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Mobbing an Schulen

181 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Schule, Mobbing ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mobbing an Schulen

12.03.2026 um 19:23
@rhapsody3004
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die Ausgrenzten nur dann, wenn sich freiwillig dafür entschieden und solche gibt es ja auch. Die sollte man dann einfach nur in Ruhe lassen.
Einen Unterschied zwischen ausgegrenzt und einfach nicht befreundet sein sehe ich schon.
Mir persönlich ist es z.B. wichtig, niemanden auszugrenzen (außer es gab so schwerwiegende Vorfälle, dass man sich schon an eine jeweils höhere Stelle wie z.B. Lehrer, Schuldirektor, Polizei, Chef, Betriebsrat wenden musste). Befreundet muss man ja nicht sein - aber ausgrenzen muss auch nicht sein.

(Wo ich da den Unterschied sehe:
Zu einer privaten Feier unter Freunden lädt man nunmal nicht jeden ein. Private Dinge bespricht man nicht mit jedem.
Aktiv aber Person X von einer Sache, die eigentlich für alle unabhängig von engen Freundschaften gedacht wäre nicht zu berücksichtigen, sehe ich als Ausgrenzen. Z.B.: Jemand macht ein Grillfest nicht nur für die Freunde, sondern für die ganze Klasse - minus Person X. Es sollen Fahrgemeinschaften für eine Veranstaltung in z.B. Beruf, Verein gebildet werden - und Person X bleibt andauernd übrig. Man solle für etwas Gruppen zu zweit oder zu dritt bilden - es gibt dann u.a. eine Dreiergruppe und Person X bleibt übrig, anstatt da noch auf zwei Zweiergruppen aufzuteilen.)

Für mich persönlich sind die allermeisten Menschen neutral (die muss ich auch nicht ausgrenzen), wenige explizite Freunde, und sehr wenige gehören zu denen, bei denen schwerwiegende Vorfälle zu melden waren.
Ich bin jetzt z.B. mit meinen Nachbarn nicht befreundet, würde aber auch nicht zu Menschen gehören, die händchenreibend ihnen irgendeinen Vorfall, Schaden auf dem Grundstück oder einsehbar bei der Wohnung nicht durchgeben.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Vor kurzem las ich auch erst wieder, dass besonders Frauen mit Kopftuch im Alltag Diskriminierungen ausgesetzt sein sollen, was ich mir leider gut vorstellen kann und bestimmt an Schulen bereits. Also Schülerinnen mit Kopftuch betreffend.
Kolleginnen von mir ist das auch schon passiert - u.a. Inderinnen, die es gewohnt sind im Sommer als einen Schutz für Kopf und Haare ein Kopftuch statt z.B. eines Käppis zu tragen.


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12.03.2026 um 20:29
Ihr wisst doch aber alle, dass unsere Kinder, mit 9, 10 oder 11 nicht mit unseren komplizierten Modellen der Welt aufwachsen, die 30 Jahre vergangen ist, oder? Das ist ein neurologischer Fakt, der hier mit iwelchen Gelaber aufgewertet wird, als würden unsere Kinder wissen, was wir gelernt haben.

Das ist sowas von egozentrisch, dass mir die entsprechende, juvenile Kotze fehlt, um sie loslassen zu können.


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12.03.2026 um 20:40
@philter
Um mit anderen nicht mies umzugehen, braucht es nicht zwingend "komplizierte Modelle".
Und ich halte dem entgegen: Ein Zehnjähiges Kind* wurde schon (fast) 10 Jahre lang erzogen, bekommt mit wie Eltern, von den Eltern als okay empfundene andere Erwachsene und Spielkameraden... mit ihren Mitmenschen umgehen.
Es gibt keine neurologischen Fakten die Kinder automatisch zu Mobbern machen (wenn, würde jedes Kind mobben - und ich spreche von mobben, nicht mal etwas Freches sagen oder einen Streich ausprobieren der evl. heftiger als vermutet ausfällt).

*Und was ist mit den Mobbern, die 14, ... 16, 20... Jahre alt sind? Diese sind sogar schon strafmündig, manche Taten könnten Körperverletzung sein, andere Diebstahl, Sachbeschädigung.


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12.03.2026 um 20:45
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Um mit anderen nicht mies umzugehen, braucht es nicht zwingend "komplizierte Modelle"
Leider doch. Nicht weil Kinder es nicht intuitiv wüssten, sondern weil sie von uns lernen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Und ich halte dem entgegen: Ein Zehnjähiges Kind* wurde schon (fast) 10 Jahre lang erzogen, bekommt mit wie Eltern, von den Eltern als okay empfundene andere Erwachsene und Spielkameraden... mit ihren Mitmenschen umgehen
Ja, eben. Wo sind wir Eltern beim Thema Mobbing?
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es gibt keine neurologischen Fakten die Kinder automatisch zu Mobbern machen (wenn, würde jedes Kind mobben
Doch, gibt es. Das ist ne Frage der Sozialisierung. Frag deine KI nach Sozialisierung, negative Vorbilder und Gruppenverhalten. Du wirst staunen, wie schnell man Menschen zu Tätern machen kann.


