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Digitale Nomaden

210 Beiträge, Schlüsselwörter: Facebook, Schweiz, Reise, ZUG, Bahn, Digital, Hotel, Zigeuner, Lebensform, Mobil, Hostel + 23 weitere

Digitale Nomaden

25.10.2017 um 10:19
Hi @Diginoma

Ich kann noch nicht ganz so arg mitreden da ich noch eifrig am einlesen bin *interessant*
Hast du dir mal Gedanken um ein Tiny House gemacht? Ich spare nämlich seit einer Weile daraufhin. Du scheinst auch etwas am Minimalismus im Hut zu haben :-) finde ich klasse.
Und diesen "Notheizer", kann man den hin und her tragen?  Oder gilt diese nur für deinen Schlafplatz?


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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 10:48
Wie ist das mit der Nahrung, wenn du unterwegs bist? Kaufst du dir Unterwegs Essen oder gehst du öfter mal zu deinem Neffen und bereitest dir was zu futtern vor, das du für Unterwegs im Rucksack hast?Nimmst du auch- sei es aus Jux oder sonst was, Pfandflaschen mit, wenn man schon mal Unterwegs?ist. Hast du schon interessante Dinge im Zugabteil gefunden? Beobachtest du gerne das Treiben der Menschen?
Ich kriege bei dir allein schon durch's Lesen deiner Beiträge das Gefühl, dass du eine ziemlich starke Persönlichkeit bist, ich finde dass das was du tust, dir gut tut und wirklich grandios durchstruktuiert! Man kommt auch nicht ins grübeln gell (Trägheit, Passivität?
wirklich spannend!


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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 11:10
Kleines25 schrieb:Hast du dir mal Gedanken um ein Tiny House gemacht?
Ich liebe diese kleinen, fahrbaren Häuser.

Das wäre eine Möglichkeit bei der ich mich auch zum Nomadentum überreden lassen könnte.

Schöne Idee, dass du dir eins bauen (lassen) möchtest.

Ich würde mich dann sehr über Bilder und Berichte darüber freuen :)


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Diginoma
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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 11:46
@Kleines25
@feallai
Ich fahre kein Auto und bewege mich deshalb nur im öffentlichen Verkehr, wo zumindest in der Schweiz eine fast lückenlose Infrastruktur vorzufinden ist mit dem SBB-Generalabo, wo auch mein Lager gut erreichbar und jederzeit zugänglich eingebettet ist, dies für Schweizer Verhältnisse zu einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis, was ich beibehalten möchte. Mein Lager ist nur 5 qm groß, ist also schon ziemlich minimalistisch, kann aber noch weiter abgebaut werden mit der Zeit (Aktendigitalisierung). Der Notheizer ist handlich, braucht aber einen Stromanschluss. Von daher verwende ich ihn nur im kalten Lager, solange dort nicht geheizt wird in der Übergangszeit. Bei meinem Neffen hab ich noch einen zweiten für Notfälle.

Ich koche nicht gern, deshalb lebe ich von der Hand in den Mund, möglichst gesund und kostengünstig. Den Kaffee mach ich mir aber schon selbst bei meinem Neffen, zwischendurch auch mal Essen, aber nur wenn nötig.


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Diginoma
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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 12:01
Bei uns in der Schweiz gibt's das Pfandflaschensystem nicht mehr. In den Zügen wird regelmäßig von Angestellten an den Destinationsbahnhöfen abgeräumt. Außerdem stehen überall Trennmülltonnen rum. Da ich bei meinem Lager kostenlos entsorgen kann, nutze ich das natürlich. Petflaschen, Glas und Aludosen entsorge ich unterwegs an den dafür bereitstehenden Trennmülltonnen der Bahnhöfe.


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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 14:17
@Diginoma

Geht es bei "Digitalen Nomaden" nicht gerade darum, dass sie KEINEN angemeldeten Wohnsitz haben? Durch die Welt reisen, alle paar Wochen/Monate den Aufenthaltsort wechseln.

Dein Konzept davon klingt irgendwie ein bisschen schräg :-) Also im Prinzip fährst du nachts mit dem Zug im Kreis, duscht morgens bei deinem Neffen und holst mittags deine Nichte ab, um dann Abends wieder im Zug zu schlafen? Oder hab ich das falsch verstanden? Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht gerade.


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Diginoma
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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 14:47
Ich bin nicht täglich bei meinem Neffen, nur zwischendurch. Manche digitale Nomaden sind wohnsitzlos, die meisten aber nicht, allein schon wegen ihrer Online-Firmengründung.


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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 15:40
@Diginoma

Respekt, wie du lebst und es auch durch hältst. Ich könnte das auch nicht, gehöre auch zu den sesshaften Leuten. Selbst am Wochenende ist man manchmal zu bequem um was zu unternehmen. Ich könnte aber auch nicht in einem Zug arbeiten. Da ruhe ich mich lieber aus, lese oder schlafe. Ist schon anstrengend, wenn ich mich im Zug für Bewerbungsgespräche vorbereiten muss bzw. das nochmal durchgehen will.

