Jahren sagt, "scheisse", dann ist es zu spät, dann kann auch Suizid und Depression ein Thema werden, genau wie es vorher schon war.

Ich persönlich halte eine Transition ohne vorherige Abklärung für sehr fraglich. Denn nichts ist so anfällig für Fehler als der eigene Gedanke. Ich hoffe auch das die Betroffenen freiwillig sich dort professionellen Rat holen würden und nicht nur weil es durch das SGBB jetzt einfacher ist, sich es einfacher zu machen.


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30.03.2026 um 11:12
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wer sagt denn das? Ich kann das Differenzieren auch wenn ich dir eine Frage stelle in der meine Differenzierung nicht ausdrücklich dargestellt ist. Erneut bist du ein Stück weit "übergriffig" und wünscht dir permanent, dass man dir nichts unterstellen soll.
wenn es um die Kostenübernahme geht, dann ist das etwas anderes, als eine Transition zu genehmigen. Du hast explizit nach der Genehmigung der Transition gefragt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Also würdest du der Transtion stattgeben, wenn die Person sich unsicher ist?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Es ging um die Frage was du machen würdest
ja, nur genehmigt eben niemand Transitionen, sondern nur die Kostenübernahme. Also warum genau fragst Du mich dann, ob ich einer Transition stattgeben würde?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Also warum sollte die Krankenkasse Leistung übernehmen?
weil es immer noch einen Leidensdruck geben kann. Es gilt nicht mehr als Störung, das ist nicht gleichbedeutend damit, dass man nicht - wie jeder andere Mensch auch - psychische Probleme haben kann
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:hoffe auch das die Betroffenen freiwillig sich dort professionellen Rat holen würden und nicht nur weil es durch das SGBB jetzt einfacher ist, sich es einfacher zu machen.
das SBGG regelt das gar nicht.


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30.03.2026 um 11:36
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wenn es um die Kostenübernahme geht, dann ist das etwas anderes, als eine Transition zu genehmigen. Du hast explizit nach der Genehmigung der Transition gefragt.
Vor allem Frage ich nach deiner Sichtweise, ob du eine Genehmigung bei ggf Unsicherheit erteilen würdest. ich erinnere:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Also würdest du der Transtion stattgeben, wenn die Person sich unsicher ist?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ja, nur genehmigt eben niemand Transitionen, sondern nur die Kostenübernahme.
Warum soll jemand Kosten übernehmen? Egal welche KK?! Es gibt ja keine Befund also keine Grund, außer nur dem Wunsch der jeweiligen Person. Die KK übernehmen ja auch keine SchönheitsOPs ohne Befund.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Also warum genau fragst Du mich dann, ob ich einer Transition stattgeben würde?
Du bist Threadteilnehmer, und das meist laut und anderer Meinung entgegentretend, dass du dich nun wunderst, dass dir Fragen dazu gestellt werden ist für mich verwunderlich ;) Es geht Um Austausch, also warum bist du hier wenn du nicht kommunizieren willst? Oder willst du nur kommunizieren mit denen die deiner Meinung gleich sind?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:weil es immer noch einen Leidensdruck geben kann.
Das ist nachvollziehbar. Die KK wird dann fragen wie groß der ist, ist er nicht groß genug, wird die KK die Kostenübernahmen ablehnen, wenn der Leidensdruck groß ist, wird man das aber irgendwie beweisen müssen, meist mit Hilfe eines anerkannten Profis. Oder reicht es für dich aus, dass derjenige Sagt "ich leide darunter" und die Kasse zahlt das dann?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es gilt nicht mehr als Störung, das ist nicht gleichbedeutend damit, dass man nicht - wie jeder andere Mensch auch - psychische Probleme haben kann
sagte ich auch nicht. Die Frage für die Kasse wird dann sein, ist es eine Störung die dann eine Transition bezahlen lässt oder einfach nur eine Psychotherapie......Wenn in dieser dann herauskommt, dass nur die Transition die Lösung ist, wird die Kasse das dann später auch übernehmen...
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:SGBB
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das SBGG regelt das gar nicht.
Du die Änderung schafft es vereinfachte Bedingungen, heißt, was nicht geregelt ist, ist vereinfacht bsw Vereinfachung für den Nutzer. Vorher war ja schon der Eintrag nicht so einfach möglich, jetzt schon und wie früher kam wohl erst der Eintrag vor einer Transition, umgekehrt wird es wohl kaum einer gemacht haben.


