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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

126 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesundheit, Ernährung, Fett, Bauch, Beine, PO, Lifehacks

Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

31.10.2018 um 14:27
FerneZukunft schrieb:Nein, ich bin nicht magersüchtig!
Hab ich mir auch immer gesagt. Wog zwar auf 1,75m zeitweise nur noch 52kg, aber es gab und gibt ja immerhin noch viel dünnere Exemplare. Und jemand mit einer Magersucht, findet auch immer irgendwo eine Stelle, die einem zu dick vorkommt.

Mir ging es auch weniger um mein Aussehen (ich wusste, dass ich dünn bin), sondern vielmehr hat die Zahl auf der Waage mein tägliches Leben bestimmt. Ich wollte absolute Kontrolle über diese Zahl, wog mich täglich mehrmals und wenn ich nur 200 Gramm zu viel drauf hatte, hungerte ich so lange, bis die wieder weg waren.

Sobald in irgendeiner Weise eine Kontrollsucht (sei es über die einen sich selbst vorgeschriebene Anzahl an Mahlzeiten pro Tag oder die Zahl auf der Waage) entsteht, muss man sich eingestehen, dass man ein Problem hat.

Das ist meine Meinung und Sorry, da bin ich einfach rigoros. Das geht natürlich auch in die andere Richtung, Stichwort Esssucht. Ist aber hier eben auch nicht Thema.

Die Kalorien, die du an einem Tag zu dir nimmst, scheinen kaum über 800 zu liegen, oder?


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

31.10.2018 um 14:35
Kältezeit schrieb:1,75m zeitweise nur noch 52kg,
Das ist echt zu wenig!
Ich bin 169cm und wiege 53 Kg – seit ewig (mit Ausnahme der Schwangerschaften natürlich, aber ich hatte immer spätestens nach 6 Monaten wieder meine 53 kg)
Kältezeit schrieb:Mir ging es auch weniger um mein Aussehen
Mir geht es nur ums Aussehen und ich gefalle mir mit 53 kg am besten.

Es ist schön, dass Du Dich selbst herausgezogen hast – bist ein Vorbild für viele!


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

31.10.2018 um 15:17
FerneZukunft schrieb:bist ein Vorbild für viele!
Glaube ich nicht. Mit Süchten und Abhängigkeiten verhält es sich meistens so, dass, wenn man sich herauswindet, eine andere bereits wartet.

Trotzdem ist das noch sehr dünn und eigentlich auch zu wenig. Ich möchte dir aber nichts ausreden; das schafft man als Außenstehender sowieso nicht.
Geh aber bitte mal in dich und überleg dir, wieviel Zwang da vielleicht in dir steckt. Und frag dich nach dem außerplanmäßigen Essen heute Abend auch mal, ob du es nachträglich bereust oder doch, auch im Nachgang, genießen kannst.

Und jetzt beende ich das kleine OT mal. :D


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

31.10.2018 um 15:36
gastric schrieb:Das auf diesem bild hat ü1000kcal. Das liegt unter anderem an der mandelmussoße. Pack da noch fleisch dazu und zum nachtisch was entsprechend kalorienhaltigeres, als diesen mandelmilch"joghurt" und du kommst auf knappe 2000kcal. Dann noch nen glas saft statt wasser und schwupps ziel erreicht. Ich sagte bereits unterschätze den kaloriengehalt von lebensmitteln und mahlzeiten nicht.
@gastric
Danke, so sehe ich das nämlich auch. 2000kcal in einem Rutsch sind, zumindest aus meiner jetzigen Perspektive, wahrscheinlich eher kein Problem für mich. Da finde ich es eher schwer, die Kalorien über 2 Mahlzeiten und 1-2 Snacks im Auge zu behalten.
Plus, bei OMAD hat man halt noch die ganzen positiven Effekte von Insulinsensivität und dem Anstieg der Wachstumshormone HGH hat. Das man sich auch Zeit und Geld spart, durch das einmalige Zubereiten und Organisation von Nahrung pro Tag. Wie gesagt, ich strebe an, soweit mal zu kommen und dann kann ich mir eigentlich erst ne fundierte Meinung erlauben.

Was natürlich auch wichtig ist, ist genügend Schlaf! Und das man einfach nichts macht, was einen unter Stress setzt. Denn Stress führt auch zu erhöhten Kortisol-Levels.

