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Mobbing an Schulen

165 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Schule, Mobbing ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mobbing an Schulen

um 19:23
@rhapsody3004
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Die Ausgrenzten nur dann, wenn sich freiwillig dafür entschieden und solche gibt es ja auch. Die sollte man dann einfach nur in Ruhe lassen.
Einen Unterschied zwischen ausgegrenzt und einfach nicht befreundet sein sehe ich schon.
Mir persönlich ist es z.B. wichtig, niemanden auszugrenzen (außer es gab so schwerwiegende Vorfälle, dass man sich schon an eine jeweils höhere Stelle wie z.B. Lehrer, Schuldirektor, Polizei, Chef, Betriebsrat wenden musste). Befreundet muss man ja nicht sein - aber ausgrenzen muss auch nicht sein.

(Wo ich da den Unterschied sehe:
Zu einer privaten Feier unter Freunden lädt man nunmal nicht jeden ein. Private Dinge bespricht man nicht mit jedem.
Aktiv aber Person X von einer Sache, die eigentlich für alle unabhängig von engen Freundschaften gedacht wäre nicht zu berücksichtigen, sehe ich als Ausgrenzen. Z.B.: Jemand macht ein Grillfest nicht nur für die Freunde, sondern für die ganze Klasse - minus Person X. Es sollen Fahrgemeinschaften für eine Veranstaltung in z.B. Beruf, Verein gebildet werden - und Person X bleibt andauernd übrig. Man solle für etwas Gruppen zu zweit oder zu dritt bilden - es gibt dann u.a. eine Dreiergruppe und Person X bleibt übrig, anstatt da noch auf zwei Zweiergruppen aufzuteilen.)

Für mich persönlich sind die allermeisten Menschen neutral (die muss ich auch nicht ausgrenzen), wenige explizite Freunde, und sehr wenige gehören zu denen, bei denen schwerwiegende Vorfälle zu melden waren.
Ich bin jetzt z.B. mit meinen Nachbarn nicht befreundet, würde aber auch nicht zu Menschen gehören, die händchenreibend ihnen irgendeinen Vorfall, Schaden auf dem Grundstück oder einsehbar bei der Wohnung nicht durchgeben.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Vor kurzem las ich auch erst wieder, dass besonders Frauen mit Kopftuch im Alltag Diskriminierungen ausgesetzt sein sollen, was ich mir leider gut vorstellen kann und bestimmt an Schulen bereits. Also Schülerinnen mit Kopftuch betreffend.
Kolleginnen von mir ist das auch schon passiert - u.a. Inderinnen, die es gewohnt sind im Sommer als einen Schutz für Kopf und Haare ein Kopftuch statt z.B. eines Käppis zu tragen.


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Mobbing an Schulen

um 20:29
Ihr wisst doch aber alle, dass unsere Kinder, mit 9, 10 oder 11 nicht mit unseren komplizierten Modellen der Welt aufwachsen, die 30 Jahre vergangen ist, oder? Das ist ein neurologischer Fakt, der hier mit iwelchen Gelaber aufgewertet wird, als würden unsere Kinder wissen, was wir gelernt haben.

Das ist sowas von egozentrisch, dass mir die entsprechende, juvenile Kotze fehlt, um sie loslassen zu können.


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Mobbing an Schulen

um 20:40
@Philter
Um mit anderen nicht mies umzugehen, braucht es nicht zwingend "komplizierte Modelle".
Und ich halte dem entgegen: Ein Zehnjähiges Kind* wurde schon (fast) 10 Jahre lang erzogen, bekommt mit wie Eltern, von den Eltern als okay empfundene andere Erwachsene und Spielkameraden... mit ihren Mitmenschen umgehen.
Es gibt keine neurologischen Fakten die Kinder automatisch zu Mobbern machen (wenn, würde jedes Kind mobben - und ich spreche von mobben, nicht mal etwas Freches sagen oder einen Streich ausprobieren der evl. heftiger als vermutet ausfällt).

