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Vegetarier - eure Meinung

4.580 Beiträge, Schlüsselwörter: Vegetarier, Fleischesser
T_K_V
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Vegetarier - eure Meinung

25.09.2009 um 20:35
@Vymaanika

In wiefern wird für ihren anbau Dschnugel gerottet in wie fern werden dabei Tiere absichtliich vergiftet ?

in wiefern werden sie mit dem Schiff denn Flugzeug zu uns gebracht ?

inwiefern liegen sie als Unreifefrüchte in denn Reifungskammern am Hafen oder Airport was enormen Mengen an Trrinkwasser und Strom verbraucht ?

Inwiefern zählt man die toten Tiere die beim Ausliefern der ware an die Supermärkte draufgehen ?

inwiefern tötet der Strom der zur kühlung und zur presentaion dort gebraucht wird Tiere ?

inwiefern tötest du mit deinen Essen der Bannane tausende von Fruchfliegenmaden die schon seit der Ernte in der Banane leben ?

Inwiefern sterben Tiere bei deinen auscheiden der selbigen Banane für das Klopapier und denn Wald der dafür abgeholzt wird ?

Inwiefern ertränkst du mit dem beseidigen der oben gennanten tätigkeit die Ratten im Kanal ?

Blöd gell ?

Da hilft auch dein ich esse keine Tiere nicht alleine mit deine existenz tötest du anderes leben bei alltäglichen Handlungen mein Bruder.


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Vegetarier - eure Meinung

25.09.2009 um 20:36
@GilbMLRS


>>>Fleisch essen ist ungesund und auch nicht gut für die Seele.<<<

Bin kerngesund und mir gehts prächtig.

Stimmt du hast nicht gesagt, dass Fleisch essen generell schadet.
Aber es ist doch wohl logisch nachvollziehbar, dass jemand auf die Idee kommt, dass du genau das mit deiner Aussage ausdrücken wolltest. Aber belassen wir es dabei.

Aber ich geb dirn Tipp...müh dich nicht ab, selbst Wasser is schädlich, wenn man 20 Liter davon auf einmal trinkt also komm mal wieder runter, denn ICH bin zum Denken fähig und bin sogar soweit, dass ich erkenne, dass die Menge das Gift macht und nicht die Sache an sich.


Gut da hast du Recht. Kann man ja sogar bei Zigaretten so sagen. Alle 2 Tage eine zu rauchen schadet einem Gesunden Menschen auch nicht.
Wobei man aber schon noch differenzieren sollte, welche Menge schädlich ist.
Wenn du nur halb soviel Fleisch am Tag ist wie du Wasser trinkst, dann wird dir das schon schaden und dann ist es doch irgendwie paradox, dass das Fleisch heutzutage als supergesund und absolut notwendig dargestellt wird und Kinder regelrecht auf Fleisch gedrillt werden.

Zu deiner Antwort mit der implizierten Frage, warum Fliegen an Gurkenlasterscheiben ein Unterschied zu den Schweinen darstellt.
Das habe ich doch auch in dem Re-geposteten Beitrag zu erklären versucht.

Ich sehe bestimmt nicht alles rosa-rot, also bin ich mir darüber bewusst, dass man nicht drum rum kommt irgendwo, irgendwie an der Tierwelt schaden zu verrichten.

Aber ich habe ja schon den Vergleich angesprochen, auf den es ankommt.
Und ich habe auch von Notwendigkeit und tolerierbarem Verschnitt gesprochen.

Wenn beim Transport von 2 Tonnen Gurken, 2 Igel und 30 Fliegen drauf gehen und 3.000 Menschen einen Tag lang satt sind, dann ist das tolerierbar.
Wir müssen ja irgendwie leben, dass hast du ja auch erkannt.
Wenn wir keinem Tier mehr schaden wollen würden, dann müssten wir uns alle umbringen um das zu bewergstelligen.
Wenn du aber einen Schweinelaster mit mit 300 Schweinen transportierst um sie dann zu töten, so hast du 300 tote Schweine die ein leben lang Qualen litten und 2 tote Igel und den Fliegenbrei auf der Scheibe.

Außerdem finde ich spielt es schon eine Rolle, ob die Tiere sterben, weil wir es nicht schaffen es zu vermeiden, sie zu überfahren oder ob wir es absichtlich machen.
Was wir nicht ändern können, können wir halt nicht ändern.

