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Das Leben ist nicht fair

200 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Empathie, Mitgefühl, Gleichheit, Fairness

Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 08:18
... das wird wahrscheinlich jeder irgendwann einmal auf unterschiedlicher Art und in unterschiedlicher Auswirkung lernen.

Die Frage ist, verändert diese Erkenntnis das Verhalten?

Als Kind lernen wir Ehrlichkeit, Mitgefühl, Respekt und Fairness. Das sind Punkte, die in einer kleinen Gruppe zweifelsohne wichtig sind (Familie, Freunde, Geschäftspartner) und funktionieren! Aber funktionieren sie auch gegenüber Fremden bzw. der Gesellschaft gegenüber?

Wie verhaltet ihr euch gegenüber Fremden (von denen ihr keinen Nutzen für euch und eurer Gruppe erwartet)?
Was denkt ihr, wie sich andere Menschen gegenüber euch verhalten?

Würde die Gesellschaft (also die Politik) von jedem Fairness einfordern oder Bedingungen schaffen, die faire Verhältnisse schaffen könnten - wäre das Leben dann fair?


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 08:32
Bist du zum Leben gemein, ist es zu dir gemein.
Behandelst du dein leben mit den Werten die dir gefallen. Dann findet das leben daran gefallen.
Ich hab die Erfahrung gemacht es kommt drauf an wie du dem Schicksal gegenüberstehst. Bekämpfst oder Behandelst du dein Schicksal. Wer ständig die Aufkommenden Emotionen bekämpft wird niemals die Zufriedenheit spüren. Das was du in den Umlauf schickst kommt in transformierter Form zu dir zurück.


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 08:34
Ich versuche immer freundlich zu sein, ist ja auch mein Job, bin ich unfreundlich zu meinen Patienten, bin ich meinen Job schnell los :D aber auch privat versuche ich mich bedeckt zu halten.
Aber im Internet lass ich dann die sau raus :D


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 08:38
Also fremden gegenüber bin ich immer sehr vorsichtig. Wer weiß wie die drauf sind. Den vertraue ich anfangs so wenig wie möglich an.


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 08:48
Archibald schrieb:Bist du zum Leben gemein, ist es zu dir gemein.
Ich denke nicht jeder, dem es offensichtlich schlecht geht (Obdachlose, Aufstocker... Beispiele gibt es ja genug), war zuvor auf eine weise "gemein", das sie dieses Schicksal verdient hätten...


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 09:28
Negev schrieb:Ich denke nicht jeder, dem es offensichtlich schlecht geht (Obdachlose, Aufstocker... Beispiele gibt es ja genug), war zuvor auf eine weise "gemein", das sie dieses Schicksal verdient hätten...
Richtiges Argument. In Bayern gibt es den Spruch "Besn Menschn geht's oiwei guat" (hochdt. "Bösen Menschen geht's immer gut"), was natürlich in dieser Pauschalität auch nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber diese umgekehrte Pauschalität hier
Archibald schrieb:Bist du zum Leben gemein, ist es zu dir gemein.
ist eben genauso fragwürdig.

Es geht natürlich, wie so oft, darum, was man nun unter "fair" versteht. Im Allgemeinen entspricht es wohl eher einer humanen Gefühlslage nach dem Motto, was man gibt, sollte man irgendwie auch zurückbekommen (Prinzip Leistung – Gegenleistung, Wert – Gegenwert). Das Leben an sich folgt jedoch im wesentlichen Naturgesetzen und nicht menschlichen Empfindungen, die ja sehr indifferent sein können. Von Naturgesetzen so etwas wie Fairness zu erwarten, ist dann wohl doch etwas zuviel verlangt, oder nicht?


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 12:07
Negev schrieb:Die Frage ist, verändert diese Erkenntnis das Verhalten?
Ich habe in meinem Leben (bin Ü50) bereits viel unfaires Verhalten oder gemeines, hinterlistiges wie man es auch immer bezeichnen mag, kennengelernt.

Meine Reaktion darauf war, dieses Verhalten nicht unterstützen zu wollen. So habe ich beispielsweise in jungen Jahren meinen unbefristeten Job bei einer Bank gekündigt, weil ich dort unter Androhung von einer Abmahnung nicht bestmöglich beraten sollte, sondern die schlechteren hauseigenen Papiere anbieten sollte. Das entspricht nicht meiner Einstellung.

Später als Sozialarbeiterin habe ich sowohl für das damalige Sozialamt als auch bei einem Wohlfahrtsverband für die hilfesuchenden Menschen gearbeitet. Sprüche von Seiten der Beamten im Sinne von:"Die wollen alle nur bescheißen" konnte ich nicht nachvollziehen. Ich habe für deren Rechte gekämpft und Anträge gestellt, es mir allerdings verbeten, wenn jemand meine Hilfe ausnutzen wollte, nach dem Motto: Wie kriege ich Kohle vom Amt, ohne dass es mir zusteht.

Man kann mich auch recht schwer provozieren bzw. einen lautstarken Streit mit mir führen. Ich bleibe immer sehr ruhig und sachlich (was allerdings manchmal auch provoziert).

