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Das Leben ist nicht fair

200 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Empathie, Mitgefühl, Gleichheit, Fairness

Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 00:41
Intemporal schrieb:Fairness ist etwas vom Menschen Erschaffenem, das in der Natur keine Existienz hat.
Ich habe da mal ein wenig drüber nachgedacht und kam zu einem anderen Ergebnis.

Der Hase läuft schneller als der Fuchs.
Damit der Hase die Chance hat, zu entkommen.

Auch da, wo Raubtiere mit Fähigkeiten ausgestattet sind, zu erbeuten, haben Beute die Fähigkeit, sich zu tarnen, zu laufen, oder zu fliegen oder anderweitig was zum wahrnehmen, um nicht erbeutet zu werden.

Fairness existiert in der Natur, nur der Mensch hört nicht so viel davon. Lustigerweise beschweren wir uns aber immer wieder, aber eigentlich sitzen wir nur in der Suppe, die sich ein paar der Vertreter unserer Rasse immer wieder für uns ausdenken.

Vielen ist der Planet nicht egal, aber können nichts tun, da es anderen wiederum egal ist und lieber nicht auf Geld verzichten und weiter die Luft verpesten, oder Autos fahren, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder anderen Löhne kürzen, um den Gewinn zu maximieren usw.

Die Unfairness ist mehr was von Menschen Erschaffenes.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 00:49
Alphabetnkunst schrieb:Auch da, wo Raubtiere mit Fähigkeiten ausgestattet sind, zu erbeuten, haben Beute die Fähigkeit, sich zu tarnen, zu laufen, oder zu fliegen oder anderweitig was zum wahrnehmen, um nicht erbeutet zu werden.
Das sind die Grundlagen der Evolution.

Meinst du ein Wombat legt würfelförmigen Kot weil er auf ein faires Würfelspiel hofft? Jedes Insekt, jeder Fisch und im Grunde alles ist aufeinander abgestimmt. Dass es unsere Planeten gibt ist auch kein "Glück" ...nur eine Entstehung durch aufeinanderfolgendes Ereignisse.


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whoknows111
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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 01:41
Alphabetnkunst schrieb:Auch da, wo Raubtiere mit Fähigkeiten ausgestattet sind, zu erbeuten, haben Beute die Fähigkeit, sich zu tarnen, zu laufen, oder zu fliegen oder anderweitig was zum wahrnehmen, um nicht erbeutet zu werden.
Diese Fähigkeit das nennt man natürliche Auslese oder Survival of the fittest und hat nichts mit Fairness zu tun.
Die Natur für sich betrachet ist nicht fair oder unfair, sondern unparteiisch - artspezifisch ist jedes Tier enger oder weiter in der Räuber-Beute-Beziehung eingebunden. Lotka-Volterra-Regeln genannt.

Was Du meinst ist das Bewusstsein des Menschen, und das können auch andere Tiere - irrational zu handeln und dabei seine Lebensgrundlage auszurotten, nur das der Mensch eine höhere Effizienz darin zeigt.
Alphabetnkunst schrieb:Vielen ist der Planet nicht egal, aber können nichts tun, da es anderen wiederum egal ist und lieber nicht auf Geld verzichten und weiter die Luft verpesten, oder Autos fahren, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder anderen Löhne kürzen, um den Gewinn zu maximieren usw.
Du kritisierst damit oberflächlich nur eine Wirtschaftsform, die der Natur des Räubers naheliegt - den Kapitalismus Raubkultur aber das Problem liegt meiner Meinung nach im Individuum selbst.
Alphabetnkunst schrieb:Die Unfairness ist mehr was von Menschen Erschaffenes.
Das denke ich auch.
Fairness ist die Einstufung artspezifischen Verhaltens des Menschen untereinander und solange das Gegenüber wie ein Mensch denken kann ist es rein biologisch betrachtet zwangsläufig unfair, da es als biologische Grundeinheit ein Fressfeind mit ähnlichen Voraussetzungen ist und seinen persönlichen Vorteil suchen wird.