Wir müssen aber trotzdem überleben.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass Leben gleich Leben ist und jedes Leben respektiert werden muss, aber dass eine Fliege, die vorher ein freies, normales Leben hatte auf einer Windschutzscheibe endet, finde ich auch irgendwie nicht so verwerflich, wie ein Huhn in kleinen Kästen aufzuziehen bis es geschlachtet wird.

Ich denke du verstehst die Unterschiede einfach nicht richtig.
Unvermeidliches versehentliches töten von 20 Tieren um nachher 1.000 Menschen zu versorgen, kann man tolerieren. Wobei man auch immer daran interesiert sein sollte auch etwas dagegen zu tun.
Das absichtliche töten von 10.000.000 Tieren, die ein Leben voller Qualen lebten um 15.000.000 Menschen den besonderen Kick zu geben, dass ist krank.

Ich glaube einfach nicht, dass du das nicht verstehen kannst. Jeder mensch der frei denken kann, sollte das eigentlich verstehen können.

Es geht ja auch, jedenfalls für mich, nicht darum, dass keiner mehr Fleisch essen soll, aber die Situation heute, ist einfach unfassbar weit von einer gesunden Welt weg.
Es ist krank, es schadet uns und der Natur, es ist völlig unnötig und lebensverachtend und wenn wir so weiter machen werden wir die Quittung dafür kriegen.


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Vegetarier - eure Meinung

25.09.2009 um 20:59
@T_K_V

Ich esse ausschließlich heimische Gemüsearten, z.B. Bohnen, Kartoffeln, Linsen usw.

Inwiefern wird denn ein DIREKT Tier getötet bei dem Transport?


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 02:40
@T_K_V

In wiefern wird für ihren anbau Dschnugel gerottet in wie fern werden dabei Tiere absichtliich vergiftet ?

in wiefern werden sie mit dem Schiff denn Flugzeug zu uns gebracht ?

inwiefern liegen sie als Unreifefrüchte in denn Reifungskammern am Hafen oder Airport was enormen Mengen an Trrinkwasser und Strom verbraucht ?

Inwiefern zählt man die toten Tiere die beim Ausliefern der ware an die Supermärkte draufgehen ?

inwiefern tötet der Strom der zur kühlung und zur presentaion dort gebraucht wird Tiere ?

inwiefern tötest du mit deinen Essen der Bannane tausende von Fruchfliegenmaden die schon seit der Ernte in der Banane leben ?

Inwiefern sterben Tiere bei deinen auscheiden der selbigen Banane für das Klopapier und denn Wald der dafür abgeholzt wird ?

Inwiefern ertränkst du mit dem beseidigen der oben gennanten tätigkeit die Ratten im Kanal ?

Blöd gell ?

Da hilft auch dein ich esse keine Tiere nicht alleine mit deine existenz tötest du anderes leben bei alltäglichen Handlungen mein Bruder.


@Vymaanika <<< Wenn du erlaubst würde ich gerne darauf mit ein paar bereits geposteten Beiträgen antworten. ;)


Gilbmlrs schrieb etwas ähnliches wie du. Hier die Antwort darauf:

Kenn ich auch nich aber vllt wären ohne manche Gurkenlaster viele Tiere gerettet worden, wenn die ganzen Veganer sich mal selber versorgen würden? Bei uns sterben die Tiere, dafür, dass wir sie dann essen und bei euch sterben die Tiere halt, damit ihr euer Zeug im Supermarkt findet. Is doch nun egal, mit welcher Intention die Tiere sterben aber hinterher sind sie alle tot, da sind die von eurer Industrie getöteten genauso tot wie die von unserer Industrie getöteten, oder denkste, dass die Igel sich was davon kaufen können, dass ja der Laster nicht zum Igelüberfahren konzipiert wurde, wenn er da mit seinen rausgequetschen Gedärmern auffer Straße liegt?


Ja gehts denn dir noch gut?
Du meinst also, dass in Deutschland täglich 10 millionen Schweine von Gurkenlastern überfahren werden oder was?

Wenn nicht wie kommst du dann zu der Behauptung, dass Veganer auch nur annähernd so viele Tiere auf dem gewissen haben, wie alle die Massentierhaltung unterstützen?

