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Macht Geld glücklich?

136 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Glück

Macht Geld glücklich?

21.08.2018 um 12:12
Mich jedenfalls nicht, eher nervt mich das Geld, es ist ja nicht so als ist Geld gesichert. Es ist unstetig, man muss für das Geld sorgen etc. sonst ist es weg. Nimmt man zusätzlich Schulden für eine Investition auf, dann ist man sofort langfristig gebunden. Sicher wenn ich Milliarden hätte aber dann hab ich wieder Stress es sinnvoll einzusetzen, jedenfalls würde mich der Gedanke hinrichten Milliarden zu haben während Menschen verhungern. Es beruhigt denn man weiß was am nächsten Tag auf dem Tisch steht aber glücklich...


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Macht Geld glücklich?

21.08.2018 um 12:18
Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.


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Macht Geld glücklich?

21.08.2018 um 13:26
Macht kein Geld glücklicher?

"Arm aber glücklich" - diesen Spruch kann sich nur ein Reicher ausgedacht haben, um den besitzlosen Pöbel zu beschwichtigen und davon abzuhalten, ihn an der nächsten Laterne aufzuknüpfen.
Nein, Armut macht nicht glücklich - schafft auch keine Freunde. Es ist nämlich nicht so, dass der Arme irgendwie glücklicher, solidarischer oder freundlicher ist, als der Besserverdienende.
Schon mal zugesehen, wie freundschaftlich sich die "Bahnhofsszene" um die letzte Flasche Bier prügelt, wie der Junkie seinen besten Kumpel für einen Schuss verpfeift oder die Strassengang im "Problemviertel" die Nachbarkids abzockt?
Nein, Not macht zwar erfinderisch - aber nicht den besseren Menschen.
Not kennt kein Gebot - nicht mal das der Freundschaft.

Aber schon schön, wenn junge Menschen auf das idealisierte Bild von zufriedener Armut hereinfallen. Das sichert den Bestand der Klassengesellschaft. Kapital und geschäftsführende Regierung werden es Euch danken - in aller Freundschaft und unentgeltlich, natürlich.


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Macht Geld glücklich?

21.08.2018 um 13:35
Doors schrieb:Nein, Not macht zwar erfinderisch - aber nicht den besseren Menschen.
Not kennt kein Gebot - nicht mal das der Freundschaft.
Das ist leider nur zu wahr...
Und manchmal habe ich das Gefühl , dass das durchaus gewollt ist.
So lange wir uns gegenseitig zerfleischen, wird sich das System nicht Ändern.
Wie so auch....


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Macht Geld glücklich?

22.08.2018 um 11:38
Machiavelli89 schrieb: In der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft gibts aber sicherlich viele viele Menschen die darunter leiden kein oder nicht genug Geld zu haben.
Klar können auch Menschen in heutiger Zeit in unserer Gesellschaft "leiden", wenn sie weniger als 100.000 $ Einkünfte haben. Mein Mitleid mit den Menschen in Deutschland, die 20.000 - 35.000 Euro im Jahr zur Verfügung haben, für mehrere Köpfe versteht sich, hält sich in Grenzen.

... und "genug" hat der Mensch nie, wenn ihm nur immer wieder eingetrichtert wird, welcher Dinge er bedarf.

Für mich ist es aber unschön, zu beobachten, daß mit "Armut" und "Klassengesellschaft" immer wieder Politik gemacht werden kann.


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Macht Geld glücklich?

22.08.2018 um 15:06
tonnenfieber schrieb:Für mich ist es aber unschön, zu beobachten, daß mit "Armut" und "Klassengesellschaft" immer wieder Politik gemacht werden kann.
Die Anführungszeichen lassen vermuten, dass es deiner Meinung nach keine Armut und keine Klassengesellschaft in Deutschland gibt, oder worauf willst du hinaus?


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22.08.2018 um 15:27
@groucho

Ja, die Schicht der neureichen Sozialhilfe-Empfänger beutet unser Land aus, wenn sie im Rolls-Royce zur Tafel fährt, um sich Sekt und Kaviar for free holen!

Und dann noch diese unverschämt reichen allein Erziehenden und Rentnerinnen. Die verprassen ihre Milliarden nur so.


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Macht Geld glücklich?