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12.03.2026 um 20:57
@philter
Zitat von philterphilter schrieb:Leider doch. Nicht weil Kinder es nicht intuitiv wüssten, sondern weil sie von uns lernen.
Natürlich lernen sie es von uns.
Dafür hätte ein z.B. Zehnjähriger ganze zehn Jahre Zeit: zu Hause, in Kinderbetreuungseinrichtungen, in Schulen.
Menschen die einen jungen Menschen in verschiedensten Situationen sehen und ihn unterstützten (!) können.

Nochmal: Es geht mir um Mobbing - das ist schon einiges mehr, als wenn einem kleinen Kind unterwegs rausrutscht "Die ist aber fett!" oder ein Kind jetzt meint den Streich aus dem "Supertollen Buch der 100 Streiche" in einer Situation auszuprobieren in der das nicht passend ist.
Sowas passiert, und persönlich verzeihe ich sowas auch Kindern locker: sind eben noch junge Menschen, die noch sehr viel zu lernen haben.
Mobbing ist aber mehr: immer und immer wieder es auf eine bestimmte Person abgesehen haben.
Zitat von philterphilter schrieb:Das ist ne Frage der Sozialisierung.
Eine Sozialisierung ist eben kein Fakt das automatisch... zu etwas macht. Sondern genau das: eine Variable.
Rein neurologische Fakten wären unumstößliche, z.B. die reine Gehirnentwicklung, wie z.B. dass ein Kind (exemplarisch) mit 5 Monaten einfach noch nicht "trocken und sauber" sein kann, oder dass sich das Gehirn noch bis ins junge Erwachsenenalter deutlich verändert.

Eine KI frage ich dafür nicht. (Mit Mobbing, auch in der Theorie, habe ich mich befasst. Falls Bedarf bestünde, würde ich anders recherchieren denn eine KI dazu zu befragen.)
Zitat von philterphilter schrieb:Ja, eben. Wo sind wir Eltern beim Thema Mobbing?
Eltern werden ab einem gewissen Alter immer mehr nicht mitbekommen. Eltern sollten aber a) auf das was sie mitbekommen reagieren (auch ein Kind das z.B. zu Hause wirklich "vernünftig" wirkt kann in außerhäuslichen Kontexten ganz anders reagieren), b) auch (gerade für das Alter, in dem man noch mehr mitbekommt und selbst noch zu den prägendsten Menschen gehört) überdenken (und danach handeln) wie sie mit anderen Menschen umgehen.
Wichtig finde ich auch: Angriffe, "Ärgern", Mobbing das ein Kind erfährt nicht abtun, sondern das Kind ernstnehmen. Nicht signalisieren, das Kind sei als Opfer lästig da es nun Aufwand bedeutet.


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12.03.2026 um 21:06
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Natürlich lernen sie es von uns.
Dafür hätte ein z.B. Zehnjähriger ganze zehn Jahre Zeit: zu Hause, in Kinderbetreuungseinrichtungen, in Schulen.
Menschen die einen jungen Menschen in verschiedensten Situationen sehen und ihn unterstützten (!) können.
Können. Konjunktiv.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Eine Sozialisierung ist eben kein Fakt das automatisch... zu etwas macht. Sondern genau das: eine Variable.
Rein neurologische Fakten wären unumstößliche, z.B. die reine Gehirnentwicklung, wie z.B. dass ein Kind (exemplarisch) mit 5 Monaten einfach noch nicht "trocken und sauber" sein kann, oder dass sich das Gehirn noch bis ins junge Erwachsenenalter deutlich verändert.
Sozialisierung ist eben größer als genetische Disposition. Derjenige, der Psychopathie bei Serienmörderm festgestellt hat, war selbst ein Psychopath. Zumindest neurologisch. Seine Eltern, Freunde und Lehrer haben den Unterschied ausgemacht.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Eltern werden ab einem gewissen Alter immer mehr nicht mitbekommen
Klingt plausibel, ist aber ein Marker für unsere Probleme, nicht für ihre.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Eltern sollten aber a) auf das was sie mitbekommen reagieren (auch ein Kind das z.B. zu Hause wirklich "vernünftig" wirkt kann in außerhäuslichen Kontexten ganz anders reagieren), b) auch (gerade für das Alter, in dem man noch mehr mitbekommt und selbst noch zu den prägendsten Menschen gehört) überdenken (und danach handeln) wie sie mit anderen Menschen umgehen.
Ist logisch plausibel.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wichtig finde ich auch: Angriffe, "Ärgern", Mobbing das ein Kind erfährt nicht abtun, sondern das Kind ernstnehmen. Nicht signalisieren, das Kind sei als Opfer lästig da es nun Aufwand bedeutet.
Richtig. Alles andere ist Gaslighting. Du kannst keinem Menschen schlechteres tun, als ihm seine Gefühle abzusprechen.