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Samsaraa
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03.06.2018 um 01:52
Das Leben ist nicht fair. Aber jeder kann was für sein Leben tun. Vor allem in Deutachland.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 01:59
Ich bin schon einige Jahre stille Mitleserin dieses Forums. Leider ist mein Bruder plötzlich im Januar 2018, verstorben und die Überschrift seiner Traueranzeige (die ich verfasst habe), lautete "Das Leben ist nicht fair". Mein Bruder war immer warmherzig, gutgelaunt, gutaussehend, vielseitig interessiert, Musiker, hat nie geraucht oder Alkohol getrunken und sich vegan ernährt. Ich war heute mit meiner Mutter an seinem Grab und es ist einfach für unsere Familie eine Tragödie. Mein Bruder hatte an einem Januarmorgen 2018, morgens im Bad einen Herzstillstand erlitten, wurde mehrfach reanimiert, war noch einen Tag im künstlichen Koma und dann versagte sein Herz. Ich war die ganze bei ihm und er war gerade erst 47 Jahre alt.
Sein Haus, sein Projekt, war gerade eine Woche vor der Fertigstellung, in das er seine ganze Kraft gesetzt hatte. Ich bin unendlich traurig.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 02:42
whoknows111 schrieb:Diese Fähigkeit das nennt man natürliche Auslese
Und die Auslese ist fair.
Jedes Lebewesen hat die Möglichkeit, zu überleben.
Weil entweder kann er gut jagen, oder sich gut schützen.
Und die Evolution, also die Natur, gibt beiden Parteien Mittel. Und das ist Fairness und sie kommt von der Natur.
whoknows111 schrieb:Du kritisierst damit oberflächlich nur eine Wirtschaftsform, die der Natur des Räubers naheliegt - den Kapitalismus Raubkultur aber das Problem liegt meiner Meinung nach im Individuum selbst.
Ich kritisiere nichts und auch nicht das System und auch nicht oberflächlich, ich bringe lediglich Beispiele an, die nur unterstreichen sollen, was ich nahelege, denn erstens: das System ist aus Menschenhand, zweitens: spreche ich hierbei genau die Individuuen der Menschen an, auf der die eine Seite das will, die andere aber das, aber obwohl vielen Menschen der Planet nicht egal ist, können sie nicht verhindern, dass andere ihn kaputt machen. Dabei betrifft der Planet uns allen.
Das ist, als würde ich unser Haus zerstören, auch wenn es mit dir gehört, aber du könntest mich nicht daran hindern und ich kassiere noch dabei.
Sowas macht die Natur aber nicht.
In der Natur hat jeder seinen Lebensraum und den kann er artspezifisch für sich auch sichern.
Und: wir zerstören auch noch den Planeten der Tiere.
Das macht alles der Mensch. Die Natur würde nicht auf diese Idee kommen, auch wenn sie mal die Bedingungen ändert. Aber auch hier haben Tiere die Fähigkeit, sich anzupassen.
Ataraxie schrieb:Das sind die Grundlagen der Evolution.
Ich kann mich auch gerne wiederholen: was ist deiner Meinung nach die Evolution? Was aus der Natur oder dem Chemiekasten?
Ataraxie schrieb:Meinst du ein Wombat legt würfelförmigen Kot weil er auf ein faires Würfelspiel hofft?
Ich habe selten so eine Frage gelesen, bei der ich mich dann selbst fragen muss, was sie mit meinen Aussagen zu tun hat.
Ich glaube nicht, dass ein Wombat ein faires Spiel spielen will, sondern dass Tiere die Möglichkeit haben, gut zu jagen, oder sich zu schützen.
Unfair wäre es, wenn einer gut jagen kann und der andere nichts hätte, womit er sich schützen könnte.
Aber da die Natur ihnen diese Möglichkeit bietet, ist es ein faires Gefecht. Ein Ausgleich, fair.


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Touch
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03.06.2018 um 05:58
Alphabetnkunst schrieb:Und die Evolution, also die Natur, gibt beiden Parteien Mittel. Und das ist Fairness und sie kommt von der Natur.
Ist immer schön alles auf die Natur zu schieben und das sie fair sei. Ganz schön was mächtig "die Natur". Ich frage hier mal nicht nach Gott, ich frage "wer ist "die Natur"?