22.08.2018 um 16:14
Doors schrieb:
Ja, die Schicht der neureichen Sozialhilfe-Empfänger beutet unser Land aus, wenn sie im Rolls-Royce zur Tafel fährt, um sich Sekt und Kaviar for free holen!
Höre ich da jemanden "spätrömische Dekadenz" raunen? :D


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22.08.2018 um 22:03
@groucho

Ach ja, der seelige Herr Westerwelle.


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22.08.2018 um 23:13
Hallo @alle !

Bei dem Thema und den letzten Beiträgen fällt mit ein Sprichwort ein :
Wo Geld ist, ist auch der Teufel, wo kein Geld ist, ist er gleich zweimal.

Gruß, Gildonus


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22.08.2018 um 23:32
Gildonus schrieb:Wo Geld ist, ist auch der Teufel, wo kein Geld ist, ist er gleich zweimal.
Kommt das von irgendwelchen religiösen Fanatikern?

Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, das kein Geld der Welt einen Partner ersetzt, der Hirn und Humor hat und einige Interessen
(die kosten natürlich auch).


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Macht Geld glücklich?

23.08.2018 um 11:21
Hallo @Bauli , hallo @alle !
Bauli schrieb:Kommt das von irgendwelchen religiösen Fanatikern?
Das glaube ich eher nicht, du Scherzbold !

Religiöse Fanatiker, zumindest die christlich Fundamentalen, haben keine Probleme hinter Geld und Geldwirtschaft den Teufel zu vermuten. Das er aber da, wo kein Geld ist, zweimal sein soll, kann schon nicht sein. Den Teufel gibt es ja nur einmal !

Armut wird eher als "göttliche Prüfung" oder "gottgefällig" angesehen, schließlich geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das ein Reicher in den Himmel kommt. Da hat der Teufel kaum eine Chance seine Arbeit zu machen und die Menschen zu verderben.

Solltest du von "Reichtum geplagt" sein und befürchten nicht das "götliche Himmelreich" zu erlangen, bekommst du einen Tip : Geben ist seliger als nehmen, und ich nehme in dem Fall "gern und viel". Deine Seeligkeit im Jenseits liegt mir am Herzen.


Gruß, Gildonus


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23.08.2018 um 11:31
Bauli schrieb:Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, das kein Geld der Welt einen Partner ersetzt, der Hirn und Humor hat und einige Interessen
Hat auch niemand behauptet. ABer Geld und Wohlstand machen es durchaus leichter diesen Partnern zu begegnen.


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Macht Geld glücklich?

24.08.2018 um 12:00
tonnenfieber schrieb:Für mich ist es aber unschön, zu beobachten, daß mit "Armut" und "Klassengesellschaft" immer wieder Politik gemacht werden kann.
groucho schrieb:Die Anführungszeichen lassen vermuten, dass es deiner Meinung nach keine Armut und keine Klassengesellschaft in Deutschland gibt, oder worauf willst du hinaus?
Es gibt Armut und Klassengesellschaft, keine Frage. Wenn die Anführungszeichen verwirren, behalte ich sie.

"Armut
....
Die Herkunft des zugrundeliegenden Adjektivs arm ist zwar umstritten, wird aber mehrheitlich auf die germanische Wurzel *arҍma- zurückgeführt, das „vereinsamt, verwaist, verlassen“ bedeutet und mit griech. erḗmos (ἐρῆμος) „einsam“ in Verbindung gebracht wird.
...
Im weiteren und übertragenen Sinn beschreibt Armut einen Mangel. Der Inhalt des ins Allgemeine übertragenen Begriffes variiert je nach historischem, kulturellem oder soziologischem Kontext und basiert teilweise auf subjektiven und zum Teil emotionalen oder kulturell geprägten Wertvorstellungen."

Wikipedia: Armut

Armut hat ursprünglich nix mit Geld zu tun. Armut ist ein verlassen sein, oder einsam sein, ein Mangel.

Wie sollte ich bezweifeln, dass es Menschen gibt, die verlassen sind, oder sich verlassen fühlen? Ich lehne aber ab, Armut an Zahlen festzumachen, die dann Rechte und finanzielle Ansprüche legitimieren, was wiederum die erlernte Hilflosigkeit fördert und Stigmata zementiert.