Und du brauchst dich gar nicht in die aus dem Transport von Gemüse resultierende Umweltverschmutzung flüchten.
Dazu kannst du dir nochmal aufmerksam das hier durchlesen:

(Antwort auf Klarabella)
Wenn Die Menschen sich darüber im klaren sind, dass sie mit Raubbau an der Natur und unnötigem Transport von Gütern, der Umwelt und somit auch sich selber schaden und aber dennoch beschließen, dass jederman ein Handy besitzen dürfe, weil es sehr nützlich dabei ist die Menschheit in ihrer Entwicklung hin zu einer organisierten und vernünftigen Rasse zu unterstützen und wenn die Menschen auch weiter beschließen, dass es auch in einem gewissen Maße möglich sein soll, dass Leute überall auf dem Planeten sich Spielekonsolen besorgen könnten, weil die einfach so verdammt geil sind,
dann ist das denke ich noch verständlich oder wenigstens tolerierbar.

Man könnte nämlich z.B annehmen, dass wenn wir uns nur ein wenig zusammenreißen und versuchen den Planeten zu schonen, und uns aber trotzdem noch ein bischen Recht rausnehmen die Resscourcen der Erde zu verbrauchen was ja direkt oder indirekt der ganzen Umwelt leicht schadet, die Zukunft trotzdem gar nicht so schlimm aussehen wird.
Vieleicht schaffen wir es bis dahin so ja, nicht alles Leben zu zerstören, sondern ein vernünftigeres und weiseres Level des Bewusstseins und der Erfahrungen zu erreichen und vieleicht ist es uns dann auch möglich, zu reparieren, was wir auf dem Weg dorthin zerstören (mussten).

Lange rede, kurzer Tag: Bei der Zerstörung von der du gesprochen hast, ist die Möglichkeit gegeben, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und dass die Zerstörung sogar teilweise rückgängig gemacht werden kann.
Bei der Zerstörung aber, von der ich sprach, die ich wie gesagt einfach besser ``Tot´´ genannt hätte, sieht das Verhältnis aber anders aus.
Ich nehme direkt und absichtlich ein LEBEN! nur um einen kurzen Genuss zu erfahren.
Dieses Leben werde ich nie wieder zurück geben können.
Es ist´keine langsame Zerstörung, die wolmöglich bald auch wieder aufhört und gar nicht so viel Schaden angerichtet hat, es ist direkter Mord. Direktes Vernichten von Leben... DAS! ist nicht tolerierbar!

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(Antwort auf GilbMLRS)
Zu deiner Antwort mit der implizierten Frage, warum Fliegen an Gurkenlasterscheiben ein Unterschied zu den Mord an Schweinen darstellt.
Das habe ich doch auch in dem Re-geposteten Beitrag zu erklären versucht.

Ich sehe bestimmt nicht alles rosa-rot, also bin ich mir darüber bewusst, dass man nicht drum rum kommt irgendwo, irgendwie an der Tierwelt schaden zu verrichten.

Aber ich habe ja schon den Vergleich angesprochen, auf dem es ankommt.
Und ich habe auch von Notwendigkeit und tolerierbarem Verschnitt gesprochen.

Wenn beim Transport von 2 Tonnen Gurken, 2 Igel und 30 Fliegen drauf gehen und 3.000 Menschen einen Tag lang satt sind, dann ist das tolerierbar.
Wir müssen ja irgendwie leben, dass hast du ja auch erkannt.
Wenn wir keinem Tier mehr schaden wollen würden, dann müssten wir uns alle umbringen um das zu bewergstelligen.
Wenn du aber einen Schweinelaster mit mit 300 Schweinen transportierst um sie dann zu töten, so hast du 300 tote Schweine die ein leben lang Qualen litten und 2 tote Igel und den Fliegenbrei auf der Scheibe.

Außerdem finde ich spielt es schon eine Rolle, ob die Tiere sterben, weil wir es nicht schaffen es zu vermeiden, sie zu überfahren oder ob wir es absichtlich machen.
Was wir nicht ändern können, können wir halt nicht ändern.

Wir müssen aber trotzdem überleben.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass Leben gleich Leben ist und jedes Leben respektiert werden muss, aber dass eine Fliege, die vorher ein freies, normales Leben hatte auf einer Windschutzscheibe endet, finde ich auch irgendwie nicht so verwerflich, wie ein Huhn in kleinen Kästen aufzuziehen bis es geschlachtet wird.