Ich weiß um diese Zeit nicht von wem das Zitat stammt, aber tatsächlich ist es so "der Mensch ist die größte Naturkatastrophe aller Zeiten"
Und von wegen "nicht parteiisch". Fragen wir die Mächtige doch einfach mal warum sie Verstand und Einsicht nicht gleichermaßen verteilt hat damit es für alle Lebewesen die gleiche Ebene ergibt.
Alphabetnkunst schrieb:das System ist aus Menschenhand,
Dem kann ich voll zustimmen.
Fragen wir uns doch einmal warum Mensch Regeln, Gesetze und auferlegte Moralvorstellung auferlegt bekommen muss wenn die Mächtige doch so fair und unparteiisch ist.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 06:13
Touch schrieb:Ist immer schön alles auf die Natur zu schieben und das sie fair sei. Ganz schön was mächtig "die Natur". Ich frage hier mal nicht nach Gott, ich frage "wer ist "die Natur"?
Die Natur ist die Natur. Alles, was ganz natürlich geschieht und sich frei entwickelt.
Alles andere wäre ein Fall für die Philosophie.
Touch schrieb:Dem kann ich voll zustimmen.
Fragen wir uns doch einmal warum Mensch Regeln, Gesetze und auferlegte Moralvorstellung auferlegt bekommen muss wenn die Mächtige doch so fair und unparteiisch ist.
Weil der Mensch eben nicht fair ist und derjenige ist, der unfair handeln kann.
Und nur weil es Gesetze und Regeln gibt, handelt der Mensch immer noch nicht fair und gerecht.
Deswegen ist unser aller Leben auch nicht fair.


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Touch
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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 06:24
Alphabetnkunst schrieb:Und nur weil es Gesetze und Regeln gibt, handelt der Mensch immer noch nicht fair und gerecht.
Wohl wahr. Stellen wir...oder doch nur ich, fest, dass sich die Mächtige nicht bändigen lässt. Sie tut was sie will und handelt, warum auch immer, ungerecht.


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03.06.2018 um 09:47
Alphabetnkunst schrieb:Fairness existiert in der Natur, nur der Mensch hört nicht so viel davon. Lustigerweise beschweren wir uns aber immer wieder, aber eigentlich sitzen wir nur in der Suppe, die sich ein paar der Vertreter unserer Rasse immer wieder für uns ausdenken.
Nein, Fairness hat damit nix zu tun. Selektion wohl eher

Btw heißt es richtigerweise Spezies und nicht Rasse.
Alphabetnkunst schrieb:Und die Auslese ist fair.
LOL


Also solange keine klar Definition von Fair existiert wird es schwer das zu beurteilen im bezug auf die Natur.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 13:07
Alphabetnkunst schrieb:Der Mensch hat aber einen Intellekt, worum es hier eigentlich gehen würde, wäre Empathie.
Nicht jeder ist dazu fähig oder jemand ist nur eingeschränkt dazu fähig, manche sind wahre Empathen.
Aber in einem System, in dem dich Empathie “schwach“ macht und keinen Erfolg garantiert, sind das wieder unglaublich miese Voraussetzungen oder Begabungen, die dich nicht weiterbringen.
Du spezifizierst - ich verallgemeinere.
Denn Unfairness gibt es auch ohne gesellschaftliche Zwänge und Normen.
Siehe mein Todesbeispiel oder das Beispiel, ohne eigenes Zutun in irgendeine Sippschaft/in ein Land geboren zu werden...


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 13:25
Das Leben ist nicht fair. Ich denke da sind sich die meisten einig.
Weltweit passieren Tragödien, Menschen, Tiere leiden und sterben und man versucht, irgendetwas oder jemandem die Verantwortung oder Schuld zuzuweisen, Erklärungen zu finden. Besonders schön dargestellt finde ich es in der Serie 'a Series of unfortunate Events'.

Aber das Leben ist auch nicht unfair. Es passieren auch tolle Dinge, einfach so, ohne besonderen Grund.

