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Was macht einen "echten Mann" aus?

2.380 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Männlichkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was macht einen "echten Mann" aus?

15.05.2023 um 19:25
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Kochen bzw. die fürs/beim Kochen anfallenden Arbeiten kann man doch wunderbar unter Mann und Frau aufteilen.
Kann, muss man aber nicht.
Kann doch jedes Paar so halten, wie es will.
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Männlichkeit ist ein völlig veraltetes Konzept. Es gibt nichts, was einen echten Mann ausmacht, außer seine Geschlechtsidentität. Wenn jemand sich als Mann fühlt, dann ist er ein Mann - und zwar ein echter.

Das ist in deiner Welt wohl so.
Frag mal Frauen, warum sie sich mit diesem einen Mann verbunden haben.

Wenn diese Männer für die Frauen "echte" Männer sind, dann ist das so.


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15.05.2023 um 19:25
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ja, auf einem Dorf ist die Realität ganz schön real -> als Team muss man die Aufgaben so teilen wie sie machbar bleiben, da ist kein Platz für Quoten oder andere Ideen gelangweilter Städter.
Bei mir hat sich dabei ein interessanter Effekt eingeschlichen in den letzten knapp sieben Jahren. In Deutschland hatte ich immer das Gefühl, ich muss alles genau so gut können wie ein Mann.
Mein Geld verdiene ich hier zwar immer noch selber, das ist mir irgendwie wichtig.
Aber ich fühle mich mehr als Frau. Weiblicher. Ich genieße das.
Und es fällt mir auf einmal ganz leicht zu sagen und zu empfinden, dass Männer eben manche Sachen besser können. Was wieder zu einer Zufriedenheit des Mannes führt und zu einem Bedürfnis mich für das zu wertschätzen, was ich mache.
Da ist kein "wer ist besser"-Kampf.


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Was macht einen "echten Mann" aus?

15.05.2023 um 19:38
Was ich damit sagen will ist, in Deutschland war mir auch wichtig "gleichberechtigt". Alles wird geteilt.
Inzwischen ist das aus meiner Sicht Blödsinn und nimmt der Frau ihre Weiblichkeit. Zumindest teilweise. Und dem Mann die Männlichkeit. Und damit die Stärken, die beide haben.

Wenn das andere Paare anders leben, dann möchte ich dem nicht widersprechen. Jeder Mensch ist anders, fühlt anders, hat unterschiedliche Wünsche.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich in einem aus deutscher Sicht etwas primitiverem und leicht archaischem Verhältnis zu einem Mann am wohlsten fühle.
Heißt nicht, dass da nicht Mal ordentlich die Fetzen fliegen und ich keine eigene Meinung habe.


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15.05.2023 um 19:40
Zitat von fischersfritzifischersfritzi schrieb:Die ekelelhafte Aussage meinst du ja wohl hoffentlich nicht ernst.
Das gibt es. Manche Frauen werden gezwungen, schwanger zu werden. Nicht nur im Krieg. Es gibt auch Ehen, wo das so ist - zumindest früher. Und wohl auch in anderen Ländern, wo es als Aufgabe der Frau angesehen wird, viele Kinder zu gebären.


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15.05.2023 um 19:49
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Was ist für dich falsch daran, wenn sich Frau und Mann um das kümmern, was sie besser können und mehr mögen, ohne alles 50:50 aufzuteilen?
Ich schrieb doch selbst noch folgendes:
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Bietet sich aber einer von beiden komplett freiwillig an nur zu Kochen bzw. will es so - dann ist das auch kein Propblem
Damit war natürlich nicht nur das Kochen gemeint. Wer lieber Holz schleppen will - soll es tun. Erst recht, wenn auch körperlich besser dafür geeignet. Da sollte dann auch die Lust nebensächlich sein. Wenn jemand etwas aus nachvollziehbaren Gründen nicht machen bzw. tragen kann - dann ist das so. Dann muss es die Person machen, die es kann - Lust darauf oder nicht hin oder her.
Das kann je nachdem worum es geht mal der Mann aber auch die Frau sein.

Ich würde es nur hassen, wenn man mir sagen würde, das oder das hast du zu machen nur weil du ein Mann oder Kerl bist. Und ihr Frauen würdet es ja genauso hassen, wenn man als Mann euch am Herd oder beim Waschen oder Putzen sehen will und das nur weil ihr eine Frau seid.