Ich denke du verstehst die Unterschiede einfach nicht richtig.
Unvermeidliches versehentliches töten von 20 Tieren um nachher 1.000 Menschen zu versorgen, kann man tolerieren. Wobei man auch immer daran interesiert sein sollte auch etwas dagegen zu tun.
Das absichtliche töten von 10.000.000 Tieren, die ein Leben voller Qualen lebten um 15.000.000 Menschen den besonderen Kick zu geben, dass ist krank.

Ich glaube einfach nicht, dass du das nicht verstehen kannst. Jeder mensch der frei denken kann, sollte das eigentlich verstehen können.

Es geht ja auch, jedenfalls für mich, nicht darum, dass keiner mehr Fleisch essen soll, aber die Situation heute, ist einfach unfassbar weit von einer gesunden Welt weg.
Es ist krank, es schadet uns und der Natur, es ist völlig unnötig und lebensverachtend und wenn wir so weiter machen werden wir die Quittung dafür kriegen.

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Dead Poet schrieb außerdem noch das:

Es kann auch nicht jeder machen was er will. Bzw. du kannst zwar machen was du willst aber musst auch zu einem Teil die Konsequenzen tragen. Zb. in dem Du bestraft wirst.

Du kannst dein Altöl im Wald entsorgen, musst aber mit Strafe rechnen. Warum wird dir sicher einleuchten. Wenn es einen Wirtschaftszweig gäbe, der unserer aller Altöl in die Wäldern pumpt, würde das in etwa die derzeitige Situation der Fleischindustrie beschreiben was ihre negative Auswirkung betrifft.

Der Bürger hat einen unmittelbaren Nutzen davon, einen Komfort den er sich für geringes Geld erkauft. Die Schäden aber für die Umwelt, das auf kurze und lange Sicht produzierte Leid, und die langfristigen Folgeschäden sind für den einzelnen kaum absehbar.

Trotzdem ist das Verklappen von Altöl im Schwarzwald verboten, Massentierhaltung hingegen nicht.


<<< Eigentlich würde ich denken, dass man mehr als das gar nicht dazu sagen muss, aber ich wette ich werde wieder eines besseren belehrt.


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 08:14
@Vymaanika
Vymaanika schrieb:@Kayleigh

Ja, ich bin leider nicht als Veganer/Vegetarier auf die Welt gekommen, aber das Gute am menschen ist ja, dass er lernfähig ist und so habe ich mein Lehrgeld bezahlt, aus Fehlern gelernt und nun mache ich es für mich richtig.
Ich habe gelernt das ich nicht jeden Tag oder Woche Fisch oder Fleisch essen muss und lLerngeld im Bezug auf mein Essen mußte ich bisher noch nie zahlen, ich habe auch kein schlechte Gewissen.

Du schreibst du ißt nur heimisches Gemüse und Obst, du nanntest Linsen, diese werden wenn überhaupt nur in kleinsmengen in Bayern angebaut, ansonsten erreichen sie Deutschland nur über den Luft oder Schifffahrtsverehr.

Ich glaube nicht das das du auf die kleinste Kleinigkeit achtest bevor du dir es in den Mund schiebst, ebenso wenig das du im Winter auf Cirusobst verzichtest. ;)


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 09:06
Meinst du etwas Citrusobst? Also Obst das Vitamin C enthält um das Immunsystem zu stärken?


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 09:08
Ja meinte ich, da ist mir doch glattweg das "t" in Citrusobst flöten gegangen oder es hat noch geschlafen. ;)


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 09:25
@22FoX22

Ich kann Dir in deinen Ausführungen ebenfalls nur zustimmen. Ein immer widerkehrendes Argument Contra-Vegetarier ist eigentlich nur eine Relativierung. Eine Polemik die einer ernsthaften Betrachtung nicht standhält.

Jedes Lebewesen verdrängt durch seine Existenz andere Lebewesen. Das ist erstmal eine Sache die man akzeptieren muss. Ausser buddhistischen Mönche in einem tibetischen Kloster ist es kaum einem möglich den Tod anderer Lebewesen mit absoluter Sicherheit zu vermeiden.

Und trotzdessen stellt ein Buddhist nicht unbedingt die Fragen die Vegetarier stellen.



Der User @emanon schrieb häufiger schon, dass es nur graduelle Unterschiede sind, die Fleischesser von Vegetariern unterscheiden, weil ja letztlich jede Art von Leben das andere bedingt. Nur von WAS FÜR graduellen UNTERSCHIEDEN reden wir da eigentlich. Was für Dimensionen. Wo fängt das vermeidbare an, wo hört es auf.