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12.03.2026 um 22:22
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Einen Unterschied zwischen ausgegrenzt und einfach nicht befreundet sein sehe ich schon.
Da gilt es natürlich auch nochmal zu differenzieren, unter den Freiwilligen, zwischen, möchte mit allen oder den meisten gar nichts zu tun haben oder nur nicht befreundet sein.

Das dürften wenn aber eh nur Minderheiten sein, die sich wirklich freiwillig komplett isolieren wollen.
Zitat von philterphilter schrieb:hr wisst doch aber alle, dass unsere Kinder, mit 9, 10 oder 11 nicht mit unseren komplizierten Modellen der Welt aufwachse
Auch in diesem Alter kann man schon mit der richtigen Erziehung und Wertevermittlung einiges an Sozialverhalten und Verständnis dafür gelernt haben. Genauso wie auch nicht, entweder durch Vernachlässigung oder durch bewusst toxische Erziehung und Wertevermittlung und diese toxischen Prägungen reichen auch bis in bürgerliche Familien hinein.

Darüber hinaus ist es ja nicht nur auf diese jungen Alter beschränkt. Also aktives Mobbing oder auch nur passive Ausgrenzung von Mitschülern/Mitschülterinnen aus diesen und jenen Gründen.


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12.03.2026 um 22:48
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Auch in diesem Alter kann man schon mit der richtigen Erziehung und Wertevermittlung einiges an Sozialverhalten und Verständnis dafür gelernt haben. Genauso wie auch nicht, entweder durch Vernachlässigung oder durch bewusst toxische Erziehung und Wertevermittlung und diese toxischen Prägungen reichen auch bis in bürgerliche Familien hinein
Nichts geringeres war meine Verhandlungsposition.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Darüber hinaus ist es ja nicht nur auf diese jungen Alter beschränkt. Also aktives Mobbing oder auch nur passive Ausgrenzung von Mitschülern/Mitschülterinnen aus diesen und jenen Gründen
Nein. Mobbing ist ein soziologisches Phänomen, das so alt ist wie der Mensch. Genauso wie die Gründe dafür. Ich bin es aber satt, mich mich in Dingen zu wiederholen, die Teil der 8. Klasse waren, deshalb bin ich hier raus.


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13.03.2026 um 09:33
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Dann gab es häufig Zoff zwischen unseren BVB- und Bayern-Fans in der Klasse.
Humanity in a nutshell.

Wie unfassbar dämlich, bei uns (reine Jungsklasse) gab's da nur freundschaftliche Neckerei.

Glück gehabt.


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13.03.2026 um 15:26
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb:Wie unfassbar dämlich, bei uns (reine Jungsklasse) gab's da nur freundschaftliche Neckerei.

Glück gehabt.
Also sich deswegen gekloppt, wurde natürlich auch bei uns nicht.

Aber unter den Bayern-Fans waren damals halt so so einige Spezies, deren Ton auch schon mal rauer - gar aggresiver klingend wurde. Vor allem waren es auch die, die mich leider auch nicht immer nett beeinflussen wollten.

Mir war das wie gesagt alles latte. Fußball hat mich schon damals in der Ori nicht interessiert. Dafür durfte man sich natürlich auch mal Sprüche von beiden Seiten anhören und konnte deswegen ja auch nicht wirklich bei diesen Themen mitreden, sondern habe nur mehr zugehört und im Verlauf dann aber auch Partei für den BVB ergriffen, einfach, um mich wenigstens bei den BVB-Jungs mehr liebkind zu machen.
Zitat von philterphilter schrieb:Nein. Mobbing ist ein soziologisches Phänomen, das so alt ist wie der Mensch.
Richtig und auch nicht nur auf Kinder und Jugendliche und an Schulen beschränkt.


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14.03.2026 um 11:08
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Das dürften wenn aber eh nur Minderheiten sein, die sich wirklich freiwillig komplett isolieren wollen.
Komplett isoliert habe ich mich nie.