@FerneZukunft
@Kältezeit
Wir haben alle verschiedene Körper, Alter, Aktivitätslevels und nicht zuletzt genetische Profile, lasst uns das mal berücksichtigen. Wenn sich die eine bei 53kg wohl fühlt und dies auch nicht Ergebnis einer crash Diät ist, sondern ihr über Jahre gleiches, permanentes, normales Gewicht dann finde ich daran überhaupt nichts verwerfliches. Ich möchte nicht auf 53kg runter, obwohl ich sogar etwas kleiner bin, weil ich nicht wirklich dünn sein möchte, sondern lediglich schlank und stark.
Was ich nicht möchte ist, mich nach dem Essen schuldig zu fühlen, oder konstant mit essen beschäftigt zu sein. Genauso wenig wie damit Zeit zu verbringen, sich für seine Reiterhosen, Doppelkinn und Rettungsring zu bemitleiden und selbst zu verabscheuen.
Da gibt’s eben noch was dazwischen, das Wohlfühl-Gewicht und der zufriedene, stabile Mensch.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

12.11.2018 um 20:21
@liefje

Hey Liefie, ich wollte dich mal
Ansprechen, habe eben erst deinen Beitrag gesehen und gelesen. Klingt toll, wir haben fast die selben Maße und ja, ich fühle mich auch sauwohl mit Intermittent Fasting. Habe die letzten 2-3 Wochen es auch ohne Probleme weiter durchgezogen und werde es auch weiter tun.
Wollte dich mal fragen, ob du Kalorien zählst, oder ob es einfach durch die Fastenzeit sich dein Gewicht so hält. So ein bisschen Nutella ist ja kein Drama!

Was mir auffällt ist nämlich schon, wie schnell ich bei 600-700 pro Mahlzeit ankomme. Ich esse zweimal täglich und liege so bei durchschnittlich 1600kcal pro Tag und Woche. Wollte bis Weihnachten auf 60kg runter, wobei mir mit meinen „neuen“ alten Retro Waage aufgefallen ist, dass ich anstatt 63kg, 61kg habe. Von daher ist mein Ziel nur noch, zu lernen das Gewicht zu halten (denke, das ist möglich).

Gerade experimentiere ich mit Protein und Kohlenhydraten herum. Versuche meine Protein Zufuhr hoch zuhalten und Carbs zu reduzieren. Weil es auch sättigender ist, Proteine zu essen, als Kohlenhydrate. Ich beobachte auch meinen Körper, wie er auf welches essen reagiert.
Interessant ist, dass ich Mittlerweile etwas angespitzt auf hohe Zuckerdosen reagiere. Ich kriege regelrecht Schweißausbrüche und Übelkeit, wenn ich viel Zucker esse. Muss ein Anzeichen für eine Umstellung in meinem Körper sein. Denn früher habe ich sehr viel süßes gegessen.
Aber ganz sein lassen möchte ich manche Naschereien auch nicht! An Diwali habe ich mich total mit indischen Plätzchen vollgefressen, und dann den zuckerschock meines Lebens ausgehalten.

@Macfo
Wie war denn dein Anfang, bist du jetzt mit dabei, oder doch nicht?

Grüße
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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

13.11.2018 um 02:06
Intervallfasten.... Das ist doch alles kokolores. Treibt Sport und ernährt euch gesund. Dann gibt es auch keine Probleme mit der Figur.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.11.2018 um 20:50
Also für mich is intermittend fasting das beste was ich je ausprobiert hab um mich körperlich gut und fit zu fühlen und auch was mein gewicht angeht.

Ich hab irgendwann im Sommer zufällig n video drüber bei youtube gesehn und da ich dieses Jahr nich ohne problem meine ein 2 kilo ausm winter wieder losgeworden bin wie sonst hab ich das halt ma ausprobiert. Hab damit begonnen meine malzeiten in nem 8 stunden fenster zu legen und dann halt 16 stunden nix gegessen.
War am anfang gar nich so leicht da ich sonst eigentlich den ganzen tag über gegessen hab ... wenn auch hauptsächlich obst. Hab mich aber schnell dran gewöhnt und dann auf 6 stunden reduziert und etwas später dann auf 4 stunden.