Das Leben ist halt, was es ist, eine Reihenfolge zufälliger Ereignisse.

Daher würde ich eher meinen Fokus bei der Diskussion auf das menschliche Verhalten legen. Denn wir können unser Leben durch unser Verhalten und Denken vielleicht etwas fairer gestalten, als es ist.
Bin ich nett/fair/was auch immer zu meinen Mitmenschen, steigert das natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass diese ebenso nett/etc. zu mir sind. Und somit steigert sich auch gewissermaßen mein Wohlbefinden.

Man kann selber mit seinem Handeln die Fairness in der Welt zu einem bestimmten grad beeinflussen.


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Das Leben ist nicht fair

03.06.2018 um 17:54
Touch schrieb:Wohl wahr. Stellen wir...oder doch nur ich, fest, dass sich die Mächtige nicht bändigen lässt. Sie tut was sie will und handelt, warum auch immer, ungerecht.
Klar, wir könnten, wenn wir wollten, wir wollen nur nicht.
Fedaykin schrieb:Nein, Fairness hat damit nix zu tun. Selektion wohl eher
Ja, und die Selektion verläuft fair.
Fedaykin schrieb:Also solange keine klar Definition von Fair existiert wird es schwer das zu beurteilen im bezug auf die Natur.
Das habe ich doch beschrieben.
In der Auslese rüsten sich beide Seiten, nicht nur eine.
Skorpiusa schrieb:Siehe mein Todesbeispiel oder das Beispiel, ohne eigenes Zutun in irgendeine Sippschaft/in ein Land geboren zu werden...
Das musst du jetzt noch mal genauer erklären.


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Das Leben ist nicht fair

05.06.2018 um 11:16
Negev schrieb am 31.05.2018:Die Frage ist, verändert diese Erkenntnis das Verhalten?

Als Kind lernen wir Ehrlichkeit, Mitgefühl, Respekt und Fairness. Das sind Punkte, die in einer kleinen Gruppe zweifelsohne wichtig sind (Familie, Freunde, Geschäftspartner) und funktionieren! Aber funktionieren sie auch gegenüber Fremden bzw. der Gesellschaft gegenüber?

Wie verhaltet ihr euch gegenüber Fremden (von denen ihr keinen Nutzen für euch und eurer Gruppe erwartet)?
Was denkt ihr, wie sich andere Menschen gegenüber euch verhalten?

Würde die Gesellschaft (also die Politik) von jedem Fairness einfordern oder Bedingungen schaffen, die faire Verhältnisse schaffen könnten - wäre das Leben dann fair?
Natürlich ist das Leben nicht fair. Wer hätte das je behauptet - zumal jeder unter "Fairness" etwas anderes verstehen würde.

Das Leben muss keinen Spass machen, es muss auch nicht schön sein, nicht mal glücklich oder auch nur zufrieden machen. Das steht nirgendwo festgeschrieben. Wir müssen es nur irgendwie bis zum Ende durchhalten.

Ehrlichkeit, Mitgefühl, Respekt und Fairness. Grosse Worte allemal. Und irgendwie wie Beton - Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Ich bin nicht auf der Welt, um mich beliebt zu machen. Folglich erarbeite ich mir eine eigene Meinung zu Dingen und äussere sie auch. Mit den Reaktionen kann und muss ich leben. Ich lasse mir doch nicht den Mund verbieten. Wer schweigt, stimmt zu!

Natürlich gibt es Situationen, in denen es darum geht, taktisch klug vorzugehen. So wird es nichts mit der Gehaltserhöhung, wenn ich meinem Chef gleich noch in der Zimmertür sage, was für eine grässliche Krawatte er trägt "Daran würde ich mich nicht mal erhängen!". Auch für die Beziehung ist es nicht förderlich, wenn man der Eheliebsten über den Frühstückskaffee sagt, sie sähe aus wie eine abgehalfterte Crackhure (auch wenn's stimmt).

Wie ich mich "Fremden" oder "der Gesellschaft" gegenüber verhalte? Üblicherweise nicht anders, als anderen im Nahbereich gegenüber auch. "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!!" (Het Oma jümmers seggt)

Wie sich andere mir gegenüber verhalten, ist mir, wahrscheinlich bedingt durch Alter und Lebenserfahrung, ziemlich egal.