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15.05.2023 um 19:56
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Das kann je nachdem worum es geht mal der Mann aber auch die Frau sein.
Dem will ich zum Beispiel gar nicht widersprechen. Hätte der Kerl gerade nen Bandscheibenvorfall hinter sich, würde ich es natürlich selbst machen und nicht von ihm erwarten.

Kann sein, ich habe dich ein Stück weit falsch verstanden. Falls das so ist: sorry.

Ich würde und werde auch nicht alles tun, nur weil jemand der Meinung ist, ich als Frau habe es zu tun.
Ich habe nur für mich persönlich festgestellt, dass es durchaus sehr schön sein kann die Stärken und Schwächen von Frau und Mann umzusetzen und nicht auf Gleichberechtigung immer und überall zu pochen


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15.05.2023 um 20:00
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Inzwischen ist das aus meiner Sicht Blödsinn und nimmt der Frau ihre Weiblichkeit. Zumindest teilweise. Und dem Mann die Männlichkeit. Und damit die Stärken, die beide haben.
So lange man Menschen keine biologischen Merkmale wegnimmt, die sie nur aus rein biologischer Sicht zur Mann oder Frau klassifizieren - so lange kann man niemandem seine Männlichkeit oder Weiblichkeit rauben.

Warum?
Weil ich es so sehe:
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ebenso sollte man von starren Rollenklischees immer mehr wegkommen, wenn es ums soziale Geschlecht geht.
Was das Denken, Fühlen und Verhalten von Menschen angeht, aber auch was Menschen beruflich als auch im Privaten hobbymäßig so tun/arbeiten - Nichts davon ist typisch männlich oder weiblich.
Klar, gesellschaftlich gesehen ist so einiges noch typisch das eine oder das andere. Aber davon müssen wir halt immer mehr loskommen. Zumindest niemandem mehr etwas aufzwingen. Auch falls dann nicht typischen Rollen entsprechend - dann deswegen auch niemandem mehr seine Männlichkeit oder Weiblichkeit absprechen wollen.
Menschen als verschiedene Individuen können etwas besser oder schlechter, haben je nach Individuum unterschiedliche Stärken und Schwächen, aber sicherlich nicht geschlechtsspezifisch.

Ps.
Wer sich als Mann aber auch Frau gerne freiwillig in einer bestimmten altbackenen Rolle sehen will- soll das natürlich auch tun dürfen und sich dann auch als Mann oder Frau fühlen. Logisch. So lange freiwillig - alles gut. Aber bitte auch niemand anderem etwas absprechen, wenn diese Rollen nicht erfüllt oder gespielt werden.


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15.05.2023 um 20:07
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Menschen können etwas besser oder schlechter, aber sicherlich nicht geschlechtsspezifisch.
Das sehe ich anders. Ein Mann hat im Normalfall körperlich mehr Kraft, als eine Frau. Das ist geschlechtsspezifisch. Warum soll ich da mithalten können/müssen bzw es versuchen?

Um nur kurz einen Punkt zu nennen. Will nicht ausweichen oder dich abwürgen


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15.05.2023 um 20:13
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aber bitte auch niemand anderem etwas absprechen, wenn diese Rollen nicht erfüllt oder gespielt werden.
Das habe ich mit keinem Wort getan. Und falls es so rüber kam, war es von mir nicht gewollt oder beabsichtigt.
Ich habe rein darüber geschrieben, wie ich es empfinde und dazu angemerkt, dass aber jeder Mensch andere Wünsche, Empfindungen und Ziele hat.

Wobei ich das Wort "altbacken" ein bisschen negativ wertend empfinde. Ist es wirklich "altbacken", nur weil es nicht das ist, was du persönlich für Paare als angemessen empfindest?


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15.05.2023 um 20:27
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Das sehe ich anders. Ein Mann hat im Normalfall körperlich mehr Kraft, als eine Frau. Das ist geschlechtsspezifisch
Ja, was wohl an dem Mehr an Muskelmasse liegen dürfte. Trotzdem findet man auch immer mehr Frauen in Berufen mit Schwerpunkt körperlichem Arbeiten.
Bereits Anfang des Jahrtausends fanden sich schon genügend Frauen in meinem Lehrberuf - dem Garten- und Landschaftsbau. Darunter auch viele eher zierlich gebaute Frauen. Die Frauen haben schon damals nicht nur alle Zierpflanzenbau gelernt, sondern auch Bereiche, in denen man richtig schwer heben musste.