Damit komm ich ehrlich gesagt am besten zu recht weil ich im Grunde nur eine ausgedehnte malzeit habe die mit frühstück anfängt und dann mit dem hauptgang endet^^ Je nach tag ess ich dann so in nem zeitraum von meist 2 bis 4 stunden. Fühl mich super damit und hunger hab ich seit dem auch nich mehr wie früher wo ich eigentlich trotz essen den ganzen tag hungrig war. Das einzige was manchma halt blöd is dadurch is wenn ich ma appetit auf irgendwas habe außerhalb meiner esszeiten.. aber das gehört halt dazu und ich ess es dann halt am nächsten tag wenn ich noch lust drauf hab. Überhaupt hat das ganze nen positiven effekt auf mich was essen angeht.. ich hab auch nich mehr soviel bedarf nach nen haufen snacks wie chips oder naschkram... da genügt mir jetz wesentlich weniger.

Insgesamt kann ich sagen das ich seit ich mich auf die art ernähre ich mich echt gut fühle körperlich .. ich nich mehr dauernd hungrig bin und trotz das ich dieses jahr im sommer echt wenig sportlich aktiv war im vergleich zu sonst und oft nich grad wenig esse so wenig wiege wie niemals zuvor.. kindheit ma ausgenommen^^

Was ich auch nochma kurz schreiben will weil ichs glaub noch nich so konkret gelesen hab in den anderen beiträgen is worums beim intermittend fasting eigentlich geht und warum man das macht.
Soweit ich das verstanden hab geht es hauptsächlich darum das wenn man längere zeit nix zu sich nimmt was den körper zur insulinausschüttung anregt der insulinspiegel eben sinkt und niedrig bleibt und dadurch den körper ermöglicht die energie aus den körpereigenen fettreserven zu ziehen. So lange nämlich der insulinspiegel zu hoch is blockiert der körper das nutzen der reserven und lagert stattdessen die nahrungsernerie ein.
Daher muss man eben wenn man besonders körperfett abbauen will eine lange zeit nicht essen und das beginnt je nachdem ab 10/12 stunden ca. Es geht also mehr um den zeitraum wie lange man nix isst als darum wie lange man isst. Außerdem gönnt man so dem körper auch mal ne pause weil er nicht dauernd damit beschäftigt ist nahrung zu verdauen.
Btw sind aus diesen gründen auch methoden wo man in dem fastenzeitraum trotzdem wenig kalorien zu sich nimmt eben kein intermittend fasting... fasten bedeutet eben nix essen und nich wenig...

So wollte nur ma meine erfahrung mitteilen weils vielleicht auch dazu anregen kann das leute das ma ausprobieren so wie es mich halt angeregt hat als ich was drüber gesehn hab. Kann es absolut nur empfehlen wobei es vermutlich auch nich für jeden is.. aber wenn man etwas an sich verändern will und das noch nich ausprobiert hat is es denk ich auf jeden fall ma n versuch wert. Man hat ja nix zu verlieren und wenns nix für einen is dann lässt mans halt wieder :)


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

17.11.2018 um 08:01
Bei mir hat das im Studium über viele Monate total gut geklappt und ich habe bestimmt 20kg abgenommen (hatte keine Waage). Allerdings war es da irgendwie "krass" - ich habe nämlich ein ganzes Semester nicht eingekauft. Ich lebte wegen Wohnungsnot 4km von der Uni in einem kleinen Kellerzimmer - es kam also nie spontan Besuch. Begonnen hat es aus dem Wunsch raus, etwas abnehmen zu wollen, verbunden mit einer Existenzangst. Ich hatte zwar einen Kühlschrank, aber es fühlte sich sehr verschwenderisch an, den wegen meinen paar Sachen anzuhaben und Strom zu bezahlen. Zudem war es so, dass ich, wenn ich mir z.B. Wurst kaufte, dann immer wieder ein Brot machte, also nicht zu Abend aß und auf den nächsten Tag wartete, sondern, ziemlich unkontrolliert ...

Ich habe dann viele Monate lang 1x am Tag in der Mensa gegessen und abends nur einen Tee getrunken. Es funktionierte unter der Woche (wenn ich etwas zu tun hatte) wirklich gut, sparte viel Geld. Ich fühlte mich effektiv und energiegeladen und niemand hat was davon mitbekommen (ich mochte nicht über Essen diskutieren). Ich habe abgenommen und war gesund. Der Vorteil ist auch, dass ich eigentlich wenig Gemüse und kaum Obst mag - ich esse es aus Vernunftsgründen regelmäßig - aber ich esse sehr gerne deftige Sachen und das war die einzige Möglichkeit "normal" zu essen und dennoch abzunehmen.