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30.03.2026 um 12:12
@gagitsch
lass doch bitte mal diesen persönlichen Mist weg, ich habe Dich jetzt schon zig mal darum gebeten.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Warum soll jemand Kosten übernehmen?
es geht nicht ums "warum", es geht ums "ob".
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Oder reicht es für dich aus, dass derjenige Sagt "ich leide darunter" und die Kasse zahlt das dann?
nee, wieso? Die Frage stellt sich mir gar nicht in der Diskussion. Du kommst von Kostenübernahme zu "keine Transition bekommen dürfen". Das ist das Problem hier. Die Kostenübernahme hat ja erstmal nix damit zu tun, die Transition generell zu genehmigen oder dass sie genehmigt werden müsste. Indikation und Therapie sind meines Wissens immer Bestandteil, aus medizinisch-ethischen Gründen. Eine Indikation ist aber eben nicht automatisch gleichbedeutend mit einer Genehmigung der Kostenübernahme.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Du die Änderung schafft es vereinfachte Bedingungen, heißt, was nicht geregelt ist, ist vereinfacht bsw Vereinfachung für den Nutzer. Vorher war ja schon der Eintrag nicht so einfach möglich, jetzt schon und wie früher kam wohl erst der Eintrag vor einer Transition, umgekehrt wird es wohl kaum einer gemacht haben.
das SBGG regelt keine Transition. Keine Ahnung, wie ich diese Aussage von Dir oben verstehen soll. Das SBGG regelt keine medizinischen Maßnahmen.


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30.03.2026 um 13:32
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es geht nicht ums "warum", es geht ums "ob".
um das "ob" mit ja zu beantworten muss es aber Gründe geben... Wenn es diese nicht gibt wird das ob zu einem Nein bzw einer Ablehnung.

Ich fragte ja deswegen wie denn die KK zu dem Ergebnis kommen soll für das "ob" also ja oder nein zu urteilen, ohne Befund, ohne Begründung?

Das "ob" ist für mich nur aus dem Warum herzuleiten, warum ablehnen, warum zusagen....

Ich kann zumindest nachvollziehen, dass es aktuell schwierig für die Kassen ist das ob zu beantworten.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:nee, wieso? Die Frage stellt sich mir gar nicht in der Diskussion. Du kommst von Kostenübernahme zu "keine Transition bekommen dürfen". Das ist das Problem hier. Die Kostenübernahme hat ja erstmal nix damit zu tun, die Transition generell zu genehmigen oder dass sie genehmigt werden müsste. Indikation und Therapie sind meines Wissens immer Bestandteil, aus medizinisch-ethischen Gründen. Eine Indikation ist aber eben nicht automatisch gleichbedeutend mit einer Genehmigung der Kostenübernahme.
Wir reden aneinander vorbei.

Mir ist klar, das eine Transition nicht von der Kasse genehmigt werden muss oder von x oder y, dafür entscheidet sich der betroffene Mensch, wenn er diese denn will. Dafür ist das SGBB in aktueller Form für die Betroffenen so vereinfacht worden, dass rechtlich alles einfacher geworden ist. Soweit sollten wir uns einig sein, hoffe ich.
Wenn die Person dann aber sagt ich will die Transition und geht zur KK kommt es zu dem Punkt den ich versuche dir zu erläutern. Nämlich das die KK ja für das von dir genannte "ob" eigentlich keine Entscheidungsbasis hat, ggf nichtmal die Zuständigkeit.

Warum aber Zuständigkeit? Wie komme ich darauf? KK zahlen für Therapien und allg Fälle die gesundheitliche Ursachen beheben oder vorbeugen sollen um es mal allg zu sagen. Jetzt ist der Wunsch dem anderen Geschlecht zuzugehören kein medizinischer Grund, sagt ja auch seit 2022 ICD-11. Ein medizinischer Grund wäre, die Person hat beide Geschlechtsteile, oder 2 Penisse oder allg eine Abnorm in der Ausbildung, also irgendwas biologisches....Ein anderer medizinischer Grund wäre eine Depression die daraus erwachsen ist.

Somit fehlt eine medizinische Grundlage zur Kostenübernahme. Wenn jetzt der Mensch leidet(zB Depression), dann stelle ich mir die Frage, was über ein Therapie behandelt wird/werden soll? Ich verstehe unter einer solche Psychoterapie dann den Sinn darin, einen medizinischen Befund zu erwirken, was gg ICD-11 spricht oder über die Therapie die sorgen und Ängste abzubauen, frei nach dem Motto man bringt dir bei wie du damit klarkommst. Eine Psychotherapie hat ja nie das Ziel der Transition.