(Ich konnte nur mit vielen typisch pubertären Interessen nichts anfangen, und fände heutzutage sicherlich immer noch in einer "Mischung typischer Gleichaltriger" wenig Überlapp. Ich gehe eben nicht z.B. in Club/Disco/Bar, und ich werde mich auch nicht über die neueste Netflix-Serie austauschen oder bei einem Junggesellenabschied mitmachen oder ähnliches. Oder analog dazu zu Jugendzeiten, kein Interesse an Fußball/Sportveranstaltungen, Fan eines Stars sein, erste Liebe, Konzerte o.ä., und daher einfach wenig Gesprächsstoff mit Gleichaltrigen. Dennoch gehe ich mit Menschen normal nett und freundlich um, und habe das auch zu Schulzeiten getan. Sprich: Ich schließe niemanden aus, gehe niemanden böse an, und helfe bei Dingen im Umfeld ganz normal mit, z.B. in der Schule ganz normal anderen etwas ausleihen, weiterhelfen, war in der Schule Mitglied der Schülerzeitung; als Erwachsene am Wohnort ein Ehrenamt, klar auch den Nachbarn mit einer Kleinigkeit helfen wenn etwas ansteht und so weiter.
Für mich würden auch sowas wie Intrigen, jemandem bewusst Informationen vorenthalten und dergleichen nicht in Frage kommen.
Als Erwachsene finde ich auch einfacher Umfelder "in denen es passt", z.B. Arbeitsplatz, oder interessenspezifische Vereine bei denen sich auch Menschen mit einem eher introvertierten Charakter finden, die vielleicht lieber an z.B einer Radioastronomieanlage bauen und dabei zusammen Kenntnisse nutzen und vertiefen, statt zusammen einen trinken gehen.)


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14.03.2026 um 12:05
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:(Ich konnte nur mit vielen typisch pubertären Interessen nichts anfangen, und fände heutzutage sicherlich immer noch in einer "Mischung typischer Gleichaltriger" wenig Überlapp. Ich gehe eben nicht z.B. in Club/Disco/Bar, und ich werde mich auch nicht über die neueste Netflix-Serie austauschen oder bei einem Junggesellenabschied mitmachen oder ähnliches. Oder analog dazu zu Jugendzeiten, kein Interesse an Fußball/Sportveranstaltungen, Fan eines Stars sein, erste Liebe, Konzerte o.ä., und daher einfach wenig Gesprächsstoff mit Gleichaltrigen.
Same here. Was sind Leute wie wir doch langweilig. :-)


Leider war bzw. bin ich auch kein Nerd, konnte bzw. kann also auch nicht stattdessen mit Nerds rumhängen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Als Erwachsene finde ich auch einfacher Umfelder "in denen es passt",
Ich leider nicht.


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14.03.2026 um 14:22
Zitat von philaephilae schrieb:Leider war bzw. bin ich auch kein Nerd, konnte bzw. kann also auch nicht stattdessen mit Nerds rumhängen.
Allerdings gab es die meines Wissens an den von mir zunächst besuchten Schulen (Haupt- und Realschule) nicht. Auch keine Nachmittags-AGs in die Richtung.
Zitat von philaephilae schrieb:Ich leider nicht.
Das setze ich auch nicht voraus. Mir wäre das z.B. ohne Studium eines entsprechenden Fachs, in dem sich überproportional viele solcher Menschen sammeln, sicherlich auch nicht gelungen.
Was ich v.a. meinte: Als Kind, Jugendliche wird man von Eltern, Lehrern einer Schule zugewiesen. Als Erwachsener hat man, jedenfalls sofern die Noten gut sind, mehr Auswahl - z.B. einen Ausbildungsberuf, ein Studium das interessenmäßig passt, auch die Möglichkeit das Internet zu nutzen (hatte ich als Jugendliche noch nicht), ggf. Kenntnis um Neurodiversität und unter dem Begriff Menschen ausfindig machen (als Kind, Jugendliche wusste ich gar nicht, dass ich zu den Menschen mit Autismus gehöre - solche stellte ich mir auch als gänzlich anders vor als ich es bin, z.B. als nicht sprechend und ohne Gefühle).

(Und: "einfacher" heißt nicht "einfach". Nur leichter als in beliebig zusammengestellten Gruppen. In z.B. einem Amateurastronomie-Verein, einer Freizeitgruppe für neurodivergente Menschen, einem Makerspace oder an meinem Arbeitsplatz als Physiker finde ich noch eher (aber auch nicht garantiert) Anschluss und Menschen bei denen ich sage "mit ihnen verstehe ich mich klasse", als in einer "neu in der Stadt"-Gruppe (schon die Art des Treffens passt üblicherweise nicht) oder wenn mir jemand z.B. seine Tante und Cousine vorstellt (meist werden "allgemein übliche" Gesprächsthemen auftauchen, keine speziellen Hobbies etc.).
Meinen Mann habe ich z.B. beim Abiturnachholen (als gerade erst Erwachsene) kennengelernt - hat den gleichen Ausbildungsberuf wie ich, mag Nerdiges, ist Bücherwurm und hatte zuvor keinen Anschluss gefunden, typischerweise 0 - 1 Freunde, auch keine Partnerin zuvor (es verwundert mich nicht, weshalb, ebenso weshalb wir uns dann so gut verstehen). Eine Freundin über eine Gruppe für neurodivergente Menschen.
Zuvor in der Schule, Haupt- und Realschule, war niemand mit annähernd ähnlichen Interessen und ähnlichem Charakter dabei.)


