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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

183 Beiträge, Schlüsselwörter: Lügen, Ehrlichkeit, Beleidigung, Youtuber

Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:17
@NothingM
Man kann es auch mal zu gut meinen.
Ist wiederum nicht vergleichbar.
Und ein Rat bedeutet nicht, dass er ausgeführt werden muss, er steht halt nur im Raum.


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NothingM
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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:18
@sunshinelight
Das stimmt, nur wieso werden dann meist aggresiv, wenn man es nicht annimmt, frage ich mich dann.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:19
Lügen ist ein Zeichen von Intelligenz, sagen Verhaltensforscher. Selbst Schimpansen können lügen. Wir lernen lügen, um einen Vorteil zu erlangen oder einen Nachteil zu vermeiden. Lügen ist also ein evolutionärer Schritt, der hilft, die eigenen Gene weiter zu geben.

"Das einzige, was niemand glauben will, ist die Wahrheit."
G.B.Shaw, schreibender Lieblingsire


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:20
@NothingM
Das mag vielleicht an den einzelnen Persönlichkeiten liegen.


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28.11.2017 um 14:21
@Doors
Ich bin lieber dumm als ein verkackter Lügner. Als dummer Mensch, kann ich zumindest noch in den Spiegel gucken ;)


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NothingM
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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:24
@sunshinelight
Kann sein, ich persönlich halte es so, dass ich nur wenige auserwählte für dringende Ratschläge hab. (Also jene die mir schon mal geholfen haben tc) Familienmitglied halt ich raus aufgrund negativer Erfahrungen und Fremde, die sich aufspielen.und beöeidigend werden erst recht.

Zugeben hatte ich selbst leute ungefragt beratschlagt, hab aber famit aufgehört, da es weder noch anderen hilft. Früher hab ich teilweise leute ratschläge gegeben, an dem ich mich Rückblickend betrachtet selbst am wenigsten hielt xd


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 14:26
"Alles Lüge!" Wirklich?

Es gibt die grosse Lüge und die "little white lies", die kleinen, guten "Lügen".

Fangen wir mit letzteren an, das ist leichter.

Natürlich ist es nicht schlimm, seinen Kindern vom Osterhasen, Weihnachtsmann und der Zahnfee zu erzählen. Das traumatisiert in der Regel so wenig wie das Blut im Schuh bei Aschenputtels Stiefschwestern oder der tobende Enterich im Matrosenanzug.

Damit wächst man auf, und da wächst man raus. Irgendwann weiss man einfach, dass die Eier aus dem Supermarkt kommen und der Weihnachtsmann der verkleidete Nachbar ist. Auch die Zahnfee kommt spätestens beim ersten Weisheitszahn nicht mehr, um Geld auf's Fensterbrett zu legen. Sie schickt höchstens eine Rechnung vom Kieferchirurgen.
Schon der Klapperstorch ist allerdings grenzwertig. Da bin ich eher für frühe und vernünftige Aufklärung. Wenn das Kind fragt, bekommt es eine Antwort.

Aber die "grossen Lügen"? Nein, da wird die Wahrheit gesagt, auch wenn's wehtut. Da müssen Kind und Eltern durch.
Als klar war, dass die Mutter meiner ältesten Tochter das Massaker von Sabra nicht überlebt hatte, stand ich vor der Wahl, meine Vierjährige anzulügen, oder ihr die schreckliche Wahrheit zu sagen. Ich entschied mich für die Wahrheit. Hätte ich mich in Lügen verstricken sollen, um dem Kind später "tröpfchenweise" die Wahrheit zu sagen?