Die Frage nach dem Grad an Vermeidbarkeit fängt erst da an sinnvoll zu werden, wenn alles was offensichtlich ist, bereits vermieden wurde.


Die Schlussfolgerung, von klaren Anti-Vegetariern, die besagt ob nun lern-denk und gefühlsfähiges Schwein, oder Fruchtfliege, ob nun Menschenaffe oder Salatkopf getötet werden ist einerlei, da ja alles Lebewesen sind, führt zwangsläufig in den Nihilismus.

Und übrigens ist dieses Argument bigott. Denn einerseits den Vegetarier mit seinem Argument schlagen zu wollen, andererseits selbiges nicht für sich selbst anzuwenden, kann niemals zu einer Lösung führen. Es ist einfach blosse Provokation ohne Anspruch auf Wahrhaftigkeit.

Manchmal würde ich die Disskusionsteilnehmer gerne dazu auffordern etwas logischer zu denken. Aber das bringt sowieso nicht. Es geht hier nämlich nicht darum, die beste Lösung zu finden, oder die Gründe des Vegetarismus zu verstehen, sondern darum Rechtfertigungs und Angriffsargumente zu bringen, um dem anderen irgendwie Schaden zuzufügen.


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26.09.2009 um 11:02
Und übrigens ist dieses Argument bigott. Denn einerseits den Vegetarier mit seinem Argument schlagen zu wollen, andererseits selbiges nicht für sich selbst anzuwenden, kann niemals zu einer Lösung führen. Es ist einfach blosse Provokation ohne Anspruch auf Wahrhaftigkeit.

Du verwechselst da was, denn der Mischkostler führt diese fadenscheinigen Argumente nicht ins Feld, er kontert nur damit. Ich kann auch Hannibals Elefanten gegen ihn verwenden ohne selbst welche zu haben. Wir sind nicht diejenigen, die immer mit dem Finger wedeln und das Schwein über den Menschen stellen, wir nehmen uns nur die Argumente und schauen, wie weit sie denn standhalten und ein Vegetarier kann nich einerseits sich beschweren, dass der Fleischesser Tod von Tieren in Kauf nimmt und selber von sich abwiegeln und einen auf Relativierung machen, wenn man ihn drauf hinweist, dass er selber den Tod von Tieren in Kauf nimmt...DAS ist bigott.

Die Schlussfolgerung, von klaren Anti-Vegetariern

Aha...ANTI-Vegetarier. So sieht die grünstalinistische Betrachtungsweise aus. "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich". Und schon haben wir wieder das, was sogar einigen toleranten Vegetariern aufgefallen is, nämlich nen simples Schwarzweißdenken ohne Grautöne.


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 15:48
@DeadPoet

Genau so ist es.
Und wie der direkt auf deinem Beitrag folgende Beitrag wieder zeigt, ist das Problem genau das, was du angesprochen hast, nämlich dass die Unterschiede für viele nicht zu begreifen sind.

Wobei aber ich bei einigen Leuten eher das gefühl habe, dass sie nicht begreifen wollen, sondern sich und ihren Standpunkt, den sie sich selber eigentlich nicht mal erklären können, um jeden Preis verteildigen wollen.

Das ist man ja gewohnt, egal worüber man sich unterhält.
Da ist es schon nachvollziehbar, dass Unterschiede kleiner interpretiert werden als sie sind, um sich selber im Recht zu sehen.

@GilbMLRS

Ich kann auch Hannibals Elefanten gegen ihn verwenden ohne selbst welche zu haben

Genau davon spreche ich.
Also darf deiner Meinung nach auch meine Freundin, die Krankenpflegerin ist, Hitler nicht vorwerfen, dass das was er getan hat falsch war, da sie ja selber, zumindest wenn der Durchschnitt auf sie zutrifft schon 2 Menschen während der Ausbildung umgebracht hat?

Hitler könnte ihrem Vorwurf also endgegnen: ``Wo ist der Unterschied, ob ich jetzt Hunderttausende Menschen absichtlich töte, weil ich das richtig finde oder ob du ein paar tötest weil du es nicht vermeiden kannst?´´

Aber dieser Vergleich wird dir wahrscheinlich keinesfalls einleuchten, da es ja ganz etwas anderes ist....
Aber GENAU so argumentierst du schon die ganze Zeit.