Und wenn der Psychologe tatsächlich feststellt, nur die Transition wäre die Lösung, dann gibt es eine Befund und die Transperson wäre auf einmal entgegen ICD-11 ja doch wieder krank. Es ist ein sich in den eignen Schwanz beißende Katze.

Nach meiner Auffassung wäre eher anders herum, den Wunsch zur Transition mit einer Therapie zu untermauern um den Willen/die Überzeugung und das eigenen Sicherheitsgefühl für diese Transition zu festigen bzw zu bestätigen. Dennoch wäre das für die KK wohl keine Grundlage.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das SBGG regelt keine Transition. Keine Ahnung, wie ich diese Aussage von Dir oben verstehen soll. Das SBGG regelt keine medizinischen Maßnahmen.
Das schrieb ich auch nicht, ggf sind Schachtelsätze nicht so deins, ich drösel es mal auf:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:die Änderung schafft es vereinfachte Bedingungen
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:was nicht geregelt ist, ist vereinfacht bsw Vereinfachung für den Nutzer
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Vorher war ja schon der Eintrag nicht so einfach möglich
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:jetzt schon
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:und wie früher kam wohl erst der Eintrag vor einer Transition, umgekehrt wird es wohl kaum einer gemacht haben.
sry das letzte Zitat ist etwas länger bedingt durch Kontextnotwendigkeit ;)

Und nochmal ich sagte nirgends das im SGBB Transitionen geregelt sind. Wenn du sagst, dann zitiere bitte wo du das gelesen hast.


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30.03.2026 um 14:03
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Und nochmal ich sagte nirgends das im SGBB Transitionen geregelt sind. Wenn du sagst, dann zitiere bitte wo du das gelesen hast.
warum bringst Du es dann zur Sprache, wenn es doch explizit um medizinische Indikation ging in der ganzen Diskussion jetzt? Verstehe ich nicht.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich persönlich halte eine Transition ohne vorherige Abklärung für sehr fraglich. Denn nichts ist so anfällig für Fehler als der eigene Gedanke. Ich hoffe auch das die Betroffenen freiwillig sich dort professionellen Rat holen würden und nicht nur weil es durch das SGBB jetzt einfacher ist, sich es einfacher zu machen.
auf was genau bezieht sich denn obiger zitierter post? Und nach meinem Hinweis, dass das SBGG da nix regelt kommt:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Du die Änderung schafft es vereinfachte Bedingungen, heißt, was nicht geregelt ist, ist vereinfacht bsw Vereinfachung für den Nutzer. Vorher war ja schon der Eintrag nicht so einfach möglich, jetzt schon und wie früher kam wohl erst der Eintrag vor einer Transition, umgekehrt wird es wohl kaum einer gemacht haben.
:ask:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:ggf sind Schachtelsätze nicht so deins
lass diese unnötigen abwertenden Bemerkungen mir gegenüber.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Somit fehlt eine medizinische Grundlage zur Kostenübernahme. Wenn jetzt der Mensch leidet(zB Depression), dann stelle ich mir die Frage, was über ein Therapie behandelt wird/werden soll?
die Depression?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich verstehe unter einer solche Psychoterapie dann den Sinn darin, einen medizinischen Befund zu erwirken, was gg ICD-11 spricht oder über die Therapie die sorgen und Ängste abzubauen, frei nach dem Motto man bringt dir bei wie du damit klarkommst. Eine Psychotherapie hat ja nie das Ziel der Transition.
häh? Die Psychotherapie kann zig Gründe haben die selbstverständlich nicht gegen ICD 11 sprechen. Und das "Ziel" ist auch nicht keine Transition. Und mögliche Therapie und Behandlung sind auch im ICD11 vorhanden.


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30.03.2026 um 14:57
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ein medizinischer Grund wäre, die Person hat beide Geschlechtsteile, oder 2 Penisse oder allg eine Abnorm in der Ausbildung, also irgendwas biologisches....
Als medizinische Gründe sehe ich hier: die Person besitzt Geschlechtsmerkmale, die mit der Geschlechtsidentität nicht übereinstimmen.
Aus diesem Grund können diese (entsprechend dem Wunsch der Person; niemand ist dazu verpflichtet) mehr oder weniger stark angeglichen werden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:KK zahlen für Therapien und allg Fälle die gesundheitliche Ursachen beheben oder vorbeugen sollen um es mal allg zu sagen.
Das ist hier m.E. auch gegeben: Wenn der Wunsch zur medizinischen Transition so dringend besteht, ist davon auszugehen, dass ein Ausbleiben dieser die Wahrscheinlichkeit für psychische Probleme deutlich erhöht.