Vorallem ist es auch schön, wenn du selber eine Therapie für deine Krankheit gefunden hast. Da geht man dann wahrscheinlich wirklich auch positiver in den Tag hinein.

Bei Blick am Abend gibt es auch einen Kolumnist (er fing gerade erst an, da zu schreiben), der schreibt auch über Digitale Nomaden, ist auch interessant zu lesen.

Ist dann auch wirklich  gut, wenn man seine Selbstständigkeit über Internet und auf Reisen weiter führen kann. Kann man ja auch nicht bei allen Firmen machen.

Und die Schweiz hat eine wirklich sehr sehr schöne Natur, dass stimmt. Da fährt man gerne nur mal irgendwo lang, nur um die Berge zu geniessen.

Da die Schweiz auch klein ist, sind die Strecken so an sich auch gar nicht so weit entfernt zumindest mit Auto. :D Mit dem Zug fahre ich max. auf Arbeit und nach Zürich rein. In der Freizeit ist dann Auto angesagt.

Und bei ein was gebe ich dir Recht. Ich fahre zwar nicht 1. Klasse aber selbst die Beinfreiheit ist in den SBB Zügen der 2. Klasse Nahverkehr besser als in der deutschen S-Bahn. :D Letztens erst wieder mitbekommen, wie eng doch die Sitze in der DB S-Bahn gegenüber stehen.
Und das Streckennetz ist in der Schweiz wirklich sehr gut ausgebaut, also macht wirklich Spass mit dem Zug zu fahren.

Schön, wenn du trotz allem auch deine Familie nicht aus den Augen lässt und viel mit deiner Nichte unternimmst.
Stell ich mir auch schön vor, wirklich mal ungezwungen irgendwo hinzufahren und sagen zu können, das man heute mal dahin oder dorthin fährt ohne grossartig planen zu müssen. Einfach in den nächsten Zug einsteigen und schauen wohin er einen führt.

Toll, Daumen hoch. :)


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25.10.2017 um 16:17
Danke @patty
So wie ich meinen Neffen nicht jeden Tag sehe, so hüte ich meine Nichte auch nur 1-2-mal pro Woche. Der Schwerpunkt liegt schon auf dem digitalen Nomadenleben auf Schienen. Viele digitale Nomaden sind auch mit Wohnwagen unterwegs, andere wiederum wie Staatenlose zwischen Ländern fliegend. Oder auf einem Schiff. Es gibt so viele Möglichkeiten! :)


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Diginoma
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25.10.2017 um 19:32
Ich besitze nur noch etwa 3 Quadratmeter, die eine Hälfte Hausrat und die andere Hälfte Papierkram, was ich noch nicht aussortieren konnte aus Zeitnot. Sowohl Hausrat als auch Papierkram ließe sich noch reduzieren, vor allem der Papierkram, teils durch Fortwerfen, teils durch Digitalisieren, wo ich mich organisatorisch immer noch schwertue.

Es geht glaub ich mehr darum, seine Methoden zu finden, die dann als Routine funktionieren. Das Digitalisieren führe ich leider immer noch nicht konsequent durch, aber schon mehr als früher. Aber das wäre nun der nächste große Schritt, um mein Leben in eine gut bewältigbare Übersichtlichkeit zu bringen.

Wenigstens digitalisiere ich amtliche Briefe und deren Beilagen, um Kopierfarbe zu sparen, d. h. es kommt zumindest nicht großartig neuer Papierkram dazu. Das gilt auch für Notizen, ich vebiete mir handschriftliche Notizen, außer in Notfällen, wo es nicht anders geht, aber auch das digitalisiere ich zeitnah nach. Heute muss ich wieder mal das Netbook selbst aufräumen, um Platz zu schaffen für die Buchhaltung und deren Aktualisierung.


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Diginoma
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Digitale Nomaden

25.10.2017 um 19:38
Ich sag dem Papierberg endgültig und entschieden den Papierkrieg an. Ich hab bereits angefangen und werde es für die nächste Zeit zum Hauptthema machen. Tschakka! :)


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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 01:09
Das wäre kein Leben für mich, muss ich ganz klar sagen. Ich bin durch und durch bodenständig, brauche meine kleine 2-Raum Wohnung mit Balkon und Aussicht auf den nahen Wald. Ich fahre jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit, das reicht mir vollkommen aus. Ich möchte mein Leben aber nicht hauptsächlich unterwegs verbringen, ich muss nach meinem Tagwerk auch mal "ankommen" ;)


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Diginoma
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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 08:11
@DerFremde
Das hab ich den Großteil meines Lebens auch so gehalten und es hat mir eher geschadet. Mein jetziger Weg ist besser für mich, ist aber sicher bei jedem anders. In meinem jetzigen Lebenskontext macht es Sinn. Ich kann aber gut verstehen, wenn es bei anderen anders ist. Viele anderweitige Lebenskonzepte ergäben für mich auch keinen Sinn, obwohl sie für diejenigen, welche diese realisieren, sicher einen für sie sinnvollen Zweck erfüllen, sonst würden sie es nicht so leben. Jedem das Seine. :)


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Illyrium
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26.10.2017 um 08:23
Für mich wäre es auch nichts. Da müsste ich auf einiges verzichten zB auf meine Katzen :D oder sein eignendes Bett.
Aber ich kann diesen Drang verstehen manchmal träume ich auch davon aber nicht mit dem Zug sondern einfach durch die gegen zu fliegen. Und alle Länder zu bereisen ein Abenteuer zu erleben.