Das steht aber einfach in keiner Relation zu einander und würdest du verstehen, was DeadPoet geschrieben hat, dann würdest du nicht weiter darauf rum reiten, dass auch Vegetarier Tiere auf dem Gewissen haben, denn das war es was Deadpoet und ich und garantiert viele andere zuvor schon eingeräumt hatten.
Und da haben wir nicht auf Relativierung gemacht, sondern wir HABEN! realativiert, was nun mal einfach heißt, einen größeren Zusammenhang bzw. gegenseitige Abhängigkeit aufzuzeigen.

Aber ganz ehrlich, ich glaube langsam, du meinst gar nicht wirklich was du schreibst, sondern bist nur ein hassender Mensch, der andere ärgern will.
Dir wurde schon mehrfach, für jeden Menschen nachvollziehbar erklärt, warum es NICHT! wiedersprüchlich ist, Fliegenbrei auf der Gurkenlasterscheibe zu tolerieren und absichtliches Quälen und töten von Milliarden Tieren täglich anzuprangern.


@DeadPoet

Manchmal würde ich die Disskusionsteilnehmer gerne dazu auffordern etwas logischer zu denken. Aber das bringt sowieso nicht. Es geht hier nämlich nicht darum, die beste Lösung zu finden, oder die Gründe des Vegetarismus zu verstehen, sondern darum Rechtfertigungs und Angriffsargumente zu bringen, um dem anderen irgendwie Schaden zuzufügen.


Ja leider ist das wahr.
Das spielt sich auch meist auf beiden Seiten ab.
Den Menschen ist es scheinbar viel zu oft das Wichtigste, sich selber im Recht zu sehen, als irgendetwas neues zu lernen, denn das würde ja heißen, dass man vorher etwas falsch gemacht hat.

Ich denke ich habe meine Meinung über viele verschiedene Dinge im Leben schon oft genug geändert, um nicht mehr auf die Unsterblichkeit meiner Standpunkte zu beharren und so versuche ich zumindest zuzulassen meine Meinung auch durch andere beeinflussen zu lassen, auch wenn ich anfangs bei der Meinung des anderen Unbehagen empfinde.

Glücklicherweise bin ich dennoch in der Lage Schwachsinn zu erkennen wenn ich ihn sehe und tut mir Leid @GilbMLRS aber
bei deinen Äußerungen ist das der Fall.


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26.09.2009 um 15:51
@22FoX22

Ok und inwiefern macht es jetzt für die Gestorbenen einen Unterschied?


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T_K_V
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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 18:27
Vymaanika schrieb:@T_K_V

Ich esse ausschließlich heimische Gemüsearten, z.B. Bohnen, Kartoffeln, Linsen usw.

Inwiefern wird denn ein DIREKT Tier getötet bei dem Transport?
Gleiche weiße Gift auf denn Feldern tote Feldhamster usw, andere frage und das soll dan eine gesunde ernährung sein ? :D

Mangold pastinaken und co kennst nicht mein Bruder bist irgend wie arm da verursachst so viel Tierleid und dann nutzt du das nicht mal richtig.


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26.09.2009 um 18:54
@GilbMLRS

Ok und inwiefern macht es jetzt für die Gestorbenen einen Unterschied?


Gar nicht. Und siehst du, dass du das fragst, zeigt ganz klar das du nicht verstehst.
Die Frage wurde dir schon mehrfach beantwortet, also warum ignorierst du immer die Antworten und fragst erneut?

Es macht keinen Unterschied für die toten Tiere, das muss uns aber egal sein weil wir am leben bleiben müssen und nicht vermeiden können, dass dabei Tiere unter die Räder kommen. Deadpoet hat das doch schon eingängig erklärt.
Und ich eigentlich auch.

Massentierhaltung, die den Tieren aber um ein verdammtes tausendfaches mehr schadet, als der Transport von Gemüse, kann man verhindern, also sind wir, die überlegene Rasse, dazu verpflichtet unsere Überlegenheit in Form einer gesunden Moral und Handlungsweise auch zu demonstrieren indem wir nicht mehr absichtlich nur zur belustigung Tiere töten.

Den Tieren die trotzdem sterben bringt unsere Moral dann nichts, nein, aber es geht um uns und darum, dass wir versuchen unsere Umwelt und die Tierwelt zu entlasten.
Da wir überlegen sind, haben wir auch Verantwortung und wenn wir versehentlich und unvermeidlich nur um selber am leben zu bleiben Tiere töten, so kann man nicht sagen wir würden unverantwortlich handeln. Wenn wir aber weiter Massentierhaltung betreiben, ist von verantwortungsbewussten Handeln nicht zu reden.