Ein paar Nachteile haben sich dann auch eingeschlichen - von Montag - Donnerstag klappte das super. Das lag daran, dass ich viel zu tun hatte und wenn sich Hunger einschlich, ging das Gefühl auch wieder weg oder ich nahm es nicht so intensiv wahr, weil ich andere traf, beschäftigt war ... meine Uni war eine Uni, an der ganz viele donnerstagabends heimgefahren sind und erst montagmorgens wieder kamen. In dieser "strukturlosen" Zeit spielte der Gedanke an Essen eine viel größere Rolle, v.a. an Sonntagen. Ich war sehr viel alleine, hatte meistens samstags schon das meiste erledigt und sonntags "Leerlauf". Das führte immer mal wieder dazu, dass ich samstagabends einkaufte um mir am Sonntag selbst was zu kochen - und das am Samstag aber schon aß. Da schlich sich dann ein Versagensgefühl ein. Dem versuchte ich gegenzusteuern, indem ich nichts mehr kaufte und sonntags z.B. mittags in die Stadt radelte und dort einen Döner oder so aß. Ganz oft konnte ich an der Stelle aber nicht mehr aufhören, geriet wirklich in so einen "binge" rein - danach war ich irre vollgefressen und fühlte mich entsetzlich -körperlich, weil mein Körper mit der Menge überfordert war und auch geistig fühlte ich mich als Komplettversagerin. Dieser Kontrollverlust machte mir total Angst, v.a., weil ich den Rest der Woche so kontrolliert war. Egal, wie ich dagegen ankämpfte - es passierte regelmäßig.

Essen war sonntags auf einmal mit einem "Einsamkeitsgefühl" verbunden. Ich hatte von Montag - Donnerstag echt viele soziale Kontakte (war ja in der Zeit vor Handy und Co) und ein schönes Leben - ich studierte, was mich interessierte, bekam Impulse, unternahm Sachen mit Freunden, den einsamen Freitag und Samstag ertrug ich noch gut - oft war es so, dass ich sonntagmorgens aufwachte und Angst vor dem Tag hatte - hatte dann schon über 50 Stunden mit niemandem geredet, am Freitag und Samstag viel gelernt und an Hausarbeiten geschrieben .... Egal, was ich alleine unternahm - überall waren Leute, die Sachen gemeinsam machten und ich hatte auf einmal Angst, alleine zu enden. Und wenn du einsam bist, nimmst du nur Paare wahr. Das habe ich dann mit Essen kompensiert. Sonntagbend fühlte ich mich oft als Komplettversager - einsam, viel zu viel gegessen ....

Heute könnte ich das so gar nicht mehr machen, weil ich Kinder habe und eben gemeinsame Mahlzeiten eine wichtige Rolle spielen. Ich esse morgens nichts, trinke nur eine große Tasse Tee ... Allerdings erlebe ich diese "Fressattacken von damals" auch nciht mehr. Als Essenskonzept ist es für mich dennoch noch interessant, eben, weil ich gerne Fastfood esse, aber rational weiß, dass es nicht gut ist.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.03.2019 um 11:16
Photo on 14-03-2019 at 11.01 2

Letztes Jahr, um die selbe Zeit herum begann mein Gewichtsverlust und dank intervall-Fasten habe ich nun fast ein Jahr mein neues Gewicht gehalten und bin nicht ueber den Winter fett geworden. Ja, bin sehr stolz darauf!
~
Freue mich tierisch auf den Sommer und auf die leichten Klamotten, aufs Schwimmbad und Sonnenbaden, auf noch mehr Stangensellerie und Walnuesse :) anstatt Magnum und Muffins. Ehrlich, von nix kommt nix!


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.03.2019 um 12:26
Emmeleia schrieb am 30.10.2018:Finde ich nicht. Man muss nicht immer vollgefressen sein oder Nahrung verdauen.
Ich fühle mich ohne Frühstück auch wohler... war schon immer so... ist vielleicht einfach eine individuelle Sache... :-)

Das OMAD habe ich auch schon gemacht, mache es jetzt auch wieder... ich komme damit super gut klar... und halte so mein Gewicht und nehme auch ab dabei... allerdings muss ich mein Süßigkeitskonsum wieder in den Griff bekommen... da bin ich aktuell wieder zu stark unterwegs...

