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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

5.578 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Strom, GAS ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 11:12
Dafür sind die Heizölpreise heute wieder ein wenig gesunken, der Liter nur noch 1,55 Euro inkl. Steuern etc.

Zumindest hier besteht derzeit noch Hoffnung...


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 11:20
Ich bleibe da ganz entspannt, habe inzwischen etliche Winter in einer so gut wie nicht isolierten Wohnung überlebt.

Wenn ich im ersten Stock bei geschlossenem Fenster geniest habe, kam von der Straße unten ein "Gesundheit" hochgerufen. :D
... Decken und Wollsocken werdens schon richten. Zumal ich jetzt in einer deutlich besser isolierten Wohnung lebe.
Ich gehe auch viel raus, auch bei schlechtem Wetter und im Winter, da hilft die Bewegung einerseits beim Aufwärmen und es kommt einem bei Rückkehr direkt deutlich wärmer vor als draußen.
Im Schlafzimmer habe ich es eh gerne kühl, da bleibt auch im Winter das Fenster nachts geöffnet, kein Problem.
Letztenendes verballern wirklich auch zu viele Menschen zu viel Energie nur fürs Wohlgefühl und nicht der Notwendigkeit wegen.
Wir schaffen das.


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Zerina Diskussionsleiter
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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 11:35
@Paradigga2.0
Gute Einstellung!
Ich habe es auch lieber kühl und nehme mir, wenn ich fröstel, lieber ein Heizkissen denn damit ist mir fix wieder warm. Aber allein die Vorstellung, dass ich mir vllt keine 18 Grad mehr leisen kann, finde ich halt beängstigend.

Meine Wohnung ist mein letzter Rückzugsort, hier fühle ich mich geborgen, wohl und sicher. Die Vorstellung allein, dass daran gerüttelt wird, die setzt mir sehr zu.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 11:41
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Aber allein die Vorstellung, dass ich mir vllt keine 18 Grad mehr leisen kann, finde ich halt beängstigend.
Vielleicht ist das Eher eine Angst vor "dem Unbekannten" oder "Ungewohntem" statt vor "Keine 18 Grad mehr leisten können"?
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Meine Wohnung ist mein letzter Rückzugsort, hier fühle ich mich geborgen, wohl und sicher. Die Vorstellung allein, dass daran gerüttelt wird, die setzt mir sehr zu.
Naja, da kann auch alles mögliche andere passieren. Ein Einbruch, Naturkatastrophen, neue (doofe) Nachbarn... schon fühlt man sich nicht mehr so sicher und wohl.
Mit einer "Energiekrise" umgehen fällt da ja zum Glück noch eher in den eigenen, autonomen Machbarkeitshorizont, auch wenn es sicher ungemütlicher wird als vorher, an irgendeiner Stelle.


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Zerina Diskussionsleiter
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25.06.2022 um 11:52
@Paradigga2.0
Ich weiss sehr gut, wie es sich kälter anfühlt.

Extrem anstrengende Nachbarn habe ich, das Problem habe ich aber zum Glück dank Mieterbund und Polizei im Griff. Sprich: Ich weiß, wo ich Hilfe bekomme.

Mit der Wahrscheinlichkeit einer Naturkatastrophe und eines Einbruchs kann ich leben, diese Wahrscheinlichkeit war auch schon immer da und wenn, passiert sowas eher zeitlich begrenzt.

Bei der aktuellen Energiekriese tröste ich mich damit, dass sich die angekündigte mieserable Lage wohl irgendwann auch wieder verbessern wird. Aber die Angst ist halt da denn hier kann mir keiner helfen. Ja und klar ist es auch etwas neues, womit ich erst lernen muss, zurecht zu kommen. Und zum Glück bin ich auch kein Pessimist 😊


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 13:19
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Leider gibt es ja auch nur bedingt Möglichkeiten, Gas und Strom einzusparen, wenn man auf die meisten Dinge eh schon acht gibt und in einer Mietswohnung hat man vieles ja auch gar nicht in der eigenen Hand. Mein Vermieter dämmt jetzt bestimmt nicht extra und baut mir auch keinen neuen Warmwasserboiler ein, nur weil das alte, in die Jahre gekommene Elektroteil massig Strom verbraucht.
Ws man machen kann, is zB. einen Wasserspar Duschkopf benutzen, spart ca. 40% Wasser und Strom, die Speichertemperatur runterregeln, eine Schaltuhr benutzen und den Speicher in langen Ruhezeiten automatisch abschalten (wenn man auf Arbeit is oder schläft).

mfg
kuno


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Zerina Diskussionsleiter
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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 14:42
@kuno7
Was meinst du mit Speichertemperatur?