(Gibt auch zierlich gebaute Männer)
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Warum soll ich da mithalten können/müssen bzw es versuchen?
Alles gut. Dich dazu zwingen soll ja auch gar keiner.
Frauen, die aber mithalten wollen, was eigentlich als typisch männlich angesehen wird und sich das selbst zutrauen und mit der richtigen Technik auch gut heben könnten - sollen das auch tun dürfen.
Kommt auch längst nicht mehr gut an, wenn man und besonders von Männer ausgehend Frauen in Watte packen möchte und sie als das schwächere Geschlecht auch körperlich ansieht. Selbst wenn Männer es nur gut meinen, muss das nicht gut ankommen.

Möchten Frauen freiwillig wie Watte oder von ihrem Mann wie als das zarte bei leichtem Wind bereits umfallende Prinzesschen behandelt werden, welches auch immer sauber aber niemals dreckig sein möchte, - dann ist das auch Ok. Alles, was freiwillig selbst gewählt ist, ist absolut Ok.
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Das habe ich mit keinem Wort getan.
Das war auch allgemein gemeint. Ging nicht gegen dich.
Leider gibt es doch immer noch genug Menschen, auch in modernen Gesellschaften, die sehen Männer aber auch Frauen als weniger männlich oder weiblich an, wenn sie nicht ganz bestimmte Rollen leben oder nicht ganz bestimmte Merkmale/Eigenschaften usw. aufweisen.


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15.05.2023 um 20:39
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Alles gut. Dich dazu zwingen soll ja auch gar keiner.
Frauen, die aber mithalten wollen, was eigentlich als typisch männlich angesehen wird und sich das selbst zutrauen und mit der richtigen Technik auch gut heben könnten - sollen das auch tun dürfen.
Ja klar. Wenn eine Frau das möchte, dann muss sie das dürfen und auch umsetzen können.
In Europa sollte das auch (kaum) ein Problem sein.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Kommt auch längst nicht mehr gut an, wenn man und besonders von Männer ausgehend Frauen in Watte packen möchte und sie als das schwächere Geschlecht auch körperlich ansieht. Selbst wenn Männer es nur gut meinen, muss das nicht gut ankommen.
Ich persönlich liebe es. Ich kann selber eine Kettensäge bedienen und mit ihr umgehen. Aber ich finde es schön, wenn ein Mann mit das abnimmt.
In Watte gepackt will ich nun nicht ganz werden. Aber ich finde es schön und genieße es, wenn meine persönliche Strafe Gottes bei körperlich anstrengenden Sachen zu mir sagt: "Komm, ich mach das."
Ich sehe mich da nicht bevormundet oder als unfähig hingestellt.


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15.05.2023 um 20:57
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Ich persönlich liebe es. Ich kann selber eine Kettensäge bedienen und mit ihr umgehen. Aber ich finde es schön, wenn ein Mann mit das abnimmt.
Haha - wie die eine Mutter einer meiner Exen. Sie sogar größer und kräftiger gebaut als ihr Mann (gut nicht unbedingt wegen der Muskeln, lach) konnte eigentlich auch alles selbst, behauptete sie zumindest immer, aber warum denn, wenn es Männer gibt, die es machen können. Dafür sind sie schließlich da die Männer: Zum Grillen, Getränkekasten schleppen, Rasenmähen, Hecke schneiden, Auto waschen, Mobiliar zusammenbauen usw...
Und natürlich auch noch hauptberuflich ackern und möglichst das, was auch auch noch Geld abwirft, um einer Frau mehr als nur notwendige Grundbedürfnisse oder zu besonderen Anlässen mehr nur als eine Karte und einen Blumenstrauß bieten zu können. Sie lästerte auch ungelogen immer: Im nächsten Leben suche ich mir keinen LKW-Fahrer.


Furchtbar. Was hat die mich bereits komisch angeguckt, als ich mal gesagt hatte, dass mein Vater genauso wie sie auch Sturm der Liebe gucken würde. Aber er ist doch ein Mann oder, fragte sie mich.

Ja ja, Männer schauen halt nur Actionfilme und Fußball. Nur das sind echte Männer, lol.


