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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:08
@McMurdo

So wütend wie du wärst, würdest du dich vor laufender Kamera absolut unter Kontrolle haben können? Ist nicht gerade das etwas gekünstelt? Könnte ich von mir, je nach dem, wie rasend mich etwas machen würde, jedenfalls nicht behaupten. Angesichts gewisser Umstände, kann man seine Empörung ruhig zeigen.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:13
interpreter schrieb:Bezüglich des Arztbesuches und Atests ist die Behauptung an und für sich nicht geeignet um ein Strafverfahren anzuleiern oder fortzusetzen
Natürlich. Die Staatsanwaltschaft hat ja mehrere Jahre auf das Attest warten müssen. Wenn das nicht fortdauernd ist.
interpreter schrieb:da aufgrund deiner Überzeugung die bewusste Entscheidung zu lügen fehlt.
Ich lüge aber doch bewusst. Weil ich glaube sonst glaubt mir keiner. Mit der Argumentation könnte ja auch jeder Mörder kommen er könne ja gar nicht anders und er hätte ja recht gehabt zu töten. So funktioniert aber unsere Gesellschaft nicht.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:14
@interpreter

Dann aber Entweder Oder ! Entweder sie ist zurechnungsfähig und damit auch schuldfähig. Oder sie ist unzurechnungsfähig, und dann gehört sie tatsächlich in eine geschlossene Anstalt.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:15
Intemporal schrieb:o wütend wie du wärst, würdest du dich vor laufender Kamera absolut unter Kontrolle haben können?
Wenn ich Medienprofi bin wie sie mit Sicherheit. Die sagen nichts vor einer Kamera was die nicht sagen wollen.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:19
@schtabea

Die Behauptung das sie das glaubt, gilt natürlich nur so lange, bis ihr das Gegenteil nachgewiesen wird. Was durchaus möglich ist, nur halt noch nicht geschehen. Zumindest nicht öffentlich.

@McMurdo

1. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt.
2. Mach die mal mit den Konzepten von Schuld und Vorsatz vertraut. Das ist nicht ganz so einfach.

@schtabea

Nein auch das ist ein falsches Dilemma. Das man einmal von etwas falschem total überzeugt ist, bedingt nicht notwendigerweise mangelnde Zurechnungsfähigkeit.
Wenn sie das unabhängig von dieser Sache häufiger machen würde, würde das natürlich ganz anders aussehen.

Das Problem ist, dass sie vielleicht oder wahrscheinlich gelogen hat reicht bei einem solchen Verfahren nicht für einen Schuldspruch. Ohne weitere Daten sehe ich das Immernoch als Freispruch auf Grund von berechtigter Zweifel.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:20
@McMurdo
heute um 00:14

osiris13 schrieb:
Jetzt also zu behaupten, sie könne doch garnicht wissen, wie es sich KO-Tropfen anfühlen, läuft ins Leere.

Oh ja stimmt! Gar nicht mehr dran gedacht. Hat ja schon fast Benecken Qualitäten hier. :D chapeau!
Und an diesem Punkt kann man gleich weiter überprüfen, inwiefern das Verhalten dann konsistent ist. Lohfink sagt also, sie habe den starken Verdacht, KO-Tropfen verabreicht bekommen zu haben. Dann erfährt sie zwei Tage nach der Sexnacht, dass Videos dazu im Internet kursieren und Medien, wie z.B. der BILD-Zeitung angeboten werden. Trotzdem geht sie aber noch zwei Wochen lang von einvernehmlichem Sex aus, denn solange dauert es, bis Anzeige wegen Vergewaltigung gestellt wird. Davor dauert es dann eine Woche bis der Anwalt Anzeige wegen der Verbreitung der Sex-Videos stellt, in denen aber, gemäß Anzeige, "einvernehmlicher" Sex dargestellt wird. Da frage ich mich: wenn sie doch vermutet, KO-Tropfen bekommen zu haben, wie kann sie dann eine (oder sogar zwei) Woche lang vermuten, es habe sich um einvernehmlichen Sex gehandelt?