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14.03.2026 um 18:06
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Komplett isoliert habe ich mich nie.
Ich meinte auch nicht dich damit, sondern allgemein.

Wobei die sich wirklich freiwillig komplett sozial isolieren wollen würden, dürften eh eine Ausnahme darstellen. (Haben natürlich auch das Recht dazu und nur die Schulpflicht bis zu einem gewissen Alter dürfte sie notgedrungen in die Schule und unter andere Menschen auch Gleichaltrige treiben)

Die, die sich freiwillig nur einem jeweiligen Umfeld entziehen bzw. sich von diesem Umfeld freiwillig isolieren wollen, weil deren Umfeld einfach komplett andere Interessen als sie selbst haben oder aus anderen Gründen dieses Umfeld als noch zu unreif/kindisch ansehen würden - können darüber hinaus natürlich den Wunsch der Zugehörigkeit haben. Nur halt in einem Umfeld, was zu ihnen passt. Ein Umfeld mit gleichen Interessen oder ihnen aus anderen Gründen mehr zusagt.
Wir hatten bspw. auch ein paar Mädels in unserer Klasse, die konnten generell nicht so viel mit Gleichaltrigen anfangen. Natürlich vor allem nicht mit gleichaltrigen Jungs, aber waren auch nicht dicke mit unseren restlichen Mädels. War eine Schülerin mit Migrationshintergrund Finnland.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich konnte nur mit vielen typisch pubertären Interessen nichts anfangen
Da muss ich ehrlich sagen, ging es mir nur beim Fußball und gesamte Schulzeit über auch was Rauchen betritt so. Bei uns haben trotzdem auch noch andere und nicht nur ich nicht geraucht.

Ansonsten, bis auf teilweise dann noch Musikgeschmack und bis Ende der 90er auch noch nicht für Star Wars interessiert, hatte ich schon viel auch alterstypische Mainstreaminteressen und war schulisch gesehen und wie die meisten auch alles andere als ein Nerd, wenn auch lange Zeit nicht schlecht und dann nur aus Faulheit schlechter geworden.

Vor allem begann ich auch schon bereits ab dem ersten Orientierungsstufenjahr mich ernsthafter für Mädels zu interessieren und musste auf dieses Interesse unfreiwillig verzichten, während viele anderer Jungs aber auch Mädels (vor allem dann natürlich in der späteren Realschule) schon Erfahrungen sammeln konnten und auch immer wieder Mal mit jemandem gegangen sind - je nachdem auch nur aus anderer Klasse oder gar nicht von der Schule.
Aber schon an der Ori war hier und da Händchenhalten und Küssen angesagt.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich schließe niemanden aus, gehe niemanden böse an,
Ist ja auch richtig so.

Und auch die, die sich nur einem jeweiligen Umfeld isolieren wollen, weil das Umfeld ihnen aus diesen oder jenen Gründen nicht zusagt, haben es verdient, wenigstens toleriert und in Ruhe gelassen zu werden. Leben und leben lassen....
Zitat von philaephilae schrieb:Leider war bzw. bin ich auch kein Nerd, konnte bzw. kann also auch nicht stattdessen mit Nerds rumhängen.
So ging es mir auch. Obwohl mir die wenigen Nerds auf beiden Seiten der Geschlechter dann doch immer lieber gewesen sind als die ganzen Checkertypen auf beiden Seiten der Geschlechter.

Auf der Realschule gab es dann aber Gott sei Dank eine gute Mitte für mich und in diese Mitte wurde ich auch auf beiden Seiten der Geschlechter integriert (aus dieser Gruppe hat man sich auch mit einigen privat getroffen) und unangehm wurde es dann nur ab der 8. Klasse - bis Ende 9. Klasse durch vor allem zwei Bit...
7. Klasse hatte ich nur Probleme mit einem Macker, aber da wurde mir auch von Mitschülern und Mitschülerinnen beigestanden.

Zudem hatte ich ja so oder schon auch immer meinen besten Freund aus dem Sandkasten und mit dem bin ich wenigstens auch zur Grundschule gegangen.
Leider trennten sich aber danach unsere schulischen Wege, aber privat hielten wir natürlich engen Kontakt und das bis heute.