Aber ganz ehrlich, ich und andere haben dir jetzt schon zig Antworten auf die selbe Frage gegeben, aber du fragst immer wieder den selben Mist, das bestätigt mich in der Annahme, dass du nicht an einer Unterhaltung, die der Beantwortung von Fragen beider Seiten dient, interessiert bist, sondern nur Ärger provozieren willst.


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T_K_V
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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 19:01
@22FoX22

Gibts nur einen Fehler in deiner überlegung willst sie hören ?

Wenn nicht mit auch egal, Nutztiere sind keine Wildtiere und gehören so gesehen nicht zur umwelt. Somit ist einen entlastung der selbigen auch nicht notwendig die verbesserung der Haltung ist zwar wünschenwert und ein anstrebsamen ziel aber ein unbedingte notwendigkeit ist es nicht so lange noch Menschen auf diesen Planeten leiden.

Denn für die Nutztierhaltung gibt es klare Regeln und Gesetze.


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Vegetarier - eure Meinung

26.09.2009 um 19:05
Appropos Wildtiere, wie stehen die Vegetarier eigentlich zum Verzehr von Wildbret?
Wildtiere werden zum einen nicht primär zum Verzehr geschossen sondern zur Bestandskontrolle, Tiertransporte und quälerische Haltung fallen ebenfalls weg.


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26.09.2009 um 19:13
@T_K_V


Gleiche weiße Gift auf denn Feldern tote Feldhamster usw, andere frage und das soll dan eine gesunde ernährung sein ?

Mangold pastinaken und co kennst nicht mein Bruder bist irgend wie arm da verursachst so viel Tierleid und dann nutzt du das nicht mal richtig.


Und auch da wieder muss man vergleichen: Ein Feld voll mit Kartoffeln = sagen wir mal 2 Tonnen Kartoffeln, dabei gehen dann 15 Hamster, 1.000 Würmer, 2 Maulwürfe und beim Transport dann noch 3 Igel und 100 Fliegen drauf.
3.000 Menschen sind davon aber einen Tag satt.
Desweiteren kann man sagen, dass wir es nicht absichtlich tun und das wir auch versuchen werden es zu vermeiden. (so sollten wir es auf jedenfall machen)

Wenn du aber die gleiche Menge Menschen mit Schweinen versorgst, dann musst du dafür ca. 800 Schweine aufziehen, was bei Massentierhaltung jahrelange Qual bedeutet und diese dann auch noch töten. Desweiteren geht dann auch bei der Zucht und beim Transport der Schweine das eine oder andere Tier drauf, welche du dann auch noch mit einrechnen kannst und aber am wichtigsten wir töten und quälen 800 Schweine mit voller Absicht und ohne Reue.

Ich bin absolut nicht religiös und glaube auch nicht an einen Gott in Form eines selbständigen uns beobachtenden Wesens, aber nur mal theorethisch, was meinst du wenn ein solcher Gott uns sieht, wird er dann deiner Meinung sein und tolerieren, dass wir absichtlich so viele tiere töten obwohl wir nicht müssten und währe genauso erbost darüber, wenn wir keine Massentierhaltung betreiben aber versehentlich Tiere töten, indem wir Gemüse anbauen?
Oder würde er wie eigentlich schon logisch denkende Menschen in der Lage sind zu schlussfolgern, erkennen, dass wir es ja versuchen und bewusst auf Massentierhaltung verzichten und daran interessiert sind, so wenig Tiere wie möglich zu töten.


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26.09.2009 um 19:35
@T_K_V


Mein Freund, alles Leben, mit welchem ich mir diesen Planeten teile und weiter alle Existenz auf diesem Planeten gehören zu meiner und unserer Umwelt.
Dieses Argument ist schonmal völlig daneben.

Und eine Entlastung der Nutztiere ist notwendig, da wir sie viel zu viel und ohne Recht auf grausame Art und Weise belasten.
Frag doch mal die Tiere, für wie notwendig die das halten, sie zu entlasten...

Und ja für die Haltung gibt es Regeln und Gesetze, die haben wir uns aber ausgesucht und bestimmt nicht die Tiere. Sie sind aber Lebewesen und wir sind höchstens dazu berechtigt freie Tiere bei wirklichem Bedarf zu töten um sie zu essen, nicht aber eine ganze Gattung über viele Generationen eingesperrt zu züchten, zu mässten und zu töten um uns zu befriedigen.

