Röhrich schrieb:Alle wollen die Wölfe "abballern" und wenn man dann einen abschießen darf, dann will keiner, weil der nicht im "Katalog der bejagbaren Tiere" ist?
Kannst du den sinnvollen Teil in diesem Satz mal verlinken?
Rhetorische Frage, ich weiß natürlich, dass du es wieder mal nicht kannst.
:DDer Wolf ist nun mal noch nicht im Katalog der jagdbaren Tiere angekommen und trotzdem werden schon Wölfe, auch ohne Genehmigung, weggeschossen.
https://www.nationalgeographic.de/tiere/2021/10/immer-mehr-woelfe-in-deutschland-werden-illegal-getoetet#:~:text=Mit%20dem%20Fund%20von%20drei,2019%20und%202018%20jeweils%20neun.
Ich gehe davon aus, dass, der Wolf, wenn eine genügend dichte Population mit entsprechender Bandbreite etabliert ist, in den Katalog der jagdbaren Tiere aufgenommen wird und dass sich auch Jäger finden lassen, die die freigegebene Stückzahl abschiessen.
Wie es letztendlich kommt, bleibt abzuwarten.
teleman schrieb:Alle Weidetiere stehen hinter einem min 2m hohen Zaun. Der nicht nur die Landschaft sehr verändert
sondern auch nix kostet, weil ja die Behörde bezahlt ja alles.
Windräder verändern die Landschaft erheblich mehr und sind auch aus größerer Entfernung sichtbar. Überirdische Stromtrassen ebenso. Das Argument der veränderten Landschaft durch einen Zaun erscheint mir bei dem, was wir der Landschaft eh zumuten, wirklich vernachlässigbar.
teleman schrieb:Das diese Flächen auch für andere Wildarten verloren gehen... Egal.
Wir haben von den anderen Wildarten so viele, dass jährlich Millionen weggeschossen werden müssen. Aber bei Weidezäunen auf die Tränendrüse drücken?
Echt jetzt?
Wenn du Jäger bist, dann "ballerst" du wahrscheinlich im Jahr mehr Wild weg, als der Wolf in deinem und den Nachbarrevieren reißt.
Und das wahrscheinlich schon seit Jahren.
Natürlich sieht eine gelegte Stecke, die Tiere schön mit Bruch geschmückt, besser aus als ein Wolfsriss und das Halali klingt vielleicht auch besser als das Wolfsgeheul, aber unterm Strich wird der Wolf in Deutschland es nicht schaffen einen ähnliches Blutzoll zu "erwirtschaften" wie die Jäger.