...und, na ja, ohne ein bisschen Sport geht eigentlich sowieso nix... ich gehe fast jeden Tag in der Pause im ziemlich schnellen Tempo meine Runde hier drehen, mit einer Kollegin, die das auch macht... und da bin ich schon ordentlich außer Puste, wenn ich wieder am Arbeitsplatz sitze... meine Kollegin hat aber auch ein Tempo drauf, meine Herren... die ist ziemlich sportlich, was mir aber da hilft... ich würde alleine viel langsamer gehen.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.03.2019 um 12:35
@moric
Cool, vor allem das du täglich trotz Büro Job deine Runde drehst. Mache ich leider nicht! Aber abends bin ich oft ne runde im Park spazieren, was auf 4500 Schritte raus kommt. Mir geht es um das Wohlsein, um das Gefühl, sich in seinem Körper glücklich zu fühlen und in ihm mehr zu sehen, als die Hülle, die man mit sich herumschleppt.

OMAD fällt mir immer noch sehr schwer. Aber ich zwinge mir das auch nicht auf, wenn es nicht geht, dann esse ich lieber meine 2 Rationen, plus ggf nen Obst und/oder Gemüse Snack.

Was mir auffällt ist, wie stark doch der Zusammenhang zwischen Trinken und Hungergefühl ist. Trinke ich zu wenig, habe ich meistens viel größeren Apetit.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.03.2019 um 12:40
gruselich schrieb:OMAD fällt mir immer noch sehr schwer. Aber ich zwinge mir das auch nicht auf, wenn es nicht geht, dann esse ich lieber meine 2 Rationen, plus ggf nen Obst und/oder Gemüse Snack.
Am Anfang ist OMAD unglaublich schwer zu ertragen... man braucht einige Zeit, damit der Körper sich daran gewöhnt... meine jüngere Tochter (21 J. alt), die Krankengymastiklehrerin ist (und auch im Fitness-Studio arbeitet) und Sport, Sport und Sport den ganzen Tag macht, verdreht immer die Augen, wenn ich mit meinem "Ernährungsprogramm" um die Ecke komme... sie hält davon absolut nichts...

...ist mir aber egal...

...und ich finde, du ernährst dich gut... viel besser als ich das mache... ich hungere eigentlich nur...


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14.03.2019 um 12:54
@moric
Ja, ich habe es ja auch ein paar mal probiert mit OMAD. Es geht schon, man muss halt in der richtigen (seelischen) Verfassung sein, aber es ist kein Lifestyle für mich, den ich über längere Zeiträume aufrecht erhalten könnte.
Vielleicht in einem weit höheren Alter, das könnte ich mir wohl vorstellen, wenn das Aktivitätsniveau aus Altersgründen etwas niedriger ist. Desweiteren ist auch die Verdauung sehr träge, da muss man schon aufpassen, das man da nicht verstopft und so...

Du hast Süßigkeiten angesprochen. Wie schaut es da bei dir aus?
Ich bin der Typ, ich kann ohne Probleme ne große Tafel Schokolade essen. Oder ne ganze Rolle Kekse. Das ist halt mein Problem... von daher habe ich damit so gut wie vollständig aufgehört.
Manchmal ergreift es mich (Spekulatius, Vanillepudding, Lakritze), aber das sind dann große Ausnahmen, die ich mir wirklich nur selten gönne.
Naschst Du täglich?

Habe in letzter Zeit das Gefühl, es kommt ein neuer Trend auf, das intuitive Essen, anstatt Diät. Das schwappt gerade aus den Staaten hier herüber. Hiernach verzichtet man auf nichts, vermeidet keine Lebensmittelgruppen per se, sondern isst und genießt diese mit einer gesunden Geisteshaltung, das heißt, ich gönne mir das nun und genieße es, ich bin es mir auch wert und nur weil ich das esse, muss ich mir nicht noch zig andere Dinge rein stopfen.