Erwarten Stabea und Interpreter nun, das ein Gericht den letzten unplausiblen Stuß glauben muß, solange das Gericht nicht Fakten präsentieren kann, die das Gegenteil beweisen (was schlicht unmöglich ist), oder gesteht man dem Gericht doch zu, dass es ein Mindestmaß an logisischer, plausibler Aussage erwartet und ansonsten einfach sagt: "das glaube ich nicht, da völlig unplausibel?"


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:25
@osiris13

Unschuld bis zum Beweis des Gegenteils. So funktioniert unser Rechtssystem. Und man hat ihr nicht geglaubt. Durchaus berechtigterweise. Das beweist aber keine bewusste Lüge und keine Falsche Verdächtigung.
Da liegt das Problem.

Abgesehen davon ist es ziemlich arschig, Leute in der dritten Person anzusprechen und nebenbei im Text zu erwähnen. Gib ihnen doch die Möglichkeit auf direkte Referenzen zu reagieren, auch wenn sie sich nicht die Mühe machen, jeden deiner Beiträge im Detail zu lesen.

dafür gibt es die @ Funktion die du ja offensichtlich kennst.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:25
@McMurdo

Auch als Medienprofi ist man immer noch menschlich. Einige zumindest. Die Umstände waren ja auch keine unbedeutende Kleinigkeit.

Ich habe den Fall auch kritisch verfolgt. Finde ihre Aussage, die ihr Ärgernis unterstreicht, dennoch nachvollziehbar.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:32
interpreter schrieb:1. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt.
Ja und? Erstmal wurde nach der Aussage weiter ermittelt. Es dauerte als deswegen fort.
interpreter schrieb:2. Mach die mal mit den Konzepten von Schuld und Vorsatz vertraut. Das ist nicht ganz so einfach.
In deiner Argumentation lügt sie vorsätzlich weil ihre Geschichte sonst nicht paßt. Und das ist strafbar wie du siehst. Du kannst auch nicht einfach von Haus zu Haus gehen und jedem erzählen dein Nachbar würde Kinder ficken nur weil du 100% daran glaubst. Schuldig bist du allemal.
interpreter schrieb:Das beweist aber keine bewusste Lüge und keine Falsche Verdächtigung.
Da liegt das Problem.
Doch tut es. Die Fakten sprechen gegen dich. Ausser man unterstellt sie wäre bei allem Aussagen geistig Umnachtet gewesen. :)


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:35
@osiris13

Was mich betrifft , bin ich in dieser Sache wirklich noch unentschieden und warte auf die Urteilsbegründung. Aus meiner Sicht war es keine Vergewaltigung. Aber das bedeutet eben keinesfalls im Umkehrschluss, daß es eine Falsche Verdächtigung war. Um ihr das wirklich nachzuweisen, müsste man Ihr einige konkrete Lügen nachweisen. Und da haben wir auch schon einiges. Aber aus meiner Sicht eben noch nicht genug.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:35
@interpreter

Dann schreibe ich es dir gerne auch persönlich: was du forderst, ist niemanden möglich, auch nicht dem Gericht. Wie soll denn bitte einvernehmlicher Sex bewiesen werden, wenn eine Partei hinterher behauptet, es war nicht einvernehmlich? Dann müßte das Gericht ja eine Gehirn-Analyse von Lohfink zum aktuellen Zeitpunkt haben.
Daher gibt es im Rechtssystem eben auch so etwas wie Glaubwürdigkeit, Aussagenkonsistenz, etc.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:37
interpreter schrieb:Das Problem ist, dass sie vielleicht oder wahrscheinlich gelogen hat reicht bei einem solchen Verfahren nicht für einen Schuldspruch.
Nicht vielleicht oder wahrscheinlich. Sie hat. Und auch ihr Rechtsanwalt zog sich ja zum Schluss zurück: das es eine Vergewaltigung war hätte man so ja nicht gesagt. Wie bewertest du das?


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:38
schtabea schrieb:Aber aus meiner Sicht eben noch nicht genug.
Wann wäre denn genug?