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15.05.2023 um 20:59
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:In der Schule möchte ich trotzdem und das sind so Punkte, wo selbst ich konservativ bin, dass zwischen biologischem und empfundenem Geschlecht unterschieden wird und auch das Biologische weiterhin seine Gültigkeit hat bzw. die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Ich habe auch noch nie gesehen dass diese biologischen Unterschiede ignoriert werden. Ich habe allerdings häufig - und das halte ich für ungerechtfertigt - erlebt, dass Menschen die nichts gegen transidente/transsexuelle und intersexuelle Menschen haben vorgewofen wird die Biologie zu ignorieren. Das wird gerne pauschal gemacht um Leute als Spinner, Ungebildete, Irrationale abzustempeln.
Dabei gehört gerade das Vorkommen von Intersexualität und Transsexualität ganz normal zum biologischen Spektrum des Menschen.
Und erst recht den Menschen die transsexuell oder intersexuell sind dürften die biologischen Gegebenheiten ihres Körpers arg klar sein, denn sie sehen ja die Körperteile die sie stören, die Medikamente die sie ggf. einnehmen tagtäglich. Mein z.B. transsexueller Kollege weiß sehr gut dass er die störenden Brüsten nur operativ wegbekommen hat und die einzige Möglichkeit auf leiblichen Nachwuchs aktuell ist, dass er schwanger wird. Auch an die Menstruation kann er sich gut erinnern. Umgekehrt wäre mir niemand bekannt der diese Fakten nicht (aner-)kennt.
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Aber ich finde es schön und genieße es, wenn meine persönliche Strafe Gottes bei körperlich anstrengenden Sachen zu mir sagt: "Komm, ich mach das."
Dass man sich bei Dingen die jemand nicht so gut kann gegenseitig aushilft, egal welche Dinge und egal wer wem, sollte in einer Partnerschaft normal sein. Macht mein Mann auch für mich - zudem da ich eine körperliche Einschränkung habe durch die viele Dinge schlichtweg nicht gehen (kann nicht schwer heben und bin zudem bewegungseingeschränkt). So macht man sich einfach zusammen das Leben leichter.
Was ich nicht in Ordnung finde: Pauschal Fähigkeiten aufgrund des Geschlechts absprechen. Das es sinnvoller ist dass eine 1,80 m große, vollbewegliche, vollbelastbare Person zur Reparatur unter die Spüle kriecht oder einen 20-kg-Sack Blumenerde auf die Terrasse wuchtet und das nicht die 1,55 m große Person mit angeborenem Wirbelsäulenschaden macht, dürfte klar sein. Warum aber sollte der Mann nicht lernen wie man z.B. eine aufgegangene Naht an der Kleidung wieder zunäht (angenommen, er hat keine Seh- oder Handbehinderung), oder die Frau nicht wenigstens theoretisch wissen wie die Abflussreparatur funktioniert damit sie, auch wenn sie da nicht drunter kommt, wenigstens jemanden instruieren kann?


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15.05.2023 um 21:01
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ich denke sie meint damit Hauptsächlich das klischeehafte Bild von Männlichkeit, was veraltet ist und was aber auch heute noch gesellschaftlich mehr oder weniger weit oder stark verbreitet ist. Auch in modernen Gesellschaften.
Das ist korrekt. Da hätten @Abahatschi und
@Fellhase aber auch ganz einfach selbst drauf kommen können. Es ist müßig zu diskutieren, wenn es alleine um die Diskussion und nicht des Inhalts wegen geschieht


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15.05.2023 um 21:08
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Es ist müßig zu diskutieren, wenn es alleine um die Diskussion und nicht des Inhalts wegen geschieht
Ja, dann schreib doch mal deine Kriterien...kommt da noch was?


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15.05.2023 um 21:16
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Warum aber sollte der Mann nicht lernen wie man z.B. eine aufgegangene Naht an der Kleidung wieder zunäht (angenommen, er hat keine Seh- oder Handbehinderung)
Weil ich dafür maximal ein paar Minuten brauche und er völlig überfordert ist (Männer in meiner Altersklasse um die 50 in Bulgarien haben nie gelernt mit Nadel und Faden umzugehen). Die müssen keine körperliche Einschränkung haben, um mit einem abgefallenen Knopf vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen.