Ja... so empfinde ich das auch. Allerdings hilft mir IF z.B. Abends nicht mehr zu Snacks zu greifen und morgens keine Nahrung bis zum Mittag, da spare ich auch sicher mindestens an die 400 Kalorien täglich im Vergleich zu früher. Ich brauche halt eine Art Konzept, was auch praktisch durchführbar ist, woran ich mich täglich orientieren kann. Das funktioniert für mich.


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14.03.2019 um 12:59
moric schrieb:ich hungere eigentlich nur...
Vielleicht kannst du es mal mit einem Ernährungstagebuch probieren und analysieren, welche Nahrungsmittel dir was für ein Sättigungsgefühl und Wohlsein ergeben.
Ich mache das, ich benutze inzwischen 3 Apps und es bringt mir doch einiges an Klarheit, welches Essen ich bevorzuge und einkaufen sollte (da fängst ja an!).


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

14.03.2019 um 14:19
gruselich schrieb:Was mir auffällt ist, wie stark doch der Zusammenhang zwischen Trinken und Hungergefühl ist. Trinke ich zu wenig, habe ich meistens viel größeren Apetit.
Dann verwechselst du (wie nahezu jeder andere mensch auch) ganz einfach hunger mit durst. Die symptome sind fast identisch. Einer der wenigen unterschiede ist der, dass durst recht schnell auftritt, hunger hingegen schleichend. Man munkelt, dass heißhungerattacken eigentlich nur einfach durst sind, denn zufälligerweise werden heißhungerattacken deutlich weniger, wenn man ausreichend trinkt.


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14.03.2019 um 18:24
gruselich schrieb:Freue mich tierisch auf den Sommer und auf die leichten Klamotten, aufs Schwimmbad und Sonnenbaden, auf noch mehr Stangensellerie und Walnuesse :) anstatt Magnum und Muffins. Ehrlich, von nix kommt nix!
Glückwunsch, sieht gut aus :)


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15.03.2019 um 12:57
gastric schrieb:Dann verwechselst du (wie nahezu jeder andere mensch auch) ganz einfach hunger mit durst.
Ja, das ist wohl richtig. Stress trägt aber auch bei mir zumindest dazu bei, dass ich mehr essen will, als mir gut tut. Wobei richtiger, tiergehender Stress dann wieder das Gegenteil hervorbringt.
Also die Balance ist wichtig!


@Sherlock_Fuchs
Danke, ich fühl mich richtig gut.

Ein paar Dinge, die ich mir vornehme um es noch weiter zu optimieren:
1. Habe letztens in einem etwas gehobenerem Supermarkt gesehen, man kann sich frische Erdnuss-Butter mahlen, das will ich!
2. Groessere Fastenintervalle, 20:4
3. Mehr Rohkost
4. Mehr Käse und etwas weniger Brot
5. Mehr Sauerkraut :)


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15.03.2019 um 13:26
gruselich schrieb:Du hast Süßigkeiten angesprochen. Wie schaut es da bei dir aus?
Ich bin der Typ, ich kann ohne Probleme ne große Tafel Schokolade essen. Oder ne ganze Rolle Kekse. Das ist halt mein Problem... von daher habe ich damit so gut wie vollständig aufgehört.
Manchmal ergreift es mich (Spekulatius, Vanillepudding, Lakritze), aber das sind dann große Ausnahmen, die ich mir wirklich nur selten gönne.
Naschst Du täglich?
Ja, täglich... ich kann nicht ohne... ich versuche, es zu reduzieren, klappt auch besser als früher, aber es ist immer noch zu viel... man kann mich schon als süchtig bezeichnen... finde ich jedenfalls... ich bezeichne mich als süchtig... Zuckersucht... eindeutig... da brauche ich nicht drum herum zu reden.


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15.03.2019 um 13:45
@moric
Das ist schon außergewöhnlich, dass du einerseits so lange Fasten kannst und andererseits deinen Blutzucker-Spiegel so hoch pushst.


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16.03.2019 um 16:46
Das mit dem Zucker sehe ich auch ganz spartanisch bzw. das alle paar Jahre ne neue Sau durchs Dorf getrieben wird.... und nun ist es halt mal grade Zucker. Das es dabei bleibt und dies nun endgültige Gewissheit ist bezweifle ich mal ganz stark....

Irgendwann heißt es wieder "Verzicht auf Zucker steigert Krebsrisiko" oder so...wartet mal noch 20 Jahre ab...


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