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25.06.2022 um 15:19
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Was meinst du mit Speichertemperatur?
Gemeint is die Wassertemperatur im Warmwasserspeicher (Boiler). Umso geringer diese Temperatur, desto geringer die Verluste beim speichern.

mfg
kuno


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 15:40
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:die Speichertemperatur runterregeln,
Speichertemperatur runterregeln kann in Bezug auf Legionellen auch gefährlich werden und ist in Mehrfamilienhäusern nicht zulässig. Im privaten kann natürlich jeder agieren wie er lustig ist. Aber bei Einfamilienhäusern oder Etagenheizungen würde ich sowieso empfehlen Warmwasser nur bei Bedarf zu erzeugen und nicht auf Vorrat zu halten.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 15:42
Aaach, es werden doch wohl alle, die nach Sanktionen gebrüllt haben auf Gas verzichten, dann reicht es für die anderen bestimmt. Es soll ja angeblich die Mehrheit gewesen sein. Ohne Konsequenzen gibt es ja keinen Lerneffekt, das lernt man ja schon als Kind.


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25.06.2022 um 15:49
Zitat von BettmanBettman schrieb:Speichertemperatur runterregeln kann in Bezug auf Legionellen auch gefährlich werden und ist in Mehrfamilienhäusern nicht zulässig.
An sich sollte es aber afaik ausreichen, alle paar Wochen mal auf über 70 Grad hoch zu heizen.

mfg
kuno


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Zerina Diskussionsleiter
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25.06.2022 um 15:58
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Gemeint is die Wassertemperatur im Warmwasserspeicher (Boiler). Umso geringer diese Temperatur, desto geringer die Verluste beim speichern.
Achso, danke. Da habe ich im Mehrfamilienhaus wohl keinen Einfluss drauf, denk ich mal.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 16:06
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Da habe ich im Mehrfamilienhaus wohl keinen Einfluss drauf, denk ich mal.
Nein, nur wenn der Speicher in deiner Wohnung verbaut is.

Was man noch machen kann, wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen und man noch ein paar Hunderter übrig hat, is die Installation einer Split Klimaanlage. Je nach Strom und Gaspreis kann man da, vor allem in der Übergangszeit einiges einsparen.

mfg
kuno


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25.06.2022 um 16:13
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:An sich sollte es aber afaik ausreichen, alle paar Wochen mal auf über 70 Grad hoch zu heizen.
Richtig. Bei mir ist die Heizung (Warmwasser) so eingestellt, dass sie jeden Sonntagmittag mal richtig über 70 Grad aufheizt.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

25.06.2022 um 16:24
Seit über zwei Jahren ist unser Schlafzimmer auch gleichzeitig das Arbeitszimmer, weil das Wohnzimmer zu klein ist. Mein Partner braucht es immer mollig warm, weil er schnell friert. Eigentlich wird der Raum sonst sehr wenig beheizt (halt so, dass der Altbau nicht so auskühlt, ist auch "schlecht" (gefühlt: gar nicht!) gedämmt. Da wir bei Miete und Energie monatlich immer mehr überweisen, als gefordert, haben wir meist Rückzahlungen gehabt.
Das wird sich dann auch ändern. Hoffentlich ist das offizielle Büro bald wieder benutzbar, sonst arbeitet man ja nur für die Energie. 😕


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

26.06.2022 um 00:26
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ws man machen kann, is zB. einen Wasserspar Duschkopf benutzen, spart ca. 40% Wasser und Strom, die Speichertemperatur runterregeln, eine Schaltuhr benutzen und den Speicher in langen Ruhezeiten automatisch abschalten (wenn man auf Arbeit is oder schläft).
Nun ja, den Wassersparduschkopf könnte ich noch einbauen, bei der Speichertemperatur scheitert es schon wieder daran, dass ich in Bad und Küche gar keinen Warmwasserspeicher, sondern nur zwei olle - also relativ alte - Durchlauferhitzer habe. Zumindest bei dem im Bad kann ich keine Temperatur auswählen, sondern nur, ob das Wasser nur für das Waschbecken oder für Waschbecken und Dusche erhitzt werden soll (denke ich jedenfalls, die Piktogramme auf dem Teil sind da etwas kryptisch).

Weiß eigentlich jemand, ob man Thermostatköpfe a) ganz unproblematisch gegen intelligente Thermostatköpfe austauschen kann, bei denen man eine konkrete Zieltemperatur angeben kann und ob man b) sowas einfach in einer Mietswohnung machen darf oder ob man sich dafür erst die Erlaubnis des Vermieters einholen muss (ich fürchte, ich kenne die Antwort bereits....)

Mich hat es nämlich ehrlich gesagt schon in den letzten beiden Wintern mitunter extrem genervt, dass ich mit den alten Thermostatköpfen bei ca. 16 Grad rausgekommen bin, wenn ich sie auf Stufe 2 gestellt habe, aber mitunter auf 20-22 Grad auf Stufe 3. Weil ich gerne schon längst dem Ratschlag nachgekommen wäre, mal 1-2 Grad weniger zu heizen, mir 16 Grad gerade am Abend, wenn mir häufiger mal kalt wird, weil ich müde werde, aber immer zu wenig waren. Eine unkomplizierte Option, meine Wohnung auf 18-19 Grad zu heizen, ohne alle Nase lang an den Reglern rumzudrehen wäre echt schön.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