Das hätte mich in ihren Augen unglaubwürdig gemacht und vor allem ein "abtrauern" nahezu unmöglich gemacht. Ich habe oft mit meiner Tochter darüber gesprochen, als Kind, als Jugendliche, als Erwachsene. Sie war und ist froh darüber, dass ich sie nicht belogen habe. Nicht in diesem Fall, nicht in anderen. Es hätte die Vertrauensbasis zwischen uns erschüttert, wenn nicht gar zerstört, wenn wir nicht der Wahrheit ins Gesicht gesehen hätten.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 17:06
Doors schrieb:Aber die "grossen Lügen"? Nein, da wird die Wahrheit gesagt, auch wenn's wehtut. Da müssen Kind und Eltern durch.
Als klar war, dass die Mutter meiner ältesten Tochter das Massaker von Sabra nicht überlebt hatte, stand ich vor der Wahl, meine Vierjährige anzulügen, oder ihr die schreckliche Wahrheit zu sagen. Ich entschied mich für die Wahrheit. Hätte ich mich in Lügen verstricken sollen, um dem Kind später "tröpfchenweise" die Wahrheit zu sagen?
Bei so wichtigen Dingen bin ich immer der Ansicht,daß man die Wahrheit sagen soll,auch wenn das Kind noch sehr klein ist.In dem Fall hätte man auch sagen können,die Mutter macht eine sehr lange Reise aber das würde ich ganz klar ablehnen!


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.11.2017 um 19:48
sunshinelight schrieb:Ich finde Kritik generell als Wort schon doof, ich gebe lieber einen Rat als Kritik. Kommt viel besser.
Mehr oder weniger sind es "nur" Begrifflichkeiten, die eigentlich auf das Gleiche hinaus laufen ;)

Man meint es ja "nur" gut u. will den/diejenige retten :troll: :D

Wenn ich überzeugt bin, das z. B. ein Kleidungsstück sehr unvorteilhaft an Personen aussehen, die mir was bedeuten, so sag ich es.
Bei Anderen wäre es mir, ehrlich gesagt, schnuppe.

Bösartige Kritik ist ja wieder was anderes.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.10.2018 um 09:42
Ich finde, es lebt sich leichter, wenn man sich anderen Leuten so zeigt, wie man ehrlich ist.
Ich zB versuche nicht vorzutäuschen, dass ich die perfekte Powerfrau bin. Ich stehe zu folgenden Dingen:

ich bin nicht häuslich, kann nicht kochen und bügeln (mich interessiert der gesamte Haushalt nicht)
ich lasse mich gerne bekochen und bedienen.
ich bin bei bestimmten Dingen egoistisch
mir ist Geld sehr wichtig (habe aber zu wenig davon)
ich habe nicht den besten Charakter
ich bin von der Optik her Durchschnitt (keine Mrs. Universum - trotzdem mit mir zufrieden)
ich habe nur einen Durchschnitts IQ


Ich verstehe nicht, warum sich Menschen ständig besser darstellen wollen, als sie sind. Ich bin trotz meiner oben genannten Schwächen glücklich.

Meine Frage: Warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihren ehrlichen Charkter und ihre Schwächen zu zeigen?


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.10.2018 um 09:58
FerneZukunft schrieb:Meine Frage: Warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihren ehrlichen Charkter und ihre Schwächen zu zeigen?
Das kann ich dir sagen: weil die meisten denken, Sie machen sich für andere angreifbar.
Soll heißen , Sie haben angst, das andere ihre schwächen (oder Sie) ausnutzen könnten..
Das man die Kontrolle verliert.
Also tragen die Meisten eine Maske.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.10.2018 um 10:35
Brocki schrieb:weil die meisten denken, Sie machen sich für andere angreifbar.Soll heißen , Sie haben angst, das andere ihre schwächen (oder Sie) ausnutzen könnten..Das man die Kontrolle verliert.Also tragen die Meisten eine Maske.
Diesen Stress tu ich mir nicht an. Wenn mich jemand nicht akzeptiert, wie ich bin, muss er/sie sich einfach nicht mit mir abgeben.
Ich habe nicht das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.
Im Gegenteil, dann erwarten die Leute weniger von einem und schauen blöd, mit welcher Konsequent und Härte ich mein Programm durchziehe.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

28.10.2018 um 11:02
FerneZukunft schrieb:Diesen Stress tu ich mir nicht an. Wenn mich jemand nicht akzeptiert, wie ich bin, muss er/sie sich einfach nicht mit mir abgeben.
sehe ich genau so..
Mich zu verstellen ist mir viel zu anstrengend.
denn Die "Rolle" kann man nicht ewig spielen..
Wer nicht will,, denn nicht!

da bin ich entspannt!