NOTWENDIKEIT! macht glaube ich in diesem Thema sehr viel aus.
NOTWENDIGKEIT und VERHÄLTNISMÄßIGKEIT!

Bei der heutigen Massentierhaltung ist von beidem nicht zu sprechen.
Höchstens weil wir es notwendig wirken lassen, indem wir Nahrungsmittel knapp halten, damit sie ihren Wert behalten, was den allgemeinen Eindruck einer generellen Lebensmittelknappheit verursacht, was dann dazu führt, dass Leute wie z.B du gerade, sagen, dass wir ohne Massentierhaltung als Menschheit gar nicht überleben könnten.

Es ist einfach moralisch in keinster Weise zu vertreten, was wir gerade mit den Tieren machen.
Wir haben so wie jedes andere Lebewesen, dass Recht zu tun was unser überleben sichert. Da wir aber eine intelligente Rasse sind, die ihr überleben auch anders sichern kann und da wir mit unserer Überlegenheit auch Verantwortung haben, fällt Massentierhaltung ganz eindeutig und ohne jeden Zweifel NICHT unter dieses Recht und somit ist es UNRECHT!


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26.09.2009 um 19:44
@AtheistIII

Ich war gar nicht gefragt, da ich kein Vegetarier bin, aber ich antworte mal aus meiner Sicht heraus.

Generell finde ich es bei weitem nicht so verwerflich wie Massentierhaltung.
Wenn Tiere aus der eigentlich gut gemeinten Intention das Gleichgewicht zu wahren geschossen werden und diese Tiere vorher ein gutes Leben hatten, so ist das noch zu tolerieren meiner Meinung nach. Und die Tiere dann zu essen ist ebenfalls nicht schlimm, finde ich

Vegetarier würden das wahrscheinlich anders sehen.
Essen würden sie diese Tiere bestimmt trotzdem nicht.
Hängt aber bestimmt mit dem Grund zusammen, warum der einzelne Vegetarier geworden ist.
Manche finden einfach das Essen von Fleisch babarisch und manche machen es aus Protest gegen die Massentierhaltung.
Von letzteren würde vieleicht 1/3 ein solches Wildfleisch essen, die meisten aber würden wahrscheinlich ihrer Einstellung treu bleiben und auch das einfach ablehnen.


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T_K_V
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26.09.2009 um 20:08
@22FoX22
22FoX22 schrieb:Und eine Entlastung der Nutztiere ist notwendig, da wir sie viel zu viel und ohne Recht auf grausame Art und Weise belasten.
Wie du es drehst und wendest dafür sind Nutztiere da dafür werden sie gezüchte sinnlos grausam wieso dafür etnlasten wir die wirklichen Wildtiere.

Und notwendigkeit sehe ich keine das ich odere andere auf FLeisch verzichten sollen.
22FoX22 schrieb:3.000 Menschen sind davon aber einen Tag satt.
Job und Mangelerscheinungen kommen gleich mit mit deinen Bambi argumenten.
22FoX22 schrieb:Es ist einfach moralisch in keinster Weise zu vertreten, was wir gerade mit den Tieren machen.
Also ich hab kein schlechtes gewissen, und moralisch in Ordnung finde ich das schlachten auch.

Du kannst dich gerne auf die gleiche Stufe stellen wie eine Kuh ich hab damit kein Problem ich für meinen Teil gehöre zu denn Menschen sind zwar nakte Affen aber immer noch die herrschende Rasse auf diesen Planeten.
22FoX22 schrieb:Frag doch mal die Tiere, für wie notwendig die das halten, sie zu entlasten...
Sorry ich nehme keine Drogen ich kann somit leider nicht mit Tieren sprechen so wie du.


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greenkeeper
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26.09.2009 um 21:19
Die Kuh hat andere Biologische Merkmale als ein Mensch bzw ein Menschenaffe damit hat sie auch eine andere pyshologisches Neuralesnetz was schmerz wieder anders auf nimmt und weiter gibt an das Gehirn.
Hier steht jemand kurz vor dem Nobelpreis für Physiologie/Medizin, wenn er es doch nur irgendwie erklären könnte. Bis jetzt aber Fehlanzeige. Woran liegt's ???

Zu viel Fleisch gegessen, oder etwa zu wenig ? ;)

Gruß greenkeeper


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