26.06.2022 um 00:38
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:sondern nur, ob das Wasser nur für das Waschbecken oder für Waschbecken und Dusche erhitzt werden soll (denke ich jedenfalls, die Piktogramme auf dem Teil sind da etwas kryptisch).
Was du da einstellst is die Auslauftemperatur vom Warmwasser. Üblich sind Symbole fürs Handwaschbecken (ca. 35 Grad), Dusche (ca. 45 Grad) oder Küchenspüle (ca. 55 Grad). Diese Einstellungen haben auf den Verbrauch eher keinen Einfluss.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Weiß eigentlich jemand, ob man Thermostatköpfe a) ganz unproblematisch gegen intelligente Thermostatköpfe austauschen kann
Ja, das geht recht einfach, die kann man einfach abschrauben.
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Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:sowas einfach in einer Mietswohnung machen darf oder ob man sich dafür erst die Erlaubnis des Vermieters einholen muss (ich fürchte, ich kenne die Antwort bereits....)
Genau weiß ichs nich, da die sich aber problemlos zurück wechseln lassen, sollte es eigentlich keine Probleme geben.

mfg
kuno


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26.06.2022 um 07:40
Zitat von ZerinaZerina schrieb:Geht es jemandem ähnlich?
Mir geht es genauso. Wir sind ein 5 Personen Haushalt. Wir sind eigentlich eine typische Mittelschichtfamilie, grosse Sprünge sind nicht drin, von Armut waren wir bisher aber auch nicht betroffen.
An Lebensmittel gebe ich aktuell ca 50 Euro pro Woche mehr aus als früher, sei es, weil die Preise gestiegen ( Nudeln zb von 39 Cent auf 89 cent usw) sind oder nach wie vor einiges nicht zu bekommen ist, weswegen ich auf teurere Ersatzprodukte ausweichen muss ( öle und Fette zb sind seit langem bei uns Mangelware, Mehl schon seit Monaten usw)
Der versprochene Tankrabatt hat sich als dreiste Lüge entpuppt. Vor dem Tankrabatt hatte ich vollgetankt für 1,93 den Diesel, seit dem Tankrabatt habe ich nicht ein einziges Mal mehr gesehen, dass der Diesel unter 2,00 lag, eher bei 2,10. Benzin ähnlich. Wir sind leider auf Autos angewiesen, da wir dörflich wohnen, vom dollen 9 Euro ticket haben wir absolut gar nichts.
Bei Gas und Strom haben wir jeweils Jahresverträge laufen. Beim Gas kommt der neue Vertrag erst zum 01.01. aber Strom mussten wir bereits neu abschließen, anstatt 80 Euro im Monat zukünftig 180 im Monat aufgrund der Steigerungen und Gas soll ja dreimal teurer werden, dann lägen wir bei 300 statt 100 Euro!!!!

Wenn ich Lebensmittel, tanken, Gas und Strom nur nehme hiesse das für unseren 5 Personen Haushalt im Monat eine zusätzliche Belastung von 600-700 Euro. Das ist nicht Mal eben aufzufangen

Einsparpotential? Klar, hier und da geht noch was, obwohl wir auch bisher sehr auf Einsparungen gesetzt haben, aber die Mehrbelastung können wir definitiv nicht rausholen. Vom Staat kommt gar nichts und auch an angepasste Löhne ist nicht zu denken.

Das macht uns definitiv Angst.
Zitat von MarinaG.MarinaG. schrieb:Das ist Existenznot / Angst, die es eigentlich in einem Land wie diesem nicht geben sollte.
Das sehe ich auch so. Von der Regierung kommt gar nichts außer dumme Sprüche, aber die Herrschaften sind ja auch selber nicht betroffen.
Zitat von QuiverQuiver schrieb:Etliche Betriebe, die für den Betrieb oder die Produktion Gas benötigen werden Pleite gehen bzw. im Frühjahr nicht mehr aufmachen können, weil der Gasmangel die Produktionsanlagen zu sehr beschädigt hat.

Und andere werden ihre Produkte nur noch zu unerschwinglichen Preisen auf den Markt bringen können.
Das sehe ich auch als ganz grosses kommendes Problem. Dem folgt ja auch wieder ein Rattenschwanz an arbeitslosen inkl anhängender Familien usw.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

26.06.2022 um 07:53
Mir bereitet die Inflation Sorgen, mit Gas wird ja nicht nur geheizt (da bin ich dank Ölheizung fein raus), aber Gas ist auch für die (chemische) Industrie wichtig, da fehlen dann im schlimmsten Fall Dünger, Pharma-Produkte, Kunststoffe als Vorprodukte für andere Branchen (Autobranche) z.B., das wäre volkwirtschaftlich dann eine Katastrophe und dürfte die Preise noch weiter treiben.

Höhere Löhne oder mehr Geld zu verteilen treiben die Inflation leider nur weiter.


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Angst vor nicht mehr bezahlbarer Energie

26.06.2022 um 08:43
@militarynerd

Laut unserer Regierung ist das meiste davon umweltschädlich (Düngemittel, Autos, Kunststoffe) und soll eh baldmöglichst angeschafft werden.

Wir werden im nächsten Jahr nur viel schneller ins "Umweltparadies" kommen, als auch die ...opitimistischsten dieser....geglaubt haben.


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