*Und was ist mit den Mobbern, die 14, ... 16, 20... Jahre alt sind? Diese sind sogar schon strafmündig, manche Taten könnten Körperverletzung sein, andere Diebstahl, Sachbeschädigung.


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Mobbing an Schulen

um 20:45
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Um mit anderen nicht mies umzugehen, braucht es nicht zwingend "komplizierte Modelle"
Leider doch. Nicht weil Kinder es nicht intuitiv wüssten, sondern weil sie von uns lernen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Und ich halte dem entgegen: Ein Zehnjähiges Kind* wurde schon (fast) 10 Jahre lang erzogen, bekommt mit wie Eltern, von den Eltern als okay empfundene andere Erwachsene und Spielkameraden... mit ihren Mitmenschen umgehen
Ja, eben. Wo sind wir Eltern beim Thema Mobbing?
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es gibt keine neurologischen Fakten die Kinder automatisch zu Mobbern machen (wenn, würde jedes Kind mobben
Doch, gibt es. Das ist ne Frage der Sozialisierung. Frag deine KI nach Sozialisierung, negative Vorbilder und Gruppenverhalten. Du wirst staunen, wie schnell man Menschen zu Tätern machen kann.


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Mobbing an Schulen

um 20:57
@Philter
Zitat von PhilterPhilter schrieb:Leider doch. Nicht weil Kinder es nicht intuitiv wüssten, sondern weil sie von uns lernen.
Natürlich lernen sie es von uns.
Dafür hätte ein z.B. Zehnjähriger ganze zehn Jahre Zeit: zu Hause, in Kinderbetreuungseinrichtungen, in Schulen.
Menschen die einen jungen Menschen in verschiedensten Situationen sehen und ihn unterstützten (!) können.

Nochmal: Es geht mir um Mobbing - das ist schon einiges mehr, als wenn einem kleinen Kind unterwegs rausrutscht "Die ist aber fett!" oder ein Kind jetzt meint den Streich aus dem "Supertollen Buch der 100 Streiche" in einer Situation auszuprobieren in der das nicht passend ist.
Sowas passiert, und persönlich verzeihe ich sowas auch Kindern locker: sind eben noch junge Menschen, die noch sehr viel zu lernen haben.
Mobbing ist aber mehr: immer und immer wieder es auf eine bestimmte Person abgesehen haben.
Zitat von PhilterPhilter schrieb:Das ist ne Frage der Sozialisierung.
Eine Sozialisierung ist eben kein Fakt das automatisch... zu etwas macht. Sondern genau das: eine Variable.
Rein neurologische Fakten wären unumstößliche, z.B. die reine Gehirnentwicklung, wie z.B. dass ein Kind (exemplarisch) mit 5 Monaten einfach noch nicht "trocken und sauber" sein kann, oder dass sich das Gehirn noch bis ins junge Erwachsenenalter deutlich verändert.

Eine KI frage ich dafür nicht. (Mit Mobbing, auch in der Theorie, habe ich mich befasst. Falls Bedarf bestünde, würde ich anders recherchieren denn eine KI dazu zu befragen.)
Zitat von PhilterPhilter schrieb:Ja, eben. Wo sind wir Eltern beim Thema Mobbing?
Eltern werden ab einem gewissen Alter immer mehr nicht mitbekommen. Eltern sollten aber a) auf das was sie mitbekommen reagieren (auch ein Kind das z.B. zu Hause wirklich "vernünftig" wirkt kann in außerhäuslichen Kontexten ganz anders reagieren), b) auch (gerade für das Alter, in dem man noch mehr mitbekommt und selbst noch zu den prägendsten Menschen gehört) überdenken (und danach handeln) wie sie mit anderen Menschen umgehen.
Wichtig finde ich auch: Angriffe, "Ärgern", Mobbing das ein Kind erfährt nicht abtun, sondern das Kind ernstnehmen. Nicht signalisieren, das Kind sei als Opfer lästig da es nun Aufwand bedeutet.


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