Das mit dem Wichteln hatte ich vermutet bzgl. der Geschenke... (Siehe das Beispiel aus dem 90er Jahren: Da fand ein Mitschüler Deo und Mundwasser vor.) Auch das was du berichtest kam so ähnlich vor, außer das Pornoheft; Wichteln war nur bis zur 5. Klasse und zumindest damals kam man da nicht so leicht in dem Alter dran.

Meine Frage war anders gemeint: "Wie lief das ab?"
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich mach sowas gar nicht mehr. Die Eltern spenden einen kleinen Betrag oder beteiligen sich mit Sachspenden und wir sitzen gemütlich zusammen, reden,spielen und jeder bekommt eine von mir besorgte Kleinigkeit. Das funktioniert nach meinem Gefühl besser.
So habe ich das in einer Klasse erlebt: Kleine Feier, und als Geschenk eine nette, von der Lehrkraft besorgte Kleinigkeit (ob durch Elternspenden weiß ich nicht, war da noch in der Grundschule).
Fand ich gut. Und danke, dass du dich kümmerst :)

Bzgl. sowas wie Übernachtungen:
Dass eine zweite Person im Zimmer anstrengend sein kann, sehe ich voll und ganz ein. (Als Autistin finde ich eine fremde Person im Zimmer, wie du dir vorstellen kannst, belastend. Mied auch WGs. Würde persönlich auch für ein Einzelzimmer mehr zahlen, wenn es zur Verfügung gestellt werden kann.) Auch dass einzelne Personen nicht so kompatibel sind: kommt vor. (Selbst finde ich z.B. bei Fortbildungen und Unterkunft in Mehrbettzimmern Menschen anstrengend, die sehr spät sehr laut in die Unterkunft zurückkehren, weil sie Party gemacht haben und alkoholisiert sind. Und dass es sich mit dem ein oder anderen besser oder schlechter zusammenarbeiten lässt: Ja, das ist menschlich.)

Auffällig wird es für mich nur, wenn z.B. eine ganze Klasse, Gruppe sich so reihum organisiert, dass immer wieder eine bestimmte Person ausgeschlossen wird und sich da niemand findet, obwohl in der Klasse, Gruppe etliche sind, die selbiges sogar mit Fremden akzeptieren, also z.B. im Mehrbettzimmer oder Schlafsaal im Hostel übernachten, in eine übliche Studenten-WG einziehen (bei der man meist nicht zuvor befreundet ist), oder auch zu Kennenlernfahrten mitfahren, ein Sammeltaxi nehmen o.ä. Wenn dann einer immer übrig bleibt bei Fahrgemeinschaften und Zimmerzuteilung bei z.B. einer zweitägigen Fahrt, bei der es mitunter nur darum geht da zu schlafen und zu duschen (und nicht darum, ob man mit der besten Freundin noch im Hochbett über den Schwarm quatschen kann) finde ich persönlich das auffällig. Oder wenn vermieden wird der Person etwas mitzuteilen, oder falsche Informationen gegeben wird, damit der Person Nachteile entstehen. (Alles explizit bezogen auf notwendige, für die ganze Klasse, den Kurs, die Gruppe stattfindende Dinge, und nicht auf Privateinladungen wie meinetwegen ein privat organisiertes Abschlussgrillfest.)
Zur Klarstellung: betraf nicht mich als die ausgeschlossene Person; kein Mobbing mehr in höheren Klassen in denen das Beschriebene (Fahrgemeinschaft, Zimmerzuteilung o.ä. sich untereinander ausmachen) typisch ist.