Genau wie ich keine Ahnung davon habe, wie ich kaputte Abflussrohre reparieren kann und vor allem herausfinde, wo das Rohr im Arsch ist (verstopfte geht).


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15.05.2023 um 21:28
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Weil ich dafür maximal ein paar Minuten brauche und er völlig überfordert ist (Männer in meiner Altersklasse um die 50 in Bulgarien haben nie gelernt mit Nadel und Faden umzugehen). Die müssen keine körperliche Einschränkung haben, um mit einem abgefallenen Knopf vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen.
Exakt das kann man durchaus lernen - genauso wie mit dem Abfluss.
Es muss natürlich jeder selbst wissen wie man es im Alltag handhabt. Unsere Meinung: Es ist sinnvoll möglichst viel selbst zu können, da auch in einer festen Partnerschaft (wir sind Ende 30, seit gut 20 Jahren ein festes Paar) nun nicht immer davon auszugehen ist dass der Partner direkt bei sowas aushelfen kann. Hier sind Haushalts-Basics gemeint wie sich ein schmackhaftes Essen zuzubereiten, den Knopf wieder dran zu bekommen, was tun wenn das Klo verstopft ist - es geht nicht um eher hobbymäßige Aktionen wie ausdekorierte Torten, gehäkelte Kissenhüllen oder die Möbelrestauration.

Anekdötchen:
Schwiegervater (ein Mann um die Ende 60) hat nie gelernt wie man kocht. Scheibe Brot runterschneiden, Fleischsalat aus dem Kühlschrank holen und drauf damit ist das Maximale. (Womit ich mich nicht über ihn lustig mache - es war seine Aussage.)
Seine Frau musste dann länger wegen eines orthopädischen Problems ins Krankenhaus und auf Reha. Es handelte sich um knapp zwei Monate. Danach hat er beschlossen, sich wenigstens ein paar einfache Gerichte die er mag zeigen zu lassen. (Ferner war seine Frau nach der Zeit auf einmal mit einem Stapel an Dingen die er nicht erledigen konnte weil er nicht wusste wie konfrontiert.)
Und das ist kein Einzelfall. Kenne ähnliches von meinen Eltern, von anderen Leuten im Alter meiner Eltern oder zwischen meinem Alter und dem meiner Eltern. Bei jüngeren weniger, weil die meisten doch einige Zeit alleine (= weder bei den Eltern noch mit einem Partner) gelebt haben.


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15.05.2023 um 21:35
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:und
@Fellhase aber auch ganz einfach selbst drauf kommen können. Es ist müßig zu diskutieren, wenn es alleine um die Diskussion und nicht des Inhalts wegen geschieht
Okay, aber was gibt es da gross zu diskutieren.
Eine Einheitsdenke kann nicht vepasst werden.

Von Vorstellungen und Erwartungshaltungen kann sich kaum jemand freisprechen.
Klischees, naja, wenn damit einer eine Bauchlandung macht, hat es hoffentlich einen Lerneffekt.


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15.05.2023 um 21:46
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Anekdötchen:
Schwiegervater (ein Mann um die Ende 60) hat nie gelernt wie man kocht. Scheibe Brot runterschneiden, Fleischsalat aus dem Kühlschrank holen und drauf damit ist das Maximale. (Womit ich mich nicht über ihn lustig mache - es war seine Aussage.)
Seine Frau musste dann länger wegen eines orthopädischen Problems ins Krankenhaus und auf Reha. Es handelte sich um knapp zwei Monate. Danach hat er beschlossen, sich wenigstens ein paar einfache Gerichte die er mag zeigen zu lassen. (Ferner war seine Frau nach der Zeit auf einmal mit einem Stapel an Dingen die er nicht erledigen konnte weil er nicht wusste wie konfrontiert.)
Und das ist kein Einzelfall. Kenne ähnliches von meinen Eltern, von anderen Leuten im Alter meiner Eltern oder zwischen meinem Alter und dem meiner Eltern. Bei jüngeren weniger, weil die meisten doch einige Zeit alleine (= weder bei den Eltern noch mit einem Partner) gelebt haben.
Und deine Schwiegermutter könnte ihren Fahrradreifen flicken, wenn sie sich nen Platten fährt? Regal anbringen? All die typisch "männlichen" Dinge in einer Beziehung, die sich irgendwie aufteilen?
Das Beispiel mit dem Kochen finde ich nicht unbedingt repräsentativ. Es gibt Männer - auch im Alter deines Schwiegervaters, die können das und andere nicht. Genauso das Fahrradflickbeispiel. Es hat was mit Wollen und Interesse zu tun.
Ich versteh auch hierbei das Problem nicht. Was spricht dagegen, sich zu ergänzen. Die Stärken des jeweiligen für eine gemeinsame Sache zu nutzen?
Bezüglich Kochen ist es doch so, dass viele das nicht können oder sich das auch stetig verändert. Die jüngere Generation z.B. - die kocht heute doch ganz anders, als ältere Generationen, wenn es ihnen nicht vom Zuhause vermittelt wurde. Und so ist es mit den meisten Dingen, die in der Erziehung stattfinden oder man sich eben aus Eigeninteresse und dem Willen es selbst zu können aneignet.