Der war später auch nicht so der Partygänger, bessser gar nicht, kam nur einmal mir zur Liebe mit, aber dafür hatte ich dann eh andere Leutchens.


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14.03.2026 um 18:36
@Raspelbeere

Auch dass du dich engagierst und engagiert hast, ehrt dich.

Was das angeht, war die Atmosphäre vor allem in meiner Realschulzeit und über alle vier Jahre größtenteils wirklich gut. Zusammenhalt war schon spürbar da und sich auch gegenseitig zu helfen oder zu decken, lol.

Natürlich gab es Ausnahmen.


Und falls es dich noch interessieren sollte, hatte ich als Hobby auch noch Hörspielaufnahmen und später dann in der Realschulzeit auch Hobbyvideofilme zu drehen. Auch je nachdem nur Filmszenen nachzustellen, aber auch frei nach Schnauze und Fantasie was sich mit anderen auszudenken.

Hätte ich dahingend aber nicht meinen besten Freund, zwei weitere Grundschulfreunde (ginge alle damals zur IGS), eine Freundin der Schwester meines besten Freundes und auch nicht einen etwas älteren guten Freund und Nachbarn von meinem besten Freund gehabt, hätte ich damit ziemlich allein dagestanden, denn von meinen Mitschülern und Mitschülerinnen interessierte sich keiner für sowas. Also privat Selfmade in dieser Richtung.


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17.03.2026 um 09:58
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ich meinte auch nicht dich damit, sondern allgemein.
Das habe ich so verstanden. Ich wollte nur ein Beispiel zeigen, dass auch Menschen, die privat nicht so gut zu vielen passen, trotzdem allgemein schauen wie sie sich für die Gesellschaft ein bisschen einbringen können. Das sind dann z.B. Menschen, die zwar nicht mit anderen Party machen wollen oder die Tipps dafür haben wie man seinen Schwarm für sich gewinnt, aber die zugeteilte Gruppenarbeit fair erledigen und sich auch nicht vorm Müllsammeltag drücken, exemplarisch.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die, die sich freiwillig nur einem jeweiligen Umfeld entziehen bzw. sich von diesem Umfeld freiwillig isolieren wollen, weil deren Umfeld einfach komplett andere Interessen als sie selbst haben oder aus anderen Gründen dieses Umfeld als noch zu unreif/kindisch ansehen würden - können darüber hinaus natürlich den Wunsch der Zugehörigkeit haben. Nur halt in einem Umfeld, was zu ihnen passt. Ein Umfeld mit gleichen Interessen oder ihnen aus anderen Gründen mehr zusagt.
Genau so erging es mir, bzw. ergeht es mir.


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17.03.2026 um 10:20
Nachtrag:

Ich finde ferner, auch wenn sich jemand stark zurückzieht, dass derjenige aus normalen Abläufen die Teil des "Pflichtprogramms" in der Schule (oder auch am Arbeitsplatz) sind nicht ausgeschlossen gehört.
Damit meine ich z.B.: Gruppenarbeiten oder Prüfungen die zu zweit gemacht werden müssen (hatten wir z.B. im Fremdsprachenunterricht), Zimmer teilen bei Klassenfahrten insbesondere wenn auch kein Einzelzimmer (das derjenige ggf. sogar bevorzugen würde) verfügbar ist, Fahrgemeinschaft gerade wenn es um Kosten und Parkplätze geht (v.a. Berufsschule, Weiterbildungskurse), normal Informationen teilen.
Man muss mit demjenigen ja nicht befreundet sein - der normale schulische Ablauf sollte aber nicht blockiert werden.
Auch wenn man nicht befreundet ist, sollte es nicht stören, wenn in einer Gemeinschaftsunterkunft jedes Bett gefüllt ist und noch eine weitere ruhige Person im Zimmer schläft/ im Fahrzeug jeder Platz besetzt, oder man im Sprachkurs den z.B. vorzusprechenden Dialog oder die Diskussionsgruppe zusammen durchführt.*
Falls es sich nicht um eine ruhige, verträgliche Person handelt ist sowieso die Lehrkraft/ das Lehrpersonal in der Pflicht.
(Für mich persönlich gäbe es keinen Grund, das zu verweigern. Die allermeisten Menschen sind für mich sowieso neural, ganz wenige fallen unter die mehr gemochten Menschen in verschiedensten Abstufungen, und nochmal weniger unter den Menschen mit denen es Probleme gibt sodass ich diese absolut meiden muss und ggf. schon andere Stellen eingeschaltet werden müssen.)