Hope for the best, be prepared for the worst and fuck for what others think!


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Das Leben ist nicht fair

06.06.2018 um 02:55
Doors schrieb:Das Leben muss keinen Spass machen, es muss auch nicht schön sein, nicht mal glücklich oder auch nur zufrieden machen. Das steht nirgendwo festgeschrieben. Wir müssen es nur irgendwie bis zum Ende durchhalten.
Das Leben ist doch das, was jeder für sich entscheiden sollte. Ganz gewiss nicht sollte das jemand für mich entscheiden. Genauso wenig muss ich jemanden reich machen und selbst am Armutsstock klammern. Dann soll ich keine Gesetze brechen, um mir nicht doch ein wenig Wohlstand zu gönnen.
Ab da beginnt aber die Ungerechtigkeit.
Jemand ist so weit, dass er für sich entscheiden könnte, aber da kommen andere, die andere Regeln festsetzen. Gut? Nicht im Geringsten. Doch wir sitzen hier und versuchen noch, alles schön zu reden.

Hier kommen meine eigenen Worte:
Das Leben muss Spaß machen. Weißt du wieso? Weil es deins ist. Dann noch dein einziges.
Das eigene Leben ist wertvoll.
Das sollte man nutzen, man selbst hat es nur geliehen bekommen. Andere sollen dafür entscheiden?
Nein. Ich habe ganz gewiss keinen freien Willen bekommen, um mich an einen fremden Willen zu binden.
Ich habe eine eigene Persönlichkeit, aber nicht, um zu sein wie andere.
Und ich habe nicht ne eigene Meinung, um die der anderen nachzuquatschen.

Im Endeffekt ist also das, was nicht festgeschrieben ist, dass das, was mir gehört, andere so nutzen, als wäre es ihres.

Es muss nirgendwo feststehen, dass ich ein schönes Leben haben sollte, das ist nämlich schon selbstverständlich, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich es für richtig halte, ohne dass eine dritte Instanz darüber mitentscheidet oder es irgendwo festlegt, sprich: fest schreibt.


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Das Leben ist nicht fair

06.06.2018 um 10:00
Doors schrieb:Auch für die Beziehung ist es nicht förderlich, wenn man der Eheliebsten über den Frühstückskaffee sagt, sie sähe aus wie eine abgehalfterte Crackhure (auch wenn's stimmt).
Hahahahahaha..herrlich 😂😂😂😂

Nein das Leben ist nicht fair..man bekommt so viele rollen verpasst in seinem leben und da muss man wie Doors sagt, taktisch klug rangehen....irgendwann aber wenn man soweit is, also wenn man anfängt richtig in sich selbst zu horchen, kann man so einige wegwerfen und andere rollen verbessern oder verändern..führt alles zu konsequenzen, aber nicht nur schlechte.
...dat leben is nich fair aber man kann dafür sorgen, dass man sch abgrenzt so gut es geht und anfängt bereiche zu erobern die man wirklich erobern will.
Was so das system an sich angeht, da is man iwie immer doch drin...is halt so..aber viele dinge muss man nicht mitmachen. Man kann überall immer so seinen persönlichen stempel aufdrücken..sei er noch so winzig.

Ich glaube auch sehr oft, dass man bei so einigen dingen im leben - das leben "durchhalten" muss weil eben das klüger is oder eben zu viele andere dranhängen.....ich arbeite aber trotzdem langfristig daran iwann wirklich so zu leben wie ich möchte..aber das braucht auch stärke und rückgrat..


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06.06.2018 um 10:48
Alphabetnkunst schrieb:Ja, und die Selektion verläuft fair.
Nein, wie kommst du darauf? Wie ich sagte, müsstest du Fari Allgemeingülitg definieren, was nicht geht weil es eine rein subjektive Menschliche Schöpfung ist.