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15.05.2023 um 22:03
Zitat von InterestedInterested schrieb:Und deine Schwiegermutter könnte ihren Fahrradreifen flicken, wenn sie sich nen Platten fährt? Regal anbringen? All die typisch "männlichen" Dinge in einer Beziehung, die sich irgendwie aufteilen?
Klar kann sie das. Sie weiß auch wie man ein Auto abschleppt und so weiter. Ebenso weiß sie für all die Dinge die sie warum auch immer nicht kann (niemand kann alles, und gerade Handwerkliches überlässt man manchmal lieber einem Profi) wer zu kontaktieren ist. Nicht wie bei manchen Paaren nicht einmal wissen welche Versicherungen abgeschlossen wurden oder wo der Mann das Auto in die Werkstatt gebracht hat bevor er ins Krankenhaus kam.
(Leider immer wieder bei älteren Paaren mitbekommen: Erkrankt plötzlich der Partner schwer oder verstirbt sogar, ist die andere Person (neben der emotionalen Belastung) urplötzlich damit konfrontiert dass diverse alltägliche Dinge nicht mehr erledigt werden können und sogar Verträge, Dienstleister nicht bekannt sind.)
Das Beispiel mit dem Kochen finde ich nicht unbedingt repräsentativ. Es gibt Männer - auch im Alter deines Schwiegervaters, die können das und andere nicht. Genauso das Fahrradflickbeispiel. Es hat was mit Wollen und Interesse zu tun.
Ich versteh auch hierbei das Problem nicht. Was spricht dagegen, sich zu ergänzen. Die Stärken des jeweiligen für eine gemeinsame Sache zu nutzen?
Das Problem ist dass:
- immer, auch in relativ harmlosen Situationen, jemand ausfallen kann
- die meisten dieser Tätigkeiten nicht an Begabungen gebunden sind (wie evl. ein künstlerisches Geschick um Traumtorten zu fertigen), sondern grundlegend von jeder Person die es sich mal zeigen lässt durchgeführt werden können sofern nicht schwere Einschränkungen vorliegen
- sich auch Lebenssituationen ändern können, selbst ohne dass jemand erkrankt oder sich ein Paar trennt.

Aktuell ist es z.B. der Fall dass ich (Frau) abends koche. Warum? Ich habe (bei gleicher Stundenzahl) vor meinem Partner Feierabend - also nur praktisch dass ich koche und wir somit zu einer vernünftigen Zeit anstatt erst z.B. um 20 Uhr essen können. Das war aber auch schon genau anders herum, er um 17 Uhr zu Hause, ich um 19 Uhr - absolut praktisch dass dann mein Mann Abendessen kochte anstatt "auf die Köchin zu warten".
(Mein Mann erledigt dafür Haushaltstätigkeiten die nicht an bestimmte Zeiten gebunden sind. Abspülen, Wäsche waschen, Wäsche bügeln... geht auch um 20 Uhr oder um 7 Uhr morgens.)
Genauso weiß ich selbstverständlich wer mit einer der Reparaturen die ich partout nicht schaffe (ich kann bloß maximal 5 kg heben und nur stehend oder normal sitzend arbeiten, nicht in der Hocke, nicht gebückt... da geht viel nicht) aushelfen könnte, anstatt eine Woche z.B. das Waschbecken nicht nutzen zu können weil mein Mann z.B. auf Geschäftsreise oder im Krankenhaus ist.


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