Aber das sind nur für mich träume und da hab ich auch genug Geld um das zu tun :D

Ich finde es spannend das es Leute gibt dich sowas tun auch durch die Welt reisen. Man lernt bestimmt viele Menschen und Geschichten kennen und sieht sehr viel.

Es ist bestimmt auch aber mal anstrengen denke ich mir gerade für Leute die überhaupt kein Heimat Hafen mehr haben. Und keine Verwandtschaft wo sie mal hingehen.


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Diginoma
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26.10.2017 um 08:47
@Illyrium
Verwandtschaft haben die sicher auch, wahrscheinlich besuchen sie diese sogar mehr als der Durchschnitt, der nicht so gern reist. Ich jedenfalls treffe meine Angehörigen nun öfter als früher, da für mich Distanzen in der Schweiz kein Hindernis mehr sind. In der Sesshaftigkeit tat ich mich schwerer damit, ich war träge und festgefahren, ein Bücherwurm, der nur in Büchern lebte.


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Illyrium
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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 09:21
@Diginoma
Das würde ich nicht so sagen bei mir sind zb alle Tod da kann ich keinen mehr besuchen. Onkel,Tante ,oma ,Opa Vater. 3 von denen mit der gleichen Krankheit. Und ich glaube da bin ich nicht die einzige :)

Bücher sind toll ich liebe Bücher aber sowas kann man ja auch im Zug machen :)


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Diginoma
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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 09:50
@Illyrium
Ich hatte Dich so verstanden, dass Du davon ausgehst, dass digitale Nomaden aufgrund ihrer anderen Lebensform weniger den Drang oder die Möglichkeit haben, ihre Verwandten zu besuchen, oder gar keine hätten, aber das trifft nicht unbedingt zu bzw. das hat nichts mit der Lebensform zu tun, ob man als Nomade oder als Sesshafter Verwandte hat. Wenn Verwandte vorhanden sind, würde ich schon sagen, dass digitale Nomaden eher mal auf die Idee kommen, bei Verwandten übernachten zu wollen, wenn diese nichts dagegen haben, also ist die Wahrscheinlichkeit eher größer, sie zu sehen, sofern eben noch Verwandte da sind, um sie besuchen zu können.

Das mit den Büchern stimmt, die kann ich natürlich auch im Zug lesen, was ich auch tue. Aber wenigstens sehe ich dabei auch noch was von der realen Welt draußen. :D


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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 13:51
Also ich reise selbst sehr gerne und möchte nach meinem Studium auch gerne als Freelancer um die Welt ziehen. Materielles ist mir ebenso nicht sehr wichtig.

Aber ganz ehrlich, irgendwie klingt das jetzt nicht so aufregend wochenlang nur durch die Schweiz zu fahren.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das wirklich mit dem hier so oft benutztem Begriff "digitaler Nomade" gemeint sein soll.
Da steht dir die ganze Welt offen (von dem, was man in der Schweiz ausgibt, kann man anderswo sehr viel besser leben) und du fährst immer im Kreis, die selben Quadratmeter ab?


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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 14:24
@Diginoma

So ist es. Vielleicht sind die Züge bei euch auch wesentlich Komfortabler als hier in Deutschland. Bei uns auf der Strecke fährt z.B. nur eine Privatbahn, da gibt es keine getrennten Abteile im eigentlichen Sinne. Die erste Klasse beinhaltet nur 10 Plätze oder so, und wird lediglich durch eine dünne Schiebetür getrennt vom Rest. Meist muss der Zugbegleiter auch da durch, da dort auch gleich die Zugführerkabine angrenzt.


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Diginoma
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Digitale Nomaden

26.10.2017 um 14:57
Uh, da bin ich froh, in der Schweiz zu wohnen. Ihr habt ja sicher auch @patty hier im Thread gelesen, die auch aus der Schweiz ist und weiß, was ich meine. Natürlich fahre ich nicht im Kreis, es gibt so viele unterschiedliche Linien im dichten Bahnnetz der Schweiz. Es gibt noch andere digitale Nomaden, die es so machen wie ich. Es mag ja sein, dass sich jemand gewisse Vorstellungen macht, wie etwas sein muss, aber der Begriff "digitaler Nomade" beinhaltet genau das, was ich tue, d. h. ich arbeite digital, schlafe nicht immer am gleichen Ort, sondern reise viel und lebe minimalistisch. Genau das entspricht der Lebensphilosophie der digitalen Nomaden. Nur weil jetzt andere digitale Nomaden ins Ausland reisen und am Strand übernachten, heißt das nicht, dass ich mit meiner Einschränkung auf ein einziges Land nicht dasselbe mache, nämlich reisend arbeiten und an verschiedenen Orten übernachten.


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