Und klar gibt es eine Klassengesellschaft (der Ursprungsbegriff geht ja auf eher zwei Klassen zurück), aber so, wie es ein Lexikon beschreibt:

"Die Einteilung der Gesellschaft in versch. Klassen geht davon aus, dass sich die Soziale Ungleichheit auch nach der Abschaffung der Standesprivilegien (Ständische Gesellschaft) auf Grund bestimmter Systemmerkmale beschreiben lässt. Infolge der grundsätzlich rechtl. Gleichheit der Individuen beruhen die sozialen Ungleichheiten im Konzept der K. nicht mehr auf der Geburt wie in der feudalen ständ. Ordnung, sondern auf funktionalen gesellschaftl. Zusammenhängen. Die Mitglieder einer Klasse zeichnen sich durch eine strukturell gleiche Stellung im Wirtschaftsprozess und damit durch eine ähnliche soziale Lage, durch gemeinsame Interessen und unter bestimmten Bedingungen durch ein gemeinsames Bewusstsein dieser Lage aus."
http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15984.php

"Mehr "Klassen-Bewusstsein" heißt auch: Abschied nehmen von manchen bequemen Illusionen....
Umgekehrt muss man sich von der Illusion verabschieden, die Armut abschaffen, die Unterschicht zur bürgerlichen Mittelklasse machen oder soziale Ungleichheit überhaupt aufheben zu können - und sei es auch nur in der rührenden, typisch deutschen Schrumpfvision von der "Angleichung der Lebensverhältnisse". Auch hier kann "Klassen-Bewusstsein" zu jener Annäherung an die Wirklichkeit verhelfen, die effektive Sozial-, Struktur- oder Wirtschaftspolitik erst ermöglichen. ....
"Klassen-Bewusstsein" als Einsicht in die Realitäten der gesellschaftlichen Struktur und der sozialen Ungleichheit ist deshalb ein Projekt bürgerlicher Aufklärung."
(Paul Nolte)
https://www.zeit.de/2001/02/Unsere_Klassengesellschaft/seite-3


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24.08.2018 um 12:56
tonnenfieber schrieb:Ich lehne aber ab, Armut an Zahlen festzumachen, die dann Rechte und finanzielle Ansprüche legitimieren,
Warum?
tonnenfieber schrieb:was wiederum die erlernte Hilflosigkeit fördert und Stigmata zementiert.
Neoliberales FDP-Gequatsche.....


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Macht Geld glücklich?

24.08.2018 um 13:07
groucho schrieb:Warum?
Weil einsam sein, und allein gelassen werden, ganz andere Facetten hat, als Zahlen ausdrücken.
groucho schrieb:Neoliberales FDP-Gequatsche.....
Deine Meinung sei dir ungenommen.


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Macht Geld glücklich?

24.08.2018 um 13:14
tonnenfieber schrieb:Weil einsam sein, und allein gelassen werden, ganz andere Facetten hat, als Zahlen ausdrücken
Ja und?
Allgemein versteht man unter Armut eben ein "zu wenig" an Geld und somit auch ein "zu wenig" an gesellschaftlicher Teilhabe.

Darüber möchtest du nicht reden, weil man dann ja was ändern müsste?


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24.08.2018 um 13:42
Allgemeinplätze interessieren mich nicht so sonderlich. Armut hat nichts mit Geld im eigentlichen Sinn zu tun. Zu wenig hat man immer, ich bin nie jemanden begegnet, der "genug" hatte, außer Menschen die des Lebens müde geworden waren. Woran ich teilnehmen möchte, entscheide ich gerne selbst.
groucho schrieb:Darüber möchtest du nicht reden, weil man dann ja was ändern müsste?
Reden hilft nur insofern, Standpunkte, Bedürfnisse, Befindlichkeiten, Erwartungen zu formulieren. Einsam sein und allein gelassen zu werden, ändert sich nur durch eigenes und anderes Hand-eln. Was ich heraushöre ist, daß du das eigene und das Handeln der anderen in verbindliche, allgemeingültig, überprüfbare, Gesetzmäßigkeiten überführen möchtest.


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24.08.2018 um 13:52
tonnenfieber schrieb:Armut hat nichts mit Geld im eigentlichen Sinn zu tun.
Äh.....gut , vielen Dank für das "Gespräch"


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24.08.2018 um 17:07
@groucho

Die Armut kommt von der Powerteh - das wusste schon Fritz Reuter im 19. Jahrhundert.


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