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:40
Intemporal schrieb:So wütend wie du wärst, würdest du dich vor laufender Kamera absolut unter Kontrolle haben können?
Als ob die wütend vor die Kamera gehen. Hallo das ist Show! Damit verdient die ihr Geld.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:40
@McMurdo

Gegen mich? Ich hab keine persönlichen Bindungen irgend einer Weise zu diesem Fall.

Das einzige was ich sage ist, dass aus diversen Rechts theoretischen Gründen, das Urteil aus meiner Sacht angesichts der Daten die hier vorliegen bis jetzt nicht nachvollziehbar ist.

Ich habe weder behauptet, dass ein Fehlurteil vorliegen würde, noch das sie die Wahrheit gesagt hat, noch das eine Vergewaltigung vorliegen würde.

Nur hat mich fasziniert, wie sehr hier alle zu wollen scheinen, dass die Frau schuldig ist. Daher dachte ich ich schau mal wo hin das führt, wenn man eine Behauptung stellt, die leicht abweichen ist.

Aus soziologischer Sicht finde ich den Verve den hier Viele in der Sache aufbringen sehr interessant. Aber für Heute muss ich leider schlafen gehen also ist das aus meiner Sicht jetzt beendet.

Eines noch für dich:
McMurdo schrieb:Ausser man unterstellt sie wäre bei allem Aussagen geistig Umnachtet gewesen. :)
Wenn das eine Möglichkeit ist, muss es "nicht schuldig" heißen.

@osiris13
es geht um die falsche Verdächtigung nicht um die Vergewaltigung. Ich stelle garnicht in Frage, dass es keine Vergewaltigung war. Aber im Falle einer Schuld muss sowohl die Tat als auch der Vorsatz klar bewiesen werden. Ansonsten liegt juristisch keine Schuld vor.
Wenn es dem Gericht unmöglich ist, das zu tun, liegt keine Schuld vor.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:43
@McMurdo

Was soll ich jetzt darauf bitte antworten ?? Das lässt sich nicht an einem konkreten Punkt festmachen. Außer natürlich für Leute, die nur in Schwarz / Weiß denken können.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:47
interpreter schrieb:Wenn das eine Möglichkeit ist, muss es "nicht schuldig" heißen.
Nur wissen wir alle das sie es nicht war. ;)
interpreter schrieb:Das einzige was ich sage ist, dass aus diversen Rechts theoretischen Gründen, das Urteil aus meiner Sacht angesichts der Daten die hier vorliegen bis jetzt nicht nachvollziehbar ist.
Eben und das wurde ja widerlegt. Schuld und Vorsatz hat das Gericht erkannt.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:50
Eines noch für dich:

McMurdo schrieb:
Ausser man unterstellt sie wäre bei allem Aussagen geistig Umnachtet gewesen. :)

Wenn das eine Möglichkeit ist, muss es "nicht schuldig" heißen.
Langsam frage ich mich, ob eine Umnachtung nicht schon ein genereller Zustand bei ihr ist.


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 01:51
schtabea schrieb:Was soll ich jetzt darauf bitte antworten ??
Na wann es genug wäre. Oder war das nur eine leere Floskel?


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Gina-Lisa Lohfink - der Prozess

23.08.2016 um 02:00
@interpreter

Ich stimme mit Dir im Ansatz überein. Fürchte aber, daß Du ein bisschen ZU rechtstheoretisch an die Sache herangehst. Die RECHTSPRAXIS sieht anders aus. Nur mal ein Beispiel : ich kenne einen Fall, da ging es um Beleidigung. Zwei ausländische Männer gegen eine deutsche Frau. Einer der Männer soll die Frau beleidigt haben. Das Gericht hat sich beide Versionen angehört, wie es zu der mutmaßlichen Beleidigung gekommen ist. Beide Versionen waren unglaubwürdig. Wie würden wir beide urteilen ? Klarer Fall von Aussage gegen Aussage, Freispruch. Das Gericht aber hat verurteilt, 1000 Euro. Das ist die RECHTSPRAXIS.


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