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

29.10.2018 um 15:19
Von mir bekommt jede/r die Ehrlichkeit, die sie/er verdient.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

29.10.2018 um 17:22
Lügen finde ich grundsätzlich schlecht, weil es Vertrauen erschüttert.
Frage ich jemanden nach seiner Meinung, dann möchte ich eine ehrliche Antwort,
egal wie sie ausfällt. Ich selbst mache das ebenso, was nicht heißt, dass ich jedem
meinen Senf um die Ohren hauen muss..unaufgefordert.
Aber werde ich gefragt, antworte ich ehrlich.

Hinterfragen sollte man auch die Motivation.
Wenn etwas nur auf Provokation ausgerichtet ist oder um sich wichtig zu machen,
hat das für mich mit wohlmeinender Ehrlichkeit nichts zu tun
sondern diese Person hat schlicht ein Problem mit sich selbst und fällt damit für
mich durchs Raster.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

30.10.2018 um 11:15
Der "Weg der Wahrheit" kann einen auch geradewegs in den Abgrund führen.

"Hey, Chef! Mann, siehst Du wieder scheisse aus heute morgen.
Deine fette widerliche Visage wird nur noch von Deiner abgrundtief hässlichen Krawatte, die Deinen Schwabbelhals zuschnürt, getoppt.
Ach so, Du alter Geizhalz, wie isses denn mal mit 'ner Gehaltserhöhung?"

Wird man da nicht lieber lügen um des eigenen Vorteils willen?
Nö, nicht? Aber dann hinterher über Hartz IV rumjammern, was?

Ja, es ist schon so ein Kreuz mit dem Gutsein und der Wahrheitsliebe.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

30.10.2018 um 11:20
Doors schrieb:"Hey, Chef! Mann, siehst Du wieder scheisse aus heute morgen.Deine fette widerliche Visage wird nur noch von Deiner abgrundtief hässlichen Krawatte, die Deinen Schwabbelhals zuschnürt, getoppt.Ach so, Du alter Geizhalz, wie isses denn mal mit 'ner Gehaltserhöhung?"
Das ist jetzt das, was ich unter Provokation verstehe.
Wenn ein Chef, so angesprochen, eigenen Mutterwitz hat, wird er darüber lachen
und seinem Angestellen/Arbeiter freundschaftlich auf die Schulter klopfen und sagen:
"Jaja Kumpel, das Leben ist hart" :D.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

30.10.2018 um 11:22
@RetinaK


Auch für die Beziehung ist es nicht förderlich, wenn man der Eheliebsten über den Frühstückskaffee sagt, sie sähe aus wie eine abgehalfterte Crackhure (auch wenn's stimmt).


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

30.10.2018 um 11:32
@Doors
Ehrlichkeit hat nichts damit zu tun, jeden Gedanken mitzuteilen.


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Wie viel Ehrlichkeit ist gut?

30.10.2018 um 13:01
Ich finde Ehrlichkeit immer gut, es kommt schließlich immer drauf an wie man es dem anderen kommuniziert.

Warum sollte ich mich mit einem schlechten Gewissen (Lüge) abfinden, wenn es bessere Möglichkeiten gibt für den gemeinsamen Frieden. Für den anderen ist es auch besser wenn man mit offenen Karten spielt. Also ist es das beste wenn man ehrlich miteinander umgeht.


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