Zusammenfassend gesagt, hat also die Erkenntnis, dass das Leben nicht fair ist, mein Verhalten insoweit beeinflusst, dass ich beharrlich bei meiner Einstellung bleibe und für mich Wege suche, mich dem nicht anzupassen.


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 13:39
Das Leben IST nicht fair


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 14:22
Ich wüsste auch keinen Grund, warum das Leben fair sein sollte. Wir können es uns als Menschen eben nur so angenehm wie möglich gestalten, aber daran halten sich auch nicht alle Menschen.


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 14:25
Eigentlich ist das Leben neutral, ebenso die Welt.
Was der Mensch mit seinem Verhalten, seiner Einstellung, seinen Gedanken daraus macht, ergibt dann verschiedenste Definitionen.
Hätten wir noch tierisches Verhalten und nicht den menschlichen Intellekt, würden wir uns nicht darum scheren, wie es anderen ergeht - ausgenommen die eigene Brut, bis sie flügge geworden ist.

Wenn all´ die zwischenmenschlichen Unebenheiten ausgeglichen wären, wäre da - nach menschlicher Auffassung - noch immer die Unfairness von Geburten an unterschiedlichsten Orten auf dem Globus und unterschiedlichsten Todeszeitpunkten.
Ein neuer Mensch kann bettelarm in einer Slum-Baracke oder in einem Schloss zur Welt kommen,
es sterben Babies und Kinder ebenso wir sehr alte Menschen...

Die einzige Frage ist nur, wie sehr wir uns seelisch damit belasten, dass es immer bittere Ungleichheiten geben wird...


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31.05.2018 um 14:26
Du bekommst, wie in jedem anderem Spiel auch, Karten ausgeteilt.

Wenn du gut bist machste was draus.


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31.05.2018 um 14:35
Negev schrieb:Die Frage ist, verändert diese Erkenntnis das Verhalten?
Es kommt auf die Summe der (Negativ)Erfahrungen an, würde ich sagen.
Vieles hinterlässt bleibende Eindrücke, dementsprechend verändert man sich.
Negev schrieb:Als Kind lernen wir Ehrlichkeit, Mitgefühl, Respekt und Fairness. Das sind Punkte, die in einer kleinen Gruppe zweifelsohne wichtig sind (Familie, Freunde, Geschäftspartner) und funktionieren! Aber funktionieren sie auch gegenüber Fremden bzw. der Gesellschaft gegenüber?
Wer dem Tod einmal von der Schippe gesprungen ist durch schwere Krankheit, wird wenig Mitgefühl/Verständnis haben, wenn jemand über eine Erkältung klagt.

Ist natürlich von Person zu Person verschieden.


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 14:39
borabora schrieb:Vieles hinterlässt bleibende Eindrücke, dementsprechend verändert man sich.
Man kann allerdings ein Bewusstsein erreichen/entwickeln, welches MICH die Steuerung darüber übernehmen lässt und mich nicht länger als "Spielball" meiner Erfahrungen/Eindrücke zurücklässt.

Ist nicht einfach und kann nicht jeder.

Aber es funktioniert.


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31.05.2018 um 14:46
TerracottaPie schrieb:Man kann allerdings ein Bewusstsein erreichen/entwickeln, welches MICH die Steuerung darüber übernehmen lässt und mich nicht länger als "Spielball" meiner Erfahrungen/Eindrücken zurücklässt.
Schon, doch Erfahrungen sind auch wichtig, die daraus gewonnen Erkenntnisse formen Menschen u. sie lernen dadurch auch u. "wachsen" daran... wenn auch nicht alle, k.A.^^


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31.05.2018 um 14:48
borabora schrieb:Erfahrungen sind auch wichtig
Natürlich.

Die Krux daran ist nunmal dadurch besser zu werden - dies zu nutzen.

Und nicht sich
borabora schrieb:formen
"lassen" dadurch.

Verstehst du mich?


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 15:12
TerracottaPie schrieb:Verstehst du mich
Klar, aber ich denke, man wächst an die Erfahrungen im Leben u. verändert sich auch ein stückweit.

Naiv und dumm wie zu Anfang bleibt man nicht u. das kann man nur schwer beeinflussen, falls das überhaupt geht ;)


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 15:17
@borabora

Es geht mir darum möglichst das Beste aus diesen Erfahrungen zu ziehen.

Beispiel.

Eine Frau, welche immer mit Arschlöchern zusammen war. Ihre Erfahrung, ihr Fazit = Alle Männer sind scheiße, ich gehe keine Beziehung mehr ein.

Aber das ist verkehrt.

Sie hat sich formen lassen. Sich diesen Erfahrungen hingegeben und sich somit ins negative entwickelt.

Diese Erfahrungen nutzen, einen anderen Schlag Männer daten, etc. .


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31.05.2018 um 15:17
@Negev
Ganz anders - was ist fair? Ist das nicht mehrheitlich eine eigene Bewertung?


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Das Leben ist nicht fair

31.05.2018 um 15:19
@TerracottaPie

Soweit würde ich nicht gehen, das es alle Männer wären (bin ja auch nicht erfahrungslos).

Aber man gleicht automatisch ab u. kann ebenso gut nette Männer mit vernünftigen Ansichten
wahr nehmen u. schätzen :)


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31.05.2018 um 15:29
@borabora

War auch ein Extrem Beispiel.


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