*Zumindest bei Erwachsenen, im Berufsleben, gilt das Vorenthalten von Informationen, das Ausschießen von zu erledigenden Aufgaben und dergleichen als ein Verhalten das zu Mobbing zu zählen ist.
Exemplarisch wären: Dem Kollgen absichtlich nicht von der Fortbildung erzählen/ die e-Mail nicht weiterleiten, vom Team-Mailverteiler austragen, wenn Kostenübernahme nur bei Fahrgemeinschaften erfolgt vermeiden dass derjenige an einer Fahrgemeinschaft teilnimmt (ebenso: Gerüchte, Arbeitsergebnisse manipulieren).


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17.03.2026 um 10:52
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Gruppenarbeiten oder Prüfungen die zu zweit gemacht werden müssen (hatten wir z.B. im Fremdsprachenunterricht), Zimmer teilen bei Klassenfahrten insbesondere wenn auch kein Einzelzimmer (das derjenige ggf. sogar bevorzugen würde) verfügbar ist,
In der Theorie stimm ich dir zu. In der Praxis empfinde ich das gar nicht so einfach (für mich). Wer mit im Auto sitzt um von A nach B zu kommen ist mir auch egal und ich würde da grundsätzlich eher nach "praktisch" sortieren, also wer wohnt möglichst dicht beieinander.
Bei einer Gruppenarbeit,die auch noch benotet wird, finde ich verständlich, dass der "Außenseiter" oft nicht gewählt wird. Jemand, den ich mag, den ich kenne,mit dem ich schon gearbeitet habe....da weiß ich,ob es funktioniert, haben sich Dinge vielleicht schon eingependelt. Besonders wenn es "um was geht" finde ich es verständlich, dass man da zum bewährten Arbeitspartner greift.
Ein Zimmer zu teilen ist ähnlich. Es ist schon intimer als gemeinsam von A nach B zu fahren, dementsprechend wählt man Person,die einen vertraut(er) sind.
Vieles ist glaube ich einfach "menschlich", auch bei Personen, die grundsätzlich "sozial" eingestellt sind. Als Erwachsener kann man das besser reflektieren ( aber möchte es vielleicht trotzdem nicht ändern), für Kinder sicher schwierig.
Besonders im schulischen Kontext kann da Lehrpersonal viel bewirken. Nicht Zweiergruppen, sondern 3 Person. Generell ungerade Zahlen helfen da schon erstaunlich viel.
Bei der Übernachtung auf der Klassenfahrt z.B einen Wunschpartner wählen dürfen, aber das komplette Zimmer wird vom Lehrer "zusammengesetzt".
Ganz generell natürlich darüber zu sprechen, wie miteinander funktionieren kann und das auch vorzuleben.
Oft denke ich, es würde schon was bringen Dinge zu unterlassen. Regelmäßig sehe ich beim "Wichteln" unter Schülern, wie viel Schmerz/ Trauer das auf der einen Seite, und Gleichgültigkeit/ Gemeinheit auf der anderen erzeugen kann. Statt Teams zu wählen einfach auslosen usw. Das würde es nach meinem empfinden schon für viele Kinder und Jugendliche leichter machen.


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17.03.2026 um 11:39
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Bei einer Gruppenarbeit,die auch noch benotet wird, finde ich verständlich, dass der "Außenseiter" oft nicht gewählt wird.
Der Außenseiter könnte z.B. gute Schulleistungen haben, gut mitdiskutieren, sehr zuverlässig sein - passt halt nur nicht so zu den Freizeitgesprächen, weil die Interessen kaum bis nicht überlappen.
Es soll nicht sein, dass bei "ihr dürft Gruppen zu zweit oder dritt bilden" sich aus restlichen vier Personen eine Dreiergruppe bildet und einer übrig bleibt, gerade wenn die Menge der Aufgaben nicht angepasst wird oder die Aufgabe nicht durchführbar ist (diskutiert zusammen...).