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30.03.2026 um 15:11
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Als medizinische Gründe sehe ich hier: die Person besitzt Geschlechtsmerkmale, die mit der Geschlechtsidentität nicht übereinstimmen.
Aus diesem Grund können diese (entsprechend dem Wunsch der Person; niemand ist dazu verpflichtet) mehr oder weniger stark angeglichen werden.
Schwierig... was is dann mit denen die sich "genderfluit" sehen? Eine operation pro woche?


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30.03.2026 um 15:12
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:warum bringst Du es dann zur Sprache, wenn es doch explizit um medizinische Indikation ging in der ganzen Diskussion jetzt? Verstehe ich nicht.
Weil das SGBB den Menschen bindungslos freie Wahl lässt rechtlich gesehen, das Geschlecht zu wechseln und Folgen darauf, zB eben eine Transition oder eben eine Kostenübernahme dafür völlig unberührt und unberücksichtigt lässt.

somit hat man wie du mir unterstellst, zu kurz gedacht in dem man den ernst Schritt vereinfacht hat, was ich nicht schlecht finde, trotz Bedenken, aber darüber hinaus ist alles offen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:auf was genau bezieht sich denn obiger zitierter post?
Auf die Transition, auf die ungeklärte Grundlage und auf die Frage warum sollten KK das zahlen?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Und nach meinem Hinweis, dass das SBGG da nix regelt kommt:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Du die Änderung schafft es vereinfachte Bedingungen, heißt, was nicht geregelt ist, ist vereinfacht bsw Vereinfachung für den Nutzer. Vorher war ja schon der Eintrag nicht so einfach möglich, jetzt schon und wie früher kam wohl erst der Eintrag vor einer Transition, umgekehrt wird es wohl kaum einer gemacht haben.
Was ist daran nicht zu verstehen? Das SGBB lässt zu, da jeder immer und regelmäßig zwischen den Geschlechter wechseln kann, rein rechtlich erstmal.
Alles andere wird nicht geregelt.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:die Depression?
Wenn es eine Depression ist, was ja öfters vorkommt, bei allen Menschen, dann wird deswegen keinesfalls die Transition beurteilt oder bezahlt. Dann wird die Depressionstherapie bezahlt. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen....
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Die Psychotherapie kann zig Gründe haben die selbstverständlich nicht gegen ICD 11 sprechen.
Den Kontext bitte beachten. Wir reden über eine Begründung für die Kassen ggf eine Transition zu zahlen. ICD-11 sagt das Transsein keine krankhafte bzw krankheitsbedingte Störung ist. eine Depression ist dennoch eine Krankheit.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Als medizinische Gründe sehe ich hier: die Person besitzt Geschlechtsmerkmale, die mit der Geschlechtsidentität nicht übereinstimmen.
Aus diesem Grund können diese (entsprechend dem Wunsch der Person; niemand ist dazu verpflichtet) mehr oder weniger stark angeglichen werden.
ja, können, aber es ging mir darum, warum das Krankenkassen zahlen sollen!? Daher führte ich medizinische Gründe auf, die eine biologische Abnorm darstellen, zB Zwitter oder Deformationen, das Trans sein, also der Wunsch ein anderes Geschlecht zu wollen oder sich so zu fühlen und daher eine Transition zu wollen, ist schwer medizinisch zu belegen und daher wohl durch die KK ablehnbar. Den Twist zu Depressionen kann ich nachvollziehen, weil die meist du die Umstände entstehen, warum die KK dann aber über die Therapie hinaus auch die oP zahlen sollten, da fehlt mir der Punkt, es sei denn man argumentiert das die betroffenen Person krank ist und durch die Transition geheilt würde, aber genau das ist nach ICD-11 jetzt gar nicht mehr so einfach definierbar.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Das ist hier m.E. auch gegeben: Wenn der Wunsch zur medizinischen Transition so dringend besteht, ist davon auszugehen, dass ein Ausbleiben dieser die Wahrscheinlichkeit für psychische Probleme deutlich erhöht.
Ja nachvollziehbar. Aber versetze dich mal in die Kassen und in dessen Auslegung zur Kostenübernahme. Wofür sind die Kassen da? Krankheiten lindern oder vorbeugen. Was ist wenn man eine Depression hat? Die Therapie wird bezahlt, aber darüber hinaus wird doch nicht ohne Krankheitsbild mehr geleistet. Und gleichzeitig ist lt ICD-11 Trans sein keine Störung mehr, sondern eine Norm ohne Krankheitsbild. Also dann ist der Wunsch eine Transition nicht weiter als eine goldene Krone, oder eine BrustOP oder Lippenbotox. Das meine ich nicht abfällig, sondern will das nur mal sachlich runterbrechen, denn um die psychischen Probleme die Personen durch Ihre Wünsche und Sorgen haben, sind mir bekannt.