Niemand in der Wissenschaft oder Biologie spricht von Fairness...
Alphabetnkunst schrieb:In der Auslese rüsten sich beide Seiten, nicht nur eine.
Es rüstet sich niemand, es gibt auch keine Seiten. Und was hat das mit Fair zu tun? Fairness ist nicht umsonst ein Begriff der aus der Welt des Spiels entstammt wo nach klaren Grenzen und Regeln gespielt wird.
Alphabetnkunst schrieb:as Leben ist doch das, was jeder für sich entscheiden sollte.
Geht, ja nicht so wirklich, nicht mal die Teilnahme am Leben ist eine eigene Entscheidung


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Das Leben ist nicht fair

06.06.2018 um 10:48
Alphabetnkunst schrieb am 03.06.2018:Fairness existiert in der Natur
Das hat nichts mit Fairness zu tun, sondern damit, dass alle Beutetiere, die zu langsam etc. waren, ausgestorben sind.
Alphabetnkunst schrieb am 03.06.2018:aber können nichts tun
Können schon. Aber sie müssten verzichten. Und das machen die allerwenigsten.
Alphabetnkunst schrieb am 03.06.2018:Und die Auslese ist fair.
Jedes Lebewesen hat die Möglichkeit, zu überleben.
Völliger Unfug. Du siehst nur das Ergebnis einen völlig unfairen "Wettkampfes", bei dem jeder Beteiligter nur dann besonders gut überlebt und weiter kommt, wenn er Beute oder Feinden besonders trickreich oder rigoros überlegen ist. Dass dazu auch gehört, seine Beute nicht völlig auszulöschen, versteht sich von selbst. Diese Jäger sind nämlich auch ausgestorben.

Du hast ein wirklich hanebüchenes Verständnis von natürlichen Vorgängen. Du "vermenschlichst" sie und überträgst menschliche Möglichkeiten und Verhaltensweisen auf solche Vorgänge.

Wenn ein Löwe eine Gazelle sieht und hungrig ist, versucht er sie zu fressen. Punkt.
Wenn diese Gazelle verwundet ist oder sonst besonders schutzwürdig, frisst er sie auch und sogar erst recht. Wenn es die letzte Gazelle dieser Art ist, wenn es eine Gazelle ist, die kleine Kinder hat, frisst er sie auch. Da gibt es keine Fairness.
Wenn ein neuer Räuber in ein Gebiet kommt, in dem er überlegen ist, rottet er u.U. alle Beutetiere aus (und stirbt dann ebenfalls). Wenn eine Spezies in ein neues Gebiet vordringt, verdrängt sie u.U. - völlig unfair - andere dort angestammte Spezies.

Weil der Natur Fairness völlig fremd ist. In der Natur überlebt derjenige, der am besten angepasst ist. Und das Ergebnis scheint dann ausgewogen zu sein, weil es sich natürlich auf einem bestimmten Status einpendelt.
Aber genau so wäre es falsch zu sagen, das Meer sei fair, weil es mal Ebbe und mal Flut gibt und es dem Land ermöglich, mal mehr und mal weniger Raum einzunehmen.


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Chu
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Das Leben ist nicht fair

06.06.2018 um 12:07
Was soll denn bitte Fair sein?

Ich glaube, "Fair" ist in vielen Fällen einfach ein Luxusproblem.
Für mich kann höchstens das Handeln anderer Menschen fair oder unfair sein. Das beziehe ich auf Personen. Aber doch nicht auf das Leben. Das Leben kommt ja nicht an und sagt "So ihr Penner, ihr wart immer nett und freundlich, ich schenke euch mal Krebs". Leben ist biologisch.
Wenn etwas unfair sein kann in dem Sinne, den ich hier die ganze Zeit Lese, dann ist es das Schicksal oder whatever.
Frage mich immer, wieso man einen Schuldigen braucht, wenn Scheiße passiert.

Shit happens, friss oder stirb. Wenn man nichts dran ändern kann, dann muss man es so hinnehmen. Aber wieso dieses Rumgegrolle? Böses Leben! Easy.


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XUnknownX
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06.06.2018 um 12:36
Negev schrieb am 31.05.2018:Das Leben ist nicht fair
Das Problem liegt im Gesellschaftssystem und nicht im Leben.


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