Aktionen unter älteren Schülern a la "erzähle X nicht davon, damit er/sie sich nicht anmeldet" und anderweitig für alle (und nicht private) Informationen zu unterlassen, ist m.E. auch eine subtile Form von Mobbing.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ein Zimmer zu teilen ist ähnlich. Es ist schon intimer als gemeinsam von A nach B zu fahren, dementsprechend wählt man Person,die einen vertraut(er) sind.
Hier aber auch problematisch, wenn dann einer den Vollpreis zahlen muss...
Sofern mir eine Person nicht als direkt auffällig bekannt ist, habe ich da kein Problem damit: Man schläft im gleichen Raum. (Die Benutzung des Badezimmers erfolgt sowieso einzeln, man nutzt Nachtwäsche etc.) Selten wird es sich ergeben, dass bei Gruppenzimmern nur engste Freunde zusammen sind, schon aufgrund der Anzahl, oder weil man sich noch nicht lange kennt.
Persönlich finde ich es dann fair, vier Leute 2:2 aufzuteilen, und nicht einmal drei und sie teilen sich den Zimmerpreis, die übrige Person muss das Zimmer alleine zahlen oder kann gar nicht mitkommen (!).
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Vieles ist glaube ich einfach "menschlich", auch bei Personen, die grundsätzlich "sozial" eingestellt sind. Als Erwachsener kann man das besser reflektieren ( aber möchte es vielleicht trotzdem nicht ändern), für Kinder sicher schwierig.
Die Situationen bezogen sich auch auf ältere Schüler bis Erwachsene, die derartiges untereinander organisieren: Oberstufe, Berufsschule etc.
Bei jüngeren Kindern läuft derartiges sowieso über die Lehrer - z.B. die Zimmeraufteilung in der Jugendherberge, Anfahrten zu Ausflügen.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ganz generell natürlich darüber zu sprechen, wie miteinander funktionieren kann und das auch vorzuleben.
Exakt das.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Oft denke ich, es würde schon was bringen Dinge zu unterlassen. Regelmäßig sehe ich beim "Wichteln" unter Schülern, wie viel Schmerz/ Trauer das auf der einen Seite, und Gleichgültigkeit/ Gemeinheit auf der anderen erzeugen kann. Statt Teams zu wählen einfach auslosen usw. Das würde es nach meinem empfinden schon für viele Kinder und Jugendliche leichter machen.
Ganz meine Meinung: Wenn man wenigstens Leute in Ruhe lassen würde, die man nicht mag, wäre schon so viel geholfen. Niemand muss jeden mögen, auch ich mag selbstverständlich nicht jeden, und für eine Freundschaft oder gar Partnerbeziehung kommen für mich nur extrem wenige Personen in Frage (oft sogar: in einer Schulklasse war maximal eine Person, oder niemand dabei mit dem es mir für eine Freundschaft reichte).

Zum Wichteln: Wie lief das ab?
Ich kenne es nur mit Auslosen, da der Beschenkte ja nicht wissen soll wer der Schenkende ist.
(Auslosen dürfte aber Gemeinheiten auch nicht vermeiden, z.B. Deo und Mundwasser verschenken und dergleichen.)


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17.03.2026 um 16:46
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Der Außenseiter könnte z.B. gute Schulleistungen haben, gut mitdiskutieren, sehr zuverlässig sein - passt halt nur nicht so zu den Freizeitgesprächen, weil die Interessen kaum bis nicht überlappen.
Es soll nicht sein, dass bei "ihr dürft Gruppen zu zweit oder dritt bilden" sich aus restlichen vier Personen eine Dreiergruppe bildet und einer übrig bleibt, gerade wenn die Menge der Aufgaben nicht angepasst wird oder die Aufgabe nicht durchführbar ist (diskutiert zusammen...).
Absolut. Ganz oft sind "Außenseiter" sogar sehr angenehme Arbeitspartner, weil es fokussierter zugeht. Trotzdem ist das andere aber menschlich und nicht unbedingt ein bewusstes ausschließen. Darum wünsche ich mir von Lehrern/ Kursleitern eben, dass sie beim auflösen solcher Probleme mitwirken.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Zum Wichteln: Wie lief das ab?
Ich kenne es nur mit Auslosen, da der Beschenkte ja nicht wissen soll wer der Schenkende ist.
(Auslosen dürfte aber Gemeinheiten auch nicht vermeiden, z.B. Deo und Mundwasser verschenken und dergleichen.)
Zuletzt: es sollte im laufe der Adventszeit eine "kleine Freude" fürs Wichtelkind geben ( bis 5 Euro), am letzten Tag ein Geschenk für ungefähr 10 Euro. Von "gar nichts bekommen" bis über "3 Tafel Schokolade einfach auf den Tisch gelegt" oder ein völlig verdrecktes, altes Buch war alles dabei. Auch das Gegenteil, wo eine Freundin gezogen wurde und das Geschenk deutlich größer ausgefallen ist. Natürlich auch einige wirklich liebe Geschenke, schön verpackt mit netter Karte. Aber ja, es gab eben auch einige sehr traurige Kinder. Bei älteren Kindern wird es nicht besser. In einer Klasse war das "Geschenk" mal ein Pornoheft, wo auf diverse Frauenkörper ein Foto der beschenkten Person geklebt wurde.
Ich mach sowas gar nicht mehr. Die Eltern spenden einen kleinen Betrag oder beteiligen sich mit Sachspenden und wir sitzen gemütlich zusammen, reden,spielen und jeder bekommt eine von mir besorgte Kleinigkeit. Das funktioniert nach meinem Gefühl besser.


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