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30.03.2026 um 15:15
@gagitsch
Das SGBB sollte ja laut der pilitik keinen einfluss auf die eingroffe haben. Von daher sollte der eintrag des geschlechtes dafür irrelevant sein. Das was zählt müsste meines wissens die geschlechtsdysphorie sein.


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30.03.2026 um 15:32
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Das was zählt müsste meines wissens die geschlechtsdysphorie sein.
lt ICD-11 ist es keine Dysphorie mehr


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30.03.2026 um 15:37
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Weil das SGBB den Menschen bindungslos freie Wahl lässt rechtlich gesehen, das Geschlecht zu wechseln und Folgen darauf, zB eben eine Transition oder eben eine Kostenübernahme dafür völlig unberührt und unberücksichtigt lässt.
weil das eine eben nicht zwangsläufig das andere bedingen muss, darum geht es ja beim SBGG. Dass man ohne OP, ohne Gutachten, ohne Richter seinen rechtlichen Status ändern kann. Das wurde also extra nicht berücksichtigt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Auf die Transition, auf die ungeklärte Grundlage und auf die Frage warum sollten KK das zahlen?
also fällt da das SBGG nur zufällig oder wie?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Was ist daran nicht zu verstehen? Das SGBB lässt zu, da jeder immer und regelmäßig zwischen den Geschlechter wechseln kann, rein rechtlich erstmal.
Alles andere wird nicht geregelt.
ja und? Alles andere soll nicht im SBGG geregelt sein.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wenn es eine Depression ist, was ja öfters vorkommt, bei allen Menschen, dann wird deswegen keinesfalls die Transition beurteilt oder bezahlt. Dann wird die Depressionstherapie bezahlt. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen....
das kommt doch auf den Grund der Depression an, meinste nicht?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das ist doch nicht so schwer zu verstehen....
lass diese Bemerkungen mir gegnüber.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Den Kontext bitte beachten. Wir reden über eine Begründung für die Kassen ggf eine Transition zu zahlen. ICD-11 sagt das Transsein keine krankhafte bzw krankheitsbedingte Störung ist. eine Depression ist dennoch eine Krankheit.
ja, aber Trans*sein ist keine psychische Störung mehr. Das bedeutet doch nicht, dass Depression keine Erkrankung wäre.....
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:also der Wunsch ein anderes Geschlecht zu wollen oder sich so zu fühlen und daher eine Transition zu wollen, ist schwer medizinisch zu belegen und daher wohl durch die KK ablehnbar.
Leidensdruck ist sehr wohl zu belegen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:es sei denn man argumentiert das die betroffenen Person krank ist und durch die Transition geheilt würde
nein, der Leidensdruck ggf. gemindert. Trans*sein ist keine psychische Störung mehr, fällt also nicht mehr unter diese im ICD11. Somit fällt Therapie eben nicht unter Heilung, sondern unter Begleitung z.B. der Transition oder Hilfe bei den Problemen, die wegen Trans*geschlechtlichkeit auftreten können, zum Beispiel keine Anerkennung, Ausgrenzung, Angst vorm Outing usw.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Aber versetze dich mal in die Kassen und in dessen Auslegung zur Kostenübernahme. Wofür sind die Kassen da? Krankheiten lindern oder vorbeugen.
eben. Und wenn eine geschlechtsangleichende OP ein Leiden lindert, dann ist dies wohl eine Indikation. Transgeschlechtlichkeit ist keine Störung mehr, trotzdem kann man unter Depressionen leiden, was aber mehr an den "äußeren" Umständen, der Umwelt liegt, als an der Trans*geschlechtlichkeit an sich. Es geht um Entpathologisierung. Trans*geschlechtlichkeit ist eine Variante der Geschlechtsidentität. Dies kann aber zu psychischen Belastungen führen die selbstverständlich behandelt werden.


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30.03.2026 um 15:38
@gagitsch
Ja da haben sie "euphemismus tretmühle" gespielt und netter klingende bezeichnungen genommen. In der praxis bleibt es allerdings meines wissens so wie früher.


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30.03.2026 um 16:08
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Schwierig... was is dann mit denen die sich "genderfluit" sehen?
Die finden in der Diskussion gar nicht statt.


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